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  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 05.03.2015 22:47:00
    hjt_Jürgen schrieb:
    Aber Michael, das haben wir doch schon längst durch. Hier geht es um Prädiabetes, also um das Ding, wenn HBA1c und BZ höher als gesund sind.

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    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.



    und wieder mal ne antwort die sich nicht auf meinen inhalt fokusiert sondern wieder daher kommt das jegliche interpretation möglich ist.......stark
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 06.03.2015 07:48:02
    Michaelheuer schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Aber Michael, das haben wir doch schon längst durch. Hier geht es um Prädiabetes, also um das Ding, wenn HBA1c und BZ höher als gesund sind.

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    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.



    und wieder mal ne antwort die sich nicht auf meinen inhalt fokusiert sondern wieder daher kommt das jegliche interpretation möglich ist.......stark



    ich weiss wirklich nicht jürgen wieso du da nicht mal ein klares statement abgibst so wie Typ einser der sich positiv zum hba1c geäusser hat; dann wäre die kuh vom eis
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    am 06.03.2015 09:43:19
    1. Die Prozesse, die zum ungesunden immer höheren Ansteigen des Blutzuckers führen, sind dann schon sehr weit fortgeschritten, wenn z.B. mit nem oGTT noch überhaupt kein noch so kleiner Anstieg über gesund provoziert werden kann, also auch kein noch so klein über gesunder Spitzenwert im Bereich von 1 Stunde nach dem Trinken von 160mg/dl. Auch ein völlig gesunder oGTT kann also nicht ausschließen, dass da nicht schon über 50% der Betas samt Steuerung irreparabel hin sind.
    2. Deswegen würde ich einen Menschen in der Familie, der mit einem HBA1c von 5,5 vom Dok käme, nicht extra noch zum oGTT schicken, denn
    a) die 5,5 bedeuten, dass ein Typ2 Diabetes völlig ausgeschlossen ist. WICHTIG: Diabetes heißt der höhere BZ erst ab Überschreiten der Diagnose-Grenzwerte!
    b) die 5,5 bedeuten in den weitaus meisten aller Fälle einen völlig gesunden BZ-Verlauf.
    c) die 5,5 bedeuten in den seltenen werdenden Typ2 Fällen, in denen der BZ in den Spitzen schon höher ansteigt, dass in den folgenden 1-2 Jahren akut nichts gravierendes passieren wird, was sich mit früherem passendem Reagieren hätte verhindern lassen können.

    Eine eindeutige Messzahl wie X=gesund und X+1=Diabetes gibt es sachlich inhaltlich nirgendwo in der Medizin. Die gibt es nur als willkürliche Definition, wie sie in der Medizin für's formale Festlegen von Behandlungs-Grundlagen gebraucht wird.

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  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 06.03.2015 10:18:00
    hjt_Jürgen schrieb:


    Eine eindeutige Messzahl wie X=gesund und X+1=Diabetes gibt es sachlich inhaltlich nirgendwo in der Medizin. Die gibt es nur als willkürliche Definition, wie sie in der Medizin für's formale Festlegen von Behandlungs-Grundlagen gebraucht wird.

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    Genauso wie es nicht den eindeutig Gesunden Blutzuckerverlauf Verlauf gibt, wie er z.B. bei Wikipedia zu finden ist. Es ist eine Idealisierung eines Gesunden BZ Verlaufs. (In Wirklichkeit viele BZ Verläufen von Gesunden die übereinander gelegt werden und geglättet).
    Bearbeitet von User am 06.03.2015 10:22:06. Grund: Erläuterung
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    am 06.03.2015 10:20:59
    Hat man eigentlich mal Gesunde Leute an ein CGMS gehangen?
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 06.03.2015 10:23:23
    TypEinser schrieb:
    Hat man eigentlich mal Gesunde Leute an ein CGMS gehangen?

    für studien zwecke, ja.
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    am 06.03.2015 12:12:45
    Naja, und dann gibt es ja auch ein paar seit langem in der Medizin bekannte harte Fakten - hier einfach mal 3:
    1. Betas mögen keine Stunden über 140mg/dl. Als Glukotoxizität wird ihr Abnibbeln an zu viel Glukose bezeichnet.
    2. Betas können kurzfristig mit ca.50% Mehrausgabe auf Bedarfsspitzen reagieren und vermehren sich entsprechend dem zusätzlichen Insulin-Bedarf (z.B. Gesunde Schwangerschaft), wenn der länger anhält.
    3. Überforderte Betas geben weiter volle Pulle Suppe aus. Nur wirken 10 Einheiten dann nur noch wie 1 Einheit. Also praktisch plötzlich bei den betroffenen nahe Null Wirkung, weil mit der Überforderung das Proinsulin nicht mehr ordentlich in voll wirksames Insulin und C-Peptid geteilt wird.

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  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 06.03.2015 12:23:50
    hjt_Jürgen schrieb:
    Naja, und dann gibt es ja auch ein paar seit langem in der Medizin bekannte harte Fakten - hier einfach mal 3:
    1. Betas mögen keine Stunden über 140mg/dl. Als Glukotoxizität wird ihr Abnibbeln an zu viel Glukose bezeichnet.
    2. Betas können kurzfristig mit ca.50% Mehrausgabe auf Bedarfsspitzen reagieren und vermehren sich entsprechend dem zusätzlichen Insulin-Bedarf (z.B. Gesunde Schwangerschaft), wenn der länger anhält.
    3. Überforderte Betas geben weiter volle Pulle Suppe aus. Nur wirken 10 Einheiten dann nur noch wie 1 Einheit. Also praktisch plötzlich bei den betroffenen nahe Null Wirkung, weil mit der Überforderung das Proinsulin nicht mehr ordentlich in voll wirksames Insulin und C-Peptid geteilt wird.

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    Das entlastet ja nicht davon, dass die Kurve idealisiert ist und es einen gesunden Bereich gibt und nicht eine scharfe Linie. Da der Körper keine Maschine ist, oder anders wer mit einer Grippe z.B. einen viel zuhören Morgenblutzucker hat, der ist nicht unbedingt ein Diabetiker.
    Bearbeitet von User am 06.03.2015 12:25:44. Grund: .
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    am 06.03.2015 13:09:38
    Geht ja auch nicht so sehr um entlasten, als vielmehr um verstehen. Gibt ja auch viele gesunde Menschen, deren BZ nüchtern immer um 60 verläuft und in der kurzen Spitze beim oGTT für ein paar Minuten nicht mal 110.
    Nach oben sehe ich da die Obergrenze, wo Betas konkret gefährdet bzw. überfordert werden. Denn damit müsste der BZ praktisch von selbst immer höher ansteigen und schließlich die Grenzwerte für die Diagnose Diabetes überschreiten.

    Hab übrigens vorhin erst wieder in nem Blog gelesen, wie man die Insulin-Resistenz sehen kann. Bei IR und Typ2 würde der BZ nach dem Essen nämlich deswegen zuerst so hoch ansteigen, weil die normale Insulin-Menge dafür nicht ausreiche. Da müsse dann erst einmal bis zu ner Stunde praktisch auf Vorrat produziert werden, bis die Menge groß genug wäre, die IR zu überwinden. - Liest sich ja recht plausibel. Aber passt überhaupt nicht zu der Tatsache, dass Insulin im Blut schon nach 5 Minuten nur noch weniger als die Hälfte wirkt.

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    am 06.03.2015 13:14:04
    In wieweit spielt die Up-/Down-Regulation bei T2 eigentlich eine Rolle?