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Angehörige hofft auf Rat

  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 22.01.2015
    am 22.01.2015 11:10:58
    Hallo, ich weiß nicht, ob ich hier überhaupt richtig bin als Mutter eines Typ 1 Diabetikers. Mein Sohn ist 20 und seit seinem 9. Lebensjahr Diabetiker. Leider kam es schon öfter vor, dass er im Schlaf eine Unterzuckerung bekam, dies natürlich nicht bemerkte und schließlich anfing zu krampfen. Bis jetzt war ich immer zur Stelle und habe ihm Glukagon spritzen können um ihn aus der Krise zu holen.
    Allerdings würde mich interessieren, was passiert, wenn keiner da ist um den Notarzt zu holen oder Glukagon zu geben, denn in absehbarer Zukunft will er natürlich auch ausziehen und seine eigene Wohnung haben. Beim Arzt bekomm ich nur Schulterzucken und mein Söhnchen nimmt meine Sorgen auch nicht ernst. Natürlich passt er das Langzeitinsulin abends dann etwas an, dennoch...

    Ich wäre froh, über eine Antwort, denn als Mutter mach ich mir natürlich Gedanken.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 29.04.2011
    am 22.01.2015 12:18:31
    Hallo
    Er sollte vor allem darauf achten , das er mit einem vernünftigen Wert dchlafen geht.
    Und warum Glukagon?? Bisher konnte ich mir immer mit Traubenzucker helfen.

    werner
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    Beiträge: 3
    Mitglied seit: 22.01.2015
    am 22.01.2015 12:35:11
    die Werte sind ok wenn er zu Bett geht, sacken allerdings dann manchmal total ab. Der Arzt meinte, dass es auch noch an Pubertät bzw. Hormonschwankungen liegen könnte.
    Glukagon deshalb, weil er beim krampfen ja bewusstlos ist :-D

    Ich lese eben immer nur "Notarzt holen, Glukagon spritzen". Was aber wenn derjenige alleine ist und sich eben nicht mehr selbst helfen kann. Fällt er ins Koma, kommt er doch wieder zu sich???
    Bearbeitet von User am 22.01.2015 15:12:54. Grund: ausführlichkeit
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    Mitglied seit: 09.01.2015
    am 22.01.2015 23:27:24
    Bei einem Typ 1er ist es nichts Ungewöhnliches, dass man nachts stark unterzuckert.
    Ein CGM wäre da natürlich hilfreich, dass bei niedrigen Werten Alarm schlägt.
    Habe mal gelesen, dass nach einer alten DDR-Studie noch kein Diabetiker nachts an einer Unterzuckerung gestorben wäre. Es darf aber kein Alkohol im Spiel sein.
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    Mitglied seit: 08.12.2014
    am 23.01.2015 06:23:45
    Hatte schon mehrfach schwere Hypos erlebt meist in der Nacht . Man ist ohne Bewusstsein
    und zappelt wie ein Schwein im Todeskampf, der Koerper wehrt sich gegen den Tod ,uriniert und das
    Zimmer wird verwuestet. Langsam kommt das Bewusstsein wieder, ist orientierungslos und kann sich lange Zeit nicht selber helfen.
    Einfach grausam und dann die Nachwirkungen !

  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 23.01.2015 09:02:41
    Hallo Kai,

    du bist aber aus den schweren Hypos immer wieder von alleine aufgewacht. Das sollte Pat ein wenig beruhigen.
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    Mitglied seit: 22.01.2015
    am 23.01.2015 12:53:07
    Ich danke euch - das beruhigt mich wirklich ein wenig. Mein Sohn hat nach solchen Anfällen immer tierische Kopfschmerzen und Muskelkater. Uriniert hat er noch nicht. Gott sei Dank ist auch Epilepsie schon ausgeschlossen worden.

    (zappelt wie ein Schwein kommt hin :-D )
    Bearbeitet von User am 23.01.2015 12:54:53. Grund: detail