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Prädiabetes
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Michaelheuer
Rang: Gastam 07.03.2015 09:37:36
Michaelheuer schrieb:
joralo schrieb:
"der_Mehnert" schrieb:
Bei unklaren Befunden sollte ein oraler Glukosetoleranztest (oGTT) vorgenommen werden.
+
"der_Mehnert" schrieb:
Im prädiabetischen Bereich wird mit Recht der oGTT empfohlen, weil hier der HbA1c nicht zuverlässig genug ist.
Tja Michi, dit war wohl n Schuss in den Ofen, wa?
Lesen würde dich weiterbringen joralo................im prädiabetischen bereich, den er mit 5,7 bis 6,5 darstellt.liess doch bitte mal richtig bevor du schreibst. Du musst schom im Zusammenhang Texte kopieren
Gehörst nicht zu den schlausten, oder? -
Michaelheuer
Rang: Gastam 07.03.2015 09:41:06
Michaelheuer schrieb:
Michaelheuer schrieb:
joralo schrieb:
"der_Mehnert" schrieb:
Bei unklaren Befunden sollte ein oraler Glukosetoleranztest (oGTT) vorgenommen werden.
+
"der_Mehnert" schrieb:
Im prädiabetischen Bereich wird mit Recht der oGTT empfohlen, weil hier der HbA1c nicht zuverlässig genug ist.
Tja Michi, dit war wohl n Schuss in den Ofen, wa?
Lesen würde dich weiterbringen joralo................im prädiabetischen bereich, den er mit 5,7 bis 6,5 darstellt.liess doch bitte mal richtig bevor du schreibst. Du musst schom im Zusammenhang Texte kopieren
Gehörst nicht zu den schlausten, oder?
Der HbA1c hat den Vorteil, dass er sich in einer einzigen Blutprobe unabhängig von Tageszeit und Mahlzeiten bestimmen lässt. Die Spezifität eines HbA1c von 6,5 Prozent ist nach Studiendaten groß genug, dass damit die Diagnose Diabetes gestellt werden kann. Die Sensitivität eines HbA1c unter 5,7 Prozent ist groß genug, dass damit der Ausschluss der Diagnose Diabetes möglich ist. Damit eignet sich HbA1c als primäres Diagnostikum.
Bei Patienten mit HbA1c von 5,7 bis 6,4 Prozent wird empfohlen, den Diabetes und seine Vorstadien durch Blutzucker-Messung nach herkömmlichen Kriterien zu diagnostizieren. Im prädiabetischen Bereich wird mit Recht der oGTT empfohlen, weil hier der HbA1c nicht zuverlässig genug ist.
Tja joralodo....lesen bildet
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am 07.03.2015 09:56:20
joralo schrieb:
"der_Mehnert" schrieb:
Bei unklaren Befunden sollte ein oraler Glukosetoleranztest (oGTT) vorgenommen werden.
+
"der_Mehnert" schrieb:
Im prädiabetischen Bereich wird mit Recht der oGTT empfohlen, weil hier der HbA1c nicht zuverlässig genug ist.
Tja Michi, dit war wohl n Schuss in den Ofen, wa?
über andere sich lustig machen aber nicht in der Lage sein nen Text zu lesen joral.
Super Michael!!!! -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 07.03.2015 11:12:01
joralo schrieb:
a) ist es LADA wie beim Michael. Dann ist sowieso der Kuchen sprichwörtlich und im wahrsten Sinn des Wortes bald gegessen und die Betas lassen sich nicht retten, egal wie sehr man sich einschränkt. Auch: bald Insulin.
Ja, dann werden die Betas durch ein fehlgeleitetes Immunsystem zerstört. Und was willst du in der Zwischenzeit machen?
Als Typ 1 Diabetiker, der an der Nadel hängt kann ich Dir nur ein sagen. Wenn ich Kuchen essen möchte, Pizza, Nuddeln, Eis, Schokolade dann spritze ich mir das Insulin und esse es. Und weist du was das Schöne ist. Ich esse so viel wie ich möchte, wann ich möchte und was ich möchte. Und wenn ich kein bock auf essen habe, dann esse ich halt nicht : Joralo, ich lebe, ich esse was ich will und wann ich das will, ich feire, ich flirte,
Bearbeitet von User am 07.03.2015 12:39:24. Grund: . -
am 07.03.2015 11:32:22
DM1Diabetes schrieb:
joralo schrieb:
a) ist es LADA wie beim Michael. Dann ist sowieso der Kuchen sprichwörtlich und im wahrsten Sinn des Wortes bald gegessen und die Betas lassen sich nicht retten, egal wie sehr man sich einschränkt. Auch: bald Insulin.
Ja, dann werden die Betas durch ein fehlgeleitetes Immunsystem zerstört. Und was willst du in der Zwischenzeit machen?
Als Typ 1 Diabetiker, der an der Nadel hängt kann ich Dir nur ein sagen. Wenn ich Kuchen essen möchte, Pizza, Nuddeln, Eis, Schokolade dann spritze ich mir das Insulin und esse es. Und weist du was das Schöne ist. Ich esse so viel wie ich möchte, wann ich möchte und was ich möchte. Und wenn ich kein bock auf essen habe, dann esse ich halt nicht : Joralo, ich lebe, ich esse was ich will und wann ich das will, ich feire, ich flirte, ich treibe Sport.
Nun, so ähnliche mache ich es auch, auch wenn ich kein Einser bin. Ich hab das beschränkte Essen etc. lange genug mitgemacht, einfach deshalb, weil es damals (in den Siebzigern keine Alternative für Zweier gab) und ich genieße meinen jetzigen Zustand. Warum soll ich in meinem Alter mein Leben vom Diabetes beherrschen lassen, hungern und trotz Arthrose sportliche Leistungen erbringen? Wenn es mit normalem Lebensstil nicht mehr geht, dann empfehle ich jedem Zweier auch Insulin. Man muß sich dabei natürlich von der Vorstellung lösen, Typ2er seien verfressene, faule Hohlköpfe. Eine Vorstellung, die auch noch in vielen Ärzteköpfen rumspukt (dick, dumm, Diabetiker). Manche Ärzte scheinen zu glauben, Zweier seien nicht in der Lage, ihren Diabetes mit Insulin selbst zu managen und versuchen sie deshalb mit Schauergeschichten vom Spritzen abzubringen,
Purea haßt mich wegen dieser Einstellung und beschimpft mich mit bösen Worten, obwohl es ihr egal sein könnte, wie ich meinen Diabetes händle, aber Fanatikern fehlt es meist am gesunden Menschenverstand.
Trotzdem empfehle ich jedem Zweier, meine Einstellung mal vorurteilslos zu betrachten.
So, es war mir ein Bedürfnis, dies mal öffentlich kundzutun. -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 07.03.2015 12:45:14
EH schrieb:
DM1Diabetes schrieb:
joralo schrieb:
a) ist es LADA wie beim Michael. Dann ist sowieso der Kuchen sprichwörtlich und im wahrsten Sinn des Wortes bald gegessen und die Betas lassen sich nicht retten, egal wie sehr man sich einschränkt. Auch: bald Insulin.
Ja, dann werden die Betas durch ein fehlgeleitetes Immunsystem zerstört. Und was willst du in der Zwischenzeit machen?
Als Typ 1 Diabetiker, der an der Nadel hängt kann ich Dir nur ein sagen. Wenn ich Kuchen essen möchte, Pizza, Nuddeln, Eis, Schokolade dann spritze ich mir das Insulin und esse es. Und weist du was das Schöne ist. Ich esse so viel wie ich möchte, wann ich möchte und was ich möchte. Und wenn ich kein bock auf essen habe, dann esse ich halt nicht : Joralo, ich lebe, ich esse was ich will und wann ich das will, ich feire, ich flirte, ich treibe Sport.
Nun, so ähnliche mache ich es auch, auch wenn ich kein Einser bin. Ich hab das beschränkte Essen etc. lange genug mitgemacht, einfach deshalb, weil es damals (in den Siebzigern keine Alternative für Zweier gab) und ich genieße meinen jetzigen Zustand. Warum soll ich in meinem Alter mein Leben vom Diabetes beherrschen lassen, hungern und trotz Arthrose sportliche Leistungen erbringen? Wenn es mit normalem Lebensstil nicht mehr geht, dann empfehle ich jedem Zweier auch Insulin. Man muß sich dabei natürlich von der Vorstellung lösen, Typ2er seien verfressene, faule Hohlköpfe. Eine Vorstellung, die auch noch in vielen Ärzteköpfen rumspukt (dick, dumm, Diabetiker). Manche Ärzte scheinen zu glauben, Zweier seien nicht in der Lage, ihren Diabetes mit Insulin selbst zu managen und versuchen sie deshalb mit Schauergeschichten vom Spritzen abzubringen,
Purea haßt mich wegen dieser Einstellung und beschimpft mich mit bösen Worten, obwohl es ihr egal sein könnte, wie ich meinen Diabetes händle, aber Fanatikern fehlt es meist am gesunden Menschenverstand.
Trotzdem empfehle ich jedem Zweier, meine Einstellung mal vorurteilslos zu betrachten.
So, es war mir ein Bedürfnis, dies mal öffentlich kundzutun.
Purea, joralo, ich erweitere das ganze ich habe Beziehungen, bin erfolgreich im Job und mache Trendsportarten. Manche Typ 1 Diabetiker sind Weltmeister, Olympiasieger oder nehmen z.B. am Ironman teil. Wieso " ist sowieso der Kuchen sprichwörtlich und im wahrsten Sinn des Wortes bald gegessen"? -
am 07.03.2015 14:03:35
Aus der Perspektive des Typ2 INSULINERs kann ich EH und DM1 nur zustimmen. Der Diabetes ist eine leichte Behinderung, die man insbesondere mit Insulin so gesund ausgleichen kann, wie man das für sich tun will.
Dabei ist der Speiseplan so weit offen, auch völlig spontan, wie das Ergebnis in den persönlichen BZ- und kg-Plan passt.
Bedeutet:
Wenn ich meinen BZ-Verlauf z.B. nach dem Essen im Rahmen von ner maximalen Spitze von 140mg/dl haben will, kann ich auch mit Insulin nur die KH-Portion essen, die eben mit passend gespritztem Bolus mit passendem SEA und ggf. direkt anschließender zusätzlicher Bewegung unter diesen Deckel passt.
Und wenn ich ein Zielgewicht erreichen bzw. halten will, muss ich mich halt auf die Mengen beschränken, mit der meine Waage die gewünschte Anzeige liefert.
Und wenn ich dann in einer Art sportlichem Wettstreit mit mir selbst um körperliche Fitness und Normalgewicht und ein mögliches Minimum an Insulin bei völlig gesundem BZ-Verlauf seit Sommer 2013 eher LCHF als LOGI esse, ist das mein freies Spiel.
Doch, ich hab hier schon mal spekuliert, dass ich mit dem selben Einsatz seit 1991 nach meiner Diagnose mit HBA1c 15plus und Nüchtern-Bzs über 400mg/dl vielleicht nie Zuckermedis gebraucht hätte. Und wo der Einsatz auch eher 2 als 1 Stunde intensive Bewegung beinhaltet, mit der ich trotz Polio-Folgen wieder sehr mobil geworden bin, hab ich meinen Typ2 auch schon mal als meinen Gesundheits-Coach bezeichnet.
Auf der anderen Seite sehe ich meinen Coach bei anderen durchaus auch als kaum erträgliche und vor allem auch völlig ungesunde Zwangsjacke. Denn wer sein Futter immer weiter einschränkt und dabei wie gebannt auf den BZ starrt, hat nicht wirklich wie ich eine Wahl. Und wer sich aus Angst vor der Diagnose und vor ner Medikation Monate bis Jahre mit immer kargerem Futter und immer höherem BZ immer knapper unterhalb der Diagnose-Grenzwerte plagt, kann sich allenfalls den verschrobenen mentalen Gefallen tun, der verkannten Schulmedizin möglichst lange eine Nase gedreht zu haben. Mit den Händen auf dem Rücken ne imaginäre :(
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter. -
am 07.03.2015 15:08:04
DM1Diabetes schrieb:
Ja, dann werden die Betas durch ein fehlgeleitetes Immunsystem zerstört. Und was willst du in der Zwischenzeit machen?
Als Typ 1 Diabetiker, der an der Nadel hängt kann ich Dir nur ein sagen. Wenn ich Kuchen essen möchte, Pizza, Nuddeln, Eis, Schokolade dann spritze ich mir das Insulin und esse es. Und weist du was das Schöne ist. Ich esse so viel wie ich möchte, wann ich möchte und was ich möchte. Und wenn ich kein bock auf essen habe, dann esse ich halt nicht : Joralo, ich lebe, ich esse was ich will und wann ich das will, ich feire, ich flirte,
Das klingt extrem unattraktiv. Weißt du eigentlich wie geil es ist, wenn man Gesundheit zu seinem Lifestyle macht? Alles was du da aufzählst hat tonnenweise Cholesterin, saturierte fette, raffinierte Zucker, viele industrielle Zusatzstoffe usw usf. Ich käme gar nicht auf die Idee, mir solch ein Zeug einzuverleiben.
Ich kann das überhaupt nicht mehr nachvollziehen, wie eine solche Lebens und Ernährungsweise von manchen als "das gute Leben" stilisiert und idealisiert wird. Ein totales Auslaufmodell der Nachkriegs und Überflussmentalität.
Verzicht ist geil. -
Kato01
Rang: Gastam 07.03.2015 15:36:18
Dann verzichte doch mal auf deine Kommentare ))
Das währ sowas von geil......... -
ferrato
Rang: Gastam 07.03.2015 15:39:37
Warum ist das unattraktiv?
Was DM1Diabetes meint, ist doch, dass er einfach alles, auf das er Lust hat jederzeit essen kann und dies einfach mit Insulin abdeckt. Mit Lifestyle hat Diabetes nun mal gar nichts zu tun, sorry.
Ich persönlich ernähre mich nach den Richtlinien der DGE (ist aber glaube ich keine echte Neuigkeit :-) )
Diese gibt aber nur die Richtung vor. Jeder kann nach eigenem Ermessen Anpassungen vornehmen. Beispielsweise würde ich nie auf Butter oder Pizza verzichten...
Innerhalb dieser Bandbreite halte ich es genauso wie DM1Diabetes und meine Cholesterinwerte sind optimal, Meine BZ Werte bewegen sich im für Diabetiker üblichen Rahmen. Beim HBA1C Werte steht immer eine 6 davor. Damit bewege ich mich auch in diesem Bereich in einem Rahmen, der keine weiteren Folgeschäden mehr erwarten lässt.
Wollte ich noch an irgendeiner Stellschraube drehen, um eine 5 vor den HBA1C zu bekommen, müsste ich dem Ratschlag von Jürgen folgen, und bei jeder Mahlzeit rechnen, wieviel KH drin sein dürfen, damit der Wert 140 nicht überschritten wird. Den Rest müsste ich durch Fett ersetzen, was für das Gewicht wegen der hohen Energiedichte kontraproduktiv ist oder durch Eiweißprodukte, welche meine aus der Anfangszeit meines DM vorgeschädigte Niere belasten würde. Und ansonsten in der Hoffnung auf eine 5 vor dem Komma beim HBA1C den BZ mit aller Macht bis zur HYPO-Schwelle niederknüppeln,
Da frage ich Dich (und mich selbst natürlich auch), ist das etwas, was man anstreben sollte? Ist das dann Lifestyle?
Ich lebe mit dem Diabetes, nicht für den Diabetes.