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    am 12.03.2015 01:26:54
    Hallo ferrato,

    das spielt in dem Kontext keine Rolle. Es geht hierbei um den qualitativen Aspekt der BZ-Bewegung, nicht um den Quantitativen. Es ist bei solchen Bewegungen nur eine Frage von kurzer Zeit, bis man sich in eine Unterzuckerung spritzen würde. Prädiabetiker bekommen dementsprechend keine Medis, das wäre sonst unverantwortlich.
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 12.03.2015 05:47:02
    purea schrieb:
    Hallo ferrato,

    das spielt in dem Kontext keine Rolle. Es geht hierbei um den qualitativen Aspekt der BZ-Bewegung, nicht um den Quantitativen. Es ist bei solchen Bewegungen nur eine Frage von kurzer Zeit, bis man sich in eine Unterzuckerung spritzen würde. Prädiabetiker bekommen dementsprechend keine Medis, das wäre sonst unverantwortlich.




    In mehren Studien mit Medikamenten und Insulin wurde nachgewiesen, dass es möglich ist Prädiabetiker mit Tableten oder Insulin zu behandeln. Aber mit hilfe von Diät und Bewegung sind die Therapieerfolge (eine länger anhaltendete Remision), in diese Phase, grösser. So können Patienten auch ohne Medikamente sehr gute BZ Werte halten ohne Medikamente oder Insulin einzunehmen. Überschreitet aber die hba1c Werte eine Schwelle muss auf Medikamente umgestellt werden.

    Und doch geht es um die Quantitative Ausschläge, denn bei jeden Menschen gibt es eine BZ Erhöhung nach dem Essen dann sind alle Menschen krank will es ja einen Qualitativen Ausschlag gibt. 100 % der Menschen ist nach deiner Aussage an Diabetes erkrankt.
    Bearbeitet von User am 12.03.2015 07:02:51. Grund: .
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    am 12.03.2015 07:31:47
    purea schrieb:
    Hallo ferrato,

    das spielt in dem Kontext keine Rolle. Es geht hierbei um den qualitativen Aspekt der BZ-Bewegung, nicht um den Quantitativen. Es ist bei solchen Bewegungen nur eine Frage von kurzer Zeit, bis man sich in eine Unterzuckerung spritzen würde. Prädiabetiker bekommen dementsprechend keine Medis, das wäre sonst unverantwortlich.





    Entschuldige den Ausdruck, aber anders kann man es nicht ausdrücken:

    So ein Schwachsinn.

    Je mehr die Betazellen leisten, umso geringer die Hypogefahr.
    Der Bolus wird der BZ-Kurve angepasst – viele "Honeymoonler" brauchen Kleinst-Dosen, die Wirkzeit ist sehr kurz, und dann wird oft noch räumlich gesplittet...
    Da Prä-Diabetiker ja nun Super-Honeymoonler sind wäre die kleine "Vorsuppe" das ideale Mittel, um die Erstantwort effektiver zu machen.

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------
    ""Insulin is a remedy which is primarily for the wise and not for the
    foolish, be they patients or doctors.
    Everyone knows it requires brains to live long with diabetes, but to
    use insulin successfully requires more brains"

    "Insulin In Hospital And Home", P. Joslin, H. Gray, H. F Root, Journal
    of Metabolic Research, 2, 1922 (p.652)"
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------

    Das ist das größte Problem. Wer bei Prä-Diabetes mit Messorgien dem Quark zuleibe rückt würde ich auch kein Insulin verpassen.

    Obwohl man weiß, dass die Schonung der Betazellen mittels kleiner Dosen Insulin den Massentod der Betas deutlich verzögern kann...
    Bearbeitet von User am 12.03.2015 07:33:06. Grund: .
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    am 12.03.2015 10:47:18
    Auf dem Weg zum Typ2 und in den ersten Jahren nach Überschreiten der Diagnose-Grenzwerte geht es eher nicht um das Massensterben der Betas. Ok, das wird mit der alltäglichen Höhe und Dauer des BZ über etwa 140mg/dl befördert. Aber 5-6 Jahre mit Tabletten zur Ausgabeverstärkung als (zwar abnehmend, aber) wirksame Hauptmedikation im Bereich von HBA1c 7 zeigen, dass selbst unter medikamentös verstärkter Überforderung und langen alltäglichen Zeiten über 140 kein Massensterben ablaufen kann. Und bis in den Bereich von HBA1c 7 sind auch die direkten Schäden durch höheren BZ noch relativ dünn gesäht.

    In der Hauptsache geht es im prädiabetischen und anfänglich diabetischen BZ-Bereich doch darum, die Ausgabe von intaktem Proinsulin mit seiner Adipositas- und Arteriosklerose-Förderung aus den diabetisch defekten Betas möglichst gering zu halten. Das funktioniert am besten mit dem BZ im völlig gesunden Bereich.
    Und in den BZ-gesunden Bereich kommen und darin bleiben funktioniert noch bis in die ersten Jahre nach dem Überschreiten der Diagnose-Grenzwerte häufig am wirksamsten mit mehr und gezielt eingesetzter Bewegung, angepasster Ernährung und ggf. erheblichem Abspecken.

    ------------------------------------------
    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
    Bearbeitet von User am 12.03.2015 10:49:11. Grund: Korrektur
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    am 12.03.2015 18:02:50
    hjt_Jürgen schrieb:
    Auf dem Weg zum Typ2 und in den ersten Jahren nach Überschreiten der Diagnose-Grenzwerte geht es eher nicht um das Massensterben der Betas. Ok, das wird mit der alltäglichen Höhe und Dauer des BZ über etwa 140mg/dl befördert. Aber 5-6 Jahre mit Tabletten zur Ausgabeverstärkung als (zwar abnehmend, aber) wirksame Hauptmedikation im Bereich von HBA1c 7 zeigen, dass selbst unter medikamentös verstärkter Überforderung und langen alltäglichen Zeiten über 140 kein Massensterben ablaufen kann. Und bis in den Bereich von HBA1c 7 sind auch die direkten Schäden durch höheren BZ noch relativ dünn gesäht.

    In der Hauptsache geht es im prädiabetischen und anfänglich diabetischen BZ-Bereich doch darum, die Ausgabe von intaktem Proinsulin mit seiner Adipositas- und Arteriosklerose-Förderung aus den diabetisch defekten Betas möglichst gering zu halten. Das funktioniert am besten mit dem BZ im völlig gesunden Bereich.
    Und in den BZ-gesunden Bereich kommen und darin bleiben funktioniert noch bis in die ersten Jahre nach dem Überschreiten der Diagnose-Grenzwerte häufig am wirksamsten mit mehr und gezielt eingesetzter Bewegung, angepasster Ernährung und ggf. erheblichem Abspecken.


    Absolut richtig und auch völlig klar. Es ging aber eher um TypEinser's abstruse und realitätsferne Behauptung, dass bei ungesunden BZ-Spitzen von wenigen Minuten und eine daraufhin (potentiell immer falsch) berechnete Insulingabe die Gefahr einer Unterzuckerung nicht erhöhe.
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    am 12.03.2015 18:51:36
    purea schrieb:

    Absolut richtig und auch völlig klar. Es ging aber eher um TypEinser's abstruse und realitätsferne Behauptung, dass bei ungesunden BZ-Spitzen von wenigen Minuten und eine daraufhin (potentiell immer falsch) berechnete Insulingabe die Gefahr einer Unterzuckerung nicht erhöhe.



    Wow purea, jetzt bist du also auch schon Expertin für Insulin! Seit wann spritzt du denn?
    Ich hab selten eine so steile Karriere gesehen.
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    am 12.03.2015 21:35:29
    Dann halten wir also fest, dass du obige Aussage bestätigst.

    Bist du nicht eigentlich auch die EH, die in anderen Threads immer am lautesten schreit, wenn sie meint, sie würde baren Unsinn erkennen :-))

    Na, dann empfehle Prädiabetikern mit Minutenspitzen mal schön weiter dein Insulin. Den Mitlesern sei versichert, dass das noch nie ein Arzt gemacht hat und es dafür gute Gründe gibt.
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    am 13.03.2015 07:35:09
    purea schrieb:

    Absolut richtig und auch völlig klar. Es ging aber eher um TypEinser's abstruse und realitätsferne Behauptung, dass bei ungesunden BZ-Spitzen von wenigen Minuten und eine daraufhin (potentiell immer falsch) berechnete Insulingabe die Gefahr einer Unterzuckerung nicht erhöhe.




    Ich habe erwartet, dass Du mitarbeitest. War wohl nichts...

    Hier ist Liprolog/Humalog, Apidra oder Novorapid gefragt.

    Natürlich NICHT als Bolus für die kompletten BE, sondern als Substition der Erstantwort.

    Vorgehensweise:
    Je nach Aktivität vor dem Essen wird eine halbe (nach Sport) oder ganze Einheit gespritzt, dann wartet man 10 – 15 Minuten bis zur Mahlzeit.
    Dieser Kleinst-Bolus hat eine Wirkzeit von maximal 2 Stunden, der Wirkhöhepunkt ist nach ca. 45 Minuten erreicht.
    Du beschreibst einen Peak nach ca. 30 Minuten – damit kommen wir prima hin.

    Über eine Hypo brauchen wir uns keinen Kopf machen, da die Betazellen bei einem geringen Überangebot an wirksamem Insulin in der Lage sind, einfach mal abzuschalten, dazu werden die Alphazellen aktiv. Zumal ja nun direkt nach der Mahlzeit Insulin fehlt.


    PS. Eventuell muss man den SEA weiter ausdehnen – Du bist ja auf dem Weg zum 2er...
    Bearbeitet von User am 13.03.2015 07:41:38. Grund: PS
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    am 13.03.2015 09:06:55
    purea schrieb:
    Dann halten wir also fest, dass du obige Aussage bestätigst.

    Bist du nicht eigentlich auch die EH, die in anderen Threads immer am lautesten schreit, wenn sie meint, sie würde baren Unsinn erkennen :-))

    Na, dann empfehle Prädiabetikern mit Minutenspitzen mal schön weiter dein Insulin. Den Mitlesern sei versichert, dass das noch nie ein Arzt gemacht hat und es dafür gute Gründe gibt.



    Tja, mir hätte klar sein müssen, daß Ironie an dich verschwendet ist.
    Trotzdem solltest du dich bemühen, wenigstens ein bißchen mehr verstehend zu lesen. Ich habe weder irgendetwas bestätigt noch irgendetwas empfohlen. Ich habe dir eine Frage gestellt.
    Ich dachte, du weißt, was ein Fragezeichen bedeutet.
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    am 13.03.2015 19:22:30
    hjt_Jürgen schrieb:
    In der Hauptsache geht es im prädiabetischen und anfänglich diabetischen BZ-Bereich doch darum, die Ausgabe von intaktem Proinsulin mit seiner Adipositas- und Arteriosklerose-Förderung aus den diabetisch defekten Betas möglichst gering zu halten. Das funktioniert am besten mit dem BZ im völlig gesunden Bereich.
    Und in den BZ-gesunden Bereich kommen und darin bleiben funktioniert noch bis in die ersten Jahre nach dem Überschreiten der Diagnose-Grenzwerte häufig am wirksamsten mit mehr und gezielt eingesetzter Bewegung, angepasster Ernährung und ggf. erheblichem Abspecken.



    Ja und? Genau das machen wir doch hier! Warum also im ersten Beitrag uns des "Riesen-Aufrisses" bezichtigen, wenn du nun in diesem Zitat hier (und im Übrigen auch in allen sonstigen Empfehlungen zum "proaktiven Steuern des gesunden Verlaufs") GENAU DIESEN "AUFRISS" empfiehlst?