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ogtt veränderung durch kh reduktion + heftige reaktion
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am 09.05.2014 11:26:35
ahoi,
ich habe eine weitere frage zum ogtt. ich hatte diesen heute und die werte liegen über 10% über den von vor 2,5 monaten. ist diese doch sehr erhbeliche verschlechterung im relativ kurzen zeitraum durch kh reduzierte ernährung erklärbar?
eine weitere frage: ich habe heute den test vollzogen und bin nach guten 2 stunden aus der praxis. dann fing es 20 minuten später an. übelstes schwächegefühl, flauer magen, kaltschweißig, treppen fast unschaffbar und am ganzen körper krass zittrig. die realität habe ich ganz eigenartig wahrgenommen. irgendwie fremd. ich dachte, ich kippe jeden moment um. mir ist dieses gefühl unbekannt. könnte das eine unterzuckerung gewesen sein nach dem ogtt? kann leider nicht testen im moment.....aber das war echt übel. nun esse ich kartoffeln und es geht plötzlich merklich besser. -
am 09.05.2014 12:22:32
Hallo Purea,
vor einem oGTT musst du 3 Tage lang mindestens 150g KH pro Tag essen. Das steht in jeder Anleitung und hätte dir in der Praxis auch vorher gesagt werden müssen. Wenn du das nicht getan hast, dann ist die Reaktion auf die Glukoselösung stärker als normal und du kannst mit dem Ergbnis nicht viel anfangen.
Diese Unterzuckerung nach dem oGTT in der 3. Stunde kommt häufig vor. Nimm dir das nächste mal dein Messgerät und KH zum Nachschieben mit.
Wie waren denn die Werte? Bei der Erhöhung um ca. 10% kannst du getrost davon ausgehen, dass es an der KH-reduzierten Ernährung liegt und keine wesentliche Verschlechterung stattgefunden hat.
LG Rainer
Bearbeitet von User am 09.05.2014 12:24:11. Grund: . -
Gast
Rang: Gastam 09.05.2014 13:44:17
10 % veränderung bei mogtt sind normal der er sehr schlecht reproduzierbar ist
Gruß -
Gast
Rang: Gastam 09.05.2014 14:46:12
purea schrieb:
ahoi,
ich habe eine weitere frage zum ogtt. ich hatte diesen heute und die werte liegen über 10% über den von vor 2,5 monaten. ist diese doch sehr erhbeliche verschlechterung im relativ kurzen zeitraum durch kh reduzierte ernährung erklärbar?
eine weitere frage: ich habe heute den test vollzogen und bin nach guten 2 stunden aus der praxis. dann fing es 20 minuten später an. übelstes schwächegefühl, flauer magen, kaltschweißig, treppen fast unschaffbar und am ganzen körper krass zittrig. die realität habe ich ganz eigenartig wahrgenommen. irgendwie fremd. ich dachte, ich kippe jeden moment um. mir ist dieses gefühl unbekannt. könnte das eine unterzuckerung gewesen sein nach dem ogtt? kann leider nicht testen im moment.....aber das war echt übel. nun esse ich kartoffeln und es geht plötzlich merklich besser.
Hallo Purea
Dies ist in Deinem Fall nicht außergewöhnlich, wie bereits mehrfach erklärt gleicht Dein Fall dem meinen bei welchem es sich um einen 1er handelt. Dein Arzt wird ähnliches vermuten sonst würde er Dich nicht nach 2,5 Monaten wieder zu sich zm ogtt bestellen und in der Größenordnung sind meine Werte damals auch hoch gegangen. Der hba1c war da auch noch normal. das positive ist dass Du Dir nun weniger Gedanken um kohlenhydratarme Kost machen musst, weil damit bekommst Du die Werte über kurz oder lang nicht runter. Wünsch Dir alles gute.
Gruß -
am 09.05.2014 15:20:47
die werte waren wie folgt:
91
226/1h
146/2h
jetzt, 3 stunden nach vielen kartoffeln, salat mit dressing, fisch mit panade nur 94. ich habe also wahrscheinlich das mittagessen mit deutlicher unterzuckerung begonnen (was sich ja mit meinem fast-absturz deckt), weshalb der anstieg jetzt so gering ausfällt trotz deftigem essen.
ich habe in den 3 tagen davor immer ein paar kartoffeln zum mittag gegessen und ging davon aus, dass das reicht an kh zufuhr. offenbar irrte ich.
ich wurde nun zu einem weiteren spezialisten überwiesen. offenbar scheint mein fall große fragezeichen aufzuwerfen.
@gast: wegen deiner vermutung zum typ 1 bei mir: ich habe nun auch den endgültigen bericht aus dem krankenhaus und da heißt nun explizit, dass ein typ1 definitiv ausgeschlossen wird. weiter heißt es, dass auch eine entwicklung des typ 1 nicht zu erwarten sei. mal gucken, wie das weitergeht, aber ich denke ich halte mich jetzt an diese diagnose und bleibe weiter bei kh-reduktion. und einen ogtt mache ich erstmal nicht mehr.
Pankreas-Inselzell-IgG-Antikörper (ICA) qual negativ, Glutamatdekarboxylase (GAD)-IgG-Antikörper (EIA) negativ, IA-2-IgG-Antikörper unauffällig, Pankreas-Acinusepithel-IgG-Antikörper (IFT, qualit positiv, Pankreas-Acinusepithel-IgG-Antikörper (IFT) 10 'Titer' (kleiner 10)
außerdem c-peptid knapp 4000! -
Gast
Rang: Gastam 09.05.2014 15:47:07
nüchternwert ok
ogtt nach 2h kleiner 200 ok
hba1c ? wenn unter 6,5% ok
laut kriterien kein diabetes.
der 1h wert ist aus den kriterien rausgefallen.
und sagt eigentlich nur leichte sekretionsstarre.
der c-peptidwert allein ohne dazugehörenden bz wert sagt nichts aus.
hba1c 5,7-6,5% sog prä diabetes.
empf. sport und mäßige kh reduktion, und abwarten was kommt. -
am 09.05.2014 18:02:06
Moinmoin,
gesund ist Obergrenze Nüchtern-BZ 90mg/dl und in der Spitze nach dem Essen von viiiielen KHs maximal für ein paar Minuten 140. Alles darüber ist halt noch kein Diabetes, weil der erst dann anfängt, wenn wenigstens einer der meilenweit über gesund dafür definierten Grenzwerte überschritten wird.
Die Bezeichnung Sekretionsstarre vermittelt den Eindruck, als würde bei den Betazellen immer mehr Glukose ankommen, und sie würden darauf nicht reagieren. Tun sie aber noch ganz ordentlich, und zwar genau dann, wenn die Glukose bei ihnen ankommt, wie das Absinken von Stunde 1 nach 2 um 100mg/dl zeigt.
Gesund wird der größte Teil des Insulins für neu einverleibte Glukose nicht durch die Glukose selbst bestellt, die ja erst nach nem vollen Körperumlauf bei den Betas ankommen und Insulin bestellen kann, sondern durch Darmhormone, die Inkretine. Die bestellen passend zur Übergabe der Glukose aus dem Darm die zugehörige Menge Insulin, so dass sich die Glukose und ihr Insulin in der Pfortader auf dem kurzen Weg in die Leber treffen und darin sofort zu größten Teil verwurstet werden.
Die Messwerte oben sagen schlicht und einfach Diabetes. Denn der neueste Diagnose-Grenzwert ist die 200mg/dl-Marke. Wird sie an aufeinanderfolgenden Tagen zu beliebigen Zeiten überschritten, ist Diabetes.
Bisdann, Jürgen -
am 09.05.2014 19:54:15
hjt_Jürgen schrieb:
Die Messwerte oben sagen schlicht und einfach Diabetes. Denn der neueste Diagnose-Grenzwert ist die 200mg/dl-Marke. Wird sie an aufeinanderfolgenden Tagen zu beliebigen Zeiten überschritten, ist Diabetes.
Bisdann, Jürgen
muss man nicht auch berücksichtigen, was gegessen wird? die 200 knacke ich nach einem stresstest, aber nicht nach normalem essen. auch nicht mit viel kh. dieses zuckerwasser geht halt brutal schnell ins blut, was aber kein normalfall ist. ich kann ja mal einen test mit schwarzwälder kirschtorte machen. bin mir aber sicher, dass ich da nicht die 200 überschreite. demnach würde man bei mir sicherlich schwierigkeiten haben, an mehreren aufeinander folgenden tagen höher 200 zu messen (wenn nicht gezielt und massiv gestresst wird).
aber wie dem auch sei, für mich ist nur interessant, dass etwas "kaputt" ist und damit ist es für mich praxisrelevant. ob dabei eine offizielle diagnoseschwelle gerissen wird oder nicht, ist unerheblich, wie ich bereits vielfach angemerkt habe. also weiter sport und gesunde, bewusste ernährung, keine stresstests mehr! -
am 09.05.2014 20:24:02
Wenn Du statt der Torte 2 normale (nicht Spar-) Brötchen mit Kirschmarmelade isst, könntest Du wahrscheinlich schon die 200 ne Stunde weiter knacken.
An Deiner Stelle würd ich mal schauen, mit welchen Portionen von was mein BZ unter 140 in der Spitze etwa ne Stunde weiter bliebe, und mich halt danach richten.
Daumendrück, Jürgen -
Gast
Rang: Gastam 09.05.2014 20:44:24
purea schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Die Messwerte oben sagen schlicht und einfach Diabetes. Denn der neueste Diagnose-Grenzwert ist die 200mg/dl-Marke. Wird sie an aufeinanderfolgenden Tagen zu beliebigen Zeiten überschritten, ist Diabetes.
Bisdann, Jürgen
muss man nicht auch berücksichtigen, was gegessen wird? die 200 knacke ich nach einem stresstest, aber nicht nach normalem essen. auch nicht mit viel kh. dieses zuckerwasser geht halt brutal schnell ins blut, was aber kein normalfall ist. ich kann ja mal einen test mit schwarzwälder kirschtorte machen. bin mir aber sicher, dass ich da nicht die 200 überschreite. demnach würde man bei mir sicherlich schwierigkeiten haben, an mehreren aufeinander folgenden tagen höher 200 zu messen (wenn nicht gezielt und massiv gestresst wird).
aber wie dem auch sei, für mich ist nur interessant, dass etwas "kaputt" ist und damit ist es für mich praxisrelevant. ob dabei eine offizielle diagnoseschwelle gerissen wird oder nicht, ist unerheblich, wie ich bereits vielfach angemerkt habe. also weiter sport und gesunde, bewusste ernährung, keine stresstests mehr!
Also Purea
Du bist mir wirklich ein Rätsel; du bettelst doch hier seit Wochen förmlich darum Diabetikerin zu sein, nun sagt Dir endlich jemand dass Du es geschafft hast und dass ist dann auch wieder verkehrt?; also aus Dir würde ich gerne mal schlau werden.
Gruß -
am 09.05.2014 22:59:29
hjt_Jürgen schrieb:
An Deiner Stelle würd ich mal schauen, mit welchen Portionen von was mein BZ unter 140 in der Spitze etwa ne Stunde weiter bliebe, und mich halt danach richten.
Daumendrück, Jürgen
...was ich auch sehr konsequent durchziehe, wie man an meinem hier gut dokumentierten werdegang ablesen kann :-)
ich hoffe, es animiert zum nachmachen.
Bearbeitet von User am 09.05.2014 23:01:55. Grund: . -
am 09.05.2014 23:14:48
Gast schrieb:
Also Purea
Du bist mir wirklich ein Rätsel; du bettelst doch hier seit Wochen förmlich darum Diabetikerin zu sein, nun sagt Dir endlich jemand dass Du es geschafft hast und dass ist dann auch wieder verkehrt?; also aus Dir würde ich gerne mal schlau werden.
Gruß
wie nun auch du hoffentlich abschließend erkannt hast, lag ich von anfang an richtig. und auch mein verhalten war dementsprechend punktgenau: konsequente ernährungsumstellung, bewegung, ohne rumlamentieren und ohne unkritisches/naives festhalten an scharfen diagnosegrenzen.
aber keine sorge, ich anerkenne dein zwischenzeilenhaftes zurückrudern ;-) -
Gast
Rang: Gastam 10.05.2014 12:52:41
@ purea: Zu was für einem Spezialisten sollst du denn jetzt? Und warum? Das würde mich mal interessieren.
Ehrlich gesagt klingt das für mich eher nach "Abwimmeln" nerviger Patienten.
Aber vielleicht irre ich ja auch... -
Gast
Rang: Gastam 10.05.2014 14:25:03
würde ich bei ihr genauso machen :)
der 1h wert beim ogtt ist nach richtlinien nicht der welcher zählt sondern 200 nach 1 h
gruß -
Gast
Rang: Gastam 10.05.2014 14:54:09
Ich würde allen Patienten mit einem hba1c zwischen 5 und 5,6 empfehlen sofort einen ogtt durchführen zu lassen; indem Bereich befinden sich unglaublich viele Diabetiker die es noch nicht wissen.
So ein Quatsch :( -
am 10.05.2014 15:31:44
Gast schrieb:
@ purea: Zu was für einem Spezialisten sollst du denn jetzt? Und warum? Das würde mich mal interessieren.
Ehrlich gesagt klingt das für mich eher nach "Abwimmeln" nerviger Patienten.
Aber vielleicht irre ich ja auch...
es klingt eher nach "außergewöhnlich gut versorgt". und ehrlich gesagt wundere _ich_ mich, wie schlecht ihr hier scheinbar alle versorgt seid. ein arzt, der bei meinen werten, und dies scheint ja in euren bundesländern der fall zu sein, nicht reagiert, handelt "gemeingefährlich". in dem sinne, dass sowohl schaden am patienten als auch am beitragszahler mittel- bis langfristig entsteht.
der wechsel erfolgt nun in eine größere schwerpunktpraxis, bei der auch mody getestet werden kann.
es kann doch nun wirklich nicht so schwer zu verstehen sein, DASS SIE AM ANFANG einer pathologie handeln müssen und NICHT WARTEN. ich rate dringend, sollte ein stresstest pathlogische glukoseuafnahmen zeigen und der arzt draufhin sagen: "das ist zwar krank, aber in meinem buch steht, dass das krankhafte erst zählt, wenn es 5 minuten länger krankhaft ist und auch in einem forum sagen alle, dass das erst um 14 uhr krankhaft ist und vorher nicht", WECHSELN SIE DEN ARZT...oder besser gleich das bundesland :-)
berauben sie sich nicht der großartigen chance, jahre und möglicherweise jahrzehnte bis zum ende spritz- und medikamentfrei auszukommen, wenn ein t2 sehr früh erkannt wird.
-
Gast
Rang: Gastam 10.05.2014 15:53:04
hallo purea,
sorry aber dann müßte halb deutschland umziehen, und auf jeden arzt so wie du ihn dir vorstellst käme pro patient 5 sec mehr zeit hätt er nicht.
und die kassen wären pleite, und der arzt könnte keine anderen patienten mehr versorgen.
alle deine bisherigen ca 5 ak tests , gehen voll auf das budget, de anderen natürlich auch.
und eine sp praxis die gentests (mody ist eine genetische erkrankung) gibt es mm nach nicht.
einer der gentests kann zb nur in gb gemacht werden und kostet jenseits 10k€.(einer).
wenn wie du verlangst alle prädiabetiker dieses ausschöüfen würden, müßten neue großlabors gebaut werden.
rund die hälfte aller t1 dmler haben nicht mal einenak test,
und es sind noch nicht mal alle ak bekannt (für die gibts dann garkeinen test)
bei t2 (diagnose per anschau) wird überhaupt kein ak test gemacht, erst bei ketoascidose im kh. -
am 10.05.2014 16:10:47
Gast schrieb:
hallo purea,
sorry aber dann müßte halb deutschland umziehen, und auf jeden arzt so wie du ihn dir vorstellst käme pro patient 5 sec mehr zeit hätt er nicht.
und die kassen wären pleite, und der arzt könnte keine anderen patienten mehr versorgen.
alle deine bisherigen ca 5 ak tests , gehen voll auf das budget, de anderen natürlich auch.
und eine sp praxis die gentests (mody ist eine genetische erkrankung) gibt es mm nach nicht.
einer der gentests kann zb nur in gb gemacht werden und kostet jenseits 10k€.(einer).
wenn wie du verlangst alle prädiabetiker dieses ausschöüfen würden, müßten neue großlabors gebaut werden.
rund die hälfte aller t1 dmler haben nicht mal einenak test,
und es sind noch nicht mal alle ak bekannt (für die gibts dann garkeinen test)
bei t2 (diagnose per anschau) wird überhaupt kein ak test gemacht, erst bei ketoascidose im kh.
ja, hast vermutlich recht, es ist sicher nicht so einfach, wie ich es dargestellt habe. ich habe jedenfalls einen sehr positiven eindruck von der versogung gewonnen und wünsche jedem, auch in diesen "genuss" zu kommen. langfristig, bei geeigneter eigenmotivation, soll das schießlich auch zu kostenersparnis führen. -
am 10.05.2014 16:31:10
Gast schrieb:
und eine sp praxis die gentests (mody ist eine genetische erkrankung) gibt es mm nach nicht.
einer der gentests kann zb nur in gb gemacht werden und kostet jenseits 10k€.(einer).
dazu noch: zwecks forschung gibt es meines wissens auch in D eine einrichtung in bayern. ich vermute, dass dahingehend ein kontakt besteht mit der SP.
es wurde jedenfalls bereits erwähnt und ob dann wirklich getestet wird, entscheidet sich nächste woche, wenn ich vorstellig war. -
Gast
Rang: Gastam 10.05.2014 18:47:38
purea schrieb:
Gast schrieb:
@ purea: Zu was für einem Spezialisten sollst du denn jetzt? Und warum? Das würde mich mal interessieren.
Ehrlich gesagt klingt das für mich eher nach "Abwimmeln" nerviger Patienten.
Aber vielleicht irre ich ja auch...
es klingt eher nach "außergewöhnlich gut versorgt". und ehrlich gesagt wundere _ich_ mich, wie schlecht ihr hier scheinbar alle versorgt seid. ein arzt, der bei meinen werten, und dies scheint ja in euren bundesländern der fall zu sein, nicht reagiert, handelt "gemeingefährlich". in dem sinne, dass sowohl schaden am patienten als auch am beitragszahler mittel- bis langfristig entsteht.
der wechsel erfolgt nun in eine größere schwerpunktpraxis, bei der auch mody getestet werden kann.
es kann doch nun wirklich nicht so schwer zu verstehen sein, DASS SIE AM ANFANG einer pathologie handeln müssen und NICHT WARTEN. ich rate dringend, sollte ein stresstest pathlogische glukoseuafnahmen zeigen und der arzt draufhin sagen: "das ist zwar krank, aber in meinem buch steht, dass das krankhafte erst zählt, wenn es 5 minuten länger krankhaft ist und auch in einem forum sagen alle, dass das erst um 14 uhr krankhaft ist und vorher nicht", WECHSELN SIE DEN ARZT...oder besser gleich das bundesland :-)
berauben sie sich nicht der großartigen chance, jahre und möglicherweise jahrzehnte bis zum ende spritz- und medikamentfrei auszukommen, wenn ein t2 sehr früh erkannt wird.
sorry aber bei dir kommt eh ein 1er raus........wetten?
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Gast
Rang: Gastam 11.05.2014 07:02:11
Gast schrieb:
Ich würde allen Patienten mit einem hba1c zwischen 5 und 5,6 empfehlen sofort einen ogtt durchführen zu lassen; indem Bereich befinden sich unglaublich viele Diabetiker die es noch nicht wissen.
So ein Quatsch :(
Das ist ja wohl sehr übertrieben, oder?
Gruß -
Gast
Rang: Gastam 11.05.2014 08:50:33
Finde ich nicht, ebenso wie Jürgen halte ich den hba1c lange nicht so aussagekräftig wie ein Blutzuckerwert.
Gruß -
Gast
Rang: Gastam 11.05.2014 15:02:10
Also, nur um es mal festzuhalten: Für die Erhaltung der persönlichen Lebensqualität ist Prophylaxe unbestritten sinnvoll, aber zum Einsparen von Kosten taugt sie gar nichts!!! Die KK werden keinen Cent sparen, wenn Leute regelmäßig zu irgendwelchen Vorsorgen gehen. Das ist schon lange bekannt, wird aber (natürlich) nie groß kommuniziert.Im Gegenteil ist es so, dass Vorsorge grundsätzlich Geld, und zwar sehr viel Geld, kostet.
In diesem Fall also z.B. ein Gentest für 10000 Euro, aber es gibt da unzählige Beispiele.
Das muss man sich einfach mal klarmachen, denn allgemein wird ja immer das Gegenteil vermutet! -
am 12.05.2014 15:11:52
Gast schrieb:
Also, nur um es mal festzuhalten: Für die Erhaltung der persönlichen Lebensqualität ist Prophylaxe unbestritten sinnvoll, aber zum Einsparen von Kosten taugt sie gar nichts!!! Die KK werden keinen Cent sparen, wenn Leute regelmäßig zu irgendwelchen Vorsorgen gehen. Das ist schon lange bekannt, wird aber (natürlich) nie groß kommuniziert.Im Gegenteil ist es so, dass Vorsorge grundsätzlich Geld, und zwar sehr viel Geld, kostet.
In diesem Fall also z.B. ein Gentest für 10000 Euro, aber es gibt da unzählige Beispiele.
Das muss man sich einfach mal klarmachen, denn allgemein wird ja immer das Gegenteil vermutet!
man könnte auch selbst vorsorgen. im falle diabetes sind die kosten ja im rahmen. ein messgerät und streifen reichen ja dann auch sehr lange.
ich wünschte schon, dass ich das früher mal getan hätte. auf der anderen seite: wie würde man auf diese idee kommen? vielleicht wenn erbliche vorbelastung bestünde....aber sonst? -
am 12.05.2014 15:22:48
Gast schrieb:
sorry aber bei dir kommt eh ein 1er raus........wetten?
nach dem ich heute nach einer moderaten kh-zufuhr den höchsten wert ever (171) bei mir gemsessen habe, möchte ich die wette neuerdings lieber nicht eingehen :( -
Gast
Rang: Gastam 12.05.2014 17:58:47
Immer noch ohne Medis?Sieht trotzdem nach 2 aus-171 ist noch nix -)) -
am 12.05.2014 18:05:08
Gast schrieb:
Immer noch ohne Medis?Sieht trotzdem nach 2 aus-171 ist noch nix -))
ich bin gespannt, was der neue arzt sagen wird die tage. werde wie immer berichten :-) -
Gast
Rang: Gastam 13.05.2014 07:21:07
Hi purea
ich wollte oder will ja nicht besserwisserich sein aber da mit dem niedrigen hba1c wert war bei mir halt genauso. Dies ist halt die Ausnahme bei 1er Diabetikern (Lada etc); da kann der hba1c noch im Anfangsstadium niedrig sein weil der Diabetes ihn überholt. Irgendwo hatte Jürgen so einen Satz geschrieben und bei mir war es auch so. Wenn Du nun den hba1c in einem Jahr messen würdest und nichts dagen tust wäre er sicherlich mehr auf 5,3.
Gruß -
am 13.05.2014 12:14:08
ich nehme deine beiträge nicht als besserwisserisch wahr. obwohl ich zugeben muss, dass ich ein wenig "angst" vor deinen beiträgen habe. meine einstellung zum 1er kennst du ja.
jedenfalls ist es seit diesem scheiß ogtt eindeutig schlechter geworden. 2 scheiben vollkorntoast heute morgen und schon wieder 171. ich merke das auch sofort. ich werde richtig matschig im kopf bei solchen werten. -
Gast
Rang: Gastam 13.05.2014 13:03:15
hey du darfst keine angst davor haben ob 1er oder 2er, dass ist kein grosser unterschied. Damit kann man super leben. Das mit dem matschig werden kenne ich, dass gefühl ist normal
gruß -
Gast
Rang: Gastam 13.05.2014 13:53:47
http://www.diabetes-deutschland.de/archiv/4917.htm
Schau dir dies mal an vielleicht findest du dich wieder.
Gruß -
am 13.05.2014 14:22:18
Gast schrieb:
http://www.diabetes-deutschland.de/archiv/4917.htm
Schau dir dies mal an vielleicht findest du dich wieder.
Gruß
sehr interessant. mindestens 2 der kriterien treffen auf mich zu. laut artikel ist damit ein lada "sehr wahrscheinlich" und es sollte ein ak-test durchgeführt werden. dieser wurde, wie oben erwähnt, bereits durchgeführt. da GAD negativ, liegt wiederum kein lada vor.
wenn ich arzt wäre, würde ich wohl sagen: sehr interessanter fall. nun macht es schon sinn, dass ich an einen weiteren spezialisten überwiesen wurde. die sache ist zumindest ab vom regelfall und scheint vertrakt. -
am 13.05.2014 14:37:48
Gast schrieb:
hey du darfst keine angst davor haben ob 1er oder 2er, dass ist kein grosser unterschied. Damit kann man super leben. Das mit dem matschig werden kenne ich, dass gefühl ist normal
gruß
da fällt mir noch eine frage zu deinem verlauf ein: weißt du noch deinen c-peptid wert? war dieser damals bereits erniedrigt? -
am 13.05.2014 14:45:09
Hallo Purea,
hast du mal auf das Datum des Beitrags gesehen? Der ist von 2006, also schon 8 Jahre alt. Damals kannte man nur Typ1 und 2 und LADA, den man deshalb eine Weile lang sogar Typ 1,5 nennen wollte.
Heute ist man in der Differenzierung ein ganzes Stück weitere, Interessant sind bei untypischen Diabetikern vor allem die verschiedenen monogenetischen MODY-Typen. Ja, es macht Sinn, dass sich ein Spezialist mit seinen Erfahrungen deinen Diabetes mal ansieht. Wobei du nicht darauf hoffen solltest, dass er dir eine eindeutige Antwort geben kann. Er kann mit seinen Erfahrung aber wahrscheinlich eine besser fundierte Vermutung aufstellen. Keine Antikörper bedeutet übrigens nicht zwangsläufiig kein LADA. Es ist auch LADA möglich, bei dem die Antikörper erst später nachgewiesen werden können.
Meine Empfehlung an dich ist, dass du dich nicht verrückt machen lassen sollst. Tue das beste für deinen BZ, dann liegst du bei allen Diabetesarten richtig. Erst wenn du das auf die eine oder andere Weise nicht mehr hinbekommst, könnte der Typ wichtig werden. Werde ein bisschen ruhiger, so wie es deinen noch relativ guten Werten entspricht.
Beste Grüße, Rainer
Bearbeitet von User am 13.05.2014 15:07:55. Grund: . -
am 13.05.2014 14:58:41
Rainer schrieb:
Tue das beste für deinen BZ, dann liegst du bei allen Diabetesarten richtig. Erst wenn du das auf die eine oder andere Weise nicht mehr hinbekommst, könnte der Typ wichtig werden. Werde ein bisschen ruhiger, so wie es deinen noch relativ guten Werten entspricht.
Beste Grüße, Rainer
ja, das scheint wohl das sinnvollste. -
Gast
Rang: Gast -
am 13.05.2014 15:26:06
weil normalerweise das c-peptid bei typ 1 erniedrigt sein sollte.
4000 ist eher massiv erhöht und würde eigentlich gegen t1 sprechen.
1. Unterscheidung von Typ 1- und Typ 2- Diabetes
Dieses erfolgt am besten durch die gleichzeitige
Bestimmung von Glukose und
C- Peptid bei dem oralen Glukosetoleranztest.
Bei Typ1- finden sich erniedrigte, beim Typ2-
Diabetes normale bis erhöhte C- Peptidkonzentrationen
im Blut. Zum gleichen Ergebnis
führt der i.v. Glukagontest.
Wichtig ist diese Fragestellung besonders für
die Abgrenzung des latenten oder späten
autoimmunen Diabetes Typ 1 mit nur geringer
Konzentration Typ1- Diabetes- spezifischer
Autoantikörper ( Anti- ICA-; Anti – GAD- ; Anti-
Insulin- Antikörper), vom Typ 2- Diabetes.
2. Verdacht auf Insulinresistenz
Bei einer marginal gestörten Glukosetoleranz
weist ein erhöhter Anstieg des C- Peptides
während des oralen Glukosetoleranztestes auf
eine Insulinresistenz hin.
Baehr, von R. / Schmidt, F.-P. (unbekanntes Datum): Diabetes mellitus und Insulinresistenz - C-Peptid, in: Diagnostik Info 140, Institut für Medizinische Diagnostik Berlin – Potsdam MVZ GbR
Bearbeitet von User am 13.05.2014 15:32:53. Grund: . -
am 13.05.2014 17:18:08
Aber Typ1 und Insulinresistenz schließen sich keineswegs gegenseitig aus, sondern werden gar nicht selten in trauter Wirtsgemeinschaft beobachtet ;) -
Gast
Rang: Gastam 13.05.2014 19:36:15
mir hat Der Diabetologe damals direkt gesagt dass ein in der norm liegender hba1c wert schon ein deutliches zeichen dafür ist dass es sich um einen 1er handeln würde, ansonsten wäre der hba1c meist schon bei einem neuen 2er über 6,0.........diese aussage hat sich dann auch später bestätigt
gruß