Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
oGTT - Test hmm..
-
am 11.09.2014 21:47:13
Hallo Zusammen,
da ich öfters Unterzuckerungen habe hat mein Endo heute ein oGTT gemacht. Ich habe seit 12 Jahren Hashimoto und wenn die Schilddrüse nicht richtig eingestellt war, kam es schon mal zu Unterzuckerungen. Jetzt ist meine SD aber gut eingestellt und trotzdem rutsche ich immer mal wieder ab.
der Test hat 5 Std. gedauert und nach 4 Std. bin ich mit dem Zuckerwert bei 57 gewesen mit entsprechenden Symptomen.
Die anderen Werte waren:
Nüchtern: 82
nach 30 min. : 164
60 min: 140
90 min: 126
120 min: 140
150 min: 123
180 min: 115
210 min: 87
240 min: 57
hier habe ich was essen müssen und danach:
270 min: 105
300 min: 120
die Insulinwerte habe ich noch nicht.
Mein Arzt sagt sieht nicht soooo toll aus aber auch kein Grund um sich große Sorgen zu machen, ich muss an der Ernährung was ändern.
Wäre LOGI eine gute Basis? Bisher habe ich damit keine Erfahrungen.
Was meinen die Experten?
LG
Coco
-
am 11.09.2014 23:06:32
Hallo Coco,
so viel kann man nur aus den BZ-Werten nicht sehen, außer dass du von Diabetes sehr weit weg bist. Zusammen mit den Insulinwerten wird man dann erkennen können, ob du insulinresistent bist und wie stark du das bist. Wenn du die Insulinwerte hast, dann gib sie uns auch mal zur Kenntnis.
Ob LOGI gegen den manchmal auftretenden Niedrigzucker hilft, das brauchst du nur auszuprobieren. Ich sehe dafür sehr gute Chancen. Schau dir ruhig mal LOGI und das entsprechende Forum hier genauer an.
Beste Grüße, Rainer -
am 12.09.2014 07:55:47
Guten Morgen Rainer,
vielen Dank für Deine Antwort. Ja auf die Insulinwerte muss ich noch warten die waren nicht sofort da.
Ich denke ich muss da schon jetzt dagegensteuern da ich Hashi + PCO habe sodass der Weg nicht mehr weit ist eine IR oder Diabetes zu entwickeln.
LG
Coco -
Gast
Rang: Gastam 12.09.2014 07:59:19
Erste Anmerkung: Mir scheint, die BZ- Werte bei deinem Test wurden nicht nach Laborstandard bestimmt? Vermutlich mit einem Handmessgerät? Dann sind sie nur bedingt aussagefähig! (Bei den Geräten sind Abweichungen bis 15% zulässig)
Welcher Art Ernährung wurde dir denn vom Arzt empfohlen? Allgemeinplätze wie "auf die Ernährung achten" finde ich persönlich wenig zielführend.
Wie Rainer schon schrieb, deine Werte sehen nicht nach Diabetes aus. -
Gast
Rang: Gastam 12.09.2014 08:03:41
PCO geht zwar häufiger mit einer Insulinresistenz zusammen, Hashi aber keinesfalls. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion wirkt das Insulin eher besser.
Allerdings kommen Autoimmunkrankheiten häufig nicht alleine daher, sodass bei dir die Wahrscheinlichkeit eines Typ1 Diabetes höher ist als im Durchschnitt der Bevölkerung.
Dagegen hilft aber eine Ernährungsumstellung nicht. Die Antikörper kratzt das nicht, was du isst.... -
Gast
Rang: Gastam 12.09.2014 08:59:20
zustimm , nicht jede frau die pco hat, -- ist dick , hat insulinresistenz. wird leider wie vieles sehr verallgemeinert.
und wenns ein t1 werden "sollte" autoimmunerkrankungen können nicht mit ernährungsumstellung beeinflußt werden. -
Gast
Rang: Gastam 12.09.2014 09:22:40
Nach Typ 1 sieht das aber nicht aus...
Vielleicht ein Mody-Typ oder besser noch: Nichts.
Das kann doch nur ein Facharzt feststellen. -
Gast
Rang: Gastam 12.09.2014 12:33:17
Eben, im Moment sieht es gar nicht nach Diabetes aus.
Darum stellt sich ja auch die Frage, warum vom Arzt eine Ernährungsänderung vorgeschlagen wurde, zumal die bei einem Typ1 Diabetes (der in Kombination mit Hashimoto gerne vorkommt) gar nichts nützen würde.
-
Gast
Rang: Gastam 12.09.2014 13:50:54
Gast schrieb:
Eben, im Moment sieht es gar nicht nach Diabetes aus.
Darum stellt sich ja auch die Frage, warum vom Arzt eine Ernährungsänderung vorgeschlagen wurde, zumal die bei einem Typ1 Diabetes (der in Kombination mit Hashimoto gerne vorkommt) gar nichts nützen würde.
Je nach Ernährungsgewohnheiten kann eine Ernährungsumstellung auch bei einem Typ 1 Diabetiker absolut Sinn machen, auch wenn dadurch der Diabetes nicht geheilt werden kann.
Deshalb einmal mehr: Jedes Diabetes ist anders, jeder betroffene Mensch ist anders. -
Gast
Rang: Gastam 12.09.2014 14:13:09
Gast schrieb:
Gast schrieb:
Eben, im Moment sieht es gar nicht nach Diabetes aus.
Darum stellt sich ja auch die Frage, warum vom Arzt eine Ernährungsänderung vorgeschlagen wurde, zumal die bei einem Typ1 Diabetes (der in Kombination mit Hashimoto gerne vorkommt) gar nichts nützen würde.
Je nach Ernährungsgewohnheiten kann eine Ernährungsumstellung auch bei einem Typ 1 Diabetiker absolut Sinn machen, auch wenn dadurch der Diabetes nicht geheilt werden kann.
Deshalb einmal mehr: Jedes Diabetes ist anders, jeder betroffene Mensch ist anders.
???
Wenn ich als 1er so ziemlich alle Nahrungsmittel mit der Insulinwirkung übereinanderkriegen muss, dann kann ich das auch mit den Sachen machen, die ich gerne mag.
Um die Nadel kommt man so oder so nicht rum.
Und dem Fragesteller sollte das egal sein, nach Typ 1 sehen die Werte allemal nicht aus. -
Gast
Rang: Gast -
am 12.09.2014 15:36:42
vielen Dank für die Antworten, vielleicht hier noch meine anderen Werte die gemacht wurden, allerdings war ich bei der Blutentnahme nicht nüchtern, die sind vom anderen Tag:
Hba1c (NGSP) 5,4 (bis 5,7, Graubereich 5,7-6,4, Diabetes größer 6,7)
Proinsulin : 3,96 (unter 11)
C-Pepid: 3,51 (0,9-6,9)
BZ 17Uhr : 112
insulin in Serum: 15,30 (5-25)
hmm... der Test wurde so gestaltet dass mal aus dem Finger das Blut abgenommen wurde und mal aus dem Finger und Vene. Ich weiß nicht welches Messgerät verwendet wurde, aber kein handelsüblicher, da das Blut aus dem Finger nicht direkt auf einen Streifen gebracht wurde sondern erstmal in ein kleines "Röhrchen".
Der Test wurde deswegen gemacht weil ich seit 2009 Unterzuckerungen habe, die sich mal mehr mal weniger häufig zeigen, allerdings kann ich den Zeitpunkt nicht wirklich festmachen, wie z.b. nach einer Kohlenhydratreichen Mahlzeit o.ä.
ich bin nicht übergewichtig, habe einen BMI von 21 und bin 36 jahre alt.
Mein Gefühl ist dass mein Endo mir die Ernährungsumstellung angeboten hat weil er mir eben als Arzt etwas raten musste. Ich fragte was soll ich nun tun, daraufhin schlug er mir die Umstellung vor. Aber die INSULINERgebnisee stehen noch aus.
LG
coco
Bearbeitet von User am 12.09.2014 15:43:03. Grund: fehler -
am 12.09.2014 16:12:57
Hallo Coco,
die Werte sehen unauffällig aus und unterstützen die Vewrmutung, dass du von einem Diabetes weit entfernt bist. Deshalb ist es für dich vollkommen uninteressant, ob Typ 1, Typ 2, Lada oder Mody. Über solche Fragen brauchst du dir keine Gedanken zu machen.
Bei dir geht es um Insulinresistenz und um die Unterzuckerungen. Die IR kann man wahrscheinlich mit den Insulinwerten vom oGTT gut einschätzen. Vielleicht sieht man auch etwas bezüglich der Unterzuckerungen. Wie die gewöhnlichen alimentären Hypoglykämien, bei denen moderate KH-Reduzierung auf jeden Fall helfen würde, verlaufen die allerdings bei dir nicht. Ich bin gespannt auf die Insulinwerte und was man aus deren Verlauf sehen kann.
LG Rainer
-
Gast
Rang: Gastam 12.09.2014 17:13:06
mal abgesehen von spekulationen über andere poster.(die kein gutes licht auf die spekulanten werfen)(mobber)
was mir auffiel , alle halbe stunde wurde bz gemessen, der 1h und der 2h wert liegen im gleichen bereich, aber nicht auffällig hoch. dann geht der bz runter, und bei um 60 mg/dl (57) muß die patientin was essen, fage weshalb immer diese panik danch war der bz über 100, eine hypo ist unter 50 und selbst dort und darunter fällt niemand um.
vielmehr wäre es interessant gewesen wie der bz verlauf weitergegangen wäre.
zu panischem gehabe hätten die ja immer noch zeit gehabt bei unter 40.
denn normalerweise regelt das der körper eigenständig, und ob er das tut weiß die fragerin jetzt immer noch nicht.
meine frau ist jahrelang mit 50-55 aufgestanden, ohne jemals von uz überhaupt zu reden. -
am 12.09.2014 17:41:22
..also ich glaube noch länger warten bis der Wert auf 40 abfällt hätte ich nicht ausgehalten, ich hatte puls von 145, Schweißausbrüche, habe gezittert, mir wurde übel und ich konnte kaum laufen um mich auf die Liege im anderen Zimmer zu legen, sie haben den Arzt gerufen er hat mich gesehen und gesagt ich soll jetzt was essen, nicht mehr warten.
-
Gast
Rang: Gastam 12.09.2014 19:15:18
Auch wenn es jetzt nicht wirklich weiter hilft, aber ich finde den Ablauf des oGTt auch merkwürdig.
Warum wurde sooft gemessen? Warum bereits bei 57 was essen? (o.k., du schriebst was dazu) Und dann: Welche Ernährung hat dir der Arzt denn empfohlen?
Dass du bereits bei einem Wert von 57 so heftige Symptome hast ist ungewöhnlich.
Vielleicht steckt da auch etwas ganz anderes dahinter? Hast du zu Hause, wenn du meinst unterzuckert zu sein, schonmal gemessen?Wie häufig kommt das vor? -
am 12.09.2014 19:30:05
hmm... die Frage warum sooft gemessen wurde kann ich nicht beantworten ich habe nur gelesen, dass es durchaus sinn macht alle 30 min. zu messen, da manche menschen nach 30 min. sehr hohe Werte haben und nach 1 std. sind sie o.k. dann hätte man die Spitzen gar nicht abgefangen.
naja der Arzt sagte ich soll eben die schnellen Kohlenhydrate reduzieren und wenig süßes essen, also eher allgemein gehalten, nichts Konkretes.
genau das frage ich mich auch warum schon bei 57 solche symptome... ich hatte vor Jahren einen Zuckerwert von 54 (durch Zufall beim Arzt gemessen) und mir fehlte nichts.
ich suche die ganze Zeit schon im Internet nach möglichen Ursachen, aber es heißt bei PCO ist Insulinresistenz nichts ungewöhnliches usw.. aber über Hypoglykämie habe ich kaum was gelesen in dem Zusammenhang.
-
Gast
Rang: Gastam 12.09.2014 20:13:39
gut daß du das erwähnst, du hattest 54 und nichts war, du hättest daher auch erfahren können was nun passiert, im normalfall wäre nämlich garnichts passiert sondern dein bz wäre auch ohne drastische kh zufuhr wieder in richtung normal gependelt und nicht über hundert geschossen, für solche fälle hat sich 1/2scheibe knäckebrot bewährt, das ist etwas aber nicht zuviel.
übrigens auch die erkenntnis daß du nach 30minuten hoch und nach 60 wieder runter gewesen "wärst" hätte keinerlei aussage gehabt.
und daß insulinresistenz bei pco nicht ungewöhnlich ist hat die aussagekraft null.
da es auch frauen mit pco ohne insulinresistenz gibt, diese wird ja auch oft mit fettleibigkeit assoziiert, aber eben auch nicht regelhaft.
trotzdem wird metformin bei vielen pco betroffenen mit erfolg eingesetzt.
in diesem fall nicht immer verschreibungsfähig(gkk) aber mit grünem rezept für peanuts zu bekommen(medizinfuchs-googeln) -
am 12.09.2014 20:40:15
ja metformin hat sich wohl bei pco bewährt und reguliert gut den stoffwechsel, das habe ich schon oft gelesen.
aber es ist nicht der plan mich mit metformin zu behandeln zumindest kam der Vorschlag noch nicht.
"mein" pco wird zur mit anderen medikamenten behandelt.