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Nüchternblutzucker in letzter Zeit ziemlich hoch

  • Gast

    Rang: Gast
    am 16.08.2014 23:51:01
    purea schrieb:
    hallo paul, gut dass du es nochmal zitierst. dann wird besser ersichtlich, dass dort "geht man von...aus" steht. ich habe nicht dazugeschrieben, dass man=DDG bedeutet. das nächste mal könnte ich ja den link zur tabelle dazuschreiben...

    das kann also nicht gemeint sein wegen einer diagnose.



    du bist einfach nervig purea und warum merkst du nicht dass du wirklichallllllllllllllllllllllllllllllllllllllllle hier nervst und wer ist nicht so sieht meldet sich bitte und wenn du es wieder als fake bist weissst du ja dassdu es wirklic bist
    also jetzt wirklich diejenigen die purea nicht nervt bitte jetzt hier melden:::::::::::::
    wer noch auf weitere meldungen von ihr hofft jetzt melden::::::::
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    am 17.08.2014 00:01:48
    ich trage zu angeregten diskussionen bei. und es gibt sicher viele, die meine beiträge interessant finden. insbesondere meine kritik am hba1c :-)
  • Gast

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    am 17.08.2014 08:38:45
    es ist keine diskussion sondern ein monolog merkst du das nicht es antwortet dir doch niemand da dich niemand für ernst nimmt
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    am 17.08.2014 13:25:13
    naja, also das stimmt nun offensichtlich nicht. über manches kann man diskutieren und streiten. aber deine aussage ist schlicht falsch, da müssen wir an der stelle abbrechen :)
  • Gast

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    am 17.08.2014 13:41:26
    juhu die frau die mehr ahnung als die ada und die ddg hat gibt auf und übrigends ich vertrau lieber jürgen der sagt das bei hba1c unter 5,5 alles okay ist die ddg sogar bei 5,7
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    am 17.08.2014 16:56:30
    das problem ist eher da zu finden, dass viele hier die ddg richtlinien fehlinterpretieren bzw. den impliziten umkehrschluss nicht fassen. ihr müsst schon genau lesen:

    Andererseits haben epidemiologische Untersuchungen in den letzten Jahren gezeigt,
    dass die Spezifität eines HbA1c größer 6,5% groß genug ist, dass damit
    die Diagnose Diabetes gestellt werden kann und, dass die Sensitivität eines HbA1c kleiner 5,7% groß genug ist, dass damit der Ausschluss der Diagnose Diabetes möglich ist.

    da euer autoritätsbezogener charakter die ddg-praxisempfehlung als bibelähnlich anerkennt, dann seid auch konsequent und folgt der ddg uneingeschränkt. denn offensichtlich wird IGT/prädiabetes mit keinem wort erwähnt. und dieser bereich fängt bei allen beginnenden diabetikern (t2) mit einem gesunden hba1c an. sogar über viele jahre. dabei ist es unbestreitbar wichtig, bereits in diesem stadium von der störung zu wissen, durch den ogtt.

    bevor nun jemand schreit, ddg sagt ja ab 5,7 sollte weiter untersucht werden: bei opa_hans liegt ein hba1c von 5,9 vor, gerade mal so knapp über 5,7. dabei begegnet er bereits spitzen jenseits der 300. andere nutzer haben sich mit 5,2 gemeldet und zeigen spitzen weit jenseits der 140. mein hba1c lag bei 5,3 und ich habe spitzen jenseits der 200. deutliche spitzen gefolgt von raschem wiederabsinken des BZ kann der hba1c von natur aus nicht geeignet abbilden. denn das ist als durchschnittwert sein charakter.

    eure resistenz gegenüber offensichtlichkeiten macht zwar durchaus spaß. bedenklich finde ich es aber deshalb, weil diabetes ein mittlerweile erschreckendes und kostspieliges massenphänomen ist (10% der gesellschaft). warum ihr angesichts dieser fakten den ogtt pseudo-obrigkeitshörig als unbrauchbar ablehnt, wird immer unklarer und nimmt allmählich groteske züge an.

    votum: hba1c flankieren durch ogtt
    votum: ogtt ab 18 jahren als standuntersuchung alle 5 jahre


    Bearbeitet von User am 17.08.2014 19:04:41. Grund: .
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    am 17.08.2014 17:33:21
    purea schrieb:
    bedenklich finde ich es aber deshalb, weil diabetes ein mittlerweile erschreckendes und kostspieliges massenphänomen ist (10% der gesellschaft). warum ihr angesichts dieser fakten den ogtt pseudo-obrigkeitshörig als unbrauchbar ablehnt, wird immer unklarer und nimmt allmählich groteske züge an.

    votum: hba1c flankieren durch ogtt
    votum: ogtt ab 18 jahren als standuntersuchung alle 5 jahre



    Moin Purea,

    Deine Beständigkeit finde ich beeindruckend und noch beeindruckender, wie Du hier mit diesem Beitrag sogar wieder eine Art sachlicher Besinnung schaffst. Wenigstens auf den ersten Blick. Denn was würde mit Blick auf die Gesamtheit der Behandlungs-Ergebnisse gewonnen, wenn mehr Betroffene früher von ihrem höheren Blutzucker wüssten?
    Nennenswert behandelt wird nun mal erst ab Überschreiten der Diagnose-Grenzwerte und auch dann keineswegs zielführend im Sinne gesunder BZ-Unauffälligkeit mit möglichst wenig Medikamenten. Daran würden auch X Nummern mehr Prädiabetiker und zusätzlich entdeckte Sonderfall-Diabetiker nichts ändern, oder?

    Bisdann, Jürgen
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    am 17.08.2014 18:46:01
    hjt_Jürgen schrieb:
    was würde mit Blick auf die Gesamtheit der Behandlungs-Ergebnisse gewonnen, wenn mehr Betroffene früher von ihrem höheren Blutzucker wüssten?
    Nennenswert behandelt wird nun mal erst ab Überschreiten der Diagnose-Grenzwerte und auch dann keineswegs zielführend im Sinne gesunder BZ-Unauffälligkeit mit möglichst wenig Medikamenten. Daran würden auch X Nummern mehr Prädiabetiker und zusätzlich entdeckte Sonderfall-Diabetiker nichts ändern, oder?

    moin jürgen,

    du zäumst das pferd von der falschen seite auf, nämlich aus kassenärztlicher sicht. demnach hast du völlig recht: behandlungsrelevanz ergibt sich erst, _nachdem_ das kind in den brunnen gefallen ist. ich zäume das pferd hier beharrlich von der anderen seite her auf: aus sicht des umfänglich informierten und proaktiven patienten. hier ergibt sich die praxisrelevanz. ein patient, der umfänglich informiert ist, kann sein verhalten eigenverantwortlich steuern und dafür sorgen, sich nicht in den bereich der behandlungsrelevanz hineinzuentwickeln. das wäre nun statistik: von wieviel "X Nummern mehr Prädiabetiker" sei eine eigenständige verhaltenänderung zu erwarten? es handelt sich zumindest um ein potential, dass nach meiner auffassung bei systemischer (durch nicht durchgeführte ogtt, da hba1c (noch) gesund) außerachtlassung an fahrlässigkeit grenzt. an meinem fall sieht man sehr gut, dass umfassende information zur proaktiven verhaltensänderung führt. ich unterstelle, dass außer mir viele andere patienten auch von sich aus proaktiv werden würden und nicht darauf hinarbeiteten, eine diagnoseschwelle zu erreichen. wenn sie denn die geeigneten informationen dazu hätten (zb. 176/1h beim ogtt)!

    man muss dazu sagen, dass das gegenwärtige bedingungen sind. das thema wird innerhalb der bundesregierung adressiert. diabetes (und seine folgen) ist für das gesundheitssystem ein damoklesschwert. es könnte sogar systemrelevant sein. es würde mich nicht überraschen, wenn wir in den nächsten jahren einen deutlich stärkeren fokus auf diabetes-prävention erleben. und dazu gehört das möglichst frühe detektieren von IGT/prädiabetes.
    Bearbeitet von User am 17.08.2014 18:52:12. Grund: .
  • Gast

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    am 17.08.2014 23:06:42
    purea schrieb:

    votum: hba1c flankieren durch ogtt


    Sofern es um Früherkennung und Prävention geht ist allerdings der OGTT auch nicht das Non-Plus-Ultra. Auch bei diesem können alle BZ-Werte noch im grünen Bereich liegen, während die Betazellen schon am Rad drehen:

    www.tecomedical.com/download-file?item_file_id=336&item_file_code=46982f2c43&file_key=0

    Gruß
    Joa
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    am 18.08.2014 01:14:25
    interessanter link. die tabellen und grafiken zeigen aber auch, dass beim prädiabetes im mittel bereits auffälige werte sichtbar werden im vergleich zu den gesunden probanden. allerdings ist das intakt proinsulin hier offenbar der deutlich bessere anzeieger einer störung.

    wann wird sowas bestimmt? habe davon noch nichts gehört.