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Blutzuckerwerte
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Gast
Rang: Gastam 22.05.2014 23:06:53
Hallo an Alle,
erstmal vielen Dank für Eure Rückmeldungen.
Ein paar weitere Infos
Ich achte sehr auf meine Ernährung und vermeide alles. was s den Blutzuckerwert übermäßg in die Höhe treibt. Keine Nudeln, Keine Torte,..... Ich ernähre mich viel von Gemüse. Salat, esse ausschließlich Vollkornbrot, mageres Fleisch u. ä.
Ich spritze ca 1 Stunde, manchmal schon etwas eher vopr der Nahrungsaufnahme die notwendige Dosis Insulin,. so dass es passiert, das der Blutzucherwert vpr dem Essen auf +- 60 ainkt.
Warum ich meine Frage gestellt habe? Weil ich auf jeden Fall Folgekrankheten vermeiden will.i -
am 22.05.2014 23:37:07
Moin Jens,
die Wirkung von gespritztem Insulin wird mit körperlicher Aktivität vervielfacht, und zwar entsprechend seiner Wirkkurve, und auch die ist abhängig von körperlicher Aktivität.
Hausnummern-Beispiel:
Start mit 5mmol/l, schnelles Analog-Insulin spritzen für 4 BEs und die dann essen
-und anschließend 2 Stunden vor dem Compi sitzen und nach 3 Stunden mit Wirkauslauf wieder 5mmol/l messen.
-und anschließend mauern und verputzen und schon nach 45 Minuten 5mmol/l messen und noch einmal 4 BEs essen
-und weiter mauern und verputzen und 60 Minuten weiter wieder 5mmol/l messen und noch einmal 4 BEs essen und weitere 60 Minuten weiter 10mmol/l messen...
Und in der Remission kommt noch das eigene Insulin dazu, und zwar abhängig von 2 Regelkreisen. Der erste sorgt bei völlig gesunden Menschen für den Löwenanteil der Insulin-Ausgabe, wenn die neu gegessene Glukose aus dem Darm in den Blutkreislauf übergeben wird. Damit treffen sich die Glukose und ihr Insulin in der Pfortader auf dem kurzen Weg in die Leber und werden da drin zusammen zum größten Teil verwurstet.
Der zweite ist der, an den wir meistens denken, wenn wir die Reaktion unserer Betas auf Glukose meinen, also die Glukose, die direkt bei den Betas ankommt und die zur entsprechenden Ausgabe von Insulin stimuliert.
Tatsächlich hat die Glukose schon einen Ganzkörper-Umlauf hinter sich, wenn sie selbst bei den Betas ankommt. Gesund mit nicht mehr als 7-8mmol/l für wenige Minuten in der Spitze etwa 1 Stunde nach dem Einverleiben.
In dem Maße, in dem dieser erste Regelkreis nicht ausreichend funktioniert hat, setzt nun der zweite mit entsprechend höherem BZ ein und stimuliert die Insulin-Ausgabe. Gesund ausreichend für maximal 8mmol/l, und da kann die Insulin-Ausgabe schon deutlich übertrieben ausfallen. Mit höherem BZ natürlich noch sehr viel übertriebener - bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die Betas zahlenmäßig nicht mehr zu übertriebenen Ausgaben imstande sind.
Zwei von einer unbekannten Anzahl von Bedingungen, die sich auf den BZ auswirken.
Bedeutet für die meisten von uns und auch für Dich:
Nicht wirklich berechenbarer Hintergrund. Folglich kannst Du nur systematisch beobachten und entsprechend fortlaufend und Ende-offen optimieren. Aber das macht niemand anders, der seinen BZ mit Diabetes einigermaßen gesund steuert.
Daumendrück, Jürgen -
Gast
Rang: Gastam 23.05.2014 07:52:08
Gast schrieb:
Ob bei einem Nichtdiabetiker denn dann der hba1c von 5,2 okay ist , sorry hatte mich verschrieben aber habs schon gegooglet, ist bei einem nichtdiabetiker ein ganz normaler gesunder hba1c wert wohl.
Gruß
Wo hast du denn den schwachsinn gelesen? Der Wer wird nur bei Diabetikern und nicht bei ´Gesunden ´ bestimmt und da sagen 5,2 nichts Gruß