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warum unsicherheit
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am 01.04.2015 08:36:28
Hallo liebe community
Ich bin in den letzten Jahren immer davon ausgegangen dass der hba1c eine sichere Methode ist bzw war um einen ungesunden Blutzuckerverlauf darzustellen. Ich bin vorbelastet und habe nen Artikel 2010 gelesen, dass die gesamten Organisationen dazu an Stelle des NBZ raten. AUf Nachfrage an meinen HA ob wir diesen Wert anstelle des NBZ in Zukunft bestimmen wollen hilt er dies für gut und so machen wir es ab jetzt. Der Wert ist immer so bei 5,0 bis 5,4...........wenn ich jetzt aber dies hier so lese ists vielleicht doch nicht der richtige Weg den ich gehe obwohl ich dachte besonders genau an die Sache ranzugehen mit dem hba1c?
Gruß Marc -
am 01.04.2015 08:52:11
http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2014/DuS_S2-14_DDG_S96-S99_Definition-Klassifikation-Diagnostik.pdf
Siehe Seite 4. -
am 01.04.2015 09:20:25
MarcHansen schrieb:
Hallo liebe community
Ich bin in den letzten Jahren immer davon ausgegangen dass der hba1c eine sichere Methode ist bzw war um einen ungesunden Blutzuckerverlauf darzustellen. Ich bin vorbelastet und habe nen Artikel 2010 gelesen, dass die gesamten Organisationen dazu an Stelle des NBZ raten. AUf Nachfrage an meinen HA ob wir diesen Wert anstelle des NBZ in Zukunft bestimmen wollen hilt er dies für gut und so machen wir es ab jetzt. Der Wert ist immer so bei 5,0 bis 5,4...........wenn ich jetzt aber dies hier so lese ists vielleicht doch nicht der richtige Weg den ich gehe obwohl ich dachte besonders genau an die Sache ranzugehen mit dem hba1c?
Gruß Marc
Hallo MarcHansen,
Du hast zwei Möglichkeiten.
1. Du vertraust deinem Hausarzt.
2. Du holst dir eine zweite Meinung, vorzugsweise bei einem Diabetologen, ein.
Bitte entschudlige, dass ich keinen weiteren Kommentar zu deinen Messwerten abgebe, aber ich empfinde es derzeit sehr merkwürdig, dass von Neuanmeldungen sofort Werte gepostet werden über die es grundsätzlich keine Diskussionen gibt (DDG Richtlinien)...
In diesem neuen Thread bin ich raus...meine Tipps stehen oben...lass andere hier ihre urinalen Diagnosen stellen.
________________________________________________________________
Sir Terry Pratchett (*28. April 1948 - † 12. März 2015) ... R.I.P. -
am 01.04.2015 09:45:38
Hi Dungeon und Typ1
Ihr missversteht mich, meinem HA muss ich da nicht trauen , ich habe ihm auf Grund der Seite die ihr mir bei der DDG vorgeschlagen habt angesprochen............nur bin ich jetzt irritierte weil hier von allen Seiten gegenteiliges geschrieben wird und dass ist schon irritierend für mich.
Gruß Marc -
am 01.04.2015 10:10:58
MarcHansen schrieb:
......nur bin ich jetzt irritierte weil hier von allen Seiten gegenteiliges geschrieben wird und dass ist schon irritierend für mich.
Forum = Laien mit manchmal sehr abstrusen Theorien (Purea-Syndrom)
Arzt = Fachmann
Was irritiert daran denn?2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.04.2015 11:10:43
TypEinser schrieb:
MarcHansen schrieb:
......nur bin ich jetzt irritierte weil hier von allen Seiten gegenteiliges geschrieben wird und dass ist schon irritierend für mich.
Forum = Laien mit manchmal sehr abstrusen Theorien (Purea-Syndrom)
Arzt = Fachmann
Was irritiert daran denn?
Naja wie gesagt ich habe dies selbst aus dem Internet gezogen und meinem HA dann damit konfrontiert und er sagte Okay.
Aber hier ists ja nicht nur purea, auch andere wie joraldo, sturmbine rainer jürgen etc. haben sich ja schon kritisch zum hba1c geäussert wenn es darum geht zusagen okay da ist keine störung vorhanden -
am 01.04.2015 11:20:19
MarcHansen schrieb:
Naja wie gesagt ich habe dies selbst aus dem Internet gezogen und meinem HA dann damit konfrontiert und er sagte Okay.
Aber hier ists ja nicht nur purea, auch andere wie joraldo, sturmbine rainer jürgen etc. haben sich ja schon kritisch zum hba1c geäussert wenn es darum geht zusagen okay da ist keine störung vorhanden
purea, auch andere wie joraldo, sturmbine, kristin.... die Beiträge kommen aus ein der derselben Tastatur... und ich hab wohl noch einige nicht aufgezählt.
Jürgen und Rainer kennen sich mit Typ 2 richtig gut aus. Jürgen betont immer wieder, wie wichtig die verschiedenen Diagnosemöglichkeiten sind. Auch der HbA1c...
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am 01.04.2015 11:22:49
siehst du, dass heisst ja dann wohl übersetzt dass ein ergebniss wie das vom hba1c dann nicht ausreicht wenn jürgen sagt wie gut es ist dass es mehrere gibt, dass heisst ja übersetzt das ein ergebnis nicht ausreicht also der hba1c nichts ausschliessen kann -
am 01.04.2015 11:29:59
MarcHansen schrieb:
siehst du, dass heisst ja dann wohl übersetzt dass ein ergebniss wie das vom hba1c dann nicht ausreicht wenn jürgen sagt wie gut es ist dass es mehrere gibt, dass heisst ja übersetzt das ein ergebnis nicht ausreicht also der hba1c nichts ausschliessen kann
Welche Logik steckt denn da dahinter?
Es ist ja wohl ein erheblicher Unterschied, ob der Patient körperlich fit ist bei Idealgewicht, oder sichtbar unsportlich und Übergewichtig.
Dann spielt es noch eine große Rolle, ob die Eltern/Großeltern Diabetespatienten sind – umso mehr wird der Arzt testen, insbesondere, wenn von beiden Seiten Diabetes bekannt ist.
Ohne Grundwissen ist es völlig daneben, eine Diskussion starten zu wollen....
Es ist besser, jetzt mit dem Thema aufzuhören.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.04.2015 12:23:09
TypEinser schrieb:
MarcHansen schrieb:
siehst du, dass heisst ja dann wohl übersetzt dass ein ergebniss wie das vom hba1c dann nicht ausreicht wenn jürgen sagt wie gut es ist dass es mehrere gibt, dass heisst ja übersetzt das ein ergebnis nicht ausreicht also der hba1c nichts ausschliessen kann
Welche Logik steckt denn da dahinter?
Es ist ja wohl ein erheblicher Unterschied, ob der Patient körperlich fit ist bei Idealgewicht, oder sichtbar unsportlich und Übergewichtig.
Dann spielt es noch eine große Rolle, ob die Eltern/Großeltern Diabetespatienten sind – umso mehr wird der Arzt testen, insbesondere, wenn von beiden Seiten Diabetes bekannt ist.
Ohne Grundwissen ist es völlig daneben, eine Diskussion starten zu wollen....
Es ist besser, jetzt mit dem Thema aufzuhören.
Hi Marc
Ja da wird man hier schnell gestoppt wenn man nicht genau schreibt was die anderen hören möchten. Was Jürgen meint mit dem dass es toll ist verschiedene Diagnosemethoden zu haben, ist dass was ich schon lange sage, ein gesunder hba1c sollte durch den ogtt flankiert werden, dass gibt die Sicherheit die du ruhig verlangen darfst. Der hba1c ist ein tolles Mittel zur Kontrolle des Diabetes und dafür ist er auch da und absolviert seine Arbeit zuverlässig. Bei der Diagnose kommt er nunmal an Grenzen, aber dafür kann er nichts :)
Lass einen ogtt machen so wie es hier die meissten sehen und Du weisst wo Du stehst.
Gruß deine bine -
am 01.04.2015 12:43:19
sturmbine schrieb:
Der hba1c ist ein tolles Mittel zur Kontrolle des Diabetes und dafür ist er auch da und absolviert seine Arbeit zuverlässig. Bei der Diagnose kommt er nunmal an Grenzen, aber dafür kann er nichts :)
Und jetzt mal mit klaren Worten aus Deiner Tastatur:
Warum ist der HbA1c bei der Kontrolle prima und zur Diagnose nicht?
Jetzt bin ich echt mal gespannt.
Bitte keine Links oder copy/paste. Deine ureigenen Worte! -
am 01.04.2015 13:10:57
TypEinser schrieb:
sturmbine schrieb:
Der hba1c ist ein tolles Mittel zur Kontrolle des Diabetes und dafür ist er auch da und absolviert seine Arbeit zuverlässig. Bei der Diagnose kommt er nunmal an Grenzen, aber dafür kann er nichts :)
Und jetzt mal mit klaren Worten aus Deiner Tastatur:
Warum ist der HbA1c bei der Kontrolle prima und zur Diagnose nicht?
Jetzt bin ich echt mal gespannt.
Bitte keine Links oder copy/paste. Deine ureigenen Worte!
Na jetzt willst Du wohl auch mal lustig sein kleiner :)..dass haben wir Dir doch schon hundertmal erklärt und an Hand von Studien belegt. Hmm lesen bildet und würde Dir auch nicht schaden :)
Gruß -
am 01.04.2015 13:15:09
sturmbine schrieb:
Na jetzt willst Du wohl auch mal lustig sein kleiner :)..dass haben wir Dir doch schon hundertmal erklärt und an Hand von Studien belegt. Hmm lesen bildet und würde Dir auch nicht schaden :)
Gruß
Purea,
Du solltest nicht nur lesen, sondern auch verstehen lernen.
Außerdem ist es wirklich nicht fein, hier im Forum mit zig Nicks zu operieren.
Und jetzt bitte mal mit Deinen eigene Worten die Sache mit dem HbA1c erklären.
Sozusagen als Lernkontrolle. -
Kato01
Rang: Gast -
am 01.04.2015 17:12:03
Kato schrieb:
Gähn ,
Ihr wisst schon das heut 1.April ist????))
Für purea ist immer der 1. April. -
am 02.04.2015 08:22:40
ich bin nicht purea und nur weil ich eine andere meinung als ihr habt (bzw. wir eine andere haben), die auf wissenschaftlichen erkenntnissen beruht, müsst ihr mich hier nicht anmachen!!!!!!!!!! -
am 02.04.2015 08:51:43
sturmbine schrieb:
ich bin nicht purea und nur weil ich eine andere meinung als ihr habt (bzw. wir eine andere haben), die auf wissenschaftlichen erkenntnissen beruht, müsst ihr mich hier nicht anmachen!!!!!!!!!!
Wissenschaftliche Erkenntnisse???
Kannst du die bitte erklären und mit Links belegen - dankeschön! -
am 02.04.2015 10:57:45
Heisst dass dann das purea, jürgen rainer etc. recht haben und diese diagnosemöglichkeit die schlechteste darstellt bzw. ein niedriger wert nichts aussagt?
schon kompliziert, nur die frage wenn ein hba1c 5,2 ist müssten dann nicht auch die anderen blutzuckerwerte bzw der nbz im normalen bereich liegen wennn ich mich normal ernähre? bitte um erklärung -
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am 02.04.2015 11:34:38
MarcHansen schrieb:
Heisst dass dann das purea, jürgen rainer etc. recht haben und diese diagnosemöglichkeit die schlechteste darstellt bzw. ein niedriger wert nichts aussagt?
schon kompliziert, nur die frage wenn ein hba1c 5,2 ist müssten dann nicht auch die anderen blutzuckerwerte bzw der nbz im normalen bereich liegen wennn ich mich normal ernähre? bitte um erklärung
Ganz ehrlich MarcHansen?
Würde, wäre, sollte, hätte...blablabla und Fahrradkette...das sind genau die Fragen, die in jedem zweiten Thread gestellt werden. Auf diese Fragen kann es nur eine Antwort geben:
Frag einen Diabetologen...,
...aber keinen von uns Diabetes-Nazis oder den anderen Schwachmaten hier im Forum. Man bezieht sich auf irgendwelche Studien, die in den seltensten Fällen von den Lesenden/Zitierenden verstanden werden. Andere stellen eigene Testreihen auf Grundlage solcher Studien auf, stellen Veränderungen fest, ohne Fehlertoleranzen zu berücksichtigen und feiern ihre eigene Testreihe als Beweis für die Richtigkeit einer Studie an 17(!) Probanden.
Es gibt Richtlinien an die sich zunächst gehalten werden sollte und es gibt unterstützende Untersuchungen, die notwendig sind, sofern ein Diabetologe diese durchzuführen für richtig erachtet.
Und ausschließlich dein Diabetologe stellt Diagnosen...kein pHarnstoff, kein Keeper, kein TypEinser, keine sturmbirne, kein rainer.
Auf Grund der, zu recht, bestehenden (internationalen) Richtlinien (DDG etc.) bist du, diabetisch gesehen, gesund. Frohes Ostereiersuchen...
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Sir Terry Pratchett (*28. April 1948 - † 12. März 2015) ... R.I.P.4 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.04.2015 11:45:51
TypEinser schrieb:
purea, auch andere wie joraldo, sturmbine, kristin.... die Beiträge kommen aus ein der derselben Tastatur... und ich hab wohl noch einige nicht aufgezählt.
Déjà-vu...
Die Liste sollte ich mal erweitern. -
am 02.04.2015 11:57:04
MarcHansen schrieb:
Heisst dass dann das purea, jürgen rainer etc. recht haben und diese diagnosemöglichkeit die schlechteste darstellt bzw. ein niedriger wert nichts aussagt?
schon kompliziert, nur die frage wenn ein hba1c 5,2 ist müssten dann nicht auch die anderen blutzuckerwerte bzw der nbz im normalen bereich liegen wennn ich mich normal ernähre? bitte um erklärung
Guten Tag Marc,
ich versuche eine kurze Erklärung.
Der Nüchtern-BZ, der Belastungstest und der HbA1c geben jeweils verschiedene physiologische Prozesse wieder, diskordante Befunde sind möglich. HbA1c- und Glukosewerte sind nicht gleichwertig, wie man seit einigen Jahren bereits weiß. Es werden unterschiedliche Populationen von Diabetern entdeckt, die Übereinstimmung ist eng begrenzt. Es konnte z.B. in einer Studie gezeigt werden, dass der Glukosetoleranztest und der Langzeitwert nur bei einer kleinen Gruppe bei neu diagnostizierten Diabetikern eine Übereinstimmung brachte.
Weitere Forschungen müssen zusätzlich noch zeigen, wie sich die Sensitivität beim HbA1c im Alter und bei der Ethnie verhält. Bei der HbA1c-basierten Diabetesdiagnostik sind bisher eine Reihe von ungeklärten Aspekte zu untersuchen, auch im Hinblick möglicher mikrovaskulärer Komplikationen.
Wann der HbA1c und die Nüchternglukose zur Diagnostik miteinander kombiniert werden müssen ist international offenbar noch nicht abschliessend geklärt, in Deutschland (DDG) ist man hingegen pragmatischer. Die Leitlinien sind bekannt, bei einem Wert unter 5,7 % ist die Erkrankung unwahrscheinlich.
Lasse dich bitte in diesem Forum bei Deinem(?) Wert von 5,2 nicht verrückt machen. Du bist mit hoher Wahrscheinlichkeit gesund! Dein Diabetologe oder qualifizierter Hausarzt ist für weitere Fragen sicherlich der beste Ansprechpartner, auch bzgl. einer möglichen Vorbelastung.
Bearbeitet von User am 02.04.2015 12:12:43. Grund: .2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.04.2015 11:58:09
MarcHansen schrieb:
Heisst dass dann das purea, jürgen rainer etc. recht haben und diese diagnosemöglichkeit die schlechteste darstellt bzw. ein niedriger wert nichts aussagt?
schon kompliziert, nur die frage wenn ein hba1c 5,2 ist müssten dann nicht auch die anderen blutzuckerwerte bzw der nbz im normalen bereich liegen wennn ich mich normal ernähre? bitte um erklärung
Der HBA1c ist ein allgemein anerkannter Anhaltspunkt. Ich würde den aber aus eigener Erfahrung nicht (mehr) nur als alleiniges sicheres Kriterium zur Entscheidung Diabetes JA/NEIN heranziehen (wenn es denn schon andere Anzeichen gäbe, dass die Prognose Diabetes zutreffen könnte).
Genau die Fixierung auf den HBA1c hatte seinerzeit bei mir dazu geführt, dass es neben meiner eigenen Unfähigkeit, Diabetes-Symptome gleich korrekt einzuordnen, auch von Ärzten sehr spät erkannt wurde, was los ist. Als das dann exlodierte, war es mit Werten um 500 schon reichlich spät und gefährlich - aber gut, zumindest dann hat das der HBA1c auch unverkenn- und unübersehbar angezeigt.
Vor allem wäre ich mir nicht sicher, ob eben der Weg zum "ausgewachsenen Diabetiker" - also die Zeit vorher - ganz zutreffend allein daraus abgeleitet werden kann. Ich bin kein Arzt und habe mich mit dem Thema dann zu wenig beschäftigt, aber es bliebe vermutlich die Frage zu klären, was unter Umständen den HBA1c niedrig erscheinen lassen könnte, obwohl man bei Betrachtung aller BZ-Werte eigentlich längst einen Diabetiker vor sich sitzen hat. Ich meine bei Leber- oder Nierenkranken kann es zu falschen (zu hohen oder zu niedrigen) HBA1c-Werten kommen, die dann keinen Schluss auf Diabetes mehr zulassen.
Das Betrachten aller anderen Ergebnisse im Zusammenhang bringt meines Erachtens ein aussagekräftigeres Bild - jedenfalls bei mir war das so, das mag nicht die Regel sein.
Wenn man das für sich persönlich genau festmachen möchte, hilft eigentlich wirklich nur ein Besuch beim Arzt zur regelmäßigen Feststellung des HBA1c und dann Dauermessungen der anderen BZ-Werte über einen längeren Zeitraum um ein durchgehendes Bild mit allen beeinflusssenden Parametern zu bekommen.
Im Grunde wird das eine Frage sein, wie Du mit Deinem Gefühl zu diesem Thema umgehst. Im Allgemeinen wird man das "große Programm" anlasslos aus Kosten- und auch Komfortgründen (für den Patienten) nicht machen.
Wenn Du das selbst ohne großen Aufwand wissen möchtest, kannst Du Dich ja mal um ein FGM bewerben und so ein Teil holen - nach 14 Tagen oder einen ganzen Monat wirst Du zumindest mit Blick auf Diabetes dann einen besseren Anhaltspunkt haben - aber auch darüber sollte man sich dann abschliessend mit einem Arzt austauschen um nicht falsche Diagnosen abzuleiten.
Beste Grüße,
Ulf -
ferrato
Rang: Gastam 02.04.2015 12:26:57
Ulf schrieb:
.....
Wenn man das für sich persönlich genau festmachen möchte, hilft eigentlich wirklich nur ein Besuch beim Arzt zur regelmäßigen Feststellung des HBA1c und dann Dauermessungen der anderen BZ-Werte über einen längeren Zeitraum um ein durchgehendes Bild mit allen beeinflusssenden Parametern zu bekommen.
...
Das kann doch nicht wahr sein, noch jemand, der jemanden mit einem völlig gesunden HBA1C zu massiven Stechorgien, natürlich auf eigene Kosten, denn kein Arzt wird hier Teststreifen verordnen, verleitet. :-(
Und was verstehst Du unter regelmäßiger Feststellung des HBA1C?
-
am 02.04.2015 12:46:42
Ulf schrieb:
Wenn Du das selbst ohne großen Aufwand wissen möchtest, kannst Du Dich ja mal um ein FGM bewerben und so ein Teil holen - nach 14 Tagen oder einen ganzen Monat wirst Du zumindest mit Blick auf Diabetes dann einen besseren Anhaltspunkt haben - aber auch darüber sollte man sich dann abschliessend mit einem Arzt austauschen um nicht falsche Diagnosen abzuleiten.
Beste Grüße,
Ulf
Ist es wirklich dein ernst, jemandem, bei dem noch kein Diabetes festgestellt wurde, zu empfehlen sich um ein Flash Glucose Monitoring (FGM) zu bewerben? Abgesehen davon. Was ist mit Diabetikern die es nötiger haben? Wird ja immer besser hier...
Vielleicht sollte ich mich in einem Knochenbruchforum anmelden und jedem, dessen Bein juckt, zu einem Gipsverband raten...möglicherweise PräBruch...kann man nicht vorsichtig genug sein...regelmäßige Gipspartys gibs natürlich auch...
Sir Terry Pratchett (*28. April 1948 - † 12. März 2015) ... R.I.P.3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.04.2015 12:50:40
DungeonKeeper schrieb:
Ulf schrieb:
Wenn Du das selbst ohne großen Aufwand wissen möchtest, kannst Du Dich ja mal um ein FGM bewerben und so ein Teil holen - nach 14 Tagen oder einen ganzen Monat wirst Du zumindest mit Blick auf Diabetes dann einen besseren Anhaltspunkt haben - aber auch darüber sollte man sich dann abschliessend mit einem Arzt austauschen um nicht falsche Diagnosen abzuleiten.
Beste Grüße,
Ulf
Ist es wirklich dein ernst, jemandem, bei dem noch kein Diabetes festgestellt wurde, zu empfehlen sich um ein Flash Glucose Monitoring (FGM) zu bewerben? Abgesehen davon. Was ist mit Diabetikern die es nötiger haben? Wird ja immer besser hier...
Vielleicht sollte ich mich in einem Knochenbruchforum anmelden und jedem, dessen Bein juckt, zu einem Gipsverband raten...möglicherweise PräBruch...kann man nicht vorsichtig genug sein...regelmäßige Gipspartys gibs natürlich auch...
Sir Terry Pratchett (*28. April 1948 - † 12. März 2015) ... R.I.P.
also bin ich dann mit 5,2 blutzuckertechnisch vielleicht doch nicht gesund? -
am 02.04.2015 12:52:26
Genau das waren auch gerade meine Gedanken...auch in ein paar anderen Threads bewirbt er sein FGM und empfiehlt es gesunden Leuten...
Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln...
P.S.: Das ging an DungeonKeeper
Bearbeitet von User am 02.04.2015 12:53:21. Grund: Zusatz -
am 02.04.2015 12:55:30
MarcHansen schrieb:
also bin ich dann mit 5,2 blutzuckertechnisch vielleicht doch nicht gesund?
Das hat dir dein Arzt doch schon beantwortet...und falls du ihm nicht glaubst, dann frag einen anderen Arzt...der wird dir aber das gleiche sagen...
Menno....das wird ja immer doller hier...4 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.04.2015 13:02:47
MarcHansen schrieb:
also bin ich dann mit 5,2 blutzuckertechnisch vielleicht doch nicht gesund?
Da Du es ja offensichtlich hören möchtest:
Stelle unbedingt sofort die Ernährung um.
Quark, Wasser, sonst nichts.
Dazu lass auf jeden Fall einen oGTT machen, aber 3 x hintereinander, bevor da Fehler passieren.
Sage dem Arzt, er kann sich den HbA1c rektal einverleiben.
Und dann jeden Tag Blutzucker messen:
Nüchtern (direkt nach dem Aufstehen)
Vor dem Essen,
1 Stunde nach dem Essen,
2 Stunden nach dem Essen,
3 Stunden nach dem Essen.
Dazu führst Du ein Tagebuch mit allen relevanten Daten.
Vergiss nicht, 3 x die Woche auf die Waage zu steigen und die Werte zu dokumentieren.
Dann bitte noch 3 x täglich den Blutdruck Ruhezustand messen.
Der Podologe hilft bei den Füßen gern für bar Münze, und 2 x Paar Schuhe beim Orthopäden müssen auch drin sein. Eventuell gibt er Diabetiker-Strümpfe gratis mit.
Im Netz findest Du viele Sorten Pillen, Zimt & Co., eventuell auch was homöopatisches. Je nach Geldbeutel kannst Du da ordentlich einkaufen.3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.04.2015 13:08:16
ferrato schrieb:
Das kann doch nicht wahr sein, noch jemand, der jemanden mit einem völlig gesunden HBA1C zu massiven Stechorgien, natürlich auf eigene Kosten, denn kein Arzt wird hier Teststreifen verordnen, verleitet. :-(
Und was verstehst Du unter regelmäßiger Feststellung des HBA1C?
Hier hatte jemand eine Frage, weil es offenbar Verunsicherung gab. Und diese Verunsicherung kann hier niemand ausräumen, in dem man einfach erklärt, HBA1c ist in Ordnung (ist er aus meiner Sicht augenscheinlich auch), also KANN nichts anderes sein.
Hätte derjenige z.B. eine Leberzirrhose (die man im Anfangsstadium auch nicht bemerkt), ist der HBA1c als Dignosemittel für Diabetes nicht mehr unbedingt geeignet und er kann trotzdem "richtiger" Diabetiker sein.
So eine Diagnose will ich um Gottes Willen gar nicht unterstellen - aber es ist eben falsch, wenn man einfach sich jetzt nur auf Diabetes + HBA1c im ganz engen Sinn konzentriert, ohne über den Tellerrand zu schauen.
Im benannten Extremfall z.B. würde die Aussage HBA1c ist = nichts tun eben falsch sein (je nachdem sogar schlimm falsch).
"Regelmäßig" - sicher der falsche Begriff, angemessen oder Feststellung während des Monitorings wäre sicher zutreffender.
Zur anderen Anmerkung (Nicht-ferrato):
Nein die FGMs sind natürlich kein Spielzeug und einfach aus Spaß zu "missbrauchen". Allerdings ist es tatsächlich eben auch so, dass die Teile (von Ärzten) und als eine Empfehlung des Herstellers genau zu diesem Zweck - dem (auch "nur") vorübergehenden Monitoring eingesetzt werden können. Dazu sind die nämlich im Vergleich auch noch bezahlbar, was beim CGM als einfaches mal eben Monitoring nicht unbedingt der Fall ist (und dort wird das auch gemacht).
Also - alles im grünen Bereich! :)
Beste Grüße,
Ulf -
am 02.04.2015 13:33:13
MarcHansen schrieb:
also bin ich dann mit 5,2 blutzuckertechnisch vielleicht doch nicht gesund?
Gehen Sie zu einem Diabetologen, wenn Sie dem Hausarzt nicht trauen, das Recht auf eine Zweitmeinung haben Sie. Im Gegensatz zu Medizinern, die nur im Labor oder in der Wissenschaft ihre Grundlagenforschung betreiben und diese Ergebnisse auch im Internet veröffentlicht werden, ist hingegen ein Facharzt auch Praktiker. Ich bin mir sicher er wird Sie beruhigen können. Das Lesen von Studien (wenn man sie denn versteht) ist aus Patientensicht m.E. nicht immer förderlich, häufig auch kontraproduktiv, oder verwirrend, das Lesen in Foren gar verunsichernd, z.B. in der Neurologie.
Natürlich, wenn Sie "vorbelastet" sind, was auch immer Sie darunter verstehen (Familie?), wird Ihr Arzt Sie ausführlich beraten und ggf. weitere Untersuchungen veranlassen. Nur, was nützt es Ihnen, sich z.B. in Foren verrückt machen zu lassen, oder ein Arzt Sie mit irgendwelchen statistischen Erhebungen und Wahrscheinlichkeiten konfrontiert? Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 100 %, dass Sie sterben! Und? Vielleicht wird er vorschlagen einmal im Jahr den Langzeitwert bestimmen zu lassen und für ein kurzes "Hallo" vorbeizukommen. Ich behaupte deshalb spontan, dass Sie weiterhin Schokoladenostereier essen können und dürfen ;-)
Bearbeitet von User am 02.04.2015 13:39:50. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Michaelheuer
Rang: Gastam 02.04.2015 13:42:55
Unfaabar Ulf was du hier für einen Mist los lässt.
Steht nicht überall geschrieben wie dass vorgehen in der Arztpraxis sein sollte (von der DDG)....ich glaube eine klarere Darstellung als das Flussdiagramm der DDG gibts wohl selten. ABer nein dass sind ja alles Idioten die dass erfunden haben, die haben sich keine Gedanken gemacht und lassen die Lute ins offene Messer laufen. Gerade die Deutschen sind ja weltweit dafür bekannt sehr ungenau Dinge zu untersuchen. Zum Glück haben wir dann da den Ulf der die Leute aufklärt dass dies natürlich Mist sei und weitere Untersuchungen durchzuführen seien. Könntest Du uns hier nicht mal so ein Flusschema aufzeichenen ., wäre dir sehr dankbar dafür.....und dNN KOMMT NOCH jULIAN UND SETZT NOCH EINEN DRAUF:
kLASSE111111111 -
am 02.04.2015 13:53:42
Ulf schrieb:
Hier hatte jemand eine Frage, weil es offenbar Verunsicherung gab. Und diese Verunsicherung kann hier niemand ausräumen, in dem man einfach erklärt, HBA1c ist in Ordnung (ist er aus meiner Sicht augenscheinlich auch), also KANN nichts anderes sein.
Was wollen Sie?
Ich gebe ein anderes Beispiel: In der Kardiologie kann man das Herz vielfältig untersuchen: auskultatorisch, sonographisch, (Langzeit)-EKG, Labor (Enzyme), anamnestisch, Belastungstests, etc.
Wollen Sie bei jedem Menschen das volle Programm starten, nur weil jemand einmal Atemnot hatte oder nicht jeder Arzt mit den Ohren einen möglichen Herzfehler hört?
Soll jeder gleich mit einem Langzeit-EKG herumlaufen, wenn es eine erbliche Vorbelastung gibt? -
ferrato
Rang: Gastam 02.04.2015 14:01:36
Ulf schrieb:
...
Hier hatte jemand eine Frage, weil es offenbar Verunsicherung gab. Und diese Verunsicherung kann hier niemand ausräumen, in dem man einfach erklärt, HBA1c ist in Ordnung (ist er aus meiner Sicht augenscheinlich auch), also KANN nichts anderes sein.
Hätte derjenige z.B. eine Leberzirrhose (die man im Anfangsstadium auch nicht bemerkt), ist der HBA1c als Dignosemittel für Diabetes nicht mehr unbedingt geeignet und er kann trotzdem "richtiger" Diabetiker sein
Wenn Du dem Fragesteller Verunsicherung zugestehst, findest Du es dann zielführend, eine Leberzirrhose als Möglichkeit hier anzugeben? Meinst Du nicht, dass Du diese Verunsicherung hier nicht noch steigerst?
-
am 02.04.2015 14:21:35
ferrato schrieb:
Wenn Du dem Fragesteller Verunsicherung zugestehst, findest Du es dann zielführend, eine Leberzirrhose als Möglichkeit hier anzugeben? Meinst Du nicht, dass Du diese Verunsicherung hier nicht noch steigerst?
Natürlich will ich keine Verunsicherung "steigern" - ich möchte gar niemand verunsichern. Aber es ist doch eben ein Fakt, den man nicht ausräumen kann, dass es auch andere Dinge gibt, die einer sehr großen Einfluss haben. Und kein Patient will in der Form vom Arzt geschont werden, dass der sicherheitshalber die anderen Dinge bei erfolgter Nachfrage einfach mal weglässt, weil diese Option zugegeberweise das wäre, was der Patient gar nicht hören will?
Wir betreiben in einem Forum Brainstorming / einen Gedankenaustausch und keine ärztliche Beratung (das wäre anmassend) und es sollte dann auch möglich sein, verschiedene Aspekte zu betrachten - ich glaube, so wurde das bei der Ausgangsfrage auch erwartet.
ferrato: Du musst doch zugestehen, das es leider diese Möglichkeit gibt und unter der Betrachtung es eben auch grob fahrlässig sein kann, wenn hier ausgeführt wird: HBA1c aus Diabetes-Sicht gut = alles gut.
Und: lieber Ausgangsfragesteller - ich will überhaupt keine Angst machen und hoffe auch gar nicht, dass sowas (und das ist nur ein Beispiel) in Frage kommt. Außerdem kann die Antwort nur eine ordentliche Untersuchung und Dastellung eines Gesamtbildes geben und so oder so nicht irgendwelche Mutmassungen in einem Forum wie hier.
Beste Grüße,
Ulf -
am 02.04.2015 14:27:41
Julian70 schrieb:
Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 100 %, dass Sie sterben!
[ironiemodus]
PRÄmortem...ich leide unter PRÄmortem...jetzt heißt es Temperaturmeßpartys veranstalten und meine Umgebung auf deren zukünftigen Tod vorbereiten...ein Großteil derer wird unter PRÄmortem leiden...oh mein Gott...was mach ich wenn sich der Tod manifestiert? Ich muss meine Temperatur hochhalten...wenn man stirbt geht die Temperatur zurück...Streichhözer...ja...Streichhölzer...anzünden...in den Hintern halten...Temperatur messen...ja...jubel...Temperatur ist leicht gestiegen...ohgott...nein...ich hab grad in einem Forum gelesen, das jede abgelaufene Sekunde mich dem Tode näherbringt...wie kann ich die sekunden los werden, damit aus meinem PRÄmortem kein manifestierter Tod wird...ich muss Temperatur messen...Nüchtern nach dem Aufstehen und im Viertelstundenmodus nach einem abkühlenden Eis...
[/ironiemodus]
________________________________________________________________
Sir Terry Pratchett (*28. April 1948 - † 12. März 2015) ... R.I.P.3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.04.2015 14:32:58
Julian70 schrieb:
Ulf schrieb:
Hier hatte jemand eine Frage, weil es offenbar Verunsicherung gab. Und diese Verunsicherung kann hier niemand ausräumen, in dem man einfach erklärt, HBA1c ist in Ordnung (ist er aus meiner Sicht augenscheinlich auch), also KANN nichts anderes sein.
Was wollen Sie?
Ich gebe ein anderes Beispiel: In der Kardiologie kann man das Herz vielfältig untersuchen: auskultatorisch, sonographisch, (Langzeit)-EKG, Labor (Enzyme), anamnestisch, Belastungstests, etc.
Wollen Sie bei jedem Menschen das volle Programm starten, nur weil jemand einmal Atemnot hatte oder nicht jeder Arzt mit den Ohren einen möglichen Herzfehler hört?
Soll jeder gleich mit einem Langzeit-EKG herumlaufen, wenn es eine erbliche Vorbelastung gibt?
Nein, das will ich nicht und habe das auch so nicht verstanden haben wollen. Es gab eine Frage und durchaus nicht zielführende andere Antworten, die stimmen und können und hoffentlich werden, aber eben nicht müssen.
Natürlich wäre es Quatsch, immer das "volle Programm" zu starten - ich würde niemand empfehlen wollen sich die Brüste amputieren zu lassen, nur weil man Angst vor möglichem Krebs hat (das gibt es ja alles) und ich vertrete auch absolut die Meinung, Medizin und dortige Möglichkeiten begründbar SINNVOLL einzusetzen und auch tatsächlich unser Sozialsystem nicht über Gebühr und unnötig zu belasten.
Der Fragesteller hatte aber einen anderen Hintergrund - und wenn dort eine solche Frage im Raum steht, kann man die auch ohne "volles Programm" relativ einfach und gar nicht so teuer abklären. Warum soll man das nicht tun?
So wie bei mir ...? Da haben verschiede Ärzte "komische" Werte jahrzentelang zu begrenzt betrachtet, mit wirklich "hervorragendem" Ergebnis! Auch da wurde sich zu eng nur auf ein paar Dinge konzentriert - heute weiß ich, dass man das hätte besser machen können (und es übrigens auch besser für mich gewesen wäre, sich schleichend entwickelnde Diabetes ist ja nun auch nicht ganz folgenlos).
Es liegt denke ich in der Eigenverantwortung eines Jeden selbst, da auch mitzudenken und Fragen zu äußern und man sollte auch ehrliche Antworten geben dürfen oder als Fragesteller erwarten können.
Beste Grüße,
Ulf -
am 02.04.2015 18:27:25
aber wie kann sich jemand rausnehmen mehr zu wissen als die experten? -
am 02.04.2015 18:35:23
MarcHansen schrieb:
aber wie kann sich jemand rausnehmen mehr zu wissen als die experten?
Wen sprichst Du gerade an?
Ansonsten: wer ist denn Experte? ... der das sagt was Du hören willst, der das sagt was andere vorgeben was Du hören sollst oder der das sagt was vielleicht auch für Dich zutrifft, was Du vielleicht aber im ersten Schreck nicht hören willst?
Leider ist die Entscheidung, wer die richtige Lösung anbietet, aus Laiensicht tatsächlich nicht immer leicht. Will man es sich ganz einfach machen, hört man nur auf die angesagte, gängige Lehrmeinung - dann aber müsstest Du tatsächlich manche Überlegungen nicht erst anstellen ...
Verstehst Du, was ich meine?
Beste Grüße,
Ulf -
am 02.04.2015 18:46:55
Ulf schrieb:
MarcHansen schrieb:
aber wie kann sich jemand rausnehmen mehr zu wissen als die experten?
Wen sprichst Du gerade an?
Ansonsten: wer ist denn Experte? ... der das sagt was Du hören willst, der das sagt was andere vorgeben was Du hören sollst oder der das sagt was vielleicht auch für Dich zutrifft, was Du vielleicht aber im ersten Schreck nicht hören willst?
Leider ist die Entscheidung, wer die richtige Lösung anbietet, aus Laiensicht tatsächlich nicht immer leicht. Will man es sich ganz einfach machen, hört man nur auf die angesagte, gängige Lehrmeinung - dann aber müsstest Du tatsächlich manche Überlegungen nicht erst anstellen ...
Verstehst Du, was ich meine?
Beste Grüße,
Ulf
dich spreche ich an, weil was die experten da im fließdiagramm dargestellt haben ist wohl eindeutig oder nicht; aber du stellst es ja komplett anders dar, also stellst du dich ueber die experten, wer denn sonst? -
am 02.04.2015 22:09:57
Ok ...
Ich stelle mich nicht über irgendjemanden, sondern habe nur eben auch andere Dinge im Auge (wie übrigens andere Experten, Ärzte, Wissenschaftler auch). Ich kann mir selbst keine Aussagen anmaßen, sondern nur das wiedergeben, was eben auch möglich erscheint und durchaus schlüssig ist. Wer mag, kann sich auch selbst ja einlesen und eben nicht alles nur als in Stein gemeiselt hinnehmen, was einem da hingeworfen wird.
Mich wundert dann auch, dass Du erst fragst, was denn da für ein Problem sein KÖNNTE und dann aber eigentlich genau zu wissen scheinst, dass die Frage nach der Expertenmeinung die Du da offenkundig gelesen hast und schon kennst, eigentlich sich damit erledigt zu haben scheint. Eigentlich veräppelst Du damit doch alle hier Beteiligten - egal welchen Standpunkt man vertritt.
Wenn Deine Frage damit schon beantwortet war (ich hatte nicht den Eindruck) ist es doch gut :)
Im Übrigen: im bin z.B. selbst Mitglied im DDB, finde die Arbeit wichtig und unterstützend für ganz viele Leute ausgesprochen gut - die Leitsätze werden dort in der Regel so vertreten, wie Du die nochmal zitiert hast. Allerdings würde ich nicht blind alles für in alle Ewigkeit zutreffend annehmen wollen, da aktuelle Untersuchungen zum Thema (im Ausland) längst zu teils völlig anderen Ergebnissen gekommen sind - für wohlgemerkt bestimmte Fälle.
Nicht immer (ich weiß was jetzt in diesem Forum gleich wieder passierern wird, aber ist jetzt auch wurscht) ist es so, dass wir bei definitiv guter medizinischer Versorgung in Deutschland immer die besten und aktuellsten Ansätze präsentiert bekommen. Dabei muß man gar nicht so weit über die Grenzen fahren, um ganze Quantensprünge sehen zu können ... und dabei rede ich nicht von selbsternannten Heilpraktikern oder Naturburschen, sondern von renommierten, weltweit anerkannten Kliniken mit besten Ruf. Ich denke mal, das diese Leute zumindest nicht doofer sind, als Experten hierzulande.
Auch klar ist, das man hier wie dort auch noch selbst denken sollte - denn alle können sich irren ...
Fazit:
Wenn Du eigentlich gar nicht über Deine Frage nachdenken und gegebenenfalls auch kontrovers diskutieren wolltest, warum hast Du dann überhaupt gefragt? Verstehe ich ehrlich nicht ... -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 02.04.2015 22:25:01
Wissenschaft hinterfragt stößt um. Aber Wissenschaft beweisst Thesen mit mindestens drei unterschiedlichen Methoden, die überall in der Welt repliziert werden können. Solange kein Beweis da ist ist es eine These/Fragestellunge, oder wie man es nennen mag. Und Wissenschaft findet nicht immer sofort Lösungen. Und wenn sie Lösungen findet, dann sind diese Lösungen nicht immer einfach zu verstehen. -
am 02.04.2015 23:28:31
Um Wissenschaft geht's doch hier überhaupt nicht.
ALLE Werte im Zusammenhang mit Diabetes sind willkürliche Definitions-Werte. Es gibt keine organischen Merkmale, die darunter nicht und und darüber voll eintreten. Nicht mal darunter ein irgendwie merkbares bisschen und darüber ein irgendwie merkbares bisschen mehr.
Mehr geben ALLE Blutzucker-basierten Werte nicht her. Wie hier schon öfter geschrieben muss damit ein werdender Typ1 noch beim Fehlen von mehr als 50% seiner Betas als völlig gesund getestet werden, weil alle seine Blutwerte sowohl beim OGTT wie auch HBA1c völlig unauffällig sind. Und auch Insulin und C-Peptid können da immer noch unauffällig sein.
DAS ist ALLES nicht neu und auch weltweit ALLEN Experten bekannt, die Definitionen und Regeln wie das Flussdiagramm der DDG verantworten. Solche Definitionen und Regeln werden lediglich zur Orientierung dafür aufgestellt, ab wann höher als gesunder Blutzucker als Krankheit Diabetes benannt und behandelt werden muss.
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 03.04.2015 08:46:36
Aber hast du nicht geschrieben dass bei hba1c unter 5,5 die werte nbz unter 90 postrandial unter 140 sei n würden oder stimmt dass jetzt auch wieder nicht? -
am 03.04.2015 10:34:29
sturmbine schrieb:
Aber hast du nicht geschrieben dass bei hba1c unter 5,5 die werte nbz unter 90 postrandial unter 140 sei n würden oder stimmt dass jetzt auch wieder nicht?
Das sind Richtwerte und nicht in Stein gehauene Wahrheiten. Jeder Mensch ist anders und was für den einen taugt, mag für den anderen falsch sein.
Genau das schrieb übrigens Jürgen in seinem Beitrag oben. Kein Grund eine erneute sinnlose Diskussion anzufangen. -
Michaelheuer
Rang: Gastam 03.04.2015 11:04:04
sturmbine schrieb:
Aber hast du nicht geschrieben dass bei hba1c unter 5,5 die werte nbz unter 90 postrandial unter 140 sei n würden oder stimmt dass jetzt auch wieder nicht?
Tja das ist dieses heute so morgen so von Jürgen. Den Satz den du da zietierst hat er hundertmal geschrieben und dann nimmt er ihn doch wieder zurück :( -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 03.04.2015 11:29:25
Michaelheuer schrieb:
sturmbine schrieb:
Aber hast du nicht geschrieben dass bei hba1c unter 5,5 die werte nbz unter 90 postrandial unter 140 sei n würden oder stimmt dass jetzt auch wieder nicht?
Tja das ist dieses heute so morgen so von Jürgen. Den Satz den du da zietierst hat er hundertmal geschrieben und dann nimmt er ihn doch wieder zurück :(
Psydodiskutiererei die ins nichts führt. Wenn du gesund leben willst, dann macht das. Dazu brauchst du keinen Fingerzeig vom Arzt. Wenn nicht, dann last das. Einen Behandlungsbedürftig Diabetes erkennt jede Methode. -
am 03.04.2015 11:59:49
Danke für die offenen Worte hier; hat ja doch länger gedauert aber zumindest kann ich jetzt erkennen dass der hba1c nach neueren Erkenntnissen nicht geeignet ist Diabetes auszuschliessen.
Danke für Euer Bemühen
Gruß Marc1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 03.04.2015 12:11:34
sturmbine schrieb:
Aber hast du nicht geschrieben dass bei hba1c unter 5,5 die werte nbz unter 90 postrandial unter 140 sei n würden oder stimmt dass jetzt auch wieder nicht?
Denke ich nach wie vor. Ist in der weit überwiegenden Mehrzahl der Fälle so und bedeutet in den wenigeren absolut keinen irgendwie schädigenden Nachteil.
Auch unter 90 nüchtern und unter 140 in der Spitze nach dem Essen schließen nicht aus, dass beim werdenden 1er nicht schon mehr als 50% der Betas futsch sind oder beim werdenden 2er längst Defekte in gleicher Größenordnung entwickelt sind. Das würde auch mit keinem OGTT entdeckt werden können.
Was willst Du also für Deine ABSOLUTE Versicherung geliefert haben?
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 03.04.2015 12:36:06
hjt_Jürgen schrieb:
Was willst Du also für Deine ABSOLUTE Versicherung geliefert haben?
Es gibt keine absolute Versicherung :-)
Hier ein Audiobeitrag (24 min, Bayern 2) über Grenzwerte, deren Verschiebungen, den Nutzen und der Fragwürdigkeit; u.a. auch über Diabetes, Blutdruck und Cholesterin:
http://www.ardmediathek.de/radio/IQ-Wissenschaft-und-Forschung-Bayern/Gesellschft-von-Kranken-Umstrittene-Gr/Bayern-2/Audio-Podcast?documentId=23941538 -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 03.04.2015 12:44:36
MarcHansen schrieb:
Danke für die offenen Worte hier; hat ja doch länger gedauert aber zumindest kann ich jetzt erkennen dass der hba1c nach neueren Erkenntnissen nicht geeignet ist Diabetes auszuschliessen.
Danke für Euer Bemühen
Gruß Marc
Joooo. ..und nun?
LOGi, Hafer oder ďoch lieber Low-Carb....Alternativ stehen: Pankreas-Transplantationen, Eigen- Beta- Zellen Transplantation oder Genmanipulation zur Verfügung. Für welche der Möglichkeiten will man sich entscheiden? Immerhin könnte , zumindest Theoretisch, bei jeder Methode, auch bei Kombination, jemand als Gesund erkannt werden.Das gilt es zu verhindern - Oder?
Bearbeitet von User am 03.04.2015 12:46:16. Grund: erweiterung -
am 03.04.2015 12:46:38
EH schrieb:
[Das sind Richtwerte und nicht in Stein gehauene Wahrheiten. Jeder Mensch ist anders und was für den einen taugt, mag für den anderen falsch sein.
Sie haben das schön gesagt!
Menschen mit einem erhöhten Blutzucker (auch Langzeitwerte), als "Diabetiker" diagnostiziert, müssen nicht unbedingt Folgeschäden erleiden. Genauso gibt es leider patientengewordene Menschen, die auf einen "niedrigeren" Langzeitwert eingestellt sind und dennoch irreversible Gefäß- und Nervenschäden bekommen, inkl. den Folgen von Amputationen.
-
am 03.04.2015 13:39:37
Julian70 schrieb:
Genauso gibt es leider patientengewordene Menschen, die auf einen "niedrigeren" Langzeitwert eingestellt sind und dennoch irreversible Gefäß- und Nervenschäden bekommen, inkl. den Folgen von Amputationen.
Hallo Julian,
das klingt so, als würdest du mehrere solche Leute kennen. Wenn das so ist, dann interessiert mich das.
Die wichtigste Frage für mich wäre, wie hoch bei denen der "niedrig " eingestellte Langzeitwert war und ob sie den immer so niedrig hatten, oder erst ein paar Jahre mit einem hohen HbA1c rumgelaufen sind. -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 03.04.2015 14:01:50
Eine frage des statistischen Risikos und dem indivielen Risiko. Es existiert eine Korelation zwischen hba1c und dem Risiko an bestimmte Folgekrankheiten, innerhalb einer bestimmten Zeit, zu erkranken (Makroebene). Ob diese Korelation aber bei dem Individuum zum Tragen kommt hängt wiederum vom individuellen Risiko ab (Mikroebene).Die Mikroebene kann um so besser verstanden werden um so stärker einer Korelation auch eine Kausalität zu Grunde liegt.
Bearbeitet von User am 03.04.2015 14:03:07. Grund: innerhalb -
am 03.04.2015 17:43:52
Für PNP ist das klar, die kann ja in einigen Fällen sogar bereits bei Prädiabetes entstehen. Hierauf kannst du deine Statistik anwenden.
Aber für das "bis hin zur Amputation" melde ich, falls der BZ tatsächlich immer gut eingestellt war, meine Zweifel an und würde mich für tatsächlich aufgetretene Fälle interessieren.
Bearbeitet von User am 03.04.2015 19:06:37. Grund: . -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 03.04.2015 18:13:55
Siehe hier http://www.Diabetes-Heute.uni-duesseldorf.de/news/index.html?TextID=3945. Wobei sich für mich noch Tausend fragen daraus ergeben.
So sind in diesem Artikel schon mehrere Dimensionen Aufgeführt z.B. das Alter, der Morgen BZ, oGGT aber es fehlt zum beispiel die Höhe des Risikos oder was schützt die jenigen, die davon nicht betroffen sind obwohl sie einen höheren Morgen BZ haben und eine gestörte Glukose Toleranz?
Bearbeitet von User am 03.04.2015 18:18:17. Grund: . -
am 03.04.2015 20:04:48
Rainer schrieb:
Hallo Julian,
das klingt so, als würdest du mehrere solche Leute kennen. Wenn das so ist, dann interessiert mich das.
Die wichtigste Frage für mich wäre, wie hoch bei denen der "niedrig " eingestellte Langzeitwert war und ob sie den immer so niedrig hatten, oder erst ein paar Jahre mit einem hohen HbA1c rumgelaufen sind.
Hallo Rainer, ich habe keinen Kontakt mehr zur Diabetespatienten, die bei diesen Menschen aufgetretenen Schäden stimmten mich zu dieser Zeit traurig. Wie diese eingestellt waren, kann ich Dir leider nicht mehr sagen. Meine obige Aussage bezog sich aktuell auf das, was ich in einem kürzlich von mir gesehenen TV-Beitrag vernehmen konnte. Darin ging es um Grenzwerte, die Schwierigkeit und auch darum, wer z.B. von niedrigeren Werten profitieren kann und wie der Nutzen zu beurteilen ist. In dem Beitrag kam u.a. ein Diabetologe einer Klinik zur Wort, wo auch ein älterer Patient behandelt wurde, bei diesem eine offenbar/angeblich gute Einstellung ihn nicht vor einer (weiteren?) Amputation bewahrte. Ich meinte, es war von einer österreichigen Klinik die Rede.
Leider kann ich diesen TV-Beitrag in den gängigen Mediaheken nicht mehr finden und bin Dir eine Erklärung schuldig. Nach einer eher vergeblichen Suche fand ich beim ORF folgende Seite (2010):
http://oe1.orf.at/artikel/216232
Eine Infomappe als PDF ist ebenso downloadbar: http://oe1.orf.at/static/pdf/Diabetes-2010-i.pdf
Ab S.23 können dort bzgl. einer "intensiven" Behandlung eines DM2 Aussagen nachgelesen werden, die tendenziell in die gleiche Kerbe einschlagen, wie in dem von mir gesehenen Beitrag. Wie gut die Studienlage ist und die Aussagen zu bewerten sind kann ich nicht beurteilen, ich stelle dieses hier wertfrei zur Diskussion. Eine genaue Antwort liefert dieser Text auf deine Frage oben leider auch nicht. An fundierte Studien und Quellen im Original wäre ich auch interessiert. Die Zweifel von dir sind mit Sicherheit berechtigt und Danke für die kritische Nachfrage!
Bearbeitet von User am 03.04.2015 20:08:15. Grund: .