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Unterzuckerung bei Kurzzeitinsulin?

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 21.10.2013
    am 23.10.2013 19:13:42
    Hallo zusammen,

    ich (50 J.) werde seit einem halben Jahr wg. Diabetes therapiert; Typ noch unklar, vermutlich LADA. Ich spritze ausschließlich zu den Mahlzeiten ein 2-3 Std. wirksames Analoginsulin, wobei ich die Mahlzeiten auf meist 2 pro Tag beschränke (Frühstück und zwischen 15 und 17 Uhr Mittagessen). Dazwischen esse ich einen Apfel oder auch mal ein Brot, was meine BZ-Werte auch nicht in den Gefahrenbereich steigen lässt. Süßigkeiten in sehr geringen Mengen gibt es auch von Zeit zu Zeit. Am Abend versuche ich 5 Mal pro Woche Sport zu treiben. Weiterhin nehme ich Metformin nach dem Schema 1-1-0-1.

    Jetzt meine Frage: Wenn am Vormittag gegen 10 Uhr oder am Abend und vor allem in der Nacht das Insulin vollständig aus meinem Körper verschwunden ist, kann ich dann überhaupt noch unterzuckern? Die Konsequenz wäre: Keine Angst mehr von nächtlichen Hypos oder beim Sport und unter Umständen könnte ich sogar wieder Blut spenden.

    Über Fachmeinungen zu meiner These wäre ich sehr dankbar.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5072
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 23.10.2013 23:00:39
    Hallo Obecke,

    das sieht du vollkommen richtig. Mit Metformin kannst du nicht gefährlich unterzuckern und das Kurzzeitinulin kann dir nach der Wirkdauer auch nichts mehr anhaben. Es gibt keinen Grund, dich beim Sport und nachts vor gefährlichen Hypos zu fürchten.

    Wer hat dir denn diese unnötige Furcht überhaupt eingeimpft? Von Diabetes kann der oder die nicht viel Ahnung gehabt haben.

    Gruß, Rainer
    Bearbeitet von User am 23.10.2013 23:03:55. Grund: .
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 24.10.2013 09:20:33
    nur das blutspenden, das wollen die nicht mehr, auch wenn es keine sinnvolle erklärung dafür gibt.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 26.10.2013 23:46:13
    Doch, die gibt es schon. Beim Blutspenden geht es ja nicht um eine mögliche Unterzuckerung, sondern um das Übertragen von Antikörpern auf den Empfänger des Blutes!
    Als LADA hast du diese Antikörper im Blut. Wurde das bei dir eigentlich überhaupt schonmal getestet?
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 21.10.2013
    am 30.10.2013 09:15:55
    Da sich die Ärzte offenbar noch uneins sind, um welchen Typ es sich bei mir handelt, habe ich auch keinen kompletten Überblick über die Pröbchen, die man bei mir genommen hat. Aber danke für den Tipp - ich werde ihn verfolgen. Im Übrigen - ich habe auch recherchiert - führt insulinpflichtiger Diabetes auch deshalb zum Ausschluss beim Blutspenden, weil zu oft gespritzt wird und das Infektionsrisiko durch die Nadel zu groß ist. Es gibt ja Leute, die wechseln ihre Nadeln ... nun ja: Sommer- gegen Winterreifen und Winter- gegen Sommerreifen wechseln sie häufiger ... Und da hat der Blutspendedienst weder Überblick noch Einfluss.

    Danke für die Antworten. Wer etwas Neues weiß, ist gerne zu Antworten eingeladen!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 30.10.2013 11:16:30
    nein die wollen kein blut von diabetikern, hat mit insulinspritzen auch nix zu tun.
    und da diabetes keine infektionskrankheit ist, und auch nicht durch blut mit ak übertragen werden kann, ist das unverständlich.
    zudem sehr viele t1 haben keinen ak nachweis, viele ladas haben wenn sie insulin spritzen keine erhöhten ak mehr.
    wesentlich wichtiger als ein ak nachweis ist eine gute insulintherapie. zu gut gehört aber auch kanüle nach spritzen entsorgen, ist einmalprodukt.