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Prädiabetes
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am 04.03.2015 14:58:12
Moinmoin,
aus der Sicht eines langjährigen Diabetikers und vor allem auch eines INSULINERs bezeichnet der Prädiabetes den Blutzucker-Verlaufsbereich, der als gute bis sehr gute Einstellung gilt.
Aus dieser Sicht ist völlig unverständlich, wenn jemand nicht damit zufrieden ist, wenn er diese gute bis sehr gute Einstellung völlig ohne Medis erreichen und halten und womöglich sogar verbessern kann.
Und aus dieser Sicht ist noch viel unverständlicher, wenn jemand einen Riesen-Aufriss darum macht, dass bei allen Menschen unbedingt alle diagnostischen Mittel dafür eingesetzt werden müssten, um den Übergang von Obergrenze gesund zu Untergrenze Prädiabetes möglichst zeitnah zu entdecken.
Bisdann, Jürgen
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 04.03.2015 15:20:37
hjt_Jürgen schrieb:
Moinmoin,
aus der Sicht eines langjährigen Diabetikers und vor allem
Und aus dieser Sicht ist noch viel unverständlicher, wenn jemand einen Riesen-Aufriss darum macht, dass bei allen Menschen unbedingt alle diagnostischen Mittel dafür eingesetzt werden müssten, um den Übergang von Obergrenze gesund zu Untergrenze Prädiabetes möglichst zeitnah zu entdecken.
Bisdann, Jürgen
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
I agree with you entirely. -
Michaelheuer
Rang: Gastam 04.03.2015 15:29:12
hjt_Jürgen schrieb:
Moinmoin,
aus der Sicht eines langjährigen Diabetikers und vor allem auch eines INSULINERs bezeichnet der Prädiabetes den Blutzucker-Verlaufsbereich, der als gute bis sehr gute Einstellung gilt.
Aus dieser Sicht ist völlig unverständlich, wenn jemand nicht damit zufrieden ist, wenn er diese gute bis sehr gute Einstellung völlig ohne Medis erreichen und halten und womöglich sogar verbessern kann.
Und aus dieser Sicht ist noch viel unverständlicher, wenn jemand einen Riesen-Aufriss darum macht, dass bei allen Menschen unbedingt alle diagnostischen Mittel dafür eingesetzt werden müssten, um den Übergang von Obergrenze gesund zu Untergrenze Prädiabetes möglichst zeitnah zu entdecken.
Bisdann, Jürgen
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
Das heisst aber dann ja dass du bei einem hba1c nicht sicher davon ausgehen kannst keinen diabetes zu haben als undiagnostizierte person wenn dir nur der hba1c bestimmt wird? Dachte immer du siehst ihn dafür als sicher an -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 04.03.2015 15:32:38
Michaelheuer schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Moinmoin,
aus der Sicht eines langjährigen Diabetikers und vor allem auch eines INSULINERs bezeichnet der Prädiabetes den Blutzucker-Verlaufsbereich, der als gute bis sehr gute Einstellung gilt.
Aus dieser Sicht ist völlig unverständlich, wenn jemand nicht damit zufrieden ist, wenn er diese gute bis sehr gute Einstellung völlig ohne Medis erreichen und halten und womöglich sogar verbessern kann.
Und aus dieser Sicht ist noch viel unverständlicher, wenn jemand einen Riesen-Aufriss darum macht, dass bei allen Menschen unbedingt alle diagnostischen Mittel dafür eingesetzt werden müssten, um den Übergang von Obergrenze gesund zu Untergrenze Prädiabetes möglichst zeitnah zu entdecken.
Bisdann, Jürgen
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
Das heisst aber dann ja dass du bei einem hba1c nicht sicher davon ausgehen kannst keinen diabetes zu haben als undiagnostizierte person wenn dir nur der hba1c bestimmt wird? Dachte immer du siehst ihn dafür als sicher an
habe extra dazu etwas geschriebe http://www.diabetes-forum.de/forum/topic/11179/Praediabetes-Typ-2-Eine-Streitschrift#m_75162
Das was auch nervt ist, ist das es anscheinend das einzige Thema hier ist... -
ferrato
Rang: Gastam 04.03.2015 15:33:03
Da gebe ich Jürgen recht. Und es kommt ja noch erschwerend hinzu, dass Diabetes ja nicht die einzig mögliche Krankheit ist. Muss man sich wirklich für jede Eventualität ohne Grund von den Ärzten durch die Mangel drehen lassen?
Will ich überhaupt alles genau wissen? Und was für ein Leben wäre das? -
am 04.03.2015 15:42:17
muss ich dir Recht geben DM1Diabetes...jeder Thread endet auf die gleiche Art & Weise...was allerdings wiederrum zeigt, dass sich nach wie vor hier die Geister scheiden und das Interesse, was denn nun korrekt ist und was nicht, bzw. was denn nun korrekter ist, sehr gross ist...man möchte halt etwas Verlässliches haben und nach einigen Erfahrungen hier, scheint mir die Kritik am HBA1c dann doch sehr berechtigt...da es jedoch nach wie vor 2 Lager gibt, die sich hier bekriegen, und von denen niemand auch nur ein Stück weit von seiner Ansicht abrückt, wird die Diskussion darüber auch nicht enden...ich persönlich beäuge den HBA1c auch eher kritisch, verstehe aber auch, dass (vielleicht unnötigerweise) manche User in eine, der persönlichen Situation nicht mehr angemessenen, Panik getrieben werden... -
am 04.03.2015 16:12:05
Und hier noch einmal die Risikogruppen, bei denen genaueres Hinschauen lohnt. Bevor Jürgen noch 80.000.000 Einwohner unseres Landes zum oGtt schickt:
• Schwangerschaft/Gestationsdiabetes
• Adipositas
• Metabolisches Syndrom
• Manifeste Gefäßkrankheit
• Familiäre Belastung (erstgradig Verwandte)
• Gestörte Nüchternglukose
• Alkoholabsus
Ich halte diese Position ja für etwas fundierter als "Haha, ist das peinlich und aufreisserisch, nicht zu denken wie DDG". Zumal es eine unhaltbare Unterstellung ist, die DDG würde das konträr sehen. Das spiegelt im Übrigen die Praxis der Fachärzte (nicht unbedingt der Hausärzte!) wider.
Ich kann aber gut verstehen, dass manifestierte Kranke, die außerdem medikamtenpflichtug sind, mit gewissen Spannungen reagieren, wenn Prädiabetiker Räume fordern. Das ist sehr menschlich.
Ich behalte mir sogar ausdrücklich vor, sollte ich jemals medikamentenpflichtig werden, in ähnlicher Weise zu reagieren :-) -
am 04.03.2015 16:34:10
DM1Diabetes schrieb:
Das was auch nervt ist, ist das es anscheinend das einzige Thema hier ist...
Wie wahr, wie wahr!
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am 05.03.2015 08:37:27
Nur mal so für diejenigen die nach der Meinung einer sich pseudowissen anlesenden dame sind:
http://www.gesund-durch.de/die-vorboten-des-alterszuckers-erkennen/
Hmmm, wem glaube ich jetzt nur. Prof. Dr. Mehnert, der sich seit 60 Jahren mit Diabetes beschäftigt oder der seit 1 Jahr lesenden purea. Hmmmmmmmmm schwierig :) -
am 05.03.2015 09:16:38
Wir müssen endlich einsehen, das nur das Pureasieren einen Durchbruch in der Früherkennung bringen kann.
Wo kommen wir denn hin, wenn Fachleute ihr Unwissen publizieren und hier im Forum etliche Fälle, in denen der HbA1c versagt hat, in kürzester Zeit auftauchen. -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 05.03.2015 10:01:58
Kirstin schrieb:
muss ich dir Recht geben DM1Diabetes...jeder Thread endet auf die gleiche Art & Weise...was allerdings wiederrum zeigt, dass sich nach wie vor hier die Geister scheiden und das Interesse, was denn nun korrekt ist und was nicht, bzw. was denn nun korrekter ist, sehr gross ist...man möchte halt etwas Verlässliches haben und nach einigen Erfahrungen hier, scheint mir die Kritik am HBA1c dann doch sehr berechtigt...da es jedoch nach wie vor 2 Lager gibt, die sich hier bekriegen, und von denen niemand auch nur ein Stück weit von seiner Ansicht abrückt, wird die Diskussion darüber auch nicht enden...ich persönlich beäuge den HBA1c auch eher kritisch, verstehe aber auch, dass (vielleicht unnötigerweise) manche User in eine, der persönlichen Situation nicht mehr angemessenen, Panik getrieben werden..
Nur mal kurz:
Ich betrachte das ganze aus verschiedenen Perspektiven. Selbst Naturwissenschaftler, ist mir klar dass verschieden Messmethoden vorhanden sind und das alle Methoden Vor und Nachteile haben. Dem hba1c gegenüber bin ich in keiner Weise kritisch insbesondere mit dem Grenzwerten empfehlungen der ddg, Sie sind sicher genug Diabetes zu erkennen. Die gesamte Diskussion hier dreht sich ja auch mehr um den prädiabetes. Aber auch da liefert der hba1c gute anhaltspunkte.
Die Ethische-/Psychologische- Seite bezüglich Prädiabetes
Als Typ 1 Diabetes Patient, desen Risiko an Diabetes zu erkranken schon Jahre vor der Manifestation festgestellt wurde (übrigens nicht durch ein oGGT) muss ich sagen das, dass wissen darum nichts bringt. Im Endeffekt hat man 2 Möglichkeiten sich verrückt zu machen oder normal leben. Ich habe mich für letzteres entschieden. Hätte ich mich in der Zwischenzeit verücktgemacht hätte es auch nichts gebracht. Der Diabetes aber würde durch Symptome die ich hatte, einen Gelegenheitsblutzucker und einem hba1c erkannt. Im Endeffekt kann man den prädiabetes für Typ 2 Patienten als Risiko-Vorhersage sehen. Und zwar ein etwa 10 fach höheres Risiko, in den nährten 10 Jahren an Diabetes zu erkranken als Patienten die diese "Diagnose' nicht haben. Nicht mehr aber auch nicht Weniger ..... um so unverständlicher sind für mich als Insulinflichtiger Typ 1 Diabetiker, die Aktionen mancher User hier.
Bearbeitet von User am 05.03.2015 10:03:56. Grund: . -
am 05.03.2015 10:44:32
Was hier an Theater um die frühzeitige Entdeckung eines höheren BZ im Vorlauf zum Typ2 veranstaltet wird, würde ich für durchaus vertretbar halten, wenn dann noch möglich wäre, die krankhafte Entwicklung wieder auf den gesunden Stand zurück zu drehen, die den Anstieg des BZ über gesund verursacht.
Aber keine der bisher üblichen Testmethoden gibt Auskunft über den Prozess, der zum krankhaft immer weiteren Anstieg des Blutzuckers führt. Wenn der BZ über gesund entdeckt wird, ist dieser Prozess schon weit fortgeschritten und kann nach heutigem Kenntnisstand mit der pro-aktiven Begrenzung des BZ auf den gesunden Bereich nicht zurück gedreht, sondern nur für die Zeit dieses pro-aktiven Verhaltens nur verlangsamt und allenfalls mit viel Glück angehalten werden.
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter. -
Michaelheuer
Rang: Gastam 05.03.2015 11:01:12
hjt_Jürgen schrieb:
Was hier an Theater um die frühzeitige Entdeckung eines höheren BZ im Vorlauf zum Typ2 veranstaltet wird, würde ich für durchaus vertretbar halten, wenn dann noch möglich wäre, die krankhafte Entwicklung wieder auf den gesunden Stand zurück zu drehen, die den Anstieg des BZ über gesund verursacht.
Aber keine der bisher üblichen Testmethoden gibt Auskunft über den Prozess, der zum krankhaft immer weiteren Anstieg des Blutzuckers führt. Wenn der BZ über gesund entdeckt wird, ist dieser Prozess schon weit fortgeschritten und kann nach heutigem Kenntnisstand mit der pro-aktiven Begrenzung des BZ auf den gesunden Bereich nicht zurück gedreht, sondern nur für die Zeit dieses pro-aktiven Verhaltens nur verlangsamt und allenfalls mit viel Glück angehalten werden.
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
aber warum äüsserst du dich dann immer so schwammig, so dass man bei deinen antworten immer 1000 möglichkeiten hat was zu interpretieren, auf der einen seite erklärst du dass bei einem hba1c 5,5 und niedriger im normalfall (bei der ddg legen sie es auf 5,7 fest) keine weiteren glukoseuntersuchungen sinnvoll sind da werte über gesund (über 90 nuechtern über 140 nach 1h) nicht gemessen würden, auf der anderen seite aber hört man bei dir dann wieder raus dass der hba1c natürlich keine sichere sache sei. Kaqnnst du da nicht mal sagen was du denkst anstelle diese rumgeeieres Jürgen -
am 05.03.2015 11:31:04
"Eine weitere prospektive Studie (2) mit 897 finnischen Männern im mittleren Alter ergab, dass Freizeitaktivitäten von mindestens 40 Minuten pro Woche und mäßiger Intensität das relative Risiko des Auftretens eines Typ 2-Diabetes (diagnostiziert mittels oralem Glukosetoleranztest) innerhalb von vier Jahren um 50% reduziert im Vergleich zu den Männern, die entweder nicht teilnahmen oder weniger als 40 Minuten aktiv waren. Auch in dieser Studie haben diejenigen besonders von der körperlichen Aktivität profitiert, die ein besonders hohes Risiko für die Manifestation eines Typ 2-Diabetes hatten.
In der Malmö-Studie (3) nahmen Männer mit gestörter Glukosetoleranz entweder an einem Präventionsprogramm mit Ernährungsumstellung und regelmäßigem Ausdauertraining teil oder sie wurden nach den in Schweden üblichen Gepflogenheiten ärztlich betreut. Die Beobachtungszeit erstreckte sich über zwölf Jahre. Verglichen wurden die Mortalitätsraten von den beiden Gruppen, von der Normalbevölkerung und von Patienten mit manifestem Diabetes. Es zeigte sich, dass durch die Teilnahme am Präventionsprogramm das deutlich erhöhte Sterblichkeitsrisiko der Männer mit gestörter Glukosetoleranz auf das Niveau der Normalbevölkerung reduziert werden konnte.
In der finnischen Diabetes-Präventionsstudie (4) wurden schließlich 522 Personen mit einem pathologischen Glukosetoleranztest randomisiert in eine Interventions- und eine Kontrollgruppe eingeteilt. Die Personen in der Kontrollgruppe erhielten generelle Empfehlungen für gesunde Ernährung und körperliche Aktivität zu Beginn der Studie sowie anschließend in jährlichen Abständen. Die Interventionsgruppe wurde wesentlich intensiver betreut. Neben der Ernährungsberatung wurden die Teilnehmer durch häufige Gespräche motiviert, sich täglich mindestens 30 Minuten lang mittelstark körperlich zu belasten. Nach einem Jahr kam es in der Interventionsgruppe zu einer Gewichtsabnahme von 4,2 (± 5,1) kg, während das Gewicht in der Kontrollgruppe um 0,8 (± 3,7) kg zunahm (p0,001). Auch nach zwei Jahren bestanden signifikante Gewichtsunterschiede zwischen den beiden Gruppen. Darüber hinaus war das Ausmaß an sportlicher Aktivität bei den Gruppen unterschiedlich. Bei der ersten Zwischenanalyse aller neu entwickelten Diabetesfälle wurde die Studie aus ethischen Gründen abgebrochen, da es in der Interventionsgruppe mit 11% im Vergleich zur Kontrollgruppe mit 23% zu einer signifikanten Diabetesprävention mit einer relativen Risikoreduktion von 58% (p0,001) gekommen war.
Das amerikanische "Diabetes Preventing Programm" mit 3.234 Teilnehmern im Stadium der gestörten Glukosetoleranz kam zu ganz ähnlichen Ergebnissen und wurde ebenfalls vorzeitig abgebrochen. In der "Lifestyle-Gruppe" mit Gewichtsabnahme mittels fettarmer Ernährung und einer Bewegungstherapie von 150 Minuten pro Woche entwickelten innerhalb von drei Jahren 14% der Teilnehmer in der Interventionsgruppe gegenüber 29% in der Kontrollgruppe einen Diabetes" (http://www.bvfd.de/diabetes.htm)
Das klingt alles andere als nach Glück, wie du es beschreibst. Bei 1,3% nicht erfolgter Manifestation können wir gerne von Glück sprechen. Aber nicht bei, je nach Studie, krassen 58%. Und dann wäre da noch Bernards Studie, bei der 69% der Teilnehmer nach 14 Wochen einen verbesserten oGtt ablieferten. Also nicht nur "angehalten", sondern die Uhr sogar zurückgedreht haben.
Die Forderung nach Früherkennung und das engagierte Verhalten nun anwesender Prädiabetiker ist kein Theater. Ein Theater ist es, wenn die echten Diabetiker wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen durch die Gegend picken und versuchen, ihren Misthaufen vor den bösen Prädiabetikern zu schützen ;-) -
am 05.03.2015 11:35:31
purea schrieb:
Ein Theater ist es, wenn die echten Diabetiker wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen durch die Gegend picken und versuchen, ihren Misthaufen vor den bösen Prädiabetikern zu schützen ;-)
Hier ist die falsche Plattform – Du musst die potentiellen Prä-Diabetiker erreichen!
Schreib doch mal an eine Zeitung mit sehr großer Verbreitung... BILD wäre da wirklich gut.
Bearbeitet von User am 05.03.2015 11:49:09. Grund: ung -
am 05.03.2015 11:43:51
Michaelheuer schrieb:
aber warum äüsserst du dich dann immer so schwammig, so dass man bei deinen antworten immer 1000 möglichkeiten hat was zu interpretieren, auf der einen seite erklärst du dass bei einem hba1c 5,5 und niedriger im normalfall (bei der ddg legen sie es auf 5,7 fest) keine weiteren glukoseuntersuchungen sinnvoll sind da werte über gesund (über 90 nuechtern über 140 nach 1h) nicht gemessen würden, auf der anderen seite aber hört man bei dir dann wieder raus dass der hba1c natürlich keine sichere sache sei. Kaqnnst du da nicht mal sagen was du denkst anstelle diese rumgeeieres Jürgen
Wie soll er das denn noch tun können, nachdem sich hier in den letzten Wochen vermehrt User gemeldet haben, bei denen andere Diagnosewerkzeuge als der HbA1c zum Einsatz kamen und erst diese den Diabetes entlarvt haben? Nachdem hier zahlreiche Studien und Einträge zitiert wurden, die es anders als du sehen, der im Übrigen selbst Betroffener ist!!??
Allein dass Jürgen hier ständig seien persönlichen Favoritenwert von 5,5% nennt, der nichts mit dem Wert der DDG zu tun hat, hätte dich ja mal nachdenklich stimmen können ;-)......aber das bleibt dann mal so stehen, was?
Bearbeitet von User am 05.03.2015 11:45:56. Grund: . -
am 05.03.2015 11:48:39
Purea, Michael ist Typ1er
Komm jetzt bitte nicht komplett durcheinander.
Seit wann kann man mit dem HbA1c in die Zukunft schauen?
Wir erklären Dir gerne, wie man zu einem 1er kommt. -
am 05.03.2015 11:51:33
TypEinser schrieb:
Schreib doch mal an eine Zeitung mit sehr großer Verbreitung... BILD wäre da wirklich gut.
So viel zum aufgescheuchten Hühnerhaufen :D
Vielleicht solltest du mal lieber Ernst nehmen, was der Bismarck dir im anderen Thread sagen wollte? -
am 05.03.2015 11:55:48
TypEinser schrieb:
Wir erklären Dir gerne, wie man zu einem 1er kommt.
Und wir erklären dir gerne, dass der typ1 nur eine weitere diabetische Störung ist, die vom HbA1c unter Umständen, wie bei Michael, nicht zuverlässig erkannt wird. Wie der frühe Prädiabetes z.B. Die Studiengänge dazu und Beiträge von Fachleuten wurde in anderen Threads mehrfach gepostet. Es ist ziemlich trotzig, dass du nun so tust, als hättest du das nicht mitbekommen ;-)
Auch für dich muss an der Stelle gelte: lediglich einen Wert als absolut sicher für die Diagnose zu betrachten bei einer so komplexen Angelegenheit wie Diabetes, ist vor allem dann naiv, wenn du mit Michael einen für dich glaubwürdigen Fall hast, wo es eben anders war.
Bearbeitet von User am 05.03.2015 11:58:44. Grund: . -
am 05.03.2015 11:56:56
purea schrieb:
Vielleicht solltest du mal lieber Ernst nehmen, was der Bismarck dir im anderen Thread sagen wollte?
Du sollest lieber mal Ernst nehmen, was hier etliche echte User als Bitte an Dich richten...
Vielleicht kannst Du ja mal länger Urlaub machen und darüber nachdenken, warum es Fachleute gibt und warum Du als Kopier-Profi sinnlos Speicherplatz im www blockierst. -
am 05.03.2015 12:03:51
purea schrieb:
Und wir erklären dir gerne, dass der typ1 nur eine weitere diabetische Störung ist, die vom HbA1c unter Umständen, wie bei Michael, nicht zuverlässig erkannt wird. Wie der frühe Prädiabetes z.B. Die Studiengänge dazu und Beiträge von Fachleuten wurde in anderen Threads mehrfach gepostet. Es ist ziemlich trotzig, dass du nun so tust, als hättest du das nicht mitbekommen ;-)
Auch für dich muss an der Stelle gelte: lediglich einen Wert als absolut sicher für die Diagnose zu betrachten bei einer so komplexen Angelegenheit wie Diabetes, ist vor allem dann naiv, wenn du mit Michael einen für dich glaubwürdigen Fall hast, wo es eben anders war.
Du hast echt keinen Plan!
Typ 1 ist eine diabetische Störung. Da Du offensichtlich völlig Ahnunglos bist, wie sich Typ 1 manifestiert und was der Kandidat in dieser Zeit so erlebt, solltest Du (wie zu den ganzen anderen Themen hier) auf die Profis hören.
Mittels Hba1c, oGTT oder Nüchtern-BZ nem Typ 1 auf die Schliche zu kommen ist wie Lottospielen...
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am 05.03.2015 12:05:39
TypEinser schrieb:
warum es Fachleute gibt und warum Du als Kopier-Profi sinnlos Speicherplatz im www blockierst.
Aber genau diese Fachleute haben wir doch hier mehrfach zitiert und verlinkt? Ist dir eigentlich klar, was für ein schwaches Bild du hier argumentativ abgibst? Gerne noch einmal für dich, und keinesfalls erschöpflich, ein paar Fachmeinungen:
Epidemiological studies have recently suggested that using HbA1c
is not an optimal screening strategy for the diagnosis of diabetes.
From a clinical chemistry standpoint, many factors can lead to individual variability in HbA1c,
making it a less than optimal test to assess glycemia. For example, ethnic variability in HbA1c levels has been documented in persons with prediabetes.
A recent study in a general Dutch population suggested that HbA1c values correlated poorly with fasting and 2-hour glucose levels in patients with mild hyperglycemia.
Although decreasing the lower boundary of the range increased the number of persons with prediabetes who would have been identified, about one third of the patients would still have been missed. Moreover, the lower limit of the broader range (ie, 5.7%) overlaps with the upper limit of our normal HbA1c assay range; advocating this as a cutoff to select candidates for diabetes prevention
likely would cause confusion among practitioners.
(http://ajcp.ascpjournals.org/content/135/5/674.full.pdf)
Oder:
Hohe Blutzuckerspitzen, die weniger als vier Stunden andauern, beeinflussen den HbA1c-Wert nicht. Der angelagerte Zucker verschwindet wieder von der Oberfläche des Hämoglobins, ohne dauerhafte Spuren zu hinterlassen. So können Nerven und Blutbahnen Schaden genommen haben, obwohl der HbA1c-Wert gut ist. Auch bestimmte Erkrankungen wie Nierenschäden können den HbA1c-Wert senken und somit verfälschen.
(http://www.netdoktor.de/Diagnostik+Behandlungen/Laborwerte/HbA1c-Wert-10799.html)
Oder:
Darüber hinaus sind genetische, hämatologische und mit Erkrankungen einhergehende Faktoren bekannt, die das HbA1c beeinflussen. Zu den verbreitesten dieser Faktoren zählen
Hämoglobinopathien, Anämien und Erkrankungen bei denen ein beschleunigter Umsatz der roten
Blutkörperchen auftritt. Folglich ist beim Vorliegen solcher Faktoren die Verwendung des HbA1c-
Wertes für Diabetes-bezogene Diagnosen kritisch. Aufgrund einer veränderten Umsatzrate der
roten Blutkörperchen und der Blutverdünnung währendder Schwangerschaft ist die Verwendung des HbA1c-Wertes zur Diagnose von Gestationsdiabetes ungeeignet.
(http://www.diabetesde.org/fileadmin/users/Patientenseite/PDFs_und_TEXTE/Stellungnahmen_Positionspapiere/2010/diabetesDE_DDG_Stellungnahme_HbA1c_Biomarker_10.2010.pdf)
Oder:
the preprandial glucose levels had a larger effect on A1C than postprandial glucose levels, presumably because they resemble the 24-h glucose levels (and thus the long-term exposure to glucose) more closely.
(http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2889756/)
Der stille Mitleser wird wieder seine Freude haben ;-)
Bearbeitet von User am 05.03.2015 12:26:47. Grund: . -
am 05.03.2015 12:09:22
Purea, Du bist echt Klasse!
Deine Bewerbung als Chef bitte direkt an:
Deutsche Diabetes Gesellschaft
Reinhardtstr. 31
10117 Berlin
Damit da endlich mal was passiert... -
am 05.03.2015 12:11:14
Michaelheuer schrieb:
aber warum äüsserst du dich dann immer so schwammig, so dass man bei deinen antworten immer 1000 möglichkeiten hat was zu interpretieren, auf der einen seite erklärst du dass bei einem hba1c 5,5 und niedriger im normalfall (bei der ddg legen sie es auf 5,7 fest) keine weiteren glukoseuntersuchungen sinnvoll sind da werte über gesund (über 90 nuechtern über 140 nach 1h) nicht gemessen würden, auf der anderen seite aber hört man bei dir dann wieder raus dass der hba1c natürlich keine sichere sache sei. Kaqnnst du da nicht mal sagen was du denkst anstelle diese rumgeeieres Jürgen
Prädiabetes/Diabetes heißt der höher als gesunde Blutzucker zur unvoreingenommenen Erstdiagnose erst ab Überschreiten der Diagnose-Grenzwerte. Dabei liegen die jeweiligen Prüfwerte so dicht beieinander, daß himmelweite Abweichungen wie z.B. ein OGTT 2-Stunden-Wert über 200 und gleichzeitig ein Nüchternwert unter 90 selten vorkommen. Ebenso selten kommt ein HBA1c bis 5,5 mit gleichzeitigem Nüchternwert über 90 vor.
ABER diese völlig gesunden Werte werden auch bei jedem Menschen auf dem Weg zum Typ1 gemessen, dem schon über die Hälfte der normalen Beta-Zell-Masse fehlen!
Und diese völlig gesunden Werte werden auch bei jedem Menschen mit einer entsprechend großen Defektmenge (ok, im einzelnen andere als bei Typ1) auf dem Weg zum Typ2 gemessen.
Das bedeutet, wenn der BZ schließlich anfängt, über gesund sichtbar zu werden, über HBA1c 5,5 oder und über nüchtern 90mg/dl oder beim OGTT in der Stundenspitze über 140mg/dl anzusteigen, dann sind die Prozesse schon Monate bis Jahre zugange, die diesen Anstieg machen.
Und es ist tatsächlich Theater, wenn da jemand Himmel und Hölle in Bewegung setzt und an wieder hergestellte Gesundheit glaubt, wenn er die vorlugenden Symptomspitzen wieder in den gesunden Rahmen stopft.
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter. -
am 05.03.2015 12:12:06
Vielen Dank, aber für ein weiteres Studium bleibt mir echt keine Zeit. Und die Weiterentwicklung von Diabetes Leitlinien überlasse ich lieber Fachleuten.