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E-Bike
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am 13.01.2024 10:07:08 | IP (Hash): 810328624
Gerade bin ich nach dem Frühstück wieder E-Bike gefahren. Nur ein paar Minuten, und bei den Hügeln hat mir der Motor geholfen, aber ich will das jetzt durchziehen, das direkt nach jedem Essen zu tun. Das wäre zweimal am Tag, da ich nur zweimal esse.
Durch den sehr anstrengenden Sporttag gestern mit morgens eine Stunde Training und danach dann zweimal nach dem Essen kurz mit dem E-Bike (das war der erste richtige Sport in diesem Jahr, der erste Tag) war ich heute ziemlich schlapp, als ich aufs Rad gestiegen bin. Musste mich etwas überwinden, aber es sind ja nur ein paar Minuten. Das hilft sehr für den Einstieg.
Ich will die Entwicklung jetzt ein bisschen beobachten, deshalb habe ich diesen Thread aufgemacht. -
am 13.01.2024 10:54:46 | IP (Hash): 1412192027
Daumendrück :)
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Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 13.01.2024 15:06:34 | IP (Hash): 781228459
Danke! 😊
Gut 1. Std. nach dem Essen und nach dem E-Bike-Fahren: 7,0 (=126); zweieinhalb Stunden nach dem Essen: 6,0 (=108). Grundsätzlich nicht schlecht, aber ich würde ja gern mal die 5 sehen.
Bearbeitet von User am 13.01.2024 15:07:12. Grund: Ergänzung -
am 15.01.2024 09:52:06 | IP (Hash): 1973125947
So, heute mache ich dann mit meinem E-Bike weiter. Gestern war ich so erschöpft, dass ich keine Kraft hatte zu fahren, selbst nicht die paar Minuten. Die erste kleine Fahrt habe ich hinter mir, nach dem Frühstück. Mal sehen, ob ich heute tatsächlich zu Mittag esse oder ob ich wieder keinen Hunger habe wie gestern. Sonst fahre ich nach dem Mittagessen noch mal. Wenn kein Mittagessen, dann auch. Dann warte ich nur ein paar Stunden ab.
Es fällt mir immer noch relativ schwer, so eine kleine Tour zu fahren, aber ich hoffe, das wird besser. Irgendwann muss ja auch mal ein Trainingseffekt eintreten, sodass ich die Tour vergrößern kann. -
am 15.01.2024 21:20:16 | IP (Hash): 1025045576
Dass ich nicht raus kann, kommt bei dem Wetter in diesen Tagen häufiger vor. Dann mache ich mir meine Bewegung hier komplett indoor am Schreibtisch. Da drücke ich mich auf die Armlehnen gestützt schön langsam in den Stand und lasse mich dann langsam wieder auf den Sitz runter. Das nenne ich ein Stehaufmännchen. Von diesen Stehaufmännchen mache ich immer zehn nacheinander. Die sind dann in meinem Tagesprotokoll ein Komma, und fünf solcher Kommas fasse ich immer zu einem Päckchen zusammen. Über den Tag verteilt mache ich mir wenigstens zehn solcher Päckchen.
Okay, bei dir wären das dann Stehaufmädchen, und zu Anfang wie ja irgendwann damals bei mir auch vielleicht zwei oder drei statt zehn.
Warum ist Bewegung wichtig? Weil Muskeln verkümmern, wenn sie nicht (mehr) bewegt werden. Und Knochen und Sehnen, die nicht belastet werden, gleich mit. Zum Glück lässt sich diese Entwicklung mit dauerhaft immer mehr Bewegung auch wieder umdrehen. Und die Bewegung der Muskeln bewegt auch den Kreislauf. Und im Kreislauf zum Beispiel auch das Insulin.
Insulin hat im Blut eine Halbwertszeit von knapp 5 Minuten. Nach 5 Minuten wirken zwei Einheiten Insulin nur noch wie eine, auch wenn sie gar nichts gemacht haben und nur geschwommen sind. Wenn der Kreislauf mit etwas Bewegung auch nur um den Faktor 2 beschleunigt wird, kommt das Insulin in der Zeit seiner größten Wirkung mit doppelt so vielen Verarbeitungszellen in Kontakt, wie in Ruhe. Das macht sich besonders gut nach dem Essen, wenn das Wetter zu schlecht für das E-Bike ist :)
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Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
Bearbeitet von User am 15.01.2024 21:23:16. Grund: , -
am 16.01.2024 10:20:35 | IP (Hash): 525803747
Bin gerade wieder gefahren und puste hier, um meinen Puls wieder runterzubringen. 😀 Gestern konnte ich dann tatsächlich auch noch Mittagessen und bin danach auch wieder ein paar Minuten gefahren. Heute habe ich die Strecke minimal verlängert, d. h., ich bin noch mal in eine Parallelstraße gefahren, die rauf und dann auf meiner Straße praktisch die ganze Länge noch mal runter. Ich habe nicht genau hingesehen auf der Anzeige, wie lang die Strecke ist. Das mache ich dann das nächste Mal.
Ich hoffe, dass diese meine Bemühungen sich dann auch mal im Zuckerwert niederschlagen. Bisher sehe ich davon noch nichts. Aber irgendwann muss das ja mal kommen. -
am 18.01.2024 18:31:26 | IP (Hash): 22696149
Nachdem ich das Metformin nun für einen Tag abgesetzt hatte, damit mir der Magen nicht mehr so wehtut, hatte ich auch mehr Energie und konnte einmal eine etwas verlängerte Strecke mit dem E-Bike fahren. Das macht ungeheuer viel aus. Also ich fürchte, mit dem Metformin geht das nicht. Ich muss schauen, dass ich was anderes kriege. -
am 18.01.2024 22:29:50 | IP (Hash): 1904521947
Mal ehrlich:
Met senkt ja den Blutzucker, weil es u.a. die Glukoseausschüttung in der Leber bremst.
Anfangs (mit ewig hohen Werten) wollte mir jeder Arzt Insulin reindrücken, ohne Alternative.
Nicht akzeptabel!
Daraufhin habe ich es alleine und ohne Medikamente versucht - und siehe da: das hat auch funktioniert! Strikte Nahrungsumstellung, täglich Sport ( ganz leicht, aber ausdauernd und regelmäßig) und meine Werte sind schon ordentlich gesunken. In sehr kurzer Zeit.
Und mit Met tun sie das auch weiterhin, ich halte meine neue Ernährungsform strikt ein, was mir sehr leicht fällt, weil es total lecker und gesund ist und ich mache weiterhin zweimal täglich mindestens leichten Ausdauersport, zusätzlich 3-4mal pro Woche noch etwas Krafttraining zuhause mit Wasserflaschen als Hantelersatz.
Vielleicht sinken die Werte mit Met etwas schneller - statt in zwei Monaten erreiche ich mein Ziel schon in einem.
Ich will niemanden überzeugen, auf Medis zu verzichten. Und JA, es braucht viel Disziplin und auch Zeit und Möglichkeit und Lust, sich essenstechnisch total neu aufzustellen...aber es funktioniert.
LG
Nada
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am 19.01.2024 08:03:25 | IP (Hash): 1184497742
Ich bin da völlig Deiner Meinung. Ich hatte/habe ja gar nicht so hohe Werte, also von Insulin war da nie die Rede, aber es wird viel zu wenig auf die Umstellung des Lebensstils als erste Option eingegangen. Ich denke, wenn man übergewichtig ist, wie ich, sollte man erstmal versuchen, sein Gewicht zu verringern. Was eine Ernährungsumstellung bedingt, denn wenn man so weiterisst wie vorher, wird sich ja auch nichts ändern. Das müsste eigentlich bei den meisten schon einiges bringen. Mit leichtem Sport anfangen, Ergometer, E-Bike, ein bisschen spazierengehen, und das dann langsam steigern. Dazu ein bisschen Krafttraining. Wie Du sagst, kann man das gut zu Hause machen, mit dem eigenen Körpergewicht. Ein paar Kniebeugen, mal einen Liegestütz versuchen, das können glaube ich die meisten, soweit sie nicht körperlich eingeschränkt sind. Und auch Wasserflaschen als Hanteln sind ganz hervorragend geeignet.
Wenn das dann alles nicht funktioniert, dann kann man über etwas anderes nachdenken.
Heute werde ich wieder nach jedem Essen E-Bike fahren. Das ist für mich das Einfachste.
Bearbeitet von User am 19.01.2024 08:04:41. Grund: Ergänzung -
am 19.01.2024 10:51:57 | IP (Hash): 1184497742
Ganz spontan bin ich heute mit dem E-Bike zum Training gefahren, habe dann trainiert und bin dann mit dem E-Bike wieder zurückgefahren. Das war ein bisschen viel für mich. Ich hatte das Training schon ein bisschen abgekürzt, keine ganze Stunde, sondern nur 45 Minuten, aber trotzdem bin ich nach der Rückfahrt fast zusammengebrochen. Obwohl die Fahrt an sich nur ein paar Minuten sind. Und ich habe ja den Motor, der mich unterstützen kann, wenn es bergauf geht. Aber ich bin trotzdem froh, dass ich das gemacht habe. Es muss sich ja was tun. Und wenn man sich nicht anstrengt, tut sich nichts.
Das war alles vor dem Frühstück, also in nüchternem Zustand. Deshalb werde ich heute nach dem Frühstück und nach dem Mittagessen das Fahren streichen. Das habe ich ja quasi schon vor dem Frühstück erledigt. Mehr schaffe ich heute wirklich nicht.
Bearbeitet von User am 19.01.2024 10:54:49. Grund: Ergänzung