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  • Tommi

    Rang: Gast
    am 03.06.2010 18:50:35
    Hallo,

    hab da nochmal ne Frage.
    Mein Diabetologe ist jetzt 3 Wochen im Urlaub. Ich hatte die Diagnose vor 3 Wochen bekommen. Wert 6,1 +Clucosetoleranztest. Er sagt irgendwas von Manifestation verzögern etc. habe dazu auch wenig im Internet gefunden. In welchem Stadium befinde ich mich sind meine ß Zellen schon alle weg oder besteht die hoffnung das ich mich noch ein paar Jahre medikamentös über Wasser halte? Wie lange könnte das dann sein bevor ich spritzen muß? Vor Insulin habe ich Angst steht ja auch gerade in der Kritik wegen Krebs u.s.w.. Außerdem soll es ja das Wachstum der Krebszellen fördern....
  • Sarah

    Rang: Gast
    am 03.06.2010 21:24:18
    hallo du!
    immer langsam :o)
    da fehlen ein paar wichtige infos:
    welcher typ bist du? I oder II?
    wie waren die werte des glukosetoleranztests?
    ich spreche jetzt mal für den typ II (den du vermutlich hast)
    generell kann man sagen, wenn man sich eine sehr gesunde ernährung anschafft. vernünftige kohlenhydrate isst. sein gewicht in einem normalmass hält und vor allem bewegung bewegung bewegung. dann kann man oft noch lange nur mit medis oder mit eventuell gar keinen medis den diabetes in gesundem rahmen halten.
    das gilt nicht generell, aber ist OFT eine option. man muss sich bewusst machen, was man an essen in sich reinschaufelt. man muss sich bewusst machen, dass bewegung wichtig ist um den stoffwechsel anzukurbeln. und man muss sich bewusst machen, dass man mit dieser erkrankung leben kann.
    ich bekam (übrigens danke) die wichtigsten hinweise und "arschtritte" hier ;o)
    als ich noch 35 kg mehr wog, unmöglich gegessen habe und faul rumlag, waren die werte sehr grenzwertig. seitdem weiss ich dass ich die veranlagung habe. allein durch abnehmen, immer wieder bewegung und auf die richtige ernährung geachtet, habe ich nun völlig normale werte.
    wenn dein arzt sagt "aufpassen dass es nicht manifest wird" heisst das, dass dein diabetes noch nicht "fertig ausgewachsen" da ist. das heisst es funktioniert noch recht viel bei dir und mit eigenem einsatz kann das auch noch lange so bleiben
    @jürgen+rainer:
    hab ich das alles so richtig von euch gelernt? *ggggg* von Sarah
  • Tommi

    Rang: Gast
    am 03.06.2010 21:35:21
    Vielen Dank für Deine Antwort. Typ II/33 Jahre
    Ich habe noch viele Fragen mein Diabetologe wollte mich erst wieder im August sehen...habe aber gleich nach seinem Urlaub selbst einen Termin gemacht.
    Bin schon im DMP. Die 12 Schulungen werden demnächst kommen...aber abgesehen von der Ernährung+Sport habe ich noch so viele andere Fragen.

    Wieso finde ich keinen Typ II er der die Krankheit (wie sehr viele Typ I er, selbst im Bekanntenkreis) schon seit mehr als 25-30 Jahren hat????
    Habe das Ganze Net durch-googelt ...nix gefunden....
    ----------------------------------------------------->>>>>>>>>>
    Rückschluß:
    Typ II er werden offensichtlich mit der Krankheit nie so alt....

  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 03.06.2010 21:59:36
    Sachma, Du willst uns wohl vereimern. Du machst hier schon den zweiten 33-Jahre-Fred auf und liest nicht, was wir Dir schreiben. Was sollen wir Dir noch schreiben? von Jürgen
  • greggrgtw

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 00:03:26
    Einmal schreibst du: "Vor Insulin habe ich Angst steht ja auch gerade in der Kritik wegen Krebs u.s.w.. Außerdem soll es ja das Wachstum der Krebszellen fördern...." und dann: "...der die Krankheit (wie sehr viele Typ I er, selbst im Bekanntenkreis) schon seit mehr als 25-30 Jahren hat?" Wie funktioniert das denn? Spritzen die Typ1er was anderes als Insulin oder haben die alle Krebs? Und in welcher Kritik ausser Krebs stehen denn die Insuline noch?
  • Sarah

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 00:13:46
    Also dass Typ IIer nicht so alt werden ist völliger Unsinn. Man kann damit völlig normal leben! Wenn man einige Dinge umstellt.
    Ich arbeite selber als Therapeut mit alten Menschen. Viele dieser Leute haben Diabetes. Und sind weit über 80 Jahre alt. Und auch diese können gut damit leben. Es gibt immer Ausnahmen, das ist klar.
    Leider hast du meine Frage nach den Werten des Glukosetoleranztests nicht beantwortet. Würde mich weiterhin interessieren. Weil das dann doch ziemlich gut Aufschluss darüber gibt, wie der status quo ist.
    Wenn du sagst du findest nix im Netz über Leute die die Krankheit schon 30 Jahre haben, liegt das sicher daran, dass diese Leute sicherlich schon deutlich deutlich älter sind und DIE tummeln sich nur äusserst selten im Internet ;o) Also zumindest gehen meine Alten lieber zum Kegeln und Gedächtnistraining, als in Foren über Diabetes zu schreiben ;o)))
    Du musst die Krankheit begreifen lernen! von Sarah
  • Sarah!

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 00:26:43
    Sorry, ich habe eben erst gesehen, dass du ja schon mal gepostet hast, das hat mich etwas verwirrt.
    Eigentlich finde ich dein Alter und deine Angaben alles andere als untypisch für Diabetes II.
    Du bist noch etwas übergewichtig. Du bist Anfang 30. Das sind alles Dinge, die nicht selten sind. Ein Typ I ist meist sehr früh. Oft schon im Kindes- und Teenageralter.
    Der IIer wurde ja früher als Altersdiabetes bezeichnet. Was so nicht mehr richtig ist. Da er eben nicht ausschliesslich im Alter kommt. Aber es ist eine Form von Diabetes die später kommt. Und man muss kapieren, dass man bei Diabetes SEHR viel selber in der Hand hat. Wie ich schon schrieb: lerne richtig essen, BEWEGE dich so viel wie geht, Gewicht runter! Und es ist völliger Unsinn, dass man mit IIer schneller tot ist. Das bist du sicherlich, wenn du weiter frisst, fett bleibst, nix tust, es dir scheissegal ist. Wenn dann dein Zucker irgendwann entgleist, kein Wunder.
    Ich habe die Diagnose mit der Veranlagung dazu auch mit 30 bekommen, war vor den Kopf geschlagen, aber dann muss man aufwachen. Ich war damals FETT und tat nichts. Nun habe ich 35 kg weniger, esse alles, aber mit Bedacht (es funktioniert ganz einfach, gönne dir z.b. Sonntag ein Stück Torte, dann gibt es eben am Montag keine und man isst am Abend dann ein wenig kalorienärmer). Das wie und wann und wieviel muss man lernen.
    Ich bin jetzt schwanger und muss auch wegen meiner Diabetessache kontrollieren. Und glaube mir, ich habe nicht vor wegen meinem Zucker früher abzutreten und das werde ich sicherlich auch nicht. Also acker dich durch, es lohnt sich. Oder wie mein Diabetologe sagt: Renne Deinem Diabetes davon indem du ihn angreifst. von Sarah!
  • Meinung

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 10:09:16
    Sarah, ich kann dir nur zustimmen. Die meisten Diabetiker leben völlig normal mit ihrem DM.

    Es wurde eigentlich ALLES Notwendige geschrieben.

    Ich habe fast den Eindruck, sorry, lieber Erstposter, du WILLST Diabetes und auch och mit einem im Vergleich für Diabetiker ziemlich niedrigen HBA1C von 6,1 %!!!!! als Todesdiagnose annehmen. Nicht böse sein, aber irgendwie machst du dich selbst gaga. Wenn Dir die Auskünfte hier nicht ausreichen, dann geh noch mal vorher zu Deinem Hausarzt mit deinen völlig übertrieben Ängsten, denn DIE sind keinesfalls normal. Vielleicht brauchst du auch psychologische Begleitung für die Ängste.

    Im Übrigen können Ängste gleich Stress sein und der treibt den BZ nach oben.
    Die meisten DMler sehen Diabetes NICHT als Krankheit, es schrieb Jemand mal so treffend: nur eingeschränkte Ernährung. Sie gehen ganz normal arbeiten, arbeiten in Schichten, fahren Brummi und es ist alles paletti. WArum sollten sie sich dann im Internt ruMTReiben? WAS willst Du eigentlich finden? Typ2er werden nur 45 jahre alt?

    WONACH hast du denn im Net gesucht? Bei google eingegeben: Diabetes, früher Tod? Die Leute sind, wenn, dann ganz normal in Diebatesforen wie diesem, bei Omneda oder, was ich DIR empfehen würde, zu lesen, grad für Anfänger: diabetesinfo.de.

    Darf ich fragen, ob du ansonsten noch unter anderen Angstzuständen leidest?

    Diabetes selbst ist nicht schlimm, schlimm KANN es nur werden, wenn man nichts tut.
    Dann KÖNNEN sich irreversible Spätfolgen einstellen wie Erblindung, Amputation und Nierenversagen und Neuropathien.

    Darf ich dich mal fragen, WAS DU inzwischen in Deinem Leben geändert hast, um den BZ zu senken, sprich: Ernährungsumstellung und Bewegung?

    Sei nicht böse, wenn ich direkt bin, ich denke, man hat dir hier wirklich ALLES Notwendige gesagt.

    Fragen beantwortest du nicht oder kaum.
    DAS wäre schon mal COOL.

    Geh zu Diabetesinfo.de und lies dort alles, was für Anfänger steht, denn Wissen mindert Angst.

    Alles Gute. von Meinung
  • Nachtrag

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 10:13:12
    Wieso hat dein Arzt eigentlich gesagt, du wärest ein untypischer Diabetespatient?

    Und streich mal bitte aus deinem Wortschatz den Begriff: LEIDENSgenossen.
    LEIDEN heißt was GANZ anders.

    Rainer hat dir einen wichtigen Tipp gegeben, zur Ernährung, hast du dir den link überhaupt schon angesehen? Was häslt du denn davon?

    Wenn du den befolgst, kannst du locker noch ne Weile ohne Diabetesmedikamente auskommen.

    ICH habe den Eindruck, DU selbst willst NIX tun, nix ändern, sondern wartest auf die Tabletten, die es dann sicher richten werden. DAS wird ein Riesenirrtum, das kann ich dir jetzt schon sagen. von Nachtrag
  • Rainer Nachtrag

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 11:06:22
    Außerdem hast du wahrscheinlich noch gar keinen Dibetes, sondern erst Prädibetes bzw. IGT. Das schließe ich aus den Worten: "Wert 6,1 +Clucosetoleranztest. Er sagt irgendwas von Manifestation verzögern ." Dein HbA1c ist noch unter 6,5 und dein oGTT-2h-Wert bestimmt noch unter 200.

    Bedanke dich bei deinem Doc, dass er dir so zeitig Bescheid gesagt hat. Besorg dir ein Messgerät und sorge dafür, dass dein BZ 1 Strunde nach dem Essen nicht über 140 hinausgeht, dann kannst du weiter leben wie ein Gesunder. Wie du die 140 hinkriegst (low-carb, Abspecken, Bewegung, ...) ist dabei vollkommen egal. Auf jeden Fall ist das für dich - dank der zeitigen Diagnose - noch sehr viel einfacher als für jeden von uns. Hör auf zu jammern und fang endlich an rational zu handeln!!!

    P.S.: Erwarte nicht zu viel von der Diabetikerschulung, die sind in den meisten Fällen unbrauchbar. von Rainer Nachtrag
  • Tommi

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 11:11:45
    untypisch vom Alter auf jeden Fall... die Diagnose wird eigentlich erst ab 45 aufwärts gestellt. Außerdem treibe ich viel Sport schon seit meiner Jugend. Klar letztes Jahr hatte ich bei 1,79m zeitweise 101,0Kg aber das hatte sehr viel mit Streß zu tun. Schaffe locker den Halbmaraton ....habe seit einem halben Jahr 91,KG und jetzt die Diagnose....das wirft einen schon aus der Bahn. Habe jetzt erstmal den Alkohol (4Xdie Woche) komplett weg gelassen. Außerdem den übermäßigen Kaffeekonsum (steigert Adrenalin-------->dauerhaft hoher Blutzucker)...es hilft die tröstenden Worte zu hören. Aber da ich dienstlich sehr viel Zeit habe im Net zu surfen reißen mich die Statistiken immer wieder runter. 6Fach erhöhtes Krebsrisiko bei 24 von 26 Krebsarten nach spätestens 15 Jahren Erkrankungsdauer Augenprobleme....ich ahbe eine kleine Tochter da ist es doch klar das bei dem Gedanken und meinem Alter 33 Berunfsunfähigkeitsängste auftreten... von Tommi
  • Meinung

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 11:25:28
    Hi Tommi,

    das ist die Tücke und der Nachteil des Internets, man kann sich gaga informieren und am Ende weiß man nix mehr... Deshalb, schmeiß Diabetes-google in die Ecke, konzentriere dich auf ein oder zwei Diabetsforen.

    Reduziere die Kohlehydrate.
    Miss deinen Blutzucker. Berufsunfähigkeit? das steht mit einem 6,1er Wert überhaupt nicht zur Disposition.

    Lass dir den Kaffee weiterhin schmecken...
    wenn du net aufhörst, dich verrückt zu machen, kommen wir mal bei dir vorbei heut Nachmittag zum Kaffe und Kuchen und treten dich mal bissel in der Orsch;-) und nehmen dir den PC wech;-) lach...oder kappen mindestens die I-Netverbindung.

    Wegen dem BZ-Messgerät geh zu deinem Hausarzt, der hat sicher welche im Schrank.

    Auf der Seite diabetesinfo kannst du lesen, was dein 6,1er Wert wirklich wert ist und was du ab sofort tun kannst.

    www natürlich davor setzen, hier kann man keine links eingeben. Nun geh aber auch mal dahin, endlich lesen..gottverdammich...;-) von Meinung
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 11:33:04
    Hallo Tommi,

    die Statistik wird durch die Leute bestimmt, die ihren Diabetes "vom Arzt einstellen lassen" und das noch anhand von miserablen (weil kostensparenden) Leitlinienen. Wenn du das auch so machst, dann findest du dein zukünftiges Schicksal in den Statistiken perfekt abgebildet.

    Du hast genügend Hinweise erhalten, wie du mit deinem (Prä-)Diabetes richtig umgehen kannst. Die Leute die das tun gehen in die Statistik nur mit einer ganz geringen Anzahl ein. Du kannst dich entscheiden, ob du mit deinem Diabetes "normal" und statistikgerecht leben willst oder gesund, wie es für dich noch ganz einfach möglich ist.

    Alles Gute, Rainer
  • Heute

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 12:13:29
    Moin Rainer, mach dioch schon mal fertig, ich bin um 13 Uhr bei dir, wir fahren zu Tommi in den Garten und kappen ihm den Internetzugang, aber nur zu den goggels...;-)) von Heute
  • peter

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 16:37:12
    ja das wäre eine gute idee.
    er hat noch keinen diabetes -leidet- aber schon schlimmer als 10 die spritzen.
    -und sammelt jeden unsinn der im netz verbreitet wird.
    1. es gibt absolut keine altersgrenze nach oben und unten die für eine dm diagnose relevant ist.
    das gilt für t1 und t2.
    2. sport kann man treiben um die werte zu verbessern den dm kann man nicht verhindern.
    3. es gibt dünne dicke und normalgewichtige t2 wie auch t1.
    4. auch reinveganer bekommen t2.
    5. nein insulin steht nicht im verdacht krebs auszulösen. -anke ist nicht relevant- die insulinkonzentration bei nichtdmlern, nach 20 schnellen be ist höher als bei dmlern die be reduziert essen/trinken.
    und der grund weshalb keine alten t2 im netz schreiben ist einfach, die sind so alt daß sie computer für eßbares geflügel halten. von peter
  • em

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 17:14:03
    @Peter

    "und der grund weshalb keine alten t2 im netz schreiben ist einfach, die sind so alt daß sie computer für eßbares geflügel halten."

    Sehr witzig!

    Die ersten Auffälligkeiten meines Typ2 sind aufgetreten als ich etwa Ende Zwanzig war. Mittlerweile bin ich 66 Jahre alt und habe keinerlei nennenswerten Folgeschäden. Das nur zur Info für den Threaderöffner.

    Ich hab mich schon mit Computern beschäftigt als du vermutlich noch Sandkuchen gebacken hast und ein Computer durchaus ein ganzes Zimmer gefüllt hat.

    Aber auch andere meines Alters kommen durchaus mit Computern zurecht und halten sie nicht für eßbares Geflügel.

    Deine dümmliche Arroganz ist hier völlig fehl am Platz.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 17:54:27
    Aber Du wirst zugeben, dass damals ALLES daran gesetzt wurde, den Altersdiabetes, den der junge Mensch da "haben wollte", nicht als Diabetes zu sehen und anzuerkennen und zu behandeln. Du hast einfach wahnsinniges Glück gehabt und für Dein weiteres Leben weit überdurchschnittlich konsequent Deine Schlüsse gezogen und gehandelt.

    Tommis Vermutung, dass die Mehrzahl der Typ2 Deines Dienstalters infolge diabetischer Komplikationen längst tot sind, trifft nach meiner Überzeugung voll zu. Denn sie wurden weder entsprechend diagnostiziert, noch entsprechend behandelt. Die Diagnosen haben zugenommen, seit ab etwa 1985 mit Handgeräten in den Praxen der BZ direkt getestet werden konnte, und noch einmal mehr, seit ab etwa 95 der BZ-Test in die Laborroutinen bei den Nüchternbluttest aufgenommen wurde.
    Aber bis zu der Zeit war die Fachmedizin der festen Überzeugung, Diabetes eh praktisch nur palliativ behandeln zu können. Hier mal das Zitat eines der großen ADA-Vorsitzenden Dr. John Buse aus 2005:
    "It was the Rodney Dangerfield of human disorders," Buse says. "Ten or 15 years ago at ADA, we were talking about what message we want to convey (to the public), and a decision was made not to convey the message that diabetes was serious," because there was so little doctors could do to prevent complications.
    "It would have been like saying: 'Bad news, your house is on fire, and worse, there's no water for miles,' " he says. Until 1993, it wasn't clear that lowering blood sugar prevented or delayed complications, and it's only within the past decade that doctors learned that managing blood pressure and cholesterol reduced complications, he says. "Until 1995, there had been no substantial advance in drug management of diabetes since the 1950s." von Jürgen
  • peter

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 19:23:43
    na siehste tommi,
    jetzt hab ich mit dümmlicher aroganz geschaffr einen altdiabetiker zu wecken, der also schon über 45 jahe dm hat ud noch lebt.
    nur der sinn für ironie scheint auf dauer verloren zu gehen, jedenfalls wenn sie nicht von ihm kommt.
    von peter
  • eh

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 22:07:38
    @ Jürgen

    Ich kann dir leider nicht zustimmen, ganz so schlimm war es mit der Diagnose des Typ 2 im vorigen Jahrhundert nun auch wieder nicht.
    Der Diabetes meiner Mutter wurde Mitte der 60er diagnostiziert, der meiner Schwester 5 Jahre später und meiner 7 Jahre später.
    Klar konnte niemand daheim messen und es gab auch nur Euglucontabletten zur Behandlung, einem Typ2 von Anfang an Insulin zu spritzen, darauf wäre kein Arzt gekommen. Aber wenn die Tabletten nicht mehr ausreichten, gab es Insulin. Pen gab es natürlich nicht, aber meine Mutter, die Probleme mit den Spritzen hatte, bekam so einen Automaten mit dem sie das Spritzen gut bewerkstelligen konnte.

    Infos gab es auch, allerdings nicht im Internet, sondern in Buchform.

    Richtig ist, daß kaum ein Arzt die üblen Folgen des Typ2 richtig einschätzen konnte, man mußte sich schon selbst kümmern. Aber ist das heute anders?

    Meine Mutter ist trotz miserabler Einstellung 79 geworden, meine Schwester starb mit 65. Beide haben sich konsequent geweigert, ihre Krankheit zur Kenntnis zu nehmen.
    Wie man mit dieser Krankheit umgeht lag damals und liegt heute in der eigenen Hand. Natürlich sind die Voraussetzungen heute um einiges besser.

    @Peter

    Du brauchtest mich nicht "aufzuwecken", ich lese schon lange in verschiedenen Foren mit. Warum ich nicht schreibe, liegt an Leuten wie dir, die glauben sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen und alles besser wissen. Ich hab einfach keine Lust von solchen Typen angepampt zu werden.

    Mit Ironie haben deine Unverschämtheiten übrigens nichts zu tun. Du solltest dich mal informieren, was das ist.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 04.06.2010 23:20:10
    Du kannst mir schreiben, was Du willst: Je tiefer ich mich in die Behandlungs-Geschichte des Diabetes und besonders des Typ2 rein gebuddelt hab, desto glücklich-zufälliger erscheint mir jede Geschichte wie Deine. Was meinst Du denn, wo all die anderen 2er waren, wenn Du nur mal ganz vorsichtig von nur 10% von der heutigen Menge ausgehst? von Jürgen
  • eh

    Rang: Gast
    am 05.06.2010 11:50:33
    @ Jürgen

    Daß du dich durch Tatsachen nicht beeindrucken läßt, ist mir nicht neu. Aber deine Behauptung, Typ2 wäre vor 50 Jahren nicht diagnostiziert worden, ist schlichtweg falsch.

    Und meine Geschichte ist durchaus nicht zufällig. Ich habe mich informiert und ich habe die Möglichkeiten, wie sie sich seit der Manifestation meines Diabetes entwickelt haben, immer genutzt.

    Als Glück kann man es allenfalls bezeichnen, daß ich immer schon ein schwacher Esser war. Ich habe weder große Portionen noch fettes Essen vertragen.

    Daß ich mir trotzdem 30 Jahre lang anhören mußte, ich hätte mir meinen Diabetes "angefressen", bedingt durch die Gewichtszunahme aufgrund der Krankheit, das steht auf einem anderen Blatt.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 05.06.2010 13:35:54
    > deine Behauptung, Typ2 wäre vor
    > 50 Jahren nicht diagnostiziert worden,
    > ist schlichtweg falsch.

    Das behaupte ich ja auch nicht. Wenn der Dok Anlaß zu einem Verdacht gehabt hat, hat er selbstverständlich vor 50 Jahren schon untersucht und diagnostiziert. Den Verdacht gab es immer bei voll entwickelten diabetischen Folgekrankheiten und bei ausgeprägten Symptomen.

    Aber nur 10-12 Typ2 haben bei Erreichen ihrer Diagnosereife schon eine voll ausgeprägte diabetische Folgekrankheit. Beinahe 90 von 100 Typ2 haben bei Erreichen ihrer Diagnosereife halt keinerlei Folgekrankheiten und keinerlei Diabetes-Symptome. Und wenn der Dok vielleicht noch bei 5 oder 6 oder so von 100 einen familiären Verdacht hatte und deswegen untersuchte und diagnostizierte, gab es vor 50 Jahren für die übrigen 80 von 100 neu diagnosereifen Typ2 praktisch keine Möglichkeit, entdeckt und diagnostiziert zu werden. von Jürgen
  • ththwhtre

    Rang: Gast
    am 05.06.2010 16:16:31
    vor 50 jahren nannte man den typ2 noch altersdiabetes - warum wohl? weil er alte leute betraf... und du glaubst allen ernstes, dass bei älteren leutchen, die wegen ihrer zipperlein beim doc erschienen, keine blutkontrollen (und da war bz schon immer ein standard) gemacht wurden? einem "vernünftigen" arzt wären ständig erhöhte bz- werte schon vor 50 jahren aufgefallen... von ththwhtre
  • eh

    Rang: Gast
    am 05.06.2010 16:24:14
    @ Jürgen

    "Das behaupte ich ja auch nicht. Wenn der Dok Anlaß zu einem Verdacht gehabt hat, hat er selbstverständlich vor 50 Jahren schon untersucht und diagnostiziert. Den Verdacht gab es immer bei voll entwickelten diabetischen Folgekrankheiten und bei ausgeprägten Symptomen."

    Auch das ist falsch. Bei meiner Mutter wurde der Diabetes diagnostiziert, weil sie unter unerträglichem Durst litt, das ist ein Symptom, aber kein Folgeschaden des Diabetes. Wenn aber weder Folgeschaden nocht Symptom vorliegt, kannst du keinem Arzt einen Vorwurf machen, schließlich ist er kein Hellseher. Und jemand ohne Symptome wird wohl kaum einen ausgeprägten Diabetes haben. Das ist heute auch nicht anders.

    Bei meiner Schwester wurde der Diabetes aufgrund einer Schwangerschaft entdeckt.
    Nur ich selbst habe aufgrund der Diagnosen von Schwester und Mutter
    die Initiative ergriffen und mich testen lassen, was im übrigen kein Arzt verweigert oder meinen Verdacht ins Reich der Fabel verwiesen hätte.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 05.06.2010 19:37:23
    Meine Schreibe:
    > Den Verdacht gab es immer bei voll
    > entwickelten diabetischen Folgekrankheiten
    > und bei ausgeprägten Symptomen.

    Deine Schreibe:
    > Auch das ist falsch. Bei meiner Mutter wurde
    > der Diabetes diagnostiziert, weil sie unter
    > unerträglichem Durst litt, das ist ein Symptom,

    Zu der Zeit hatte Deine Mutter ihren Diabetes übrigens nach heutigen Kriterien schon 5-10 Jahre voll diagnosereif gehabt.

    Deine Schreibe:
    > Wenn aber weder Folgeschaden nocht Symptom
    > vorliegt, kannst du keinem Arzt einen Vorwurf
    > machen, schließlich ist er kein Hellseher. Und
    > jemand ohne Symptome wird wohl kaum einen
    > ausgeprägten Diabetes haben.
    > Das ist heute auch nicht anders.

    2mal unzutreffend:
    So bedeutet z.B. HBA1c 7-8 einen voll ausgeprägten Diabetes, und die weit überwiegende Mehrzahl der Betroffenen hat damit über Jahre (so lange er so anhält) weder Folgekrankheiten, noch übermäßigen Durst oder sonstige Symptome, wird also auch heute noch nicht entdeckt, wenn sie nicht wegen irgend einer anderen Sache zum Arzt geht und eine Blutuntersuchung erfolgt.
    UND bei der wird nun eben weil der Typ2 über Jahre voll ausgeprägt verborgen bleiben kann, anders als zur Zeit Deiner Diagnose, seit der 2.Hälfte der 90ger Jahre hier in D-alt vollautomatisch der BZ mit bestimmt.

    Deine Schreibe:
    > Nur ich selbst habe aufgrund der Diagnosen
    > von Schwester und Mutter die Initiative
    > ergriffen und mich testen lassen, ...

    Besser hättest Du's nicht machen können, obwohl das damals sicher noch sehr viel belastender für einen jungen Menschen gewesen sein muss, als es heute in einer ähnlichen Situation ist.

    Deine Schreibe:
    > ...was im übrigen kein Arzt verweigert oder
    > meinen Verdacht ins Reich der Fabel
    > verwiesen hätte.

    Ohne die Beispiele von Schwester und Mutter hättest Du selbst mit den selben Blutwerten keinen Diabetes-Verdacht gehabt und wärst nicht zum Arzt gegangen, um auf Diabetes untersuchen zu lassen.
    Und ohne die Beispiele von Schwester und Mutter hätten Dich wenigstens 99 von 100 Ärzten ohne Untersuchung mit der Auskunft nach Hause geschickt, dass Deine Befürchtungen völlig unnötig sind und Du wiederkommen sollst, wenn Du richtig was hast. von Jürgen
  • eh

    Rang: Gast
    am 05.06.2010 20:55:05
    Ohne die familiäre Belastung hätte ich vermutlich auch keinen Diabetes entwickelt. Menschen mit einem BMI von 18 neigen eigentlich nicht dazu.

    Was den Rest betrifft, so hab ich keine Lust gegen Windmühlenflügel anzukämpfen.
    Wenn es nach dir ginge, dann hätte wohl so gut wie jeder einen Diabetes.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 06.06.2010 10:16:00
    Von vor 50 Jahren nicht einmal 1% der Bevölkerung auf heute (nicht von mir, sondern von allseits anerkannten Fachleuten) vorsichtig geschätzt 10%, in der Altersgruppe über 50 an die 20%, lässt sich nicht mit familiärer Belastung erklären. Da kommt keine Vererbungslehre mit, auch wenn sie in Ermangelung anderer Erklärungen nach wie vor gern genommen und auf ihre Plausibilität kaum hinterfragt wird, wie Du ja selbst so schön demonstrierst.

    Die Vererbung könnte vielleicht eine Verdoppelung der Betroffenenzahlen im Zeitraum von 50 Jahren erklären, womit wir mit dem Zurückschätzen bei 5% der Bevölkerung mit Diabetes zur Zeit Deiner Diagnose wären, immerhin jeder 20. Und wo damals nach der Statistik nur etwa 1% der Bevölkerung mit Diabetes diagnostiziert waren, also 1 pro 100, müssen 4 pro 100 glatt übersehen und eben nicht diagnostiziert worden sein. Und nichts anderes meine ich, wenn ich schreibe, dass die meisten Diabetesse damals eben nicht diagnostiziert worden sind. von Jürgen
  • eh

    Rang: Gast
    am 06.06.2010 11:53:49
    @ Jürgen

    Laß gut sein, Jürgen. Mittlerweile weiß jeder, daß du der einzige Mensch weit und breit bist, der wirklich weiß, was es mit dem Diabtetes auf sich hat. Du allein bestimmst, wer wann Diabtes hat, du allein legst fest, ab wann die Werte pathologisch sind (wenn du so weitermachst, haben wir dann bald 100% Diabetiker).
    Kein Arzt und Wissenschaftler auf der ganzen 'Welt hat eine Ahnung, die machen alles falsch!
    Ganz schlimm ist es in den Foren, da posten ja nur Gehirnamputierte, die nicht mal über ihren eigenen Diabetes Bescheid wissen, sondern erst von dir aufgeklärt werden müssen.
    Ich finde deine Rechthaberei einfach nur nervtötend und mir tun die Neulinge leid, die glauben, sich deinem Diktat unterwerfen zu müssen um nicht schlimmste Folgeschäden davonzutragen.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 06.06.2010 12:09:43
    ? von Jürgen
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 06.06.2010 16:29:29
    meine diagnose war nach arztwechsel ohne symptome mit ha1c 9,1 ohne verwanten mit gleicher diagnose. beim alten hatte ich vorher nur erhöhte triglyzeridwerte. die triglyzeridwerte waren zwischendurch auch vor insulin bei ca 3000. meine ehemaligie diadocteuse bekam damals einen blauen fax ihres labors. wirkte damals besser als gutes zureden^^ von thomas2002