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OmniPod-Intressent hat viele Einsteiger-Fragen...

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 3
    Mitglied seit: 21.08.2014
    am 21.08.2014 20:44:37
    Hallo community,

    ich habe seit über 15 Jahres Diab-T1 und spritze derzeit mit meinem Pen (Analoginsulin) zu jeder Mahlzeit und einmal (Lantus) für die Nacht. Da mein HbA1C um die 8% ist, hat mein Arzt mir empfohlen auf CSII zu wechseln. Eine Schlauchpumpe schließe ich für mich persönlich aus - bitte kein aber ! So dass die Entscheidung eigentlich zwischen Omnipod2 und weiter Pen-Therapie steht.

    Nun wollte sich bisher meine Arztin nicht so richtig viel Zeit nehmen und gab mir nur ein paar algemeine Prospekte zu CSII mit. Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen, bei meinen Fragen zur OmniPod:

    * Was passiert, wenn man den Pod auf der Haut hat, aber den PDM kurzzeitig (z.B. 1h) nicht mitnimmt (Entfernung z.B. 1km)? Fängt der Pod oder der PDM dann an zu Piepsen oder Vibrieren?
    * Kann man ohne PDM auch Insulin am Pod abgeben? (z.B. WorstCase - PDM vergessen)
    * Wie häufig treten die Pumpenalarme noch auf??? (Man liest viel über Fehlfunktionen und Verstopfungen)
    * Habt ihr ständig (also auch auf Arbeit,Schule,Uni) einen zweiten Pod (inkl. frischen Insulin, Füllset) griffbereit?
    * wo setzt ihr euch den Pod, damit er weder beim Autofahren, noch im Alltag oder bei partnerlichen Aktivitäten stört?

    Sicherlich fallen mir noch mehr Fragen ein, aber fürs erste wärs das erst mal...

    Gruß
    diab
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.08.2014 21:50:51
    Hallo diab,

    ob eine Pumpe, egal welche, deinen HbA1c verbessern kann, hängt natürlich sehr davon ab, warum deine Werte so hoch sind wie sie sind.

    Zum Pod:
    Die Basalrate läuft normal weiter, auch wenn der PDM nicht in der Nähe ist, da gibt es also keine Probleme. Einen Bolus kannst du allerdings ohne PDM nicht abgeben.

    Was man an Ersatzmaterial mitschleppt, ist sicher individuell unterschiedlich.
    Wenn du nur über Tag weg bist, reicht es ggf., nur einen Pen oder eine Einmalspritze mitzunehmen. Bei längerer Abwesenheit muss natürlich alles mit.

    Setzstellen gibt es viele, welche für einen selbst praktikabel sind, muss man dann austesten. Der (in meinen Augen) größte Nachteil des Pods ist, dass man den Katheter bzw. die Setzstelle nicht verändern kann ohne den ganzen Pod unbrauchbar zu machen. Auch gibt es keine freie Katheter (Stahl/Teflon) und Pflasterwahl.
    Wenn du mit dem Omnipod liebäugelst, würde ich dir raten, mal einen Demo-Pod probezutragen, dann merkst du schon ganz gut, welche Stellen "gehen" und welche nicht.

    Alarme kann es bei allen Pumpen geben, die meisten lassen sich ja auf Vibration stellen, leider aber nicht alle.


  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 24.07.2014
    am 29.10.2014 12:15:57
    Hallo Diab,

    mein Mann hat die OmniPottPumpe. Genaue technische Abläufe kann ich dir leider nicht sagen, aber das was ich so mit bekomme.
    Alarm hatten wir bis jetzt nur, wenn es an der Zeit war den Pott zu wechseln oder Insulinvorrat fast zu Ende ging.
    Wir sind auch schon öfter einkaufen gefahren ( ca 20 km ) und die PDM ist daheim geblieben. war kein Problem. Für längeres Ausbleiben holt mein Mann alles mit (sprich PDM, Ersatzpott, Insulin etc)
    Setzstellen bei meinem Mann sind je nach Tagesplanungen Oberschenkel, Oberarme (hinten) Bauchgürtel.
    Bis jetzt hat der Pott noch bei nix gestört.

    Hoff es hilft dir weiter

    kaba