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Beta-Zellen aus adulten Stammzellen, keine Autoimmunreaktion mehr?
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Arelie
Rang: Gastam 14.03.2009 15:30:37
Hallo,
ich habe folgenden Artikel gelesen:
http://www.diabetes.uni-duesseldorf.de/fachthemen/neuemethoden/index.html?TextID=862
Jetzt frage ich mich aber, warum wird nach Implantieren von adulten Stammzellen, die sich zu Inselzellen differenziert haben, scheinbar keine Autoimmunreaktion ausgelöst?
Klar sind diese Zellen autolog, aber das Problem bei Diabetes Typ 1 ist ja, dass der Körper die eigenen Zellen nicht mehr als eigen erkennt.
Dann müssten doch auch die neu gewonnenen Beta-Zellen, da es ja im Prinzip der gleiche Zelltyp, wie der zuvor angegriffene ist, zerstört werden.
...Überall lese ich aber, das würde nicht passieren, weil die Zellen eben autolog seien.
Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen, ich muss eine Präsentation in der Schule halten, in der ich mich auch zum aktuellen Forschungsstand äußern will (Heilungsansätze, etc.).
Vielen Dank und Grüße
Arelie -
klausdn
Rang: Gastam 14.03.2009 16:13:33
hallo,
du hast was überlesen, da steht daß es ein therapieansatz für die zukunft seien "könnte".
versuche am menschen haben stattgefunden außer kurzfristigen erfolgen ist nichts passiert(keine dauererfolge)
wirkliche "erfolge" haben die forscher bisher "nur"
bei den sogenannten diabetesmäusen erzielt, und inzwischen hat sich herausgestellt, daß sachen die bei mäusen funktionieren, noch lange nicht beim menschen funktionieren. es ist hoffnungsvoll aber noch lange kein durchbruch.
ein wirklicher durchbruch wäre dies sofern es erfolgreich ist
http://www.diabetes-kids.de/heilung/bahnbrechende-diamyd-r-studie-zur-praevention-des-kindlichen-diabetes-genehmigt.html
viel glück mfg. klaus
von klausdn -
Jürgen
Rang: Gastam 14.03.2009 17:43:03
und noch eins:
http://www.healthcentral.com/diabetes/c/17/51864/regenerating-islet von Jürgen -
Arelie
Rang: Gastam 15.03.2009 15:17:00
Vielen Dank für die Antworten, aber ich frag mich immer noch, wie das rein theoretisch ein Heilungsansatz sein kann... Die Antikörper etc. gegen die Beta-Zellen befinden sich ja immer noch im Körper und müssten doch dann auch auf die transplantierten Zellen ansprechen, da es ja der gleiche Zelltyp ist, oder? Müssten dann nicht trotzdem Immunsuppressiva verabreicht werden, die dann aber wiederum das gesamte Immunsystem schwächen?
...Ich bin ein bisschen verwirrt, ich habe soviel zu dem Thema gelesen und es scheint eine Menge Heilungsansätze zu geben, ich würde aber am liebsten nur zwei vorstellen. Einen bei bereits fortgeschrittener Diabetes und einen Präventiven...
Grüße von Arelie -
Jürgen
Rang: Gastam 15.03.2009 15:58:49
Moin Arelie,
am liebsten würden das die Profis auch. Dass da bislang nichts dabei ist, was Dich überzeugt, macht Dir die Situation doch recht deutlich: Bislang hat niemand wirklich einen Plan :-(
Das funktionierende Modell für die transplantierten Zellen ist der transplantierte Pankreas, mit dem schon ne ganze Reihe ehemaliger Diabetiker seit mehr oder weniger vielen Jahren rumlaufen, meistens in Combo mit ner transplantierten Niere. Allerdings mit der täglichen Dröhnung an Immunsuppressiva.
Dabei haben Immunsuppressiva immer mehr unangenehme Nebenwirkungen, als passend gespritztes Insulin. Und das passende Spritzen kann man lernen, auch wenn es heute noch nicht zum Anleitungsrepertoire unsere Fachärzte gehört. Wenn es gehörte, würde eine zufällige Blutuntersuchung irgendwann am Tag einen INSULINER meistens nicht einmal als diabetesverdächtig ausweisen, und dann bräuchte kein Diabetiker wegen seines Diabetes auf seine gesunde Nierenfunktion zu verzichten.
Gutes Gelingen! Jürgen
Unbehandelt wird ein Mensch mit Diabetes immer mehr krank, weil sein Blutzucker ungesund hoch verläuft.
Behandelt wird ein Mensch mit Diabetes immer mehr krank, weil er seinen Blutzucker ungesund hoch verlaufen lässt. -
gr
Rang: Gastam 15.03.2009 20:48:59
Auch wenn's wieder verschwindet - bei: "Behandelt wird ein Mensch mit Diabetes immer mehr krank, WEIL er seinen Blutzucker ungesund hoch verlaufen lässt." muss das "weil" ein "wenn" sein! Denn so, wie es da steht würde es bedeuten, daß jeder, der seinen DM behandelt, seinen BZ zu hoch laufen läßt.
Es könnte höchstens noch lauten: " Weil er seinen BZ ungesund hoch verlaufen lässt, wird auch ein behandelter Mensch mit DM immer mehr krank."
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dd
Rang: Gastam 16.03.2009 12:11:33
Sehr richtig.
Aber, wat wellst de maachen.
Deutsch ist halt zu schwer für manchen
Forenrider. -
gr
Rang: Gastam 16.03.2009 15:28:29
So eng würde ich das nicht sehen. Da ich Jürgen "kenne", weiss ich wie er tickt und verstehe, was er meint, auch wenn es etwas fehlerhaft geschrieben ist - daran kann man aber sein "Fachwissen" nicht messen! -
Jürgen
Rang: Gastam 16.03.2009 18:38:20
Moin Arelie,
wo wir Deinen Thread schon für unsere Diskussion missbrauchen, hier ein paar Stichworte zur Erklärung:
Gesund wacht ein Mensch mit um 60-80 mg/dl auf, hat im Zeitrahmen von 30-90 Minuten nach viel Glukoseinput für wenige Minuten eine Blutzucker-Spitze um 120-140 und ist nach 2 Stunden längst wieder zurück um 80. Mit einem BZ-Verlauf, der immer längere Zeiten immer höher darüber hinaus ragt, verbessert sich stufenlos und zunehmend die Aussicht, diabetische Folgekrankheiten zu entwickeln.
Diagnostiziert und behandelt wird Diabetes dagegen erst ab nüchtern 126 mg/dl oder/und 201 mg/dl 2 Stunden nach dem Zuckerwassertest (OGTT), der einer recht normalen Frühstücksportion mit Brötchen oder auch Cerealien entspricht. Dann gilt die ärtzliche Einstellung als gut, wenn der BZ vor den Mahlzeiten in einem Zielbereich von 100-140 landet. Das heißt, dass mit der guten ärztlichen Einstellung der BZ-Verlauf des gut behandelten Diabetikers für kurze Zeit so niedrig kommt, dass er die höchste Spitze eines gesunden Verlaufs kurz unterschreiten kann. Und Auswertungen mit kontinuierlicher BZ-Messung haben ergeben, dass bei einem super HBA1c von 6,5 der zugehörige BZ für mehr als 10 von 24 Stunden über 180 mg/dl verläuft.
Deswegen gilt der Diabetes auch bei bester Behandlung in der Fachliteratur als progrediente Erkrankung. Weil sich der gesunde BZ-Verlauf nicht ärztlich einstellen lässt, belegen zwar immer mehr Einzelfälle von Betroffenen, die ihren BZ seit 10 und mehr Jahren im gesunden Bereich steuern, die Annahme, dass der Diabetes damit eben nicht progredient verläuft, aber immer mehr Einzelfälle sind keine Studie und begründen in der evidenzbasierten Medizin keine nennenswerte Überprüfung einer fachoffizell überkommenen Therapie.
Das will ich mit meinem Footer sagen. Und damit der einfacher verstanden werden kann, hab ich den ab sofort (danke für die Kritik!) wie hier drunter geändert.
Bisdann, Jürgen
Un-/behandelt wird ein Mensch mit Diabetes immer mehr folgekrank, weil sein Blutzucker ungesund hoch verläuft.
Wer dagegen seinen Blutzucker selbst so gesund steuert, dass eine zufällige Blutuntersuchung meistens nicht einmal einen Diabetesverdacht begründen würde, braucht kaum weitere Folgekrankheiten zu fürchten. -
gr
Rang: Gastam 16.03.2009 21:15:50
Jetzt wird es aber bekloppt!
***/behandelt wird ein Mensch mit Diabetes immer mehr folgekrank, weil sein Blutzucker ungesund hoch verläuft.***
Du widersprichst dir selbst, denn einige werden mit 140/120/100 nach1/2/3 behandelt und du behauptest s.o. Was is nun richtig? -
klausdn
Rang: Gastam 16.03.2009 22:06:08
richtig wird es nur für Menschen, die das was sie lesen auch verstehen. -
Jürgen
Rang: Gastam 16.03.2009 22:38:35
Moin anonymer Kritiker,
gut, dass Du auf die Möglichkeit zu weiteren Missverständnissen hinweist. 2 wichtige Punkte hatte ich vergessen:
Ärztlich empfohlen wird werdenden Müttern max 120-140 mg/dl als generelle Obergrenze nach jedem Essen, aber nicht zum Schutz der Frauen, sondern zu dem der Föten. Angeleitet werden sie häufig nicht, sondern eher mit Hinweis auf die drohenden Schäden am Baby erpresst.
Nach der Geburt gelten die Mütter mit den selben Werten, die in der Schwangerschaft die Diagnose Diabetes begründet hatten, als völlig gesund - bis ihr BZ mit hoher statistischer Wahrscheinlichkeit im Zeitrahmen der nächsten 5-10 Jahre die normalen Diagnoseschwellen zum ausgewachsenen Diabetes überschreitet. Auch Erstgebärenden wird allgemein nicht erklärt, dass es Sinn macht, die gesunde BZ-Führung beizubehalten, wenn sie noch eine weitere Schwangerschaft planen, weil das völlig unbestritten sowohl für die Empfängnis wie auch für die ersten Wochen der Kindesentwicklung optimal wäre.
Eigentlich ist auch schon die Schwangerschaftserpressung nicht wirklich eine ärztliche Behandlung, sondern die Betroffenen machen sich ihren gesunden BZ selbst - genauso wie die zunehmende Zahl derer, die aus freiem eigenem Antrieb und in freier eigener Verantwortung für ihre max 140-120-100 mg/dl 1-2-3 Stunden nach jedem Essen sorgen.
Auch ein Dok Teupe behandelt keinen seiner Patienten mit dem Ergebnis eines HBA1c um 5, sondern er leitet als einer der wenigen Ärzte in D in seinen Schulungen dazu an, wie die Betroffenen selbst in ihrer eigenen Entscheidung und Verantwortung ihren BZ alltäglich gesund flach & niedrig steuern können.
Du siehst, es gibt keine ärztliche Behandlung mit einem gesunden BZ-Ergebnis. Das gibt es nur bei denen von uns, die sich das jeden Tag selbst machen. Das sind die Einzelfälle, von denen ich oben geschrieben hab. Aber ich hab's auch für meinen Footer noch mal ein Stück eindeutiger formuliert. Danke für den Anstoß :-)
Bisdann, Jürgen
Un-/und ärztlich behandelt wird ein Mensch mit Diabetes immer mehr folgekrank, weil sein Blutzucker ungesund hoch verläuft.
Wer dagegen seinen Blutzucker selbst so gesund steuert, dass eine zufällige Blutuntersuchung meistens nicht einmal einen Diabetesverdacht begründen würde, braucht kaum weitere Folgekrankheiten zu fürchten. -
Gargamel
Rang: Gastam 17.03.2009 02:49:06
ja woll, prof.dr.tilsner, du malst dir die welt, widde widde, wie sie dir gefällt, aber auch deine meinung ist nur eine meinung und es wäre etwas großkotzig sie als einzig richtige darstellen zu wollen. für mich bist du nicht anders als anke: du "weißt", du denkst, du hoffst, du möchtest - mach mal. auch wenn du meinst, ich bin auch nur ein gewaltiges a....loch (jeder darf ja denken, was er will) - noch habe ich einen gewissen respekt, aber du bist dabei den zu verspielen. anke bringt 100x die gleichen links und alles regt sich auf, du bringst 1000x mal dein fladrig und jeder soll beifall klatschen. wie sagt man so schön: du wirst in die annalen eingehen. von Gargamel -
zuckersüss
Rang: Gastam 17.03.2009 07:47:44
Wieder mal die Geschichten von den desinteressierten Ärzten.
Wenn sie denn doch mal was tun, ist das Erpressung.
Hallo, Rattenfänger, die Leute hier gehen ab und zu mal zu ihrem Arzt; daher wissen sie, dass Deine Geschichten NICHT stimmen.
Diese Volksverdummung kannst Du doch nur bei Leuten versuchen, die die Wirklihkeit nicht kennen :-) von zuckersüss -
Arelie
Rang: Gastam 17.03.2009 20:51:33
Hallo, ich bins nochmal...
Hab hier ja bereits einige hilfreiche Antworten bekommen und meine Präsentation auch schon größtenteils ausgearbeitet, also dankeschön für die Hilfe!
Das einzige was mir noch fehlt, wäre ein Bild, eine schematische Darstellung oder ähnliches, wo die immunbiologischen Vorgänge zu sehen wären.
Wenn ich es richtig verstanden habe, findet beim Typ-1-Diabetes sowohl eine humorale (Autoantikörper) als auch zelluläre Immunreaktion (autoreaktive T-Lymphozyten) statt, als Auslöser wird eine molekulare Mimikry angenommen. Ich finde aber leider kein Bild, das das irgendwie möglichst einfach darstellt.
Vielleicht hat hier jemand einen Link zu so einer Darstellung?
Nochmals Danke und Grüße
von Arelie -
Maruschka
Rang: Gastam 18.03.2009 10:28:44
Ruf doch mal in einer diabetolog. Praxis an oder geh mal in eine Bibliothek eines Uni-Klinikumsoder such auf einem anderen Un-Dokumentenserver. Es gibt es doch ausreichend Fachliteratur.
Die ppt würd ich ja gern mal sehen.. darf ich fragen, wie alt du bist? Wie heißt denn eigentlich das Thema der PPt, geht es nur um Typ 1 oder auch 2? Oder allgemein DM? von Maruschka -
dd
Rang: Gastam 18.03.2009 10:32:39
Gargamel,
Die volle Wahrheit.
Hochachtungsschluck.
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klipp und klar
Rang: Gastam 18.03.2009 10:49:26
„Un-/und ärztlich behandelt wird ein Mensch mit Diabetes immer mehr folgekrank, weil sein Blutzucker ungesund hoch verläuft.“
Das ist doch so zu verstehen, dass alle ärztlich behandelten Menschen mit Diabetes nach Meinung des Autors immer mehr folgekrank werden, weil ihr Blutzucker ungesund hoch verläuft. Diese unsägliche und unhaltbare Aussage könnte so manch Betroffenen vom Gang zum Arzt abhalten. In der Form des wiederholten Aufrufs ist der Tatbestand der Verleumdung aller Ärzte und der Volksverhetzung erfüllt.
Ich habe den Beitrag gemeldet.
von klipp und klar -
gtr
Rang: Gastam 18.03.2009 11:59:38
Das ist wiederum Unfug. Über seine Beiträge könnte man ja noch diskutieren, denn jeder hat seine Meinung - so müssten aber alle seine letzten Beiträge gelöscht werden und dann würde vielen "Gläubigen" etwas fehlen. Schliesslich ist es seine Meinung, die er immer wieder vertritt, auch wenn sie nicht für alle stimmt (siehe auch Foren-Troll) -
auch anonym
Rang: Gastam 18.03.2009 13:02:56
so einfach ist das nicht mit der freien Meinung.
Wer Teile der Bevölkerung ( hier die Ärzteschaft)
böswillig verächtlich macht oder verleumdet,
der verstößt gegen StGB § 130, 1.2.
http://dejure.org/gesetze/StGB/130.html von auch anonym -
noch anonymer
Rang: Gastam 18.03.2009 13:11:42
Gesetze zitieren, große Töne spucken, von Volksverhetzung faseln, aber zu feige mit einem Namen dahinter zu stehen.
Ein Troll zieht das ganze Geschmeiß nach sich. von noch anonymer -
Arelie
Rang: Gastam 18.03.2009 13:41:03
Oh je, da hab ich ja was in Gang gebracht hier...
@Maruschka: Ich bin 24, hole gerade mein Abi an einem Abendgymnasium nach und mache die Präsentation für das Fach Bio, 13/1.
Wir machen gerade Immunbiologie, aktuell Autoimmunerkrankungen. Deshalb geht es in der Präsentation auch nur um den Typ-1-Diabetes.
...Es wird keine PowerPointPräsentation, ich werde mit Folien arbeiten.
Grüße
Arelie -
Jürgen
Rang: Gastam 18.03.2009 13:48:46
@ auch anonym
Die Fachärzteschaft bezeichnet selbst den Diabetes mellitus auch mit bester Einstellung und Compliance als progredient, also zunehmend sich selbst verschmimmernd, aktuell z.B. hier: http://online-zfa.de/index.php/artikel/beitrag/37/sf_highlight/diabetes Bewertungsfehler, dass bei der DCCT erheblich weniger Risiko mit ICT und weniger HBA1c ausgewiesen wurde.
Die Fachärzteschaft weist selbst darauf hin, dass es keine Schwelle gibt, über der ein zunehmender Anstieg des BZ zunehmend mehr krank mache, als darunter, und dass daher jeder Anstieg des BZ über den völlig gesunden als zunehmend krankmachend zu betrachten sei.
Heißt im logischen Umkehrschluss, den jeder Facharzt unterschreibt: Am gesündesten bleibt auch ein Mensch mit Diabetes, wenn er seinen BZ im stoffwechselgesunden Rahmen gesund führt.
Die kurze Zusammenfassung dieser Fakten wie hier drunter kann wohl kaum ernsthaft als böswillig verächtlich machen oder verleumden der Ärzteschaft missverstanden werden.
Bisdann, Jürgen
Un-/und ärztlich behandelt wird ein Mensch mit Diabetes immer mehr folgekrank, weil sein Blutzucker ungesund hoch verläuft.
Wer dagegen seinen Blutzucker selbst so gesund steuert, dass eine zufällige Blutuntersuchung meistens nicht einmal einen Diabetesverdacht begründen würde, braucht kaum weitere Folgekrankheiten zu fürchten. -
drte
Rang: Gastam 18.03.2009 14:05:10
Ja, seine Umkehrschlüsse sind immer toll - vor allem, wenn sie einem entspringen, der eine Meinung vertritt, die erstmal jeder sehen kann, wie er will. Selbst wenn es stimmen sollte, was zu beweisen wäre, muss man sie dann 1000x wiederholen und sich dann wundern, wenn man mit Anke verglichen wird? Jeder kann es doch für sich selbst entscheiden, wie er seinen DM lebt mit allen Eventualitäten ohne dass "Allwissende" ihm ständig versuchen, ihm zu beweisen, dass nur er seinen DM beherrscht (nachdem auch er schon selbst Schäden hat). Mässigung würde da manchem recht gut stehen. Ist aber meine Meinung und kann auch falsch sein (muss aber nicht). -
Dörte
Rang: Gastam 18.03.2009 14:17:18
"Am gesündesten bleibt auch ein Mensch mit Diabetes, wenn er seinen BZ im stoffwechsel-gesunden Rahmen gesund führt."
dagegen ist nichts zu sagen, aber wie kann er das ohne das fachwissen der ärzte? weil ihm diabetes-freaks ratschläge geben? ordentliche diabetologen und deren interessierte patienten führen dialoge und diskutieren, selbst wenn es ärzte geben mag, die das nicht tun. wenn es so wäre, wie behauptet wird im anhang jürgens, könnten wir uns ja den diabetologen sparen und uns unsere medis und hilfsmittel vom hausarzt verschreiben lassen. aber besser, man verbreitet panik und halbwissen, das fördert bestimmt die gesundheit.