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Prädiabetes
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DM1Diabetes
Rang: Gastam 07.03.2015 15:43:16
Mit Haferbrei und Wasser gegen eine Autoimunerkrankung - viel Erfolg wünsche ich Dir! Ich mache Sport weil es mir spass macht und weill ich, dass mit meinen Freunden teilen kann.
Von Natur aus bin ich dün und wenn ich eine Diät mache, dann aus ästhetischen gründen. Da geht es aber immer nur um 2 bis 4 Kilo. Ich weiß, das ist ein Luxusproblem. Aber so ist es nun mal. Und nur weil ich Diabetiker bin muss ich nicht darben. Solltest du mit Verzicht den Diabetes Typ 1 überwinden, dann ist dir der Nobelpreis gewiss. Wenn nicht dann das Gefängniss http://www.stern.de/panorama/sieghild-aus-hannover-eltern-sollen-diabetes-kranker-tochter-rohkost-statt-insulin-gegeben-haben-2172582.html -
am 07.03.2015 16:19:20
Es ist für mich völlig uninteressant, wie du lebst. Und gerne darfst du die Stelle zitieren, an der ich Haferbrei gegen Autoimunerkrankungen empfehle. Keine Sorge, wir warten!
"Interessant" sind deine Selbstmitteilungen aber irgendwie trotzdem. Nicht dass wir dem tollen Hecht am Ende noch huldigen dürfen ;-) -
am 07.03.2015 16:26:34
ferrato schrieb:
Wollte ich noch an irgendeiner Stellschraube drehen, um eine 5 vor den HBA1C zu bekommen, müsste ich dem Ratschlag von Jürgen folgen, und bei jeder Mahlzeit rechnen, wieviel KH drin sein dürfen, damit der Wert 140 nicht überschritten wird. Den Rest müsste ich durch Fett ersetzen, was für das Gewicht wegen der hohen Energiedichte kontraproduktiv ist oder durch Eiweißprodukte, welche meine aus der Anfangszeit meines DM vorgeschädigte Niere belasten würde. Und ansonsten in der Hoffnung auf eine 5 vor dem Komma beim HBA1C den BZ mit aller Macht bis zur HYPO-Schwelle niederknüppeln,...
Widerspruch, Euer Ehren:
1. Den möglichen KH-Rahmen testet man einmal gründlich aus und braucht dann nur noch im Zweifelsfall ab und zu mal nachzuschauen, wie gut das Schätzen noch gepasst hat.
Nein, kein erhöhtes Hypo-Risiko, denn das nimmt mit der geringeren Schwankungsweite vom BZ eindeutig ab.
2. LCHF gilt trotz der hohen Energiedichte längst als so erfolgreiche Abnehm-Möglichkeit, dass Ärzte dünne Typ1 davor warnen, weil sie damit noch mehr vom Fleisch fallen könnten.
3. Im Gegensatz zum Typ1 haben wir Typ2 auch als INSULINER noch immer eine Eigenproduktion, die spätestens ab 100mg/dl volle Pulle läuft und jede Menge intaktes Proinsulin liefert.
Und nicht nur das, sondern bei der BZ-Höhe gibt auch unsere Leber fehlgesteuert jede Menge Glukose dazu. Bedeutet schlicht, dass wir 2er erst mit nem nüchtern-BZ so um 70-90 so sicher vor Folgekrankheiten sind, wie 1er bei 100-120.
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter. -
am 07.03.2015 16:35:51
Michaelheuer schrieb:
Der HbA1c hat den Vorteil, dass er sich in einer einzigen Blutprobe unabhängig von Tageszeit und Mahlzeiten bestimmen lässt. Die Spezifität eines HbA1c von 6,5 Prozent ist nach Studiendaten groß genug, dass damit die Diagnose Diabetes gestellt werden kann. Die Sensitivität eines HbA1c unter 5,7 Prozent ist groß genug, dass damit der Ausschluss der Diagnose Diabetes möglich ist. Damit eignet sich HbA1c als primäres Diagnostikum.
Hallo Michael,
vielleicht versuchen wir noch einmal gemeinsam, indem wir dich ein bisschen an die Hand nehmen, zu ergründen, was du nun genau nicht raffst? In dem Lowcarb Thread hatte es ja fast den Anschein, als würde der Groschen so langsam fallen. Für Prädiabetes ist die Spezifität des HbA1c, wie an hier mehrfach dargelegten echten Fallbeispielen, und aufgrund hier mehrfach zitierter Studienlage, nicht ausreichend.
Du hast an den belegten BZ Verläufen von joralo, mir, dir selbst (!), Karl-Friedrich UND anhand vielfach zitierter Fachmeinungen mehrfach, wiederholt und auf dem Frühstücksteller, quasi in deinen Mund hinein, serviert bekommen, dass im prädiabetischen Bereich andere Regeln gelten, die im Moment nur durch den oGtt (am besten nebst c-Peptid) Zuverlässigkeit erfahren. Du hast hier LIVE mitbekommen, dass sich ein renomiertes Forschungsinstitut erst vor ein paar Tagen hier gemeldet hat und AUSDRÜCKLICH darauf hingewiesen hat, dass der HbA1c für Prädiabetiker in ihrer aktuell laufenden Studie lediglich eine untergeordnete Rolle spielen wird aufgrund der Schwächen dieses Wertes bei genannter Störung.
Kannst du uns vielleicht noch einmal erklären, möglichst ohne kindisch zu werden, was du genau daran nicht raffst? Ich bin ja wirklich sehr neugierig :-). Vor allem ja auch deshalb, weil du hier munter eine userin ekelhaft beschimpfst, sie sei dumm. Das passt nicht so ganz, um es mal vorsichtig auszudrücken ;-) -
am 07.03.2015 16:44:48
ferrato schrieb:
Meine BZ Werte bewegen sich im für Diabetiker üblichen Rahmen. Beim HBA1C Werte steht immer eine 6 davor. Damit bewege ich mich auch in diesem Bereich in einem Rahmen, der keine weiteren Folgeschäden mehr erwarten lässt.
Wollte ich noch an irgendeiner Stellschraube drehen, um eine 5 vor den HBA1C zu bekommen, müsste ich dem Ratschlag von Jürgen folgen, und bei jeder Mahlzeit rechnen, wieviel KH drin sein dürfen, damit der Wert 140 nicht überschritten wird. Den Rest müsste ich durch Fett ersetzen, was für das Gewicht wegen der hohen Energiedichte kontraproduktiv ist oder durch Eiweißprodukte, welche meine aus der Anfangszeit meines DM vorgeschädigte Niere belasten würde. Und ansonsten in der Hoffnung auf eine 5 vor dem Komma beim HBA1C den BZ mit aller Macht bis zur HYPO-Schwelle niederknüppeln,
Da frage ich Dich (und mich selbst natürlich auch), ist das etwas, was man anstreben sollte? Ist das dann Lifestyle?
Ich lebe mit dem Diabetes, nicht für den Diabetes.
Wenn ich bereits geschädigte Nieren hätte....oder schon 70 Lenze zählen würde wie die EH - würde ich VIELLEICHT genauso denken: "ach, wat solls, jetzt ist der Schaden sowieso schon da, warum da verzichten und die 5 anstreben" (wobei einige Studien zeigen, dass sich manche Schäden bei normalem BZ-Verlauf nicht nur anhalten lassen, sondern sogar regenerieren).
ABER: ich habe noch keine Folgeschäden und habe auch keine Lust darauf! Und dafür "verzichte" ich momentan gerne, denn im Gegensatz zu 80jährigen, denen man einen hohen Wert zugesteht, da bei ihnen sowieso das Ableben VOR Eintritt möglicher Folgeschäden wahrscheinlich ist, habe ich statistisch noch gute 5 Jahrzehnte vor mir! Und wenn die ersten Folgeschäden bei ungezügeltem Verlauf im Schnitt bereits nach 7 - 10 Jahren eintreten, hätte ich mit Anfang 40 vielleicht die Dialyse vor mir, oder eine Fußamputation, oder einen Herzinfarkt. Thanks but no thanks! Sei du doch zufrieden mit deinem 6er hba1c und lebe mit deiner laissez faire Einstellung, aber versuche hier nicht, proaktive "Anfangsgestörte" zu bekehren.
Ich halte es mit Doc Bernstein, dessen Buch ich jetzt durchhabe, und werde einen hba1c im 4er Bereich anstreben (bitte mir jetzt nicht mit dem Widerspruch zwischen "ich denke der hba1c ist nicht aussagekräftig genug!" ankommen - für mich gibts da keinen Widerspruch, aber ich habe keine Lust, das jetzt näher auszuführen. Ich könnte auch schreiben, ich strebe Werte noch enger gesteckt an, zwischen 70 - 120, später dann 110, mal sehen). Ob es mir gelingt - who knows? Im Insulinclub berichten ja Diabetiker, die schon 30 - 40 Jahre erkrankt sind, mit nem durchschnittlichen 7er herum laufen und keine Langzeitschäden haben. Klar, solche Leute gibts, ohne Frage! Genauso wie es die gibt, die schon bei geringeren Werten Folgeschäden haben. Auch wenn ich Insulin spritzen würde / müsste, würde ich trotzdem nicht essen wie ein Scheunendrescher.
Ob ich also Folgeschäden vermeiden kann - keine Ahnung. Aber ich kann MIR dann sagen, ich habe es versucht. Der Versuch des Vermeidens ist es mir wert. In einigen Wochen stehen einige Familienfeste an, und es wird dieses Jahr auch das erste Weihnachten sein, an dem ich "getestet" werde - wer weiß schon, ob ich nicht auch mal zulange? Aber das ist dann eben in einem normalen Rahmen, der früher auch ganz normal war - es gab dieses Reinhauen MAL zu Festen, und nicht ständig dieses Gefresse im Übermaß wie heute. Diese spätrömische Dekadenz hatte ich in den letzten Jahren zur Genüge gelebt, und offensichtlich sagt mein Körper jetzt, dass er damit nicht mehr klar kommt. Warum sollte ich da nicht drauf hören? Wenn du dir das Bein brichst, hältst du ja auch Ruhe und rennst nicht 10 x um den Block, um dir dann hinterher die Schmerzen mit ner iv Elefantendosis Novalgin wegzuballern.
Insofern würde ich nicht sagen, dass Verzicht "geil" ist...aber für mich lohnenswert mit dem Blick auf das Blutzuckergerät und im Hinblick auf mögliche Schäden.
Bearbeitet von User am 07.03.2015 16:51:08. Grund: . -
ferrato
Rang: Gastam 07.03.2015 16:45:10
Widerspruch abgelehnt.
Zu 1.
Willst Du mir hier allen Ernstes erklären, wie man KH testet und berechnet? Das kann nicht Dein Ernst sein.
Zu 2:
Falsch. Aber das haben wir ja schon ausgiebig ausdiskutiert. Ich wiederhole es daher hier ungern, aber wenn Du es unbedingt willst...
Zu 3
Das trifft möglicherweise auf Dich zu. Ich habe nur noch eine sehr geringe Eigenproduktion und leider schon einige Hypos hinter mir und dabei mehrfach seeehr viel Glück gehabt. Oder glaubst Du vielleicht, ein TYP II bekommt ohne erhöhtes HYPO Risiko eine Pumpe verordnet? Bitte halte Dich daher mit so gefährlichen Aussagen etwas zurück. Ausserdem gibt es keinerlei Gründe, warum ein TYP1 mit 100-120 und ein TYP2 mit 70-90 sicher vor Folgekrankheiten sind. Das ist völliger Humbug.
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am 07.03.2015 16:53:58
Und hier noch mal ein schöner prädiabetischer Verlauf von gerade eben:
Nahrung:
ca. 40g Vollkornhaferfocken, Sojajoghurt, 2 Orangen, 2 Kiwis, 1 Apfel, Zimt
Verlauf:
25min/170
35min/130 -
am 07.03.2015 17:09:05
Und hier das Live-Update :-)
Mustergültiger prädiabetischer Verlauf von gerade eben:
Nahrung:
ca. 40g Vollkornhaferfocken, Sojajoghurt, 2 Orangen, 2 Kiwis, 1 Apfel, Zimt
Verlauf:
25min/170
35min/130
50min/87
Zuletzt gemessener HbA1c vor wenigen Wochen: 5,0% !!! -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 07.03.2015 17:18:14
purea schrieb:
Es ist für mich völlig uninteressant, wie du lebst. Und gerne darfst du die Stelle zitieren, an der ich Haferbrei gegen Autoimunerkrankungen empfehle. Keine Sorge, wir warten!
"Interessant" sind deine Selbstmitteilungen aber irgendwie trotzdem. Nicht dass wir dem tollen Hecht am Ende noch huldigen dürfen ;-)
Das kann Majestät gern tun , warten.
Wenn Majestät aber zur Audienz biten , dann versteht sich das für uns einfaches Volk als Befehl. Wäre nächste Diabetiker Messe genehm?
Eure Majistät wollen sich Huldreich daran entsinnen uns Mäßigung der Lebensweise, insbesondere bei Speis und Trank befohlen zu haben. Wir bitten um Milde wenn sich messtechnisch ergibt, dass da nichts mehr möglich ist.
In tiefer Verbeugung und um Gnade hoffend
Ihr Wurm DM1Diabetes
ABerlin lesen Sie sich die Passage mit dem Lada noch mal durch. Kaiserliche Hoheitliche.
Bearbeitet von User am 07.03.2015 17:22:11. Grund: . -
am 07.03.2015 18:20:09
ferrato schrieb:
Widerspruch abgelehnt.
Zu 1.
Willst Du mir hier allen Ernstes erklären, wie man KH testet und berechnet? Das kann nicht Dein Ernst sein.
Zu 2:
Falsch. Aber das haben wir ja schon ausgiebig ausdiskutiert. Ich wiederhole es daher hier ungern, aber wenn Du es unbedingt willst...
zu 1.
Bei mir machen kleinere Zahlen kleinere mögliche Irrtümer. Der Bolus für pro Mahlzeit um 1 BE bringt mich zu keiner Zeit in die Nähe einer Hypo, auch wenn mein BZ sich zwischen den Mahlzeiten bei um 70-90 bewegt.
zu 2.
Bei mir war Gewichthalten nur mit 6-8BEs möglich. Abnehmen wurde erst mit noch weniger möglich. Und an die ca 1 BE pro Mahlzeit hab ich mich inzwischen super gewöhnt. Taugt für mich auch super, nach 25kg Abnahme die BMI 24 jetzt schon seit Weihnachten zu halten :)
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.