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komischer Arzt
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Gast
Rang: Gastam 17.04.2014 12:17:27
Mein Hausarzt will einen Langzeitzuckerwert bei mir bestimmen, kann mir jemand Auskunft geben was dies ist und warum er genommen wird? Bei mir ist kein Blutwert bestimmt worden. Ich bin eher übergewichtig,, aber was hat dies mit dem Langzeitzucker zu tun und warum nimmt er nicht einfach meinen Nüchternzucker wie jeder Arzt? Dass ist mir ein Rätsel.
Danke für die Hilfe
Ralf -
Gast
Rang: Gastam 17.04.2014 12:59:43
Hi ralf
Da gebe ich Dir recht die Logik verstehe ich auch nicht
Gruß -
Gast
Rang: Gastam 17.04.2014 13:27:03
Oooh Meiiin Gooott...Der wievielte Faden zum Thema ist das jetzt????
-
Gast
Rang: Gastam 17.04.2014 13:53:22
Uppps
Sorry ich sehe hier das erstemal rein, aber tut mir leid , wollte hier niemanden stören
Gruß Ralf -
am 17.04.2014 14:52:17
Hallo Ralf,
ehe du auf deinen angeblich komischen Arzt schimpfst, sieh lieber hier in den Leitlinien der DDG nach. In dem diagnostischen Flussschema (Abb. 1 und 2) ist deren Empfehlung zur Diagnose oder zum Ausschluss eine Diabetes sehr gut dargestellt.
Die Diagnose nicht mehr anhand des NBZ, sondern mit dem HbA1c wurde vor ein paar Jahren eingeführt und hat sich in der Praxis gut bewährt. Wenn das nicht so wäre, hätte es schon längst Bemühungen zum Zurückdrehen gegeben, weil die Bestimmung des Glukosewertes um einiges billiger ist, als die des HbA1c.
Beste Grüße, Rainer -
Gast
Rang: Gastam 17.04.2014 15:53:16
Hallo Rainer
Danke für Deine freundliche mail. Kann ich dann dieses Schema so verstehen, dass wenn bei mir ein Wert unter 5,7 herauskommen sollte eine weitere Glucosemessung nicht nötig ist, da es in Ordnung ist, bzw. bei 6,5 Diabetes besteht und bei den Zwischenwerten dann aber doch wieder Glucose gemessen werden sollte um zu sehen ob man eine Glucosestörung bzw. doch schon Diabetes hat? Klingt ja eigentlich sinnvoller als den Nüchternblutzucker zu bestimmen, COOLe Erfindung :) dann ist da vielleicht doch kein schlechter Arzt.
Gruß Ralf -
am 17.04.2014 16:03:05
Ja, genau so ist es zu verstehen.
Bei einem HbA1c zwischen 5,7 und 6,4 solltest du allerdings darauf drängen, dass dein Arzt einen Zuckerbelastunstest oGTT durchführt. Mit diesem Test lässt sich eine Diabetesentwicklung am besten erkennen.
Mit einem oGTT kann man dann auch ziemlich genau erkennen, wo du mit deinem Diabetes/Prädiabetes stehst. Bei der Messung des Nüchternwertes, also des Glukosewertes ohne Belastung, rutschen noch etliche Diabetiker durch, weil der NBZ häufig erst als letztes ansteigt.
Beste Grüße, Rainer
Bearbeitet von User am 17.04.2014 16:09:56. Grund: . -
Gast
Rang: Gastam 17.04.2014 16:30:28
Aber bei Werten unter 5,7 wäre keine weitere Untersuchung angezeigt rainer?
Gruß Ralf -
Gast
Rang: Gastam 17.04.2014 16:32:36
sorry wollte weiterausholen bei ab 5,7 eine glucosetest und ab 6,5 diabetes?
so alles richtig? dann hoffe ich mal dass es unter 5,7 ist :)
Gruß Ralf -
am 17.04.2014 17:15:09
.
Bearbeitet von User am 03.02.2016 01:25:47. Grund: . -
Gast
Rang: Gastam 17.04.2014 18:02:55
Also ist der hba1c unter 5,7 ausreichend und ne gute Erfindung?
Gruß Ralf -
Henry
Rang: Gastam 17.04.2014 18:13:10
Hi Poth
Ich denke in Deutschland fallen mehr als 50 % in den Bereich Risikotyp Diabetes (Übergewicht, familiäre Disposition, Rauchen, etc.), daher tendiere ich dazu einmal jährlich den hba1c wert messen zu lassen, damit ist man in dem moment erstmal auf der sicheren seite, der nbz hat zuviele einflußfaktoren so dass der wert stark variieren kann und der hba1c den status laut experten der ddg who ada und Der Diabetologen besser darstellt; erst ab werten von 5,7 ist der ogtt sinnvoll um zu erkennen ob eine glucosetoleranzstörung vorliegt und gegebenenfalls mit umstellung des lebensstils aktiv dagegen vorgegangen werden kann. Der hba1c ist (Ausnahmen gibts immer) der sensibelste wert von allen in der diagnose und wie rainer schon sagte, sonst würden Ärzte keiinen teurereren test empfehlen.
Lass ihn dir messen Ralf dann bist Du auf der sicheren Seite (falls Du keine Ausnahme bist oder einen schnellen Typ1 entwickelst.
Gruß Henry -
am 17.04.2014 18:42:59
.
Bearbeitet von User am 03.02.2016 01:25:56. Grund: . -
Gast
Rang: Gastam 18.04.2014 07:52:02
Mein hba1c liegt seit der einnahme mit medikamenten unter 5,7 hba1c, habe ich deswegen jetzt keinen diabetes mehr? -
am 18.04.2014 08:49:46
Witzbold - es geht um die Erstdiagnose.
Würde man denn an deinem Nüchternwert den Diabetes jetzt noch erkennen? Ich nehme nicht an , dass der mit Medikamenten und/oder deiner Lebensstiländerung noch über 125 mg/dl liegt. Wenn ja, dann müsstest du wohl etwas mehr tun. -
Gast
Rang: Gastam 18.04.2014 08:54:26
hi rainer
aber der nüchternblutzucker hat doch keinen einfluß auf den hba1c wert, der hat doch damit garnichts zu tun, die beiden hängen wohl nicht zusammen.
Gruß -
Gast
Rang: Gastam 18.04.2014 09:05:30
du kannst auch in dem anderen threat schauen wo eine dame fragte ob sie bei nüchternblutzucker von 135 einen hba1c von 5 erreichen kann, dass zB Jürgen der meinung ist dass dies ohne medikamente oder insulin geht. Also hat der NBZ zumindest mal keinen Einfluß auf den hba1c.
Gruß -
Henry
Rang: Gastam 18.04.2014 09:20:58
Guten Tag
Wie sollte man den einen hba1c von 5 - 5,7 erreichen, wenn man einen Nüchternblutzucker von über 130 hat, dies scheint mir ohne Insulin und Medikamenten nicht möglich und auch nicht nur mit Ernährungsumstellung, weil diese würde sich dann auch auf den Nüchternblutzucker auswirken. Meiner Meinung nach passt ein Nüchternblutzucker von 135 und ein hba1c von unter 5,7 bei einer nicht therapierten Person nicht zusammen, da sonst der hba1c deutlich höher ausfallen würde. Wäre dankbar um eine Antwort.
Gruß Henry -
Gast
Rang: Gastam 18.04.2014 09:47:35
die antwort ist ganz einfach der obige poster hat weder jürgens noch den post der fragenden gelesen, beide sind diabetiker und spritzen insulin, und die posts der beiden gingen überhaupt nicht um die diagnose sondern nur um die frage ob man wenn man irgendwann mal zb 130 auf der uhr hat (dabei ist es nämlich völlig egal ob nüchtern oder nicht oder abends) einen hba1c von zb 5,2% erreichen kann , und natürlich kann man das. -
Gast
Rang: Gastam 18.04.2014 09:54:18
Entschuldigung aber wie ist denn dann die Antwort weil die nimmt ja keinen Bezug zu meiner Aussage?!
Gruß Henry -
Gast
Rang: Gastam 18.04.2014 10:35:55
Die Antwort die ich daraus interpretiere lautet das mit gleichzeitiger Insulin Behandlung bei einem NBZ von 130 ein hba1c von 5,2 erreicht werden kann. Sollte jedoch bei einem nicht diagnostitierten ein NBZ von 130 gemessen werden, kann er keinen hba1c von 5,2 haben.
Stimmt es so?
Gruß Sophie -
Gast
Rang: Gastam 18.04.2014 11:36:39
Gast schrieb:
die antwort ist ganz einfach der obige poster hat weder jürgens noch den post der fragenden gelesen, beide sind diabetiker und spritzen insulin, und die posts der beiden gingen überhaupt nicht um die diagnose sondern nur um die frage ob man wenn man irgendwann mal zb 130 auf der uhr hat (dabei ist es nämlich völlig egal ob nüchtern oder nicht oder abends) einen hba1c von zb 5,2% erreichen kann , und natürlich kann man das.
da gehts mir wie Henry, hab ich auch nicht verstanden!???? -
Gast
Rang: Gastam 18.04.2014 12:15:32
dann lies den post von heute 9h der jürgen erwähnt, und auf den henry geantwortet/gefragt hat. -
Gast
Rang: Gastam 18.04.2014 13:03:35
Irgendwie driftet hier alles wieder meilenweit vom Eingangspost ab....
@ Eingangsposter: Falls du eine reale Person bist und die Frage ehrlich gefragt war:Ich rate dir, stelle alle deine Fragen besser deinem Arzt, der die Untersuchung machen will.Er wird es dir schlüssig beantworten können (hätte er schon längst tun sollen!!!), falls nicht, befrage einen anderen Arzt! -
Gast
Rang: Gastam 18.04.2014 13:13:35
Gast schrieb:
dann lies den post von heute 9h der jürgen erwähnt, und auf den henry geantwortet/gefragt hat.
also sorry aber die mail ist ja garnicht zu verstehen? das ist doch keine Antwort auf Henrys Aussage?
-
Gast
Rang: Gastam 18.04.2014 13:20:33
Die Antwort war doch eindeutig, er verweist auf die Aussage von Jürgen dass bei einem Nüchternblutzucker von 130 oder mehr auch ohne Insulin, Medikamente oder Lebensstiländerung ein hba1c um die 5 herauskommen kann.
Damit ist dann auch die Sache mit dem hba1c unter 5,7 als Diagnosekriterium adacta gelegt, und die Aussage von Henry das bei einem undiagnostizierten, unbehandelten Diabetes kein 5,2 bei einem NBZ von über 130 rauskommen kann.
Gruß. H.Schulz -
am 18.04.2014 14:17:52
schrieb:
Die Antwort war doch eindeutig, er verweist auf die Aussage von Jürgen dass bei einem Nüchternblutzucker von 130 oder mehr auch ohne Insulin, Medikamente oder Lebensstiländerung ein hba1c um die 5 herauskommen kann.
zeigst Du mir bitte mal die Stelle? -
Gast
Rang: Gastam 19.04.2014 10:37:59
Gast schrieb:
Guten Tag
Wie sollte man den einen hba1c von 5 - 5,7 erreichen, wenn man einen Nüchternblutzucker von über 130 hat, dies scheint mir ohne Insulin und Medikamenten nicht möglich und auch nicht nur mit Ernährungsumstellung, weil diese würde sich dann auch auf den Nüchternblutzucker auswirken. Meiner Meinung nach passt ein Nüchternblutzucker von 135 und ein hba1c von unter 5,7 bei einer nicht therapierten Person nicht zusammen, da sonst der hba1c deutlich höher ausfallen würde. Wäre dankbar um eine Antwort.
Gruß Henry
Dies ist die logische Aussage -
Gast
Rang: Gastam 19.04.2014 10:39:24
Gast schrieb:
Die Antwort die ich daraus interpretiere lautet das mit gleichzeitiger Insulin Behandlung bei einem NBZ von 130 ein hba1c von 5,2 erreicht werden kann. Sollte jedoch bei einem nicht diagnostitierten ein NBZ von 130 gemessen werden, kann er keinen hba1c von 5,2 haben.
Stimmt es so?
Gruß Sophie
Bzw. dies ist richtig -
Gast
Rang: Gastam 19.04.2014 12:57:22
Hallo Gast
Richtig interpretiert im Grunde ist dies das was hier die ganze Zeit geschrieben wurde, auch in dem anderen Threat. Bei nüchtern über 130 kannst Du als undiagnostizierter Diabetiker ohne Medis oder Insulin keinen hba1c um 5 haben gleichzeitig haben, dies sagen auch die Experten hier.
Gruß Marc
-
Gast
Rang: Gastam 19.05.2014 11:27:17
Hallo Rainer
Ich habe mir nun wie Du es geraten hast den hba1c Wert bestimmen lassen, der bei 5,3 liegt, wollte Dir nur ein Feedback geben. Hoffe der Wert ist okay.
Gruß Ralf -
Gast
Rang: Gastam 19.05.2014 11:31:03
Nach einem Monat hast du Dir das jetzt bestimmen lassen, wieso nicht früher und weßhalb nicht einfach den Nüchternblutzucker?
Gruß -
Gast
Rang: Gastam 19.05.2014 11:40:23
5,3?? Warum haben das seit Wochen alle??
Ein Schelm, wer böses dabei denkt -
Gast
Rang: Gast -
am 19.05.2014 11:53:42
Hi.
Hoffentlich blickst Du noch durch die verschiedenen Meinungen, Wissen, Halb- und Nichtwissen und Glauben hier durch.
Ich versuche es auch einmal:
Der "Langzeitzuckerwert" (Hba1c) lässt relativ exakte Rückschlüsse auf den durchschnittlichen Blutzuckerwert der vergangenen 3 Monate zu. Damit hat man eine bessere Aussage als einen einzigen Blutzuckernüchternwert, der lediglich eine Momentaufnahme darstellt und durch die verschiedensten Dinge verfälscht sein kann. Selbstverständlich ist dieser Hba1c-Wert nicht das diagnostische nonplusultra da er, wie geschrieben, lediglich den Durchschnitt abbildet und dadurch Spitzen, aber auch Täler, geglättet werden. Er ist aber ein guter Anhaltspunkt, der entweder beruhigt, oder zu weiteren Diagnosen Anlass gibt. Die entsprechenden Schwellen kannst Du überall nachlesen.
Lass Dich bloss nicht verunsichern durch teilweise haarsträubenden Unsinn, der verbreitet wird und gehe, wenn Du absolute Klarheit willst, zu einem Diabetologen. Der hat sich auf die Diagnose und Behandlung eines Diabetes spezialisiert. Viele Hausärzte sind damit überfordert, wobei man allerdings das DMP durchaus von denen erledigen lassen kann, solange man vernünftig eingestellt ist.
Ich würde den Hba1c-Wert jährlich messen lassen und so lange der sich im grünen Bereich (ich nenne hier absichtlich keine Schwelle, damit keine unsinnige Diskussion entsteht / Du kannst das überall nachlesen und Dich durchaus auf Deinen Arzt verlassen) bewegt, mich beruhigt zurücklehnen.
Sofern es darüber hinausgeht, würde ich zum Diabetologen gehen. Der weiss dann, was zu tun ist.
Auf keinen Fall würde ich auf Diagnosen, Interpretationen und Therapieempfehlungen irgendwelcher anonymer "Spezialisten" in Foren hören.
Viel Erfolg.
The art of medicine consists in amusing the patient while nature cures the disease.
Voltaire -
Gast
Rang: Gastam 19.05.2014 12:05:38
DonRWetter schrieb:
Hi.
Hoffentlich blickst Du noch durch die verschiedenen Meinungen, Wissen, Halb- und Nichtwissen und Glauben hier durch.
Ich versuche es auch einmal:
Der "Langzeitzuckerwert" (Hba1c) lässt relativ exakte Rückschlüsse auf den durchschnittlichen Blutzuckerwert der vergangenen 3 Monate zu. Damit hat man eine bessere Aussage als einen einzigen Blutzuckernüchternwert, der lediglich eine Momentaufnahme darstellt und durch die verschiedensten Dinge verfälscht sein kann. Selbstverständlich ist dieser Hba1c-Wert nicht das diagnostische nonplusultra da er, wie geschrieben, lediglich den Durchschnitt abbildet und dadurch Spitzen, aber auch Täler, geglättet werden. Er ist aber ein guter Anhaltspunkt, der entweder beruhigt, oder zu weiteren Diagnosen Anlass gibt. Die entsprechenden Schwellen kannst Du überall nachlesen.
Lass Dich bloss nicht verunsichern durch teilweise haarsträubenden Unsinn, der verbreitet wird und gehe, wenn Du absolute Klarheit willst, zu einem Diabetologen. Der hat sich auf die Diagnose und Behandlung eines Diabetes spezialisiert. Viele Hausärzte sind damit überfordert, wobei man allerdings das DMP durchaus von denen erledigen lassen kann, solange man vernünftig eingestellt ist.
Ich würde den Hba1c-Wert jährlich messen lassen und so lange der sich im grünen Bereich (ich nenne hier absichtlich keine Schwelle, damit keine unsinnige Diskussion entsteht / Du kannst das überall nachlesen und Dich durchaus auf Deinen Arzt verlassen) bewegt, mich beruhigt zurücklehnen.
Sofern es darüber hinausgeht, würde ich zum Diabetologen gehen. Der weiss dann, was zu tun ist.
Auf keinen Fall würde ich auf Diagnosen, Interpretationen und Therapieempfehlungen irgendwelcher anonymer "Spezialisten" in Foren hören.
Viel Erfolg.
The art of medicine consists in amusing the patient while nature cures the disease.
Voltaire
Wow Donnerwetter
Damit lehnst Du Dich aber weit raus :).........Die DDG und die Diabetologen beschreiben diesen hba1c Wert momentan im diagnostischen Bereich, zumindest im gesunden Bereich (nach deren Angabe unter 5,7) als das nonplusultra und stellen ihn in dem Bereich als weitaus zuverlässiger dar als eine Nüchternglucosemessung. und eine Therapieempfehlung hast Du ja gerade selbst gegeben indem Di geraten hast einmal jährlich den Wert kontrollieren zu lassen. Laut den Empfehlungen der DDG sollte dies ab 45 Jahren alle 2 Jahre erfolgen wenn der Wert in der Norm war. Wie war das nochmal mit den Steinen werfen der im Glashaus sitzt :)
Gruß Gewitter -
Ralf
Rang: Gastam 19.05.2014 12:18:04
Hallo
Ich bin erst jetzt zum messen gekommen, weil ich vorher noch im Urlaub war. Sorry das es 5,3 sind, weil ich jetzt nicht ganz verstehe was man böses dabei denken soll. Die Sprechstundenhilfe hat mir nur den Zettel mit dem Ergebniss in die Hand gedrückt und sonst nichts gesagt. Sollte ich den Arzt nochmal konsultiernen oder ist damit alles gesagt.
Gruß Ralf -
am 19.05.2014 13:23:46
Gast schrieb:
DonRWetter schrieb:
Hi.
Hoffentlich blickst Du noch durch die verschiedenen Meinungen, Wissen, Halb- und Nichtwissen und Glauben hier durch.
Ich versuche es auch einmal:
Der "Langzeitzuckerwert" (Hba1c) lässt relativ exakte Rückschlüsse auf den durchschnittlichen Blutzuckerwert der vergangenen 3 Monate zu. Damit hat man eine bessere Aussage als einen einzigen Blutzuckernüchternwert, der lediglich eine Momentaufnahme darstellt und durch die verschiedensten Dinge verfälscht sein kann. Selbstverständlich ist dieser Hba1c-Wert nicht das diagnostische nonplusultra da er, wie geschrieben, lediglich den Durchschnitt abbildet und dadurch Spitzen, aber auch Täler, geglättet werden. Er ist aber ein guter Anhaltspunkt, der entweder beruhigt, oder zu weiteren Diagnosen Anlass gibt. Die entsprechenden Schwellen kannst Du überall nachlesen.
Lass Dich bloss nicht verunsichern durch teilweise haarsträubenden Unsinn, der verbreitet wird und gehe, wenn Du absolute Klarheit willst, zu einem Diabetologen. Der hat sich auf die Diagnose und Behandlung eines Diabetes spezialisiert. Viele Hausärzte sind damit überfordert, wobei man allerdings das DMP durchaus von denen erledigen lassen kann, solange man vernünftig eingestellt ist.
Ich würde den Hba1c-Wert jährlich messen lassen und so lange der sich im grünen Bereich (ich nenne hier absichtlich keine Schwelle, damit keine unsinnige Diskussion entsteht / Du kannst das überall nachlesen und Dich durchaus auf Deinen Arzt verlassen) bewegt, mich beruhigt zurücklehnen.
Sofern es darüber hinausgeht, würde ich zum Diabetologen gehen. Der weiss dann, was zu tun ist.
Auf keinen Fall würde ich auf Diagnosen, Interpretationen und Therapieempfehlungen irgendwelcher anonymer "Spezialisten" in Foren hören.
Viel Erfolg.
The art of medicine consists in amusing the patient while nature cures the disease.
Voltaire
Wow Donnerwetter
Damit lehnst Du Dich aber weit raus :).........Die DDG und die Diabetologen beschreiben diesen hba1c Wert momentan im diagnostischen Bereich, zumindest im gesunden Bereich (nach deren Angabe unter 5,7) als das nonplusultra und stellen ihn in dem Bereich als weitaus zuverlässiger dar als eine Nüchternglucosemessung. und eine Therapieempfehlung hast Du ja gerade selbst gegeben indem Di geraten hast einmal jährlich den Wert kontrollieren zu lassen. Laut den Empfehlungen der DDG sollte dies ab 45 Jahren alle 2 Jahre erfolgen wenn der Wert in der Norm war. Wie war das nochmal mit den Steinen werfen der im Glashaus sitzt :)
Gruß Gewitter
Sorry,
was willst Du mir sagen?
Das Vorsorge und Kontrolle zur Therapie zählt, wusste ich bisher nicht, aber man lernt ja täglich dazu.
Und wer sitzt in welchem Glashaus und wirft mit welchen Steinen?
Ich verstehe tatsächlich nicht, was Du ausdrücken willst. -
Gast
Rang: Gastam 19.05.2014 13:43:56
Das Du Ralf erklärst dass der hba1c zur Diagnose eigentlich nicht geeignet ist , obwohl es die Diabetologen und die DDG so halten? Also ich verstehe deine Antwort gerade gar nicht.
Gruß Gewitter -
am 19.05.2014 14:11:52
Gast schrieb:
Das Du Ralf erklärst dass der hba1c zur Diagnose eigentlich nicht geeignet ist , obwohl es die Diabetologen und die DDG so halten? Also ich verstehe deine Antwort gerade gar nicht.
Gruß Gewitter
Du siehst mich gerade ein wenig erstaunt.
Das Gegenteil habe ich geschrieben.
The art of medicine consists in amusing the patient while nature cures the disease.
Voltaire -
Gast
Rang: Gastam 19.05.2014 14:32:56
Sorry Donnerwetter aber ich habe dies auch so verstanden.
Gruß Ralf -
Gast
Rang: Gastam 19.05.2014 14:34:38
Die Sprechstundenhilfe hat mir......
Das darf sie gar nicht. -
am 19.05.2014 15:02:27
Gast schrieb:
Sorry Donnerwetter aber ich habe dies auch so verstanden.
Gruß Ralf
Sorry. Meine Kernthese war:
[/quote=DonRWetter]
Ich versuche es auch einmal:
Der "Langzeitzuckerwert" (Hba1c) lässt relativ exakte Rückschlüsse auf den durchschnittlichen Blutzuckerwert der vergangenen 3 Monate zu. Damit hat man eine bessere Aussage als einen einzigen Blutzuckernüchternwert, der lediglich eine Momentaufnahme darstellt und durch die verschiedensten Dinge verfälscht sein kann. Selbstverständlich ist dieser Hba1c-Wert nicht das diagnostische nonplusultra da er, wie geschrieben, lediglich den Durchschnitt abbildet und dadurch Spitzen, aber auch Täler, geglättet werden. Er ist aber ein guter Anhaltspunkt, der entweder beruhigt, oder zu weiteren Diagnosen Anlass gibt. Die entsprechenden Schwellen kannst Du überall nachlesen. [/quote]
Darin lese ich ein klares Bekenntnis zur Relevanz des Hba1c-Werts.
Ich gelobe aber Besserung bezüglich meiner Formulierungen.
The art of medicine consists in amusing the patient while nature cures the disease.
Voltaire -
Gast
Rang: Gastam 19.05.2014 15:32:54
Wäre dann die Übersetzung dass du den hba1c zum ausschluß besser geeignet siehst als den NBZ?
Gruß ralf -
Gast
Rang: Gastam 19.05.2014 15:33:50
achso und sorry was sagt mir jetzt mein 5,3 er Wert eigentlich ?
Gruß Ralf -
Gast
Rang: Gastam 19.05.2014 16:25:13
geh nach hause und freu dich daß du keinen diabetes hast.
aus fertig.
ist doch völlig sinnlos immer wieder das selbe zu fragen, merkst du das nicht ? -
Michael
Rang: Gastam 19.05.2014 17:18:49
Hallo Leute
Ich finde derjenige der es mit dem hba1c zur Diagnose am besten rüber gebracht hat ist Jürgen. Bei einem hba1c unter 5,5 (5,7) ist man stoffwechselgesund und es sind auch keine erhöhten werte beim NBZ (über 90 mg) oder ogtt (über 140mgnach 1 h) zu erwarten ; Außnahmen gibt es immer man kann auch vom Blitz getroffen werden. Ansonsten gilt für alle Fragensteller bzgl dieses Themas dieser Wortlaut von Jürgen. Wer dies nicht wahr haben will geht zum Diabetologen und beschwert sich, vielleicht bekommt er dann den ungenaueren Blutzucker gemessen.
Gruß Michael -
Gast
Rang: Gastam 19.05.2014 19:26:08
nur mal zur klarstellung,
die diagnose werte sind in d :
hba1c u 5,7% gesund, ü 5,7-6,5% abklären, ü 6,5% diabetes.
nbz ü 126mg/dl diabetes , danter nicht
ogtt nach 2h ü 200mg/dl , darunter nicht.
an zwei tagen ohne provokation, ü 200mg/dl.
--
die nüchtern unter 90 sind unbestritten gesund, haben zur diagnose aber nichts zu sagen, auch alle frauen die nicht 90.60 90 haben sind ja nicht krank.
schön wäre es wenn wir damit diesen komplex schließen könnten (was ich leider bezweifle) und alle die anderer meinung sind , diese dort äußern wo es hingehört : bei der ddg !
wer hier etwas bevorzugt oder nicht ist einem arzt scheißegal ! -
Gast
Rang: Gastam 19.05.2014 19:54:12
wie gesagt die meissten wenn nicht alle hier halten den hba1c für den genausten wert im anfangsstadium
gruß -
am 19.05.2014 20:42:56
Gast schrieb:
Wäre dann die Übersetzung dass du den hba1c zum ausschluß besser geeignet siehst als den NBZ?
Gruß ralf
Schrieb ich das nicht?
Eigentlich spreche ich seit rund 60 Jahren und schreibe seit rund 54 Jahren deutsch.
Er ist nicht nur besser geeignet, sondern state of the art. Ein Durchschnittswert (der der Hba1c-Wert ja ist) über rund 3 Monate ist auf jeden Fall besser, als eine Momentaufnahme.
Ehrlich: Ich kapiere nicht, was an dem, was ich schreibe und schrieb unverständlich sein soll.
The art of medicine consists in amusing the patient while nature cures the disease.
Voltaire