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Wie Werden Die 24h Basal-Insuline Eingestellt, Wisst Ihr Das ?

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    am 26.11.2016 16:04:24 | IP (Hash): 1231392910
    In den seitenlangen Bedienungsanleitungen für Latus oder Tresiba
    steht es leider nicht geschrieben und wird dort nicht erklärt.
    Die Ärzte demzufolge nennen den Patienten öfters etwas wie
    8 oder 10 Einheiten und die Patienten als übergehörig halten
    sich daran und das Patienten-Gehirn wird so nicht gebraucht.

    Um die 24h Basal-Insuline zu verstehen muss man über deren
    Sinn als Basis- oder Grundlagen- Therapie nachdenken und zu
    welchem Zeitpunkt kann man dann objektiv deren Richtige-Dosis
    bestimmen. Da durch den Tag verschiedentlich Malzeiten sind
    mit Glukose-Schwankungen, kann man das Basal-Insulin nicht
    bestimmen, da es hierfür eine Ruhephase braucht und somit
    kann das nur mit der morgendlichen Nüchtern-Messung vor
    dem Frühstück geschehen und dort sollte der Bereich von
    75 – 85mg/dl, durchschnittlich 80mg/dl Glukose sein um für
    den Tag die nötigen Basisvoraussetzungen zu haben, um dann
    jeweils zu den Malzeiten noch das Nötige wie Rapid-Insulin im
    Anschluss zunehmen, oder ½ Std. vor den Malzeiten jeweils das
    Metformin ( 125 -375mg , ¼ bis ¾ von runden 500mg Tabletten
    mit Tablettenteiler gefertigt. ) einnimmt.

    Es ist zu empfehlen, dass bei ausgeprägtem Typ 2 man auch
    ein 24h Basal-Insulin verwendet, dies obwohl man beim Typ 2
    die gegenteiligen Voraussetzungen mit sogar Überproduktion
    von Insulin hat, weil der Körper versucht die z.B. 50%ige
    Insulinresistenz durch erhöhte Insulinproduktion zu kompensieren,
    wodurch die Beta-Zellen natürlich unter konstantem Stress stehen
    und man weiss, dass gestresste Beta-Zellen eine wesentlich verkürzte
    Lebensdauer haben ( nicht von 3 Monaten ) und sich so dann öfters
    wie ein Typ 1 entwickelt, wo dann nichtmehr genügend oder kein Insulin
    mehr produziert wird. Es ist hier auch zu bemerken, dass Beta-Zellen
    auch durch überhöhten Blutzucker über 100mg/dl gestresst werden !
    ( Im Allgemeinen sind es die Krankenkassen und somit die Ärzte
    welche sich wehren dem Typ 2 das teurere 24h Basal-Insulin
    zu verschreiben und so lapidar es als unnötig deklarieren und
    finden es in Ordnung mit dem billigeren Metformin bis zu 3000mg
    täglich mit Nebenwirkungen. Manche Patienten müssen lernen, dass
    man von den Patientenrechten Gebrauch macht, indem man für
    die bessere Lösung beim Arzt insistiert ! )

    24h Basal-Insulin Einstellungs-Prozedur :
    Die Einnahme z.B. am Abend 7 Uhr, damit man am Wochenende
    oder in den Ferien am Morgen jeweils ausschlafen kann.

    Das einstellen der Einheiten musst der Diabetiker selbst machen,
    da ein Arzt nicht täglich und zu jeder Stunde zugegen ist !

    Den Anfang mit 8 Einheiten täglich für eine Woche und man die Ergebnisse
    der AM Nüchtern-Messung am Morgen vor dem Frühstück aufzeichnet.
    Den höchsten AM Wochen-Wert nimmt man dann als Streichresultat.
    Die verbleibenden AM Wochen 6 Resultate zusammenzählt und dann
    durch 6 teilt, um den Wochendurchschnittswert zu erhalten. Das ist einfach
    und dann wenn nötig nur immer um 1 Einheit für eine Woche erhöht,
    mit der gleichen Math-Prozedur, bis dass der Bereich von 75-85mg/dl
    erreicht ist, mit dem Durchschnitt der morgendlichen AM Nüchtern-
    Glukose um 80mg/dl.
    Diese Handhabung ist auch von Int. Prof. u. Dr. als richtig bestätigt !
    Der gesunde Durchschnitt- oder Mittelwert ist 85mg/dl von zwischen
    70 – max. 100mg/dl Glukose.
    ( Bei den Wochen Resultaten das höchste Resultat streichen, weil alle
    5-7 Tage Glukose-Schübe der Leber an einem Tag kommen, wenn nicht
    mit Metformin genügend reduziert und kontrolliert. )

    Hier noch etwas zur Rapid-Insulin oder Metformin Anwendung bei den
    Malzeiten oder etwas zwischendurch :
    1. Rapid-Insulin wie Apidra oder NovoRapid sollten immer nach den
    Malzeiten genommen werden, da deren Wirkung zu rasch ist.
    Man kann einen Trick anwenden, wenn einmal mehr stechen nicht stört
    und das mit lediglich nur 1 Einheit zu Essensbeginn und die restlichen
    2-3 Einheiten dann nach dem Essen. Mit diesem Trick geht während
    der Essenphase die Glukose nicht höher, sondern lediglich nach
    Abschluss aber dann 30-40mg/dl weniger hoch.
    Nach 2 ¼ Std. nach dem Essen sollte wieder gemessen werden und
    wenn dann z.B. 120mg/dl halt noch 1 Einheit spritzen, da Durchblutubgs-
    störungen bereits bei 120mg/dl beginnen.
    ( 1 Einheit Rapid-Insulin ist in etwa 30mg/dl Reduktion entsprechend
    und aus Sicherheitsgründen sollten nie mehr als 5 Einheiten auf
    einmal gespritzt werden und wenn nötig im Abstand von 1 Std.
    mit vorgängiger Glukose-Messung dann wieder mehr. )
    2. Metformin ( 125 – 375mg ) 30 Minuten vor den Malzeiten einnehmen,
    damit beim Essen die Wirkung beginnt und sich so die Glukose weniger
    erhöht. Auch hier sollte 2 ¼ Std. nach dem Essen eine Glukose-Messung
    gemacht werden und entsprechend noch Metformin genommen werden
    wenn der Wert z.B. 120 oder höher mg/dl ist.

    Hoffe damit zu helfen und wenn Fragen sind beantworte ich die gerne.

    PS : Hatte so HbA1c Werte von 5,6-6,2% Blutzucker erreicht bei meinem
    Sohn mit Typ 1 durch Dengue-Viren verursacht.
    Wenn eventuelle Kritiker der hier aufgeführten Prozeduren und Fakten,
    aus Unverständnis gleich gute HbA1c haben, dann gratuliere ich nur.
    Die Regel von nie mehr als 5 Rapid-Insulin Einheiten pro Spritzung,
    hatte meinen Sohn das Leben gerettet, als Er durch Fehlmessung
    mit etwas Sirup an den Fingern, statt 5g Zucker zu nehmen, dann
    5 Rapid-Insulin Einheiten spritzte und als Resultat wegen Kalium-
    Mangel in die Intensivabteilung eigeliefert wurde, damit kein
    Herzstillstand unter Extrem-Hypo entstehen konnte ! ! !

    .
    Bearbeitet von User am 26.11.2016 17:57:56. Grund: .
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    am 26.11.2016 16:15:11 | IP (Hash): 1489319818
    Wie ein Basaltest auszusehen hat, kann man z.B. unter http://www.diabetesinfo.de/fortgeschrittene/therapie/basalinsulin/basaltest.html nachlesen...
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    am 26.11.2016 16:19:00 | IP (Hash): 1267539327
    "und sich so dann öfters
    ein Typ 1 entwickelt, wo dann nichtmehr genügend oder kein Insulin
    mehr produziert wird."

    Nicht dein Ernst, oder...?
    Aus einem Typ 2 wird niemals ein Typ 1 - außer bei einer Fehldiagnose...

    Beim Typ1 werden die Betazellen durch einen Autoimunprozess zerstört!

    Und die Richtige Basalrate ermittelt man mit einem Basalratentest - an verschiedenen Tagen unterschiedliche Mahlzeiten auslassen und beobachten wie sich der BZ verhält. Das Ganze mehrfach wiederholen.

    Ups, Poth war schneller....
    Bearbeitet von User am 26.11.2016 16:22:42. Grund: .
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    am 26.11.2016 16:29:33 | IP (Hash): 536901431
    Wenn die Betas alle hin sind, produziert auch der 2er kein eigenes Insulin mehr, ist also dann praktisch auch ein Typ1, kenne ich als einfache Erklärung für den Übergang vom Tabletter zum INSULINER praktisch von vielen Diabetologen.


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    am 26.11.2016 16:32:51 | IP (Hash): 1267539327
    Nein, es bleibt einTyp2 mit den typischen Resistenzen. Er wird nur mit Insulin behandelt, wie ein Typ1.
    Zwei unterschiedliche Erkrankungen mit unterschiedlichen Ursachen aber gleicher/ähnlicher Behandlung...
    Bearbeitet von User am 26.11.2016 16:40:23. Grund: .
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    am 26.11.2016 17:33:47 | IP (Hash): 1231392910
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    Bearbeitet von User am 02.12.2016 12:48:30. Grund: .
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    am 26.11.2016 17:35:42 | IP (Hash): 1267539327
    aktuell 5.9 ...

    Und es nervt einfach, wenn Menschen, die es eigentlich besser wissen müssten - dein Kind ist Typ1er? - unterschiedliche Erkrankungen mit ähnlichen Auswirkungen und ähnlicher Behandlung in einen Topf werfen...
    Bearbeitet von User am 26.11.2016 17:39:09. Grund: .
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    am 26.11.2016 17:38:51 | IP (Hash): 1231392910
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    Bearbeitet von User am 02.12.2016 12:49:10. Grund: .
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    am 26.11.2016 17:39:38 | IP (Hash): 1267539327
    Typ 1 seit inzwischen 36 Jahren...
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    am 26.11.2016 17:41:50 | IP (Hash): 1231392910
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    Bearbeitet von User am 02.12.2016 12:49:54. Grund: .
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    am 26.11.2016 17:43:07 | IP (Hash): 536901431
    Die gleiche Behandlung ist unsere besondere Typ2 Herausforderung. Unser Typ2 wird uns ja als Resultat beständiger Überlastung unserer Betas erklärt. Logisch würde daraus folgen, dass diese Überlastung dann wenigstens im Rahmen der fachoffiziellen Behandlung möglichst weitgehend zu verringert würde.

    Aber die fachoffizielle Behandlung macht genau das Gegenteil und hält diese Überlastung mit dem vom Typ1 gewohnten Zielbereich um 100mg/dl und drüber immer schön hoch und verstärkt sie noch immer häufig zusätzlich durch Medis, die die Insulinausgabe bis zum letzten möglichen Tropfen noch weiter steigern.

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    am 26.11.2016 17:43:21 | IP (Hash): 1267539327
    Ja, ich habe eine Insulinpumpe. Kenne aber Tp1er mit ICT und ähnlichen Werten.

    @Jürgen: Und gerade deshalb ist eine saubere Unterscheidung wichtig.

    DerTyp2 sollte zunächst einmal versuchen, seine Ressourcen zu entlasten.
    Aber auch wenn ein Typ2 auf Insulin angewiesen ist, hat er im Allgemeine durch seine Resistenzen sehr viel weniger Schwankungen als ein Typ1 und einen deutlich höheren Insulinbedarf.

    Ein Typ1er hat auch Resistenzen, die sich aber permanent verändern - Stichwort Up-and-Down-Regulation. Geht damit deshalb, für eine optimale Einstellung, anders um.

    Bearbeitet von User am 26.11.2016 17:58:12. Grund: .
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    am 26.11.2016 17:59:14 | IP (Hash): 536901431
    Geheilte Typ2? In meinen Augen der Gipfel der Typ1-Arroganz: Bisher ist kein einziger Fall bekannt, in dem ein Typ2 nach irgendeiner noch so tollen Behandlung mit BMI unter 25 mit nach einem nach DGE und DDG normal empfohlenen Essen einen völlig gesunden Blutzucker-Verlauf oder gar einen gesunden Glukosetoleranztest absolviert hätte.


    Einige Fachologen bezeichnen Typ2, die ohne Zuckermedis allein mit ihrem Ess- und Bewegungsverhalten 1 Jahr lang HBA1c 6 und besser und morgens nüchtern maximal 100mg/dl schaffen, als geheilt.
    Solche Fälle gibt es, aber diese Menschen leisten ein alltäglich weit überdurchschnittliches Bewegungsprofil und ernähren sich im Vergleich zum von DGE und DDG normal empfohlenen Essen mit großen Einschränkungen.


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    Bearbeitet von User am 26.11.2016 18:00:42. Grund: Ergänzung
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    am 26.11.2016 18:17:35 | IP (Hash): 1231392910
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    Bearbeitet von User am 02.12.2016 12:50:50. Grund: .
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    am 26.11.2016 18:31:59 | IP (Hash): 1231392910
    Jürgen

    Aus T2D sind Vegetarier geworden wo auch etwas Sport betreiben, wie es eigentlich
    für Jeden gesund wäre, aber das ist sicher auch sehr individuell.

    Was mich besonders stört in der Diabetiker Diskussion, ist das schwarz-weiss Denken
    mit Typ 1 oder Typ 2 wo die Diabetes bekannt ist für Individualität und es somit auch
    das sowohl als auch gibt, also eigentlich noch eine 3te Variante zum Minimum.

    Ich empfehle auch Informationen beim US NIH.Gov einzuholen und nicht
    nur in DE , es kann sehr interessant sein auf internationaler Ebene.

    .

    Bearbeitet von User am 26.11.2016 18:44:05. Grund: .
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    am 26.11.2016 18:38:32 | IP (Hash): 536901431
    http://www.mendosa.com/blog/?p=3357


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    am 26.11.2016 21:13:50 | IP (Hash): 904144086
    Hallo Chris,
    bei Pubertierenden sollte man ganz einfach für eine Weile auch mal höhere Werte hinnehmen. Ich kann mich bei mir an 'nen HbA1c von um die 7% erinnern.
    Da würfeln die Hormone und auch mal eine vorübergehende Therapieverweigerung schon mal alles durcheinander... und je mehr man an die Vernunft appelliert, um so schlimmer wird es...

    Ich habe eine Minimed 640G zusammen mit dem Enlite CGM. Für mich im Moment das beste verfügbare System. Allerdings habe ich immer Minimed Pumpen gehabt. Die Pumpen anderer Hersteller kenne ich nur vom Ansehen... Die Animas läuft zusammen mit dem Dexcom G4. Wenn man eine besonders kleine und leichte Pumpe mit Steuermöglichkeit über's Smartphone möchte, käme auch noch die Dana in Fragen.
    Aber wenn dein Sohn es nicht will, hat es im Moment keinen Sinn...
    Vielleicht wäre eine schlauchlose Pumpe (Omnipod) was für ihn?
    Bearbeitet von User am 26.11.2016 21:22:51. Grund: Ergänzung
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    am 26.11.2016 21:23:34 | IP (Hash): 1231392910
    .
    Bearbeitet von User am 02.12.2016 12:52:29. Grund: .
  • Cracktros

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    am 26.11.2016 23:26:06 | IP (Hash): 1280436411
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wenn die Betas alle hin sind, produziert auch der 2er kein eigenes Insulin mehr, ist also dann praktisch auch ein Typ1, kenne ich als einfache Erklärung für den Übergang vom Tabletter zum INSULINER praktisch von vielen Diabetologen.



    Nein, ein Typ 2er ist kein Typ 1er, weil er Insulin spritzen muss:

    -Typ 2er haben so gut wie kein Risiko einer Ketoazidose, auch wenn sie Insulinspitzen. Anders als Typ 1er

    - Typ 2er haben kein Risiko auf weiter Autoimunerkrankungen. Anders als Typ 1er

    - Typ 2er verlieren nicht ihre alpha Zellen. Anders als Typ 1er

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    am 26.11.2016 23:29:13 | IP (Hash): 428470157
    Die Therapie-Tipps von Chris sind absolut mit Vorsicht zu genießen... das dürfte bei so gut wie niemandem vernünftig funktionieren.
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    am 26.11.2016 23:34:04 | IP (Hash): 692093039
    Also - sorry - mir scheint, der Threadstarter gehörige Fehlvorstellungen zu haben, wie Diabetes - ob 1 oder 2 - in Deutschland / Europa behandelt wird. Von der Unkenntnis eines Basal(raten)tests, dem Einsatz eines Basalinsulins, der Existenz individueller Korrekturregeln ("1 Einheit Rapid-Insulin ist in etwa 30mg/dl Reduktion" hallo!? Das ist SEHR individuell unterschiedlich!), die Wirkzeit eines schnellen Insulins (warum machen wohl etliche eine SEA!?), nicht mehr als 5IE auf einmal (da würden manche im anderen Forum nur drüber lachen über diese Mini-Mengen).

    Und er beschreibt (mir) doch sehr unbekannte Informationen wie wöchentliche Glukose-Schübe der Leber, Metformin als Korrekturmittel, ...

    Alles in allem eher diskussionswürdig als die Frage, ob man einen T2, der kein Insulin mehr produziert, vereinfacht als T1 mit IR bezeichnen kann.
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    am 26.11.2016 23:37:08 | IP (Hash): 692093039
    Cracktros schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wenn die Betas alle hin sind, produziert auch der 2er kein eigenes Insulin mehr, ist also dann praktisch auch ein Typ1, kenne ich als einfache Erklärung für den Übergang vom Tabletter zum INSULINER praktisch von vielen Diabetologen.



    Nein, ein Typ 2er ist kein Typ 1er, weil er Insulin spritzen muss:

    -Typ 2er haben so gut wie kein Risiko einer Ketoazidose, auch wenn sie Insulinspitzen. Anders als Typ 1er



    Ein T2, der Insulin spritzen muß, ist ja noch kein T2, der kein eigenes Insulin mehr produziert. Ich spritze und habe noch Eigeninsulin.

    Aber wenn ein T2 irgendwann kein Insulin mehr produziert, dann würde ich schon sagen, daß er - weil halt der Körper gar nix mehr am BZ runterdrücken kann - schon das Risiko einer Ketoazidose hat.
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    am 26.11.2016 23:41:37 | IP (Hash): 1231392910
    .
    Bearbeitet von User am 02.12.2016 12:53:44. Grund: .
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    am 26.11.2016 23:52:33 | IP (Hash): 1231392910
    .
    Bearbeitet von User am 02.12.2016 12:55:07. Grund: .
  • Cracktros

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    am 26.11.2016 23:53:19 | IP (Hash): 1280436411
    Tarabas schrieb:
    Cracktros schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wenn die Betas alle hin sind, produziert auch der 2er kein eigenes Insulin mehr, ist also dann praktisch auch ein Typ1, kenne ich als einfache Erklärung für den Übergang vom Tabletter zum INSULINER praktisch von vielen Diabetologen.



    Nein, ein Typ 2er ist kein Typ 1er, weil er Insulin spritzen muss:

    -Typ 2er haben so gut wie kein Risiko einer Ketoazidose, auch wenn sie Insulinspitzen. Anders als Typ 1er


    Mir sind so Zahlen von unter 1% der Typ 2er, die Insulin spritzen, bekannt, die
    Ein T2, der Insulin spritzen muß, ist ja noch kein T2, der kein eigenes Insulin mehr produziert. Ich spritze und habe noch Eigeninsulin.

    Aber wenn ein T2 irgendwann kein Insulin mehr produziert, dann würde ich schon sagen, daß er - weil halt der Körper gar nix mehr am BZ runterdrücken kann - schon das Risiko einer Ketoazidose hat.



    Das Risiko der Ketoazedose, bei Typ 2ern in der Insulintherapie geht gegen 0 %. IDas ist bei Typ 1ern schon komplett anders.

    Es gibt auch andere Unterscheidungen, die ich nun nicht im einzelnen aufzählen möchte.
    Was aber gleich ist, ist die Bestimmung der Individuellen Faktoren, der Basalrate und des Korrekturfaktors.

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    am 26.11.2016 23:53:19 | IP (Hash): 428470157
    Lieber Chris,

    keiner will Dich angreifen.

    Bei mir senkt 1 Einheit Humalog nachmittags den BZ um 60 mg.

    Würde ich nach Deiner Empfehlung mein Basal abends so hoch setzen um frühs nüchtern un 80 mg rauszukommen gerate ich gegen 2.30 Uhr Nachts in eine schwere Hypo!

    Von wöchentlichen Glukoseschüben habe ich in all den Jahren noch nichts bemerkt.

    Und Bolusinsulin nach dem Essen ist für die meisten INSULINER kein guter Tipp! Auch 1 Einheit vor dem Essen wird die irre hohen pp-Werte dann nicht auffangen können. Wer welchen SEA einhalten soll? Individuell von der Person und der Mahlzeit abhängig...

    Die Basalrate sollten Insuliner selbst einstellen können, wer damit Probleme hat fragt u.a. in Foren. Dein Tipp ist allerdings fernab der Realität.... Personen mit hoher Insulinempfindlichkeit können bei 8 Einheiten schon Probleme kriegen.... mir reichen bei Sport 6!

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    am 27.11.2016 00:07:31 | IP (Hash): 692093039
    Cracktros schrieb:
    Tarabas schrieb:

    Das Risiko der Ketoazedose, bei Typ 2ern in der Insulintherapie geht gegen 0 %. IDas ist bei Typ 1ern schon komplett anders.





    Ein Typ2er, der kein Insulin mehr produziert und der dann kein Insulin nimmt. Warum kommt der nicht in eine Ketoazedose?
    Bearbeitet von User am 27.11.2016 00:07:49. Grund: .
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    am 27.11.2016 00:11:30 | IP (Hash): 428470157
    ChrisP schrieb:
    Hier noch etwas zur Rapid-Insulin oder Metformin Anwendung bei den
    Malzeiten oder etwas zwischendurch :
    1. Rapid-Insulin wie Apidra oder NovoRapid sollten immer nach den
    Malzeiten genommen werden, da deren Wirkung zu rasch ist.
    Man kann einen Trick anwenden, wenn einmal mehr stechen nicht stört
    und das mit lediglich nur 1 Einheit zu Essensbeginn und die restlichen
    2-3 Einheiten dann nach dem Essen. Mit diesem Trick geht während
    der Essenphase die Glukose nicht höher, sondern lediglich nach
    Abschluss aber dann 30-40mg/dl weniger hoch.
    Nach 2 ¼ Std. nach dem Essen sollte wieder gemessen werden und
    wenn dann z.B. 120mg/dl halt noch 1 Einheit spritzen, da Durchblutubgs-
    störungen bereits bei 120mg/dl beginnen.
    ( 1 Einheit Rapid-Insulin ist in etwa 30mg/dl Reduktion entsprechend
    und aus Sicherheitsgründen sollten nie mehr als 5 Einheiten auf
    einmal gespritzt werden und wenn nötig im Abstand von 1 Std.
    mit vorgängiger Glukose-Messung dann wieder mehr. )
    2. Metformin ( 125 – 375mg ) 30 Minuten vor den Malzeiten einnehmen,
    damit beim Essen die Wirkung beginnt und sich so die Glukose weniger
    erhöht. Auch hier sollte 2 ¼ Std. nach dem Essen eine Glukose-Messung
    gemacht werden....



    Wenn eventuelle Kritiker der hier aufgeführten Prozeduren und Fakten,
    aus Unverständnis gleich gute HbA1c haben, dann gratuliere ich nur.
    Die Regel von nie mehr als 5 Rapid-Insulin Einheiten pro Spritzung,
    hatte meinen Sohn das Leben gerettet, als Er durch Fehlmessung
    mit etwas Sirup an den Fingern, statt 5g Zucker zu nehmen,




    Da fehlt einiges an Grundwissen.
    Auch wenn ich jetzt als "Kritiker" eins drauf kriege:

    (BE/Mahlzeit x Faktor (uhrzeitabhängig)) + evtl. Korrektur = Bolus

    nichts anderes. Und wenn dann für ein 12- BE-Frühstück bei Faktor 2 = 24 Einheiten (manche reduzieren nach der 6ten BE Insulin) drücken, dann ist dsd so.

    Anwenderfehler beim BZ-Messen (Hände waschen!) können doch nicht ernsthaft solche Tipps produzieren.
    Bearbeitet von User am 27.11.2016 00:12:28. Grund: .
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    am 27.11.2016 00:15:23 | IP (Hash): 536901431
    Hey, einfach mal lesen:
    Ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich einen Typ2 INSULINER als Typ1 sehe. Bin selbst Typ2 Insuliner und recht sicher, dass ich noch funktionierende Betas habe, die noch Insulin ausgeben. Deswegen mache ich mir die Mühe, meinen BZ möglichst viele von 24 Stunden deutlich unter 100 und damit in dem Bereich zu halten, der ebendiese Betas möglichst wenig belasten. Denn Typ2 Betas geben statt ordentlich getrenntem Insulin źu einem guten Teil intaktes Proinsulin aus, das nur 10% BZ-Senkwirkung hat und dafür aber super zu Arteriosklerose und Adipositas beiträgt. Unsere normalen fachoffiziellen Therapie-Geschenke. Und statt Ketoazidose können wir 2er hyperosmolares Koma :(


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    am 27.11.2016 00:23:01 | IP (Hash): 428470157
    Ob 1 oder 2 - die Folgen bei schlechter Therapie sind gleich.

    Und miese Tipps gibt's aktuell hier wieder zu viele....
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    am 27.11.2016 00:27:42 | IP (Hash): 536901431
    ChrisP schrieb:
    Hier noch etwas zur Rapid-Insulin oder Metformin Anwendung bei den
    Malzeiten oder etwas zwischendurch :
    1. Rapid-Insulin wie Apidra oder NovoRapid sollten immer nach den
    Malzeiten genommen werden, da deren Wirkung zu rasch ist.
    Man kann einen Trick anwenden, wenn einmal mehr stechen nicht stört
    und das mit lediglich nur 1 Einheit zu Essensbeginn und die restlichen
    2-3 Einheiten dann nach dem Essen. Mit diesem Trick geht während
    der Essenphase die Glukose nicht höher, sondern lediglich nach
    Abschluss aber dann 30-40mg/dl weniger hoch.
    Nach 2 ¼ Std. nach dem Essen sollte wieder gemessen werden und
    wenn dann z.B. 120mg/dl halt noch 1 Einheit spritzen, da Durchblutubgs-
    störungen bereits bei 120mg/dl beginnen.
    ( 1 Einheit Rapid-Insulin ist in etwa 30mg/dl Reduktion entsprechend
    und aus Sicherheitsgründen sollten nie mehr als 5 Einheiten auf
    einmal gespritzt werden und wenn nötig im Abstand von 1 Std.
    mit vorgängiger Glukose-Messung dann wieder mehr. )


    Super. Und warum hab ich dann Jahre lang Apidra fast ne Stunde VOR dem Frühstück spritzen müssen, wenn ich mit 2 Scheiben Brot nicht nennenswert über 200 und bis zum Mittag wieder auf 100 kommen wollte? Und 5IE/BE, also 20 Einheiten Apidra für die 2 Scheiben Brot?

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    Bearbeitet von User am 27.11.2016 00:31:11. Grund: Ergänzung
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    am 27.11.2016 00:33:29 | IP (Hash): 428470157
    @jürgen
    da machst Du seit Jahren was falsch! ;-))


    Wobei Apidra echt fix losgeht...

    Splittest Du Dein Metformin?
  • Cracktros

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    am 27.11.2016 00:34:27 | IP (Hash): 1280436411
    Mein Tipp -ob Typ 1 oder Typ 2- ist: Neueinsteiger, in der Insulintherapie, sollten die Einstellung von Basal, Bolus und Korrektur gemeinsam mit einer Fachkraft machen, eine Schulung besuchen um später Änderungen selbständig durchführen zu können-

    Erfahrene Typ 1er und Typ 2 INSULINER müssen in der Lage sein Änderungen selbständig durchzuführen.

    Ich bin grad dabei von ICT auf CSII umzusteigen. Trotz der langen Erfahrung als Typ 1 Diabetiker werde ich eine Schulung besuchen.
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    am 27.11.2016 00:37:06 | IP (Hash): 1231392910
    .
    Bearbeitet von User am 02.12.2016 12:57:29. Grund: .
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    am 27.11.2016 00:40:28 | IP (Hash): 428470157
    Um auf Die Frage des Themenstarters zurück zu kommen:

    Die meisten INSULINER können ihre Basalrate einstellen.

    Wir könnten Deine Theorie korrigieren (weil vieles falsch ist), es wäre aber für dich besser den Rat von Cracktros zu befolgen und in einer Schulung die Grundlagen zu erlernen.
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    am 27.11.2016 00:48:00 | IP (Hash): 428470157
    ChrisP schrieb:
    und wenn dem so ist, dass Du quasi eine Übersensibilität
    für Insulin hast....

    ------
    Von den Rapid- Insulinen habe ich nur von Apidra oder NovoRapid gesprochen.
    -----
    Es ist besonders bei T1D unter Insulin-Therapie bekannt, dass die Leber
    Glukose für in das Glukose-Reservoir produziert und wenn das voll ist,
    dann die Leber eine Leerung macht um weiterhin Glukose für das Reservoir
    produzieren zu können und das hat einen Intervall von 5-7 Tage wo dann
    kurzfristig an einem Tage die Glukose plötzlich hoch bis 180 geht ohne
    irgendetwas gegessen zu haben. In solchen Fällen kann mit kleiner Dosis
    von Metformin verteilt über 24h die Glukose-Produktion der Leber reduziert
    werden um solche Schübe zu vermeiden.

    .




    Übersensibilität - das ist Klasse!
    Insgesamt brauche aber einfach nur wenig Insulin. Ist bei jedem Mensch unterschiedlich.

    Humalog ist genauso wie Apidra und NovoRapid zu handhaben....NovoRapid ist bei mir etwas langsamer.
    Echte Unterschiede gibt's bei den 3 schnellen Bolusinsulinen nicht.


    Und den Glukoseschub kennt wohl kein T 1.... wie genau soll das denn funktionieren?
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    am 27.11.2016 01:06:12 | IP (Hash): 1231392910
    .
    Bearbeitet von User am 02.12.2016 12:59:12. Grund: .
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    am 27.11.2016 01:17:08 | IP (Hash): 1231392910
    Eines ist klar, dass es in jedem Forum 1 oder 2 Idioten hat welche sich
    gerne aufspielen, aber das kennt man schon.

    .
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    am 27.11.2016 01:17:34 | IP (Hash): 428470157
    Chris,

    ist das Deine Art wenn Du nicht weiterkommst?

    Deine Frage, warum es doch soviele Diabetiker mit hohen HbA1c gibt:

    Insulin hat hormonelle Gegenspieler. Das macht für viele eine funktionierende Einstellung schwer!
    Pubertät ist pures Hormonchaos, dazu kommen dann Probleme, mit der Erkrankung umzugehen. Von dieser Gruppe wird keiner in Foren stöbern....

    Frauen kennen schlechte Werte vor der Periode, meist reagiert der Körper unvorhersehbar. Und Hypos sind schlechter als etwas höhere Verläufe.

    Einige Diabetiker arbeiten im Schichtdienst oder in Berufen mit höherem Unfallrisiko. Da würde auch ich HbA1c um 7 anstreben.

    Und dann gibt es natürlich Diabetiker, die ihre Therapie nicht umsetzen können.
    Deine "Anleitung" hilft da nicht viel, weil viele Aspekte ausgeklammert sind.
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    am 27.11.2016 02:54:15 | IP (Hash): 1231392910
    Es ist verständlich weshalb bei diesem Forum so wenige Poster sind.

    Meine Alters-Pre Diabetes wie noch 12 weitere aus dem Bekanntenkreis,
    behandeln wir mit täglich 3x 1 Tropfen Bio-X, wobei ca. die Hälfte wegen
    der Leberglukose dazu noch 3x täglich 125mg Metformin nehmen und die
    Glukose-Werte sind bei allen unter 100mg/dl wo vorher bis zu 145mg/dl
    hatten. Es ist schön zu sehen wie das so gut funktioniert.
    .
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    am 27.11.2016 17:34:26 | IP (Hash): 260828641
    24h Basalinsulin Einstellen !

    Die Sache mit der Einstellung der 24h Basalinsuline gemäss morgendlicher Nüchtern-Messung
    basiert auf physikalischen Prinzipien, wo man die richtige Einstellung für den morgendlichen
    Nüchtern-Wert von z.B. 75-85mg/dl Glukose ohne Hypopotential in der Nacht als gesucht
    erreichen will und das unter Ausschliessung von möglichen Fehlerquellen.

    Das ist einfach verständlich. Als Beispiel, wenn man die Galoppgeschwindigkeit von einem
    Pferd wissen will, dann nimmt man auch nur das Pferd von welchem man das wissen will
    und nicht ein Anderes oder einen Esel stattdessen !

    Ich hatte deswegen bei Sanofi Aventis eine Beanstandung gemacht, dass einerseits für
    die betroffenen Diabetiker die korrekte Prozedur zur Basalinsulin-Einstellung in der
    Beilage beschrieben sein sollte, nachdem die Diabetiker im Allgemeinen die nötigen
    Einstellungen selbst machen müssen weil nicht immer ein Arzt zugegen ist und dann
    sollte die Einstellungsbeschreibung gemäss jeglichen physikalischen Prinzipien nach
    basierend auf was gesucht ist sein und das ist der entsprechende morgendliche
    Nüchtern-Wert und somit nur gemäss dessen und um das nächtliche Hypopotential
    zu reduzieren wenn nicht sogar auszuschliessen, kann das deshalb nur gemäss der
    morgendlichen Nüchtern-Messung erfolgen.
    Sanofi Aventis hatte dann erwähnt, dass ich physikalisch absolut recht hätte, aber
    in der Medizin wo die Arzte keine Physiker sind ginge halt noch vielen nicht basierend
    nur auf Logik oder eigentlich nötigen physikalischen Prinzipien. Sanofi Aventis hatte
    in Aussicht gestellt das intern zu diskutieren und auch für komplettere Information
    für Diabetiker in der Beilage-Beschreibung besorgt zu sein !!

    .
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    am 27.11.2016 17:40:57 | IP (Hash): 428470157
    ChrisP schrieb:
    Ich hatte deswegen bei Sanofi Aventis eine Beanstandung gemacht, dass einerseits für
    die betroffenen Diabetiker die korrekte Prozedur zur Basalinsulin-Einstellung in der
    Beilage beschrieben sein sollte, nachdem die Diabetiker im Allgemeinen die nötigen
    Einstellungen selbst machen müssen




    GIGANTISCH!

    Das ist gute Comedy, schon sendereif...

    ChrisP der Dia-Papst.


    Sorry, aber Deine Fehlersuch-Beiträge sind schon klasse. Und es wird laufend besser. Sehr schön!
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    am 27.11.2016 17:55:39 | IP (Hash): 1467949078
    @ChrisP zum besseren Verständnis:

    Viele von uns haben einen regelmäßig erheblich schwankenden Basal-Bedarf, der z.B. vom Abend um 21 oder 22Uhr bis gegen 1-2 Uhr am Morgen stark abnehmen und von da an bis in den frühen Vormittag stark zunehmen kann. Wenn so jemand sein gleichförmig wirkendes Basal-Insulin so dosiert, dass er um 6 oder 7 Uhr um 100mg/dl misst, produziert er sich eine gewaltige Unterzuckerung in den ersten Stunden nach Mitternacht. Davon wird er nicht sterben und auch wieder aufwachen, aber sich für wenigstens nen halben Tag total beschissen fühlen.

    Wie hast Du das in Deinen Überlegungen berücksichtigt?


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    am 27.11.2016 18:11:43 | IP (Hash): 260828641
    Jürgen

    In der Praxis war gerade das Gegenteil der Fall bei der Methode gemäss
    morgendlicher Nüchtern-Messung und sogar der Dr. von Sanofi hatte
    diese Art der Handhabung auch als bessere Alternative bezeichnet.

    Von vorher ca. 3mal Hypo in der Nacht pro Woche, hatte man eventuell
    noch 2mal monatlich eine leichte Hypo in der Nacht und das bei T1D in
    der Pubertät wo sonst wie man weiss alles verrücktspielt und instabil ist
    und es fertig gebracht die morgendliche Nüchtern-Messung bei 75-85mg/dl
    stabil zu halten und sonst hätten wir nicht HbA1c Werte von 5,6-6,2 !!

    Das hat eine einfache Erklärung und zwar wenn man tagsüber eine
    Mahlzeit auslässt, hat man noch wesentlich mehr Faktoren die eine
    Rolle spielen, wie Emotionen oder je nachdem wie hat sich der
    Metabolismus nach der vorgängigen Mahlzeit dann eingestellt, Etc.
    wo dann statistisch die Glukose-Werte etwas höher ausfallen, als
    nach der perfekten Ruhephase des Schlafes über 8 Std. wo dann
    morgens generell die Glukose-Werte doch tiefer sind und somit
    man vom Basalinsulin um die durchschnittlichen 80-85mg/dl zu
    erreichen, dann weniger Einheiten bestimmt, als wenn man das
    tagsüber auf dem höheren Glukose-Niveau dann mit mehr Einheiten
    es macht um die gleichen 80-85mg/dl zu erreichen und so dann
    resultierend in der Nacht vermehrte Hypos hat.

    Wünsche Dir ein schönes Wochenende

    .
    Bearbeitet von User am 28.11.2016 05:24:32. Grund: .
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 28.11.2016 03:16:30 | IP (Hash): 858904876
    Hallo

    Halte diese Beiträge von ChrisP für einen Fake mit Legende aus 'Brasilien, Physiker, mit 1er Sohn, neuerdings angeblich auch selber Prediabetiker.

    Dem geht es doch nur um Verkauf seiner angeblich patentierten Mitteln.
    Der hat Null Ahnung von Medikamenten und Insulinen.

    Typ 1er werden hierzulande bestimmt nicht mit Meformintröpfchen behandelt.
    Und Tresiba ist auch nicht ein sogen. 24 h Insulin, sondern hat weitere Eigenschaften.
    Habe das getestet unter ärztlicher Aufsicht, also nicht nur aufgrund des Beipackzettels.

    Habe begonnen mit einer empfohlenen Dosis des Tresiba zum Wechseln vom anderen VI, Überprüfung und Anpassung der Dosis dann auch bei mir. Die 'Steady Rate' erfolgt erst nach 2 -3 d, Einstellung entsprechend langwierig und mühsam.
    Seit Anfang diesen Jahren hat sich das eh erledigt, gibt's nicht mehr in Deutschland
    http://www.novonordisk.de/patienten/diabetes/service-fuer-menschen-mit-diabetes/vertriebseinstellung-tresiba.html

    Physiker als angebliche Reputation für Diabetes zu benennen ist im Grundsatz so oder so nicht gegeben.

    Diabetes ist wissenschaftlich mit Biologie und Chemie als Verbindung mit Biochemie zu berücksichtigen.

    Von hiesiger Pharmaindustrie bereits abgebügelt, nun Versuch über (nur) diesem Forum über Einzel-Betroffene.

    Gegenhalten über Beiträge oder Ignorieren könnte gemeinsame Forenuser-Strategie gegen 'ChrisP' sein.
    Schaffen wir - gemeinsam !
    Bearbeitet von User am 28.11.2016 03:18:11. Grund: .
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    Mitglied seit: 13.11.2016
    am 28.11.2016 03:42:34 | IP (Hash): 260828641
    .
    Bearbeitet von User am 02.12.2016 13:02:06. Grund: .
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 29.11.2016 08:16:56 | IP (Hash): 2108455638
    ChrisP schrieb:


    Tresiba bei Elfe kein 24h Basalinsulin




    Tresiba gibt's in D nicht mehr – sehr schade, Anwender berichten von sehr guten Ergebnissen. Es scheint, Tresiba "denkt" ein bisschen mit...

    __________________________________
    24-Stunden-Basalinsuline in D sind aktuell
    ---------------------------------------------------------
    Lantus (und das hält eben nicht 24 Stunden, wir sehr häufig wie Levemir gesplittet)
    und
    Toujeo (Im Prinzip ein getuntes Lantus, wichtig ist den richtigen Spitz-Zeitpunkt zu finden. Weniger Wirkschwankungen als Lantus)


    Wie man Basal einstellt und was ein Basaltest ist sollte man wissen. Wenn nicht hilft der behandelnde Arzt bestimmt gerne.

    Bearbeitet von User am 29.11.2016 08:20:26. Grund: .
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 29.11.2016 18:49:05 | IP (Hash): 858904876
    Nur zur Ergänzung: Tresiba hat eine Halbwertszeit von ca. 42 h, also deutlich länger als 24 h.

    Es wird zwar auch einmal in 24 h gespritzt, aber der Spiegel baut sich innerhalb von drei Tagen auf.
    Das heißt, man muss immer 2 - 3 d warten, bevor man die Dosis anpassen kann.
    http://www.medicalforum.ch/docs/smf/2013/48/de/smf-01718.pdf

    Ich fand das nicht gut.
    Das Basalrate des Levemir zu testen finde ich wesentlich angenehmer.
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    am 29.11.2016 20:42:19 | IP (Hash): 1305255167
    .
    Bearbeitet von User am 02.12.2016 13:04:11. Grund: .