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BENÖTIGE EUER WISSEN! "Muskel/Gelenk-Schmerzen" u. mehr

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    Mitglied seit: 31.05.2014
    am 04.06.2014 01:37:44
    Hallo an alle,
    zuerst meine vorgeschichte;
    Bin jetzt 59 jahre alt;
    190cm; 80 kg; fast nie Arztbesuche, kein alkohol, nie medis, starker raucher, keine DM's in der familie, (ausser vater/ mutter DM2 ab alter ca. 60). bei mir war DM war nicht bekannt. Dann ging es los.

    45Jahre alt;
    Katarakt in windeseile auf beiden augen erfolgreich OP.

    55Jahre alt;
    Herzinfarkt innerhalb zweier tage, 5X alle wissentlich überstanden, der 5 te war so extrem dass ich freiwillig ins KH ging, dann OP, stand gelegt, alles ok, Allerdings hatte ich schon ein paar monate davor an der linken schulter schmerzen, als ob die schulter ausgekugelt gewesen wäre, ich frug die ärzte bei der herz-op danach ob es etwas mit dem herzinfarkt zu tuen hätte, aber die winkten alle mit schulterzucken ab. ich konnte weiterhin den arm vor schmerzen nicht mehr auf den rücken drehen (nur noch halbe höhe).
    Im KH wurde DM2 mit einem wert von 600 ml/ festgestellt, orale medis Glimepirit und noch einige andere verordnet auch natürlich ASS100/ blutverdünner/herzinfarkt, die nahm ich ein paar monate und habe dann alles ausser ASS100 weggelassen.

    57jahre alt;
    Hab mir im winter eine lungenentzündung vom feinsten eingehandelt und schob mein extremes husten mit enormen auswurf auf mein gleichzeitiges "Nicht-mehr-rauchen" nach 70 zig./tag, dann KH 2 wochen mit Antibiotika, hab mir ein tennisball großes stück aus der lunge gehustet, alles wieder ok.
    die hatten wieder den DM2 festgestellt, mich auf insulin Aktrapit/Levemir mit ca je 10 einheiten eingestellt und nach hause entlassen, mit dem spritzen kam ich nicht richtig klar, meistens mit einigen hypos meinen werten voraus o. hinterhergerannt alles berg und tal fahrt.
    Hab keinen Dia-Arzt, nur eine neue hausärztin, die meinte kein insulin sondern Metformin 850, 2X/d
    seitdem kein einziges hypo mehr, HBA1c = 6,4 zweimal hintereinander, hab meine ernährung zwar etwas umgestellt aber noch nicht so wie es sein muß, arbeite noch daran.

    Meine Erkenntniss aus dem ganzen;
    Mein DM2 musste in mir bis zum erkennen schon über 10 jahre geschlummert haben, mir gings gut bis auf einen mittagsschlaf täglich.
    Der Katarakt war vermutlich auch ergebniss von BZ., Herzinfarkt genau so, der schulterschmerz auch wegen BZ.(da ich jetzt die gleichen schmerzen auch rechts habe) auf der li. seite ist es wieder etwas besser geworden.
    hab seit einem jahr pnp. an beiden fusssohlen sowie an beiden knie aussen seiten.
    werde immer müder, kann bis zu 24 std durchschlafen, die augen fühlen sich immer verdickt an.
    laufe oft wie ein betrunkener, könnte auch keine umdrehungen im stand machen ohne umzufallen.
    Die haut fühlt sich an vielen stellen verdickt an,.
    Muskeln o. was auch immer tuen mir immer mehr weh, knochen knacken manchmal als ob zuviel spiel drin wäre, mein speichel ist dicklicher als früher, Magnesiumwert ist ok.

    Was ist bei mir los? Danke an euch im vorraus.
    ingo







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    am 04.06.2014 08:41:38
    Hallo Ingo,

    wie hoch ist denn dein BZ? Hast du mal den Nüchternwert und ein paar Werte nach den Mahlzeiten gemessen? Wenn nicht, dann solltest du dir so schnell wie möglich ein BZ-Messgerät besorgen und deinen BZ selbst kontrollieren. Außerdem solltest du mit deinem Diabetes lieber zu einem Diabetologen gehen, am besten in eine diabetologische Schwerpunktpraxis.

    Wenn deine Probleme nur vom Diabetes kommen, dann werden sie sich schnell bessern, wenn du deinen BZ möglichst gesund führst. Es ist aber möglich, dass noch andere Sachden daran beteiligt sind, deshalb ist parallel dazu eine gründliche Untersuchung beim Hausarzt bestimmt sehr sinnvoll.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 04.06.2014 08:42:56. Grund: .
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    am 04.06.2014 08:59:29
    Moin Ingo,

    willkommen im Club :)

    Diabetes ist kein böser Zauber und auch keine Krankheit, die plötzlich ausbricht, sondern höher als gesunder Blutzucker. Bei den routinemäßigen Kontrollen sieht der Arzt das und spricht das auch oft an, denn der Blutzucker springt nicht von einem Tag zum anderen von 100 auf 200. Aber so lange die dafür definierten Grenzwerte noch nicht überschritten sind, heißt das Kind eben höherer Blutzucker und noch nicht Diabetes, obwohl jeder höher als gesunde Blutzucker schon krank machen kann.

    Katarakt ist aber eher keine typische Diabetes-Folge. Die würde vielmehr die Netzhaut betreffen und wäre nicht so einfach mit dem Austausch der Linse reparierbar. Und all das, was Du sonst noch beschreibst einschließlich PNP, kann neben Deinem Diabetes noch ganz viele andere Ursachen haben. Wenn Du den zunächst einmal ausschließen willst, dann nimmst Du Deinen Blutzucker an die gesund kurze Leine und schaust, was von Deinen Beschwerden Dich damit verlässt :)

    Daumendrück, Jürgen
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    am 04.06.2014 10:00:29
    hallo Rainer, (auch dir gilt mein bes. respekt)
    hallo Jürgen,

    erstmal danke für eure antworten.
    ich hab den Bayer Contuer Next USB und hatte mich fast 1 jahr verrückt-gemessen bei insulinzugabe, meine HÄ meinte dann als sie mich auf nur Metformin umstellte ich solle das ewige messen sein lassen und mich nicht verrückt machen ,tat ich dann auch, aber jetzt bin ich selbst neugierig geworden u. möchte doch wieder messungen durchführen damit ich weiß was nahrungszufuhr, sport, usw in mir auslöst und ich damit bewuster umgehen kann.
    die nächsten wochen möchte ich die KH extrem senken um heraus zu finden ob es mir in allem besser gehen wird und meinen HBA1c wert mal mit einer 5 beginnen soll.

    danke ingo
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 04.06.2014 10:32:55
    Hallo Ingo,

    die Gefahr ist sehr groß, sich verrückt zu messen. Man muss für Struktur und für richtige Reaktion sorgen, damit das Messen einen Sinn macht.

    Aus meiner Sicht gibt es zwei verschiedene Ziele beim Messen:
    1. Verschlechterungen rechttzeitig mitzubekommen, nicht erst am Quartalsende durch den HbA1c,
    2. rauszufinden, wie welche Speise auf den BZ wirken.

    Um den Diabetes für 1. im Auge zu behalten, reicht aus meiner Sicht ein wöchentliches oder 14-tägiges 4-Punkte-Tagesprofil aus, wie ich es hier beschrieben habe.

    Für 2. braucht man am Anfang ganz viele Messungen und nach einer Weile dann fast gar keine mehr. Man muss sich aber wirklich merken, welche Speisen man sich in welcher Menge, in welcher Zusammensetzung und zu welcher Mahlzeit BZ-mäßig leisten kann. Das klingt erst einmal schlimm, ist es aber nicht. Wenn man das ernsthaft betreibt, dann bekommt man schnell ein Gefühl für die BZ-Wirkung. Ganz wichtig ist auch, dass man mit dem vielen Messen aufhört, wenn das Gefühl gut genug ist und wenn die gemessenen Werte meistens mit den erwarteten übereinstimmen. Viele entwickeln dann eine Messsucht, aus der sie nicht mehr rauskommen. Das ist dann schade um die Teststreifen und schade um das Geld.

    Die von mir empfohlenen Grenzen kennst du bestrimmt, es sind nüchtern unter 100 und 1 bzw. 2 Stunden nach der Mahlzeit unter 140 bzw. 120 mg/dl. Das sind die Zielwerte unter denen du mit deinem BZ so oft wie möglich liegen solltest. Wenn du manchmal darüber kommst, dann ist das überhaupt kein Problem. Wichtig ist nur, dass du daraus etwas lernst.

    Viel Erfolg beim Ausprobieren, Rainer
    Bearbeitet von User am 04.06.2014 10:45:20. Grund: .
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    am 04.06.2014 11:08:53
    hallo Rainer,

    Zitat: Um den Diabetes für 1. im Auge zu behalten, reicht aus meiner Sicht ein wöchentliches oder 14-tägiges 4-Punkte-Tagesprofil aus.

    ja, ich denke auch daß das für einen groben überblick ausreichend und informell ist, werde das so machen und berichten.
    lg ingo
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    am 04.06.2014 16:20:18
    ingo1955 schrieb:
    Hallo an alle,
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    Was ist bei mir los? Danke an euch im vorraus.
    ingo



    Diese Frage dürfte wahrscheinlich am Besten während eines persönlichen Besuchs beim Arzt angebracht sein. In einem Forum können Laien nur rumspekulieren. Ein Arzt würde das wahrscheinlich nicht machen.

    The art of medicine consists in amusing the patient while nature cures the disease.
    Voltaire
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    Mitglied seit: 31.05.2014
    am 06.06.2014 13:05:08
    hallo,
    ich hatte in meinem eingangsbericht geschrieben;
    "Muskeln o. was auch immer tuen mir immer mehr weh, knochen knacken manchmal als ob zuviel spiel drin wäre, mein speichel ist dicklicher als früher, Magnesiumwert ist ok."

    hab was im forum gefunden unter "SCHULTERSCHMERZEN" hab die gleichen symptome, also nicht die MUSKELN sondern die GELENKE = verzuckert = frozen shoulter, kann auch mit meinen armen mich auf dem rücken kratzen und hab schulterschmerzen beim schlafen in seitenlage o. beim kopfaufstützen über den arm und handfläche.
    gruss ingo
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    am 06.06.2014 13:21:35
    Hallo Ingo,

    passt Fibromyalgie auf deine Probleme? Sieh dir mal die Symptome dafür an. Besonders ist die Fibromyalgie wohl durch starke Morgensteifigkeit charakterisiert.

    Wenn es sich bei dir um eine Fibromyalgie handelt, dann besteht sie zunächst einmal unabhängig von deinem Diabetes. Andererseits wird es für dich besonders schlimm, wenn du noch diabetische Folgeerkrankungen, z.B. PNP dazu bekommst. Deshalb bleibe weiter in der Spur uns kümmere dich um einen gesunden BZ. Vielleicht hat das dann auch positive Rückwirkungen auf deine anderen Beschwerden.

    LG Rainer
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    Mitglied seit: 31.05.2014
    am 06.06.2014 14:10:04
    hallo rainer,
    mach mich nicht verrückt!
    War mal im FIBRO-forum und einige symptome passen, werde das mal weiter verfolgen.
    Danke ingo