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nur Zustand nach Schwangerschaftsdiabetes- aber beim Arzt steht Diagnose Diab.Typ 2 ??
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Fragezeichen
Rang: Gastam 22.04.2014 21:47:25
Ich hatte einen Schwangerschaftsdiabetes. Es hieß, dass das Risiko hoch ist, später einen Diab.Typ 2 zu entwickeln. Deshalb sollte ich nach der Schwangerschaft in ein Diabetesprogramm, damit vierteljährlich der Langzeitwert untersucht werden kann um frühstmöglich einen Diabetes zu erkennen.
So weit-so gut.
Es wurde auch ein Zuckerbelastungstest gemacht: einzig "auffällig" war der nüchterwert von 100mg%.
Jetzt habe ich eine Überweisung gebraucht, darauf stand: Diagnose: Diabetes Typ2 (durch Diät behandelt)???????
Aber so wie ich das verstanden habe- habe ich keinen Diabetes. Meine Langzeitwerte sind immer um die 5,4-5,6 also alles im gesunden Bereich.
Muß er denn mich unter Typ 2 laufen lassen, damit ich an dem Programm teilnehmen kann?
Oder habe ich jetzt doch einen Diabetes? Woran macht man die Erstdiagnose denn fest?
Ich hatte erst eine Versicherung abgeschlossen, wo ich angeben mußte, ob ich Diabetiker bin, ich habe NEIN angekreuzt, mit gutem Gewissen. War das jetzt falsch?
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am 22.04.2014 21:58:19
Hallo Fragezeichen,
anhand der Werte (HbA1c unter 5,7, NBZ unter 120, oGTT-2h-Wert unter 200) kannst du beweisen, dass du keinen Diabetes hast - ganz egal wie dein Arzt dich einstuft. Hebe die Laborberichte auf, dann kannst du sie, falls erforderlich, der Versicherung vorzeigen und die ärztliche Dignose als Fehldiagnose kennzeichnen.
Dein Arzt kann vielleicht den quartalsweisen HbA1c und die weitere Untersuchung einfacher abrechnen, wenn er dich als Diabetikerin einstuft. Die engmaschige Kontrolle ist gut, auf die würde ich an deiner Stelle nicht verzichten. Aber eine Diabetikerin bist du erst, wenn du eine von den drei oben genannten Diagnosegrenzen überschreitest.
Beste Grüße, Rainer
Bearbeitet von User am 23.04.2014 02:35:51. Grund: . -
Gast
Rang: Gastam 23.04.2014 07:54:52
Ich kann Rainer da nur zustimmen. Aber Fakt ist: Der Arzt betuckt die Krankenkasse, wenn er dich als Typ2 einstuft. Von der KK bekommt er mehr Geld, wenn er dich ins DMP einschreibt, das wird auch wohl der Grund sein.
Übrigens: Der SS-Diabetes zeigt an, dass eine Fehlfunktion des Zuckerstoffwechsels besteht. Es gibt viele Fälle, in denen sich später ein Typ1 Diabetes entwickelt hat, das kann man nicht pauschal sagen. -
Gast
Rang: Gastam 23.04.2014 09:44:29
ich finde den arzt prima, die vierteljährliche kontrolle des hba1c kann der arzt sonst nicht machen lassen, (sonst nur einmal). die aussagen bei vertragsabschluß waren völlig richtig.
was der arzt für das dmp bekommt ist minimal und deckt nicht den aufwand.
ohne müßtest du die regelmäßige kontrolle selbst bezahlen.
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Gast
Rang: Gastam 23.04.2014 15:58:25
Auch wenn es mich persönlich nichts angeht (bin nicht GKV versichert), aber Betrug ist es trotzdem und zwar an allen GKV Versicherten.Wenn du Schwangerschaftsdiabetes hattest ist die Aussage, dass du Typ 2 bist definitiv falsch.Auch die Statistiken des DMP (falls diese jemals ausgewertet werden sollten...) wird so verfälscht.Ärzte haben mit dem DMP heutzutage so gut wie keine Arbeit mehr, dafür gibt es im Praxis PC Programme.Warum sollten wohl sonst viele Diabetologen darauf bestehen, dass Patienten nur aufgenommen werden wenn sie sich ins DMP einschreiben? -
Gast
Rang: Gastam 23.04.2014 17:32:39
wenn gkv für sinnlosen kram wie homöopatie unser geld rausschmeißen, da sind die 4mal 5€ für den hba1c ein pipifax. mehr bezahlt die kasse nicht.
natürlich kommt bei der auswertung vom dmp nur murks raus das wissen wir von anfang an.
bei diapraxen muß man sich garnicht ins dmp einschreiben geht auch bein ha, hat den vorteil daß man die rezepte um die ecke bekommt, auch labor geht dort, und Der Diabetologe bekommt den laborbericht überreicht, bringt den zusätzlichen vorteil man hat innerhalb 1-2 tagen den hba1c wert, von verschiedenen geräten und kann vergleichen.
was die ärzte für das dmp bekommen kann man nachlesen sind peanuts. -
Gast
Rang: Gastam 02.05.2014 15:14:43
bei einem hba1c von 5,4 - 5,6 ist ein Diabetes ausgeschlossen. Nur hast Du natürlich eine erhöhte Gefahr an Diabetes zu erkranken, da Du Schwangerschaftsdiabetes hattest. Damit gehörst Du halt automatisch zu der Gruppe Risikopatient, viele bekannte von mir die vorher schwangerschaftsdiabetes hatten haben später teilweise auch erst nach über 10 jahren diabetes bekommen, es kann passieren muß aber nicht, trotzdem finde ich es gut dann in einem solchen programm zu sein.gelebte vorsorge!!
gruß sylvia