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diabetesDE fordert nach einem Selbstmord einer Neunjährigen: Alle Diabetes-Kids brauchen moderne Diabetes-Therapie

Berlin – Mit großem Bedauern hat diabetesDE Medienberichte über den Selbstmord einer Neunjährigen in Frankreich zur Kenntnis genommen: 

Im französischen Lyon hat sich ein an Diabetes Typ 1 erkranktes neunjähriges Mädchen das Leben genommen, weil es die Einschränkung in ihrem Süßigkeitenkonsum  durch ihr Kindermädchen nicht mehr ertragen hat.

„Wir bedauern diesen tragischen Fall zutiefst und möchten ihn zum Anlass nehmen, alle Eltern von Kindern mit Diabetes zu bitten, sich den professionellen Rat über Ernährung in einer Spezialeinrichtung für Kinderdiabetes einzuholen. Auch die behandelnden Ärzte sollten ihre kleinen Patienten mit ihren Eltern zu einer professionellen Diabetesberatung schicken, damit Fälle wie in Frankreich kein Drohgespenst aufbauen. Anders, als man früher glaubte, können Kinder mit Typ 1 Diabetes Süßigkeiten in Maßen genauso konsumieren wie Kinder ohne Diabetes. Eltern und Kinder müssen nur lernen, die Insulindosis den Essensgewohnheiten anzupassen“, sagt Professor Dr. med. Thomas Danne, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft und Chefarzt des Kinderkrankenhauses auf der Bult, Hannover.

Was Eltern von Kindern mit Typ 1 Diabetes noch beachten sollten, finden Sie auf der Website von diabetesDE unter http://www.diabetesde.org/ueber_diabetes/was_ist_diabetes/diabetes_bei_kindern/

In Deutschland gibt es 61 Schwerpunktpraxen und Kliniken, die auf die Behandlung von Kindern mit Typ 1 Diabetes spezialisiert sind.

Die Adressen finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) unter http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/

Pressemitteilung diabetesDE