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Insulin in der warmen Jahreszeit

  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 21.04.2018 20:08:11 | IP (Hash): 393129624
    Die warme Jahrszeit hat begonnen und die Frage, wie man sein Insulin lagern sollte stellt sich. Auf offiziellen Seiten ist zu lesen, dass Insulin bei Temperaturen von 2 - 8 Grad Celsius gelagert werden soll. Das zum Verbrauch bestimmte Insulin sollte bei Zimmertemperaturen von . 25 ○ C, in 6 Wochen, verbraucht sein. Aber -wie haltet ihr das mit diesen Empfehlungen und eurem Insulin?
    Bearbeitet von User am 21.04.2018 20:11:45. Grund: ?
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    am 22.04.2018 01:56:39 | IP (Hash): 289348296
    Bleibt auch in der warmen Jahreszeit so - Insulin-Vorrat im Kühlschrank aufbewahren, im Gebrauch Raumtemperatur.
    Raumtemperatur bis 25 °C ist so eine allgemein physikalisch/chemische Vorgabe, meine Insulinampullen können lt. Packungsbeilage bis 30 °C vertragen.

    Schon darauf achten, daß Gebrauchsinsulin ein Schattenplätzchen hat, vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
  • Dibein

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    am 22.04.2018 13:48:21 | IP (Hash): 1629162354
    Ich habe eine kleine "Diabetiker"Tasche mit Messgerät und PENs und ggf. Kühlpack in der Umhängetasche die ich eh immer mit mir rumschleppe. Ich weiß das ein Kühlpack nicht zwingend ist. Aber wenn ich länger bei großer Hitze unterwegs bin kann ich mir somit einen erfrischenden "Schuss" setzen. 😊

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    Zuckerkrank
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    am 22.04.2018 14:00:31 | IP (Hash): 1226804222
    Meine Vorräte lagere ich im Kühlschrank.
    2 Ampullen sind in meine Dia-Kiste (Werkzeug/Kosmetik-Koffer, in dem ich alles habe, was ich für 2-3 Wochen brauche - Ersatzteile, Batterie, Infusionsset, GGMS-Sensoren, ...)
    1 Ampulle liegt in Büro im Schreibtisch.

    Und der Rest bei Körpertemperatur in der Pumpe :)

    Wenn ich meine Dia-Kiste auf Reisen im Auto habe, bin ich inzwischen dazu übergegangen Insulin und Sensoren in Frio-Taschen zu packen.

    Habe im letzten Jahr mal die Sonne unterschätzt und Insulin und Sensoren leicht angekocht... Insulin war danach allerdings ok, die Sensoren waren hinüber...
  • Cracktros

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    am 22.04.2018 14:11:05 | IP (Hash): 895811769
    Der Vorrat für das Quartal lagert, bei mir, im Kühlschrank.
    Unterwegs habe ich die Pumpe am Gürtel und das Handy (zum auslesen des FGM/CGM) in der Hosentasche. Mehr brauche ich nicht. Was für eine Erleichterung!

    Früher unter ICT galt für Unterwegs Pen locker- der Pen sah nach einiger Zeit nicht mehr so gut aus- in der Hosentasche, Handy mit App für das Dexcom G5 in der Hosentasche. COOL keine weiteren Taschen nötig.

    Ohne CGM benötigte ich auch eine Tasche um Pen und BZ-Messgerät zu verstauen
    ....bäääää...nicht cool.
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    am 22.04.2018 14:17:38 | IP (Hash): 1226804222
    Nicht das da Missverständnisse aufkommen. Die Kiste schleppe ich nicht ständig mit mir rum... Die steht zu Hause unterm Tisch.
    Im Alltag habe ich nur meine Pumpe, die auch Anzeigegerät für`s GGM ist, in der Hosentasche...
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 22.04.2018 16:15:33 | IP (Hash): 1622766519
    Vorrat ist bei mir immer im Kühlschrank, der Boluspen immer in der kleinen Umhängetasche https://www.amazon.de/dp/B001MM3BM4?tag=amz-mkt-chr-de-21&ascsubtag=1ba00-01000-org00-linux-other-nomod-de000-pcomp-feature-rscomp-wm-5&ref=aa_rscomp beim Händie (6 Zoll, gleichzeitig BZ Messer und mit seqr/glase und boon auchGeldbeutel) von morgens bis abends am Mann und nachts am Bett. Für mehrtägige Ausflüge haben da auch noch der Basalpen und ein paar Kanülen Platz.

    Für wenn der Kindle auch noch mit soll, weil ich halt lieber lese, während meine Frau ein Museum nach dem anderen absolviert, bietet diese hier https://www.amazon.de/dp/B01ILZI28W?aaxitk=2yM6FlrcVuDMtfhNHvzHBg mehr Platz. Beide allerdings nicht an der dünnen Schnur, sondern am bequemen breiten Band :)

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
    Bearbeitet von User am 22.04.2018 16:48:42. Grund: Ergänzung
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    am 22.04.2018 17:34:29 | IP (Hash): 265049752
    Ich bin jedes Jahr mit dem Rucksack unterwegs, meist 3-6 Monate, maximal waren es 8 Monate. Wie die meisten anderen Diabetes-Backpacker habe ich mein Insulin noch nie gekühlt, einfach in den Rucksack und aus. Es macht einen Riesenunterschied für die Lebensqualität eines Backpackers, dass man sich um Insulinkühlung nicht kümmern muss. Das Rucksackvolumen und -gewicht kann man sehr gering halten, besonders mit ICT.
    Insulin verliert bei Hitze nur schrittweise an Wirkung. Ich war also immer darauf vorbereitet, einen Wirkungsverlust durch Dosiserhöhung auszugleichen. Dieser Fall ist aber in 34 Diabetes- und Backpackerjahren nie eingetreten, es ist nie ein merkbarer Wirkungsverlust eingetreten, auch nicht bei den 8 Monaten, auch nicht bei den Durchquerungen mehrerer großer Wüsten mit dem Fahrrad.

    LG Geri
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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 22.04.2018 20:50:44 | IP (Hash): 1850378482
    @Geri,
    es geht auch einfacher: Prüfen ob die eigene KK eine Auslandsversicherung anbetetet, die den Diabetes mitversichert. Wenn das der Fall ist, dann
    -Versicherung abschliessen
    -Material und Insulin für 3- 4 Wochen mitnehmen. Für den Notfall. Und Vorsicht: nicht jedes Flugzeug hat einen klimatisierten Gepäckberreich. Es kann also zu kalt, für Insulin, sein.
    - Alles was fehlt vor Ort, in kleineren Mengen, besorgen.
    Das Gepäck wird so noch leichter als die 350 g die so ein Kryo-Beutel mit sich trägt.
    Bearbeitet von User am 22.04.2018 20:57:14. Grund: -
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    Beiträge: 24
    Mitglied seit: 07.10.2017
    am 22.04.2018 22:17:23 | IP (Hash): 265049752
    Hallo Cracktros,

    Danke für deine Vorschläge, aber die sind doch nicht wirklich praktikabel, wenn du mit dem Rad von der Türkei nach Indien oder durch die Sahara von Marokko in den Senegal fährst. Kannst du dir vorstellen, wie lange es mit dem langsamen Verkehrsmittel dauert, um in ein städtisches Zentrum zu kommen, wo man das gewünschte Insulin bekommt. Die Suche danach und die Frage, ob man es wirklich in der nächsten Stadt bekommt, ist doch purer Stress und versaut das Reisevergnügen.
    Und ja, natürlich kann man auch unbekannte Insuline verwenden, aber die beiden gewohnten sind mir doch lieber.
    Ich weiß auch nicht, wozu ich Geld für eine Auslandsversicherung zahlen soll, wenn ich doch das von der KK bezahlte Insulin einfach mitnehmen kann . Das Insulin allein macht sehr wenig Gewicht aus. Ich weiß nicht, was ein Kryo-Beutel ist. Ich verstaue es in einem Plastik-Beutel, in dem man normalerweise seine Jausenbrote einpackt und stecke es in meinen Rucksack und bin frei, eine monatelange Reise zu genießen, ohne nachdenken zu müssen, wo ich mein Insulin her bekomme. Hat ja immer geklappt.
    Sofern ich im Flugzeug reise, komme ich sowieso nicht auf die Idee, mein Insulin woanders als im Handgepäck zu verstauen.

    LG Geri