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Habe ich ein Problem?
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Gast
Rang: Gastam 23.06.2014 15:38:16
Ich bin männlich, Ende 50, war mal recht mollig und nun etwa normalgewichtig. Ich treibe 3 - 4 mal Sport in der Woche (Radfahren (ca 2 h pro Einheit) und Joggen (1 h pro Einheit)).
Seit einiger Zeit fühle ich mich nach Mahlzeiten oft schlecht.
Ich werde zittrig, mein Puls steigt und ich fühle mich recht unwohl.
Vor Jahren hatte ich vom Hausarzt ein Blutzuckermessgerät bekommen, das ich nun wiederbelebt habe.
Hier mal einige Werte von mir.
Nüchternblutzucker vor dem Frühstück: 101, 116, 103, 102
Blutzucker kurz nach dem Essen: 255, 211, 195
Blutzucker 2 h nach Mahlzeiten: 102
Sind solch hohe Werte nach Mahlzeiten noch normal, oder muss ich zum Arzt?
Vielen Dank im Voraus für eure Antwort.
Grüße
Hans -
am 23.06.2014 17:34:05
Moin Hans,
gesunde Menschen haben in der Spitze etwa 1 Stunde nach dem Essen von viiiiiiielen KHs=Zucker maximal und für ein paar Minuten 140mg/dl.
Wo die eigene Blutzucker-Automatik das mit Diabetes oder auf dem Weg zum Diabetes nicht mehr so ganz packt, ist die einfachste Möglichkeit, systematisch zu entdecken, was den eigenen Blutzucker wie hoch antreibt und echte Blutzucker-Treibmittel nur in so bemessenen Portionen zu genießen, dass die 140 danach unterschritten bleiben.
Wer das so macht, findet häufig auch, dass die Portionen ein Stück größer ausfallen können, wenn direkt im Anschluss an das Einverleiben ne halbe Stunde muntere Bewegung erfolgt.
Daumendrück für‘s Entdecken, Jürgen -
Gast
Rang: Gastam 07.07.2014 09:37:42
Hallo Jürgen,
vielen Dank für deine Antwort.
Ich habe in letzter Zeit öfter den Blutzucker gemessen, um ein Gefühl zu bekommen, welche Werte ich wann habe und wie ich mich dabei fühle.
Meine Blutzuckerregulierung ist zeitversetzt. Sie setzt zu spät ein und manchmal regelt sie noch nach unten, wenn ich bereits unten bin. Letzte Woche hatte ich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen 3 mal eine Unterzuckerung. Kalter Schweiß, Benommenheit , einfach das Gefühl der Sprit geht aus und man wird langsam, unkonzentriert und bedeppert im Kopf.
Ist das Typ 2 Diabetes? Mein Hausarzt hat mir Enyglid 0,5 mg verschrieben. Ein mal hab ich eine genommen, aber die Messwerte sagten, dass diese Tablette kaum Wirkung hatte. Da ich diese Woche eine kleine OP haben werde, rät der Beipackzettel vor Einnahme in solchen Fällen ab. Ich werde die Tabletten nächste Woche regelmäßig einnehmen.
Ich versuche kaum Süßes zu essen und verwende Vollkorn. Dennoch habe ich das Gefühl den Blutzucker in den 2 Stunden nach den Mahlzeiten nicht unter 180 halten zu können.
Grüße
Hans -
Gast
Rang: Gastam 07.07.2014 10:58:31
Sodele, komme gerade vom Hausarzt. Der Langzeitzucker HBA1c beträgt 5,9
Außer dass ich mich nach dem Essen schlecht fühle, würde die kurzzeitige Überzuckerung dem Körper nicht schaden.
Also alles im grünen Bereich wie es scheint - oder?
Grüße
Hans -
am 07.07.2014 11:13:03
Moin Hans,
Dein Hausarzt macht mir Spaß :(
Denn erstens sorgen große Blutzucker-Schwankungen vermehrt für Gefäßverkalkungen (gelten da unabhängig von allen sonstigen Blutzucker-Werten als eigenständiges Risiko) und zweitens und direkt AM WICHTIGSTEN: Du fühlst dich damit mies.
Klar kannst Du das jetzt so stehen lassen. Machen auch ganz sicher die meisten in Deiner Situation. Aber wenn Du das nicht willst, kannst Du ja auch mal nach dieser seit vielen Jahren weltweit bewährten Anleitung versuchen, Deine Situation zu verbessern.
Daumendrück, Jürgen -
am 07.07.2014 12:02:18
hjt_Jürgen schrieb:
Klar kannst Du das jetzt so stehen lassen. Machen auch ganz sicher die meisten in Deiner Situation. Aber wenn Du das nicht willst, kannst Du ja auch mal nach dieser seit vielen Jahren weltweit bewährten Anleitung versuchen, Deine Situation zu verbessern.
Daumendrück, Jürgen
Ob man diese Anleitung auch empfehlen kann wenn man im Berufsleben steht wage ich zu bezweifeln. Woher soll die Energie kommen die nötig ist um im Beruf zu bestehen? Egal ob geistige oder körperliche Tätigkeit...eine Verteufelung von KH hilft nicht, wenn man die Energie aus KH benötigt... -
am 07.07.2014 13:08:06
DungeonKeeper schrieb:
Ob man diese Anleitung auch empfehlen kann wenn man im Berufsleben steht wage ich zu bezweifeln. Woher soll die Energie kommen die nötig ist um im Beruf zu bestehen? Egal ob geistige oder körperliche Tätigkeit...eine Verteufelung von KH hilft nicht, wenn man die Energie aus KH benötigt...
Demnach wären also nach Deiner Meinung die KHs vollkommen raus? Denn 1g KH liefert gerade mal 4kcal, während Du mit 1g Fett gleich 9kcal essen kannst ;) -
am 07.07.2014 14:11:09
hjt_Jürgen schrieb:
Demnach wären also nach Deiner Meinung die KHs vollkommen raus? Denn 1g KH liefert gerade mal 4kcal, während Du mit 1g Fett gleich 9kcal essen kannst ;)
Nein...ich halte die Anleitung für nicht oder kaum praktikabel wenn man im Berufsleben steht. Die von dir gepostete Anleitung nimmt die KH raus...nicht ich:
Zitat Anleitung 'Schritt 2':
'Eliminiere Brot, Frühstückflocken, Reis, Bohnen, alle Mehlprodukte, Kartoffeln, Körner und Obst. Nimm alle deine Kohlenhydrate mit Gemüse zu dir.'
Eliminieren = entfernen / Glaubst du, dass es sinnvoll ist die Energie ausschließlich aus Fetten zu beziehen? -
Gast
Rang: Gastam 07.07.2014 16:04:25
Wenn's nur so einfach währe,eliminiere einfach alle KH.....
Ich kann's nicht :(( -
Gast
Rang: Gastam 07.07.2014 16:48:27
wie wäre es wenn statt dem wort eliminieren, das wort
sinnvoll einschränken stehen würde ?
zb beim obst, statt 100g orange 220g erdbeeren,
statt morgens 2 brötchen nur 1. mttags statt den teller voll kartoffeln nur 3st (kleine), zum abend brotmenge reduzieren.
usw usw. es geht.
und wer das macht rdeuziert auch die benötigte insulinmenge
egal ob eigenes oder gespritztes. -
am 07.07.2014 17:27:24
Ich weiß von Leuten, die voll im Berufsleben ne Woche oder 14 Tage fasten. Sie nehmen dabei ein paar Kilos ab, und das war’s dann. Selbst völlig schlanke Menschen mit BMI 20 haben noch genügend Speicherfett für ne Woche Berufsleben ohne jede zusätzlich zugeführte Kalorie.
Dass sich das in den ersten Tagen dumm anfühlt, hat 2 Gründe.
1. Es ist ungewohnt.
2. Der an die KHs gewöhnte Organismus muss im Rahmen von 2-3 Tagen erst wieder auf die Fettnutzung umstellen.
Aber zurück zur Anleitung. Das Ziel dabei ist, möglichst schnell und einfach raus zu finden, wie viel die eigene Blutzucker-Automatik noch zu leisten vermag.
Ein Vorschlag, niemand zwingt Dich ihn anzunehmen. Doch ja, man kann auch die KHs pro Mahlzeit immer weiter verringern, bis die BZ-Spitze nach dem Essen unter 140 bleibt. Und auch dazu wird niemand gezwungen, sondern auch das ist nur ein Vorschlag, den man nutzen oder lassen kann. -
Gast
Rang: Gastam 07.07.2014 17:32:12
Gast schrieb:
wie wäre es wenn statt dem wort eliminieren, das wort
sinnvoll einschränken stehen würde ?
zb beim obst, statt 100g orange 220g erdbeeren,
statt morgens 2 brötchen nur 1. mttags statt den teller voll kartoffeln nur 3st (kleine), zum abend brotmenge reduzieren.
usw usw. es geht.
und wer das macht rdeuziert auch die benötigte insulinmenge
egal ob eigenes oder gespritztes.
Das wäre nicht Sinn und Zweck der Übung, was du beschreibst ist FdH und für niemanden langfristig durchführbar. Du brauchst eine gewisse Menge Energie, um deinen Alltag zu bewältigen - und genau dafür brauchst du Kohlenhydrate. Die darfst du auch getrost essen, niemand verbietet dir das, nur als Diabetiker müssen es die richtigen sein - aus Vollkorn.
Um bei deinem Beispiel zu bleiben, wären das anstatt der zwei normalen Brötchen morgens, lieber zwei Vollkornbrötchen, bzw. Vollkornbrot, anstatt z. B. Kartoffelbrei aus dem Päckchen lieber ein paar richtige Kartoffeln, Vollkornnudeln, Semmelnknödeln aus Vollkornbrötchen usw.
Zu erwähnen ist noch, dass der, der bisher zwei normale Brötchen aß, bei Vollkornbrötchen in der Regel nur eines oder 1 1/2 essen wird, weil die langkettigen Kohlenhydrate besser und länger sättigen. Das ist bei vielen Dingen so.
Beerenfrüchte sind übrigens sehr gut für uns.
Was man eliminieren sollte, sind alle Fertig- und Halbfertigprodukte, kurzum das ganze Industriefutter, das es im Handel gibt.
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Gast
Rang: Gastam 07.07.2014 17:58:32
-dafür braucht man kohlenhydrate-
und genau dieser satz ist falsch man kann mit extrem wenig kh sehr gut den alltag bewältigen, da0 der mensch kohlenhydrate braucht um kraft zu haben ist ein märchen.
genau wie das mit den cerealien, genau wie das mit dem vollkorn bis vor ca 80 jahren hat niemand freiwillig vollkorn gegessen, das ist eine erfindung von solchen nazispinnern wie bruker und konsorten, und alle plapperns nach.
sehr viele menschen vertragen überhaupt kein vollkorn
und nein ich habe nicht von fdh gesprochen da man statt kh die genüse und fleischportion größer machen kann.
(wenn es sein muß)
auch hält man diese reduzierung problemlos über jahre ,
da gibts keine einschränkung.
kh einheiten sind kh einheiten völlig egal wie diese heißen,
vollkornmehl hat keine anderen kh ketten als normales mehl nur der anteil der fasern/fette/proteine ist höher.
meistens ist noch glucoe in form von maltose zum färben dabei, den ungefärbt siehts aus wie schon mal gegessen.
und viele "vollkornbrötchen sind weiter nichts als braun gefärbte(mit maltose=2 glucose) normale brötchen die obendrüber mit ner unsinnigen körnermischung bestreuselt sind. -
Gast
Rang: Gastam 07.07.2014 18:31:49
Nun, braun gefärbte Brötchen sind keine Vollkornbrötchen, ich sprach von Brot oder Brötchen aus dem ganzen Korn. Und wenn dafür beispielsweise Roggenkörner genommen werden, ist der Teig automatisch braun, egal, wie fein das Mehl ausgemahlen wurde. Zugegebenermaßen muss man suchen, um einen Bäcker zu finden, der so backt, aber es gibt sie. Und in den meisten Bäckereien erhält man auch die Auskunft, was Vollkorn ist und was nicht.
Ob es jetzt vor 80 oder vor 100 Jahren war, kann ich dir nicht genau sagen. Aber damals gab es ausschließlich Vollkornmehl und Vollkornprodukte, weil es keine Industrie gab, die in der Lage gewesen wäre, den Keim und die Randschichten vom Korn zu trennen.
Falls du mal eine Diabetiker-Schulung bekommst, wirst du das lernen, mit den kurz- und langkettigen Kohlenhydraten. Sie sind schon anders und haben insbesondere jede Menge Ballaststoffe, die Weißmehl nicht hat.
Fleischportionen größer machen, kannst du, wie gesund das ist ist ja noch fraglich. Meinst du mit "genüse" Gemüse oder die Genüsse? Genuss ist wichtig - und da muss jeder für sich wissen, was für ihn Genuss ist, eine größere Fleischportion für mich auf jeden Fall nicht, die werden ehr kleiner, wenn ich sehe, wie Schlachvie erzeugt, gemästet und geschlachtet wird.
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Gast
Rang: Gastam 07.07.2014 19:12:59
da bist du im irrtum egal wie grob oder fein roggenmehl ausgemahlen ist das daraus gebackene brot ist "nicht" braun sondern "grau" .
auch solltest du dich mal schlau darüber machen , daß man mit einer mühle zwar körner knacken kann aber keine molekülketten, das ist märchen.
und nein früher gabs kein vollkorn als standart ,dann der anteil wurde außer in notzeiten verfüttert.
übrigen schon die alten römer vor über 2000jahren haben "feinstes weißbrot" gegessen.
weißmehl gibt es seit weit über 2000 jahre.
und ob du fleisch ißt oder nicht ist doch deine sache.
übrigens wollten die mir auch solche märchen in der schulung erzählen, ging nicht. (ich hatte eine, aber habe nicht nur brav zugehört sondern auf feher hingewiesen) -
am 07.07.2014 19:26:12
Gast schrieb:
Falls du mal eine Diabetiker-Schulung bekommst, wirst du das lernen, mit den kurz- und langkettigen Kohlenhydraten. Sie sind schon anders und haben insbesondere jede Menge Ballaststoffe, die Weißmehl nicht hat.
Wer nach so einer Schulung bei sich selbst den BZ-Verlauf nach dem Essen systematisch mit kurzen und langen Ketten vergleicht, verbucht diesen allgemeinen Teil schlicht als Tradition.
Viel interessanter ist das systematische Beobachten des eigenen BZ nach dem Verzehr der verschiedensten KHs. Da kann es durchaus Dinge geben, die den eigenen BZ kaum berühren, obwohl sie sehr KH-haltig sein sollen und den BZ anderer Esser gewaltig antreiben. Und das Gleiche lässt sich auch umgekehrt beobachten. Die geschulten Verallgemeinerungen können da gewaltig in die Irre führen :( -
Gast
Rang: Gastam 20.07.2014 14:23:18
Hallo zusammen,
ich hoffe die Ursache für meine Entgleisungen gefunden zu haben.
Eine Blutanalyse zeigte einen massiver Vitamin D3-Mangel. Dr. Google sagt, dass es einen Zusammenhang zwischen D3-Mangel und erhöhtem Blutzucker gibt.
Ich nehme nun Dekristol 20.000 i.E und hoffe damit meinen Blutzucker wieder in den Griff zu bekommen.
Erste Messungen lassen mich hoffen.
Vielen Dank für eure Unterstützung.
Liebe Grüße
Hans -
am 25.07.2014 23:32:29
Gast schrieb:
-dafür braucht man kohlenhydrate-
und genau dieser satz ist falsch man kann mit extrem wenig kh sehr gut den alltag bewältigen, da0 der mensch kohlenhydrate braucht um kraft zu haben ist ein märchen.
genau wie das mit den cerealien, genau wie das mit dem vollkorn bis vor ca 80 jahren hat niemand freiwillig vollkorn gegessen, das ist eine erfindung von solchen nazispinnern wie bruker und konsorten, und alle plapperns nach.
sehr viele menschen vertragen überhaupt kein vollkorn
und nein ich habe nicht von fdh gesprochen da man statt kh die genüse und fleischportion größer machen kann.
(wenn es sein muß)
auch hält man diese reduzierung problemlos über jahre ,
da gibts keine einschränkung.
kh einheiten sind kh einheiten völlig egal wie diese heißen,
vollkornmehl hat keine anderen kh ketten als normales mehl nur der anteil der fasern/fette/proteine ist höher.
meistens ist noch glucoe in form von maltose zum färben dabei, den ungefärbt siehts aus wie schon mal gegessen.
und viele "vollkornbrötchen sind weiter nichts als braun gefärbte(mit maltose=2 glucose) normale brötchen die obendrüber mit ner unsinnigen körnermischung bestreuselt sind.
Ganz genau!!!
Ich lebe seit Nov. 2013 KH-arm und beziehe meine wenigen KH aus Gemüse welches ich frisch koche oder roh esse. Ich arbeite Vollzeit und habe mittlerweile 15 Kilo abgenommen und was noch wichtiger ist mein Hba1c ist von 8,9 auf 7,3 gesunken- ganz ohne Medikamente. Mir geht es großartig und meine Diabetologin ist begeistert.
Falls jemand nicht auf Brot verzichten kann- das Eiweißbrot ist sehr lecker und KH -arm (gibt zwar Unterschiede aber hat auf jeden Fall viel weniger KH als zB Vollkornbrot oder sonstiges Brot/Brötchen)