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Diabetes und Partnerschaft

  • Alessa1313

    Rang: Gast
    am 22.11.2007 11:02:10
    Hallo,

    seit meiner Diagnose (September 2007) also noch Neuling, hat sich mein Leben mehr als verändert. Was ich persönlich als besonders schwierig empfinde ist, dass ich meinem Umfeld andauernd auf die Füsse treten muss (bezüglich Essen etc.) Irgendwie fehlt mir die emotionale Unterstützung meines Partners. Ich bin der Meinung, dass es doch mehr als normal wäre, wenn er sich auch mit dem Thema Diabetes auseinander setzen würde, er könnte auch sich Informationen durch Lektüre aneignen. Ich fühle mich zur Zeit sowieso total depresiv und habe Angst vor der Zukunft (Spätfolgen etc.) Meine bessere Hälfte denkt, so nach dem Motto, wird schon wieder werden, wenn sie ihre Ernährung umgestellt hat und sich sportlich betätigt. Er blickt nicht, dass ich, bis ich in der Kiste liege (entschuldigt meine Ausdrucksweise) mein Leben mit Diziplin erfüllen muss, besonder was die Ernährung anbelangt. Hier muss ich anfügen, dass ich normal-gewichtig bin und kein Übergewicht habe, aber ich habe es geliebt zu kochen. Ehrlich geschrieben, ich muss mich erst einmal an die gesunde Ernährung gewöhnen. Aber vielleicht erwarte ich auch zuviel, wie soll er denn verstehen können, wie ich mich fühle, er ist ja schließlich gesund. Wem geht es ähnlich und wer versteht mein Problem, freue mich über jede Antwort

    Gruß von einer "Süssen" Diabetes Typ 2
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 22.11.2007 11:25:21
    hallo ,
    bin zwar männlich kochr aber trotzdem(sowas solls geben) mit leidenschaft.
    was heißt denngesunde ernährung? für diabetiker eigentlich doch nur daß man bei den kohlenhydraten= beilagen, also reis kartoffeln nudeln, und bei brot reduziert.
    ansonsten kann ein normalgewichtiger alles essen,
    was gesunde auch essen.
    die gute blutzuckerführung kannst nur du selber machen.
    ich würde nicht von den anderen verlangen so zu essen wie ich, denn dann müßten ja alle die wirkliche nahrungsmittelverbote haben(beisp. zöllikakie ua) ihre restfamily auch so ernähren.
    mfg. klaus von klausdn
  • Alessa1313

    Rang: Gast
    am 22.11.2007 11:40:20
    Hallo,

    da habe ich mich wohl etwas falsch ausgedrückt, natürlich soll nicht jeder das essen was ich essen muss :-)) Ich habe das anders gemeint, es ist z.B. so, dass mein Männe mir immer Süsses vor die Nase hält und ich ihm dann zum 1000 mal erklären muss, das ich das nicht mehr essen kann. Hier muss ich zugeben, dass ich noch keine Schulung hatte und noch nicht ganz weiß, was ich essen darf und was nicht. Aber auch da werde ich irgendwann einmal durchsteigen. Viel. bin ich auch einfach ungerecht, ist ja auch nicht gerade berauschend so eine Diagnose gestellt zu bekommen. Ich denke mal, für Dich war es am Anfang bestimmt auch nicht so einfach oder ?

    Danke für Deine Antwort

    Gruß

  • Rolf

    Rang: Gast
    am 22.11.2007 12:02:55
    Hallo,

    ich hab da ne Oma, die bringt mir immer Kuchen und ist dann enttäuscht, wenn ich ihr sage, ne, heute nicht. (Ab und an lass ich mich mal überreden, gleiche das dann aber durch Bewegung wieder aus!)

    Geh zu einer Schulung und nimm Deinen Männe mit, so wie ich meine Frau mitgenommen habe und so klappt es jetzt um einiges besser mit der Ernährungszusammenstellung
    Gruß

    Rolf
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 22.11.2007 12:35:23
    hallo,
    nein süssigkeiten müssen ja wirklich nicht sein.
    da kannst du ihm sagen iss es selbst ich mag dicke männer. ;-)))
    ansonsten wenn du kochst ist das gesunde ernährung(auch das essen bei mc ...) wird ja nur verteufelt weil die "experten" gegner brauchen.
    vorsicht mit der empfehlung bei schulungen viele kohlenhydrate zuessen, denn kh sind nun mal die blutzucker treiber.
    selbst die immer wiederholte behauptung das zb. vollkornreis weniger schnell als glucose im blut auftaucht habe ich letztes we als fehlmeldung entlarvt, knallt genauso schnell rein wie normaler.
    eventuell darf man ihn nicht kochen aber ungekocht kann ich ihn nicht essen.
    gerade bei ernährung werden viele märchen verbreitet.
    mfg. klaus von klausdn
  • Rolf1

    Rang: Gast
    am 22.11.2007 12:49:40
    Hallo,

    hier ist natürlich das "Ausprobieren" erforderlich, um zu wissen, wie der Körper auf die entsprechenden Gaben von KH reagiert. Klaus hat einmal gepostet, wenn er soviel Brot essen würde wie ich, würde er dick werden ;-)).
    Man achte auf die Kohlehydrate ( Brot, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Zucker), die wirklich den BZ treiben. Man sollte auch Fertiggerichte (ver)meiden, Säfte/Cola/gesüsste Sprudel besser nicht, ansonsten kann man wirklich alles essen und trinken und danach mal messern, wie sich das Essen auswirkt.
    Das mit dem Sport sich alles wieder einrenken würde, ist so auch nicht ganz korrekt, es hilft nur, den BZ in Verbindung mit der Ernährung an seine Normalwerte heranzuführen.

    Kopf hoch, es wird schon

    Gruß

    Rolf



    von Rolf1
  • Alessa1313

    Rang: Gast
    am 22.11.2007 12:51:24
    Hallo Frank,

    ist nicht so einfach mit dem Essen. Der eine sagt dies, der andere sagt das, da wird man total durcheinander gebracht.

    Ich mag keine dicken Männer :-))) Und zu dünne schon gar nicht :-)))) Normal - was für mich halt normal ist - wäre ok.

    Schaun wir mal, was meine Diabetikerschulung dazu sagt, falls ich diese dieses Jahr noch bekommen sollte.

    Gruß
  • Pia

    Rang: Gast
    am 22.11.2007 13:27:51
    Hallo Anonyme,

    nutze doch das Suchfenster links und gib verschieden Begriffe ein, dann findest du ne Menge an Erfahrungen, die hier schon hinertlassen wurden.
    Für Diabetiker gilt lange kein Verbot mehr von Zucker und Butter. Vergiss Becel und Hände weg von allen Diabetikerprodukten, die sind Müll. Gut ist die Idee, deinen Mann mit zur Schulung zu nehmen. Geht er nicht mit, liegen die Probleme vielleicht auf einer ganz anderen Ebene....
    Diabetes ist zwar blööd, aber es gibt Krankheiten mit wesentlich schlimmeren Folgeerscheinungen. Wenn dein Mann dir was anbietet, sag nein und gut und Punkt. Wo ist das Problem? Diabetes bedeutet: gesunde ausgewogene Ernährung und ausgewogene Ernährung. Und es ist erst mal wirklich DEIN Diabetes. Nicht der der Anderen. Alles Liebe und Gute und etwas Gelassenheit. von Pia
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 23.11.2007 09:52:35
    es wurde eigentlich schon das wesentliche genannt.

    diabetiker dürfen alles essen - jedoch bewuster als die normos. bedeutet: eine zeigt lang messreihen durchführen, was esse ich, wann kommt die wirkung und wie hoch kommt sie. nach den messreihen die ernährung und - nach möglichkeit - auch bewegung einstellen. also prinzipiell auch kuchen, süßes und limo. jedoch nicht gerade palettenweise...

    la familia bzw der engste kreis gehört mit in die schulung.

    schulungsinhalte sind durch verträge/verordunugen/sonstwie geregelt, sind also mit etwas glück stand der technik, seltenst jedoch stand der wissenschaft. jedoch für eine einführung und die prinzipiellen zusammenhänge immer gut.

    als beispiel für die schulungsinhalte sei da die ernährung erwähnt, bei denen 50%-60% der energie als kohlenhydrate emprohlen werden. einige oec troph sind da eher bei 30%-45%. du must da für dich den wert nehmen, der für dich am gangbarsten ist, und der wird näherungsweise unter 60% sein.

    von thomas2002
  • nordseefische

    Rang: Gast
    am 27.11.2007 19:59:06
    hallo .. also ich habe große probleme typ 2 ...seit dem ich insulin spritzen muß und tabletten nehme habe ich 15 kg zugenommen ....und keiner ist mir behilflich ..
    man ist auch in diesem gesundheitsbild oft alleine ....war in der kur mit einer lehrküche ..die damals grad renoviert wurde ...also gab es prospektmaterial ..lesen bildet ....super ....