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Blutzuckerabfall schon bei geringer Bewegung

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    Mitglied seit: 29.03.2018
    am 30.09.2018 00:49:32 | IP (Hash): 1080785387
    Hallo alle miteinander.

    Danke im Voraus an diejenigen, die sich die Zeit nehmen meinen Beitrag zu lesen und evtl. zu kommentieren.

    Ich bin seit ca. 4 Jahren diagnostizierter Typ 1 Diabetiker und 29 Jahre alt. Für die Insulintherapie benutze ich einen normalen Pen und zum Messen FreeStyle Libre. Meine Langzeitwerte sind mit 5,9 - 6,1 im Schnitt ok denke ich.

    Aber leider ist da ein riesen Problem, was meinen Alltag zur Hölle macht.

    Mein Blutzucker rast bei physischer Bewegung schnell runter. Auch wenn ich nur mal 15 Minuten spazieren gehe sinkt der Wert zum Beispiel von 6,0 mmol auf 4,0 ab. Und das wenn gerade kein kurzzeitiges Insulin am Wirken ist. Im Falle, dass ich spazieren gehe und ich mich in dem Zeitraum befinde, in dem das Kurzzeitinsulin wirkt (0-4 Stunden) dann ist es schon fast lebensgefährlich für mich mal kurz in den Supermarkt zu gehen, ohne vorher ca. 30 gramm KH als "Puffer" aufgenommen zu haben oder eben bei der Mahlzeit 3 BE nicht ab zu decken.
    Es ist, als ob meine Muskeln extrem viel "Sprit" schlucken, also extrem viel Glucose für wenig Bewegung verbrauchen. Das ständige Saft trinken oder Dextro essen ist auch sehr nervig.

    Zum Glück bin ich freiberuflich tätig und kann von zu Hause aus arbeiten. Deswegen habe ich meine Werte ganz gut unter Kontrolle, aber dass jeder Schritt vor die Tür sich so gefährlich anfühlt vermiest mir schon sehr oft die Laune und die Lust überhaupt noch raus zu gehen. Ich sitze wirklich viel drinnen nebenbei gesagt.

    Hat jemand von euch ein ähnliches Problem? Wie kann ich den Energieverbrauch meines Körpers bei Bewegung reduzieren? Angenommen ich gehe jeden Tag 15 Minuten joggen, würde das etwas ändern?

    Ich würde mich über Hilfe freuen!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 04.07.2018
    am 30.09.2018 01:30:15 | IP (Hash): 183638859
    Hallo erst mal,

    ich habe das FreeStyle Libre in die Tonne gekloppt. Es gab Situationen, in denen ich eigentlich nicht mehr lebensfähig gewesen wäre (aufgrund von Unterzucker).
    Nach dem Duschen und nachts.
    Nach dem Sport hat es auch zu wenig angezeigt, aber eben nicht extrem zu wenig.
    Machst Du Kontrollmessungen oder verlässt Du Dich auf die Werte des Libre Systems?

    Freundlich gegrüßt und schönen Tag gewünscht!

     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    Mitglied seit: 29.03.2018
    am 30.09.2018 01:48:42 | IP (Hash): 1080785387
    Hallo und danke für die Antwort!

    Also ich finde das Libre System hat meine Lebensqualität schon enorm erhöht, da ich, wie gesagt, wenn ich unterwegs bin extrem schnell abrutsche und mit dem Sensor kann ich einfach und oft messen. Als ich noch keinen Libre Sensor hatte war das mit dem raus gehen noch viel gruseliger als jetzt.

    Ich verlasse mich schon fast 100% auf den Sensor. Nur am ersten Tag nach dem Anbringen eines neuen Sensors, wenn der er sich noch kalibrieren muss, messe ich ein paar Mal blutig.

    Grundsätzlich hätte ich aber nichts dagegen ein paar mehr Teststreifen zur Verfügung zu haben. Als ich das FreeStyle Libre zum ersten Mal dran hatte wollte ich auch noch mehr Messtreifen verschrieben bekommen, um auf Nummer sicher zu gehen, aber meine Diabetologin hat mir (halb wütend) klar gemacht, dass ich entweder nur die eine ODER die andere Methode benutzen kann, weil die Krankenkasse nur eine Art der Messung auf einmal übernehmen würde. Seitdem bekomme ich trotzdem 50 Teststreifen pro Quartal für die ungenauen "Kalibrierungs-Tage".

    Allgemein finde ich, dass die Sensoren schon genau genug messen, nur leider immer ca. 10 Minuten dem realen Wert hinterherhinken. Aber wie gesagt, für meine Situation sind die Teile viel Besser als jedes Mal blutig messen zu müssen. Meine Unterzuckerungen haben sich extrem verringert, da ich sie fast immer abfangen kann, bevor der Blutzuckerwert zu niedrig wird.

    Bei mir zeigt das FreeStyle Libre übrigens keinerlei Veränderungen nach dem Duschen oder nachts.

    Grüße zurück!
  • Elfe

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    am 02.10.2018 18:40:21 | IP (Hash): 1505651263
    Hallo,
    höchst unwahrscheinlich, daß ein 15 min-Spaziergang solch eine Auswirkung hat.
    Da ist im Vorfeld schon was bei der Insulingabe schief gelaufen - Zuviel.
    Bei Mahlzeiteninsulin (meins auch mit Wirkungsmaximum bei 3 h) unbedingt beachten.
    Mit Joggen würdest du den Insulinbedarf weiter senken - und müsstest du berücksichtigen (was insgesamt durchaus positiv zu betrachten ist).

    Kein Messgerät nimmt uns das Denken ab, was die Zusammenhänge angeht.
    Aktueller Wert - aber was ich gegessen, an Insulin gespritzt, an Tätigkeit vor, habe - ist dem Dings nicht bekannt.
    Dem Libre seitens des Arztes empfohlen, habe ich bisher widerstanden.
    Insgesamt ist mir dieses Dings unsympathisch - Vertrieb, Kostenübernahme KK u.a.m.
    Erfahrungsberichte hier im Forum sind auch alles andere als positiv.
    Wenn überhaupt würde ich den Trendpfeil zum Anlass nehmen, mal genauer mit dem bekannten Handgerät nachzumessen.

    Bei dir würden ev. beide Messmethoden hilfreich sein.
    Ob deine Krankenkasse Libre Sensor und Handgerät-Sensoren erstattet, kannst du selbst erfragen.
    Nicht unbedingt der Pauschalaussage deiner Ärztin folgen.

    Gruß Elfe
    P.S.: Hast du auch Basalinsulin ? Wichtig in Bezug auf Gesamtwirkung des BZs.
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    am 03.10.2018 11:27:47 | IP (Hash): 1837757013
    Wenn das Libre bei Dir einigermaßen akkurat funzt, hast Du ja ne super Beobachter-Position. Wenn Du ein Handy mit NFC hast, würde ich dazu noch die Glimp oder die Liapp App empfehlen, ganz einfach, weil damit der Kurvenverlauf noch sehr viel deutlicher angezeigt wird und so sehr viel deutlichere Info sichtbar wird als mit den Trendpfeilen.
    Und mit Deinem vergleichsweise gesund niedrigen HBA1c lässt Du Deinem BZ eh schon nicht ganz so viel Leine, wie wohl normal üblich ist.

    Meine Idee zur konstruktiven Bewältigung Deiner Herausforderung:
    Hol ihn für ein paar Wochen noch näher bei Fuß, denn je kleiner die Werte, desto kleiner und in Bezug auf Hypos ungefährlicher die möglichen Schwankungen. Also etwa generell zwischen 4 für die normale postabsorptive Talsohle etwa 3 Stunden und 8mmol/l für den normalen postprandialen Berggipfel etwa 1 Stunde nach dem Essen.

    Und dann geht’s um die möglichst systematische Beobachtung: Was macht Dein BZ, wenn Du im postabsorptiven Bereich losmarschierst, und wie anders verhält er sich womöglich wieviel weniger lange nach jeder Mahlzeit mit dem entsprechenden Bolus?

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 04.10.2018 17:22:21 | IP (Hash): 1885107402
    Als ich noch keinen Libre Sensor hatte war das mit dem raus gehen noch viel gruseliger als jetzt.
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    am 09.10.2018 18:56:56 | IP (Hash): 1567036446
    @ Elfe
    Danke für deine Antwort.

    Vielleicht hast du Recht und ich spritze immer zu viel, aber ich kann es kaum glauben, da ich das Problem von plötzlichen Blutzuckertiefs bei Bewegung schon von Anfang an habe. Die BE-Faktoren und Langzeitinsulin habe ich schon oft verringert, um letztendlich fest zu stellen, dass ich doch mehr benötige.

    Heute schon wieder passiert: 3,5 Stunden nach Essen: 7,5 mmol, ging Einkaufen mit dem Fahrrad, in der Kaufhalle plötzlich 5,2 mmol mit stark sinkender Tendenz. Habe 1 BE Traubenzucker gegessen und bin zurück nach Hause nach dem Einkauf. Zu Hause angekommen war mein Wert 4,2 mit stark sinkender Tendenz. So ist das fast jedes Mal.
    Ich werde es wieder mit geringeren Faktoren testen, da ich wirklich nicht wahr haben will, dass das nur bei mir so sein kann.

    Danke für den Tipp mit der Krankenkasse, werde mal nachfragen.

    Ja, habe Basalinsulin. Es ist Toujeo, 24 Einheiten am Tag.


    Bearbeitet von User am 09.10.2018 18:57:32. Grund: @elfe
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    am 09.10.2018 19:18:02 | IP (Hash): 1567036446
    @Jürgen
    Danke auch an dich für die Antwort!

    8mmol nach dem Essen ist schon ziemlich schwer für mich. Zum Beispiel nach dem Aufstehen erhöht sich mein Zucker immer standardmäßig um ca. 6mmol, also wird mein 1-Stunde Werte immer so 12-16 mmol nach dem Frühstück.

    Aber generell, das mit den kleineren Werten und geringeren Schwankungen klingt nach einem guten Tip! Vielleicht passiert es wirklich wegen den hohen nach Essen-Werten. Neben dem Anstieg nach dem Aufwachen habe ich außerdem noch das Problem, dass Fett und Eiweiß meinen Blutzucker auch enorm erhöhen (4-6 Stunden nasch dem Essen). Das heißt, wenn ich normale Sachen esse habe ich ständig irgendwelche schwer kontrollierbaren Blutzucker Anstiege (meistens gegen Abend hin, je nach dem, was ich zum Mittag gegessen habe)

    Klingt für mich jetzt so, als ob ich nur mit einer strikten Fett und Eiweiß -armen Ernährung stabile Werte hinbekommen würde. Das wäre dann ein tristes Leben :/
    Habe immer gedacht als Typ1er kann man sich schon normal ernähren, ohne jetzt einen strikten Ernährungsplan zu haben.

    "Und dann geht’s um die möglichst systematische Beobachtung: Was macht Dein BZ, wenn Du im postabsorptiven Bereich losmarschierst, und wie anders verhält er sich womöglich wieviel weniger lange nach jeder Mahlzeit mit dem entsprechenden Bolus?"

    Die Beobachtungen habe ich schon oft gemacht. Meistens ist es so, dass die Unterzuckerung erst nach 2 Stunden oder später passiert. Wenn ich direkt nach dem Essen losgehe hält der Zucker sich meistens ganz gut an, da er sowieso immer erstmal ziemlich hoch schießt, aber meistens ist er dann trotzdem nicht ganz so hoch wie als wenn ich mich nicht bewege.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 11.10.2018 01:41:40 | IP (Hash): 1505651263
    Hallo Antabaka,
    da hast du mich missverstanden, 'immer zuviel'.
    Bin selber von Hypo-Problematik betroffen und musste in Hypo-Schulung.
    Da wird so grundsätzliches wiederholt, aber eben auch, körperliche Symptome wahrnehmen zu können - verlasse mich persönlich eher darauf als auf Dings.

    Zum Zeitpunkt einer Hypo ist zuviel Insulin zur Regulierung des Blutzuckers vorhanden.
    Wir können nur annähernd mit Insulinspritzen den normalen Stoffwechsel nachbilden:
    Nahrungs-BEs und gespritztes Insulin müssen sich im Organismus treffen - ausgleichen!
    Fett und Eiweiß verzögern die Wirkung der Nahrungs-BEs und passen dann nicht unbedingt zum kurzwirkenden Mahlzeiteninsulin - Insulindosis teilen, ev. FPE-Einheiten notwendig - bei Anstieg nach 4-6 h.

    Neben der BE-Einschätzung ist bei Insulindosierung wichtig, wie ist die Verdauungszeit der eingenommenen Mahlzeit im Vergleich zur Wirkungszeit des Mahlzeiteninsulins.
    Meins wirkt in der Spitze bei 3 h, und dann messe ich auch - zum ggfs. korrigieren.

    Einen gewissen Puffer gibt auch der Spritzzeitraum des Insulins: Vor/Nach/Geteilt.
    Beispiel: Mein Werktags-Haferflockenmüsli spritze ich vor, Sonntagsfrühstück mit Brötchen/Ei/Bacon nach.

    Ganz wichtig, ev. unterschätzt, ist die Wirkung des Basalinsulins:
    Deine 24 Toujeo-Einheiten sind m. E. schon echt viel.
    Wurde als neues und angeblich gleichmäßig Wirkendes auch bei mir angesprochen.

    Komme besser mit Levemir (mo 5 + ab 4 z. Zt) zurecht, brauche nachts weniger als über für Tag, Dosisüberprüfung auch einfacher, schon am Nüchternwert zu sehen. (Tagesdosisüberprüfung mit auslassen Mahlzeit/Mahlzeitinsulin).

    Gruß Elfe
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    am 11.10.2018 09:20:20 | IP (Hash): 1027123048
    Antabaka schrieb:
    8mmol nach dem Essen ist schon ziemlich schwer für mich. Zum Beispiel nach dem Aufstehen erhöht sich mein Zucker immer standardmäßig um ca. 6mmol, also wird mein 1-Stunde Werte immer so 12-16 mmol nach dem Frühstück.


    Vielleicht fängst Du dann einfach mit dem Aufstehen an? So ein Aufsteh-Anstieg lässt sich mit passend (muss natürlich systematisch ausgetestet werden) Bolus noch auf der Bettkante ausgleichen, so dass anschließend das Frühstück nicht schon auf einen BZ-Berg aufsetzt.

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    am 12.10.2018 19:07:51 | IP (Hash): 1426550990
    Hallo zusammen,

    bei mir (Typ I seit 33 Jahren und seit 7 Jahren mit Insulinpumpe) ist es fast genauso. Bei bei gerinster körperlicher Belastung fällt mein Blutzucker bis auf 2,3 mmol/l ab.
    Um das z. B. bei Arbeiten in Haus und Garten oder Holz spalten zu vermeiden habe ich mir 3 abgesenkte Basalraten gespeichert. Beim Holz hacken oder Garten graben stelle ich die Basalrate auf 0% und beginne erst 2 h nach der Absenkung mit der Arbeit. Dann aber ist der BZ schon bei 12 oder 14. Nach 45 min höre ich freiwillig auf mit den Arbeiten da der BZ jetzt nur noch 3 mmol/l beträgt. Das ständige aufnehmen von Nahrung, an Tagen mit Arbeit manchmal das doppelte des BE-Plans hinterlässt auch Spuren beim Körpergewicht.

    1h vor einem leichten Spaziergang senke ich auf 30 % ab und wenn der Pfeil von Libre senkrecht nach unten zeigt dann esse ich sofort 2 BE. Der BZ Anstieg tritt ohne weitere Bewegung erst nach ca. 30 - 45 min ein.

    Das ist auch so wenn die BR auf 0% steht und 3,0 mmol/l erreicht sind, dann esse ich 3 oder 4 BE und warte min 45 Minuten bevor ich weiter machen kann.
    Ich war deshalb schon in der Diabetesklink Bad Lauterberg aber man konnte sich das dort auch nicht erklären und tippte auf eine defekte Insulinpumpe. Mit der neuen Pumpe ist es genauso.

    Reiner
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    am 13.10.2018 08:50:28 | IP (Hash): 157955789
    hat man in der Klinik denn auch mal getestet, wie zutreffend Dein Libre Sensor funzt? Bin nach meinem Libre nämlich z.B. heute morgen mit 2,4 aufgestanden, für die mein Standardfingerpieks 5 gesagt hat.

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    am 13.10.2018 11:32:00 | IP (Hash): 592355492
    Als ich in der Klink war hatte ich noch kein Libre, die Werte wurden damals mit Teststreifen festgestellt.

    Das Libre wurde mir erst danch verordnet, wegen des hohen Teststreifenverbrauchs und Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörungen. Letzteres hat sich jetzt etwas gebessert.

    Reiner
    Bearbeitet von User am 13.10.2018 11:32:56. Grund: Text hinzugefügt
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 13.10.2018 19:33:36 | IP (Hash): 1505651263
    Hallo Reiner,
    aus meiner Erfahrung könntest du eher versuchen, den Bolus zu senken (Basal lassen).
    Bin auf Pens mit zwei Insulinen eingestellt und LADA, also wohl später als du betroffen.

    Habe verhältnismäßig nur wenige Einheiten Basal - eben nur für den Grundstoffwechsel.
    Sobald man irgendetwas tut, denkt, fühlt (z.B. Stress) oder arbeitet/sportelt, ändert sich das und wird eher mit Bolus abgefangen.

    Wenn du mittlerweile weißt, um wieviel dein Blutzucker durch Holzhacken o.ä. gesenkt wird, dann berücksichtige dieses beim Weglassen der entsprechenden Einheiten beim Bolus - ev. kannst du die 3/4 BEs essen und statt per Insulin sozusagen abarbeiten.

    Besser, als Achterbahn mit 14 bis 3 mmol/l zu fahren und nur kurzfristig zu reagieren, besser vorausschauend handeln.
    Ist ja nicht nur der messbare Blutzucker, sondern auch das Befinden - diese unfassbare Schwäche bei niedrigem UZ.

    Bei Werten um die 3 mmol/l brauche ich für BZ-Anstieg nur 1 KE (5 Gummibärchen), bei kleiner 2 mmol/l (kommt leider vor) erstmal 200 ml Saftgetränk (2 KE), nach messen ev. noch eine KE dazu (macht sich per Körpergewicht wirklich nicht bemerkbar).
    Ist auch so ungefähr vergleichbar mit meinem Korrekturfaktor vom Insulin:
    1 Einheit Insulin senkt den BZ um 40 mg/dl; eine KE erhöht den Blutzucker um 50 mg/dl.

    Dieses Libre ist mir persönlich sehr suspekt - obwohl mein Arzt mich dazu überreden will, eben auch wg. Hypoproblematik.
    War in ambulanter Hyposchulung, wo eben diese Einrechnung von körperlicher Betätigung besprochen wurde, auch auf körperliche Hyposymptome zu achten, wenn die so typischen ev. verloren gegangen sind.

    Gruß Elfe
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 14.10.2018 22:31:20 | IP (Hash): 599703578
    Elfe schrieb:
    Wenn du mittlerweile weißt, um wieviel dein Blutzucker durch Holzhacken o.ä. gesenkt wird, dann berücksichtige dieses beim Weglassen der entsprechenden Einheiten beim Bolus - ev. kannst du die 3/4 BEs essen und statt per Insulin sozusagen abarbeiten.

    Hallo Reiner,

    Frau Elfe hat wahrscheinlich noch nie etwas von Insulinpumpen und deren Möglichkeit, die aktuelle Basalmenge damit fein abzustimmen, gehört - deshalb dieser "kluge" Rat.

    @Elfe,
    warum sollte Reiner denn seine Insulinreduzierung von irgend einer kurz oder lange davor stattfindenden Mahlzeit abhängig machen, wenn er das zeitgenau und mit der ihm bekannten Reduzierung ganz einfach mit einer Verminderung der Basaldosis an seine Pumpe erreichen kann. Schließlich kommt bei der Pumpe ja für Basis und Bolus das gleiche Insulin aus genau dem gleichen Behälter zum Einsatz.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 15.10.2018 17:24:54 | IP (Hash): 65590865
    Ach Rainer °~°
    Lesen und verstehen !
    Die Basalrate auf Null setzen hat eben NICHT gereicht - absinken auf 3 mmol/l durch körperliche Arbeit, obwohl mit 14 mmol/l (wodurch wohl ?) begonnen wurde.
    Grundprinzip bei ICT bleibt gleich - ob Basal per Pen oder Basalrate per Pumpe.
    Und auch Bolusinsulin wird per Knopfdruck - zusätzlich - abgegeben.
    Abgleich zwischen Mahlzeit/Mahlzeiteninsulin und Einrechnung Senkung muss stimmen.
    Bei sehr anstrengendem Sport muss man sogar ggfs. bis in nächsten Tag beobachten - Muskelauffülleffekt.
    Hektisches Reagieren auf u.a. so einen sinkenden Libre Pfeil mit Zusatz-BEs zu handeln, ist nicht zielführend.
    Grundwissen zur Dosierung von Mahlzeiteninsulin wird in Schulung vermittelt, ausführlicher noch in Hyposchulung. Einstellung der Insulinpumpe noch zusätzlich obendrauf.
    Feinabstimmung findet zwischen 1er-Patient und behandelndem Arzt statt.

    Da kannst du als stolzer 2er und LCHF-/Butter-Verkäufer, der mit paar Einheiten Lantus auskommt, gar nicht mitreden. Persönliche Erfahrung zum Mahlzeiteninsulin hast du nicht.
    Googeln macht dich nicht zum wunschgemäßen Diabetes-Experten.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 15.10.2018 19:13:15 | IP (Hash): 1815675981
    Reiner15 schrieb:
    und Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörungen. Letzteres hat sich jetzt etwas gebessert.


    Auch wenn ich mich selbst mal sehr intensiv darum gekümmert und meine Hypowahrnehmung erheblich verbessert habe, nützt die mir gar nichts für meine alltägliche BZ-Steuerung :(

    Denn wenn ich im Stress bin, bekomme ich meine ersten Anzeichen um 3,4-3,3 nicht mit, sondern erst deutliche und meine Leistungsfähigkeit beeinterächtigende Symptome bei BZ zwischen 1,5 und 2,5 mmol/l. Bis dann mein BZ wieder bei für mich ordentlichen 3-4 mmol/l angestiegen ist, ist schon ne halbe Stunde Leistungsloch rum, und das bleibt dann auch noch ne gute halbe Stunde, auch wenn mein BZ bis dahin schon bei 8 oder 10 spielt, weil ich halt mit dem Hypoauffressen nicht nach der halben oder einen BE aufgehört hab, die dafür eigentlich ausgereicht hätte. Aber in solchen Fällen sind Fühlen und Wissen halt nicht so recht kompatibel :(

    Deswegen beobachte ich meinen BZ auch zwischen den Mahlzeiten und kann eigentlich abhängig von der Höhe des letzten Bolus und Futters und der Zeit und dem, was ich seitdem gemacht hab, sehr gut einschätzen, ob das Unterschreiten von 6mmol/l jetzt normal ist und wie beabsichtigt zwischen 4 und 5 ausläuft, oder ob das Sinken Richtung 3 bis 2 geht. Und wenn zu tief droht, macht passendes Sinkbremsessen natürlich zwischen 6 und 5mmol/l mehr Sinn, als wenn man erst auf das Hypogefühl wartet.

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    Bearbeitet von User am 15.10.2018 19:15:21. Grund: ERgänzung
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    Mitglied seit: 14.05.2016
    am 16.10.2018 20:03:26 | IP (Hash): 296194964
    Hallo zusammen,
    dass die "Achterbahnfahrt" nicht optimal ist das weiß ich selbst. Wenn ich die BR 2 h vor Leistungsabgabe, nach Mahlzeit ohne Bolus, abgesenkt habe kommen die 14 mmol/l zu stande. An manchen Tagen arrbeite ich die Nahrung so schnell ab und komme innerhalb einer Stunde runter auf 3 mmol/l.
    Weil ich das weiß messe ich zwischendurch (Libre hat dann den Pfeil senkrecht nach unten) und nehme BEs zu mir meist 3 - 4. Die Wirkung der BEs ist langsamer als der Blutzuckerabfall, selbst wenn ich Cola trinke. Der BZ sinkt dann ohne weiteres zu tun noch ca. 15 - 20 min weiter ab bevor in gleicher Linie der Anstieg erfolgt. Die Wartezeit liegt dann bei 30 - 45 min (hatte auch schon öfter 1h) bevor ich weiter arbeiten kann.

    Das Ganze hat dann nichts mehr mit Arbeit zu tun, wenn man die Hälfte der Zeit damit beschäftigt ist Nahrung aufzunehmen und warten bis der BZ wieder auf 6 oder 7 mmol/l angestiegen ist. Wenn ich mit 7 mmol/l die gleiche Tätigkeit weiter ausführe ist nach 30 min schon wieder Schluss (3 mmol/l). Beim 3. Arbeitsanlauf beim Start mit 7 mmol/l dauert es meist keine 30 min eher nur 20 bis ich dann wieder Nahrung aufnehmen muss.

    Wohl gemerkt das ganze ohne Insulin nur abgearbeitet.

    Meine Tagesration BE ist mit 16 festgelegt, an solchen Tagen wie oben brauche ich etwas mehr als das doppelte (32 - 35 BE).

    Die Basalrate ist so eingestellt, dass ich wenn ich mich im Haus aufhalte und nichts tue Werte zwischen 6 und 7,5 mmol habe. Der Bolus ist aus den Werten der Basalrate berechnet und wird wie diese ständig an Hand des postbrandialen Anstiegs geprüft. 4 mmol/l sind nach der Mahlzeit bei mir vorgesehen.


    Reiner
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 1006
    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 16.10.2018 20:21:33 | IP (Hash): 355381920
    Hast du Humaninsulin in der Pumpe, dass du nach 3, 4, 5 Stunden ohne Insulinzufuhr noch Insulinwirkung hast?
    Ich bemerke (mit Humalog) nach ca. 3 Stunden "Pumpe aus" die ersten Ketoazidose-Symptome und habe dann auch erhöhte Ketonwerte.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 17.10.2018 00:58:28 | IP (Hash): 65590865
    Reiner15 schrieb:
    Hallo zusammen,
    dass die "Achterbahnfahrt" nicht optimal ist das weiß ich selbst. …

    Meine Tagesration BE ist mit 16 festgelegt, an solchen Tagen wie oben brauche ich etwas mehr als das doppelte (32 - 35 BE).

    Die Basalrate ist so eingestellt, dass ich wenn ich mich im Haus aufhalte und nichts tue Werte zwischen 6 und 7,5 mmol habe. Der Bolus ist aus den Werten der Basalrate berechnet und wird wie diese ständig an Hand des postbrandialen Anstiegs geprüft. 4 mmol/l sind nach der Mahlzeit bei mir vorgesehen.


    Hallo Reiner,
    will dir mit dem Begriff 'Achterbahn' nicht zu Nahe treten, bitte entschuldige.
    Mich verwundert deine ärztliche Diabeteseinstellung:
    Tagesration BEs ~ bei mir nur Mahlzeitenbezogen ~ bis zu 6 ganz gut zu händeln ~ zwei Hauptmahlzeiten sind dann max. 12 + ev. mal was zwischendurch
    4 mmol/l nach Mahlzeit entsprechend 70 mg/dl sind zu niedrig - knapp vor Unterzucker

    hjt_Jürgen schrieb:
    Reiner15 schrieb:
    und Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörungen. Letzteres hat sich jetzt etwas gebessert.


    Auch wenn ich mich selbst mal sehr intensiv darum gekümmert und meine Hypowahrnehmung erheblich verbessert habe, nützt die mir gar nichts für meine alltägliche BZ-Steuerung :(

    Denn wenn ich im Stress bin, bekomme ich meine ersten Anzeichen um 3,4-3,3 nicht mit, sondern erst deutliche und meine Leistungsfähigkeit beeinterächtigende Symptome bei BZ zwischen 1,5 und 2,5 mmol/l. ...


    Hallo Jürgen,
    wenn du den Hypokurs auch hattest, weißt du, daß körperliche Symptome schon vor 60 mg/dl wahrzunehmen sein können.
    Einig waren wir uns als Teilnehmer zu Sehveränderungen - bei mir u.a. Blendwirkung bei normalen Tageslicht von hellen Flächen.
    So Dinge wie Rückwärtszählen oder Rechnen als Denküberprüfung fa(i)nd ich eher albern.
    So offensichtliche UZ-Symptome wie Zittern (hatte ich nur zu Anfang) oder starkes Schwitzen (im Sommer sowieso) gehen verloren.
    Besonders, wenn man Blutzuckerwerte verhältnismäßig niedrig hält - mit 160 mg/dl (Nierenschwelle mit 180 mg/dl ist so meine persönliche Grenze).
    Per körperlicher Symptome nehmen wir jedoch mehr den Unterschied des BZ wahr, nicht absolute Werte.
    Als Hausaufgabe vom Arzt habe ich bekommen, morgens mit größer 100 mg/dl zu beginnen, da man erfahrungsgemäß den Morgen-BZ mitschleppt, stimmt. (Und natürlich nicht zu streng Korrektureinheiten zu spritzen).

    HeikeOV schrieb:
    Hast du Humaninsulin in der Pumpe, dass du nach 3, 4, 5 Stunden ohne Insulinzufuhr noch Insulinwirkung hast? ...


    Die Frage nach verwendetem Insulin ist wichtig!
    Auch bei weitaus schneller wirkendem Insulin ist zu beachten, daß wir vorausschauend handeln müssen.
    Abgleich mit Verdauungsgeschwindigkeit der Mahlzeit ist auch zu bedenken - Aufschluss von Stärke zu Zucker, mit begleitenden Inhaltsstoffen wie Ballaststoffe/Eiweiß/Fett.

    Bei körperlicher Betätigung ist Verbrauch durch Muskelaktivität durchaus zu beachten und einzurechnen - vorher Insulineinheiten senken/Zusatz-BEs ggfs.

    Das System der BZ-Einstellung reagiert relativiert träge - anders, als uns die elektronischen Messsysteme per Pfeil/Wert suggerieren.

    Gruß Elfe
    P.S.: Maßeinheit mg/dl ist mir persönlich geläufiger mit 60/100/180.
    Bei mmol/l-Anfragen schaue ich hier
    www.diabetiker-hannover.de/diab_hannover/mgdlmmol.htm#Umrechnungstabelle
    Bearbeitet von User am 17.10.2018 01:03:03. Grund: Format
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    am 17.10.2018 13:24:22 | IP (Hash): 1988546667
    Finde ne gute Übung in Achtung und Respekt, auf nen Forenbeitrag in der darin verwendeten Einheit zu Antworten.

    Und genau so visuelle Auffälligkeiten nehme ich auch als Ankündigung für Hypo. Hat sich bei mir in der Höhe allerdings noch nie verändert, obwohl ich die Grenze für um 2 Jahre Mal systematisch für meine morgendliche Grundeinstellung genutzt hab, als ich weniger Teststreifen bekam.

    Unabhängig davon, wie viele BEs am Tag man für normal hält, empfiehlt sich eigentlich bei allen Schwierigkeiten mit der BZ-Steuerung, auf ganz kleine KH- und Insulinmengen runter zu gehen und erst wenn die dann voll gut passen, vorsichtig zu erhöhen.

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  • Elfe

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    am 17.10.2018 17:33:43 | IP (Hash): 1182650930
    hjt_Jürgen schrieb:
    Unabhängig davon, wie viele BEs am Tag man für normal hält, empfiehlt sich eigentlich bei allen Schwierigkeiten mit der BZ-Steuerung, auf ganz kleine KH- und Insulinmengen runter zu gehen und erst wenn die dann voll gut passen, vorsichtig zu erhöhen.


    Nicht unbedingt - zu kleine Mengen, sondern BE-Menge ausreichend, um entsprechenden IE/BE-Faktor anwenden zu können.
    Verwendet man den Faktor bei größeren BE-Mengen, wird der Fehler relativ größer mit ggfs. mehreren Einheiten zuviel an Insulin.
    So genau lässt sich mit Pen das Insulin nicht dosieren - habe vom Arzt allerdings wg. der Hypos zwei Halbschritt-Pens bekommen, d.h. ich kann per Auf-/Abrunden auf x,5 dosieren.
    Selbst bei Basal muss ich aktuell eine halbe Einheit wegnehmen, da morgens zu tief.
    Beim Bolus verändere ich den Faktor auch nur vorsichtig in 0,25-Schritten, was bei 4 BE eben auch einen Unterschied bis zu 1 Einheit ausmachen kann.
    Da ich bei 50 mg/dl nur eine BE zum Anheben brauche oder auch nur ca. 1 Einheit Insulin zum Senken, halten sich die Schwankungen im Normalfall in Grenzen.

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    am 17.10.2018 18:47:31 | IP (Hash): 1063663197
    Hallo zusammen,
    oben steht 4 mmol/l sind der postbrandiale Anstieg nach der Nahrungsaufnahme. Bsp: 6 mmol/l vor dem Essen und 10 mmol/l sollten es max nach dem Essen sein. Kann also niemals etwas im Hypo-Bereich sein.

    Ich wurde 1986 mit der Einheit mmol/l eingestellt und benutze diese bis heute ohne Probleme.

    Mein Insulin ist NovoRapid und auf dem Bolusrechner ist eine Wirkdauer von 4 h eingestellt.

    Bsp: Wenn ich frühs um 9:00 Uhr die Basalrate auf 0% stelle dann dürfte um 13:00 kein Insulin mehr am wirken sein.
    D. h. nachmittags um 16:00 dürfte nach o. g. BEs keine Hypo mehr auftreten, da ja den ganzen Tag über keine Boli gegeben wurden. Dem ist nicht so.


    Reiner
  • Elfe

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    am 17.10.2018 20:17:16 | IP (Hash): 1182650930
    Hallo Reiner,
    NovoRapid ist auch mein Insulin, seit 2001, per Pen allerdings.
    Ich habe eine Zielvorgabe von 100 mg/dl entsprechend 5,6 mmol/l.
    Kann bei Vor-Mahlzeitmessung bedeuten - Zusatz BEs zum Anheben (paar Gummibärchen) oder Korrektureinheit(en) Insulin.

    Die Wirkungskurve des Insulins zeigt (auch dosisabhängig) einen Anstieg, Wirkungsgipfel, auslaufend.
    'Darf' eigentlich auch erst nach 4 h per Korrektur reagieren, habe jedoch festgestellt, daß nach 3 h nicht mehr viel passiert.
    So weit nur Insulinwirkung zur Mahlzeit.

    Aber eigentlich ist ja mehr Dein Problem, was bei körperlicher Anstrengung passiert.
    Da werden Kohlenhydrate verbraucht, wie bei jedem anderen Menschen auch.
    Bei Sportveranstaltungen gibt es deswegen die Versorgungsstationen mit Bananen und Getränken, im Profibereich nuckeln die heutzutage an irgendwelchen Isogetränken, nicht mehr so offensichtlich.

    Diese KH-'Verbrennung' müssen wir INSULINER im Vorfeld berücksichtigen.
    Schon Bolus-Anpassung vorher und unbedingt schnelle Zusatz-BEs dabei haben.

    Ob so ein programmiertes Dingsbums diese Gedankengänge wirklich leisten kann ?
    Mir fehlt der Glaube. Eben auch per persönlichem Austausch mit IT-lern - Auftrag, Module, Darstellung.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 17.10.2018 20:34:29. Grund: Eränzung
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    am 17.10.2018 20:33:46 | IP (Hash): 758656419
    Elfe schrieb:

    Da werden Kohlenhydrate verbraucht, wie bei jedem anderen Menschen auch.



    Ähhhm, ist jetzt nicht dein Ernst, oder?
    Ohne Insulin werden keine Kohlenhydrate verbraucht.
    In `ner Keto - also dem Zustand bei absolutem längere Zeit andauerndem Insulinmangel - steigt der BZ bei Bewegung...

    Elfe schrieb:

    Ob so ein programmiertes Dingsbums diese Gedankengänge wirklich leisten kann ?
    Mir fehlt der Glaube. Eben auch per persönlichem Austausch mit IT-lern - Auftrag, Module, Darstellung.



    Du solltest dich mal mit Insulinpumpen allgemein und Close-Loop-Systemen im besonderen beschäftigen... der ICT um Welten überlegen, sagt die ITlerin.
    Und übrigens, die Gedankengänge kommen von der Person, die das "Dingsbums" parametriert hat...
    Bearbeitet von User am 17.10.2018 20:44:49. Grund: .
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    am 17.10.2018 20:58:26 | IP (Hash): 758656419
    Reiner15 schrieb:

    Bsp: Wenn ich frühs um 9:00 Uhr die Basalrate auf 0% stelle dann dürfte um 13:00 kein Insulin mehr am wirken sein.
    D. h. nachmittags um 16:00 dürfte nach o. g. BEs keine Hypo mehr auftreten, da ja den ganzen Tag über keine Boli gegeben wurden. Dem ist nicht so.
    Reiner



    Das ist wirklich krass... und die einzige Erklärung, die mir dazu einfällt ist, dass du zum einen sehr insulinempfindlich sein musst - holst wirklich das letzte raus ;) - und es bei dir sehr lange dauert, bis das Insulin wirklich vollständig weg ist...
    Nach 7 Stunden ohne Insulin würde ich mich in einer innigen Umarmung mit der Toilettenschüssel befinden...

    Nachdem du ja Novorapid ohne Problem verträgst, schon mal Fiasp probiert?
  • Elfe

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    am 17.10.2018 21:07:41 | IP (Hash): 1182650930
    Hallo Heike,
    erklärt so einiges an deinen Beiträgen, als ITlerin.

    Meine Grundlagen liegen in Biologie und Chemie, wie funktioniert eigentlich der Organismus ?
    Selbstverständlich werden Kohlenhydrate verbraucht (verbrannt) per Muskeltätigkeit, ohne Umweg über Insulin-'Schlüssel' in Körperzelle.

    Hatte wirklich sehr viel Bewunderung zu Programmierern.
    Bis zu Kollegin, die mit Biologiestudium keinen Job bekam und umgeschult wurde auf programmieren.
    Lt. ihrer Aussage werden da nur einzelne Module zusammengeknotet, wie ich sie als Textbausteine in der Textverarbeitung kenne.

    Habe mich bereits mit Pumpe etc. beschäftigt und halte dies nicht für so überaus überlegen zur ICT.

    Gruß Elfe
    P.S.: Gerade gelesen - 7 h ohne Insulin über Klo ? Übergeben ? ??
    Fiasp hat eine kürzere Wirkungsdauer, ändert aber das Grundproblem nicht.
    Bearbeitet von User am 17.10.2018 21:14:56. Grund: P.S.
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    am 17.10.2018 21:30:24 | IP (Hash): 758656419
    Ich bin ITlerin (Dipl. Inf) und entwickele und warte Software, kein Programmiersklave für Banalitäten... dass machen bei uns Werkstudenten...;)
    Glaube mir, da ist nicht viel mit Modulen, die zusammengeklickert werden...

    Auch die Muskeln brauchen für die Kohlenhydrataufnahme Insulin. Ohne geht das nur in geringem Maß... Die Leber ist meines Wissens das einzige Organ, das ganz ohne Insulin Glucose aufnehmen kann.
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    am 17.10.2018 21:36:33 | IP (Hash): 758656419
    Elfe schrieb:

    P.S.: Gerade gelesen - 7 h ohne Insulin über Klo ? Übergeben ? ??



    Bei mir beginnen nach ca. 3-4 Stunden die Ketoazidose-Symptome.
    Nach 7 Stunden hätte ich richtig hohe Ketonwerte (größer 2 mmol/l) und 'nen Blutzucker jenseits der 500mg/dl...

    Elfe schrieb:

    Fiasp hat eine kürzere Wirkungsdauer, ändert aber das Grundproblem nicht.



    Ich vermute einfach, dass das Novorapid bei Reiner sehr lange wirkt. Fiasp wird schneller resorbiert...
    Bei mir ist das Humalog nach 2 Stunden so gut wie durch, andere haben eine Wirkung bis zu 5 Stunden. Und ich brauch eher viel Insulin...
    Bearbeitet von User am 17.10.2018 21:40:01. Grund: .
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    am 17.10.2018 22:09:09 | IP (Hash): 1988546667
    HeikeOV schrieb:
    Die Leber ist meines Wissens das einzige Organ, das ganz ohne Insulin Glucose aufnehmen kann.


    "Nervenzellen (und Erythrozyten) nehmen Glucose insulinunabhängig auf." zitiert aus https://de.wikipedia.org/wiki/Insulin
    Rote Blutkörperchen brauchen übrigens auch kein Insulin zu ihrer Versorgung mit Glukose. Deswegen verhalfen lange Wege vom nüchtern gezapften roten Saft bis zum Mittag im Labor zu ner Menge mg/dl - mmol/l weniger als bei der direkten Messung - früher. Heute funktioniert der Kühltransport auf schnellsten Wegen.

    In der Leber wird das meiste Insulin verarbeitet, gesund eh, weil's da in sehr viel höherer Konzentration drin ankommt, als es danach in den Körperumlauf entlassen wird. Aber auch die meiste Wirkung vom gespritzten findet in der Leber statt, denn da drin ist der einzige Glukosespeicher, der - eben mit Insulin - unbegrenzt Glukose aufnehmen und was den Speicher überfüllen würde in Fett umwandeln kann zum Speichern im Schwimmgürtel.
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    am 17.10.2018 22:16:46 | IP (Hash): 758656419
    Gleicher Artikel:
    "In der Leber und der Muskulatur werden die mit der Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate als Glycogen gespeichert. Dies hat ein Absinken der Glucosekonzentration im Blut zur Folge. Die Glucoseaufnahme in die Leberzellen erfolgt insulinunabhängig über GLUT2"

    Übrigens: Erythrozyten=rote Blutkörperchen

    Aber ich bleibe dabei: Muskeln brauchen für die Glucose-Aufnahme Insulin - nicht für die Verbrennung. Aber, was nicht aufgenommen werden kann, kann auch nicht verbrannt werden...
    Einen hohen Blutzucker kann ich mit Bewegung nur senken, wenn ausreichend Insulin da ist....
    Bearbeitet von User am 17.10.2018 22:27:18. Grund: .
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    am 17.10.2018 23:30:00 | IP (Hash): 1988546667
    Ok, aber es gibt außerhalb des Pankreas und der Pipeline zur Leber, der Aorta, keine Stelle im Organismus mit auch nur annähernd so konzentriertem Insulin wie in der Leber.
    Interpretiere ich als
    a) für das Leben des Organs Leber - seiner Zellen - ist kein Insulin erforderlich, aber für
    b) das Speichern von Glukose als Glykogen und für die Umwandlung von zu viel Glukose/Glykogen zu Fett ist auch in der Leber ne Menge - die größte Menge im Organismus - an Insulin erforderlich.

    Klar können die Muskeln ohne Insulin keine Glukose aufnehmen, aber wo bleibt die Glukose, wenn ich ne Woche im Bett zubringen muss und meine Muskeln nicht mehr als den Grundumsatz verbrauchen können?

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  • Elfe

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    am 18.10.2018 19:03:12 | IP (Hash): 1182650930
    HeikeOV schrieb:
    Ich bin ITlerin (Dipl. Inf) und entwickele und warte Software, kein Programmiersklave für Banalitäten... dass machen bei uns Werkstudenten...;)
    Glaube mir, da ist nicht viel mit Modulen, die zusammengeklickert werden...

    Auch die Muskeln brauchen für die Kohlenhydrataufnahme Insulin. Ohne geht das nur in geringem Maß... Die Leber ist meines Wissens das einzige Organ, das ganz ohne Insulin Glucose aufnehmen kann.


    Hallo Heike,
    na supi Aussage zum IT-Job - … und das Testen übernehmen dann die Anwendersklaven, war so einer.
    Wobei es unglaublich schwierig war, dem IT-Consultant, zu erklären, was wir wirklich von dem System erwarten. (Das Wort 'Entitäten' werde ich nie vergessen, für mich eigentlich 'Feld' in Eingabemaske.)

    'Ohne Insulin Kohlenhydrate aufnehmen' ist für mich Streit um des Kaisers Bart.
    Die Muskeln verbrauchen! die Energie, die verbrauchte Energie wird dann langsam wieder aufgefüllt.
    Geht doch eigentlich bei Reiners Frage um Insulindosierung und Vermeidung von Hypos - wie geht man praktisch! damit um: Eben mit Reduzierung von Bolus-Insulin - 10 bis 50 % wird hier genannt, Basal ev. zusätzlich u.a.m.
    https://www.diabetes-ratgeber.net/Sport/Blutzucker-beim-Sport-richtig-einstellen-217997.html

    Bei mir persönlich wirkt sich Ausdauersport eher in BZ-Erhöhung aus. Da wird wohl mehr Zucker ausgeschüttet - in Erwartung, die ich dann nicht zu leisten vermag :-;
    Starte jedenfalls mit normalem Zielwert und habe nur zur Sicherheit (wie eingebläut) Traubenzucker dabei.

    Gruß Elfe
    P.S.: Tut mir leid wegen deiner Ketoazidose-Problemen.
    Kenne ich persönlich nur theoretisch aus der 1er-Grundschulung und mittleidigem Blick der Apothekerin, als ich brav die Ketonstreifen gekauft habe. Für ein paar wenige Ausreißer um die 300 mg/dl, aber nie per Symptome, hatte ich bisher keine Veranlassung für Test.
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    am 18.10.2018 19:46:17 | IP (Hash): 1929088202
    Elfe schrieb:
    P.S.: Tut mir leid wegen deiner Ketoazidose-Problemen.

    So ein Blödsinn, Heike hat doch keine Ketoazidoseprobleme.

    Sie könnte welche bekommen, wenn sie nicht aufpasst und nicht rechtzeitig Insulin nachgibt - was sie mit ihrer Erfahrung aber ganz bestimmt nicht verpasst.
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    am 18.10.2018 20:13:22 | IP (Hash): 485213131
    Elfe schrieb:

    na supi Aussage zum IT-Job - … und das Testen übernehmen dann die Anwendersklaven, war so einer.
    Wobei es unglaublich schwierig war, dem IT-Consultant, zu erklären, was wir wirklich von dem System erwarten. (Das Wort 'Entitäten' werde ich nie vergessen, für mich eigentlich 'Feld' in Eingabemaske.)



    Ne, fürs Testen gibt es interne Tester, die nach Spezifikation und Testbuch testen...
    Und danach kommen Abnahmetests gemeinsam mit Kunden und Entwicklern...
    ISO9001; ISO 12001!?
    Wenn die Beschreibung natürlich nicht zu den Anforderungen passt...

    Aber Consultants sind ein echtes Übel- die treiben die Seite, die sie nicht bezahlt oft an den Rand der Wahnsinns.... Ich kläre Unklarheiten meist direkt mit den Anwendern...

    PS: Du hast übrigens 5-6 Jahre Mathematik-/Informatikstudium mit eine gescheiterten Biologin nach Umschulung gleich gesetzt...
    Bearbeitet von User am 18.10.2018 21:23:49. Grund: PS
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    am 18.10.2018 20:21:46 | IP (Hash): 485213131
    Rainer schrieb:

    So ein Blödsinn, Heike hat doch keine Ketoazidoseprobleme.

    Sie könnte welche bekommen, wenn sie nicht aufpasst und nicht rechtzeitig Insulin nachgibt - was sie mit ihrer Erfahrung aber ganz bestimmt nicht verpasst.



    Natürlich prüfe ich meine BZ blutig bei den ersten Keto-Symtomen, gerade wenn das GCMS vielleicht mal was anderes sagt - kann ja was defekt sein...

    Und da bin ich von echten Problemen weit entfernt....
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    am 18.10.2018 20:23:55 | IP (Hash): 485213131
    Elfe schrieb:

    Geht doch eigentlich bei Reiners Frage um Insulindosierung und Vermeidung von Hypos - wie geht man praktisch! damit um: Eben mit Reduzierung von Bolus-Insulin - 10 bis 50 % wird hier genannt, Basal ev. zusätzlich u.a.m.
    https://www.diabetes-ratgeber.net/Sport/Blutzucker-beim-Sport-richtig-einstellen-217997.html



    Bei Reiner ist aber schon seit Stunden theoretisch keine Insulin mehr wirksam! Kein Basal, kein Bolus! Pumpe aus! Und das ist extremst seltsam!
    Bearbeitet von User am 18.10.2018 20:25:19. Grund: .
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  • Elfe

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    am 21.10.2018 02:02:50 | IP (Hash): 1943184736
    HeikeOV schrieb:
    Elfe schrieb:

    Geht doch eigentlich bei Reiners Frage um Insulindosierung und Vermeidung von Hypos - wie geht man praktisch! damit um: Eben mit Reduzierung von Bolus-Insulin - 10 bis 50 % wird hier genannt, Basal ev. zusätzlich u.a.m.
    https://www.diabetes-ratgeber.net/Sport/Blutzucker-beim-Sport-richtig-einstellen-217997.html



    Bei Reiner ist aber schon seit Stunden theoretisch keine Insulin mehr wirksam! Kein Basal, kein Bolus! Pumpe aus! Und das ist extremst seltsam!


    Basal nein, Bolus können wir nicht wissen, da Reiner nicht angegeben hat, was er wann mit wieviel Einheiten Novorapid gespritzt hat.

    Diese deiner Äußerungen sind auch recht merkwürdig:
    HeikeOV schrieb:
    Elfe schrieb:

    P.S.: Gerade gelesen - 7 h ohne Insulin über Klo ? Übergeben ? ??



    Bei mir beginnen nach ca. 3-4 Stunden die Ketoazidose-Symptome.
    Nach 7 Stunden hätte ich richtig hohe Ketonwerte (größer 2 mmol/l) und 'nen Blutzucker jenseits der 500mg/dl...

    Elfe schrieb:

    Fiasp hat eine kürzere Wirkungsdauer, ändert aber das Grundproblem nicht.



    Ich vermute einfach, dass das Novorapid bei Reiner sehr lange wirkt. Fiasp wird schneller resorbiert...
    Bei mir ist das Humalog nach 2 Stunden so gut wie durch, andere haben eine Wirkung bis zu 5 Stunden. Und ich brauch eher viel Insulin...


    Irgendwoher wirst du ja wissen, woher die Ketoazidose-Symptome herkommen, mit spezieller Zeitangabe. Was ja so voll verkabelt gar nicht vorkommen dürfte.

    Deine Deutung zu Insulinwirkung 'Humalog nach 2 h bei mir durch' ist falsch.
    Da ist ca. gerade das Wirkungsmaximum erreicht - eine Stoffeigenschaft und die eigentliche bestimmte Konstante
    s. S. 6 in
    https://www.ema.europa.eu/documents/product-information/humalog-epar-product-information_en.pdf

    Variable sind
    1.) Spritzzeitpunkt
    2.) Mahlzeit-Zusammensetzung
    3.) Dicke des Unterhautfettgewebes

    Bei normalen Mahlzeitzusammensetzungen ist das Wirkprofil durchaus sinnvoll, Fiasp da eher nicht - da wir schnelle KHs doch allgemein sowieso, bes. isoliert, meiden sollen.
    Hinzu kommt, daß bei körperlicher Anstrengung die Senkung des BZs eingeschätzt werden muss - auch dieses ist eine Variable (Konstitution).
    Pumpe oder Pen macht da keinen Unterschied.
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    am 21.10.2018 09:18:48 | IP (Hash): 512379430
    Elfe schrieb:
    Deine Deutung zu Insulinwirkung 'Humalog nach 2 h bei mir durch' ist falsch.
    Da ist ca. gerade das Wirkungsmaximum erreicht - eine Stoffeigenschaft und die eigentliche bestimmte Konstante
    s. S. 6 in
    https://www.ema.europa.eu/documents/product-information/humalog-epar-product-information_en.pdf


    5.2
    "The pharmacokinetics of insulin lispro reflect a compound that is rapidly absorbed, and achieves peak blood levels 30 to 70 minutes following subcutaneous injection."

    Da geht es nur um das Erreichen der Wirkspitze, das doch offensichtlich seeehr verschieden sein kann, übrigens nicht nur von einer Person zur anderen, sondern auch bei einer Person zu den verschiedenen Tageszeiten und dann bei der selben Person noch mal verschieden in Abhängigkeit von der körperlichen Aktivität in der Stunde nach dem Spritzen.
    Und so verschieden kann dann auch die Spitze der Wirkkurve aussehen von ner zackigen Spitze bis zu ner breiten runden Platte, und ebenso dann das Absinken von steil bis flach auslaufend.

    Vor dem Hintergrund ist völlig sinnbefreit, irgendeine allgemeine Wirkverlaufskurve über eine persönlich gemessene stellen zu wollen. Selbstverständlich ebenso, wenn jemand seinen BZ unbedingt in den Rahmen einer allgemeinen Kurve zwingen und nicht akzeptieren will, dass seine persönliche sehr viel anders verläuft und dass er gut dran tut, die systematisch auszutesten und sich danach zu richten.

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    Bearbeitet von User am 21.10.2018 09:30:08. Grund: Korrektur
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    am 21.10.2018 09:19:42 | IP (Hash): 677586290
    Reiner15 schrieb:

    Bsp: Wenn ich frühs um 9:00 Uhr die Basalrate auf 0% stelle dann dürfte um 13:00 kein Insulin mehr am wirken sein.
    D. h. nachmittags um 16:00 dürfte nach o. g. BEs keine Hypo mehr auftreten, da ja den ganzen Tag über keine Boli gegeben wurden. Dem ist nicht so.
    Reiner



    Kein Bolus! Wer lesen kann...

    Thema Keto:
    ohne CGMS: Ein etwas erhöhter Wert wird erstmal mit der Pumpe korrigiert. War die Ursache aber ein Defekt am Katheter , es kommt also kein Insulin mehr an, steigt der BZ weiter und die Übelkeit ist das erste Symptom der Keto...
    2-3 mal in 18 Jahren passiert.
    mit CGMS: hatte vor 2-3 Wochen eine echten Murks-Sensor: Der war morgens noch ok und hat dann nur noch Werte zwischen 70 und 90 mg/dl angezeigt. Das schaltet dann die Pumpe ab (für max. 2 Stunden) um eine Hypo zu vermeiden. Dann geht die Pumpe zwar für eine halbe Stunde wieder an. Aber bei der nächsten Abschaltung war dann der Insulinmangel schon so groß, dass die Keto anfing...

    Zum Thema Wirkprofil Humalog:
    Dieses Profil zeigt nur wann und wie lange das Insulin durchschnittlich nachweisbar ist.
    Ich verwende Humalog jetzt seit 18 Jahren. Nach 15 Minuten beginnt bei mir die Wirkung, nach 2 Stunden tut sie da nix mehr. Was da vielleicht noch im Blut nachweisbar ist, ist irrelevant.
    Und sowas testet man nicht nach einer Mahlzeit oder vor/nach/während Bewegung... aus, sondern mit eine Korrektur eines maßvoll erhöhten Wertes bei korrekter Basalrate. Auch die Langzeitinsuline, die ich vor langer Zeit mal gespritzt habe, haben bei mir nie die versprochene Wirkdauer von 14 -26 Stunden erreicht.

    Und zu dem Blödsinn mit dem Meiden schneller KHs schreibe ich nichts mehr...

    Ich denke, es wird langsam Zeit, es Cracktos und Dirk nachzutun...
    Bearbeitet von User am 21.10.2018 09:21:56. Grund: .
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    am 21.10.2018 10:16:57 | IP (Hash): 512379430
    @Reiner
    Klar denken wir INSULINER und unsere Ärzte bei Hypos immer zuerst an zu große gespritzte oder gepumpte Dosen. Aber es gibt auch Abweichungen vom Nomalen, mit denen Nichtdiabetiker unterzuckern können. So hab ich z.B. schon mehrere Nichtdiabetiker mit einer extrem niedrigen Nierenschwelle kennen gelernt, die damit z.T. mit etwas Bewegung und ohne Essen deutlich unter 50mg/dl kommen konnten.

    Wll schreiben: Wie der Hund zu Flöhen auch noch Läuse haben kann, können wir zu unserem Diabetes auch noch weitere Glukose-Verwertungsstörungen haben. Und wenn der BZ sooo weit wie bei Dir aus dem erwartbaren Rahmen läuft, würde ich die Doks nach weiteren Ursachen nerven, die's wenigstens erklären und sich vielleicht sogar verkleinern bis beseitigen lassen. Daumendrück

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    am 21.10.2018 11:50:35 | IP (Hash): 1136329760
    Antabaka schrieb:
    Hallo alle miteinander.

    Danke im Voraus an diejenigen, die sich die Zeit nehmen meinen Beitrag zu lesen und evtl. zu kommentieren.

    Ich bin seit ca. 4 Jahren diagnostizierter Typ 1 Diabetiker und 29 Jahre alt. Für die Insulintherapie benutze ich einen normalen Pen und zum Messen FreeStyle Libre. Meine Langzeitwerte sind mit 5,9 - 6,1 im Schnitt ok denke ich.

    Aber leider ist da ein riesen Problem, was meinen Alltag zur Hölle macht.

    Mein Blutzucker rast bei physischer Bewegung schnell runter. Auch wenn ich nur mal 15 Minuten spazieren gehe sinkt der Wert zum Beispiel von 6,0 mmol auf 4,0 ab. Und das wenn gerade kein kurzzeitiges Insulin am Wirken ist. Im Falle, dass ich spazieren gehe und ich mich in dem Zeitraum befinde, in dem das Kurzzeitinsulin wirkt (0-4 Stunden) dann ist es schon fast lebensgefährlich für mich mal kurz in den Supermarkt zu gehen, ohne vorher ca. 30 gramm KH als "Puffer" aufgenommen zu haben oder eben bei der Mahlzeit 3 BE nicht ab zu decken.
    Es ist, als ob meine Muskeln extrem viel "Sprit" schlucken, also extrem viel Glucose für wenig Bewegung verbrauchen. Das ständige Saft trinken oder Dextro essen ist auch sehr nervig.

    Zum Glück bin ich freiberuflich tätig und kann von zu Hause aus arbeiten. Deswegen habe ich meine Werte ganz gut unter Kontrolle, aber dass jeder Schritt vor die Tür sich so gefährlich anfühlt vermiest mir schon sehr oft die Laune und die Lust überhaupt noch raus zu gehen. Ich sitze wirklich viel drinnen nebenbei gesagt.

    Hat jemand von euch ein ähnliches Problem? Wie kann ich den Energieverbrauch meines Körpers bei Bewegung reduzieren? Angenommen ich gehe jeden Tag 15 Minuten joggen, würde das etwas ändern?

    Ich würde mich über Hilfe freuen!




    Hi!

    Ich tippe da auf Restleistung der Betas, und die Menge reicht bei Bewegung für niedrige Werte.

    Ich hab bis 4 Jahre nach der Diagnose auf 10 km Radfahren ne halbe Tüte Gummibärchen "verbraucht". Heutzutage ist das komplett anders....

    Und bevor Elfe wieder ein Arbeitsblatt vom Diadoc herbeizaubert:
    Humalog ist vormittags nach 2 Stunden definitiv raus, Abends wirkt der Bolus je nach "faul auf der Couch" und "Party" zwischen 3 und 5 Stunden.

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    am 21.10.2018 11:51:07 | IP (Hash): 677586290
    Elfe schrieb:

    Bei normalen Mahlzeitzusammensetzungen ist das Wirkprofil durchaus sinnvoll, Fiasp da eher nicht - da wir schnelle KHs doch allgemein sowieso, bes. isoliert, meiden sollen.
    Hinzu kommt, daß bei körperlicher Anstrengung die Senkung des BZs eingeschätzt werden muss - auch dieses ist eine Variable (Konstitution).
    Pumpe oder Pen macht da keinen Unterschied.



    Dir ist aber schon klar, dass ich mit der Pumpe eine Boluswirkung problemlos verlängern kann. Nur verkürzen geht nicht...

    Geht mit dem Pen auch, ist aber lästig...
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    am 21.10.2018 12:24:14 | IP (Hash): 677586290
    TypEinser schrieb:

    Humalog ist vormittags nach 2 Stunden definitiv raus, Abends wirkt der Bolus je nach "faul auf der Couch" und "Party" zwischen 3 und 5 Stunden.



    Und da ich Abends eher im Zustand "kurz vor Koma" bin... bei mir auch Abends ;)
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  • Elfe

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    am 22.10.2018 23:27:36 | IP (Hash): 550942137
    TypEinser schrieb:
    Ich tippe da auf Restleistung der Betas, und die Menge reicht bei Bewegung für niedrige Werte.

    Ich hab bis 4 Jahre nach der Diagnose auf 10 km Radfahren ne halbe Tüte Gummibärchen "verbraucht". Heutzutage ist das komplett anders....

    Und bevor Elfe wieder ein Arbeitsblatt vom Diadoc herbeizaubert:
    Humalog ist vormittags nach 2 Stunden definitiv raus, Abends wirkt der Bolus je nach "faul auf der Couch" und "Party" zwischen 3 und 5 Stunden.


    Soso, jedenfalls weißt du mit Heike als 1er früh diagnostiziert, daß ihr ja so allwissend seid.
    Gemessene Werte werden dann so interpretiert, daß eigentlich ganz klare biochemischen Vorgänge verleugnet oder bis zur Unmöglichkeit verbogen werden - 'Restleistung' als 1er, Wirkungskurve Insulin

    Solche 'Besserwisser' habe ich real als Schulungsteilnehmer getroffen, die sich die ganzen Grundlagen genauso vergegenwärtigen mussten, wie ich als LADA.
    Warum ? - Weil das eben nicht so stimmt und schlimm gegangen ist, trotz Jahrzehnte.

    Man kann es drehen oder wenden, wie man will, bei Hypos passen wirkendes Insulin zum Blutzucker nicht zusammen - zuviel äußerlich gegebenes Insulin, reduzieren.

    Das gegebene Insulin entspricht der ermittelten Wirkungskurve, wenn es denn im Blutkreislauf angekommen ist.
    Kann durchaus unterschiedlich sein - bei mir sofort essen nach Spritze, mit mehr Bauchfett durchaus länger warten (Austausch mit realen Schulungskollegen).

    KH-haltiges wird per Insulin berücksichtigt, einrechnen von Bewegung in Reduzierung von Insulin eben auch.
    Wenn so eingebildet der Blutzucker steigt durch kein oder wenig KH-haltiges (Heikes Paprika) stimmt anderes nicht in weiteren Parametern, die im Organismus stattfinden - nicht so unmittelbar offensichtlich sind.
    Zahlenmesswerte sind das eine, die zugrunde liegenden biochemischen Mechanismen das andere.

    Gar nicht so schwer:
    Durch Verdauung werden KHs aufgeschlossen und landen im Blut,
    gespritztes Insulin muss über Unterhautgewebe auch im Blut landen.
    Und sich treffen, irgendwie. Nicht wie gesund im Dünndarm.

    An 'Arbeitsblatt' per Arzt glaubt die doofe Elfe.
    Wissen tut die 'Elfe' noch mehr - was wirklich naturwissenschaftliche Studien betrifft (unter GLP - anders als ISO).
    Bearbeitet von User am 23.10.2018 01:24:13. Grund: Ergänzung
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    am 23.10.2018 09:31:49 | IP (Hash): 1244773395
    Elfe schrieb:
    Und sich treffen, irgendwie. Nicht wie gesund im Dünndarm..


    Und wie käme Insulin bei gesunden Menschen in den Dünndarm? - Oder absolut verrückt, diese dooofen Insulinpillendreher, die's bislang zuverlässig nur bis in den Dünndarm geschafft haben. Wieso meinen die, dass das aus dem Dünndarm dann noch ins Blut muss, wo Dr. Elfe doch längst weiß, dass der Dünndarm das gesunde Insulinziel ist?

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
    Bearbeitet von User am 23.10.2018 09:54:18. Grund: Ergänzung
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    am 23.10.2018 11:55:01 | IP (Hash): 766288795
    Hallo Jürgen,

    neben der Dünndarm-Story gibt es in Elfes Wutausbruch noch ein paar andere schöne Stellen zum lachen. Mir gefällt besonders die Behauptung, dass "das gegebene Insulin der ermittelten Wirkungskurve entspricht, wenn es denn im Blutkreislauf angekommen ist." Dumm nur, dass dann alle Insuline von Lantus bis Fiasp die gleiche Wirkkurve wie Humalog hätten. Der Unterschied zwischen den einzelnen Insulinen besteht ja gerade darin, dass sie unterschiedlich schnell aus der Spritzstelle freigegeben und in den Blutkreislauf abgegeben werden. :lol:

    @TypEinser,
    das Dokument, das Elfe das rausgesucht hat, ist schon seriös. Lediglich Elfes Interpretation lässt stark zu wünschen übrig. Über der Wirkkurve auf der Seite 6 ist nämlich ausdrücklich vermerkt:
    "As with all insulin preparations, the time course of insulin lispro action may vary in different individuals or at different times in the same individual ... The typical activity profile following subcutaneous injection is illustrated below."*)
    Neben dem 'may vary in ...' sollte sich Elfe sich auch mal den Beginn der Wirkkurve mit 'following subcutaneous injection' ansehen.


    *) Quelle: https://www.ema.europa.eu/documents/product-information/humalog-epar-product-information_en.pdf Seite6, was man sich durch ersetzen von _en durch _de übrigens auch auf Deutsch ansehen kann.
    Bearbeitet von User am 23.10.2018 11:59:13. Grund: .
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    am 23.10.2018 12:26:46 | IP (Hash): 1136329760
    Liebe Elfe,

    Restleistung der verbliebenen oder regenerierten Betas bei Typ 1 gibt es zu Hauf. Auch auf Jahre!
    Dafür spricht beim Fragesteller der duchgängig gute HbA1c und die Hyponeigung bei körperlicher Aktivität. Ob das in Deinen Mikrokosmos passt ist mir echt egal...

    Wie erklärst Du mir denn meinen Anstieg um 40 mg/dl nach 2 Tassen starkem Kaffee?
    Mein Doc sagt: Hormone, Adrenalin oder die Alphazellen meinen was morsen zu müssen...
    Was auch egal ist, Kaffee morgens braucht für mich einen Bolus. Glaub es oder nicht.


    @Rainer
    Ich kann mir vorstellen warum der Diadoc Arbeitsblätter ausgiebt... Ein Gespräch dürfte zu Anstrengend sein.

    @Elfe
    Bist Du jetzt Lada oder Pankreas-operiert?
    Und: m
    Mein Basal passt perfekt. Irgendwelche Einbildungen bestimmen meinen BZ nicht, dafür Kohlenhydrate und Hormone. So wird der BZ für uns berechenbar... mit variablen.

    Da kommst Du auch noch hin.

    PS. Im Kino gibt's bei mir Haribo Frösche. 200-g-Tüte. BZ-Spitze mit Insulin-Splitting räumlich und SEA bei 160. Mehrmals mit Libre überprüft... Läuft!

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  • Elfe

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    am 23.10.2018 20:14:57 | IP (Hash): 550942137
    Lieber TypEinser,

    bzgl. Kaffee (ohne Kohlenhydrate) hat dein Doc recht:
    "Koffein stimuliert die Ausschüttung der Stresshormone Cortisol und Adrenalin."
    https://www.brandeins.de/corporate-publishing/kaffee-in-zahlen/kaffee-in-zahlen-2015/wie-wirkt-kaffee-im-koerper
    Und wie wir Diabetiker wissen, sind Cortisol und Adrenalin Gegenspieler zum Insulin.
    Dann reagierst du besonders sensibel auf Kaffee.
    Kann durchaus unterschiedlich sein - für mich nur Muntermacher, ohne Effekt auf Blutzucker.

    LADA war nur meine Anfangsdiagnose.
    Statt Pankreas-Operation hat mein Organismus es selbst geschafft, die Bauchspeicheldrüse außer Funktion gesamt zu setzen.
    Laut MRT-Bilder liegt eine ungünstige Lage der Ausgänge für den Verdauungssaft der Bauchspeicheldrüse vor.
    Per Rückstau hat sich das Organ sozusagen selbst verdaut.
    Mein Internist = Diadoc hat mir prophezeit, im Laufe des Niedergangs werde ich mehr Insulin und mehr Verdauungsenzyme benötigen (besonders zur Fettverdauung - per Kapsel auf Fettmenge dosiert, weniger fein zu dosieren als bei Insulin). Genau so ist das nun auch gekommen.

    Wenn du den Genuss von deinen Haribos BZ-mäßig so gut hinbekommst, ist doch super :-)

    Egal sind mir meine Mitmenschen keineswegs.
    Sonst wäre ich nicht in diesem Forum engagiert.
    Habe durchaus viele Kenntnisse in eigener 2er Familie - und wie man damit umgeht: Locker oder heulend 'ich darf nix mehr essen'.
    Berufliche Kenntnisse bzgl. Analytik/Datenauswertung zusätzlich.

    Nutzt es oder lasst es.
    Bearbeitet von User am 23.10.2018 20:27:22. Grund: Format
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    am 23.10.2018 20:41:39 | IP (Hash): 480868577
    @hjt-Jürgen

    Ich war wegen des o. g. Problems oder des etwas seltsamen Verhalten meines Körpers, welches seit 10 Jahren immer stärker wird, bereits 2 x im Krankenhaus/Diabetesklinik und zu 2 stationären Rehas zur Neueinstellung, einmal mit Verlängerung. Das Krankenhaus entlässt heute nach Regelzeit (10 Tage Neueinstellung bei Insulinwechsel), wenn das Ergebnis nicht zufriedenstellend ist muss man sich am Tag nach der Entlassung neu einweisen lassen. Dann kann man länger als die Regelzeit im Krankenhaus bleiben. Der DiaDoc kann aus seiner Sicht ambulant nichts mehr dazu beitragen, ausser mich im Extremfall mit dem Notarztwagen abholen zu lassen. Da wird man aber nicht in eine Diabetesklinik eingeliefert und wenn der Allgemeinzustand wieder hergestellt ist, zeitnah entlassen.

    Die LVA hat schon vor Jahren weitere Rehas abgelehnt. Ich stelle jedes Jahr einen neuen Antrag.

    Was den Insulinwechsel angeht - für AkkuChek Insight gibt es bisher nur vorgefüllte Ampullen mit NovoRapid.

    Reiner