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Wie Werden Die 24h Basal-Insuline Eingestellt, Wisst Ihr Das ?

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    am 26.11.2016 16:04:24 | IP (Hash): 1231392910
    In den seitenlangen Bedienungsanleitungen für Latus oder Tresiba
    steht es leider nicht geschrieben und wird dort nicht erklärt.
    Die Ärzte demzufolge nennen den Patienten öfters etwas wie
    8 oder 10 Einheiten und die Patienten als übergehörig halten
    sich daran und das Patienten-Gehirn wird so nicht gebraucht.

    Um die 24h Basal-Insuline zu verstehen muss man über deren
    Sinn als Basis- oder Grundlagen- Therapie nachdenken und zu
    welchem Zeitpunkt kann man dann objektiv deren Richtige-Dosis
    bestimmen. Da durch den Tag verschiedentlich Malzeiten sind
    mit Glukose-Schwankungen, kann man das Basal-Insulin nicht
    bestimmen, da es hierfür eine Ruhephase braucht und somit
    kann das nur mit der morgendlichen Nüchtern-Messung vor
    dem Frühstück geschehen und dort sollte der Bereich von
    75 – 85mg/dl, durchschnittlich 80mg/dl Glukose sein um für
    den Tag die nötigen Basisvoraussetzungen zu haben, um dann
    jeweils zu den Malzeiten noch das Nötige wie Rapid-Insulin im
    Anschluss zunehmen, oder ½ Std. vor den Malzeiten jeweils das
    Metformin ( 125 -375mg , ¼ bis ¾ von runden 500mg Tabletten
    mit Tablettenteiler gefertigt. ) einnimmt.

    Es ist zu empfehlen, dass bei ausgeprägtem Typ 2 man auch
    ein 24h Basal-Insulin verwendet, dies obwohl man beim Typ 2
    die gegenteiligen Voraussetzungen mit sogar Überproduktion
    von Insulin hat, weil der Körper versucht die z.B. 50%ige
    Insulinresistenz durch erhöhte Insulinproduktion zu kompensieren,
    wodurch die Beta-Zellen natürlich unter konstantem Stress stehen
    und man weiss, dass gestresste Beta-Zellen eine wesentlich verkürzte
    Lebensdauer haben ( nicht von 3 Monaten ) und sich so dann öfters
    wie ein Typ 1 entwickelt, wo dann nichtmehr genügend oder kein Insulin
    mehr produziert wird. Es ist hier auch zu bemerken, dass Beta-Zellen
    auch durch überhöhten Blutzucker über 100mg/dl gestresst werden !
    ( Im Allgemeinen sind es die Krankenkassen und somit die Ärzte
    welche sich wehren dem Typ 2 das teurere 24h Basal-Insulin
    zu verschreiben und so lapidar es als unnötig deklarieren und
    finden es in Ordnung mit dem billigeren Metformin bis zu 3000mg
    täglich mit Nebenwirkungen. Manche Patienten müssen lernen, dass
    man von den Patientenrechten Gebrauch macht, indem man für
    die bessere Lösung beim Arzt insistiert ! )

    24h Basal-Insulin Einstellungs-Prozedur :
    Die Einnahme z.B. am Abend 7 Uhr, damit man am Wochenende
    oder in den Ferien am Morgen jeweils ausschlafen kann.

    Das einstellen der Einheiten musst der Diabetiker selbst machen,
    da ein Arzt nicht täglich und zu jeder Stunde zugegen ist !

    Den Anfang mit 8 Einheiten täglich für eine Woche und man die Ergebnisse
    der AM Nüchtern-Messung am Morgen vor dem Frühstück aufzeichnet.
    Den höchsten AM Wochen-Wert nimmt man dann als Streichresultat.
    Die verbleibenden AM Wochen 6 Resultate zusammenzählt und dann
    durch 6 teilt, um den Wochendurchschnittswert zu erhalten. Das ist einfach
    und dann wenn nötig nur immer um 1 Einheit für eine Woche erhöht,
    mit der gleichen Math-Prozedur, bis dass der Bereich von 75-85mg/dl
    erreicht ist, mit dem Durchschnitt der morgendlichen AM Nüchtern-
    Glukose um 80mg/dl.
    Diese Handhabung ist auch von Int. Prof. u. Dr. als richtig bestätigt !
    Der gesunde Durchschnitt- oder Mittelwert ist 85mg/dl von zwischen
    70 – max. 100mg/dl Glukose.
    ( Bei den Wochen Resultaten das höchste Resultat streichen, weil alle
    5-7 Tage Glukose-Schübe der Leber an einem Tag kommen, wenn nicht
    mit Metformin genügend reduziert und kontrolliert. )

    Hier noch etwas zur Rapid-Insulin oder Metformin Anwendung bei den
    Malzeiten oder etwas zwischendurch :
    1. Rapid-Insulin wie Apidra oder NovoRapid sollten immer nach den
    Malzeiten genommen werden, da deren Wirkung zu rasch ist.
    Man kann einen Trick anwenden, wenn einmal mehr stechen nicht stört
    und das mit lediglich nur 1 Einheit zu Essensbeginn und die restlichen
    2-3 Einheiten dann nach dem Essen. Mit diesem Trick geht während
    der Essenphase die Glukose nicht höher, sondern lediglich nach
    Abschluss aber dann 30-40mg/dl weniger hoch.
    Nach 2 ¼ Std. nach dem Essen sollte wieder gemessen werden und
    wenn dann z.B. 120mg/dl halt noch 1 Einheit spritzen, da Durchblutubgs-
    störungen bereits bei 120mg/dl beginnen.
    ( 1 Einheit Rapid-Insulin ist in etwa 30mg/dl Reduktion entsprechend
    und aus Sicherheitsgründen sollten nie mehr als 5 Einheiten auf
    einmal gespritzt werden und wenn nötig im Abstand von 1 Std.
    mit vorgängiger Glukose-Messung dann wieder mehr. )
    2. Metformin ( 125 – 375mg ) 30 Minuten vor den Malzeiten einnehmen,
    damit beim Essen die Wirkung beginnt und sich so die Glukose weniger
    erhöht. Auch hier sollte 2 ¼ Std. nach dem Essen eine Glukose-Messung
    gemacht werden und entsprechend noch Metformin genommen werden
    wenn der Wert z.B. 120 oder höher mg/dl ist.

    Hoffe damit zu helfen und wenn Fragen sind beantworte ich die gerne.

    PS : Hatte so HbA1c Werte von 5,6-6,2% Blutzucker erreicht bei meinem
    Sohn mit Typ 1 durch Dengue-Viren verursacht.
    Wenn eventuelle Kritiker der hier aufgeführten Prozeduren und Fakten,
    aus Unverständnis gleich gute HbA1c haben, dann gratuliere ich nur.
    Die Regel von nie mehr als 5 Rapid-Insulin Einheiten pro Spritzung,
    hatte meinen Sohn das Leben gerettet, als Er durch Fehlmessung
    mit etwas Sirup an den Fingern, statt 5g Zucker zu nehmen, dann
    5 Rapid-Insulin Einheiten spritzte und als Resultat wegen Kalium-
    Mangel in die Intensivabteilung eigeliefert wurde, damit kein
    Herzstillstand unter Extrem-Hypo entstehen konnte ! ! !

    .
    Bearbeitet von User am 26.11.2016 17:57:56. Grund: .
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    am 26.11.2016 16:15:11 | IP (Hash): 1489319818
    Wie ein Basaltest auszusehen hat, kann man z.B. unter http://www.diabetesinfo.de/fortgeschrittene/therapie/basalinsulin/basaltest.html nachlesen...
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    am 26.11.2016 16:19:00 | IP (Hash): 1267539327
    "und sich so dann öfters
    ein Typ 1 entwickelt, wo dann nichtmehr genügend oder kein Insulin
    mehr produziert wird."

    Nicht dein Ernst, oder...?
    Aus einem Typ 2 wird niemals ein Typ 1 - außer bei einer Fehldiagnose...

    Beim Typ1 werden die Betazellen durch einen Autoimunprozess zerstört!

    Und die Richtige Basalrate ermittelt man mit einem Basalratentest - an verschiedenen Tagen unterschiedliche Mahlzeiten auslassen und beobachten wie sich der BZ verhält. Das Ganze mehrfach wiederholen.

    Ups, Poth war schneller....
    Bearbeitet von User am 26.11.2016 16:22:42. Grund: .
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    am 26.11.2016 16:29:33 | IP (Hash): 536901431
    Wenn die Betas alle hin sind, produziert auch der 2er kein eigenes Insulin mehr, ist also dann praktisch auch ein Typ1, kenne ich als einfache Erklärung für den Übergang vom Tabletter zum INSULINER praktisch von vielen Diabetologen.


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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 26.11.2016 16:32:51 | IP (Hash): 1267539327
    Nein, es bleibt einTyp2 mit den typischen Resistenzen. Er wird nur mit Insulin behandelt, wie ein Typ1.
    Zwei unterschiedliche Erkrankungen mit unterschiedlichen Ursachen aber gleicher/ähnlicher Behandlung...
    Bearbeitet von User am 26.11.2016 16:40:23. Grund: .
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    am 26.11.2016 17:33:47 | IP (Hash): 1231392910
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    Bearbeitet von User am 02.12.2016 12:48:30. Grund: .
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    am 26.11.2016 17:35:42 | IP (Hash): 1267539327
    aktuell 5.9 ...

    Und es nervt einfach, wenn Menschen, die es eigentlich besser wissen müssten - dein Kind ist Typ1er? - unterschiedliche Erkrankungen mit ähnlichen Auswirkungen und ähnlicher Behandlung in einen Topf werfen...
    Bearbeitet von User am 26.11.2016 17:39:09. Grund: .
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    am 26.11.2016 17:38:51 | IP (Hash): 1231392910
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    Bearbeitet von User am 02.12.2016 12:49:10. Grund: .
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    am 26.11.2016 17:39:38 | IP (Hash): 1267539327
    Typ 1 seit inzwischen 36 Jahren...
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    am 26.11.2016 17:41:50 | IP (Hash): 1231392910
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    Bearbeitet von User am 02.12.2016 12:49:54. Grund: .
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    am 26.11.2016 17:43:07 | IP (Hash): 536901431
    Die gleiche Behandlung ist unsere besondere Typ2 Herausforderung. Unser Typ2 wird uns ja als Resultat beständiger Überlastung unserer Betas erklärt. Logisch würde daraus folgen, dass diese Überlastung dann wenigstens im Rahmen der fachoffiziellen Behandlung möglichst weitgehend zu verringert würde.

    Aber die fachoffizielle Behandlung macht genau das Gegenteil und hält diese Überlastung mit dem vom Typ1 gewohnten Zielbereich um 100mg/dl und drüber immer schön hoch und verstärkt sie noch immer häufig zusätzlich durch Medis, die die Insulinausgabe bis zum letzten möglichen Tropfen noch weiter steigern.

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    am 26.11.2016 17:43:21 | IP (Hash): 1267539327
    Ja, ich habe eine Insulinpumpe. Kenne aber Tp1er mit ICT und ähnlichen Werten.

    @Jürgen: Und gerade deshalb ist eine saubere Unterscheidung wichtig.

    DerTyp2 sollte zunächst einmal versuchen, seine Ressourcen zu entlasten.
    Aber auch wenn ein Typ2 auf Insulin angewiesen ist, hat er im Allgemeine durch seine Resistenzen sehr viel weniger Schwankungen als ein Typ1 und einen deutlich höheren Insulinbedarf.

    Ein Typ1er hat auch Resistenzen, die sich aber permanent verändern - Stichwort Up-and-Down-Regulation. Geht damit deshalb, für eine optimale Einstellung, anders um.

    Bearbeitet von User am 26.11.2016 17:58:12. Grund: .
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    am 26.11.2016 17:59:14 | IP (Hash): 536901431
    Geheilte Typ2? In meinen Augen der Gipfel der Typ1-Arroganz: Bisher ist kein einziger Fall bekannt, in dem ein Typ2 nach irgendeiner noch so tollen Behandlung mit BMI unter 25 mit nach einem nach DGE und DDG normal empfohlenen Essen einen völlig gesunden Blutzucker-Verlauf oder gar einen gesunden Glukosetoleranztest absolviert hätte.


    Einige Fachologen bezeichnen Typ2, die ohne Zuckermedis allein mit ihrem Ess- und Bewegungsverhalten 1 Jahr lang HBA1c 6 und besser und morgens nüchtern maximal 100mg/dl schaffen, als geheilt.
    Solche Fälle gibt es, aber diese Menschen leisten ein alltäglich weit überdurchschnittliches Bewegungsprofil und ernähren sich im Vergleich zum von DGE und DDG normal empfohlenen Essen mit großen Einschränkungen.


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    Bearbeitet von User am 26.11.2016 18:00:42. Grund: Ergänzung
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    am 26.11.2016 18:17:35 | IP (Hash): 1231392910
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    Bearbeitet von User am 02.12.2016 12:50:50. Grund: .
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    am 26.11.2016 18:31:59 | IP (Hash): 1231392910
    Jürgen

    Aus T2D sind Vegetarier geworden wo auch etwas Sport betreiben, wie es eigentlich
    für Jeden gesund wäre, aber das ist sicher auch sehr individuell.

    Was mich besonders stört in der Diabetiker Diskussion, ist das schwarz-weiss Denken
    mit Typ 1 oder Typ 2 wo die Diabetes bekannt ist für Individualität und es somit auch
    das sowohl als auch gibt, also eigentlich noch eine 3te Variante zum Minimum.

    Ich empfehle auch Informationen beim US NIH.Gov einzuholen und nicht
    nur in DE , es kann sehr interessant sein auf internationaler Ebene.

    .

    Bearbeitet von User am 26.11.2016 18:44:05. Grund: .
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    am 26.11.2016 18:38:32 | IP (Hash): 536901431
    http://www.mendosa.com/blog/?p=3357


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    am 26.11.2016 21:13:50 | IP (Hash): 904144086
    Hallo Chris,
    bei Pubertierenden sollte man ganz einfach für eine Weile auch mal höhere Werte hinnehmen. Ich kann mich bei mir an 'nen HbA1c von um die 7% erinnern.
    Da würfeln die Hormone und auch mal eine vorübergehende Therapieverweigerung schon mal alles durcheinander... und je mehr man an die Vernunft appelliert, um so schlimmer wird es...

    Ich habe eine Minimed 640G zusammen mit dem Enlite CGM. Für mich im Moment das beste verfügbare System. Allerdings habe ich immer Minimed Pumpen gehabt. Die Pumpen anderer Hersteller kenne ich nur vom Ansehen... Die Animas läuft zusammen mit dem Dexcom G4. Wenn man eine besonders kleine und leichte Pumpe mit Steuermöglichkeit über's Smartphone möchte, käme auch noch die Dana in Fragen.
    Aber wenn dein Sohn es nicht will, hat es im Moment keinen Sinn...
    Vielleicht wäre eine schlauchlose Pumpe (Omnipod) was für ihn?
    Bearbeitet von User am 26.11.2016 21:22:51. Grund: Ergänzung
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    am 26.11.2016 21:23:34 | IP (Hash): 1231392910
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    Bearbeitet von User am 02.12.2016 12:52:29. Grund: .
  • Cracktros

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    am 26.11.2016 23:26:06 | IP (Hash): 1280436411
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wenn die Betas alle hin sind, produziert auch der 2er kein eigenes Insulin mehr, ist also dann praktisch auch ein Typ1, kenne ich als einfache Erklärung für den Übergang vom Tabletter zum INSULINER praktisch von vielen Diabetologen.



    Nein, ein Typ 2er ist kein Typ 1er, weil er Insulin spritzen muss:

    -Typ 2er haben so gut wie kein Risiko einer Ketoazidose, auch wenn sie Insulinspitzen. Anders als Typ 1er

    - Typ 2er haben kein Risiko auf weiter Autoimunerkrankungen. Anders als Typ 1er

    - Typ 2er verlieren nicht ihre alpha Zellen. Anders als Typ 1er

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    am 26.11.2016 23:29:13 | IP (Hash): 428470157
    Die Therapie-Tipps von Chris sind absolut mit Vorsicht zu genießen... das dürfte bei so gut wie niemandem vernünftig funktionieren.
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    am 26.11.2016 23:34:04 | IP (Hash): 692093039
    Also - sorry - mir scheint, der Threadstarter gehörige Fehlvorstellungen zu haben, wie Diabetes - ob 1 oder 2 - in Deutschland / Europa behandelt wird. Von der Unkenntnis eines Basal(raten)tests, dem Einsatz eines Basalinsulins, der Existenz individueller Korrekturregeln ("1 Einheit Rapid-Insulin ist in etwa 30mg/dl Reduktion" hallo!? Das ist SEHR individuell unterschiedlich!), die Wirkzeit eines schnellen Insulins (warum machen wohl etliche eine SEA!?), nicht mehr als 5IE auf einmal (da würden manche im anderen Forum nur drüber lachen über diese Mini-Mengen).

    Und er beschreibt (mir) doch sehr unbekannte Informationen wie wöchentliche Glukose-Schübe der Leber, Metformin als Korrekturmittel, ...

    Alles in allem eher diskussionswürdig als die Frage, ob man einen T2, der kein Insulin mehr produziert, vereinfacht als T1 mit IR bezeichnen kann.
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    am 26.11.2016 23:37:08 | IP (Hash): 692093039
    Cracktros schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wenn die Betas alle hin sind, produziert auch der 2er kein eigenes Insulin mehr, ist also dann praktisch auch ein Typ1, kenne ich als einfache Erklärung für den Übergang vom Tabletter zum INSULINER praktisch von vielen Diabetologen.



    Nein, ein Typ 2er ist kein Typ 1er, weil er Insulin spritzen muss:

    -Typ 2er haben so gut wie kein Risiko einer Ketoazidose, auch wenn sie Insulinspitzen. Anders als Typ 1er



    Ein T2, der Insulin spritzen muß, ist ja noch kein T2, der kein eigenes Insulin mehr produziert. Ich spritze und habe noch Eigeninsulin.

    Aber wenn ein T2 irgendwann kein Insulin mehr produziert, dann würde ich schon sagen, daß er - weil halt der Körper gar nix mehr am BZ runterdrücken kann - schon das Risiko einer Ketoazidose hat.
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    am 26.11.2016 23:41:37 | IP (Hash): 1231392910
    .
    Bearbeitet von User am 02.12.2016 12:53:44. Grund: .
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    am 26.11.2016 23:52:33 | IP (Hash): 1231392910
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    Bearbeitet von User am 02.12.2016 12:55:07. Grund: .
  • Cracktros

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    am 26.11.2016 23:53:19 | IP (Hash): 1280436411
    Tarabas schrieb:
    Cracktros schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wenn die Betas alle hin sind, produziert auch der 2er kein eigenes Insulin mehr, ist also dann praktisch auch ein Typ1, kenne ich als einfache Erklärung für den Übergang vom Tabletter zum INSULINER praktisch von vielen Diabetologen.



    Nein, ein Typ 2er ist kein Typ 1er, weil er Insulin spritzen muss:

    -Typ 2er haben so gut wie kein Risiko einer Ketoazidose, auch wenn sie Insulinspitzen. Anders als Typ 1er


    Mir sind so Zahlen von unter 1% der Typ 2er, die Insulin spritzen, bekannt, die
    Ein T2, der Insulin spritzen muß, ist ja noch kein T2, der kein eigenes Insulin mehr produziert. Ich spritze und habe noch Eigeninsulin.

    Aber wenn ein T2 irgendwann kein Insulin mehr produziert, dann würde ich schon sagen, daß er - weil halt der Körper gar nix mehr am BZ runterdrücken kann - schon das Risiko einer Ketoazidose hat.



    Das Risiko der Ketoazedose, bei Typ 2ern in der Insulintherapie geht gegen 0 %. IDas ist bei Typ 1ern schon komplett anders.

    Es gibt auch andere Unterscheidungen, die ich nun nicht im einzelnen aufzählen möchte.
    Was aber gleich ist, ist die Bestimmung der Individuellen Faktoren, der Basalrate und des Korrekturfaktors.