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Das erste mal hier
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Gast
Rang: Gastam 13.09.2014 09:18:16
Guten morgen
Ich bin hier reingestolpert, weil ich mir Gedanken um meinen Freund mache. Er isst sehr kalorienreich und treibt wenig Sport, dementsprechend ist er die vergangenen Jahre auch außeinander gegangen. Nun war er beim Arzt der ihm wegen eines Infekts ein Blutbild gemacht hat, wobei auf dem Blutbild der hba1c steht mit 5,2 aber keinerlei weiteren Glukosewerte. Ich mache mir wirklich Gedanken um ihn weil mein Vater auch Diabetiker war. Kann ich damit irgendwas anfangen oder wie ist das zu deuten?
Gruß Simone -
Gast
Rang: Gast -
am 13.09.2014 10:10:52
Hallo Simone,
dein Freund hat bei einem HbA1c von 5,2% mit ziemlich großer Sicherheit jetzt noch keinen Diabetes.
Es ist aber sehr sinnvoll, dass er sich mehr um seine Ernährung, Sport und Gewicht kümmert, damit das noch lange so bleibt. Das ist kein Fall für einen Arzt, das muss er selber hinbekommen. Du kannst ihn bestimmt dabei sehr gut unterstützen.
Beste Grüße, Rainer -
Gast
Rang: Gastam 13.09.2014 10:23:57
Rainer schrieb:
Hallo Simone,
dein Freund hat bei einem HbA1c von 5,2% mit ziemlich großer Sicherheit jetzt noch keinen Diabetes.
Es ist aber sehr sinnvoll, dass er sich mehr um seine Ernährung, Sport und Gewicht kümmert, damit das noch lange so bleibt. Das ist kein Fall für einen Arzt, das muss er selber hinbekommen. Du kannst ihn bestimmt dabei sehr gut unterstützen.
Beste Grüße, Rainer
Was bedeutet jetzt noch keinen Diabetes Rainer? Ist es dann so wie purea in dem anderen Beitrag schreibt dass dieser Wert nichts ausschliesst? Ich bin auch irritiert gewesen dass keine Glukose auf dem Blutbild steht. Ich verstehe Deinen Beitrag mal so dass der 5,2er schon ein Wink ist aufzupassen. Danke und Gruß
Simone -
am 13.09.2014 10:44:23
dein freund hat mit einem hba1c von 5,2% mit relativ großer wahrschenlichkeit (unter 5%) keinen MANIFESTEN diabetes.
da dein freund aber erblich vorbelastet ist und auch sein BMI sowie sein lebenstil unvorteilhaft sind, macht es in deinem fall besonderen sinn, den hba1c durch einen ogtt zu flankieren. damit könntet ihr bereits jetzt erkennen, ob eine gestörte zuckeraufnahme vorliegt, die den beginnenden diabetes verrät. da du dir sichtbar sorgen machst, gehe ich davon aus, dass du größtmögliche sicherheit haben möchtest. das wäre in diesem fall klar der durch ogtt flankierte hba1c.
in deinem fall scheint mir darüber hinaus eine fruchtbare aufmerksamkeit zu bestehen, so dass die kenntnis über eine gestörte zuckeraufnahme gute chancen zur verhaltenänderung bietet. den ogtt könntet ihr auch selbst durchführen bzw. öfter nach dem essen selbst testen. -
am 13.09.2014 11:03:41
Gast schrieb:
Ich verstehe Deinen Beitrag mal so dass der 5,2er schon ein Wink ist aufzupassen.
Nein Simone, so war mein Beitrag nicht gemeint. Da hast du mich vollkommen falsch verstanden.
Die Lebensweise von deinem Freund birgt, so wie du sie beschrieben hast, allerdings ein gewisses Risiko zur Entwicklung von Diabetes in sich. Wenn er den dann mal bekommen sollte, dann muss er sich sowieso mehr Mühe geben mit angemessener Ernährung und Sport. Deshalb ist mein Rat, dass er das gleich machen soll und nicht erst auf eine Diabetesdiagnose warten muss. Jetzt ist die Umstellung noch viel leichter. Vielleicht hat dein Freund auch Glück und bekommt trotz seiner Lebensweise keinen Diabetes. Das ist allerdings eine Art Lottospiel, auf das er sich lieber nicht einlassen sollte.
Beste Grüße, Rainer
Bearbeitet von User am 13.09.2014 11:06:05. Grund: . -
Gast
Rang: Gastam 13.09.2014 11:28:19
purea schrieb:
dein freund hat mit einem hba1c von 5,2% mit relativ großer wahrschenlichkeit (unter 5%) keinen MANIFESTEN diabetes.
da dein freund aber erblich vorbelastet ist und auch sein BMI sowie sein lebenstil unvorteilhaft sind, macht es in deinem fall besonderen sinn, den hba1c durch einen ogtt zu flankieren. damit könntet ihr bereits jetzt erkennen, ob eine gestörte zuckeraufnahme vorliegt, die den beginnenden diabetes verrät. da du dir sichtbar sorgen machst, gehe ich davon aus, dass du größtmögliche sicherheit haben möchtest. das wäre in diesem fall klar der durch ogtt flankierte hba1c.
in deinem fall scheint mir darüber hinaus eine fruchtbare aufmerksamkeit zu bestehen, so dass die kenntnis über eine gestörte zuckeraufnahme gute chancen zur verhaltenänderung bietet. den ogtt könntet ihr auch selbst durchführen bzw. öfter nach dem essen selbst testen.
Das ist mir jetzt ein Rätsel, da mein Vater einen Diabetes hatte ist mein Freund erblich vorbelastet? Das setzt ja die Mendelschen Gesetze in ein ganz neues Licht *grins
Gruß Simone -
Gast
Rang: Gastam 13.09.2014 11:46:49
.....UUuuund täglich grüßt das Murmeltier.....holladijooo-holladijooooo...
Tralalalaljohooooooo...
Leute, die Sonne scheint!! Geht lieber raus und bewegt euch!!!!! -
Gast
Rang: Gastam 13.09.2014 13:03:28
Danke purea für die Info
Ich habe meinem Freund gerade gezeigt was Du so geschrieben hast, das hat ihn nun sehr nervös gemacht und er geht jetzt davon aus Diabetes zu haben, vielleicht wird er sich jetzt endlich mal bewegen; danke für die Info Gruß -
Gast
Rang: Gastam 13.09.2014 14:13:57
Kann das denn wahr sein? Jetzt wird ein komplett gesunder hier noch von purea und Rainer zum Diabetiker gemacht nur weil er laut aussage seiner Freundin viel kohlenhydratreiches ist.
Ich glaube ich spinne so langsam. Bei 5,2 soll er laut purea einen ogtt machen lassen, kann mich jemand in die Klappse bitte fahren, ich werde hier wahnsinnig. -
am 13.09.2014 16:18:55
Gast schrieb:
Danke purea für die Info
Ich habe meinem Freund gerade gezeigt was Du so geschrieben hast, das hat ihn nun sehr nervös gemacht und er geht jetzt davon aus Diabetes zu haben, vielleicht wird er sich jetzt endlich mal bewegen; danke für die Info Gruß
wie ich oben geschrieben habe, ist es relativ unwahrscheinlich, dass er einen manifesten diabetes hat bei einem hba1c von 5,2. das gilt aber eben ausdrücklich nur bedingt für die pathologische zuckeraufnahme, die dem diabetes _immer_ vorgeschaltet ist (t2).
die mendelschen gesetze gelten natürlich weiterhin, ich dachte es wäre sein vater.
im moment sind 10% der gesellschaft an diabetes erkrankt, tendenz deutlich steigend. die wahrscheinlichkeit, an diabetes zu erkranken erhöht sich natürlich erheblich, wenn man zu einer risikogruppe gehört. wie du selbst schreibst, gehört dein freund eindeutig dazu. dein freund wird dir sehr dankbar sein, wenn bei einem ogtt herauskommt, dass zucker krankhaft aufgenommen wird. das kann entscheidende impulse bei der lebensstiländerung und der verhinderung vom krankheitsaubruch schaffen. wenn der ogtt entwarnung gibt, ist dies ebenfalls ein gewinn.
Bearbeitet von User am 13.09.2014 18:07:42. Grund: . -
Gast
Rang: Gastam 13.09.2014 17:19:44
Meine Vermutung wäre eher, dass der "Freund" der TE, den es ja vermutlich genausowenig gibt wie viele andere Schreiber hier im Forum, sich von der TE trennt.
Wenn ich zum Arzt gehe, weil ich einen Infekt habe, dieser ein Blutbild anfertigt ( das die Bestimmung des HbA1c überhaupt nicht beinhaltet) und meine Freundin in irgendwelchen obskuren Internetforen nach möglichen Argumenten suchen würde, die mich dazu bewegen sollen, weniger zu essen und mich mehr zu bewegen..... naja, ich glaube, mehr braucht man dazu nicht zu sagen............ -
Gast
Rang: Gastam 14.09.2014 10:32:27
Gast schrieb:
Meine Vermutung wäre eher, dass der "Freund" der TE, den es ja vermutlich genausowenig gibt wie viele andere Schreiber hier im Forum, sich von der TE trennt.
Wenn ich zum Arzt gehe, weil ich einen Infekt habe, dieser ein Blutbild anfertigt ( das die Bestimmung des HbA1c überhaupt nicht beinhaltet) und meine Freundin in irgendwelchen obskuren Internetforen nach möglichen Argumenten suchen würde, die mich dazu bewegen sollen, weniger zu essen und mich mehr zu bewegen..... naja, ich glaube, mehr braucht man dazu nicht zu sagen............
du leidestwirklich unter verfolgungswahn und ich bin dankbar in purea jemandern hier gefunden zu haben der wirklich mehr ahnung als alle anderen hier hat, sie arbeitet nicht umsonst in der diabetologie -
Gast
Rang: Gastam 14.09.2014 11:32:09
Gast schrieb:
Kann das denn wahr sein? Jetzt wird ein komplett gesunder hier noch von purea und Rainer zum Diabetiker gemacht nur weil er laut aussage seiner Freundin viel kohlenhydratreiches ist.
Ich glaube ich spinne so langsam. Bei 5,2 soll er laut purea einen ogtt machen lassen, kann mich jemand in die Klappse bitte fahren, ich werde hier wahnsinnig.
Es ist in der Tat zum Wahnsinnigwerden, was in diesem Forum so alles verbreitet wird.
Jeder Mensch kann jederzeit jede nur denkbare Krankheit bekommen. Davor kann sich niemand schützen und das muß man halt akzeptieren. Nur beim Diabetes ist das anders, da muß man sich von frühester Kindheit an Sorgen machen, wenn man nicht irgendwelche Diäten einhält oder ständig mit hängender Zunge irgendwelchen "Sport" betreibt.
Dabei sollten doch auch die großen "Durchblicker" in diesem Forum wissen, daß der sog. Lifestyle wenig bis keinen Einfluß darauf hat, ob man einen Diabetes entwickelt oder nicht. Warum man Diabetes bekommt weiß kein Mensch so genau. Bei starker familiärer Belastung sollte man allerdings seine Blutzuckerwerte im Auge behalten.
Ich habe Anfang dreißig einen Diabetes Typ2 entwicklet. Mein BMI war damals 19 und ich war alles andere als eine Couch-Potatoe. Und nun? -
Gast
Rang: Gastam 14.09.2014 12:29:52
Gast schrieb:
Meine Vermutung wäre eher, dass der "Freund" der TE, den es ja vermutlich genausowenig gibt wie viele andere Schreiber hier im Forum, sich von der TE trennt.
Wenn ich zum Arzt gehe, weil ich einen Infekt habe, dieser ein Blutbild anfertigt ( das die Bestimmung des HbA1c überhaupt nicht beinhaltet) und meine Freundin in irgendwelchen obskuren Internetforen nach möglichen Argumenten suchen würde, die mich dazu bewegen sollen, weniger zu essen und mich mehr zu bewegen..... naja, ich glaube, mehr braucht man dazu nicht zu sagen............
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du leidestwirklich unter verfolgungswahn und ich bin dankbar in purea jemandern hier gefunden zu haben der wirklich mehr ahnung als alle anderen hier hat, sie arbeitet nicht umsonst in der diabetologie
Häääh?
Es geht hier weder um Verfolgung noch um purea.
Es geht darum, dass die Geschichte von "Simone", so wie sie geschildert wurde, mehr als unglaubwürdig ist.
Nicht mehr und nicht weniger. -
am 14.09.2014 13:55:30
Gast schrieb:
Es ist in der Tat zum Wahnsinnigwerden, was in diesem Forum so alles verbreitet wird.
Jeder Mensch kann jederzeit jede nur denkbare Krankheit bekommen. Davor kann sich niemand schützen und das muß man halt akzeptieren. Nur beim Diabetes ist das anders, da muß man sich von frühester Kindheit an Sorgen machen, wenn man nicht irgendwelche Diäten einhält oder ständig mit hängender Zunge irgendwelchen "Sport" betreibt.
Dabei sollten doch auch die großen "Durchblicker" in diesem Forum wissen, daß der sog. Lifestyle wenig bis keinen Einfluß darauf hat, ob man einen Diabetes entwickelt oder nicht. Warum man Diabetes bekommt weiß kein Mensch so genau. Bei starker familiärer Belastung sollte man allerdings seine Blutzuckerwerte im Auge behalten.
können sie dazu eine quelle nennen? das wäre sehr wichtig, weil es sonst so offensichtlich dem wissenschaftlichen konsens widerspricht, dass man es kaum glauben kann.
"Betroffen waren insbesondere Personen mit deutli-
chem Übergewicht, d. h. einem BMI von größer 30, und Bewe-
gungsmangel. Ursache der hohen Dunkelziffer dürfte sein,
dass der Typ-2-Diabetes häufig symptomarm oder symp-
tomlos beginnt, sodass er oft erst im Rahmen einer ärzt-
lichen Routineuntersuchung entdeckt wird. So hat sich
zeigen lassen, dass die Zeit von der Erstmanifestation eines
Typ-2-Diabetes mellitus bis zur Diagnose zwischen fünf
und sieben Jahren liegt."
Weber, M (2009): Adipositas und Diabetes, in: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V (Hg): Volkskrankheiten. S. 276
schrieb:
Ich habe Anfang dreißig einen Diabetes Typ2 entwicklet. Mein BMI war damals 19 und ich war alles andere als eine Couch-Potatoe. Und nun?
die frage wäre, wie sie gelebt haben. nach meiner einschätzung ist der ungünstige BMI meist (ausdrücklich nicht immer) eine folge der fehlernährung. somit könnte man laienhaft schließen: die fehlernährung ist der grund. was wiederum bedeutet: wenn sie sich fehlernähen und aufgrund eines schnellen stoffwechsels nicht dazu neigen, übergewicht anzusetzen, dann sind sie diabtesgefährdet, egal ob sie "fett" sind oder nicht. in meinem fall kann ich das bestätigen: ich habe unmengen gegessen, vor allem pastalastig. ich war aber immer dünn und sportlich. ich denke schon, dass die über jahre anhaltende überstressung meiner bauchspeicheldrüse ihren beitrag geleistet hat.
ihre aussage, dass sie durch ihren lebensstil das risiko von erkrankungen nicht senken oder erhöhen können, bedarf keiner weiteren ausführungen: das ist totaler quatsch. und bitte lassen sie opa erwin, der einen kannte, dessen großonkel 2 schachteln kippen pro tag geraucht hat und 92 wurde, besser gleich in der tasche stecken :-)
(ps: ich arbeite nicht in der diabetologie)
Bearbeitet von User am 14.09.2014 13:57:35. Grund: . -
Gast
Rang: Gastam 15.09.2014 09:07:56
purea schrieb:
Gast schrieb:
Es ist in der Tat zum Wahnsinnigwerden, was in diesem Forum so alles verbreitet wird.
Jeder Mensch kann jederzeit jede nur denkbare Krankheit bekommen. Davor kann sich niemand schützen und das muß man halt akzeptieren. Nur beim Diabetes ist das anders, da muß man sich von frühester Kindheit an Sorgen machen, wenn man nicht irgendwelche Diäten einhält oder ständig mit hängender Zunge irgendwelchen "Sport" betreibt.
Dabei sollten doch auch die großen "Durchblicker" in diesem Forum wissen, daß der sog. Lifestyle wenig bis keinen Einfluß darauf hat, ob man einen Diabetes entwickelt oder nicht. Warum man Diabetes bekommt weiß kein Mensch so genau. Bei starker familiärer Belastung sollte man allerdings seine Blutzuckerwerte im Auge behalten.
können sie dazu eine quelle nennen? das wäre sehr wichtig, weil es sonst so offensichtlich dem wissenschaftlichen konsens widerspricht, dass man es kaum glauben kann.
"Betroffen waren insbesondere Personen mit deutli-
chem Übergewicht, d. h. einem BMI von größer 30, und Bewe-
gungsmangel. Ursache der hohen Dunkelziffer dürfte sein,
dass der Typ-2-Diabetes häufig symptomarm oder symp-
tomlos beginnt, sodass er oft erst im Rahmen einer ärzt-
lichen Routineuntersuchung entdeckt wird. So hat sich
zeigen lassen, dass die Zeit von der Erstmanifestation eines
Typ-2-Diabetes mellitus bis zur Diagnose zwischen fünf
und sieben Jahren liegt."
Weber, M (2009): Adipositas und Diabetes, in: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V (Hg): Volkskrankheiten. S. 276
schrieb:
Ich habe Anfang dreißig einen Diabetes Typ2 entwicklet. Mein BMI war damals 19 und ich war alles andere als eine Couch-Potatoe. Und nun?
die frage wäre, wie sie gelebt haben. nach meiner einschätzung ist der ungünstige BMI meist (ausdrücklich nicht immer) eine folge der fehlernährung. somit könnte man laienhaft schließen: die fehlernährung ist der grund. was wiederum bedeutet: wenn sie sich fehlernähen und aufgrund eines schnellen stoffwechsels nicht dazu neigen, übergewicht anzusetzen, dann sind sie diabtesgefährdet, egal ob sie "fett" sind oder nicht. in meinem fall kann ich das bestätigen: ich habe unmengen gegessen, vor allem pastalastig. ich war aber immer dünn und sportlich. ich denke schon, dass die über jahre anhaltende überstressung meiner bauchspeicheldrüse ihren beitrag geleistet hat.
ihre aussage, dass sie durch ihren lebensstil das risiko von erkrankungen nicht senken oder erhöhen können, bedarf keiner weiteren ausführungen: das ist totaler quatsch. und bitte lassen sie opa erwin, der einen kannte, dessen großonkel 2 schachteln kippen pro tag geraucht hat und 92 wurde, besser gleich in der tasche stecken :-)
(ps: ich arbeite nicht in der diabetologie)
Achso, verzeihung ich hatte wirklich geglaubt dass sie in der Diabetologie arbeiten, da sie hier Empfehlungen und Vorgaben zur Diagnose ausstellen, war es wirklich meine Meinung dass sie als Diabetologe selbstständig sind. Entschuldigen sie bitte aber trotzdem danke für ihr sicherlich dann aber über Jahrzehnte angelesene Fachwissen.
Gruß -
Gast
Rang: Gastam 15.09.2014 10:57:42
purea schrieb:
Gast schrieb:
Es ist in der Tat zum Wahnsinnigwerden, was in diesem Forum so alles verbreitet wird.
Jeder Mensch kann jederzeit jede nur denkbare Krankheit bekommen. Davor kann sich niemand schützen und das muß man halt akzeptieren. Nur beim Diabetes ist das anders, da muß man sich von frühester Kindheit an Sorgen machen, wenn man nicht irgendwelche Diäten einhält oder ständig mit hängender Zunge irgendwelchen "Sport" betreibt.
Dabei sollten doch auch die großen "Durchblicker" in diesem Forum wissen, daß der sog. Lifestyle wenig bis keinen Einfluß darauf hat, ob man einen Diabetes entwickelt oder nicht. Warum man Diabetes bekommt weiß kein Mensch so genau. Bei starker familiärer Belastung sollte man allerdings seine Blutzuckerwerte im Auge behalten.
können sie dazu eine quelle nennen? das wäre sehr wichtig, weil es sonst so offensichtlich dem wissenschaftlichen konsens widerspricht, dass man es kaum glauben kann.
Was für einem "wissenschaftlichem Konsens" widersprecht meine Aussage denn? Es ist bekannt, daß noch nicht erforscht ist, was die Ursache von Typ2 ist, wie soll es da einen Konsens geben??
"Betroffen waren insbesondere Personen mit deutli-
chem Übergewicht, d. h. einem BMI von größer 30, und Bewe-
gungsmangel. Ursache der hohen Dunkelziffer dürfte sein,
dass der Typ-2-Diabetes häufig symptomarm oder symp-
tomlos beginnt, sodass er oft erst im Rahmen einer ärzt-
lichen Routineuntersuchung entdeckt wird. So hat sich
zeigen lassen, dass die Zeit von der Erstmanifestation eines
Typ-2-Diabetes mellitus bis zur Diagnose zwischen fünf
und sieben Jahren liegt."
Weber, M (2009): Adipositas und Diabetes, in: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V (Hg): Volkskrankheiten. S. 276
schrieb:
Ich habe Anfang dreißig einen Diabetes Typ2 entwicklet. Mein BMI war damals 19 und ich war alles andere als eine Couch-Potatoe. Und nun?
die frage wäre, wie sie gelebt haben. nach meiner einschätzung ist der ungünstige BMI meist (ausdrücklich nicht immer) eine folge der fehlernährung. somit könnte man laienhaft schließen: die fehlernährung ist der grund. was wiederum bedeutet: wenn sie sich fehlernähen und aufgrund eines schnellen stoffwechsels nicht dazu neigen, übergewicht anzusetzen, dann sind sie diabtesgefährdet, egal ob sie "fett" sind oder nicht. in meinem fall kann ich das bestätigen: ich habe unmengen gegessen, vor allem pastalastig. ich war aber immer dünn und sportlich. ich denke schon, dass die über jahre anhaltende überstressung meiner bauchspeicheldrüse ihren beitrag geleistet hat.
ihre aussage, dass sie durch ihren lebensstil das risiko von erkrankungen nicht senken oder erhöhen können, bedarf keiner weiteren ausführungen: das ist totaler quatsch. und bitte lassen sie opa erwin, der einen kannte, dessen großonkel 2 schachteln kippen pro tag geraucht hat und 92 wurde, besser gleich in der tasche stecken :-)
Wenn hier einer Quatsch verbreitet, dann bist du es. Meine Erfahrung widerspricht deinen aus irgendeinem Zusammenhang gerissenen Behauptungen. Daß Übergewicht nicht die Ursache von Diabetes ist, weiß wohl jeder einigermaßen Informierte inzwischen, auch wenn diese Erkenntnis an manchen Ärzten vorbeigegangen ist.
Ich beweise dir das Gegenteil und dann kommst du mit deiner "Fehlernährung" und dem "schnellen Stoffwechsel" daher. Dümmer geht es wohl kaum.
Man kann aufgrund seiner Ernährung weder einen Diabetes bekommen noch einen heilen. Man kann die Symptome (sprich die Höhe des BZ) beeinflussen und das ist sicherlich ein großer Vorteil bei dieser Krankheit. Mehr Einfluß hat die Ernährung aber nicht. Auch das sollte sich inzwischen herumgesprochen haben.
(ps: ich arbeite nicht in der diabetologie)
Das wollen wir doch hoffen.
-
Gast
Rang: Gastam 15.09.2014 11:09:16
Nachdem es leider unmöglich zu sein scheint, den Unterschied zwischen ursprünglichem Beitrag und der Antwort darauf deutlich abzugrenzenen wiederhole ich hier meine Antwort auf den Beitrag von purea:
Welchem "wissenschaftlichem Konsens" widersprecht meine Aussage denn? Es ist bekannt, daß noch nicht erforscht ist, was die Ursache von Typ2 ist, wie soll es da einen Konsens geben??
Wenn hier einer Quatsch verbreitet, dann bist du es. Meine Erfahrung widerspricht deinen aus irgendeinem Zusammenhang gerissenen Behauptungen. Daß Übergewicht nicht die Ursache von Diabetes ist, weiß wohl jeder einigermaßen Informierte inzwischen, auch wenn diese Erkenntnis an manchen Ärzten vorbeigegangen ist.
Ich beweise dir das Gegenteil und dann kommst du mit deiner "Fehlernährung" und dem "schnellen Stoffwechsel" daher. Dümmer geht es wohl kaum.
Man kann aufgrund seiner Ernährung weder einen Diabetes bekommen noch einen heilen. Man kann die Symptome (sprich die Höhe des BZ) beeinflussen und das ist sicherlich ein großer Vorteil bei dieser Krankheit. Mehr Einfluß hat die Ernährung aber nicht. Auch das sollte sich inzwischen herumgesprochen haben.
Weil die "Gästewirtschaft" mittlerweile zu einem heillosen Durcheinander geführt hat, wollte ich mich gerne anmelden, aber leider weiß ich meinen Nick nicht mehr. Daher will ich wenigstens meine Beiträge in Zukunft mit einem Kürzel kennzeichnen.
E. -
Gast
Rang: Gastam 15.09.2014 11:26:50
Gast schrieb:
Nachdem es leider unmöglich zu sein scheint, den Unterschied zwischen ursprünglichem Beitrag und der Antwort darauf deutlich abzugrenzenen wiederhole ich hier meine Antwort auf den Beitrag von purea:
Welchem "wissenschaftlichem Konsens" widersprecht meine Aussage denn? Es ist bekannt, daß noch nicht erforscht ist, was die Ursache von Typ2 ist, wie soll es da einen Konsens geben??
Wenn hier einer Quatsch verbreitet, dann bist du es. Meine Erfahrung widerspricht deinen aus irgendeinem Zusammenhang gerissenen Behauptungen. Daß Übergewicht nicht die Ursache von Diabetes ist, weiß wohl jeder einigermaßen Informierte inzwischen, auch wenn diese Erkenntnis an manchen Ärzten vorbeigegangen ist.
Ich beweise dir das Gegenteil und dann kommst du mit deiner "Fehlernährung" und dem "schnellen Stoffwechsel" daher. Dümmer geht es wohl kaum.
Man kann aufgrund seiner Ernährung weder einen Diabetes bekommen noch einen heilen. Man kann die Symptome (sprich die Höhe des BZ) beeinflussen und das ist sicherlich ein großer Vorteil bei dieser Krankheit. Mehr Einfluß hat die Ernährung aber nicht. Auch das sollte sich inzwischen herumgesprochen haben.
Weil die "Gästewirtschaft" mittlerweile zu einem heillosen Durcheinander geführt hat, wollte ich mich gerne anmelden, aber leider weiß ich meinen Nick nicht mehr. Daher will ich wenigstens meine Beiträge in Zukunft mit einem Kürzel kennzeichnen.
E.
Also unabhängig davon dass ich von purea nichts halte, sprichst Du aber schon einen Mist. Natürlich können Normalgewichtige auch Diabetes bekommen , aber die Mehrzahl und das ist statistisch beweisen sind übergewichtig. Du revidierst jetzt also die Experten die angeben dass Adioposität ein Faktor für die Entwicklung Diabetes sein kann `Findriskfragebögen, die Adioposität noch über familiäre Belastung stellen sind also auch Schwachsinn? Wow nur weil du als schlanker Diabetes bekommen hast sind alle gleich gefährdet? Mach dich mal ein wenig schlau bevor du so einen Mist schreibst, natürlich kann man sich Diabetes ´anfressen´ -
Gast
Rang: Gastam 15.09.2014 11:40:44
"Mach dich mal ein wenig schlau bevor du so einen Mist schreibst, natürlich kann man sich Diabetes ´anfressen´"
Du kannst Dir mittels "anfressen" das Risiko erhöhen, mehr nicht.
Liegt der Typ 2 in der Familie, bist Du so oder so dran... -
am 15.09.2014 11:54:19
Gast schrieb:
Liegt der Typ 2 in der Familie, bist Du so oder so dran...
Hallo Gast,
das ist ganz schöner Blödsinn. Erstens konnte bezüglich der Vererbung von Typ2-Diabetes bisher lediglich eine gewisse familiäre Häufung festgestellt werden. Von einem Nachweis, ob und über welche Gene er tatsächlich vererbt wird, ist die Wissenschaft noch sehr weit entfernt. Zweitens muss man auch mit erblicher Vorbelastung keinen Typ2-Diabetes bekommen. Die Änderungen in Ernährung und Bewegung, die nach der Diagnose gegeignet sind, den Diabetes gut im Griff zu behalten, können davor die Überschreitung der Diagnosegrenzen verhindern oder zumindest stark verlangsamen.
-
Gast
Rang: Gastam 15.09.2014 12:18:35
Ich schreibe keinen Mist, aber du sollest deine Ausdrucksweise überdenken.
Man kann sich keine wie auch immer geartete Krankheit "anfressen". Hättest du recht, dann müßten alle dicken Menschen Diabetes haben, das ist aber nicht der Fall.
Manche Ärzte schieben gern dem Patienten die "Schuld" für eine Krankheit in die Schuhe, deswegen muß man das aber nicht unbedingt glauben. Daß so viele Typ2 Diabetiker bei der Entdeckung ihrer Krankheit dick sind, liegt daran, daß sie den Diabetes schon lange mit sich rumschleppen, der aber nie diagnostiziert wurde. Durch den Überschuß von Insulin im Blut, der aber nicht verwertet werden kann, nehmen sie zu ohne gleich zu "fressen". Das ist eine logische Erklärung, die einem der gesunde Menschenverstand klar erkennen läßt.
Aber bei dir wird das nichts bringen. Du hast keine Ahnung und bist nicht bereit, dazuzulernen. Deine "Kenntnisse" über Diabetes stammen aus der Regenbogenpresse, deshalb solltst du dich nicht hier im Forum wichtig machen und Falschmeldungen verbreiten.
E. -
Gast
Rang: Gastam 15.09.2014 13:21:12
Du spinnst ja noch mehr als ich dachte. Ein erstes Anzeichen für einen Diabetes ist abnehmen und nicht zunehmen und auch nicht alle Leute die in der Sonne liegen bekommen Hauptkrebs aber tendentiell mehr, aber leb ruhig in deiner scheinwelt. Dick sein hat nichts mit Diabetes zu tun......okay:) -
Gast
Rang: Gastam 15.09.2014 13:29:49
Gast schrieb:
Gast schrieb:
"Mach dich mal ein wenig schlau bevor du so einen Mist schreibst, natürlich kann man sich Diabetes ´anfressen´"
Du kannst Dir mittels "anfressen" das Risiko erhöhen, mehr nicht.
Liegt der Typ 2 in der Familie, bist Du so oder so dran...
Wie kann man nur so einen Blödsinn verfassen
Gruß Elke
Passt doch prima ins Forum.
Und das Typ 2 "in der Familie liegt" ist auch kein Geheimnis. Man kennt mittlerweile einige Gene...
http://www.dife.de/presse/pressemitteilungen/?id=1257
So blödsinnig war der Beitrag also nicht.