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sorgen über meine blutzucker werte.

  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.05.2014 23:44:43
    hallo ihr lieben,
    ich mach mir etwas sorgen ... ich erzähl euch mal eben meine geschichte.
    letztes jahr im november wurde bei mir hohe hbac1 und nüchtern blutzuckerwerte festgestellt (6,3%, 105)

    Der Diabetologe wollte mir zunächst met verschreiben, aber ich wollte dies nicht und entschied mich für mehr bewegung und ausgewogene ernährung.

    im dezember wurde auch typ 1 ausgeschloßen und da wurde mir bereits berichtet das mein insulinwert normal sei, ich denke das ich da bereits durch die abnahme gute werte erzielt habe.

    anfang februar nun nach circa 15 kilo wurden neue tests gemacht und nun siehe da, der hba1c wert ging von 6,3% auf 5,6% runter und mein blutzucker nüchternwert ging von 105 auf 80 runter.
    ich war total happy wie ihr euch wahrscheinlich denken könnt.

    nun komme ich zu meinem problem...
    ich hab seit anfang februar nicht mehr abgenohmen, ich habe erstmal versucht mein gewicht zu halten, das klappt auch bisher auch ganz gut, obwohl ich wieder etwas "normaler" esse. ich achte immer noch drauf, aber ich gönne mir auch viel.

    und nun habe ich nächste woche ein termin zur blutentnahme und ich habe angst das meine werte schlecht geworden sind, das war für mich schon im oktober sehr schlimm.

    ich mein ich hab seitdem nicht mehr abgenohmen und esse wieder relativ "normal" und habe auch nicht dabei zugenohmen. sollte ich mir sorgen machen? dass ich trotz abnahme wieder schlechte werte haben könnte?

    liebe grüße
  • Gast

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    am 05.05.2014 08:06:11
    wenn du würfelst ist die antwort nicht besser / schlechter als wenn hier einer "wahrsagt" .
    was mir nie verständlich ist , da bietet der arzt dir met an , und du lehnst ab. sport und abnehmen hättest du auch mit met haben können.
  • Gast

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    am 05.05.2014 08:17:46
    hätte ich, aber wieso tabletten einnehmen, wenns auch so geht? ich hab schliesslich über nur paar monate durch bewusste ernährung und bewegung es geschafft abzunehmen und mein hbac1 wert zu verbessern.
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    am 05.05.2014 09:26:04
    Warum willst du nicht einfach den Arzttermin abwarten und sehen, was für ein HbA1c dieses mal rauskommt? Wenn er gut ist, dann kannst du weitermachen wie bisher. Wenn er schlecht ist, dann musst du was verändern. Dich vorher verrückt zu machen, bringt dir überhaupt nichts, zumal du den HbA1c ja nicht mal einfach in den letzten Tagen verbessern kannst.

    Für die Zukunft empfehle ich dir die Anschaffung eines BZ-Messgerätes und die gelegentliche Messung deiner BZ-Werte. Sinnvoll ist z. B. regelmäßig ein Tagesprofil, bei dir reicht das wahrscheinlich aller 2...3 Wochen mal aus. Dann misst du den Nüchternwert und die Werte in 2 Stunden (oder in 1 Stunde) nach jeder Mahlzeit. Dann merkst du zeitnah, wenn dein BZ sich verschlechtert und kannst sofort gegensteuern. Du bist viel zu sehr auf die Abnahme fixiert. Es gibt noch andere wesentliche Faktoren, die den BZ beeinflussen. Insbesondere sind das die regelmäßige Bewegung und die diabetesgerechte Ernährung mit moderater KH-Reduzierung.

    Alles Gute für deinen Arzttermin, Rainer
  • Gast

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    am 05.05.2014 11:27:25
    kann man den nbz mit fasten runterbekommen?
    gruß
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    am 05.05.2014 13:07:08
    Ja, das funktioniert meistens. Aber irgendwann musst du aufhören zu fasten und dann geht der NBZ wieder hoch. Auf den HbA1c habe so kurze Zeiträume übrigens fast keine Auswirkungen.

    Wen willst du mit so einem geschönten Wert denn betrügen, dich oder deinen Arzt? Gekonnt hast du damit absolut nichts, außer dass dein Arzt vielleicht denkt, dass du gar keine Behandlung brauchst. Dann mache lieber den Wert schlechter, damit du von ihm wirkungsvollere Medikamente bekommst. Alles andere macht überhaupt keinen Sinn.
  • Gast

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    am 05.05.2014 13:51:53
    also reagiert der nbz schneller auf das fasten als der hba1c?
    Gruß
  • Gast

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    am 05.05.2014 14:59:16
    Hi TS
    Zunächst Glückwunsch dass Du so früh beim Arzt warst. Dein Nüchternblutzucker ist leicht erhöht, ebenso Dein hba1c von 6,3, dies ist jedoch kein Diabetes, daher hast du auch durch Dein fasten den hba1c und den NBZ in ein gutes niveau zurückgebracht wo niemand von Diabetes sprechen würde. Daher scheint dies doch die richtige Methode für Dich zu sein. Du brauchst deswegen keine Angst vor den nächsten Werten haben; hat der Arzt mal einen ogtt mit Dir gemacht? Dies wäre bei dem hohen hba1c interessant gewesen. Ansich sollte man dies bei hba1c über 5,7 einmal machen. Der NBZ ist bei weitem nicht so aussagekräftig wie der hba1c.
    Gruß
  • Gast

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    am 05.05.2014 16:46:39
    hier schreibt der gast, der denn beitrag auch geschreiben hat :)

    ich habe nicht gefastet, das war ein anderer gast der das geschrieben hat.

    ich hab auf kalorien geachtet und das ich komplexe kohlenhydrate esse, dazu gab es viel gemüse ab und zu mageres fleisch und fisch. generell bewusster essen, deswegen kann ich auch mein gewicht momentan so gut halten.

    klar, es ist einfach nur meine angst nochmal eine solche diagnose zu bekommen, auch wenns noch keine diabetes war. ich dachte vielleicht gibt es hier menschen mit einer ähnlichen geschichte, die mir ihre erfahrungen mitteilen könnten.

    ich werd euch berichten wie es gelaufen ist :) danke euch.

  • Gast

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    am 05.05.2014 16:49:25
    ps: bei mir wurde kein oggt gemacht, ich hab zwar nachgefragt, aber er meinte das wäre nicht nötig :/
  • Gast

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    am 05.05.2014 17:09:52
    also normal wird bei einem hba1c über 5,7 ein ogtt gemacht:) aber was solls
  • Gast

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    am 05.05.2014 17:14:14
    fand ich auch seltsam :) naja,...
  • Gast

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    am 05.05.2014 17:21:34
    wenn der hba1c wert gemessen wird, muss am tag vor der blutentnahme irgednwas beachten?

    ich weiss nur das muss nüchtern komme muss das heißt 8 bis 12 studen vorher nix essen, nur wasser trinken geht klar.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.05.2014 19:08:24
    auch wieder quatsch, zum hba1c muß man weder morgens , noch nüchtern, noch irgendwas anderes kommen.
    er wird duch das alles "nicht" beeinflußt genau deshalb ist er ja so ideal.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.05.2014 20:26:13
    Mach dir nicht soviele Sorgen,das kann die Werte auch beeinflußen :)
    Gruß
  • Gast

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    am 05.05.2014 20:31:15
    nicht den hba1c !
  • Gast

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    am 05.05.2014 21:03:08
    bist du vertreter für hba1c werte?:)
  • Gast

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    am 06.05.2014 10:21:25
    kann man die verkaufen ? wenn ja wo.?
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    am 06.05.2014 11:12:06
    Kann das sein, dass hier manche glauben, dass ein HBA1c-Wert völlig unabhängig von den alltäglichen Blutzucker-Verläufen "entsteht"?
  • Gast

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    am 06.05.2014 11:46:01
    Der hba1c entsteht nur durch die Blutzuckerverläufe, bei einem gesunden Blutzuckerverlauf verläuft der Wert unterhalb 5,7 und bei einer Störung halt oberhalb dieses Wertes. Ein Wert unter 5,5 zeigt zB einen absolut gesunden Verlauf einer nicht therapierten Person an.
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    am 09.05.2014 23:28:28
    Gast schrieb:
    Ein Wert unter 5,5 zeigt zB einen absolut gesunden Verlauf einer nicht therapierten Person an.



    das ist leider falsch.


    zum fasten kannst du auch hier gucken: http://www.diabetes-forum.de/forum/topic/10515/diabetes-und-fasten

    dort habe ich eine fastenwoche dokumentiert. wie rainer oben schon angedeutet hat, sind lediglich kurzzeiteffekte nicht ungewöhnlich. das kommt aber auch auf die individuelle beschaffenheit an. beispw. ist bei mir eine gewichtsreduktion kaum möglich. daher sollten die effekte bei übergewicht und entsprechender abnahme bei vorhandenem übergewicht möglicherweise etwas länger anhalten.
  • Gast

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    am 10.05.2014 08:04:46
    purea schrieb:
    Gast schrieb:
    Ein Wert unter 5,5 zeigt zB einen absolut gesunden Verlauf einer nicht therapierten Person an.



    das ist leider falsch.


    zum fasten kannst du auch hier gucken: http://www.diabetes-forum.de/forum/topic/10515/diabetes-und-fasten

    dort habe ich eine fastenwoche dokumentiert. wie rainer oben schon angedeutet hat, sind lediglich kurzzeiteffekte nicht ungewöhnlich. das kommt aber auch auf die individuelle beschaffenheit an. beispw. ist bei mir eine gewichtsreduktion kaum möglich. daher sollten die effekte bei übergewicht und entsprechender abnahme bei vorhandenem übergewicht möglicherweise etwas länger anhalten.



    Jetzt fängt diese diskussion über den hba1c wieder an. Liebe purea alles Fachgesellschaften schreiben es so wie der Satz oben steht, leider gehörst Du dann zu einer Aunahme die es immer geben kann; dies tut mir wirklich leid, aber sowas gibt es in der Medizin. Bis auf einige Ausnahmen ist der hba1c nunmal sicher zum Ausschluß, sonst melde deinen Fall der DDG, der AdA und der WHO
    Gruß Waldemar
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    am 10.05.2014 08:14:41
    @purea

    Neugirig bin ich ja doch: Wie begründest Du jetzt Deinen Zweifel am HBA1c mit Deinen Fastenversuch? In dem Zusammenhang hast Du nie was von HBA1c bestimmen lassen und geschrieben, oder?
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    am 10.05.2014 12:20:28
    hjt_Jürgen schrieb:
    @purea
    Neugirig bin ich ja doch: Wie begründest Du jetzt Deinen Zweifel am HBA1c mit Deinen Fastenversuch? In dem Zusammenhang hast Du nie was von HBA1c bestimmen lassen und geschrieben, oder?


    moinsen jürgen,

    mein beitrag bezieht sich auf 2 unterschiedliche verhalte. zum einen diese aussage:

    "Ein Wert unter 5,5 zeigt zB einen absolut gesunden Verlauf einer nicht therapierten Person an."

    diese aussage ist falsch, wie ich ja hier gut dokumentiert habe. man müsste mindestens einschränkend erweitern, wie zb: auch bei werten unter 5,5... oder: ein wert von 5,5 ist kein garant...
    für leser die neu einsteigen: mein hba1c liegt bei 5,3 und bin diabetisch.

    2. verhalt, das fasten und der NBZ: ich habe im oben genannten thread meine fastenwoche dokumentiert. auch den signifikanten abfall des NBZ. und auch, dass es sich dabei um kurzzeiteffekte handelte. oben habe ich noch einschränkend angemerkt, dass es dabei sicher zu beachten gilt, wie die individuelle verfassung ist. da im meinem fall eine gewichtsreduktion nicht erwartbar war, war auch kein langzeiteffekt bzgl. des NBZ zu erwarten. ich vermute, dass das bei übergewichtigen menschen anders sein _könnte_, weil hier eine fettmassenreduktion erfolgen _könnte_, richtiges fasten vorausgesetzt. ich impliziere hier also die annahme, dass fettmassenreduktion den NBZ senkt, als laie.
    auf den hba1c bin ich nicht eingegangen in diesem zusammenhang. in meinem fall wird dies wohl einen zu vernachlässigen effekt dahingehend gehabt haben. anders wäre das wohl bei übergewichtigen t2er mit initialer und beibehaltener fettmassenreduktion durchs fasten.
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    am 10.05.2014 12:58:50
    Hattest Du die 5,3 denn auch bei Deiner Diagnose?
  • Gast

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    am 10.05.2014 13:51:17
    sie hat ja bisher noch gar keine diagnose.
    wenn man die bz nü- ogtt 1h- ogtt 2h , sieht stimmen die 5,3%
    doch vollkommen, denn der ausreißer nach 1 h bildet sich nicht ab. alles zwischen 90-120 paßt zu 5,3.
  • Gast

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    am 10.05.2014 14:57:12
    bei einem hba1c von 5,3 liegt der NBZ meisst im völlig gesunden Bereich, sprich unter 90 und der ogtt ist zu über 90% nach 1 h unter 140, aber wie gesagt Außnahmen gibts immer wieder aber ansonsten stellt der hba1c von 5,3 einen komplett gesunden Blutzuckerverlauf dar und wer dies nicht so sieht kann sich doch bei der ddg und allen gesellschaften der welt beschweren, pureal hat die adresse :)
    Gruß
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    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 10.05.2014 15:40:32
    Gast schrieb:
    bei einem hba1c von 5,3 liegt der NBZ meisst im völlig gesunden Bereich, sprich unter 90 und der ogtt ist zu über 90% nach 1 h unter 140, aber wie gesagt Außnahmen gibts immer wieder aber ansonsten stellt der hba1c von 5,3 einen komplett gesunden Blutzuckerverlauf dar und wer dies nicht so sieht kann sich doch bei der ddg und allen gesellschaften der welt beschweren, pureal hat die adresse :)
    Gruß


    dann hättest du deine aussage von oben eben genauer formulieren müssen. denn was du jetzt sagst, schränkt schon deutlich ein wenn du sagst, dass bei 100 testungen mit 5,3% 10 leute mit einer falschen gut-diagnose nach hause geschickt werden.

    @jürgen: vor 2,5 monaten war der ogtt 99/201/119. einen monat später wurde hba1c mit 5,3% bestimmt. jetzt ogtt 91/226/146. wenn man deinen beitrag bezüglich der diagnose an mehreren aufeinanderfolgenden tagen zu rate zieht, lautet die antwort also ja, bereits bei diagnosestellung.
    denn die 200 knacke ich ja problemlos, egal an welchem tag, auch mit hba1c von 5,3%.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.05.2014 18:45:10
    purea schrieb:
    Gast schrieb:
    bei einem hba1c von 5,3 liegt der NBZ meisst im völlig gesunden Bereich, sprich unter 90 und der ogtt ist zu über 90% nach 1 h unter 140, aber wie gesagt Außnahmen gibts immer wieder aber ansonsten stellt der hba1c von 5,3 einen komplett gesunden Blutzuckerverlauf dar und wer dies nicht so sieht kann sich doch bei der ddg und allen gesellschaften der welt beschweren, pureal hat die adresse :)
    Gruß


    dann hättest du deine aussage von oben eben genauer formulieren müssen. denn was du jetzt sagst, schränkt schon deutlich ein wenn du sagst, dass bei 100 testungen mit 5,3% 10 leute mit einer falschen gut-diagnose nach hause geschickt werden.

    @jürgen: vor 2,5 monaten war der ogtt 99/201/119. einen monat später wurde hba1c mit 5,3% bestimmt. jetzt ogtt 91/226/146. wenn man deinen beitrag bezüglich der diagnose an mehreren aufeinanderfolgenden tagen zu rate zieht, lautet die antwort also ja, bereits bei diagnosestellung.
    denn die 200 knacke ich ja problemlos, egal an welchem tag, auch mit hba1c von 5,3%.




    danneben 99% meine Herren bist du nervig, was willst du eigentlich?
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    am 10.05.2014 18:59:03
    Moin Purea,

    nach Deinem so geschätzten OGTT ist die DDG-Welt noch völlig in Ordnung: Du hast keinen Diabetes, weil nach 2 Stunden unter 200 und nüchtern unter 126.

    Nach dem neuesten und meines Wissens noch nicht allgemein verankerten Kriterium mit dem reproduzierbaren Überschreiten von 200 müssten die übrigen Grenzwerte eigentlich neu bestimmt werden, vor allem der OGTT. Würde vor allem die alten Diabetologen treffen, von denen heute noch ne ganze Reihe behaupten, dass auch völlig gesunde Menschen in der Spitze nach dem Essen von vielen KHs an die 300 messen können - weil es durchaus OGTT-Verläufe mit an die 300 nach ner Stunde und unter 140 nach 2 Stunden gibt. Und die sind nach der bisherigen OGTT-Lesart gesund.

    Insgesamt finde ich die Diskussion hier immer noch eine um den Kaiserbart. Denn höher als gesunder BZ und Diabetes sind ja macht ja nur einen graduellen und keinen substanziellen Unterschied. Und höher als gesunder BZ lässt sich eher direkt messen, als praktisch indirekt via HBA1c. Und dazu braucht man auch keine OGTT-Bestimmung, denn für das Anrichten möglicher Schäden ist dem höher als gesunden BZ völlig Wurscht, ob er die Diagnose-Kriterien schon überschreitet oder noch nicht. Ebenso für pro-aktive Betroffene, die halt unabhängig von der Definition dafür sorgen, dass ihr BZ alltäglich zuverlässig im gesunden Rahmen verläuft :)

    Bisdann, Jürgen
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    am 10.05.2014 20:55:11
    hjt_Jürgen schrieb:


    Insgesamt finde ich die Diskussion hier immer noch eine um den Kaiserbart. Denn höher als gesunder BZ und Diabetes sind ja macht ja nur einen graduellen und keinen substanziellen Unterschied. Und höher als gesunder BZ lässt sich eher direkt messen, als praktisch indirekt via HBA1c. Und dazu braucht man auch keine OGTT-Bestimmung, denn für das Anrichten möglicher Schäden ist dem höher als gesunden BZ völlig Wurscht, ob er die Diagnose-Kriterien schon überschreitet oder noch nicht. Ebenso für pro-aktive Betroffene, die halt unabhängig von der Definition dafür sorgen, dass ihr BZ alltäglich zuverlässig im gesunden Rahmen verläuft :)

    Bisdann, Jürgen


    vielen dank für die bestätigung.
    und weiter: damit erhält der ogtt implizit von dir einen daumen hoch. denn nur so ist ein "höher als gesunde(r) BZ" erstmal erkennbar und man kann dann durch eigenintiative konsequent einen gesunden BZ in seinen alltag einbauen. noch lange bevor hba1c-werte ansteigen und dann (endlich?) der diabetes voll-diagnosereif ist.

    es bringt nichts. wie ich bereits mehrfach und deutlich angemerkt habe sei von meiner seite aus, mit praktischer und belegter erfahrung, nachdrücklich darauf hingewiesen: handelt BEVOR sich etwas manifestiert. wie jürgen erklärt hat: diabetes ist (bei t2) ein gradueller prozess. ein prozess ist ein verlauf, eine stufe wird von der folgenden abgelöst, und nicht ein virus, der da ist oder nicht da ist. deshalb werde ich nicht müde davor zu warnen, sich an diagnoseschwellen (hoffnungsvoll?) festzuklammern. anders ausgedrückt: den prozess kann man viel leichter am anfang beeinflussen als am ende.

    wer bei einem stresstest weit über die 200 schießt und sich die absolution durch diagnoseschwellen-sklaventum ergaunert, wird dies (sehr wahrscheinlich) bereuen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.05.2014 21:19:38
    Meine Güte - beim Lesen deiner Texte geht einem echt der Hut hoch - merkst du denn gar nicht wie du nervst?

    Ich wünsche ja niemandem was schlimmes, aber dir wünsche ich echt, dass dir irgendein Arzt einen Diabetes bescheinigt, nur damit du endlich zufrieden bist.

    So jemanden wie dich hab ich echt noch nie gehört oder gelsen!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.05.2014 21:20:33
    Hallo liebe User
    ich finde Jürgen wirklich interessant; also wirklich in dem einem Threat erklärt er einem Fragesteller der Ihn fragt ob er mit 5,2 hba1c keinen Diabetes haben kann wortwörtlich:
    "Bei einem hba1c unter 5,5 wird ein Blutzuckerverlauf im absolut gesundem Rahmen dargestellt, der einen vollständig gesunden Blutzuckerverlaug darstellt:; sprich NBZ unter 90, ogtt nac 1 h unter 140"; und nun wird das alles von ihm revisiert nach dem eine person das gegteil darstellt, gratuliere zur wirklich standhaften Meinung. Früher hat man dazu gesagt wie das Fähnchen im Wind oder man hält einfach die .............:)....sehr unprofessionell Jürgen, immer nachdem wa gerade passt.
    Gruß Michael
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.05.2014 07:04:50
    Gast schrieb:
    Hallo liebe User
    ich finde Jürgen wirklich interessant; also wirklich in dem einem Threat erklärt er einem Fragesteller der Ihn fragt ob er mit 5,2 hba1c keinen Diabetes haben kann wortwörtlich:
    "Bei einem hba1c unter 5,5 wird ein Blutzuckerverlauf im absolut gesundem Rahmen dargestellt, der einen vollständig gesunden Blutzuckerverlaug darstellt:; sprich NBZ unter 90, ogtt nac 1 h unter 140"; und nun wird das alles von ihm revisiert nach dem eine person das gegteil darstellt, gratuliere zur wirklich standhaften Meinung. Früher hat man dazu gesagt wie das Fähnchen im Wind oder man hält einfach die .............:)....sehr unprofessionell Jürgen, immer nachdem wa gerade passt.
    Gruß Michael




    guten morgen
    tja ganz unrecht hast du mit der aussage nicht, aber daher ist dies hier ein forum und kein experte vor ort.
    wenn jürgen nun auf einmal den hba1c warum auch immer halt nicht mehr als wahl nummer 1 sieht ist es doch seine meinung , du bist da vielleicht schlauer und vertraust den experten der ddg.
    gruß
  • Bild User
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 11.05.2014 10:39:17
    Moin Michael,

    die Diagnose-Grenzwerte haben sich im Verlaufe der Behandlungs-Geschichte ergeben. Und sie haben alle ihre Ungenauigkeiten. Der HBA1c-Wert ist der letzte weltweit allgemein anerkannte, weil man sich mit seiner Anerkennung zur Diagnose auf ein einheitliches Bstimmungsverfahren geeinigt hat. Im Vergleich zu den anderen Grenzwerten gibt es damit wenige Ausnahmen. Zudem ist er an keine Bedingung gebunden wie nüchtern antreten und mit einer einmaligen Blutabnahme statt eines 2 1/2 Stunden Praxisaufenthalts gegessen, was nicht nur Ärzte schätzen, sondern auch die weitaus meisten Patienten.

    Wenn HBA1c 5,5 und besser, dann kein BZ nüchtern über 90 und keiner über 140mg/dl in der Spitze nach dem Essen, trifft für die meisten Ty2 zu, und die stellen immerhin etwa 80 von 100 Neudiagnosen.
    Etwa 10 von 100 sind Typ1 und können mit einer sehr schnellen Entwicklung den HBA1c-Wert in seiner Entwicklung einfach überholen.
    Unter den restlichen 10 findest Du Mody und Lada und weitere Ausnahmen.

    Wenn Du möglichst genau wissen willst, wo Du selbst BZ-mäßig stehst, musst Du zuhause mit einem geeichten Gerät Deinen Nüchternwert messen und die Spitze nach dem Essen von viiielen KHs. Der Weg zum Arzt kann das Ergebnis verfälschen. Zudem ergibt sich aus Langzeitstudien wie der Nurses Health Study, dass schon ab nüchtern 85mg/dl eine deutliche Tendenz zu diabetischer Entwicklung zu beobachten ist.

    Und schließlich solltest Du berücksichtigen, dass selbst bei einem Nüchternwert unter 85mg/dl und unter 120mg/dl in der Spitze nach dem Essen die Defekt-Entwicklung an Deiner BZ-Automatik längst in vollem Gange sein kann. Denn auch nur ansatzweise mit höherem BZ messbar wird die erst, wenn die so weit fortgeschritten ist, dass die in dieser Automatik zusammenarbeitenden Organe sie nicht mehr unter sich gesund ausgleichen können.
    Wenn der BZ endlich messbar ansteigt, vermeldet das also nicht den Beginn einer diabetischen Entwicklung, sondern schon eine deutlich fortgeschrittene.

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.05.2014 11:06:08
    Hi Jürgen
    Dann kann ich das so definieren, dass Du bei einem normalen Typ2 Diabetes einen hba1c von unter 5,5 als ausreichend ansiehst einen manifesten Diabetes bzw. ungesunde Blutzuckerwerte (über 90 NBZ, 140 nach 1h) auszuschliessen, aber nicht bei einem sich schnell entwickelnden 1er?
    Gruß Michael
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 11.05.2014 12:31:21
    Moin Michael,

    ein manifester Diabetes ist definiert als einer, der schon einen der Diagnose-Grenzwerte überschritten hat. Den schließt ein HBA1c-Wert von 5,5 und besser für den normalen Typ2 aus, der sich ja über den Zeitraum von mehreren Jahren von gesundem BZ über immer höheren entwickelt, bis er schließlich einen Diagnose-Grenzwert überschreitet.
    Und mit HBA1c 5,5 und besser würde ich dabei ebenso kein Überschreiten von nüchtern 90 und in der Spitze nach dem Essen 140 erwarten.

    Wenn also jemand aus meiner Familie mit 5,5 und besser vom Dok käme, würde ich den nur mit meinem Piekser und Messgerät plagen, wenn er verdächtige Symptome zeigte wie etwa bodenlos trinken oder/und beständig hundemüde oder/und auffällige Gewichtsveränderungen. Bitte nicht sofort wieder ausschließlich auf Diabetes beziehen. Das könnte auch manches andere bedeuten. Nur eben auch auffälligen BZ, und den kann ich halt messen, und für eine erste Einschätzung und für‘s anschließende ggf. BZ-begrenzende Verhalten (auch ohne Diagnosrereife!) auch ausreichend genau.

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.05.2014 20:19:11
    Ich würde ihn sogar erst ab 5,7 ohne Sympthome pieksen. :)
    Gruß Rosi