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Lebensgefahr durch Hypo

  • babsi

    Rang: Gast
    am 25.01.2010 11:37:34
    ein Hallo an die Forumsgemeinde! ich bin der Partner eines Typ 1-diabetikers u habe eine Frage an euch: kann ein Diabetiker aus einem Hypo von selbst wieder zu sich kommen? Denn was wäre,wenn er alleine ist in der Nacht z.B.
    Besteht bei einem Hypo Lebensgefahr? Kann mir jemand die Angst nehmen? Warum kann ein schwerer Hypo entstehen, wenn alle Umstände vor dem Schlafengehen ok waren? Wert 120, kein Alkohol, kein außergewöhnlicher Sport , kein Stress - einfach gar nichts Außergewöhnliches und dann kommt ein Hypo , der fast in die Bewusstlosigkeit abgedriftet wäre. Habe es gerade noch geschafft ihn wach zu halten (Krämpfe, Herzrasen, Schweiß,) ! Es war schrecklich für mich (es war das erste Mal) . Bitte entschuldigt meine vielleicht blöden Fragen. Grüße Babso von babsi
  • Hajo Janse

    Rang: Gast
    am 25.01.2010 17:31:12
    Hallo Babsi,

    Hypos sind nicht gesund, aber beim Erwachsene auch nicht tötlich.

    Den Leber schüttet vermehrt Glucose aus um den niederige BZ entgegen zu wirken, somit kommen fast Allen selbständig aus den Hypo raus.

    Den Diabetiker füllt sich meistens nicht sehr wohl nach eine Hypo.

    Is mann beim Bewustsein dann hilft am schnellsten Cola oder eine Saft und danach etwas Brot oder Kekse.

    Ist der Diabetiker deutlich Bewustlos dan ein Glukagon Spritze, dieses gibt es als Notfall Kit mit eine deutliche Bedienungsanleitung.

    Mann hört gelegendlich über dass S.g Tod-in-Bett Syndrom und bringt dieses in Zusammenhang mit Diabets 1 und Hypo: für Erwachsene ist diese nicht zutreffend, vielleicht für SEHR junge Kindern.

    MfG

    Hajo von Hajo Janse
  • Katja

    Rang: Gast
    am 25.01.2010 21:52:42
    Hallo Babsi,

    Hajo hat recht - normalerweise stirbt man nicht an einer schweren Unterzuckerung! Da muß man entweder ganz bestimmte Vorerkrankungen (z.B. des Herzens oder der Leber) haben oder sich in extrem ungünstiger Situation befinden (z.B. am Lenkrad eines Autos). Ich habe in 47 Diabetesjahren rund 100 schwere Unterzuckerungen mit Bewußtlosigkeit gehabt, aber keine einzige hinterließ anhaltende Folgen! Die meisten waren nachts, und dann hat es (relativ schnell) mein Mann oder früher meine Mutter beim Wecken gemerkt. Ich habe mir allerdings auch schon zweimal die komplette Insulindosis für den ganzen Tag (Grundversorgung UND für sämtliche Mahlzeiten) gemacht und bin dann wieder eingeschlafen. Damals lebte ich allein. Das ist mir zweimal passiert - und in beiden Fällen bin ich nach ca. 13 Stunden wieder zu mir gekommen, weil die Wirkung des Insulins nachließ. Nach einer schweren Unterzuckerung hatte ich früher öfters einen Tag lang heftige Kopfschmerzen und in einem Fall auch einen vorübergehenden Gedächtnisverlust. Letzteres hat meine Mutter heftig erschreckt, weil ich mich an den vorangegangenen Tag nicht mehr erinnern konnte. Die Erinnerung kam dann aber schnell wieder.

    Es ist schwer zu sagen, was bei Deinem Partner die schwere Hypo ausgelöst hat! Kann sein, daß er sich bei der abendlichen Insulingabe geirrt oder auch das Insulin verwechselt hat. Kann sein, daß bei der BZ-Messung noch Insulin wirkte, das er nicht berücksichtig hat. Kann aber auch sein, daß sein Meßgerät nicht mehr genau genug mißt. Ich habe schon erlebt, daß mein Meßgerät um 30% vom tatsächlichen Wert abwich - und mein BZ entsprechend Achterbahn fuhr! Das kann man überprüfen, indem man sein Gerät mit zum Diabetologen nimmt und dort gegen ein geeichtes Laborgerät(!) testet. Dazu läßt man sich Blut abnehmen und testet gleichzeitig mit seinem Gerät. Ergibt eigener Wert / Laborwert mehr als 1,2 oder weniger als 0,8, weicht das eigene Gerät um mehr als 20% und damit unzulässig weit ab! Dann sollte man es auswechseln. Achtung! Man darf nicht gegen ein Gerät zum Selbermessen testen, denn dieses ist nicht geeicht und kann selbst wiederum um bis zu 20% abweichen.

    Ich weiß, daß schwere Unterzuckerungen für Außenstehende einen sehr bedrohlichen Eindruck machen, auch wenn ich selbst erst zweimal eine schwere Hypo bei anderen gesehen habe. Der Diabetiker selbst nimmt davon nicht viel wahr - auch Krämpfe nicht! Ich habe meinen Mann sogar mal mit meinen Krämpfen geweckt und mich gewundert, daß er plötzlich aufwachte, mich kurz ansah, dann aus dem Bett sprang und mir einen Saft holte. Ich habe das Erwachen meines Mannes bewußt miterlebt und ihn später gefragt, warum er so reagiert hat. Er sagte mir dann, daß ich ihn mit meinen Krämpfen regelrecht wachgeschüttelt hätte - und ich hatte überhaupt nichts von den Krämpfen mitbekommen!

    Auch daß sich Diabetiker in einer Unterzuckerung gegen Hilfe wehren und dabei teilweise sogar agressiv werden, ist eher normal als die Ausnahme. Das hat damit zu tun, daß man zwar merkt, wie man die Kontrolle verliert, aber nicht, warum! Und jede angebotene Hilfe ist dann eine weitere Verkomplizierung der Lage... Mein Mann hat bei schweren Hypos manchmal 15 Minuten gewartet, weil ich mich mit Händen und Füßen gegen Traubenzucker gewehrt habe. Er wußte nämlich, daß meine Gegenwehr aufhört, wenn der BZ weiter absinkt, und er mir dann helfen kann.

    Lege Worte oder Verhalten Deines Partners in einer Unterzuckerung NIE auf die Goldwaage - er kann nichts dafür, weil es sich um eine automatische Reaktion der Psyche in Situationen mit abnehmender Kontrolle handelt! Ich habe meiner Mutter oder meinem Mann noch nie geglaubt, wenn sie mich auf eine Unterzuckerung aufmerksam machten! Mit meinem Mann habe ich inzwischen abgesprochen, daß er mich dann auffordert, den BZ zu messen. Das klappt (wenn auch manchmal unter Protest meinerseits), und wenn ich dann den Wert des BZ-Geräts sehe, weiß ich selbst, was zu tun ist :-)

    Viele Grüße

    Katja
  • peter

    Rang: Gast
    am 25.01.2010 23:30:23
    kann da hajo nur beipflichten, eine hypo stellt sich für den zuschauer schlimmer dar als für den betroffenen,
    außer bei hysterikern die um ihr leben fürchten.
    wer sich mal ein bischen umsieht wird finden daß die hypos alle mal von selbst weg sind, und alle wieder mit kopfbrummen aufgewacht sind
    und nein wer nachts einfach so in den uz kommt ist nicht vom schicksal geschlagen , sondern es fehlt know how. ev ne pumpe,
    -18 tage im - diabetesdorfalthausen- würden da abhilfe schaffen.- und helfen panikattacken in den müll zu kippen(aus panik und angst ist noch immer mist enstanden nie was vernünftiges) von peter
  • x-man

    Rang: Gast
    am 25.01.2010 23:41:41
    Es gibt zwei Möglichkeiten:
    Entweder du glaubst diesem Ratten-Ede und du wirst wahrscheinlich bald die Polizei im Haus haben....Körperverletzung mit Todesfolge oder lies mal hier:

    http://www.diabetes-ernaehrung.ch/insulin1.shtml

  • Rudi

    Rang: Gast
    am 26.01.2010 00:17:38
    Unserem Foren-Troll Anke brauchst und kannst du absolut nicht zu glauben - sie eine von den genannten Menschen mit Panik (egal worum es geht). Ausserdem beherrscht sie (10 Jahre DM T2) immer noch nicht, wie man ihn managt. Desweiteren glaubt sie generell keinem, der iht erzählt, dass Hypos nicht das Ende der Welt oder gar des Lebens sind. Gerade die Erfahrungen langjähriger Diabetiker sollten sie eines Besseren belehren. Auch ich habe ihr schon mehrfach von eigenen langwierigen (bis zu 20 h) Hypos berichtet, allerdings ohne Erfolg - bei ihr sind wir alle Spinner und nur sie hat die Weisheit mit Löffeln gefressen! Da sie, wie gesagt, mit Unwissen glänzt, kennt sie auch absolut den Unterschied zwischen "Körperverletzung mit Todesfolge" + "unterlassener Hilfeleistung" (was wiederum nicht zutrifft, da du dich ja kümmerst). Also - trollen lassen - Bange machen gilt nicht: eine Hypo ist zu bekämpfen und auch zu verkraften (darüber kannst du dich gerne mit unabhängigen Diabetologen unterhalten, wenn dir der Rat langjähriger und erfahrener Diabetiker nicht ausreichen sollte)!

    Die angesprochene Gegenregulation der Leber ist übrigens eine körpereigene Schutzfunktion (die allerdings nur bei einer intakten, nicht vorgeschädigten Leber funktioniert) und Anke hat aus gekannten Gründen diese Schutzfunktion nicht mehr! Red mal mit deinem Partner über alles und frage ihn nach einem Glukagon-Kit.
    (P.S.: blöde Frage gibt es nicht - nur blöde Antworten, wie die von 87.185.76.228 - Anke !) von Rudi
  • gdhftr

    Rang: Gast
    am 26.01.2010 01:00:59
    wieder ganz toll anke! keine ahnung von nix, aber albern, was das zeug hält. ich hab mal da gelesen:
    www.diabetes-ernaehrung.ch/insulin1.shtml

    und was steht da:

    "Schwere Hypoglykämie: Unbehandelt kann sich eine Hypoglykämie zu einem Zustand mit schweren Bewusstseinstrübungen, Anfällen wie bei Epilepsie und Koma entwickeln. Die Behandlung erfordert Hilfe durch andere. Eine intravenöse Glukosezufuhr (ausschliesslich durch medizinisches Personal ausgeführt!) ist notwendig. Bei Bewusslosigkeit kann auch durch medizinische Laien eine Dosis Glukagon Subkutan gespritzt werden."

    ist aber alles schon gesagt und :

    "Normalerweise merken DiabetikerInnen, wenn ihr Blutzucker zu tief absinkt und treffen rechtzeitig Gegenmassnahmen. In EINIGEN Fällen ist dies jedoch nicht (mehr) möglich. Man spricht dann von "Hypoglycemia unawareness". Risikofaktoren für das Fehlen oder den Verlust der Hypoglykämiewahrnehmung sind:
    * Ein Versehen beim Insulin Spritzen, z.B. kurz- statt langwirksames Insulin injiziert
    * Eine Hypoglykämie innerhalb der letzten 48 Stunden: Die Drüsen, welche sonst die Hormone (z.B. Glukagon, Adrenalin) ausschütten, die eine Hypoglykämie ankünden und die Gegenreaktion des Körpers einleiten, sind "leer".
    * Häufig (zu) tiefer Blutzucker: Das Alarmsystem kann auch dauerhaft abstumpfen. Dies ist häufiger bei Diabetikerinnen und Diabetikern der Fall, welche eine intensive Diabeteskontrolle anstreben.
    * Lange Diabetesdauer von über 20 Jahren
    * Alter über 65 Jahre
    * Alkoholkonsum in den letzten 12 Stunden: Alkohol hemmt den Abbau von Stärkereserven aus der Leber, der normalerweise einen Blutzuckerabfall bremst. Zudem kann Alkohol die Warnzeichen einer Hypoglykämie maskieren. Dies kann auch beim Konsum anderer Drogen der Fall sein.
    * Interaktionen mit anderen Medikamenten, z.B. Beta-Blockern
    * Unverträglichkeit des verwendeten Insulins, (insbesondere nach der Umstellung von tierischem Insulin auf Humaninsulin, was aber schon seit 7 Jahren nicht mehr gemacht wird!!!)
    * Konzentration auf etwas anderes (z.B. Auto fahren oder während des Schlafens), Stress und Depressionen "

    bestätigt das gesagt - drum: NO FEAR!
  • Astrid

    Rang: Gast
    am 26.01.2010 01:17:39
    Hallo Babsi,

    dein Partner kann den Zeitpunkt an dem er sich das Basal-Insulin spritzt verschieben. Es kann sein, daß die Wirkspitze des Basal-Insulins gerade in die Nachtstunden fällt, an denen der Körper am wenigsten Insulin braucht.

    Oder er soll abends eiweißreich essen, das läßt den BZ 4-6 Std. später nochmal etwas ansteigen und wirkt so einer eventuellen Unterzuckerung entgegen.

    Aber auch ich habe in meiner Schulung gelernt, daß man bei einer schweren Hypo irgendwann wieder von selbst wach wird und meistens einen Brummschädel hat und sonst nix. Mir ist es auch schonmal passiert und nach wenigen Minuten war ich wieder da, hab´etwas Obst gegessen und einfach abgewartet, mehr nicht.

    mfg von Astrid
  • Floh

    Rang: Gast
    am 26.01.2010 02:51:58
    Für ganz Schlaue:

    Problematisch dabei ist, dass mehr als 50% aller Hypoglykämien während des Schlafes auftreten
    und andererseits ca. 1/3 der hypoglykämischen Episoden, die im wachen Zustand auftreten,
    nicht mit Warnsymptomen einhergehen (Binder & Bendtson 1992).
    Hypoglykämie und zerebrale Schäden
    Seit der Entdeckung des Insulins im Jahre 1921 bestand großes Interesse an der Frage nach
    möglichen Schädigungen neuronalen Gewebes durch insulininduzierte Hypoglykämien (Banting
    et al. 1923). Ein Großteil der Arbeiten beschäftigte sich mit Tiermodellen oder Untersuchungen
    an schizophrenen Patienten, bei denen durch Insulinapplikation ein hypoglykämischer
    Komazustand induziert wurde, woraus man sich eine neue Option für die Schizophrenietherapie
    erhoffte. Der Wirkungsmechanismus dieser „Insulinschocktherapie“ wurde in dem
    resultierenden diffusen Hirnschaden vermutet, wobei dem Insulin selbst die schädigende
    Wirkung zugeschrieben wurde (Sakel 1933, 1937).
    Der amerikanische Neuropathologe Arthur Weil war einer der wenigen Forscher jener Zeit,
    der nach Experimenten an Kaninchen das größte Ausmaß der Schädigung im Hippokampus
    (besonders im Gyrus dentatus) vermutete (Weil et al. 1938). Richardson et al. waren der Meinung,
    dass entweder eine Glukoseverarmung oder ein Sauerstoffmangel der Neuronen zu einer
    nachfolgenden neuronalen Schädigung führt (Richardson et al. 1959; Brierley et al. 1973).
    Entgegen dieser lange verbreiteten Annahme konnten nachfolgende Untersuchungen im Tierversuch
    jedoch morphologische Unterschiede zwischen hypoglykämischen und ischämischen
    Schädigungsmustern zeigen. So kam es nach zerebraler Schädigung durch Hypoglykämien
    vorwiegend zu einem Untergang der hippocampalen Neuronen, während die ischämischen
    Insulte eher den zerebralen Kortex betrafen (Auer 1986, Auer & Siesjö 1989, Patrick &
    Campbell 1990, Fujioka et al. 1997).
    Auf neurochemischer Ebene fiel das Fehlen von Lactat bei einem hypoglykämischen Koma
    auf. Hieraus resultiert, im Gegensatz zur bei Ischämie auftretenden Azidose, eine Erhöhung
    des pH-Wertes im Gehirn (Patrick & Campbell 1990). Zudem führt die Hypoglykämie zu
    einem deutlichen Anstieg der Aminosäure Aspartat, welche als Neurotoxin bekannt ist.
    Nachdem Novelli et al. 1988 zeigen konnten, dass auch Glutamat bei Energiemangelzuständen
    wie einer Hypoglykämie über den N-Methyl-D-Aspartat Rezeptor eine neurotoxische
    Wirkung entfalten kann, wurde die Ansammlung von Neurotoxinen wie Glutamat, Aspartat
    u.a. im Liquor als Erklärung für die morphologischen Schäden einer Hypoglykämie herangezogen.
    Auer und Siesjo konnten diese Form des selektiven neuronalen Zelltodes durch exzitatorische
    Aminosäuren bei schweren Hypoglykämien 1993 bestätigen.

    Die Untersuchung von kognitiven Fähigkeiten in Verbindung mit Diabetes mellitus hat eine
    lange, bis in die frühen zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts zurückreichende Geschichte
    (Miles & Root 1922, zitiert nach Strachan et al. 1997). Ein großer Anteil dieser Forschung
    betrifft die Untersuchung von akuten schweren und akuten moderaten Unterzuckerungszuständen
    (Pramming et al. 1985, Holmes et al. 1983, Herold et al. 1985).
    Die o.g. Studien konnten kurzzeitige negative Auswirkungen von akuten Hypoglykämien auf
    die Kognition zeigen, befassten sich jedoch nicht mit den potentiellen Effekten über Jahre
    andauernder rezidivierender Unterzuckerungszustände. Dieser Themenbereich wird bis heute
    zum einen nur durch wenige Studien abgedeckt, zum anderen erschwert die Uneinheitlichkeit
    in den angewandten neuropsychologischen Testbatterien Vergleiche zwischen den Untersuchungen
    (Strachan et al. 1997).
    In einer der frühesten Studien zur Problematik der Langzeitauswirkungen rezidivierender Hypoglykämien
    führte Bale 1973 einen Wort-Lern-Test (Walton Black modified New Word
    Learning Test) mit 100 Diabetikern durch, deren mittleres Alter 47 Jahre betrug. Dabei erreichten
    17% der Diabetiker, jedoch keiner der Patienten der Kontrollgruppe Werte, die im
    Bewertungsbereich „Hirnschädigung“ lagen. Bei diesen Patienten wurde zusätzlich der
    Wechsler-Adult-Intelligence-Scale durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass die Mehrheit dieser
    Patienten, die im Walton Black Test signifikant schlechter abgeschnitten hatten, im normalen
    IQ-Bereich lagen, wobei keine signifikanten Unterschiede zwischen Verbal- und Handlungs-
    IQ vorlagen. Ein Zusammenhang zwischen Erkrankungsdauer oder Alter der Testpersonen
    konnte nicht festgestellt werden. Es fand sich jedoch eine signifikante Korrelation zwischen
    niedrigen Testergebnissen und der Zahl vorausgegangener hypoglykämischer Episoden (Bale,
    1973).
    Wredling et al. konnten 1990 zeigen, dass Typ-1-Diabetiker mit rezidivierenden, schweren
    Hypoglykämien in den Testbereichen Motorik, Kurzzeitgedächtnis und visuell-räumliche
    Aufgaben zur Prüfung allgemeiner Problemlösungsfähigkeit signifikant schlechter abschnitten
    als eine Kontrollgruppe von Diabetikern ohne schwere Hypoglykämien.
    Ähnliche Ergebnisse erzielten Langan et al. 1991. Diese Ergebnisse unterstützen die Beobachtungen
    von Ryan et al. 1985 und 1988 an diabetischen Kindern, die zeigten, dass die Anzahl
    ernster Hypoglykämieneng mit Störungen in der intellektuellen Entwicklung verbunden waren

    HYPOGLYKÄMIEN KÖNNEN TÖDLICH SEIN !

    UNBEMERKTE HYPOGLYKÄMIEN SIND ALS NEBENWIRKUNG UNAKZEPTABEL UND SIND IN JEDEM FALL AUF DIE SUBTANZ ZURÜCKZUFÜHREN!
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 26.01.2010 07:33:56
    was uns Anke wieder nicht rafft:

    Katja schreibt von ihren Hypo-Erfahrungen, und die beziehen sich zu einem großen Teil auf die Zeit, als es ausschließlich tierische Insuline gab :-( von Jürgen