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Neudiabetiker
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Tommi
Rang: Gastam 03.06.2010 18:50:35
Hallo,
hab da nochmal ne Frage.
Mein Diabetologe ist jetzt 3 Wochen im Urlaub. Ich hatte die Diagnose vor 3 Wochen bekommen. Wert 6,1 +Clucosetoleranztest. Er sagt irgendwas von Manifestation verzögern etc. habe dazu auch wenig im Internet gefunden. In welchem Stadium befinde ich mich sind meine ß Zellen schon alle weg oder besteht die hoffnung das ich mich noch ein paar Jahre medikamentös über Wasser halte? Wie lange könnte das dann sein bevor ich spritzen muß? Vor Insulin habe ich Angst steht ja auch gerade in der Kritik wegen Krebs u.s.w.. Außerdem soll es ja das Wachstum der Krebszellen fördern.... -
Sarah
Rang: Gastam 03.06.2010 21:24:18
hallo du!
immer langsam :o)
da fehlen ein paar wichtige infos:
welcher typ bist du? I oder II?
wie waren die werte des glukosetoleranztests?
ich spreche jetzt mal für den typ II (den du vermutlich hast)
generell kann man sagen, wenn man sich eine sehr gesunde ernährung anschafft. vernünftige kohlenhydrate isst. sein gewicht in einem normalmass hält und vor allem bewegung bewegung bewegung. dann kann man oft noch lange nur mit medis oder mit eventuell gar keinen medis den diabetes in gesundem rahmen halten.
das gilt nicht generell, aber ist OFT eine option. man muss sich bewusst machen, was man an essen in sich reinschaufelt. man muss sich bewusst machen, dass bewegung wichtig ist um den stoffwechsel anzukurbeln. und man muss sich bewusst machen, dass man mit dieser erkrankung leben kann.
ich bekam (übrigens danke) die wichtigsten hinweise und "arschtritte" hier ;o)
als ich noch 35 kg mehr wog, unmöglich gegessen habe und faul rumlag, waren die werte sehr grenzwertig. seitdem weiss ich dass ich die veranlagung habe. allein durch abnehmen, immer wieder bewegung und auf die richtige ernährung geachtet, habe ich nun völlig normale werte.
wenn dein arzt sagt "aufpassen dass es nicht manifest wird" heisst das, dass dein diabetes noch nicht "fertig ausgewachsen" da ist. das heisst es funktioniert noch recht viel bei dir und mit eigenem einsatz kann das auch noch lange so bleiben
@jürgen+rainer:
hab ich das alles so richtig von euch gelernt? *ggggg* von Sarah -
Tommi
Rang: Gastam 03.06.2010 21:35:21
Vielen Dank für Deine Antwort. Typ II/33 Jahre
Ich habe noch viele Fragen mein Diabetologe wollte mich erst wieder im August sehen...habe aber gleich nach seinem Urlaub selbst einen Termin gemacht.
Bin schon im DMP. Die 12 Schulungen werden demnächst kommen...aber abgesehen von der Ernährung+Sport habe ich noch so viele andere Fragen.
Wieso finde ich keinen Typ II er der die Krankheit (wie sehr viele Typ I er, selbst im Bekanntenkreis) schon seit mehr als 25-30 Jahren hat????
Habe das Ganze Net durch-googelt ...nix gefunden....
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Rückschluß:
Typ II er werden offensichtlich mit der Krankheit nie so alt....
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Jürgen
Rang: Gastam 03.06.2010 21:59:36
Sachma, Du willst uns wohl vereimern. Du machst hier schon den zweiten 33-Jahre-Fred auf und liest nicht, was wir Dir schreiben. Was sollen wir Dir noch schreiben? von Jürgen -
greggrgtw
Rang: Gastam 04.06.2010 00:03:26
Einmal schreibst du: "Vor Insulin habe ich Angst steht ja auch gerade in der Kritik wegen Krebs u.s.w.. Außerdem soll es ja das Wachstum der Krebszellen fördern...." und dann: "...der die Krankheit (wie sehr viele Typ I er, selbst im Bekanntenkreis) schon seit mehr als 25-30 Jahren hat?" Wie funktioniert das denn? Spritzen die Typ1er was anderes als Insulin oder haben die alle Krebs? Und in welcher Kritik ausser Krebs stehen denn die Insuline noch? -
Sarah
Rang: Gastam 04.06.2010 00:13:46
Also dass Typ IIer nicht so alt werden ist völliger Unsinn. Man kann damit völlig normal leben! Wenn man einige Dinge umstellt.
Ich arbeite selber als Therapeut mit alten Menschen. Viele dieser Leute haben Diabetes. Und sind weit über 80 Jahre alt. Und auch diese können gut damit leben. Es gibt immer Ausnahmen, das ist klar.
Leider hast du meine Frage nach den Werten des Glukosetoleranztests nicht beantwortet. Würde mich weiterhin interessieren. Weil das dann doch ziemlich gut Aufschluss darüber gibt, wie der status quo ist.
Wenn du sagst du findest nix im Netz über Leute die die Krankheit schon 30 Jahre haben, liegt das sicher daran, dass diese Leute sicherlich schon deutlich deutlich älter sind und DIE tummeln sich nur äusserst selten im Internet ;o) Also zumindest gehen meine Alten lieber zum Kegeln und Gedächtnistraining, als in Foren über Diabetes zu schreiben ;o)))
Du musst die Krankheit begreifen lernen! von Sarah -
Sarah!
Rang: Gastam 04.06.2010 00:26:43
Sorry, ich habe eben erst gesehen, dass du ja schon mal gepostet hast, das hat mich etwas verwirrt.
Eigentlich finde ich dein Alter und deine Angaben alles andere als untypisch für Diabetes II.
Du bist noch etwas übergewichtig. Du bist Anfang 30. Das sind alles Dinge, die nicht selten sind. Ein Typ I ist meist sehr früh. Oft schon im Kindes- und Teenageralter.
Der IIer wurde ja früher als Altersdiabetes bezeichnet. Was so nicht mehr richtig ist. Da er eben nicht ausschliesslich im Alter kommt. Aber es ist eine Form von Diabetes die später kommt. Und man muss kapieren, dass man bei Diabetes SEHR viel selber in der Hand hat. Wie ich schon schrieb: lerne richtig essen, BEWEGE dich so viel wie geht, Gewicht runter! Und es ist völliger Unsinn, dass man mit IIer schneller tot ist. Das bist du sicherlich, wenn du weiter frisst, fett bleibst, nix tust, es dir scheissegal ist. Wenn dann dein Zucker irgendwann entgleist, kein Wunder.
Ich habe die Diagnose mit der Veranlagung dazu auch mit 30 bekommen, war vor den Kopf geschlagen, aber dann muss man aufwachen. Ich war damals FETT und tat nichts. Nun habe ich 35 kg weniger, esse alles, aber mit Bedacht (es funktioniert ganz einfach, gönne dir z.b. Sonntag ein Stück Torte, dann gibt es eben am Montag keine und man isst am Abend dann ein wenig kalorienärmer). Das wie und wann und wieviel muss man lernen.
Ich bin jetzt schwanger und muss auch wegen meiner Diabetessache kontrollieren. Und glaube mir, ich habe nicht vor wegen meinem Zucker früher abzutreten und das werde ich sicherlich auch nicht. Also acker dich durch, es lohnt sich. Oder wie mein Diabetologe sagt: Renne Deinem Diabetes davon indem du ihn angreifst. von Sarah! -
Meinung
Rang: Gastam 04.06.2010 10:09:16
Sarah, ich kann dir nur zustimmen. Die meisten Diabetiker leben völlig normal mit ihrem DM.
Es wurde eigentlich ALLES Notwendige geschrieben.
Ich habe fast den Eindruck, sorry, lieber Erstposter, du WILLST Diabetes und auch och mit einem im Vergleich für Diabetiker ziemlich niedrigen HBA1C von 6,1 %!!!!! als Todesdiagnose annehmen. Nicht böse sein, aber irgendwie machst du dich selbst gaga. Wenn Dir die Auskünfte hier nicht ausreichen, dann geh noch mal vorher zu Deinem Hausarzt mit deinen völlig übertrieben Ängsten, denn DIE sind keinesfalls normal. Vielleicht brauchst du auch psychologische Begleitung für die Ängste.
Im Übrigen können Ängste gleich Stress sein und der treibt den BZ nach oben.
Die meisten DMler sehen Diabetes NICHT als Krankheit, es schrieb Jemand mal so treffend: nur eingeschränkte Ernährung. Sie gehen ganz normal arbeiten, arbeiten in Schichten, fahren Brummi und es ist alles paletti. WArum sollten sie sich dann im Internt ruMTReiben? WAS willst Du eigentlich finden? Typ2er werden nur 45 jahre alt?
WONACH hast du denn im Net gesucht? Bei google eingegeben: Diabetes, früher Tod? Die Leute sind, wenn, dann ganz normal in Diebatesforen wie diesem, bei Omneda oder, was ich DIR empfehen würde, zu lesen, grad für Anfänger: diabetesinfo.de.
Darf ich fragen, ob du ansonsten noch unter anderen Angstzuständen leidest?
Diabetes selbst ist nicht schlimm, schlimm KANN es nur werden, wenn man nichts tut.
Dann KÖNNEN sich irreversible Spätfolgen einstellen wie Erblindung, Amputation und Nierenversagen und Neuropathien.
Darf ich dich mal fragen, WAS DU inzwischen in Deinem Leben geändert hast, um den BZ zu senken, sprich: Ernährungsumstellung und Bewegung?
Sei nicht böse, wenn ich direkt bin, ich denke, man hat dir hier wirklich ALLES Notwendige gesagt.
Fragen beantwortest du nicht oder kaum.
DAS wäre schon mal COOL.
Geh zu Diabetesinfo.de und lies dort alles, was für Anfänger steht, denn Wissen mindert Angst.
Alles Gute. von Meinung -
Nachtrag
Rang: Gastam 04.06.2010 10:13:12
Wieso hat dein Arzt eigentlich gesagt, du wärest ein untypischer Diabetespatient?
Und streich mal bitte aus deinem Wortschatz den Begriff: LEIDENSgenossen.
LEIDEN heißt was GANZ anders.
Rainer hat dir einen wichtigen Tipp gegeben, zur Ernährung, hast du dir den link überhaupt schon angesehen? Was häslt du denn davon?
Wenn du den befolgst, kannst du locker noch ne Weile ohne Diabetesmedikamente auskommen.
ICH habe den Eindruck, DU selbst willst NIX tun, nix ändern, sondern wartest auf die Tabletten, die es dann sicher richten werden. DAS wird ein Riesenirrtum, das kann ich dir jetzt schon sagen. von Nachtrag -
Rainer Nachtrag
Rang: Gastam 04.06.2010 11:06:22
Außerdem hast du wahrscheinlich noch gar keinen Dibetes, sondern erst Prädibetes bzw. IGT. Das schließe ich aus den Worten: "Wert 6,1 +Clucosetoleranztest. Er sagt irgendwas von Manifestation verzögern ." Dein HbA1c ist noch unter 6,5 und dein oGTT-2h-Wert bestimmt noch unter 200.
Bedanke dich bei deinem Doc, dass er dir so zeitig Bescheid gesagt hat. Besorg dir ein Messgerät und sorge dafür, dass dein BZ 1 Strunde nach dem Essen nicht über 140 hinausgeht, dann kannst du weiter leben wie ein Gesunder. Wie du die 140 hinkriegst (low-carb, Abspecken, Bewegung, ...) ist dabei vollkommen egal. Auf jeden Fall ist das für dich - dank der zeitigen Diagnose - noch sehr viel einfacher als für jeden von uns. Hör auf zu jammern und fang endlich an rational zu handeln!!!
P.S.: Erwarte nicht zu viel von der Diabetikerschulung, die sind in den meisten Fällen unbrauchbar. von Rainer Nachtrag