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  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 05.03.2015 10:01:58
    Kirstin schrieb:
    muss ich dir Recht geben DM1Diabetes...jeder Thread endet auf die gleiche Art & Weise...was allerdings wiederrum zeigt, dass sich nach wie vor hier die Geister scheiden und das Interesse, was denn nun korrekt ist und was nicht, bzw. was denn nun korrekter ist, sehr gross ist...man möchte halt etwas Verlässliches haben und nach einigen Erfahrungen hier, scheint mir die Kritik am HBA1c dann doch sehr berechtigt...da es jedoch nach wie vor 2 Lager gibt, die sich hier bekriegen, und von denen niemand auch nur ein Stück weit von seiner Ansicht abrückt, wird die Diskussion darüber auch nicht enden...ich persönlich beäuge den HBA1c auch eher kritisch, verstehe aber auch, dass (vielleicht unnötigerweise) manche User in eine, der persönlichen Situation nicht mehr angemessenen, Panik getrieben werden..



    Nur mal kurz:

    Ich betrachte das ganze aus verschiedenen Perspektiven. Selbst Naturwissenschaftler, ist mir klar dass verschieden Messmethoden vorhanden sind und das alle Methoden Vor und Nachteile haben. Dem hba1c gegenüber bin ich in keiner Weise kritisch insbesondere mit dem Grenzwerten empfehlungen der ddg, Sie sind sicher genug Diabetes zu erkennen. Die gesamte Diskussion hier dreht sich ja auch mehr um den prädiabetes. Aber auch da liefert der hba1c gute anhaltspunkte.

    Die Ethische-/Psychologische- Seite bezüglich Prädiabetes
    Als Typ 1 Diabetes Patient, desen Risiko an Diabetes zu erkranken schon Jahre vor der Manifestation festgestellt wurde (übrigens nicht durch ein oGGT) muss ich sagen das, dass wissen darum nichts bringt. Im Endeffekt hat man 2 Möglichkeiten sich verrückt zu machen oder normal leben. Ich habe mich für letzteres entschieden. Hätte ich mich in der Zwischenzeit verücktgemacht hätte es auch nichts gebracht. Der Diabetes aber würde durch Symptome die ich hatte, einen Gelegenheitsblutzucker und einem hba1c erkannt. Im Endeffekt kann man den prädiabetes für Typ 2 Patienten als Risiko-Vorhersage sehen. Und zwar ein etwa 10 fach höheres Risiko, in den nährten 10 Jahren an Diabetes zu erkranken als Patienten die diese "Diagnose' nicht haben. Nicht mehr aber auch nicht Weniger ..... um so unverständlicher sind für mich als Insulinflichtiger Typ 1 Diabetiker, die Aktionen mancher User hier.

    Bearbeitet von User am 05.03.2015 10:03:56. Grund: .
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    am 05.03.2015 10:44:32
    Was hier an Theater um die frühzeitige Entdeckung eines höheren BZ im Vorlauf zum Typ2 veranstaltet wird, würde ich für durchaus vertretbar halten, wenn dann noch möglich wäre, die krankhafte Entwicklung wieder auf den gesunden Stand zurück zu drehen, die den Anstieg des BZ über gesund verursacht.

    Aber keine der bisher üblichen Testmethoden gibt Auskunft über den Prozess, der zum krankhaft immer weiteren Anstieg des Blutzuckers führt. Wenn der BZ über gesund entdeckt wird, ist dieser Prozess schon weit fortgeschritten und kann nach heutigem Kenntnisstand mit der pro-aktiven Begrenzung des BZ auf den gesunden Bereich nicht zurück gedreht, sondern nur für die Zeit dieses pro-aktiven Verhaltens nur verlangsamt und allenfalls mit viel Glück angehalten werden.

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    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
  • Michaelheuer

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    am 05.03.2015 11:01:12
    hjt_Jürgen schrieb:
    Was hier an Theater um die frühzeitige Entdeckung eines höheren BZ im Vorlauf zum Typ2 veranstaltet wird, würde ich für durchaus vertretbar halten, wenn dann noch möglich wäre, die krankhafte Entwicklung wieder auf den gesunden Stand zurück zu drehen, die den Anstieg des BZ über gesund verursacht.

    Aber keine der bisher üblichen Testmethoden gibt Auskunft über den Prozess, der zum krankhaft immer weiteren Anstieg des Blutzuckers führt. Wenn der BZ über gesund entdeckt wird, ist dieser Prozess schon weit fortgeschritten und kann nach heutigem Kenntnisstand mit der pro-aktiven Begrenzung des BZ auf den gesunden Bereich nicht zurück gedreht, sondern nur für die Zeit dieses pro-aktiven Verhaltens nur verlangsamt und allenfalls mit viel Glück angehalten werden.

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    aber warum äüsserst du dich dann immer so schwammig, so dass man bei deinen antworten immer 1000 möglichkeiten hat was zu interpretieren, auf der einen seite erklärst du dass bei einem hba1c 5,5 und niedriger im normalfall (bei der ddg legen sie es auf 5,7 fest) keine weiteren glukoseuntersuchungen sinnvoll sind da werte über gesund (über 90 nuechtern über 140 nach 1h) nicht gemessen würden, auf der anderen seite aber hört man bei dir dann wieder raus dass der hba1c natürlich keine sichere sache sei. Kaqnnst du da nicht mal sagen was du denkst anstelle diese rumgeeieres Jürgen
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    am 05.03.2015 11:31:04
    "Eine weitere prospektive Studie (2) mit 897 finnischen Männern im mittleren Alter ergab, dass Freizeitaktivitäten von mindestens 40 Minuten pro Woche und mäßiger Intensität das relative Risiko des Auftretens eines Typ 2-Diabetes (diagnostiziert mittels oralem Glukosetoleranztest) innerhalb von vier Jahren um 50% reduziert im Vergleich zu den Männern, die entweder nicht teilnahmen oder weniger als 40 Minuten aktiv waren. Auch in dieser Studie haben diejenigen besonders von der körperlichen Aktivität profitiert, die ein besonders hohes Risiko für die Manifestation eines Typ 2-Diabetes hatten.

    In der Malmö-Studie (3) nahmen Männer mit gestörter Glukosetoleranz entweder an einem Präventionsprogramm mit Ernährungsumstellung und regelmäßigem Ausdauertraining teil oder sie wurden nach den in Schweden üblichen Gepflogenheiten ärztlich betreut. Die Beobachtungszeit erstreckte sich über zwölf Jahre. Verglichen wurden die Mortalitätsraten von den beiden Gruppen, von der Normalbevölkerung und von Patienten mit manifestem Diabetes. Es zeigte sich, dass durch die Teilnahme am Präventionsprogramm das deutlich erhöhte Sterblichkeitsrisiko der Männer mit gestörter Glukosetoleranz auf das Niveau der Normalbevölkerung reduziert werden konnte.

    In der finnischen Diabetes-Präventionsstudie (4) wurden schließlich 522 Personen mit einem pathologischen Glukosetoleranztest randomisiert in eine Interventions- und eine Kontrollgruppe eingeteilt. Die Personen in der Kontrollgruppe erhielten generelle Empfehlungen für gesunde Ernährung und körperliche Aktivität zu Beginn der Studie sowie anschließend in jährlichen Abständen. Die Interventionsgruppe wurde wesentlich intensiver betreut. Neben der Ernährungsberatung wurden die Teilnehmer durch häufige Gespräche motiviert, sich täglich mindestens 30 Minuten lang mittelstark körperlich zu belasten. Nach einem Jahr kam es in der Interventionsgruppe zu einer Gewichtsabnahme von 4,2 (± 5,1) kg, während das Gewicht in der Kontrollgruppe um 0,8 (± 3,7) kg zunahm (p0,001). Auch nach zwei Jahren bestanden signifikante Gewichtsunterschiede zwischen den beiden Gruppen. Darüber hinaus war das Ausmaß an sportlicher Aktivität bei den Gruppen unterschiedlich. Bei der ersten Zwischenanalyse aller neu entwickelten Diabetesfälle wurde die Studie aus ethischen Gründen abgebrochen, da es in der Interventionsgruppe mit 11% im Vergleich zur Kontrollgruppe mit 23% zu einer signifikanten Diabetesprävention mit einer relativen Risikoreduktion von 58% (p0,001) gekommen war.

    Das amerikanische "Diabetes Preventing Programm" mit 3.234 Teilnehmern im Stadium der gestörten Glukosetoleranz kam zu ganz ähnlichen Ergebnissen und wurde ebenfalls vorzeitig abgebrochen. In der "Lifestyle-Gruppe" mit Gewichtsabnahme mittels fettarmer Ernährung und einer Bewegungstherapie von 150 Minuten pro Woche entwickelten innerhalb von drei Jahren 14% der Teilnehmer in der Interventionsgruppe gegenüber 29% in der Kontrollgruppe einen Diabetes" (http://www.bvfd.de/diabetes.htm)

    Das klingt alles andere als nach Glück, wie du es beschreibst. Bei 1,3% nicht erfolgter Manifestation können wir gerne von Glück sprechen. Aber nicht bei, je nach Studie, krassen 58%. Und dann wäre da noch Bernards Studie, bei der 69% der Teilnehmer nach 14 Wochen einen verbesserten oGtt ablieferten. Also nicht nur "angehalten", sondern die Uhr sogar zurückgedreht haben.

    Die Forderung nach Früherkennung und das engagierte Verhalten nun anwesender Prädiabetiker ist kein Theater. Ein Theater ist es, wenn die echten Diabetiker wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen durch die Gegend picken und versuchen, ihren Misthaufen vor den bösen Prädiabetikern zu schützen ;-)
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    am 05.03.2015 11:35:31
    purea schrieb:
    Ein Theater ist es, wenn die echten Diabetiker wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen durch die Gegend picken und versuchen, ihren Misthaufen vor den bösen Prädiabetikern zu schützen ;-)



    Hier ist die falsche Plattform – Du musst die potentiellen Prä-Diabetiker erreichen!

    Schreib doch mal an eine Zeitung mit sehr großer Verbreitung... BILD wäre da wirklich gut.
    Bearbeitet von User am 05.03.2015 11:49:09. Grund: ung
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    am 05.03.2015 11:43:51
    Michaelheuer schrieb:


    aber warum äüsserst du dich dann immer so schwammig, so dass man bei deinen antworten immer 1000 möglichkeiten hat was zu interpretieren, auf der einen seite erklärst du dass bei einem hba1c 5,5 und niedriger im normalfall (bei der ddg legen sie es auf 5,7 fest) keine weiteren glukoseuntersuchungen sinnvoll sind da werte über gesund (über 90 nuechtern über 140 nach 1h) nicht gemessen würden, auf der anderen seite aber hört man bei dir dann wieder raus dass der hba1c natürlich keine sichere sache sei. Kaqnnst du da nicht mal sagen was du denkst anstelle diese rumgeeieres Jürgen


    Wie soll er das denn noch tun können, nachdem sich hier in den letzten Wochen vermehrt User gemeldet haben, bei denen andere Diagnosewerkzeuge als der HbA1c zum Einsatz kamen und erst diese den Diabetes entlarvt haben? Nachdem hier zahlreiche Studien und Einträge zitiert wurden, die es anders als du sehen, der im Übrigen selbst Betroffener ist!!??

    Allein dass Jürgen hier ständig seien persönlichen Favoritenwert von 5,5% nennt, der nichts mit dem Wert der DDG zu tun hat, hätte dich ja mal nachdenklich stimmen können ;-)......aber das bleibt dann mal so stehen, was?
    Bearbeitet von User am 05.03.2015 11:45:56. Grund: .
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    am 05.03.2015 11:48:39
    Purea, Michael ist Typ1er

    Komm jetzt bitte nicht komplett durcheinander.

    Seit wann kann man mit dem HbA1c in die Zukunft schauen?
    Wir erklären Dir gerne, wie man zu einem 1er kommt.
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    am 05.03.2015 11:51:33
    TypEinser schrieb:

    Schreib doch mal an eine Zeitung mit sehr großer Verbreitung... BILD wäre da wirklich gut.


    So viel zum aufgescheuchten Hühnerhaufen :D

    Vielleicht solltest du mal lieber Ernst nehmen, was der Bismarck dir im anderen Thread sagen wollte?
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    am 05.03.2015 11:55:48
    TypEinser schrieb:

    Wir erklären Dir gerne, wie man zu einem 1er kommt.


    Und wir erklären dir gerne, dass der typ1 nur eine weitere diabetische Störung ist, die vom HbA1c unter Umständen, wie bei Michael, nicht zuverlässig erkannt wird. Wie der frühe Prädiabetes z.B. Die Studiengänge dazu und Beiträge von Fachleuten wurde in anderen Threads mehrfach gepostet. Es ist ziemlich trotzig, dass du nun so tust, als hättest du das nicht mitbekommen ;-)

    Auch für dich muss an der Stelle gelte: lediglich einen Wert als absolut sicher für die Diagnose zu betrachten bei einer so komplexen Angelegenheit wie Diabetes, ist vor allem dann naiv, wenn du mit Michael einen für dich glaubwürdigen Fall hast, wo es eben anders war.
    Bearbeitet von User am 05.03.2015 11:58:44. Grund: .
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    am 05.03.2015 11:56:56
    purea schrieb:

    Vielleicht solltest du mal lieber Ernst nehmen, was der Bismarck dir im anderen Thread sagen wollte?




    Du sollest lieber mal Ernst nehmen, was hier etliche echte User als Bitte an Dich richten...


    Vielleicht kannst Du ja mal länger Urlaub machen und darüber nachdenken, warum es Fachleute gibt und warum Du als Kopier-Profi sinnlos Speicherplatz im www blockierst.