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Klage gegen Schokoriegelhersteller abgewiesen

Das Landgericht Mönchengladbach (Aktenzeichen: 3 O 217/01) hat die Klage eines Diabetikers gegen einen bekannten Schokoriegelproduzenten als unbegründet abgewiesen. Der Mann hatte behauptet, dass der hohe Zuckeranteil dieser Schokoriegel mit daran schuld sei, dass bei ihm eine Diabetes-Erkrankung ausgebrochen sei. Der Hersteller hätte daher auf die Verpackung einen entsprechenden Hinweis anbringen müssen; dieser sei daher zur Zahlung von Schmerzensgeld sowie zur Erstattung von Behandlungskosten verpflichtet.

Die Klage wurde u.a. mit der Begründung abgewiesen, dass ein Zusammenhang von zuckerhaltiger Nahrung und dem Ausbruch einer Diabetes-Erkrankung nicht nachgewiesen sei. Im Übrigen sei das Essverhalten insgesamt zu berücksichtigen und nicht nur auf den - wenn auch häufigen - Genuss von Schokoriegeln abzustellen.

Insgesagt kommt das Urteil nicht überraschend; eine Entscheidung in dem in gleicher Sache von demselben Kläger geführten Rechtsstreit gegen die Firma Coca-Cola steht noch aus.

Lesen Sie hierzu auch unseren Beitrag von RA Oliver Ebert,
"Schmerzensgeld von Coca-Cola? - Unsinn !!"