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Lebensgefahr durch Hypo
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babsi
Rang: Gastam 25.01.2010 11:37:34
ein Hallo an die Forumsgemeinde! ich bin der Partner eines Typ 1-diabetikers u habe eine Frage an euch: kann ein Diabetiker aus einem Hypo von selbst wieder zu sich kommen? Denn was wäre,wenn er alleine ist in der Nacht z.B.
Besteht bei einem Hypo Lebensgefahr? Kann mir jemand die Angst nehmen? Warum kann ein schwerer Hypo entstehen, wenn alle Umstände vor dem Schlafengehen ok waren? Wert 120, kein Alkohol, kein außergewöhnlicher Sport , kein Stress - einfach gar nichts Außergewöhnliches und dann kommt ein Hypo , der fast in die Bewusstlosigkeit abgedriftet wäre. Habe es gerade noch geschafft ihn wach zu halten (Krämpfe, Herzrasen, Schweiß,) ! Es war schrecklich für mich (es war das erste Mal) . Bitte entschuldigt meine vielleicht blöden Fragen. Grüße Babso von babsi -
Hajo Janse
Rang: Gastam 25.01.2010 17:31:12
Hallo Babsi,
Hypos sind nicht gesund, aber beim Erwachsene auch nicht tötlich.
Den Leber schüttet vermehrt Glucose aus um den niederige BZ entgegen zu wirken, somit kommen fast Allen selbständig aus den Hypo raus.
Den Diabetiker füllt sich meistens nicht sehr wohl nach eine Hypo.
Is mann beim Bewustsein dann hilft am schnellsten Cola oder eine Saft und danach etwas Brot oder Kekse.
Ist der Diabetiker deutlich Bewustlos dan ein Glukagon Spritze, dieses gibt es als Notfall Kit mit eine deutliche Bedienungsanleitung.
Mann hört gelegendlich über dass S.g Tod-in-Bett Syndrom und bringt dieses in Zusammenhang mit Diabets 1 und Hypo: für Erwachsene ist diese nicht zutreffend, vielleicht für SEHR junge Kindern.
MfG
Hajo von Hajo Janse -
Katja
Rang: Gastam 25.01.2010 21:52:42
Hallo Babsi,
Hajo hat recht - normalerweise stirbt man nicht an einer schweren Unterzuckerung! Da muß man entweder ganz bestimmte Vorerkrankungen (z.B. des Herzens oder der Leber) haben oder sich in extrem ungünstiger Situation befinden (z.B. am Lenkrad eines Autos). Ich habe in 47 Diabetesjahren rund 100 schwere Unterzuckerungen mit Bewußtlosigkeit gehabt, aber keine einzige hinterließ anhaltende Folgen! Die meisten waren nachts, und dann hat es (relativ schnell) mein Mann oder früher meine Mutter beim Wecken gemerkt. Ich habe mir allerdings auch schon zweimal die komplette Insulindosis für den ganzen Tag (Grundversorgung UND für sämtliche Mahlzeiten) gemacht und bin dann wieder eingeschlafen. Damals lebte ich allein. Das ist mir zweimal passiert - und in beiden Fällen bin ich nach ca. 13 Stunden wieder zu mir gekommen, weil die Wirkung des Insulins nachließ. Nach einer schweren Unterzuckerung hatte ich früher öfters einen Tag lang heftige Kopfschmerzen und in einem Fall auch einen vorübergehenden Gedächtnisverlust. Letzteres hat meine Mutter heftig erschreckt, weil ich mich an den vorangegangenen Tag nicht mehr erinnern konnte. Die Erinnerung kam dann aber schnell wieder.
Es ist schwer zu sagen, was bei Deinem Partner die schwere Hypo ausgelöst hat! Kann sein, daß er sich bei der abendlichen Insulingabe geirrt oder auch das Insulin verwechselt hat. Kann sein, daß bei der BZ-Messung noch Insulin wirkte, das er nicht berücksichtig hat. Kann aber auch sein, daß sein Meßgerät nicht mehr genau genug mißt. Ich habe schon erlebt, daß mein Meßgerät um 30% vom tatsächlichen Wert abwich - und mein BZ entsprechend Achterbahn fuhr! Das kann man überprüfen, indem man sein Gerät mit zum Diabetologen nimmt und dort gegen ein geeichtes Laborgerät(!) testet. Dazu läßt man sich Blut abnehmen und testet gleichzeitig mit seinem Gerät. Ergibt eigener Wert / Laborwert mehr als 1,2 oder weniger als 0,8, weicht das eigene Gerät um mehr als 20% und damit unzulässig weit ab! Dann sollte man es auswechseln. Achtung! Man darf nicht gegen ein Gerät zum Selbermessen testen, denn dieses ist nicht geeicht und kann selbst wiederum um bis zu 20% abweichen.
Ich weiß, daß schwere Unterzuckerungen für Außenstehende einen sehr bedrohlichen Eindruck machen, auch wenn ich selbst erst zweimal eine schwere Hypo bei anderen gesehen habe. Der Diabetiker selbst nimmt davon nicht viel wahr - auch Krämpfe nicht! Ich habe meinen Mann sogar mal mit meinen Krämpfen geweckt und mich gewundert, daß er plötzlich aufwachte, mich kurz ansah, dann aus dem Bett sprang und mir einen Saft holte. Ich habe das Erwachen meines Mannes bewußt miterlebt und ihn später gefragt, warum er so reagiert hat. Er sagte mir dann, daß ich ihn mit meinen Krämpfen regelrecht wachgeschüttelt hätte - und ich hatte überhaupt nichts von den Krämpfen mitbekommen!
Auch daß sich Diabetiker in einer Unterzuckerung gegen Hilfe wehren und dabei teilweise sogar agressiv werden, ist eher normal als die Ausnahme. Das hat damit zu tun, daß man zwar merkt, wie man die Kontrolle verliert, aber nicht, warum! Und jede angebotene Hilfe ist dann eine weitere Verkomplizierung der Lage... Mein Mann hat bei schweren Hypos manchmal 15 Minuten gewartet, weil ich mich mit Händen und Füßen gegen Traubenzucker gewehrt habe. Er wußte nämlich, daß meine Gegenwehr aufhört, wenn der BZ weiter absinkt, und er mir dann helfen kann.
Lege Worte oder Verhalten Deines Partners in einer Unterzuckerung NIE auf die Goldwaage - er kann nichts dafür, weil es sich um eine automatische Reaktion der Psyche in Situationen mit abnehmender Kontrolle handelt! Ich habe meiner Mutter oder meinem Mann noch nie geglaubt, wenn sie mich auf eine Unterzuckerung aufmerksam machten! Mit meinem Mann habe ich inzwischen abgesprochen, daß er mich dann auffordert, den BZ zu messen. Das klappt (wenn auch manchmal unter Protest meinerseits), und wenn ich dann den Wert des BZ-Geräts sehe, weiß ich selbst, was zu tun ist :-)
Viele Grüße
Katja -
peter
Rang: Gastam 25.01.2010 23:30:23
kann da hajo nur beipflichten, eine hypo stellt sich für den zuschauer schlimmer dar als für den betroffenen,
außer bei hysterikern die um ihr leben fürchten.
wer sich mal ein bischen umsieht wird finden daß die hypos alle mal von selbst weg sind, und alle wieder mit kopfbrummen aufgewacht sind
und nein wer nachts einfach so in den uz kommt ist nicht vom schicksal geschlagen , sondern es fehlt know how. ev ne pumpe,
-18 tage im - diabetesdorfalthausen- würden da abhilfe schaffen.- und helfen panikattacken in den müll zu kippen(aus panik und angst ist noch immer mist enstanden nie was vernünftiges) von peter -
x-man
Rang: Gastam 25.01.2010 23:41:41
Es gibt zwei Möglichkeiten:
Entweder du glaubst diesem Ratten-Ede und du wirst wahrscheinlich bald die Polizei im Haus haben....Körperverletzung mit Todesfolge oder lies mal hier:
http://www.diabetes-ernaehrung.ch/insulin1.shtml
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Rudi
Rang: Gastam 26.01.2010 00:17:38
Unserem Foren-Troll Anke brauchst und kannst du absolut nicht zu glauben - sie eine von den genannten Menschen mit Panik (egal worum es geht). Ausserdem beherrscht sie (10 Jahre DM T2) immer noch nicht, wie man ihn managt. Desweiteren glaubt sie generell keinem, der iht erzählt, dass Hypos nicht das Ende der Welt oder gar des Lebens sind. Gerade die Erfahrungen langjähriger Diabetiker sollten sie eines Besseren belehren. Auch ich habe ihr schon mehrfach von eigenen langwierigen (bis zu 20 h) Hypos berichtet, allerdings ohne Erfolg - bei ihr sind wir alle Spinner und nur sie hat die Weisheit mit Löffeln gefressen! Da sie, wie gesagt, mit Unwissen glänzt, kennt sie auch absolut den Unterschied zwischen "Körperverletzung mit Todesfolge" + "unterlassener Hilfeleistung" (was wiederum nicht zutrifft, da du dich ja kümmerst). Also - trollen lassen - Bange machen gilt nicht: eine Hypo ist zu bekämpfen und auch zu verkraften (darüber kannst du dich gerne mit unabhängigen Diabetologen unterhalten, wenn dir der Rat langjähriger und erfahrener Diabetiker nicht ausreichen sollte)!
Die angesprochene Gegenregulation der Leber ist übrigens eine körpereigene Schutzfunktion (die allerdings nur bei einer intakten, nicht vorgeschädigten Leber funktioniert) und Anke hat aus gekannten Gründen diese Schutzfunktion nicht mehr! Red mal mit deinem Partner über alles und frage ihn nach einem Glukagon-Kit.
(P.S.: blöde Frage gibt es nicht - nur blöde Antworten, wie die von 87.185.76.228 - Anke !) von Rudi -
gdhftr
Rang: Gastam 26.01.2010 01:00:59
wieder ganz toll anke! keine ahnung von nix, aber albern, was das zeug hält. ich hab mal da gelesen:
www.diabetes-ernaehrung.ch/insulin1.shtml
und was steht da:
"Schwere Hypoglykämie: Unbehandelt kann sich eine Hypoglykämie zu einem Zustand mit schweren Bewusstseinstrübungen, Anfällen wie bei Epilepsie und Koma entwickeln. Die Behandlung erfordert Hilfe durch andere. Eine intravenöse Glukosezufuhr (ausschliesslich durch medizinisches Personal ausgeführt!) ist notwendig. Bei Bewusslosigkeit kann auch durch medizinische Laien eine Dosis Glukagon Subkutan gespritzt werden."
ist aber alles schon gesagt und :
"Normalerweise merken DiabetikerInnen, wenn ihr Blutzucker zu tief absinkt und treffen rechtzeitig Gegenmassnahmen. In EINIGEN Fällen ist dies jedoch nicht (mehr) möglich. Man spricht dann von "Hypoglycemia unawareness". Risikofaktoren für das Fehlen oder den Verlust der Hypoglykämiewahrnehmung sind:
* Ein Versehen beim Insulin Spritzen, z.B. kurz- statt langwirksames Insulin injiziert
* Eine Hypoglykämie innerhalb der letzten 48 Stunden: Die Drüsen, welche sonst die Hormone (z.B. Glukagon, Adrenalin) ausschütten, die eine Hypoglykämie ankünden und die Gegenreaktion des Körpers einleiten, sind "leer".
* Häufig (zu) tiefer Blutzucker: Das Alarmsystem kann auch dauerhaft abstumpfen. Dies ist häufiger bei Diabetikerinnen und Diabetikern der Fall, welche eine intensive Diabeteskontrolle anstreben.
* Lange Diabetesdauer von über 20 Jahren
* Alter über 65 Jahre
* Alkoholkonsum in den letzten 12 Stunden: Alkohol hemmt den Abbau von Stärkereserven aus der Leber, der normalerweise einen Blutzuckerabfall bremst. Zudem kann Alkohol die Warnzeichen einer Hypoglykämie maskieren. Dies kann auch beim Konsum anderer Drogen der Fall sein.
* Interaktionen mit anderen Medikamenten, z.B. Beta-Blockern
* Unverträglichkeit des verwendeten Insulins, (insbesondere nach der Umstellung von tierischem Insulin auf Humaninsulin, was aber schon seit 7 Jahren nicht mehr gemacht wird!!!)
* Konzentration auf etwas anderes (z.B. Auto fahren oder während des Schlafens), Stress und Depressionen "
bestätigt das gesagt - drum: NO FEAR! -
Astrid
Rang: Gastam 26.01.2010 01:17:39
Hallo Babsi,
dein Partner kann den Zeitpunkt an dem er sich das Basal-Insulin spritzt verschieben. Es kann sein, daß die Wirkspitze des Basal-Insulins gerade in die Nachtstunden fällt, an denen der Körper am wenigsten Insulin braucht.
Oder er soll abends eiweißreich essen, das läßt den BZ 4-6 Std. später nochmal etwas ansteigen und wirkt so einer eventuellen Unterzuckerung entgegen.
Aber auch ich habe in meiner Schulung gelernt, daß man bei einer schweren Hypo irgendwann wieder von selbst wach wird und meistens einen Brummschädel hat und sonst nix. Mir ist es auch schonmal passiert und nach wenigen Minuten war ich wieder da, hab´etwas Obst gegessen und einfach abgewartet, mehr nicht.
mfg von Astrid -
Floh
Rang: Gastam 26.01.2010 02:51:58
Für ganz Schlaue:
Problematisch dabei ist, dass mehr als 50% aller Hypoglykämien während des Schlafes auftreten
und andererseits ca. 1/3 der hypoglykämischen Episoden, die im wachen Zustand auftreten,
nicht mit Warnsymptomen einhergehen (Binder & Bendtson 1992).
Hypoglykämie und zerebrale Schäden
Seit der Entdeckung des Insulins im Jahre 1921 bestand großes Interesse an der Frage nach
möglichen Schädigungen neuronalen Gewebes durch insulininduzierte Hypoglykämien (Banting
et al. 1923). Ein Großteil der Arbeiten beschäftigte sich mit Tiermodellen oder Untersuchungen
an schizophrenen Patienten, bei denen durch Insulinapplikation ein hypoglykämischer
Komazustand induziert wurde, woraus man sich eine neue Option für die Schizophrenietherapie
erhoffte. Der Wirkungsmechanismus dieser „Insulinschocktherapie“ wurde in dem
resultierenden diffusen Hirnschaden vermutet, wobei dem Insulin selbst die schädigende
Wirkung zugeschrieben wurde (Sakel 1933, 1937).
Der amerikanische Neuropathologe Arthur Weil war einer der wenigen Forscher jener Zeit,
der nach Experimenten an Kaninchen das größte Ausmaß der Schädigung im Hippokampus
(besonders im Gyrus dentatus) vermutete (Weil et al. 1938). Richardson et al. waren der Meinung,
dass entweder eine Glukoseverarmung oder ein Sauerstoffmangel der Neuronen zu einer
nachfolgenden neuronalen Schädigung führt (Richardson et al. 1959; Brierley et al. 1973).
Entgegen dieser lange verbreiteten Annahme konnten nachfolgende Untersuchungen im Tierversuch
jedoch morphologische Unterschiede zwischen hypoglykämischen und ischämischen
Schädigungsmustern zeigen. So kam es nach zerebraler Schädigung durch Hypoglykämien
vorwiegend zu einem Untergang der hippocampalen Neuronen, während die ischämischen
Insulte eher den zerebralen Kortex betrafen (Auer 1986, Auer & Siesjö 1989, Patrick &
Campbell 1990, Fujioka et al. 1997).
Auf neurochemischer Ebene fiel das Fehlen von Lactat bei einem hypoglykämischen Koma
auf. Hieraus resultiert, im Gegensatz zur bei Ischämie auftretenden Azidose, eine Erhöhung
des pH-Wertes im Gehirn (Patrick & Campbell 1990). Zudem führt die Hypoglykämie zu
einem deutlichen Anstieg der Aminosäure Aspartat, welche als Neurotoxin bekannt ist.
Nachdem Novelli et al. 1988 zeigen konnten, dass auch Glutamat bei Energiemangelzuständen
wie einer Hypoglykämie über den N-Methyl-D-Aspartat Rezeptor eine neurotoxische
Wirkung entfalten kann, wurde die Ansammlung von Neurotoxinen wie Glutamat, Aspartat
u.a. im Liquor als Erklärung für die morphologischen Schäden einer Hypoglykämie herangezogen.
Auer und Siesjo konnten diese Form des selektiven neuronalen Zelltodes durch exzitatorische
Aminosäuren bei schweren Hypoglykämien 1993 bestätigen.
Die Untersuchung von kognitiven Fähigkeiten in Verbindung mit Diabetes mellitus hat eine
lange, bis in die frühen zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts zurückreichende Geschichte
(Miles & Root 1922, zitiert nach Strachan et al. 1997). Ein großer Anteil dieser Forschung
betrifft die Untersuchung von akuten schweren und akuten moderaten Unterzuckerungszuständen
(Pramming et al. 1985, Holmes et al. 1983, Herold et al. 1985).
Die o.g. Studien konnten kurzzeitige negative Auswirkungen von akuten Hypoglykämien auf
die Kognition zeigen, befassten sich jedoch nicht mit den potentiellen Effekten über Jahre
andauernder rezidivierender Unterzuckerungszustände. Dieser Themenbereich wird bis heute
zum einen nur durch wenige Studien abgedeckt, zum anderen erschwert die Uneinheitlichkeit
in den angewandten neuropsychologischen Testbatterien Vergleiche zwischen den Untersuchungen
(Strachan et al. 1997).
In einer der frühesten Studien zur Problematik der Langzeitauswirkungen rezidivierender Hypoglykämien
führte Bale 1973 einen Wort-Lern-Test (Walton Black modified New Word
Learning Test) mit 100 Diabetikern durch, deren mittleres Alter 47 Jahre betrug. Dabei erreichten
17% der Diabetiker, jedoch keiner der Patienten der Kontrollgruppe Werte, die im
Bewertungsbereich „Hirnschädigung“ lagen. Bei diesen Patienten wurde zusätzlich der
Wechsler-Adult-Intelligence-Scale durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass die Mehrheit dieser
Patienten, die im Walton Black Test signifikant schlechter abgeschnitten hatten, im normalen
IQ-Bereich lagen, wobei keine signifikanten Unterschiede zwischen Verbal- und Handlungs-
IQ vorlagen. Ein Zusammenhang zwischen Erkrankungsdauer oder Alter der Testpersonen
konnte nicht festgestellt werden. Es fand sich jedoch eine signifikante Korrelation zwischen
niedrigen Testergebnissen und der Zahl vorausgegangener hypoglykämischer Episoden (Bale,
1973).
Wredling et al. konnten 1990 zeigen, dass Typ-1-Diabetiker mit rezidivierenden, schweren
Hypoglykämien in den Testbereichen Motorik, Kurzzeitgedächtnis und visuell-räumliche
Aufgaben zur Prüfung allgemeiner Problemlösungsfähigkeit signifikant schlechter abschnitten
als eine Kontrollgruppe von Diabetikern ohne schwere Hypoglykämien.
Ähnliche Ergebnisse erzielten Langan et al. 1991. Diese Ergebnisse unterstützen die Beobachtungen
von Ryan et al. 1985 und 1988 an diabetischen Kindern, die zeigten, dass die Anzahl
ernster Hypoglykämieneng mit Störungen in der intellektuellen Entwicklung verbunden waren
HYPOGLYKÄMIEN KÖNNEN TÖDLICH SEIN !
UNBEMERKTE HYPOGLYKÄMIEN SIND ALS NEBENWIRKUNG UNAKZEPTABEL UND SIND IN JEDEM FALL AUF DIE SUBTANZ ZURÜCKZUFÜHREN!
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Jürgen
Rang: Gastam 26.01.2010 07:33:56
was uns Anke wieder nicht rafft:
Katja schreibt von ihren Hypo-Erfahrungen, und die beziehen sich zu einem großen Teil auf die Zeit, als es ausschließlich tierische Insuline gab :-( von Jürgen -
Babsi
Rang: Gastam 26.01.2010 09:09:18
Guten Morgen u vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Kompliment wie ihr euch meinen Sorgen annehmt u mir helft die sit beser zu verstehen (vom Troll lass ich mich nicht bange machen). Ich bin auch der Meinung: Wissenu Aufklärung ist alles. Ich bemühe mich sehr, mir möglichst viel Wissen anzueignen. Mein Partner ist seit 25 J. Diabetiker u wir sind noch nicht so lange zusammen. Für ihn ist das alles "business as usual"...für mich sind die Zusammenhänge oft noch kompliziert. Leider redet er nicht so gerne über sich und DM (verstehe ich auch u möchte ihn nicht nerven), aber die Erfahrung mit meiner (also eigentlich seiner :-)) ersten nächtlichen Hypo hat mich schon sehr nachdenklich gestimmt. Also vielen Dank an Euch! Ihr habt mir sehr viel Mut gemacht!!! Und mir ist es lieber mich mit Fragen an erfahrene Diabetiker zu wenden als vom Arzt unzureichend "abgefertigt " zu werden . Ist mir leider, leider passiert. so nach dm Motto: was machen SIE sich Sorgen, ER hat doch DM. Na super. Alles liebe Grüße und wenn mal wieder was sein sollte, melde ich mich einfach bei Euch....lg Babsi -
Fuchs
Rang: Gastam 26.01.2010 11:21:58
Hallo,
in meinen 12 Jahren Diabetes hatte ich die Matrix-Erfahrung 2 mal schwer (Notarzt) und 4-5 mal an der Grenze, d.h. ich habe die Unterzuckerung sehr lange halbbewusst mitbekommen und konnte aber noch gegenregulieren.
Drei Dinge kann ich bestätigen:
1. So schnell stirbt man nicht.
2. Man redet ziemlichen Sch... und wird in der Tat aggressiv oder zumindest rabiat. Ich hatte dann immer so eine "Leck-mich-Haltung". Was wollen die alle bloß von mir???
3. Wenn man den D. sehr lange hat, kann es einen immer öfter regelrecht überraschen. Auch ich spüre meist sehr niedrige Werte so um die 30 und werfe mir dann was rein. Aber anscheinend spüre ich es nicht immer. Macht mir schon Angst.
Fuchs
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Idee
Rang: Gastam 26.01.2010 12:50:55
Moin Babsi,
na dein Göga redet sicher nicht gern drüber, weil es für ihn zum Leben gehört wie der Umgang mit der Zahnbürschte. Aber, wenn du ihm sagst, dass du einfach Angst hattest, wird er dir sicher die DInge erklären, die du wissen willst.
So ganz Unrecht hat Jemand, der sagt: es ist in erster Linie SEIN DM, auch nicht.
Es gibt auch Diabetiker, die Russisch Roulette spielen mit ihrem DM und die Partner aller 5 Tage die Krise bekommen, weil der BZ fanz oben oder ganz unten ist. Und hier trifft die Aussage mit dem SEIN/IHR DM wohl zu. Und dann kommen noch solch dämliche Affen wie der Sohn vom ollen Fuchsberger dazu, der in den Medien mit seinem DM durch die Talkshows tingelt und einen Quark erzählt. Der steigt in den Flieger und stellt sicher erst mal vor das Flugpersonal und verkündet laut: ICH habe Diabetes. Und er erzählte auch die dollsten Gruselgeschichten über SEINE Hypos, behauptete, er könne jetzt und gleich in der Talkshow, in der er grad hockte, wegen einer Hypo in Ohnmacht fallen. Der Moderator wurde sichtlich blass...Ich glaub, der Fuchsberger Sohn hat mal irgendwann seine DM-Erfahrungen in einer Schwarte publiziert.
von Idee -
Katja
Rang: Gastam 26.01.2010 17:32:26
@Babsi
Mein Mann begleitet mich regelmäßig zu Vorträgen und in die Selbsthilfegruppe! In der Selbsthilfegruppe ist er zwar meist der einzige Angehörige, aber seine Anwesenheit wird von allen akzeptiert. Bei Langzeitdiabetikertreffen sind Angehörige sehr viel häufiger dabei - obwohl oder weil sie den Diabetiker schon jahrzehntelang durch alle Höhen und Tiefen begleiten. Auch an Schulungen können Angehörige i.d.R. teilnehmen. Bei männlichen Diabetikern sind es ja doch oft deren Frauen, in deren Händen die Verantwortung liegt... Wenn Dein Partner nicht zu solchen Veranstaltungen geht, kannst Du auch alleine teilnehmen (außer vermutlich an Schulungen).
Nur vor einem solltest Du Dich hüten: Deinem Partner die Verantwortung aus der Hand zu nehmen! Mein Mann hat das ganz am Anfang unserer Beziehung versucht - und habe es ihm sehr schnell abgewöhnt, in dem ich ihn gefragt habe, was ich denn jetzt tun soll... Nur wenn ich mir wegen einer schweren Unterzuckerung nicht mehr selbst helfen konnte, mußte er die Verantwortung schultern - aber nur dann!
@Anke:
"Nachdem Novelli et al. 1988 zeigen konnten, dass auch Glutamat bei Energiemangelzuständen wie einer Hypoglykämie über den N-Methyl-D-Aspartat Rezeptor eine neurotoxische Wirkung entfalten kann, wurde die Ansammlung von Neurotoxinen wie Glutamat, Aspartat u.a. im Liquor als Erklärung für die morphologischen Schäden einer Hypoglykämie herangezogen."
Wenn das stimmt, müßten doch diabetische Ostasiaten wesentlich häufiger entsprechende Schäden am Gehirn haben als Westeuropäer!!! Denn Glutamat ist wesentlicher Bestandteil der ostasiatischen Küche... In der westliche Küche taucht Glutamat im Wesentlichen "nur" als Geschmacksverstärker in Fertigprodukten auf. Ich habe aber noch nichts davon gehört, daß bei Chinesen, Thailändern und anderen entsprechende Schäden deutlich häufiger seien...
"Wredling et al. konnten 1990 zeigen, dass Typ-1-Diabetiker mit rezidivierenden, schweren Hypoglykämien in den Testbereichen Motorik, Kurzzeitgedächtnis und visuell-räumliche Aufgaben zur Prüfung allgemeiner Problemlösungsfähigkeit signifikant schlechter abschnitten als eine Kontrollgruppe von Diabetikern ohne schwere Hypoglykämien."
Dann kannst Du mir bestimmt erklären, warum meine Leistungen in den "Testbereichen Motorik, Kurzzeitgedächtnis und visuell-räumliche Aufgaben zur Prüfung allgemeiner Problemlösungsfähigkeit" sehr viel besser sind als die meines Mannes? Nur daß er gesund ist und sein BZ sicher noch nie unter 50 mg/dl lag, während ich bereits rund 100 schwere Hypos mit Bewußtlosigkeit und unzählige leichte mit BZ-Werten zwischen 20 und 40 hatte - zuletzt am 11.01. mit 30 und am 04.01. mit 39??? Oder sollten die entsprechenden Leistungen von Diabetikern generell höher liegen als in der gleichaltrigen gesunden Bevölkerung?
Viele Grüße
Katja -
Rudi
Rang: Gastam 26.01.2010 18:36:35
Hey Katja, leider kannst du es dir ersparen, Anke irgendetwas zu erklären. Sie ist hochgradig erklärungsresistent! Viel schlimmer ist ihre Verbohrtheit - sie liest und "versteht" nur das, was ihr in den Kram passt. Typisches Beispiel: sie verlinkt etwas, dort steht jedoch etwas vollkommen anderes als sie uns weiss machen will. Wenn man sie darauf aufmerksam macht, schweift sie sofort auf etwas anderes ab und beantwortet gestellt Fragen nicht (mehr). Dazu braucht man nur den Beitrag des 1.Anonymen lesen. Und was schreibt sie: "UNBEMERKTE HYPOGLYKÄMIEN SIND ALS NEBENWIRKUNG UNAKZEPTABEL UND SIND IN JEDEM FALL AUF DIE SUBTANZ ZURÜCKZUFÜHREN!" Die SUBTANZ ist in jedem Falle INSULIN (egal ob tierisches oder gentechnisches!) und das hat sie selbst verlinkt!! Was sie auch noch nie begriffen hat: Hypoglykämien sind in jedem Fall NICHT auf die SUBTANZ zurückzuführen, sondern immer auf "Fehler" in deren Gebrauch (in Sonderfällen auf subjektive "Probleme")!! Der Hinweis, dass dein "geschädigtes" Hirn sogar besser funktioniert wie manches ungeschädigte, gilt bei ihr nicht. weil: über etwas Irrelevantes kann sie nicht reden!!
von Rudi -
Molly
Rang: Gastam 26.01.2010 20:27:50
Hallo
Es kommt so alle 3-4 Monate vor, dass
ich (Typ 2) einen Hypo habe, meistens in der Nacht. Ich wache hypernervös auf, mit Herzklopfen und Kalter/Nasser Schweiss.
Mein lieber Mann schnarcht daneben und merkt von gar nichts. Ich habe mir jetzt Traubenzucker nebens Bett gelegt und
so kann ich dann nach Einnahme in die
Küche flüchten und mir noch was Cola oder
Orangensaft eingeben. Man kommt irgendwie schon ein bisschen in Panik und
die schwarzen Pünktchen vor den Augen machen einem Angst. Es geht jeweils ca. 20 Min bis ich wieder normal bin. Mein einziger Fehler ist, dass ich dann einfach
zu viel futtere, meistens noch ged. Früchte, Brot und was mir in die Finger kommt. Das zeigt sich leider am anderen Morgen... Aber ich will lernen richtig zu handeln.
Gruss Molly -
hejh
Rang: Gastam 26.01.2010 20:38:13
Kleiner Nachtrag:
http://www.diabetes-forum.com/scripts/menu_forum.asp?page=Forum1&action=show&ID=55864 -
Cybermaus
Rang: Gastam 27.01.2010 03:40:21
Oh,Gott,wie doof doch hier einige Dmler sind!
Eine Hypo kann immer tödlich sein und vor allen Dingen wenn man sie nicht rechtzeitig bemerkt!
Dies geschah bislang nur durch Humaninsulin(gentech)!
Pharmakologisch induzierte toxische Reaktionen sind auch nicht wie hier bedingt durch Humaninsulin durch das sogenannte" Dm-Management " in den Griff zu bekommen geschweige durch Wahrnehmungstraining!
Wer sich weiterverarschen lässt hat es nicht anders verdient! von Cybermaus -
Mollyliebgrüß
Rang: Gastam 27.01.2010 07:49:49
Moin Mollymausi,
wie niedrig/hoch ist dann der BZ in der Situation? Flüssiges hilft auf jeden Fall fixer als feste Nahrung. Und ich denk mal, 10-20 min musst du dir dann schon Zeit geben. von Mollyliebgrüß -
Rudi
Rang: Gastam 27.01.2010 16:35:09
>>Eine Hypo kann immer tödlich sein und vor allen Dingen wenn man sie nicht rechtzeitig bemerkt!
Dies geschah bislang nur durch Humaninsulin!<<
Falsch, Anke!! Und zwar falsch wie immer!!!
Eine Hypo kann genau so tödlich sein, wie ein Schlag mit dem Hammer auf den Daumen (wenn die Blutblase aufgeht und man dann eine Sepsis bekommt und diese nicht behandeln lässt!). 1000e haben ihre Hypo (auch z.Z. von tierischem Ins.) nicht rechtzeitig bemerkt und haben diese überlebt. Beispiele kennt Anke genug!!!! Und dass seit Erfindung des Insulins schon immer Menschen "an DM" gestorben sind, ist bekannt. Allerdings mit dem Unterschied, das sie heute (angeblich) am death-in-bed-Syndrom sterben (was man früher "Todesursache: DM" nannte). Und wenn dem nicht so wäre, dann erklär uns doch mal, wieso zu Zeiten von tierischem Insulin etliche durch Hypos gestorben sind, wenn sie diese, wie du immer lauthals behauptest, gemerkt hätten? von Rudi -
Jürgen
Rang: Gastam 27.01.2010 17:14:52
das ist absolut falsch, Rudi. Damals gab es keine Hypos. Die gibt es erst seit dem künstlichen Insulin. Das müsstest Du eigentlich inzwischen begriffen haben. Is zwar ärgerlich, dass son Hypoquatsch auch in älteren Diabetes-Schilderungen vorkommt, auch in solchen, die älter als Anke sind, aber dafür schreibt Anke doch so eifrig, dass bei Google die neue Einsicht die Mehrheit gewinnt, dass eben mit tierischem Insulin keine schweren Hypos vorgekommen sind. Ok? von Jürgen -
Rudi.
Rang: Gastam 27.01.2010 18:14:58
Okay Jürgen, hast ja Recht! Vermutlich ist unser aller Gehirn durch Humaninsulin sooo geschädigt, dass wir uns die aufgetretenen "hypoglycemia unawareness" unter Schweine- oder Rinderinsulin nur einbilden.
"Hypoglycemia unawareness may be triggered by
* A recent history of frequent low blood sugars
* A rapid drop in blood sugar
* Having diabetes for many years
* Stress or depression
* Situations where self-care is a low priority
* Alcohol consumption in the last 12 hours
* A previous low blood sugar in the last 24-48 h
* Use of certain medications like beta blockers"
aus: http://www.diabetesnet.com/diabetes_control_tips/hypoglycemia_unawareness.php
Jedoch hat Cybermaus-Anke (193.200.152.82) "Dreck am Stecken", denn wie schrieb sie am 10.01.10 03:11 mit ihrer IP 87.185.65.140:
>>Wer sich versteckt hat Dreck am Stecken!<<
Und der Hypoquatsch wurde nicht nur damals, sondern auch heute noch geschrieben (ohne jeglichen Hinweis auf irgendein Insulin!!)
von Rudi. -
Katja
Rang: Gastam 27.01.2010 22:53:17
@Molly:
ich habe mal den BZ gemessen, als ich nach etwa 30 Minuten immer noch Hyposymptome hatte. Ergebnis: der BZ war mittlerweile bereits bei 90 mg/dl! Seitdem weiß ich, daß eine Hypo sehr viel schneller vorbei ist, als einen die Symptome glauben lassen! Und ich weiß, daß eine BE (von seltenen Ausnahmen mal abgesehen) völlig ausreicht, den BZ wieder in den normalen Bereich zu bringen. Früher habe ich auch gegessen, bis die Symptome vorbei waren, aber das ist lange vorbei, denn der BZ war hinterher immer jenseits von Gut und Böse...
@Cybermaus:
zum Glück habe ich meinem Geist rechtzeitig beigebracht, in Diabetesforen zu posten - auch wenn Computer zur Zeit meiner ersten schweren Hypos in den 60er oder spätestens 70er Jahre noch ganze Räume füllten, man Rechenzeit mieten mußte und Diabetesforen noch nicht mal in den kühnsten Träumen vorstellbar waren! Vielleicht waren meine rund 100 schweren Hypos alle tödlich - und ich habe es in meinem Tran nur nicht gemerkt... Dummerweise ich habe keine meiner schweren Hypos rechtzeitig gemerkt - sonst hätte ich ja was dagegen getan!
Apropos: Du liegst voll daneben, wenn Du behauptest, daß schwere Hypos nicht unter tierischem Insulin auftreten können! Ich kann mich an mehrere schwere Hypos in meiner Schulzeit erinnern - und die war 1981 beendet! An eine kann ich mich besonders gut erinnern, weil ich am Tag zuvor in einer sehr interessanten Ausstellung im Museum war - und nach der schweren nächtlichen Hypo nichts mehr davon wußte! Diese Ausstellung war 1976(!) - und der mehrstündige Museumsbummel nicht als Bewegung wahrgenommen worden... Ich habe übrigens bis 1993/94 nur tierisches Insulin verwendet, weil ich damit seit Jahrzehnten vertraut war. Erst BSE und das ganze Theater darum ("Bayern ist BSE-frei!" - bis Bayern dann doch mal angefangen hat zu testen und sich herausstellte, daß Bayern deutschlandweit die meisten BSE-Fälle hatte!) hat mich dann veranlaßt, auf Humaninsulin umzusteigen, denn niemand konnte mir sagen, wie es mit BSE bei Insulinen aussieht!
Und noch eines: früher bin ich nachts nie aufgewacht, wenn ich eine Hypo hatte - weder unter tierischem noch unter "menschlichem" Insulin noch unter Analoga! Seit einiger Zeit wache ich zumindest manchmal auf und kann dann nicht mehr einschlafen. Messe ich dann, habe ich fast immer eine Hypo - letzte Nacht z.B. 48 mg/dl um 4:00 Uhr. Ich verwende seit fast acht Jahren ausschließlich Humalog, also ein schnelles Analogon.
Viele Grüße
Katja -
x-man
Rang: Gastam 28.01.2010 02:27:30
Ihr scheint bis dato es immer noch nicht zu begreifen:
Es geht NICHT um schwere Hypoglykämien sondern um "unbemerkte Hypoglykämien" -das ist ein gewaltiger Unterschied!
"Unbemerkte Hyoglykämien " gibt es nicht mit tierischem Insulin ,wohl aber mit bez. durch Humaninsulin!
Ihr solltet mal lieber darüber nachdenken bevor ihr
"Anke" so angreift und das in einer Art und Weise wie es nur der Pharmaindustrie gefallen tut,aber Betroffenen scheren Schaden zufügt!
Lest mal nach bei der FDA was über "unbemerkte Hypoglykämien" dort geschrieben und publiziert wurde...
Der EU und Deutschland insbesondere scheint es demnach auf einen oder Tausende Tote nicht anzukommen -weder 1980 (genau seit Einführung von Humaninsulin)noch heute!
Zur Erinnerung:
SORTIMENTSSTRAFFUNG
Die Industrie schien damals anzunehmen,daß nach ausreichender Anzahl von Umstellungen die tierischen Insuline ganz vom Markt genommen werden könnten.
Ein Insulinhersteller gab offen zu:,daß er bestrebt sei ,durch Produktrationalisierungen bez. Sortimentsstraffungen kostengünstiger zu produzieren.
Er hatte auch eine einfache Antwort auf die evtl. höhere Gefährlichkeit des Humaninsulins im Vergleich zu tierischen Insulin.
Er schrieb am 02.07.1986 an den Verfasser:
„ Unter ausschließlicher Verwendung von Humaninsulin wird sich dieses Problem in Zukunft auch nicht mehr stellen,wenn individuelle Vergleichsmöglichkeiten nicht mehr gegeben sind.“
Bis dahin war weder in der Literatur noch im praktischen Umgang mit Humaninsulin die Frage geklärt worden,inwieweit ein größeres Hypoglykämie-Risiko tatsächlich besteht.
(Quelle: GLOBUS,12/91 , Dr.med. Ernst .v. Kriegstein,Bad Bevensen )
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Jürgen
Rang: Gastam 28.01.2010 08:33:18
Sorry, aber Du begreifst immer noch nicht:
Für jedes zu weite Absinken des BZ, das wir bemerken, können wir passend essen, so dass das nie zur Hypo wird.
Also kann kann eine ernsthafte unbemerkte Hypo nur eine schwere Hypo sein. von Jürgen -
Rudi
Rang: Gastam 28.01.2010 18:11:11
Hey Jürgen, bei Anke gilt nach wie vor: was nicht sein darf kann nicht sein! Wenn selbst die mehrfachen UNBEMERKTEN Hypos ehemaliger Schweineinsulinnutzer und ihre selbst verlinkten Erklärungen zu "unawareness hypoglycemia",die nichts mit Humaninsulin zu tun haben, nicht dazu beitragen, ihr etwas linke Denken zu revidieren, dann bleibt uns nur eines: IGNORIEREN! Wir werden gegen ihren "Low-IQ" nichts tun können, ihr sinnfreies Verknüpfen von Informationen und das "feldzugmässige" Vorbeten ihr gefälliger Fehl- oder Falschinformationen nicht unterbinden können. Sie, "uns ANKE", ist seit Jahren als Troll bekannt und verschrieen, aus bekannten Gründen aus allen moderierten Foren entfernt worden oder kein Mensch reagiert auf sie (Schweizer Foren). Ihre Art und Weise zu agitieren/ reagieren nennt man MILITANT. Ich glaube kaum, dass hier jemand mit derart verbohrten Typen etwas zu tun haben will. Soll sie ihre Lieblinge Teuscher, Kriegstein und Bickmann um sich scharen und weiter "Zeter und Mordio" schreien - es wird sich nichts ändern an ihrer Penetranz. Und das Ganze für Anke nochmal so, dass sie es auch verstehen kann (fraglich, ob sie es wird!): Dein Gewäsch interessiert hier keinen, drum geh woanders trollen....
>>Ich habe auch eine einfache Antwort auf die EVTL. höhere Gefährlichkeit des tierischen Insulins im Vergleich zu Humaninsulin.
„ Unter ausschließlicher Verwendung von tierischem Insulin stellte sich dieses Problem in der Vergangenheit auch nicht, da individuelle Vergleichsmöglichkeiten nicht gegeben waren.“<< SOOOOOO einfach kann man alles drehen und wenden, wie einem gerade gefällt!
von Rudi