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Neue Ernennung zu Prä- oder Diabetes Typ 2?

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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 14.11.2019 20:56:42 | IP (Hash): 122053013
    "Ihr Blutzucker ist erhöht. Aber nein, das ist noch lange kein Diabetes, aber wir wir müssen das natürlich beobachten," und damit folgt die Einladung zum nächsten Beobachtungs-Termin. Das erleben Prädiabetiker viele Jahre, bis sie schließlich mit an die 500.000 weiteren Prädiabetikern aktuell pro Jahr in D zum Diabetiker Typ 2 befördert und ernannt werden.

    Heute würde ich schon zu Anfang soner Entwicklung vom Dok erwarten, dass er vor die Wahl stellt: JETZT mit minimalem Aufwand und ohne Medikation zurück zum völlig gesunden Blutzucker und den dann mit minimalem Aufwand wenigstens 10 Jahre halten (vielleicht auch länger, aber so viele so viel längere Erfahrung gibt es noch nicht) ODER aber das weitere Ansteigen des BZ wie bisher abwarten und ab Überschreiten eines der Diagnose-Grenzwerte die progrediente Krankheit mit progredienter Medikation im vom Typ 1 gewohnten optimalen Rahmen so wenig krankmachend wie möglich pflegen?

    Bislang weiß ich von keinem Arzt, der "seine ansteigenden Blutzucker” so vor die Wahl stellt.

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    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
    Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegunngsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
  • Michael74

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    am 15.11.2019 06:34:43 | IP (Hash): 700080511
    Danke für diesen Beitrag Jürgen. In den USA sind nach einem Bericht der ada mittlerweile über 50 Prozent prädiabetiker die keinen ogtt gesund überleben. Dort wird übrigens wie hier darüber gesprochen den hba1c aus der diagnosewertung zu nehmen.

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
  • Elfe

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    am 15.11.2019 19:26:00 | IP (Hash): 547640125
    @Jürgen
    Welche Ärzte hast du eigentlich vor Ort ?
    Deshalb so destruktiv !?

    Blutzucker messen ist ja wohl nicht der Normalfall.
    Und den Begriff 'Prä-Diabetes' gibt's per DDG Praxisempfehlung gar nicht, sondern eher eigene Bezeichnung von Leuten/Laien, die ängstlich die für ihre 'Krankheit' brauchen.

    Anhand des Langzeitwertes auffällig beim Check werden vom Arzt entsprechende Ratschläge und Ermahnungen gegeben: Aufpassen - könnte sich Diabetes draus entwickeln (also Vorstufe zum Typ 2 ~ Prä), that's it.
    https://www.wortbedeutung.info/prä-/
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    am 15.11.2019 19:48:02 | IP (Hash): 1636311478
    https://www.diabetes.org/a1c/diagnosis
    Die DDG hat bis jetzt mit den Jahren immer noch bei der ADA abgeschrieben, die DGE übrigens auch ;)

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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 16.11.2019 18:43:55 | IP (Hash): 998462630
    Was ist bei deinem Link anders !?
    Die selben Grenzwerte gelten auch hier.
    Siehe DDG-Leitlinie Diagnostik:
    Aber: Hier wird ganz klar unterschieden, daß EIN Wert alleine nicht ausreicht, sondern durch mindestens einen Parameter zusätzlich unterstützt werden soll, bes. auch zur Diabetes-Typ-Bestimmung.
    Sind nicht alle 2er !
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    am 16.11.2019 19:48:29 | IP (Hash): 234176322
    Elfe schrieb:
    Und den Begriff 'Prä-Diabetes' gibt's per DDG Praxisempfehlung gar nicht, sondern eher eigene Bezeichnung von Leuten/Laien, die ängstlich die für ihre 'Krankheit' brauchen.


    Und wie passt das jetzt zu Deinem aktuellen Beitrag?

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    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
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    am 16.11.2019 23:59:13 | IP (Hash): 200220339
    Elfe schrieb:
    Und den Begriff 'Prä-Diabetes' gibt's per DDG Praxisempfehlung gar nicht, sondern eher eigene Bezeichnung von Leuten/Laien, die ängstlich die für ihre 'Krankheit' brauchen.

    Selbstverständlich wird auch von der DDG dieser Begriff genutzt, z.B. in den Leitlinien zur Diagnose in Abb. 1, links unten:
    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisempfehlungen/2018/DuS_S2_2018_Praxisempfehlungen_02_Diagnostik.pdf
    "(Prädiabetes)
    (IFG impaired fasting tolerance und IGT impaired glucose tolerance)"
    und natürlich auch in mehreren anderen Publikationen.

    In der Abbildung sind übrigens auch Maßnahmen bei Prädiabetes (IFG, IGT) vorgesehen, die der Arzt bei so einer Diagnose treffen sollte:
    "Aufklärung über Diabetes-Risiko, Lebensstil-Intervention, Behandlung der Risikofaktoren.
    Erneute Risikobestimmung nach spätestens 1 Jahr; bei vaskulären/neurologischen Komplikationen zeitnah"
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 17.11.2019 08:51:04 | IP (Hash): 556349223
    Es ist sinnlos mit elfe zu diskutieren

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    Mitglied seit: 10.11.2019
    am 17.11.2019 11:02:14 | IP (Hash): 933653778
    Hallo,
    also ich kann jetzt nur von meiner Erfahrung berichten. Eigentlich habe ich meinen Diabetes 2 selbst diagnostiziert,
    Die Ärzte weder Hausarzt noch Internist noch Homöopathe haben meine Werte ernst genommen. Es fiel aber auch nicht der Begriff "Prädiabetes".
    Es hängt was mich betrifft vielleicht damit zusammen, dass ich nicht übergewichtig bin. Aber ich habe hohe BZ Werte und dass die runter müssen war mir klar als ich gelesen habe was das für Langzeitfolgen haben kann. Übrigens wurde ich auch über Langzeitfolgen von keinem Arzt aufgeklärt.
    Keine Ahnung warum das so ist, aber oft (nicht nur was meinen Fall betrifft) habe ich das Gefühl unser Gesundheitsytem ist ganz schön am Hund und man muss für sich selbst Verantwortung übernehmen und seine Krankheit selbst managen. Ich frage mich nur, was dann mit Menschen ist, die das aus welchen Gründen auch immer selbst nicht schaffen.i
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 17.11.2019 16:35:28 | IP (Hash): 556349223
    Frag mal elfe was sie dazu sagt. Sie hat für alles einen Rat.

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 18.11.2019 01:11:28 | IP (Hash): 998462630
    Klaro ;-)
    Sarah, gibt doch genügend Informationsquellen die man lesen/hören/sehen kann in den klassischen Medien Zeitung/Radio/TV-Ratgeber einschl. Gesundheitstage, wo als erstes immer die BZ-Messung steht, wenn man sich denn einigermaßen für Ernährung interessiert.
    Und die Warnung vor den sogenannten "Leeren Kohlenhydraten" ist überall präsent für Kinder, Gesunde, Erwachsene.
    Blutzuckerspitzen sind allgemein für alle nicht so gut, weil nach Abfall durch den Unterschied des BZ Appetit geweckt wird.
    Den BZ möglichst gleichmäßig zu halten ist ratsam, für Diabetiker sowieso, die spätestens dann mit der Nase darauf gestoßen werden, auf unnötige KHs in Zuckergetränken/Schnubbeln als überflüssige Angewohnheit zumindest mal zu überdenken.
    Ausgewogene Hauptmahlzeiten sind da gar kein Problem, auch für Diabetiker nicht mit Tabletten oder Insulin, weil da werden die KHs in der BZ-Wirkung flankiert durch Eiweiß, Fett und Ballaststoffen.

    Lohnt sich m. E., sich mit Ernährung allgemein zu befassen: Was passiert da eigentlich grundsätzlich.
    Und Bewegung wird ja nun auch genügend angemahnt.
    Nicht nur bzgl. Diabetes, sondern Herzkreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall vorzubeugen (erhöht durch Diabetes, mal abgesehen zu anderen Spätfolgen Augen, Füße u.a.).

    Nur über's Internet für Diabetes als Suchwort 'die Wunder-Diät/-Blümchen/-Tröpfchen' … zu finden oder vom Arzt verlangt, eigentliche Grundlagen erklären zu lassen … !? °~°
    P.S.: Ein oGTT könnte Licht in deine Selbstdiagnose bringen, da wird wirklich bestimmt, wie dein Körper mit einer Zuckerlösung klarkommt.
    Bearbeitet von User am 18.11.2019 01:15:19. Grund: P.S.
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    am 18.11.2019 12:15:08 | IP (Hash): 890854493
    Sahra schrieb:
    Hallo,
    also ich kann jetzt nur von meiner Erfahrung berichten. Eigentlich habe ich meinen Diabetes 2 selbst diagnostiziert,
    Die Ärzte weder Hausarzt noch Internist noch Homöopathe haben meine Werte ernst genommen. Es fiel aber auch nicht der Begriff "Prädiabetes".
    Es hängt was mich betrifft vielleicht damit zusammen, dass ich nicht übergewichtig bin. Aber ich habe hohe BZ Werte und dass die runter müssen war mir klar als ich gelesen habe was das für Langzeitfolgen haben kann. Übrigens wurde ich auch über Langzeitfolgen von keinem Arzt aufgeklärt.
    Keine Ahnung warum das so ist, aber oft (nicht nur was meinen Fall betrifft) habe ich das Gefühl unser Gesundheitsytem ist ganz schön am Hund und man muss für sich selbst Verantwortung übernehmen und seine Krankheit selbst managen. Ich frage mich nur, was dann mit Menschen ist, die das aus welchen Gründen auch immer selbst nicht schaffen.i



    Hallo Sahra,

    mich würde interessieren wie hoch deine Werte bei der Selbstdiagnose waren. Wenn du es nicht öffentlich schreiben möchtest, kannst du auch eine PN schreiben, wenn es dir lieber ist.
    Nicht, weil ich dir nicht glauben würde, sondern bei mir war es ähnlich, obwohl man bei mir Typ2 schon im Vorhinein zu mehr als 90% ausschließen kann, waren deutlich zu hohe Werte auf keinen Fall Diabetes und man müsse es auch nicht weiter abklären. Und ist dann auch kein Typ2 gewesen, sondern eine Sonderform und innerhalb keines Jahres komplett insulinpflichtig gewesen. Mittlerweile sind die Ärzte ganz still dazu, das hätten sie nie gedacht, etc...
    Deshalb würde es mich interessieren, wie es bei dir war.

    LG July
    Bearbeitet von User am 18.11.2019 12:15:44. Grund: +