Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Metformindosierung Auswirkung auf Nierenwert (Kreatinin)?

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 11.08.2014
    am 11.08.2014 10:41:42
    Hallo,

    mein Hausarzt hatte mir neben Lantus-Injektion und Galvus auch 1500mg Metformin verordnet. Danach stieg mein Kreatininwert, von 1,29 auf 1,33, worauf er die Dosierung auf 1000mg reduzierte. Dies reduziert den Kreatininwert dann wieder auf 1,30.

    Um mir eine zweite Meinung einzuholen, ging ich dann zu einem Internisten, der mir, neben der Umstellung von Lantus auf Insuman Basal, auch noch die Metformin-Erhöhung auf (schrittweise) 2500mg verordnete.

    Nun beobachte ich seit einiger Zeit, dass ich Nachts bis zu drei mal zum Wasser lassen raus muss (früher nur ein mal) und ständig das Gefühl habe, dass es mir im Nierenbereich kalt ist.

    Den Internisten habe ich darauf angesprochen, doch er meinte, dass Metformin keine negativen Auswirkungen auf den Nierenwert haben.

    Nun habe ich also 2 konträre Meinungen und weiß nicht, wer recht hat.

    Habt Ihr evtl. Erfahrungen, ob sich Metformin auf den Nierenwert negativ auswirkt?

    Für Euere Antworten schon mal vielen Dank im Voraus!

    Viele Grüße

    Alf
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 10:50:43
    Alf schrieb:


    Nun beobachte ich seit einiger Zeit, dass ich Nachts bis zu drei mal zum Wasser lassen raus muss (früher nur ein mal)

    Alf




    Hallo!

    Hast Du mal Nachts den Blutzucker gemessen?

    Vermehrt Wasserlassen und andere Probleme deuten auf BZ über der Nierenschwelle hin - und das ist auf Dauer überhaupt nicht gut.

    Wie sah denn ein Tagesprofil unter Lantus aus und wie läuft es denn mit dem NPH?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 10:51:40
    weshalb hast du dich von lantus auf insuman basal bringen lassen ?
    lantus ist bei ausreichender menge 24h wirksam, insuman ist ein nph verzögertes normalinsulin und wirkt 8-meist nicht 12h , und hat eine meist nicht passende wirkkurve.
    und die diabetologen empfehlung für metformin sieht maximal 2mal 100omg vor .
    und ja metformin wirkt auf die leber wird auch bei nierenproblemen nicht empfohlen. insgesamt hast du dich verschlechtert. ich würde wieder zu meinem alten arzt gehen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 11:28:44
    Ich sehe da jetzt in der Therapie auch keine Verbesserung im Gegensatz zu vorher.
    Welchen Vorteil sieht denn der Internist in Bezug auf Insuman Basal? Bei vielen wirkt das zwar auch ausreichend, aber besser für die Nieren ist das meines Wissens nicht.
    Und 2500 mg Metformin ist eine sehr üppige Dosis, zumal Metformin bei Nierenfunktionsstörungen gar nicht angeraten wird.(Wird über die Nieren ausgeschieden).

    Wie sind denn deine BZ- Werte so? Und der HbA1c- Wert?
    Das wäre hinsichtlich des häufigen Harndrangs interessant!
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 11.08.2014
    am 11.08.2014 11:55:10
    Hallo,

    so viele Fragen auf einmal.

    - Hast Du mal Nachts den Blutzucker gemessen?
    Ja, hab ich. War OK.

    - ...BZ über der Nierenschwelle
    Wie hoch ist die "Nierenschwelle"?

    - Tagesprofil
    Mache ich nur sporadisch

    - weshalb hast du dich von lantus auf insuman basal bringen lassen?
    Was für eine Frage! Na weil der Doc es empfahl.

    - lantus ist bei ausreichender menge 24h wirksam
    Warum empfahl dann der alte Hausarzt, dass ich Lantus morgens und abends spritzen soll?

    - Diabetologen Empfehlung für Metformin sieht maximal 2mal 100omg vor
    Tja, dann müsste ich den Internisten ja auf grob fahrlässige Körperverletzung verklagen!

    - Welchen Vorteil sieht denn der Internist in Bezug auf Insuman Basal?
    Wenn ich mich recht erinnere, begründete er es damit, dass damit der Nüchternwert besser in den Griff zu bekommen sei.

    - Wie sind denn deine BZ- Werte so? Und der HbA1c- Wert?
    Der BZ-Nüchternwert ist so zwischen 100 und 120, der HbA1c- Wert lag zuletzt bei 8,4 (zuvor 9,4).

  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 11:59:15
    Alf schrieb:


    - Hast Du mal Nachts den Blutzucker gemessen?
    Ja, hab ich. War OK.

    - ...BZ über der Nierenschwelle
    Wie hoch ist die "Nierenschwelle"?



    Der BZ-Nüchternwert ist so zwischen 100 und 120, der HbA1c- Wert lag zuletzt bei 8,4 (zuvor 9,4).






    Die Nierenschwelle ist so ab 160 mg/dl aufwärts.

    Was bedeutet "OK" beim Wert Nachts?

    Mit nem HbA1c von 8,4 liegt Dein Blutzucker im Mittel bei rund 190.

    Und wenn die Morgenwerte dann bei 100 - 120 liegen, hast Du irgendwo einen ordentlichen Ausschlag nach oben. Ich tippe mal auf Nachts...

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5071
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 11.08.2014 12:06:51
    Hallo Alf,

    es ist nicht so, dass Metformin bestehende Nierenprobleme verstärkt. Metformin wird bei Nierenproblemen deshalb nicht gegeben, weil sich dann die Gefahr einer Laktatazidose vergrößert.

    Die Nierenschwelle liegt bei 160 ...180. Bei deinem HbA1c ist zu vermuten, dass du nachts mit der neuen Medikation da drüber kommst und deshalb öfter raus musst. Die Erhöhung des Kreatininwertes kommt wahrscheinlich auch durch die schlechtere BZ-Führung zustande. Metformin dürfte nicht die Ursache sein. Wie hoch ist denn der erechnete eGFR-Wert? Mit Metformin ist erst bei einer eGFR unter 60 Vorsicht geboten.

    Die Empfehlung, Lantus zweimal zu spritzen, macht unter Umständen Sinn, um es noch gleichmäßiger verfügbar zu bekommen. Auf jeden Fall kannst du deinem Doc diese Empfehlung nicht als falsch vorwerfen.

    Wie hoch sind denn deine gemessenen Werte nachts und beim Tagesprofil und wann misst du?

    Übrigens, aus Schwankungen des Kreatininwertes zwischen 129 und 133 Senkungen und Anstieg ablesen zu wollen, halte ich für sehr abenteuerlich. Dein Körper ist doch keinen Maschine, wie kommst du darauf, dass die Wert immer exakt gleich ausfallen muss? Wahrscheinlich liegen diese geringen Abweichungen sogar noch im Toleranzbereich der Messmethode. Meine Intetrpretation wäre, dass alle 3 Werte nahezu gleich sind und dass keine entscheidende Änderung stattgefunden hat.

    Beste Grüße, Rainer


    Bearbeitet von User am 11.08.2014 12:22:43. Grund: .
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 12:16:10
    Alf schrieb:

    - Tagesprofil
    Mache ich nur sporadisch



    - lantus ist bei ausreichender menge 24h wirksam
    Warum empfahl dann der alte Hausarzt, dass ich Lantus morgens und abends spritzen soll?






    Und dann 8,4 Langzeit...


    Schieß beide Ärzte in den Wind und besuche eine Schwerpunktpraxis mit gutem Ruf.

    Wenn Lantus schon auf 2x geplant war, kommste mit dem NPH gar nicht hin. Schon überhaupt nicht ohne Messungen während der "Einstellphase".....
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 12:36:23
    hallo alf,
    der vorposter hat völlig recht, dein therapieerfolg ist unter alle kanone.
    dein durchschnitts-bz liegt bei 190 das heißt daß du spitzen weit drüber hast, aber eigentlich immer über der nierenschwelle liegst, daher auch die nierenprobleme.
    und ansonsten bitte lesen, bei ausreichender menge wirkt lantus 24h,
    allem anschein hast du auch mit zweimal lantus nicht ausreichend gespritzt sonst wäre dein hba1c besser.
    und eine empfehlung Der Diabetologen heißt nicht höchstmenge, die liegt bei 3g/d, nur die diabetologen haben festgestellt daß mehr als 2g/d nichts nutzen.
    das problem von nph ist daß die hauptwirkung meist dann einsetzt wenns nicht gebraucht wird, zb morgens gespritzt wirkmaximum nach drei h,
    mittags wirkmaximum um 15h, abends wirkmaximum 12-2h also dann wenn mans nicht braucht.
    ich denke die meisten hier die schon länger im club sind haben ihre erfahrungen mit den nph klimzügen(3mal/d) +ni brücke, zusammen mit normalinsulin, wo man immer dann essen konnte/mußte wenn keine zeit dafür war, und man keinen hunger mehr hatte. und wenn man hunger hatte und zeit hat das zeug noch nicht gewirkt.
    auch wenn der gba keine vorteile sieht, für mich sind die analoga eine sehr positive sache.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 12:43:07
    was versteht man denn unter:

    nph klimzügen(3mal/d) +ni brücke

    kannst du das bitte auch verständlich ausdrücken? Danke!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 12:48:00
    Gast schrieb:
    was versteht man denn unter:

    nph klimzügen(3mal/d) +ni brücke

    kannst du das bitte auch verständlich ausdrücken? Danke!




    NPH braucht's meist 3 x am Tag, und die restlichen Basal-Lücken deckt man dann mit dem Bolus für die dann zeitlich einzuhaltenden Mahlzeiten ab.

    Das hat jahrelang funktioniert - heutzutage gibt's doch Levemir, Lantus und ganz neu: Tresiba.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 12:59:29
    und was bitte ist NPH?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 13:06:45
    Gast schrieb:
    und was bitte ist NPH?




    Die Abkürzung NPH steht für Neutral Protamin Hagedorn.


    Wirkung: mittellang: Wirkbeginn ca. 45–60 Minuten, Höhepunkt bei ca. 4–6 Stunden, Wirkdauer 8–12 Stunden, in höheren Dosierungen bis zu 20 Stunden


    Die Besonderheit: Vor der Anwendung NICHT schütteln, sondern schön langsam hin- und herrollen. Ist dann milchig-trübe...
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 13:51:16
    Neutral Protamin Hagedorn? Das sagt mir immer noch nichts.

    Ist das ein Insulin, das gespritzt wird, oder was muss man sich darunter vorstellen?

    Es wäre sehr nett, wenn man sich in einem Forum klar und deutlich und ohne Abkürzungen ausdrücken würde. Nicht jeder ist Fachmann - und fragt vermutlich deshalb in einem Forum.

    Dankeschön
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 14:28:01
    Hallo, ihr möchtegern Diabetologen und Internisten.
    Kennt ihr den Fragesteller?
    Kennt ihr seine allgemeine gesundheitliche Situation?
    Kennt ihr seine Complience?
    Kennt ihr seine allfällige übrige Medikation?
    ...?
    ...?
    Alles Frage, welche für eine ärztliche Therapie relevant sind.
    Was masst ihr euch denn an, mit eurem Internertwissen gegebenenfalls die Gesundheit des Fragestellers zu gefährden?
    Die einiz Richtige Empfehlung, welche bei dieser Fragestellung abgegeben werden kann, ist der Tipp, sich einen Arzt zu suchen, zu welchem das nötige Vertrauen vorhanden ist.
    Hört doch endlich damit auf, in diesem Forum medizinische Ratschläge abzugeben.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 14:50:58
    Gast schrieb:
    Hallo, ihr möchtegern Diabetologen und Internisten.
    Kennt ihr den Fragesteller?
    Kennt ihr seine allgemeine gesundheitliche Situation?
    Kennt ihr seine Complience?
    Kennt ihr seine allfällige übrige Medikation?
    ...?
    ...?
    Alles Frage, welche für eine ärztliche Therapie relevant sind.
    Was masst ihr euch denn an, mit eurem Internertwissen gegebenenfalls die Gesundheit des Fragestellers zu gefährden?
    Die einiz Richtige Empfehlung, welche bei dieser Fragestellung abgegeben werden kann, ist der Tipp, sich einen Arzt zu suchen, zu welchem das nötige Vertrauen vorhanden ist.
    Hört doch endlich damit auf, in diesem Forum medizinische Ratschläge abzugeben.



    Danke, den Beitrag unterschreibe ich gerne!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 15:24:28
    Gast schrieb:
    Neutral Protamin Hagedorn? Das sagt mir immer noch nichts.

    Ist das ein Insulin, das gespritzt wird, oder was muss man sich darunter vorstellen?

    Es wäre sehr nett, wenn man sich in einem Forum klar und deutlich und ohne Abkürzungen ausdrücken würde. Nicht jeder ist Fachmann - und fragt vermutlich deshalb in einem Forum.

    Dankeschön




    Jetzt aber.

    NPH, Bolus, Basal, ICT, BOT, CT, CSII...

    Das gehört für den Insulinpflichtigen zum Tagesgeschäft.

    Und was man nicht weiß, das erfragt man.

    ;-))
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 15:27:52
    Gast schrieb:
    Hallo, ihr möchtegern Diabetologen und Internisten.
    Kennt ihr den Fragesteller?
    Kennt ihr seine allgemeine gesundheitliche Situation?
    Kennt ihr seine Complience?
    Kennt ihr seine allfällige übrige Medikation?
    ...?
    ...?
    Alles Frage, welche für eine ärztliche Therapie relevant sind.
    Was masst ihr euch denn an, mit eurem Internertwissen gegebenenfalls die Gesundheit des Fragestellers zu gefährden?
    Die einiz Richtige Empfehlung, welche bei dieser Fragestellung abgegeben werden kann, ist der Tipp, sich einen Arzt zu suchen, zu welchem das nötige Vertrauen vorhanden ist.
    Hört doch endlich damit auf, in diesem Forum medizinische Ratschläge abzugeben.




    Der Diabetiker sollte selbst sein bester Arzt sein.

    Genau deshalb FRAGEN Leute nach, und andere ANTWORTEN und zusammen mit dem ARZT findet man dann Lösungen.

    Für mich als Typ1er ist der Erfahrungsaustausch wichtig und erleichtert viel.

    Und auch 2er profitieren vom Austausch.

    Schlussendlich ist genau das der Sinn eines Forums.

    Diagnose, Therapie und Therapieänderungen sind dann Sache des Arztes.


    Insofern sind Beiträge von Möchtegern-Blockwarten recht sinnbefreit.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 15:35:14
    Gast schrieb:


    Was masst ihr euch denn an, mit eurem Internertwissen gegebenenfalls die Gesundheit des Fragestellers zu gefährden?
    Die einiz Richtige Empfehlung, welche bei dieser Fragestellung abgegeben werden kann, ist der Tipp, sich einen Arzt zu suchen, zu welchem das nötige Vertrauen vorhanden ist.
    Hört doch endlich damit auf, in diesem Forum medizinische Ratschläge abzugeben.





    hmmmmm...

    HbA1c 8,4

    häufiges Wasserlassen

    Nierenprobleme


    Und der Arzt hilft auch nicht weiter...

    Da lassen wir den Patienten mal dumm sterben. Auch hier im Forum!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 15:48:52
    da alf gefragt hat , ist ihm geantwortet worden, genau das ist der sinn eines forums. besonders eines diabetikerforums.
    denn er war bei zwei ärzten wobei der erste noch der bessere war und hat zweifel (mit recht) an der therapie.
    da er ja insuman basal spritzt (jetzt) wird er wissen was nph ist (steht ja im bpz) und ist dort beschrieben.
    und daher auch die gute empfehlung sich einen kompetenteren arzt zu suchen denn ein arzt der seinen patienten mit einem bz von rund 200mg/dl rumlaufen läßt ist "nicht" kompetent.
    zu allen diesen feststellungen muß man kein arzt sein, wer den diabetes lange genug hat, und sich im laufe der zeit mit den unterschiedlichsten therapien, insulinen, und ärzten/meinungen usw rumgeschlagen hat, ist dazu befähigt. kompetente diabetiker brauchen keinen arzt um insulinmengen anzupassen, faktoren und sea festzustellen und zu ändern, hat den vorteil daß man sich immer wieder motiviert, und wenn wir meinen eine insulinsorte zu ändern wäre günstig , dann sagt man das dem arzt mit begründung, ging bisher immer ohne probleme.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 16:07:29
    Gast schrieb:
    da kompetente diabetiker brauchen keinen arzt um insulinmengen anzupassen, faktoren und sea festzustellen und zu ändern,


    Der kompetente Diabetiker wird mit Sicherheit nicht in diesem Forum nachfragen.
    Wenn schon die Kompetenz des einzelnen Diabetikers in den Raum geführt wird: Weshalb sehen sich den die Pseudoexperten hier dazu berufen, andern zu sagen, was richtig ist? Das hat doch nicht im Geringsten mit Erfahrungsaustausch zu tun!
    Es geht viel zu wenig um Erfahrungsaustausch, dafür extrem stark um Besserwisserei und inkompetente medizinische Empfehlungen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 16:28:30
    ganz einfach weil ander forenuser fragen, und der te hat gefragt.
    und hat antworten bekommen. genau so soll es sein.
    und hat bisher auch jahre funktioniert.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 11.08.2014
    am 11.08.2014 16:57:05
    Hallo,

    zuallererst einmal vielen Dank für Euere Postings. Noch eines vorweg: Warum gebt Ihr Euch nich irgendeinen Nickname, damit ich Euch besser ansprechen kann. Mein wirklicher Name ist ja auch nicht Alf, aber es ist einfach besser, damit man weiß, wen ich ansprechen soll. Ist aber nur meine Meinung.

    Ich glaube, dass ich alle Tipps und Fragen gar nicht beantworten kann, da ich ja fast den Überblick verliere. Ich versche es Trotzdem:

    Noch eines vorweg: Soeben habe ich meinen BZ gemessen, ist ja so ungefähr 2 Std. nach dem Mittagessen: Wert: 124. Dann habe ich noch einen von vor einiger Zeit um 18:39 = 117.

    - Der letzte Nachtwert war vor einiger Zeit um 2:00 h = 117.

    - Was nph ist, weiß ich nicht!

    - Der erste Azt ist Diabetologe, der zweite nennt sich "Diabetologische Schwerpunktpraxis".

    - Der erste hat aber meinen Nüchternwert nicht unter 145 - 150 gebracht, worauf ich ja dann zu dem "Schwerpunktler" ging. Und nun sagt ihr, der liegt auch nicht richtig.

    - der eine "Gast" sagt um 10:51:40 h: "und ja metformin wirkt auf die leber wird auch bei nierenproblemen nicht empfohlen. insgesamt hast du dich verschlechtert"

    - der andere von 11:28:44 h: "Und 2500 mg Metformin ist eine sehr üppige Dosis, zumal Metformin bei Nierenfunktionsstörungen gar nicht angeraten wird.(Wird über die Nieren ausgeschieden)."

    - der Dritte von 12:06:51 h: "es ist nicht so, dass Metformin bestehende Nierenprobleme verstärkt. Metformin wird bei Nierenproblemen deshalb nicht gegeben, weil sich dann die Gefahr einer Laktatazidose vergrößert." und weiter: "Metformin dürfte nicht die Ursache sein. Wie hoch ist denn der erechnete eGFR-Wert? Mit Metformin ist erst bei einer eGFR unter 60 Vorsicht geboten." (Ich bin 1,75m groß und wiege 132kg, deshalb wird bei mir die klassische Methode mit dem Kreatininwert empfohlen)

    - mein eGFR-Wert liegt bei 57,66 ml/min (lt. nierenrechner.de), d. h.: "Nierenschädigung mit mittelschwerer Einschränkung der GFR". Schöne Sch...!

    - Da es beide Ärzte bisher nicht geschafft haben, dass ich ihnen vertraue, wende ich mich ja genau deshalb an ein Forum. Außerdem habe ich seit mehr als 16 Jahren mit Internetforen aller Art, sehr gute Erfahrungen gemacht. Also, Foren-Antworter: Macht nur weiter, ich bin froh, dass es Euch gibt!

    Ich werde nun morgen mit einem dritten Arzt sprechen und anschließend, wenn er aus dem Urlaub zurück ist, noch einmal mit dem Ersten. Was meint Ihr dazu?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2014 16:58:32
    Gast schrieb:
    ganz einfach weil ander forenuser fragen, und der te hat gefragt.
    und hat antworten bekommen. genau so soll es sein.
    und hat bisher auch jahre funktioniert.


    Und wenn man betrachtet, wie dieses Forum seit Jahren funktioniert.....
    Dieses Forum ist in seiner Art ja wirklich einmalig. Was hier an Mist zusammengeschrieben wird, würde in allen anderen Foren durch die Mods bearbeitet oder gelöscht.
    Dass jeder Gast einfach mitschreiben kann, dass ich mir selbst Fragen stellen, diese Beantworten und mir dann auch gerade noch selbst die Hochachtung entgegenbringen kann, ist schon eher ungewöhnlich.
    In diesem Forum kann ich mich auch völlig mühelos und ohne irgendwelche Kontrollmechanismen als völlig verschiedene User anmelden.
    Es geht doch hier nicht wirklich um Erfahrungsaustausch, dies ist ein rein kommerzielles Forum. Jeder Beitrag, unabhängig seiner Qualität, erhöht den Marktwert für Werbung.
    Eine ideale Plattform für Nullnummern, die sich hier präsentieren möchten.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5071
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 11.08.2014 17:32:25
    Alf schrieb:
    - der Dritte von 12:06:51 h: "es ist nicht so, dass Metformin bestehende Nierenprobleme verstärkt. Metformin wird bei Nierenproblemen deshalb nicht gegeben, weil sich dann die Gefahr einer Laktatazidose vergrößert." und weiter: "Metformin dürfte nicht die Ursache sein. Wie hoch ist denn der erechnete eGFR-Wert? Mit Metformin ist erst bei einer eGFR unter 60 Vorsicht geboten." (Ich bin 1,75m groß und wiege 132kg, deshalb wird bei mir die klassische Methode mit dem Kreatininwert empfohlen)

    - mein eGFR-Wert liegt bei 57,66 ml/min (lt. nierenrechner.de), d. h.: "Nierenschädigung mit mittelschwerer Einschränkung der GFR". Schöne Sch...!


    Hallo Alf,

    die eGFR ist nur ein grob geschätzter Wert. Wenn dein Doc es verantworten kann und es für sinnvoll hält, dann wäre auch mit deinen 58 noch Metformin denkbar. Allerdings gibt es eine Studie, dass mehr als 2000mg Metformin nur in den seltensten Fällen mehr hilft. Viele Diabetologen berücksichtigen das und verschreiben nicht mehr.

    Wenn deine Nieren bereits so stark geschädigt sind, dann solltest du alles daran setzen, deinen BZ sehr gut zu führen. Nur so kannst du die weitere Schädigung der Nieren aufhalten. Die möglichen Maßnahmen gehst du ja recht beherzt an: selber schlau machen und einen guten Arzt suchen, der dich bei deiner Eigeninitiative ordentlich unterstützt. Ich wünsche dir dabei sehr viel Erfolg.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 11.08.2014 17:32:57. Grund: .