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  • Gast

    Rang: Gast
    am 22.05.2014 17:12:55
    Hallo,

    Ich bin seit 10 Diabetiker Typ 1. Mein Langzeitzucker liegt konstant bei 5,2 - 5,7 mg/dl. Mein Arzt Schwerpunktpraxis für Diabetiker) fand das i. O. weil meine Zuckerwerte niemals nach unten schwankten, sondern nur nach dem Essen steigen, was normal ist.

    Nach einem Umzug in eine andere Stadt sagt mir nun die neue Ärztin, dass meine Werte viel zu niedrig seien, besser wären Werte um die 6,5 mg/dl. Der Referenzbereich (HbA1c) des Labors wies bei einer Blutuntersuchung 4,4 - 5,7 mg/dl aus. Mein Hinweis, dass mein gemessener Wert (5,5 md/dl) im Referenzbereich tat die Ärztin mit der Aussage ab, jedes Labar lege eigene Referenzbereiche fest.

    Wie ist das bei den hier schreibenden Diabetikern/-innen? Welche Richtwerte geben die Ärzte aus? Gibt es ggf. eine seriöse Info-Quelle im Intemet?

    Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

    Lieber Gruß


  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 22.05.2014 18:08:55
    Hallo Gast,

    Glückwunsch zu deinen guten Werten.

    Der HbA1c wird übrigen in % (oder neu auch mmol/mol) angegeben, aber ich bin sicher, dass du das richtige meinst. Wenn du dir sicher bist, dass dieser Wert nicht mit häufigem Niedrigzucker erkauft wurde, dann machst du alles richtig. Du führst dann deinen BZ annähernd so, wie er bei gesunden verläuft und das kann nicht verkehrt sein. Bei der Ärztin musst du dann auf Durchzug schalten.

    Hast du denn häufiger mal BZ unter 80 mg/dl bzw. 4,5 mmol/l?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 22.05.2014 18:27:30
    na das muß ja eine tolle ärztin sein,
    referenzwerte, legt nicht das labor fest (und die sagen auch garnichts aus) das sind die werte der zwei "referenzlösungen"
    mit denen das hplc gerät eingestellt wird.
    da es keine normlösungen gibt, ist die bezeichnung refernzlösung eine hilfsbezeichnung.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 22.05.2014 19:16:29
    Rainer schrieb:
    Hallo Gast,

    Glückwunsch zu deinen guten Werten.

    Der HbA1c wird übrigen in % (oder neu auch mmol/mol) angegeben, aber ich bin sicher, dass du das richtige meinst. Wenn du dir sicher bist, dass dieser Wert nicht mit häufigem Niedrigzucker erkauft wurde, dann machst du alles richtig. Du führst dann deinen BZ annähernd so, wie er bei gesunden verläuft und das kann nicht verkehrt sein. Bei der Ärztin musst du dann auf Durchzug schalten.

    Hast du denn häufiger mal BZ unter 80 mg/dl bzw. 4,5 mmol/l?



    bei 5,2 annähernd, der wert ist wohl gesund; was ist denn bei dir gesund rainer?
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    am 22.05.2014 19:21:03
    Moin Frager,

    Du steuerst Deinen BZ offenbar praktisch völlig gesund und damit um Welten besser, als die beste ärztliche Einstellung. Wenn Du damit wenige Unterzuckerungen produzierst, also Werte unter 50mg/dl und/oder unter Deiner Wohlfühl-Untergrenze bei vielleicht 60-70, ist das völlig in Ordnung.

    So lange wir selbst dafür sorgen, ist für uns mit Diabetes ALLEIN der gesunde BZ der Richtwert und jede Stunde von 24 ein Gewinn, die wir unseren BZ in dem Bereich halten, HBA1c-mäßig von unter 4 bis 5,5. Da würde ich mich an Deiner Stelle überhaupt nicht beirren lassen.

    Weiter so :) Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 22.05.2014 19:21:20
    jetzt kommt wieder diese diskussion auf; ich frage mich jedoch auch was der satz soll dass der hba1c von 5,2 nur annähernd an den eines gesunden kommt; dies muss mal jemand erklären.
    Gruß
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 22.05.2014 19:29:27
    schrieb:
    jetzt kommt wieder diese diskussion auf; ich frage mich jedoch auch was der satz soll dass der hba1c von 5,2 nur annähernd an den eines gesunden kommt; dies muss mal jemand erklären.
    Gruß



    Nichts einfacher als das. Gesund erreicht der BZ in der Spitze nach dem Essen für ein paar Minuten 120-140mg/dl. Wenn er höhere Ausflüge machen würde, würde er unbehandelt dann nicht rechtzeitig genug wieder niedrig genug für HBA1c 5,2 sein.
    Aber mit Insulin aus dem Pen ist absolut keine Kunst, den BZ statt auf 140 auf 240 und mehr ansteigen zu lassen und dann rechtzeitig dafür wieder unter 100 zu haben, so dass der HBA1c davon überhaupt nicht berührt wird. Aber das wäre dann allenfalls annähernd gesund :(
  • Gast

    Rang: Gast
    am 22.05.2014 19:50:14
    hjt_Jürgen schrieb:
    schrieb:
    jetzt kommt wieder diese diskussion auf; ich frage mich jedoch auch was der satz soll dass der hba1c von 5,2 nur annähernd an den eines gesunden kommt; dies muss mal jemand erklären.
    Gruß



    Nichts einfacher als das. Gesund erreicht der BZ in der Spitze nach dem Essen für ein paar Minuten 120-140mg/dl. Wenn er höhere Ausflüge machen würde, würde er unbehandelt dann nicht rechtzeitig genug wieder niedrig genug für HBA1c 5,2 sein.
    Aber mit Insulin aus dem Pen ist absolut keine Kunst, den BZ statt auf 140 auf 240 und mehr ansteigen zu lassen und dann rechtzeitig dafür wieder unter 100 zu haben, so dass der HBA1c davon überhaupt nicht berührt wird. Aber das wäre dann allenfalls annähernd gesund :(



    Hi Jürgen aber bei einem ´Unbehandelten ´ mit normalem Lebensstil ist ein hba1c doch wohl gesund, oder?
    Gruß
  • Gast

    Rang: Gast
    am 22.05.2014 21:11:24
    @ Gast: Kannst du deine Aussage nochmal etwas erläutern, ich verstehe gerade nur Bahnhof....Ist ein "Unbehandelter" ein Nichtdiabetiker? Was hat der "normale" (was ist das?) Lebensstil damit zu tun? Und natürlich ist ein HbA1c gesund, kann aber auch krank sein...Sorry, nicht bös gemeint, aber ich verstehe nicht, was du uns sagen wolltest.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 22.05.2014 21:13:55
    Ob bei einem Nichtdiabetiker denn dann der hba1c von 5,2 okay ist , sorry hatte mich verschrieben aber habs schon gegooglet, ist bei einem nichtdiabetiker ein ganz normaler gesunder hba1c wert wohl.
    Gruß
  • Gast

    Rang: Gast
    am 22.05.2014 23:06:53
    Hallo an Alle,

    erstmal vielen Dank für Eure Rückmeldungen.

    Ein paar weitere Infos

    Ich achte sehr auf meine Ernährung und vermeide alles. was s den Blutzuckerwert übermäßg in die Höhe treibt. Keine Nudeln, Keine Torte,..... Ich ernähre mich viel von Gemüse. Salat, esse ausschließlich Vollkornbrot, mageres Fleisch u. ä.

    Ich spritze ca 1 Stunde, manchmal schon etwas eher vopr der Nahrungsaufnahme die notwendige Dosis Insulin,. so dass es passiert, das der Blutzucherwert vpr dem Essen auf +- 60 ainkt.

    Warum ich meine Frage gestellt habe? Weil ich auf jeden Fall Folgekrankheten vermeiden will.i
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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 22.05.2014 23:37:07
    Moin Jens,

    die Wirkung von gespritztem Insulin wird mit körperlicher Aktivität vervielfacht, und zwar entsprechend seiner Wirkkurve, und auch die ist abhängig von körperlicher Aktivität.

    Hausnummern-Beispiel:
    Start mit 5mmol/l, schnelles Analog-Insulin spritzen für 4 BEs und die dann essen
    -und anschließend 2 Stunden vor dem Compi sitzen und nach 3 Stunden mit Wirkauslauf wieder 5mmol/l messen.
    -und anschließend mauern und verputzen und schon nach 45 Minuten 5mmol/l messen und noch einmal 4 BEs essen
    -und weiter mauern und verputzen und 60 Minuten weiter wieder 5mmol/l messen und noch einmal 4 BEs essen und weitere 60 Minuten weiter 10mmol/l messen...

    Und in der Remission kommt noch das eigene Insulin dazu, und zwar abhängig von 2 Regelkreisen. Der erste sorgt bei völlig gesunden Menschen für den Löwenanteil der Insulin-Ausgabe, wenn die neu gegessene Glukose aus dem Darm in den Blutkreislauf übergeben wird. Damit treffen sich die Glukose und ihr Insulin in der Pfortader auf dem kurzen Weg in die Leber und werden da drin zusammen zum größten Teil verwurstet.
    Der zweite ist der, an den wir meistens denken, wenn wir die Reaktion unserer Betas auf Glukose meinen, also die Glukose, die direkt bei den Betas ankommt und die zur entsprechenden Ausgabe von Insulin stimuliert.

    Tatsächlich hat die Glukose schon einen Ganzkörper-Umlauf hinter sich, wenn sie selbst bei den Betas ankommt. Gesund mit nicht mehr als 7-8mmol/l für wenige Minuten in der Spitze etwa 1 Stunde nach dem Einverleiben.
    In dem Maße, in dem dieser erste Regelkreis nicht ausreichend funktioniert hat, setzt nun der zweite mit entsprechend höherem BZ ein und stimuliert die Insulin-Ausgabe. Gesund ausreichend für maximal 8mmol/l, und da kann die Insulin-Ausgabe schon deutlich übertrieben ausfallen. Mit höherem BZ natürlich noch sehr viel übertriebener - bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die Betas zahlenmäßig nicht mehr zu übertriebenen Ausgaben imstande sind.
    Zwei von einer unbekannten Anzahl von Bedingungen, die sich auf den BZ auswirken.

    Bedeutet für die meisten von uns und auch für Dich:
    Nicht wirklich berechenbarer Hintergrund. Folglich kannst Du nur systematisch beobachten und entsprechend fortlaufend und Ende-offen optimieren. Aber das macht niemand anders, der seinen BZ mit Diabetes einigermaßen gesund steuert.

    Daumendrück, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 23.05.2014 07:52:08
    Gast schrieb:
    Ob bei einem Nichtdiabetiker denn dann der hba1c von 5,2 okay ist , sorry hatte mich verschrieben aber habs schon gegooglet, ist bei einem nichtdiabetiker ein ganz normaler gesunder hba1c wert wohl.
    Gruß



    Wo hast du denn den schwachsinn gelesen? Der Wer wird nur bei Diabetikern und nicht bei ´Gesunden ´ bestimmt und da sagen 5,2 nichts Gruß