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Diabetiker-Warnhund
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Hypo-Hund
Rang: Gastam 01.03.2014 23:08:14
Guten Abend,
im Forum habe ich einen threat zu o.g. Thema gefunden. Leider sind die Autoren der Beiträge eher nicht von der Leistungsfähigkeit der Hundenasen überzeugt. Ich bin es, und habe heute mit einer Ausbildung zur Trainerin für Diabetiker-Warnhunde begonnen. Für das Training mit den Hunden werden Stoffproben benötigt. Dabei handelt es sich um zerschnittene T-Shirts, die von einer/m DiabetikerIn Typ I während einer Unterzuckerungsphase (BZ unter 60) getragen wurden. Da ich selber keine Diabetiker Typ I kenne, möchte ich hier im Forum fragen, ob es jemanden im Raum Dortmund/Bochum/Wuppertal gibt, die/der mir mit Material helfen könnte. Ich würde T-Shirts besorgen, diese bringen, erklären, wie man mit den getragenen Shirts verfahren soll und sie wieder abholen. Es wäre toll, wenn sich ein oder mehrere Personen finden würden, die die gute Sache (ohne Bezahlung) unterstützen. Wenn Sie helfen wollen, schreiben Sie bitte an die-u@freenet.de, ich melde mich dann bei Ihnen, um Näheres zu besprechen. Vielen Dank. -
Gast
Rang: Gastam 02.03.2014 15:42:19
hallo themastarter/in ,
die meisten zweifler an den diabeteswarnhunden solltest du bitte versuchen zu verstehen , denn das sind diabetiker/innen die also wissen wovon sie geschriben haben,
was für dich der/die nichtdiabetiker bist ev nicht verstanden wird.
bitte bedenken -
diabetiker sollen in "normale" schulen gehen - da stört ein hund in der klasse.
an der zuverlässigkeit eines assitenzhundes ist kein zweifel.
oft werben eltern für einen hund für ihr kind die nicht merken
-- daß ihr kind jeden tag zb am nachmittag unterzuckert , daß "sie" an der insulindosierung etwas ändern müssen, und genau das sagt ihnen der hund auch nicht. -
Gast
Rang: Gastam 07.04.2014 15:13:28
Ich bin seit 34 Jahren an Typ 1 erkrankt (bin 40 Jahre alt), weiß also, worauf es ankommt.
Von einem solchen Hund halte ich nicht viel. Wie meine Vorrednerin schon schreibt, kann ein Hund nicht überall dabei sein und auch einmal versagen.
Ich musste stets selber auf meine Symptome achten, auch wenn diese nach langer Diabetesdauer nicht mehr so sehr ausgeprägt sind.
Bei uns in Sachsen-Anhalt wurde durch Spenden der Mitteldeutschen Zeitung einer jungen Diabetikerin, die die Krankheit nicht akzeptiert, eine Pumpe trägt (für mich vollkommen unverständlich) ein solcher Hund ermöglicht. Im Interview mit den Eltern kam deutlich hervor, dass diese die Verantwortung jetzt voll auf den Hund abwälzen.
Meine Eltern waren anfangs auch total um mich besorgt, aber im Laufe der Jahre haben sie, ebenso wie ich gelernt, die Krankheit zu akzeptieren.
Ich bin nach wie vor dagegen, dass Krankenkassen einen solchen Hund finanzieren sollen.
Ich bin ebenfalls Pumpenträger. Bisher hat mir die Kasse alles gezahlt, was mit der Pumpe und der Krankheit zusammenhängt.
Nur ein Diabetiker der seine Krankheit akzeptiert und sich damit auseinandersetzt, der weiß, worauf er achten muss, damit er mit dem Diabetes gut leben kann.
Ich kann von mir behaupten: Ich kann mit der Krankheit gut leben und es geht mir auch gut!
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Gast
Rang: Gastam 07.04.2014 16:18:54
danke sagt der vorposter, macht aber nix.
denn du hast den knackpunkt genau definiert,
und der heißt "der hund solls richten", und genau das kann der hund nicht, der (funtioniert übrigens sehr zuverlässig)
kann dir ein meßgerät bringen (aber wenn du es nicht benutzt ? nutzt es garnichts) der kann dir tz bringen aber "du" mußt den essen.
"und" wenn die insulindosis zu hoch war (sonst gäbs keine hypo) mußt du oder bei kindern ein elternteil die dosis senken, und das kann der hund nicht (er würds ja gerne).
viele diabetiker haben ein tier das ihnen sagt , daß der bz stark absinkt, nicht nur hunde auch katzen, " und dann tun die was " die menschen nicht der hund , sie greifen korrigierend in ihre therapie ein. aber genau das bezweifeln viele bei den "bitte sammelt für einen diabeteshund" leuten.
mitmachen dabei natürlich auch schreiberlinge die von diabetes nichts wissen. (nur hilfe, panik, koma, tod, horror)