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Metformin reduzieren?

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    am 07.11.2014 18:45:03
    @heidi
    Netter Werbeslogan, Jürgen und Rainer werden es dir danken.
    @Jürgen
    Bitte verschone uns mit deinen Rechtfertigungen und Geleier.
     3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 07.11.2014 18:46:08
    Womit wir wieder mal beim Gewicht angekommen wären. Wie ich schon des öftern schrieb, meldete sich der Diabetes bei mir als ich Ende Zwanzig war und einen BMI von 18 hatte (glaubt mir zwar keiner, ist aber trotzdem wahr). Heute würde ich verdächtigt magersüchtig zu sein, war ich aber nicht, sondern nur schlank und völlig gesund.
    Was also hätte mir eine Gewichtsabnahme (die im übrigen völlig unmöglich gewesen wäre) bringen sollen?

    Mag sein, daß in England Studien dazu laufen, aber ohne zu wissen, wie das abläuft, glaub ich gar nichts. Ich hab nämlich schon selbst eine Studie mitgemacht und war ziemlich überrascht wie es da zuging.

    Seinerzeit mit meinen 50kg hätten sie mich gar nicht zu der Studie zugelassen, so wie es meinen Mann erging, der nach seiner Bypass-OP eine Studie mitmachen sollte, aus der er aber wieder ausgeladen wurde, weil seine Cholesterinwerte zu niedrig waren. Das paßte nicht zum überstandenen Herzinfarkt.

    Ich bin zu alt um auf solche Stories reinzufallen.

    @Heidi
    Sie schrieb: "Fakt ist: ohne Gewichtsreduktion, weniger KH und wenn möglich Sport wird man den Diabetes behalten und erweitern. Und auf Folgeerkrankungen und Spritzen hatte ich einfach keine Lust. Darauf lief die Entwicklung meiner Durchschnittswerte nämlich raus. Zumindest will ich es so weit als möglich auschieben."

    Also, FAKT ist das nicht, lediglich eine Behauptung, die bestimmt nicht auf alle Diabetiker zutrifft. Ich hab auch nach 40 Jahren Diabetes noch keine Folgeerkrankungen. Ich spritze Insulin, was ich durchaus als Verbesserung der Lebensqualität sehe.
    Ich dachte, die dümmliche Behauptung, Typ2 sein "angefressen" wäre endlich vom Tisch. Ganz offensichtlich feiert sie fröhliche Urständ. Wann werden die Leute endlich begreifen, daß auch Typ2 nur am Rande mit der Ernährung zu tun hat.

    Bearbeitet von User am 07.11.2014 18:54:21. Grund: Nachtrag
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    am 07.11.2014 18:58:54
    @Diabeti:
    kein Werbeslogan.
    Mein Arzt hat bei mir letztes Jahr eine "leichte" Fettleber diagnostiziert. Nicht schlimm.
    Was?????????? Nicht schlimm???????
    Das war der Anlass mich wirklich eingehender mit Diabetes zu beschäftigen und nicht
    Folgeerkrankungen wie Fettleber, ständige Magenschmerzen hinzunehmen, nur
    weil ich Diabetes habe und eben damit leben muss. Ich wollte wissen warum das so
    ist und was ich tun kann. Meine momentanen Messungen geben mir auch Recht.
    Das Buch von Dr. Worm bzgl. der Mastleber und Leberentfettung habe ich aber
    erst vor 4 Wochen entdeckt.

    @EH: steht auch in den Büchern, dass man nicht zwangsläufig dick sein muss um
    an Diabetes 2 zu erkranken. Nur die Mehrheit IST übergewichtig und kann etwas
    tun um den Diabetes nicht ausufern zu lassen.
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    am 07.11.2014 19:04:18
    Zuckerle schrieb:
    @Jürgen - hattest du denn eine Fettleber?


    Ja, ich hatte. Ist übrigens auch bei Leuten mit BMI 18 nicht ausgeschlossen. Und deswegen denke ich wie EH, dass das Gewicht nicht die Ursache für eine auffällige Fetteinlagerung in der Leber sein kann, sondern z.B. eher eine krankhafte Fehlsteuerung der Triglyzeride.
    Und es gibt auch Typ2 (weniger als die Hälfte und werden vielleicht einmal anders benannt), die keine Fettleber haben und die mit so einer 3-Wochen-Entfettungskur nichts erreichen.

    Aber noch einmal ausdrücklich: Es geht hier nicht um heilen, sondern im Sinne von Heidis Thread-Titel um einen möglichst gesunden BZ-Verlauf mit möglichst wenig Medis. Was daran sollte nicht in dieses Forum passen?
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    am 07.11.2014 19:42:21
    heidi69 schrieb:

    @EH: steht auch in den Büchern, dass man nicht zwangsläufig dick sein muss um
    an Diabetes 2 zu erkranken. Nur die Mehrheit IST übergewichtig und kann etwas
    tun um den Diabetes nicht ausufern zu lassen.



    Du begreifst offenbar die Schlußfolgerung nicht. Wieso soll Abnehmen helfen, wenn man sowieso schon Normal- oder Untergewicht hat. Bei den meisten Typ2 wird die Krankheit erst nach geraumer Zeit entdeckt und da sind sie schon dick. Man nimmt nämlich durch die Krankheit zu und das hat nichts mit dem Essen zu tun.
    Ich wiederum begreife nicht, warum man den Ärzten einfach so vertraut ohne die Geschichte mal zu hinterfragen und zu verlangen, daß sie von der (für sie) bequemen Therapie "abnehmen und Sport treiben" Abstand nehmen und versuchen hinter die wahren Gründe für diese Erkrankung zu kommen.

    Diese Stoffwechselkrankheit ist nämlich weitaus umfangreicher und problematischer als es den Anschein hat. Man kann nicht einfach ein Symptom herausgreifen (das Übergewicht) und darauf rumreiten und sämtliche anderen Symptome ignorieren.
    Aber so lange sich das Patienten gefallen lassen und auch noch Lobeshymnen singen, wird sich wohl nichts ändern.
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    am 07.11.2014 20:07:20
    hjt_Jürgen schrieb:
    Zuckerle schrieb:
    @Jürgen - hattest du denn eine Fettleber?


    Ja, ich hatte. Ist übrigens auch bei Leuten mit BMI 18 nicht ausgeschlossen. Und deswegen denke ich wie EH, dass das Gewicht nicht die Ursache für eine auffällige Fetteinlagerung in der Leber sein kann, sondern z.B. eher eine krankhafte Fehlsteuerung der Triglyzeride.
    Und es gibt auch Typ2 (weniger als die Hälfte und werden vielleicht einmal anders benannt), die keine Fettleber haben und die mit so einer 3-Wochen-Entfettungskur nichts erreichen.

    Aber noch einmal ausdrücklich: Es geht hier nicht um heilen, sondern im Sinne von Heidis Thread-Titel um einen möglichst gesunden BZ-Verlauf mit möglichst wenig Medis. Was daran sollte nicht in dieses Forum passen?



    War deine Fettleber selbst diagnostiziert, oder hat das ein Arzt festgestellt?

    Ich hab ein Bisschen gegoogelt und festgestellt, dass es den Begriff "Leberentfettung" nur von dir und Dr. Worm gibt.

    Nun, Dr. Worm wird von Ärzten und Fachleuten nicht ernst genommen, bzw. es wird sogar ausdrücklich vor seinen "Lehren" und Empfehlungen gewarnt. Und du @Jürgen bist ja bekennender Worm-Jünger...
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    am 07.11.2014 20:38:41
    EH schrieb:
    Diese Stoffwechselkrankheit ist nämlich weitaus umfangreicher und problematischer als es den Anschein hat. Man kann nicht einfach ein Symptom herausgreifen (das Übergewicht) und darauf rumreiten und sämtliche anderen Symptome ignorieren.
    Aber so lange sich das Patienten gefallen lassen und auch noch Lobeshymnen singen, wird sich wohl nichts ändern.


    Noch einmal: Es geht hier nicht um Krankheitsursache und Heilung, wie Du praktisch immer unterstellst, sondern lediglich um die möglichst einfache und gesunde Behandlung mit dem Ziel des möglichst gesunden BZ-Verlaufs bei möglichst gesunder Insulin-Ausgabe.
    Und es geht auch nicht darum, dass die Behandlung für ALLE Betroffenen gleich gut funktioniere (das tun auch die besten und teuersten Medikamente höchst selten), sondern lediglich darum, dass die für viele nachgewiesen und nachgemessen gut funktioniert :)
    Bearbeitet von User am 07.11.2014 20:44:19. Grund: Ergänzung
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    am 07.11.2014 20:40:07
    Ist demnach z.B. die DGIM (Deutsche Gesllschaft für Innere Medizin) auch eine Bande von gefährlichen Spinnern?

    Hier eine entsprechende Pressemitteilung der DGIM: http://www.diabsite.de/aktuelles/nachrichten/2011/110323d.html
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    am 07.11.2014 23:36:51
    Lasst doch eure ekelhafte Missioniererei, Rainer und Jürgen. Ihr seid ja schlimmer als fundamentalistische Fromme. Sucht euch eure Anhänger anderswo.
    Bearbeitet von User am 07.11.2014 23:43:52. Grund: *
     6 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 08.11.2014 09:36:46
    Diabeti schrieb:
    Lasst doch eure ekelhafte Missioniererei, Rainer und Jürgen. Ihr seid ja schlimmer als fundamentalistische Fromme. Sucht euch eure Anhänger anderswo.


    Missionieren wäre, wenn wir schreiben würden, dass ALLE es so machen MÜSSEN, auch Du und EH. Und auf Grund von Glauben und nicht auf Grund von jederzeit wiederholbar nachprüfbaren Fakten. Ja, genau wie Ihr das macht, EH und Du sogar wissentlich GEGEN wiederhol- und nachprüfbare Fakten, indem Ihr die einfach für ungültig erklärt. Schon mal auf die Idee gekommen, dass Du im Spiegel einen Missionar sehen könntest?

    Mit Vergnügen ;) Opa Jürgen
    …........................................................................................................................
    Dank an die Medizin, die ihr Wissen längst demokratisch mit uns allen teilt ;)