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Erste Erfahrung mit freestyle libre und eventuelle Kostenübernahme?
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am 14.01.2015 02:54:00
Hallo,
ich wollte ob das jemand schon gekauft hat und seine ersten Erfahrungen damit wiedergeben kann?
und was müsste man tun damit die Kasse die kosten übernimmt wenigstens für die Sensoren? -
am 14.01.2015 10:34:57
SamX schrieb:
was müsste man tun damit die Kasse die kosten übernimmt wenigstens für die Sensoren?
Beten und auf ein Wunder hoffen.
„Jeder Mensch hat die Chance, jeden Tag einen Teil der Welt zu verbessern, nämlich sich selbst“(Paul Anton de Lagarde) -
am 14.01.2015 14:23:41
Wenn Dich die Diskussion über die Verwendung von Messdaten nicht stört, hast Du hier ein erstes direktes Erfahrungsbeispiel -
am 16.01.2015 22:13:36
Hallo
ich versuche seit zwei Monaten Kontakt zu der Firma aufzunehmen und erhalte keine Antwort, weder per Mail noch telefonisch. Der Anrufbeantworter zeichnet geduldig meine Anrufe auf.
Ich habe keine Information, ob es das Produkt jetzt wieder zu kaufen gibt.
Die Krankenkasse übernimmt es vorläufig nicht, da habe ich schon nachgefragt.
Was mich stuzig macht ist, dass gerade bei einem med. Gerät keinerlei Reaktion des Herstellers kommt und das vor dem Kauf!
Gruß -
am 29.03.2015 22:16:01
Ich habe das Teil seit einiger Zeit und möchte es nicht mehr missen. Die Messergebnisse und kontinuierliche. Beobachtung sind sehr aufschlussreich und haben für manchen Aha-Effekt gesorgt.
Die Sensoren halten maximal 14 Tage, dass Anbringen ist absolut schmerzfrei und bei mir gab es auch während der Tragezeit keinerlei Komplikationen. Ein wenig sorgenvoll hatte ich dann bei erstem Wechsel die betreffende Hautstelle betrachtet, aber auch hier keinerlei Probleme feststellen können.
Richtig ist wohl, dass der Sensor SEHR gut haftet - auch mehrmaliges Duschen hält der aus, bei mir würde der aber ohne zusätzliche Fixierung im letzten Drittel der Tragezeit eher wohl nicht mehr 100% halten. Erwischt man die falsche Stelle beim Setzen des Sensors (Muskel ...), ist so ein Teil wohl auch schnell mal unbrauchbar.
Die Ergebnisse sind wie gesagt aufschlussreich und m.E. brauchbar, allerdings grundsätzlich tendenziell etwas niedriger als Vergleichswerte aus herkömmlicher Blutzuckermessung. Bei der Gelegenheit war allerdings auch aufgefallen, das Vergleichsmessungen mit dem gleichen (herkömmlichen) Messgerät an verschiedenen Stellen teils stark abweichende Blutzuckerwerte bei eben ein- und demselben Messgerät lieferten.
Erste brauchbare Ergebnisse lieferte bei mir das. Gerät nach ca. 24 Stunden, volle Aussagekraft nach etwa 1 Woche. Danch passt das eigentlich wohl immer ganz gut.
Unterschied zur normalen Blutzuckermessung ist prinzipbedingt ein gewisses Hinterherhinken der Ergebnisse - identische oder vergleichbare Werte zwischen der herkömmlichen Messung und dem FreeStyle Libre kann man mit einem Zeitversatz von etwa 15 Minuten erwarten. - darauf kann und muss man sich halt einstellen. Das Gerät lässt aber halbwegs zuverlässig den Trend erkennen - je länger man das nutzt, umso zuverlässiger erscheint mir diese Trendanzeige zu sein.
Die Zuteilung der Geräte und Sensorgen erfolgt aktuell nach Bewerbung und einiger Wartezeit und dann auch nicht ganz beliebig, d.h. man bekommt nicht einfach so viele Sensoren wie man will, sondern kann im 14 Tage Abstand einen Artikel (max. 2 Sensoren) bestellen.
Nach Aufnahme in den Kreis der Bezieher gibt es auch eine kostenlose, telefonische Hotline, die z.B. bei mir im Fall eines Sensordefektes sofort erreichbar war und auch sehr freundlich und zuvorkommend auftrat.
Ganz billig ist das sicher nicht, im Vergleich zum CGM aber ein Schnäppchen und nach meiner Meinung das Geld letztlich schon wert. Ob das die Krankenkasse in meinem Fall zahlen würde habe ich ehrlich gestanden noch gar nicht geprüft und das Ganze als Selbstzahler besorgt, weil ich das kennenlernen wollte, ohne erst zig Anträge stellen zu müssen ...
Langzeitergebnisse über mehrere Monate habe ich natürlich noch nicht und Folgeuntersuchungen beim betreuenden Arzt stehen auch noch aus. Aktuell sieht aber alles recht brauchbar aus und erscheint mir als große Erleichterung und Hilfe.
Beste Grüße,
Ulf -
am 17.02.2016 21:21:19 | IP (Hash): 682920603
Ich habe aktuelle Informationen zur Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen am Beispiel Techniker Krankenkasse. Ich habe mich letztes Jahr Ende Juni bei der Techniker wegen der Kostenübernahme erkundigt. Der Kollege am Telefon erklärte mir damals, dass die Techniker die Kosten zu 80% übernimmt. Jetzt habe ich endlich die erste Bestellung absetzen können und habe die Rechnung dazu eingereicht. Die Techniker hat die Kosten wie vereinbart übernommen aber gleich ein Schreiben mitgeschickt indem mir dann mitgeteilt wird, dass die Kosten nur für 12 Monate übernommen werden. Da ich im Juni den Antrag gestellt hatte (eigentlich hatte ich mich nur erkundigen wollen) werden die Kosten nur bis Juni übernommen. Der Grund ist allerdings interessant, ich zitiere:
"Ein wichtiger Hinweis für Sie: Wegen des Grundsatzurteils des Bundessozialgerichtes vom 8. Juli 2015 (Aktenzeichen B3 KR 5/14 R) ist es der TK als gesetzliche Krankenkasse nicht mehr erlaubt, Kosten für das FreeStyle Libre zu übernehmen." Weiter heißt es: "Das -bundessozialgericht hat festgestellt, dass es sich bei der Glukosemessung im Unterhautfettgewebe, wie mit dem FreeStyle Libre, um ein Hilfsmittel handelt, das untrennbar mit einer neuen Behandlungsmethode im Zusammenhang steht, die noch nicht positiv vom Gemeinsamen Bundesausschuss bewertet wurde. Eine Kostenübernahme durch die Techniker Krankenkasse ist daher für das Hilfsmittel - Freestyle Libre - ausgeschlossen."
Es gibt also ein innovatives Mess-System, das uns Diabetikern das Leben erleichtert und eine keine Bewertung durch den Bundesausschuss. Wir müssen hier alle gemeinsam einen Antrag an den Ausschuss stellen denke ich. Die Antwort der Krankenkassen wird überall gleich sein... -
am 21.02.2016 18:15:37 | IP (Hash): 1324784970
Hi,
meine KK ist die DAK und wählt aus erfassten Diabetikern Typ 2 Personen zur Versorgung mit FreStyleLibre aus. Ich bekomme unbegrenzt von DAK bezahlt: 1 Lesegerät, im Quartal max. 7 Sensoren, wobwi ich beim Lesegerät sowie jedem Sensor 5,- € zuzahle bis zum erreichen der Zuzahlungsgrenze.
Klappt hervorragend!
Meines Wissens ist die DAK z.Zt. die einziste KK die ohne Probleme die Kosten erstattet, aber unter gewissen Voraussetzungen des Diabetikers, also Typ 2, Anwendung der ICT - Therapie, registriert im DMP bei DAK -
am 08.05.2016 11:38:17 | IP (Hash): 582229249
Hallo,
dann möchte ich hier auch mal meine Erfahrungen weiter geben. Ich nutze das System seit etwa 4 Monaten. Vorweg, ich möchte das System nicht mehr missen und werde es weiterhin selber kaufen und bezahlen! Trotzdem ist nicht alles Gold was glänzt. Gerade in den ersten 48h nach dem Anbringen des Sensors weichen die Messwerte teilweise extrem ab. Das Libre zeigt 60 an und real sind es 160. Mal so als Beispiel. Das gleiche kommt bei einigen Sensoren nachts vor. Über den verlauf sieht man morgens häufiger, dass der Blutzucker auf Werte unter 60 rutsch, dadurch bekommt man Angst vor einer Unterzuckerung und nimmt vor dem Schlafen süßes zu sich. Bei der nächsten Hb1C Untersuchung kam dann der Shock. Das Libre zeigte nachts zwar niedrige Werte an, aber in echt lagen die Werte viel höher. Man lernt also mit der Zeit, dass es nicht ganz ohne Teststreifen geht und man weiß auch mit der Zeit wann man sich auf welche Werte verlassen kann. Insgesamt ist das System eine riesige Erleichterung im Alltag und bei der Arbeit. Der Gewinn an Lebenskomfort ist gewaltig aber man darf nicht denken, dass man dadurch keine Teststreifen mehr braucht.
Kurz noch zum Tragekomfort und zur Anbringung. Das anbringen und entfernen der Sensoren ist absolut schmerzfrei! Lediglich den aller ersten Sensor merkte ich auf der Haut, dieser schmerzte auch gelegentlich. Vermutlich musste sich der Körper erst daran gewöhnen. Nach 14 Tagen merkte ich jedoch nichts mehr.
Gruß Andreas -
am 07.07.2016 14:08:23 | IP (Hash): 1356264271
Hallo zusammen,
bei der Einbindung der libre Meßdaten in eine eigene App (ICT-Helper) musste ich ebenfalls feststellen, dass die Werte "ziemlich" schwanken. Wenn sie denn wenigstens "gleich" schwanken, könnte man die Ergebnisse entsprechend "anpassen", aber dem ist nicht so.
Außerdem weisen die Hersteller der Geräte (FGM-Systeme) darauf hin, auffälige Werte immer durch die herkömmliche Art der Blutzuckerbestimmung zu überprüfen.
Also ein kompletter Ersatz ist es noch nicht - vermutlich wird die Google Lens da weiter gehen. Also: abwarten und beobachten - es kann und wird nur besser werden.
Gruß Raimond -
am 31.07.2016 14:39:07 | IP (Hash): 1911484271
Hallo Raimond,
wie hast du die FSL-Messdaten eingebunden?
Gibts da auch was altmodisches für den herkömmlichen PC?
Ich kann dem Teil nur PDFs entlocken.
Reiner -
am 09.08.2016 09:36:23 | IP (Hash): 1094253509
Hallo zusammen,
ich möchte hier auch mal meine Erfahrungen mit dem FreeStyle Libre System weitergeben.
Zuerst sei gesagt, dass ich niemanden von diesem System abbringen möchte. Bei vielen mir bekannten Diabetikern funktioniert das System sehr gut und ist auch sehr hilfreich. Dennoch sollte man eine gewisse Skepsis bewahren.
Zur Kostenübernahme der Krankenkassen:
Ich bin bei der Schwenninger, welche die Kosten übernimmt. Allerdings zählen die erforderlichen Sensoren als Hilfsmittel und sind nicht mit Teststreifen gleichzusetzen. Das heißt also, dass ich dennoch den üblichen Teil einer Zuzahlung pro Sensor selbst tragen muss.
Zum Anbringen der Sensoren:
Da ich ein schreckhafter Mensch bin, habe ich den ersten Sensor natürlich versemmelt. Irgendwie habe ich den Applikator verkantet und dadurch kam die Auslösung „unerwartet“. Folglich war die „Antenne“ nicht unter meine Haut gelangt. Die Hotline zeigte sich kulant und sendete mir Ersatz zu.
Ich empfehle, den ersten Sensor von seinem Arzt oder Diätassistenten anbringen oder den Vorgang sich einmal zeigen zu lassen.
Viel Abfall:
Ich denke schon an unsere großen ständig wachsenden Müllhalden, Umweltbelastung und fallende Ressourcen von Rohstoffen wie u.a. Erdöl, denn ich finde es eine Schande, dass der Applikator nicht so entwickelt wurde, dass man diesen wiederverwenden könnte. Bei den Kathedern meiner Insulinpumpe funktioniert das doch auch. Jedes Mal diesen riesen Apparat wegwerfen und zu jedem Sensor einen neuen bekommen?! Meiner Meinung nach absolute Verschwendung!
Sensoren sind Sondermüll:
Auch die Sensoren werden vom Hersteller nicht recycelt – klar, kostet wieder Geld. Da stecken in jedem Sensor eine Batterie und etwas Elektronik drin. Ohne ein paar Volt geht da halt nix. Jedenfalls sollte man diese nicht in den Hausmüll oder (gelbe) Wertstofftonne geben. Ich persönlich sammele die Sensoren und gebe die zum Elektromüll. Dieser wird bei uns monatlich in kleinen Mengen pro Haushalt abgeholt.
Die eigentliche Anwendung:
Der angebrachte Sensor hält 14 Tage, naja, wenn man nicht gerade oft schwimmen geht oder extrem schwitzt. Generell ist bei sportlichen Aktivitäten ein zusätzliches Überkleben des Sensors ratsam. Beim Duschen ist es in der Regel kein Problem. Bei mir hat der erste Sensor unter wenigen o.g. Extrembedingungen 14 Tage gehalten, zumindest am Körper.
Beim Messen wird jeder durch Parallelmessungen mit seinem ursprünglichen Blutzuckermessgerät feststellen, dass es natürlich Abweichungen gibt. Im Fettgewebe, worin der Sensor misst, kommt der eigentliche Blutzucker etwas später an, kann bei jedem unterschiedlich zwischen 10 und 30 Minuten dauern.
In den ersten vier Tagen waren die Werte nachvollziehbar und konnten auch mit meinem Blutzuckermessgerät gut bestätigt werden. Nur ab dem 5. Tag gab es extremere Abweichungen, vor allem in der Nacht. Einmal bin ich von einem Hochzuckergefühl wach geworden, habe abgescannt und das Gerät zeigte 100 mg/dl an, mein Blutzuckermessgerät dagegen 289 mg/dl. Tagsüber waren die Abweichungen nicht so extrem. Weil ich Pumpenträger bin, hat mich dies sehr verunsichert und führte auch zu Fehleinstellungen im nächtlichen Basalratenprofil. In den weiteren Nächten war die Kurvenaufzeichnung des Sensors dann auch lückenhaft, obwohl ich in kürzeren Abständen als 8 Stunden abgescannt habe.
Kurz vor dem Sensorablauf, also am letzten Tag, waren die Messungen des Sensors komplett wertlos. Der Sensor zeigte LO, mein Blutzuckermessgerät über 300 an. Dies bestätigt meine Vermutung, dass 14 Tage für einen „Fremdkörper“ im Gewebe einfach zu hoch gegriffen sind. Der menschliche Körper fängt irgendwann an, diesen Fremdkörper abzustoßen bzw. zu verkapseln. Aber auch das ist bei jedem Menschen unterschiedlich.
Fazit:
Ich lege jeden Diabetiker ans Herz, dieses Messgerät einmal auszuprobieren. Dabei sollte man stets auf sein eigenes Gefühl und Befinden hören bzw. mit seinem alten Blutzuckermessgerät stets noch Parallelmessungen durchführen. Meine Erfahrung kann man nicht verallgemeinern, aber solche vorgenannten Messfehler sind durchaus möglich. Es ist auch abhängig von der Position des Sensors.
Ich habe für mich entschieden, das Messsystem nur noch zum Testen der Basalrate zu verwenden. In den ersten vier Tagen und vor allem Nächten sind die Werte verlässlich und verwertbar. Da auch mein Blutzuckermessgerät (Contour) die Werte direkt an meine Pumpe sendet (Medtronic), erspart mir dies einige Dokumentationsarbeit, bzw. zusätzliche Eingaben in die Pumpe, da ich den Bolusrechner der Pumpe verwende. So bleibt für mich das „Stechen“ vorerst doch unverzichtbar, aber die Entwicklung geht ja weiter…
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am 22.08.2016 16:38:11 | IP (Hash): 1142923240
Hallo, ich nutze Libre mittlerweile 3 Monate und bin bis heute glücklich und zufrieden mit dem Gebrauch,
hatte auch die anfänglichen Schwierigkeiten und trage den Sensor mittlerweile am Bauch und alles ist gut-
bis heute: nüchtern Sensor low blutig 118 Contour next,
low blutig 150 libre blutig
den ganzen Tag Unterschiede von fast 100 mg
Mehrere Anrufe bei Abbott - Facit Abweichungen dieser Art Gruppe B und völlig normal !!!!!!!!!
Da bin ich schneller im Krankenhaus als mir lieb ist.
Jetzt überlege ich, ob ich mich weiter darauf verlassen soll mit einem sehr unguten Gefühl.
Werde mit meinem Diabetologen und der Krankenkasse sprechen, ob das überhaupt hinnehmbar ist.
Wenn 100 mg Differenz normal sind, sollte man denen die Zulassung entziehen.
Hat jemand aus dem Forum ähnliche Erfahrungen gemacht?
(Ich bin seit 35 Jahren insulinpflichtig und etwas erfahren mit verschiedenen Therapien)
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am 01.10.2016 01:20:47 | IP (Hash): 489272196
Also, so gut das Gerät ist, so mies ist die Auslieferung und Unterstützung von Abbott. Beim ersten Mal wurden nur die Sensoren ausgeliefert, ohne das Messgerät. Wie soll ich die Werte der Sensoren ohne Messgerät auslesen? Auf dem Rezept stand auch das Messgerät. Anruf bei Abbott, aber die behaupten erst, das Rezept hätte kein Messgerät enthalten. Eine Lüge.
Dann Korrektur. Die Kasse will es nicht bezahlen. Okay, aber warum benachrichtigen die mich nicht? Sehr pampiger Typ am Help Telefon erklärt mir, das sei mein Problem und bricht das Gespräch ab.
Zweites Rezept wegen neuer Sensoren: Lieferung erfolgt nicht, ohne Begründung. Anruf bei Help führt zu nichts. Offenbar beliefern die jetzt nur noch die Privatzahler. Oder was ist der Grund?
Jedenfalls ist der Support unter aller Sau. Ich werde zu den normalen Teststreifen zurückkehren. -
am 01.10.2016 17:33:47 | IP (Hash): 1743451952
hpr schrieb:
Also, so gut das Gerät ist, so mies ist die Auslieferung und Unterstützung von Abbott. Beim ersten Mal wurden nur die Sensoren ausgeliefert, ohne das Messgerät. Wie soll ich die Werte der Sensoren ohne Messgerät auslesen? Auf dem Rezept stand auch das Messgerät. Anruf bei Abbott, aber die behaupten erst, das Rezept hätte kein Messgerät enthalten. Eine Lüge.
Dann Korrektur. Die Kasse will es nicht bezahlen. Okay, aber warum benachrichtigen die mich nicht? Sehr pampiger Typ am Help Telefon erklärt mir, das sei mein Problem und bricht das Gespräch ab.
Zweites Rezept wegen neuer Sensoren: Lieferung erfolgt nicht, ohne Begründung. Anruf bei Help führt zu nichts. Offenbar beliefern die jetzt nur noch die Privatzahler. Oder was ist der Grund?
Jedenfalls ist der Support unter aller Sau. Ich werde zu den normalen Teststreifen zurückkehren.
Hallo,
bezüglich des Supports von Abbott kann ich nur zustimmen.
Eine solch schlechte Reaktion auf Fragen, Probleme usw. wie bei Abbott erlebte ich noch nirgens in meinem bisherigen Dasein. Versprechungen, Beschwichtigungen, verschwundene Rezepte, utopische Anzahlmeldungen über vorhandene Sensoren beim Patienten an die Krankenkasse u.ä. - Alles erlebt.
Einfach grauenvoll; aber dennoch beiße ich mich zu meinen Sensoren durch.
Gruß
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am 19.12.2016 09:01:41 | IP (Hash): 910176169
Hallo zusammen, nachdem ich jetzt ein halbesJahr den Sensor trage, alle Schwierigkeiten durchlebt habe, fürchterlich über die Firma gemeckert habe, mich selbst mit der Geschäfsleitung angelegt habe -----
jetz bin ich rundum zufrieden und fühle mich auch gut betreut, bei Anliegen allerdings immer über die Hotline gehen, da wird einem sofort geholfen.
Ich persönlich kann die Sensoren jedem nur empfehlen.
Schöne Feiertage -
am 24.12.2016 08:23:37 | IP (Hash): 1420060587
Ich habe Diabetes Typ I seit 54 Jahren, seit ca 20 Jahren die Insulinpumpe, jetzt Akku Check Spirit Combo. Meine Zuckerwerte schwankten immer, war einfach schlecht einstellbar trotz Einhaltung aller Regeln. Hb1C Werte immer um 9 oder auch höher bis 11
Nun das Wunder!!! Seit 4 Monaten habe ich die FreeStyle Libre Sensoren. Lückenlose Zuckerwerte zeigt es an, auch wenn ich nachts durchschlafe, zeigt es den genauen Verlauf des Zuckers an. Jetzt heute morgen ist er 98 und die Kurve zeigt an, dass er die ganze Nacht um 100 lag. Der Pfeil zeigt, ob der Wert so bleibt, ob er fallt, steigt, stark fällt, stark steigt.
Seit ich das Gerät habe, das ich zur Abrufung nur an den Oberarm zu halten brauche, gibt es keine Schwankungen mehr, alles ausgeglichen, denn ich kann immer wegen der genauen Anzeigen, so viele Möglichkeiten, alles überblicken und sofort reagieren. Was macht der Zucker bei Sport? usw.
Mein Langzeitwert ist auf 6,7 gesunken, das ist einfach für mich ein großes Wunder :-))))
Allerdings sind die ersten Stunden eines neuen Sensors ungenaue Messungen bei niedrigem Zucker, da prüfe ich mit Fingerstechen, setze den Sensor vor der Nacht neu. Ansonsten sind die Werte sehr genau bei mir.
Man muss die neue Stelle für den Sensor mit dem beigefügtem Tüchlein reinigen oder mit nicht rückfettendem Alkohol, dann wirklich 15 Minuten warten, erst dann den Sensor anbringen, dann hält er 14 Tage, früher eingebracht hält nicht gut.
Die Techniker bezaht, meine DAK jetzt auch, im Quartal werden 7 Sensoren verschrieben, 30 Euro Zuzahlung oder Zuzahlungsbefreiung. Ich schicke das Rezept ein, wenn ich noch 2 Sensoren habe, die Lieferung kam immer sehr schnell. Sollte ein Sensor früher abfallen - anrufen, und Freestyle sendet kostenfrei Ersatz dafür.
Bearbeitet von User am 24.12.2016 08:31:19. Grund: Noch etwas hinzugefügt -
am 24.12.2016 13:21:09 | IP (Hash): 1420060587
Hinzufügen möchte ich noch: Die Mitarbeiter der Hotline, waren bei mir immer sehr höflich, freundlich, bemühten sich außerordentlich bei meinen Fragen, alles rundum einfach nur super. -
am 10.01.2017 22:56:33 | IP (Hash): 1280185690
Hallo,
ich bin seit 56 Jahren Diabetiker. Die Kostenübernahme für mein FreeStyleLibre durch die DAK verlief völlig problemlos. Aber schon bei der Auslieferung durch die Abbott GmbH konnte uich die gleichen Erfahrungen, wie schon andere vor mir, machen. denn auch ich erhielt zunächst, obwohl das Starterpaket verordnet wurde, nur einen Sensor zugeschickt. Nachdem ich dieses schriftlich moniert und einen weiteren Sensor sowie das Messgerät angefordert hatte, erhielt ich zunächst das Messgerät und dann zwei weitere Sensoren.
Jetzt konnte ich also starten. Von meinem Arzt vorgewarnt, dass es zwischen einer Blutzuckermessung und der FreeStyle-Messung in den Werten Abweichungen geben könnte, habe ich zunächst Parallelmessungen mit meinem Blutzuckergerät und dem FreeStyle-Gerät vorgenommen und auch protokolliert. Obwohl ich den Sensor ordnungsgemäß befestigt hatte, konnte ich in den ersten 14 Tagen ziemlich große Abweichungen, die zwischen 62% und 4,5% lagen, feststellen.
Bei dem nächsten Sensor lagen die Differenzen der Parallelmessung weit aus niedriger. Aber immer noch zwischen 0% und 25%. Die Schwankungen waren aber immer noch sehr hoch, sodass ich mich immer noch nicht auf eine entsprechende Insulingabe einstellen konnte. Ich bin immer noch auf eine Parallelmessung angewiesen.
Ein Problem muss jedoch noch durch den Hersteller des Messgerätes geklärt werden. Denn wenn die Batterieanzeige des Gerätes noch ein viertel Energie anzeigt, wird auf dem Gerät angezeigt, dass eine Messung nicht mehr durchgeführt werden könne. Dabei muss bereits zu diesem Zeitpunkt eine Aufladung des Akkus erfolgen. Hier ist unbedingt eine Nachbessung erforderlich.
Über die telefonische Hotline der Firma Abbott kann ich nichts Schlechtes sagen. Meine Anrufe wurden dort sofort entgegen genommen und es wurde, freundlich versucht, das geschilderte Probleme zu lösen. Auch meine nach dort gesandten E-Mails wurden schnell, zwar nicht sofort, beantwortet.
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am 11.01.2017 19:44:23 | IP (Hash): 1916821407
Vom Handy bin ich gewöhnt, dass die den Betrieb meistens deutlich vor dem Ende der Akkuladung einstellen. Lade ich halt nächtlich.
Für den Vergleich von Fingerpieks zu Sensor wollte der Hotliner bei mir nur Messfolgen in 5-Minuten-Schritten akzeptieren, als Sensorwert-5-Minuten-später-Piekswert, und davon wenigstens vier oder fünf solcher Paare. Und wenn die beim Eintrag in sein Kontrollprogramm auffallen, schickt er nen neuen Sensor.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Dibein
Rang: Gastam 12.01.2017 18:32:31 | IP (Hash): 2113024152
Ich möchte auch ein FreeStyle Libre und habe heute mal bei der Hotline Angerufen um einige der hier genannten Problem geklärt zu haben.
Frage: Extreme, bis unbrauchbare Messwerte beim ersten Sensor.
Antwort: Da sagte man mir das es beim ersten Sensor so ist das der Körper eine natürlich Abwehrreaktion auslöst/auslösen kann sodass die Werte der ersten 2 - 3 Tage beim ersten Sensor unbrauchbar sind/sein können.
Frage:Abweichungen zwischen FGM und Standard BZ Messung.
Antwort: Ja das ist so. Bei extrem niedrig oder hoch konventionell nachmessen
Frage: Ablösung des Sensors durch extremen Schweiß (ich habe da Sport vorgeschoben obwohl es bei mir im Moment eher Angstschweiß ist;))
Antwort: Das kann passieren. Dem kann man entgegenwirken in dem man Sprühplaster aufträgt und den Sensor nach einigen Sekunden auf die besprühte Fläche klebt. Wenn ich das richtig verstanden habe soll der Sensor das quasi auf dem angetrockneten Sprühpflaster kleben und kleben bleiben.
Das aber bitte OHNE GEWÄHR das sollte sich derjenige der das Problem hat oder befürchtet noch mal bei der Hotline verifizieren.
Bearbeitet von User am 12.01.2017 18:34:45. Grund: Korrektur -
am 12.01.2017 19:42:25 | IP (Hash): 643279826
[quote=Dirk B.;86557]
Antwort: Da sagte man mir das es beim ersten Sensor so ist das der Körper eine natürlich Abwehrreaktion auslöst/auslösen kann sodass die Werte der ersten 2 - 3 Tage beim ersten Sensor unbrauchbar sind/sein können.
[/quote]
Das halte ich ja für ausgemachten Blödsinn. "Der Körper ..." naja, wenn ich also sowas kleines im linken Arm trage, dann gewöhnt sich mein Körper so daran, daß er im rechten Arm dann keine Probleme macht?
Vielmehr haben die meisten die Erfahrungen gemacht, daß JEDER Sensor in den ersten Stunden enorm daneben liegen kann und viele setzten ihn deswegen bis zu 24h vor dem Ablauf des alten und aktivieren ihn dann zum Ende des alten 24h später. -
Cracktros
Rang: Gastam 12.01.2017 20:14:33 | IP (Hash): 189277414
Tarabas schrieb:
[quote=Dirk B.;86557]
Antwort: Da sagte man mir das es beim ersten Sensor so ist das der Körper eine natürlich Abwehrreaktion auslöst/auslösen kann sodass die Werte der ersten 2 - 3 Tage beim ersten Sensor unbrauchbar sind/sein können.
Das halte ich ja für ausgemachten Blödsinn. "Der Körper ..." naja, wenn ich also sowas kleines im linken Arm trage, dann gewöhnt sich mein Körper so daran, daß er im rechten Arm dann keine Probleme macht?
Vielmehr haben die meisten die Erfahrungen gemacht, daß JEDER Sensor in den ersten Stunden enorm daneben liegen kann und viele setzten ihn deswegen bis zu 24h vor dem Ablauf des alten und aktivieren ihn dann zum Ende des alten 24h später.[/quote]
wen man die Zellflüssigkeit als "natürlich Abwehrreaktion" des "Körpers" betrachtet und das Korrekte setzen, durch die Übung als "Gewöhnung des Körpers", dann könnte man es so ausdrücken ;-). -
Dibein
Rang: Gastam 13.01.2017 12:03:29 | IP (Hash): 1963550934
Also ich habe mir das nicht ausgedacht;) das hat die Frau FreeStyle so gesagt. Aber ich vermute die liest auch nur von einem Zettelchen ab was sie auf welche Frage antworten soll. -
am 01.04.2017 11:31:40 | IP (Hash): 211608094
Ich halte es mittlerweile so, dass ich den neuen Senso ein paar Stunden vorher setze, ehe der alte Sensor abläuft. Da diese jedoch nicht aktiviert wurde, bin ich mir nicht sicher, ob das wirklich Sinn macht. Kann ja sein, dass die Messelektonik wirklich nichts tut, wenn der Sensor nicht aktiv ist. Da werde ich wohl noch einmal nachfragen müssen.
Ich habe dies lediglich aus Praktikabilitätsgründen gemacht, damit ich den Sensor nicht auf der Arbeit wechseln muss.
Zu Armbeschwerden: Es ist bei mir tatsäächlich so, dass ich nach dem Setzen des Sensors den jeweiligen Arm (ich wechsle jeweils immer den jeweiligen Arm) etwas schmerzhaft und empfindsam ist. Selbst Bewegungen der Muskulatur (gesamter Arm) schmerzen, obwohl der Senor wirklich richtig gesetzt wurde (kontrolle Diabetessprechstunde). Das Schmeruzempfinden bei Bewegung geht so immer so ca. 2 Tage lang. Danach ist wieder alles ok und ich kann den Arm auch körperlich belasten.
Zur Kostenübernahme: Ich bin privatversichert bei der Debeka, da war die Kostenübernahme kein Problem.
Da ist erst seit ca. 2 Jahren an Diabetes Typ 1 (LADA) erkrankt bin und selbständig arbeite, ist der Sensor wirklich eine sehr große Erleichterung, was mir bei der Einstellung der Insulindosis auch sehr hilft. Die Bedienung des messgerätes ist etwas "altvatern", auch kann bei der Blutigmessung mit dem Messtreifen und der automatischen Insulindosisberechnung nicht lediglich die Korrekturdosis ermitteln lassen, sonder man muss mindestens 0,5 BE/KE eintragen..... und dann manuell bei der Insulindosis wieder rausrechnen. Wahrscheinlich liegt das aber an den Zulassungsbestimmungen des Gerätes. Genau so ist das Gerät nicht dafür zugelassen, dass die Insulindosis aus den Sensordaten errechnet werden kann. Das zeigt, dass die Sensormessung höchstwahrscheinlich für eine Zulassung als Medizinprodukt nicht zuverlässig ist. Ich finde, es ist viel ungenauer, dass mit der Hand auszurechnen. Bei meinen Faktoren habe ich stats einen Taschenrechner dabei. Der könnte durchaus auch zur Ausstattung des Messgeräte gehören, finde ich.
Gruß
Regen
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am 03.05.2017 12:32:04 | IP (Hash): 1049026732
Seit nunmehr fast neun Monaten nutze ich die FreeStyle Libre-Sensoren als Diabetiker Typ II. Dank dieser Technik konnte ich sofort auswerten, welche Lebensmittel sich wie auf meinen Zuckerspiegel auswirken. Dabei gab es sehr überraschende Erkenntnisse, die aber über die Zeit dazu führten, dass mein HbA 1c-Wert von anfänglich 10,0 auf 6,1 % gefallen sind. Nur aufgrund dieser Beobachtungen konnte ich bereits über die veränderte Ernährung mein Gewicht binnen Jahresfrist um fast 20 kg reduzieren.
Soweit die nur positiven Erkenntnisse aus der Nutzung der Sensortechnik.
Seit einigen Wochen beobachte ich aber, dass nach einem Wechsel des Sensors die darunterliegende Haut sich entzündet hat und auch nach 14 weiteren Tagen nicht wieder die normale Farbigkeit annimmt. Ich vermute daher, dass der Hersteller zwischenzeitlich den Klebstoff verändert hat, denn heute kleben die Sensoren deutlich fester als noch vor einigen Monaten nach den 14 Tagen.
Ich habe dazu eine Reihe von Fotos gemacht, die Chargen-Nummern heute dem Hersteller gemeldet und warte nun ab, was dieser dazu sagt.
Es wäre natürlich sehr interessant zu erfahren, ob andere Nutzer ähnliche Erfahrungen in jüngster Zeit gemacht haben.
Beste Grüße in die Runde
Brodi
Bearbeitet von User am 03.05.2017 12:33:01. Grund: Schreibfehler