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Xylit, Kalorien aber kein Zucker

  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 10.12.2013
    am 10.12.2013 23:51:47
    Hallo, ich bin bei dem Thema relativ unerfahren und ihr werdet vielleicht lachen. Ich süße immer meinen Schwarztee und Kaffee. Bisher immer mit verhältnismäßig viel Zucker, aber auf Dauer kann das ja nicht gesund sein, dachte ich mir.
    Nun habe ich Sucralose gefunden, was auch für mich geschmacklich akzeptabel ist. Aber die Marke Splenda bekommt man nur extrem teuer zu kaufen (auch wenn man bedenkt, dass das Produkt vielleicht 6x so süß wie Zucker ist). Nach dem was ich rausgefunden habe, hat Sucralose kaum Kalorien (1 kcal / 100 g) und führt zu keinem hohen Insulinausstoß.
    Xylit hingegen hat Kalorien (240 kcal / 100 g), nämlich einen ca. 40 % geringeren Nährwert als Zucker (405 kcal / 100 g). Auf den ersten Blick erscheint mir Xylit auch etwas günstiger als Sucralose (müsste ich noch mal genau unter Beachtung der Süßkraft ausrechnen), wenn auch leider immer noch viel teurer als normaler Zucker.
    Mich wundert jetzt, dass etwas doch relativ viele Kalorien haben kann, aber den Blutzuckerspiegel und Insulin gar nicht beeinflusst. Habt ihr dafür eine Erklärung? Und kennt ihr vielleicht vergleichbare Süßstoffe, die geschmacklich in Ordnung und etwas günstiger zu bekommen sind?
    Bearbeitet von User am 11.12.2013 00:03:52. Grund: Korrektur
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.12.2013 10:39:42
    wenn du kein/e diabetiker/in bist nimm normalen haushaltzucker, mußt ja nicht übertreiben.
    denn zucker löst keinen diabetes aus, das heißt zuckerkrankheit nur in deutschland, weil der urin süß schmeckt.
    kalorien und glucose haben nichts miteinander zu tun,
    siehe 50%käse.
    von allen sachen die süß machen ist zucker das gesündeste reines naturprodukt, und über tausende von jahren als unschädlich erkannt. (übrigens ist zucker von der reinheit um längen sauberer als alle anderen lebensmittel, sogar reiner als viele arzeneimittel.
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    Mitglied seit: 10.12.2013
    am 11.12.2013 22:28:48
    Danke für die Antwort. Ich dachte immer, dass zu viel Zucker zumindest das Entstehen von Diabetes (ich glaube Typ 2) begünstigt. Aber ich nehme glaube ich sowieso schon mehr als genug normalen Zucker über die Nahrung auf (Frühstücksflocken etc.). Für die Zähne ist das ja auch eine Belastung. Schwarztee und Kaffee schmecken mir halt nicht ungesüßt und da finde ich ist Süßstoff eigentlich ganz gut geeignet. Man könnte ihn ja auch mit Zucker strecken. Ich will ja Zucker auch nicht unbedingt komplett weglassen. Aber ich glaube schon, dass ich teilweise wirklich zu viel konsumiert habe. Ein bisschen reduzieren wäre dann sicher angebracht. Wenn man die Berichte über Xylit liest, scheint das gar nicht schlecht zu sein. Und es ist tatsächlich etwas billiger als Sucralose zu bekommen. Ich werds demnächst mal probieren und wenn es geschmacklich in Ordnung ist, bin ich auch zufrieden, bis ich mal was billigeres finde.
    Bearbeitet von User am 12.12.2013 00:23:31. Grund: Ergänzung
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    Mitglied seit: 10.01.2014
    am 10.01.2014 19:24:04
    Zitat:
    von allen sachen die süß machen ist zucker das gesündeste reines naturprodukt, und über tausende von jahren als unschädlich erkannt.
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    Ich würde da erst einmal logisch denken. Tausende von Jahren gibt es gar keinen Zucker. Zuckerrohr war ein Zuckerlieferant, später auch die Zuckerrübe.

    In England erkannte ein Arzt erstmals Diabetes 18 Hundert-schlag-mich-tot, als die feine Gesellschaft sich Zucker kaufen konnte. Die arme Bevölkerung konnte sich gar keinen Zucker leisten.....

    Und die Industrialisierung der Zuckerrübenernte ist nun meilenweit von tausenden von Jahren entfernt.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.01.2014 00:15:05
    Nee,nee,nee, Diabetes war schon vor 3000(?) Jahren bei den alten Ägyptern bekannt !


  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.01.2014 07:48:02
    und zucker gabs auch schon vor dreitausend jahren,
    zuckergewinnung aus rüben ist eine folge der kontinentalsperre (napoleon) weil kein zucker mehr aus den kolonien kam.
    daß europa über jahrtausende kulturell und zivilisatorisch das allerletzte war, ist bekannt, da waren andere sehr viel weiter.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.01.2014 19:58:35
    8.000 v. Chr.: älteste Zuckerrohr-Funde in Melanesien, Polynesien
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    am 12.01.2014 11:40:17
    .
    Bearbeitet von User am 03.02.2016 01:15:05. Grund: .
     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 20.04.2014 18:07:10
    Aus eigener Erfahrung kann ich mich sehr für Xylit aussprechen, da ich hiermit wunderbare Erfahrungen gemacht habe, insbesondere, da es kaum Auswirkungen auf meinen Blutzuckerspiegel hat (Typ-1 Diabetiker).

    Da Xlit, zwar aus Birken oder Mais, jedoch chemisch gewonnen wird, kann ich dir auch sehr Stevia (Honigkraut) empfehlen, vor allem wenn du die Blätter zum süßen verwendest, da diese sehr viel süßer als üblicher Haushaltszucker sind und es sich zudem auch noch um eine naturbelassenes Produkt handelt.

    Grüße
    M
    ----------------------
    http://leben-ohne-insulin.blogspot.com
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.04.2014 10:22:37
    wenn das stimmt was du da unter die linie getippt hast,
    dann ist die obige behauptung du wärst t1 diabetiker glatt gelogen, eins kann nur stimmen
    entweder t1
    oder leben ohne insulin
    seltsam wie schnell man entlarvt wird was ?
    außerdem schmeckt stevia nicht nur süß sondern auch überhaupt nicht.
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    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 14.08.2014 22:02:44
    eine gute alternative ist auch erythrit. wie xylit ist es in zuckeridentischer form vorhanden und kann deshalb auch sehr komfortabel verwendet werden. anders als xylit, dass mit dem faktor 1 mit zucker einfach getauscht wird, muss man erythrit bedenken, dass es nur die 0,7-fache süße besitzt.

    dafür hat erythrit im ggs. zu xylit praktisch 0 kalorien und es hat außerdem praktisch 0 auswirkungen auf den BZ. gesund für die zähne sind beide arten, da sie mineralisieren. bezüglich BZ-verlaufs beider arten gibt es auf der xucker webseite eine anschauliche grafik.