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Neue Ernennung zu Prä- oder Diabetes Typ 2?
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am 14.11.2019 20:56:42 | IP (Hash): 122053013
"Ihr Blutzucker ist erhöht. Aber nein, das ist noch lange kein Diabetes, aber wir wir müssen das natürlich beobachten," und damit folgt die Einladung zum nächsten Beobachtungs-Termin. Das erleben Prädiabetiker viele Jahre, bis sie schließlich mit an die 500.000 weiteren Prädiabetikern aktuell pro Jahr in D zum Diabetiker Typ 2 befördert und ernannt werden.
Heute würde ich schon zu Anfang soner Entwicklung vom Dok erwarten, dass er vor die Wahl stellt: JETZT mit minimalem Aufwand und ohne Medikation zurück zum völlig gesunden Blutzucker und den dann mit minimalem Aufwand wenigstens 10 Jahre halten (vielleicht auch länger, aber so viele so viel längere Erfahrung gibt es noch nicht) ODER aber das weitere Ansteigen des BZ wie bisher abwarten und ab Überschreiten eines der Diagnose-Grenzwerte die progrediente Krankheit mit progredienter Medikation im vom Typ 1 gewohnten optimalen Rahmen so wenig krankmachend wie möglich pflegen?
Bislang weiß ich von keinem Arzt, der "seine ansteigenden Blutzucker” so vor die Wahl stellt.
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegunngsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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Michael74
Rang: Gastam 15.11.2019 06:34:43 | IP (Hash): 700080511
Danke für diesen Beitrag Jürgen. In den USA sind nach einem Bericht der ada mittlerweile über 50 Prozent prädiabetiker die keinen ogtt gesund überleben. Dort wird übrigens wie hier darüber gesprochen den hba1c aus der diagnosewertung zu nehmen.
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
Elfe
Rang: Gastam 15.11.2019 19:26:00 | IP (Hash): 547640125
@Jürgen
Welche Ärzte hast du eigentlich vor Ort ?
Deshalb so destruktiv !?
Blutzucker messen ist ja wohl nicht der Normalfall.
Und den Begriff 'Prä-Diabetes' gibt's per DDG Praxisempfehlung gar nicht, sondern eher eigene Bezeichnung von Leuten/Laien, die ängstlich die für ihre 'Krankheit' brauchen.
Anhand des Langzeitwertes auffällig beim Check werden vom Arzt entsprechende Ratschläge und Ermahnungen gegeben: Aufpassen - könnte sich Diabetes draus entwickeln (also Vorstufe zum Typ 2 ~ Prä), that's it.
https://www.wortbedeutung.info/prä-/ -
am 15.11.2019 19:48:02 | IP (Hash): 1636311478
https://www.diabetes.org/a1c/diagnosis
Die DDG hat bis jetzt mit den Jahren immer noch bei der ADA abgeschrieben, die DGE übrigens auch ;)
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegunngsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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Elfe
Rang: Gastam 16.11.2019 18:43:55 | IP (Hash): 998462630
Was ist bei deinem Link anders !?
Die selben Grenzwerte gelten auch hier.
Siehe DDG-Leitlinie Diagnostik:
Aber: Hier wird ganz klar unterschieden, daß EIN Wert alleine nicht ausreicht, sondern durch mindestens einen Parameter zusätzlich unterstützt werden soll, bes. auch zur Diabetes-Typ-Bestimmung.
Sind nicht alle 2er ! -
am 16.11.2019 19:48:29 | IP (Hash): 234176322
Elfe schrieb:
Und den Begriff 'Prä-Diabetes' gibt's per DDG Praxisempfehlung gar nicht, sondern eher eigene Bezeichnung von Leuten/Laien, die ängstlich die für ihre 'Krankheit' brauchen.
Und wie passt das jetzt zu Deinem aktuellen Beitrag?
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegunngsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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am 16.11.2019 23:59:13 | IP (Hash): 200220339
Elfe schrieb:
Und den Begriff 'Prä-Diabetes' gibt's per DDG Praxisempfehlung gar nicht, sondern eher eigene Bezeichnung von Leuten/Laien, die ängstlich die für ihre 'Krankheit' brauchen.
Selbstverständlich wird auch von der DDG dieser Begriff genutzt, z.B. in den Leitlinien zur Diagnose in Abb. 1, links unten:
https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisempfehlungen/2018/DuS_S2_2018_Praxisempfehlungen_02_Diagnostik.pdf
"(Prädiabetes)
(IFG impaired fasting tolerance und IGT impaired glucose tolerance)"
und natürlich auch in mehreren anderen Publikationen.
In der Abbildung sind übrigens auch Maßnahmen bei Prädiabetes (IFG, IGT) vorgesehen, die der Arzt bei so einer Diagnose treffen sollte:
"Aufklärung über Diabetes-Risiko, Lebensstil-Intervention, Behandlung der Risikofaktoren.
Erneute Risikobestimmung nach spätestens 1 Jahr; bei vaskulären/neurologischen Komplikationen zeitnah" -
Michael74
Rang: Gastam 17.11.2019 08:51:04 | IP (Hash): 556349223
Es ist sinnlos mit elfe zu diskutieren
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
am 17.11.2019 11:02:14 | IP (Hash): 933653778
Hallo,
also ich kann jetzt nur von meiner Erfahrung berichten. Eigentlich habe ich meinen Diabetes 2 selbst diagnostiziert,
Die Ärzte weder Hausarzt noch Internist noch Homöopathe haben meine Werte ernst genommen. Es fiel aber auch nicht der Begriff "Prädiabetes".
Es hängt was mich betrifft vielleicht damit zusammen, dass ich nicht übergewichtig bin. Aber ich habe hohe BZ Werte und dass die runter müssen war mir klar als ich gelesen habe was das für Langzeitfolgen haben kann. Übrigens wurde ich auch über Langzeitfolgen von keinem Arzt aufgeklärt.
Keine Ahnung warum das so ist, aber oft (nicht nur was meinen Fall betrifft) habe ich das Gefühl unser Gesundheitsytem ist ganz schön am Hund und man muss für sich selbst Verantwortung übernehmen und seine Krankheit selbst managen. Ich frage mich nur, was dann mit Menschen ist, die das aus welchen Gründen auch immer selbst nicht schaffen.i -
Michael74
Rang: Gastam 17.11.2019 16:35:28 | IP (Hash): 556349223
Frag mal elfe was sie dazu sagt. Sie hat für alles einen Rat.
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.