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Was ist wichtiger? HbA1C oder OGTT?

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    am 27.05.2015 09:07:49
    strunzbirne schrieb:

    Sag mal Michilein, da stimmt doch was bei dir nicht, dort steht explizit dass Glukose geeigneter ist und ausserdem hat purea hier alles erklärt, weshalb musst du dann noch nach so einem Mist googeln du Dummerchen.



    Empfehlungen der Experten

    Die Empfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft lauten deshalb folgendermaßen:
    1.Ist der HbA1c-Wert größer/gleich 6,5 Prozent (größer/gleich 48 mmol/mol Hb), ist die Diagnose eines Diabetes mellitus (ziemlich) sicher.
    2.Ein HbA1c-Wert unter 5,7 Prozent (unter 39 mmol/mol Hb) schließt einen Diabetes mellitus (ziemlich) sicher aus.
    3.Liegt der HbA1c-Wert zwischen 5,7 und 6,4 Prozent (39 und 48 mmol/mol Hb), sollte der Nüchternblutzucker bestimmt oder ein Zuckerbelastungstest (oraler Glukosetoleranztest) durchgeführt werden. Damit können ein Diabetes mellitus oder auch die Vorstufen (Metabolisches Syndrom, gestörte Nüchternglukose, Glukosetoleranzstörung) entlarvt werden.
    4.Die Bestimmung des HbA1c-Wertes sollte bei allen Menschen mit einem erhöhten Risiko durchgeführt werden (z. B. Großeltern bzw. Eltern haben/hatten Diabetes) – die Vererbung spielt besonders beim Typ-2-Diabetes eine große Rolle.
    5.Hat ein Mensch bereits die Zeichen für einen Diabetes (häufiges Wasserlassen, extreme Trinkmenge von oft mehreren Litern pro Tag, rasche Gewichtabnahme etc.), wird die Diagnose natürlich durch die sofortige Messung des Blutzuckers (ggf. Ketone im Urin/Blut) gestellt.
    6.Liegen die zuvor genannten Faktoren vor, die den HbA1c-Wert verfälschen können (z. B. Blutarmut), kann (nicht muss!) die Diagnose natürlich auch nur anhand mehrfacher Blutzuckermessungen (und des oralen Glukosetoleranztests) gestellt werden.

    Nur noch Fakten und Aussagen von wahren Experten posten...DFTT
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    Marko 'Busch´n' Busch (Dritte Wahl) - (*29. April 1969 - † 17. Januar 2005) ... R.I.P.
    Sir Terry Pratchett (*28. April 1948 - † 12. März 2015) ... R.I.P.
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    am 27.05.2015 09:36:10
    Grau, lieber Freund, ist alle Theorie....
    Das wußte schon Goethe, auch wenn er da bestimmt nicht an Diabetes gedacht hat.

    Aber tatsächlich ist dieses ganze theoretisieren hier für die Katz. In der Praxis sieht es doch so aus, daß Typ2er Glück (und einen sehr guten Arzt haben müssen), wenn sie die Diagnose bekommen, bevor sie Folgeschäden entwickelt haben. Womöglich kriegen sie dann auch noch zu hören, daß sie "ein bißchen" Diabetes haben.
    Daher finde ich, daß die relativ einfache Kontrolle des Langzeitwertes doch eine wunderbare Lösung ist. Bei familiär belasteten Patienten sollte dies regelmäßig durchgeführt werden.
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    am 27.05.2015 13:08:21
    Ihr seit doch alle ein wenig bekloppt.
    Purea hat ganz klar gesagt dass mit dem hba1c keine Störung zu erkennen ist und sie wird ja wohl mehr Ahnung haben von der Marerie als irgendwelche Experten. Schliesslich beschäftigt sie sich ausschließlich damit rund um die Uhr und da wird sie es wohl wissen.
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    am 27.05.2015 13:53:36
    sturmbine schrieb:
    Ihr seit doch alle ein wenig bekloppt.
    Purea hat ganz klar gesagt dass mit dem hba1c keine Störung zu erkennen ist und sie wird ja wohl mehr Ahnung haben von der Marerie als irgendwelche Experten. Schliesslich beschäftigt sie sich ausschließlich damit rund um die Uhr und da wird sie es wohl wissen.



    *rofl*
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    Bearbeitet von User am 27.05.2015 14:01:15. Grund: Tags
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    am 29.05.2015 22:17:15
    Michaelheuer schrieb:

    wo hat sich hier was durchgesetzt?


    Na, dass der HbA1c bei Frühdiabetes Typ2 keine Aussagekraft besitzt. Denn Wikipedia dient als Gradmesser für "breit anerkanntes Wissen" schon recht gut, oder was meinst du ;-)

    Interessanterweise stand das vor 1,5 Jahren, als ich hier startete, ja noch nicht bei Wiki. Wäre doch klasse, wenn das wegen meines mittlerweile forenübegreifenden Bekanntheitsgrades dort eingetragen wurde. Und das habe ich natürlich auch deiner Schreierei zu verdanken, Michi :-)

    Ist auch toll mit jemandem wie dir zu sprechen, der einen HbA1c von 5,2% hatte und aufgrund seiner diabetischen Frühphase nachweislich nur durch oGtt diagnostiziert wurde. Da macht das Recht-Haben gleich doppelt so viel Spaß :D. Und keine Sorge, es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch die langsame DDG bei der Früherkennung von Diabetes etwas mehr Gas gibt. Wirst du dann vor mir niederknien? :-))

  • Tino

    Rang: Gast
    am 29.05.2015 22:25:16
    purea schrieb:
    Interessanterweise stand das vor 1,5 Jahren, als ich hier startete, ja noch nicht bei Wiki. Wäre doch klasse, wenn das wegen meines mittlerweile forenübegreifenden Bekanntheitsgrades dort eingetragen wurde.


    Oh du schöner Grössenwahn......
    Vor dir niederknien??? Eher auf den Hals knien, damit endlich Ruhe einkehrt!
    Bearbeitet von User am 29.05.2015 22:26:49. Grund: .
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 30.05.2015 07:50:00
    Liebe Kinder gut Aufgepasst.
    Diese Diskusion ist der Beweis warum Internetrecherche bei Hausarbeiten daneben gehen kann und Wikipedia auch nicht als Quelle geeignet ist um z.B. ein Referat vorzubereiten.

    LG
    Bearbeitet von User am 30.05.2015 09:00:33. Grund: ....
  • Kato01

    Rang: Gast
    am 30.05.2015 07:53:56
    Genau,
    wie schon mal erwähnt,
    kann bei Wikipedia JEDER editieren........................))
    LG
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    Mitglied seit: 01.05.2015
    am 30.05.2015 08:34:17
    also: diese Diskussion dreht sich irgendwie im Kreis

    Link:
    http://www.medknowledge.de/abstract/med/med2012/09-2012-09-diabetes-screening.htm

    Danach gilt:
    Prädiabetes-Diagnose: Ein nüchtern-Blutzucker zwischen 100 bis 125mg/dl, oder ein HbA1c-Wert zwischen 5,7% bis 6,4% ist ein Hinweis für Prädiabetes.

    Das entscheidende Wort ist das Wort "oder". Bei mir liegt ein Nüchtern-Blutzucker zwischen 100 und 125 vor, also ist das ein Hinweis für Prädiabetes, auch wenn der HbA1c nicht zwischen 5,7 und 6,4 liegt, nämlich bei 5,5. Umgekehrt wäre es aber auch ein "Hinweis für Prädiabetes" , wenn jemand nur einen NBZ von 99 hätte, aber dafür einen HbA1c von 5,8.

    Weil die Diskussion hier so konträr ist, ahbe ich meinen Arzt erneut gefragt. Er konte sich auch nicht erklären, warum der ogTT und der NBZ ein etwas anderes Bild lieferten als der HbA1c. Ich verwiese darauf, dass ich vor der Blutabnahme großen Stress hatte und der blutdruck bei 170 lag. Mein Arzt hat nun einfach vorgeschlagen, den OgTT im Juli zu wiederholen.

  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 30.05.2015 09:13:54
    Hallo Erwin,
    in der Praxis werden Scores gebildet. Es werden Risikofaktoren (z.B. Waist to Hip Ratio, BMI, metabolisches Syndrom, Bewegungsmangel usw.) und oGGT, C-Peptid, hba1c und so weiter mit Punktwert versehen und miteinander verrechnet. Davon abgezogen werden die gegen einen Diabetes sprechen (z.B. Streß vor dem oGGT, ausreichend Bewegung, usw.) Und in solchen Fällen wie du es hier beschreibst wird erst einmal das oGGT noch mal überprüft. Ist das Ergebniss im gesunde Bereich wird es zu den gesunden Scores gezählt.
    Bearbeitet von User am 30.05.2015 09:45:07. Grund: ....
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 30.05.2015 09:13:54
    Hallo Erwin,

    der oGTT wird manchmal auch Provokationstest genannt, weil mit den 75g eine große Menge Glukose verabreicht, die schnell ins Blut geht und damit die BSD zu Höchstleistungen veranlasst. Nach 2 Stunden und oft auch nach 1 Stunde wird dann nachgesehen, wie die BSD mit der Provokation zurecht kommt. Wie hoch dein BZ nach deinen normalen Mahlzeiten geht, spielt dabei fast keine Rolle. Der HbA1c wird dagegen durch den BZ-Verlauf gebildet, den du bei deinen täglichen Mahlzeiten hast.

    Wenn dein Arzt dir sagt, dass er normalerweise bei solchen oGTT-Werten ein höheres HbA1c sieht, dann heißt das im Prinzip, dass du deinen BZ mit deiner Ernährung und Bewegung besser im Griff hast, als seine durchschnittlichen Patienten. Wenn er dich dafür nicht lobt, dann musst du dir eben selber auf die Schultern klopfen.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 01.06.2015 15:31:49. Grund: .
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    am 30.05.2015 11:23:13
    das wäre nett :-)
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    Mitglied seit: 01.05.2015
    am 30.05.2015 11:38:46
    Ich habe mal so einen Risikotest mitgemacht, den deutschen Diabetes-Risiko-Test. ES wurde grfagt nach dem Essen, TRinken, Rauchen, Sport, Blutdruck. Allerdings nicht nach dem Gewicht. Nach deisem Text habe ich ein Risiko von 2,7 % innerhalb der nächsten 5 Jahre an Diabetes zu erkranken. Gleichzeitig wurden Empfehlungen abgegeben, wa sich noch verbessern lan.....Na, dann sieht es doch ganz gut aus.
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 30.05.2015 11:50:57
    Hallo Erwin,
    diese Tests sind etwas anderes als das was ich meine. Ich meine deine Werte werden von Medizinern Beurteilt alos auch der hba1c und daß oGGT. Wenn du dich für Diabetologie Interessierst, dann leihe dir doch mal das Buch Diabetologie für Klinik und Praxis aus vom Thime Verlag. Allerdings verlangt dieses Buch recht viel Vorwissen.
  • Tino

    Rang: Gast
    am 30.05.2015 11:58:41
    @Rainer
    Bitte denk daran, dass jeder von uns selbst googeln kann, mehr hast du ja nicht zu bieten.....
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    am 30.05.2015 12:55:25
    Rainer schrieb:

    für mich liegt die Erklärung ganz klar auf der Hand. Ich wollte dir auch schon antworten, aber ehe ich Zeit dazu gefunden hatte, war der Thread bereits wieder voll zugemüllt.



    Es gibt hier auch eine Mülltrennung für Beiträge.
    1000 Liter für Rainer, 1000 Liter für den Rest.
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    am 30.05.2015 12:56:21
    Erwin1950 schrieb:
    Ich habe mal so einen Risikotest mitgemacht, den deutschen Diabetes-Risiko-Test. ES wurde grfagt nach dem Essen, TRinken, Rauchen, Sport, Blutdruck. Allerdings nicht nach dem Gewicht. Nach deisem Text habe ich ein Risiko von 2,7 % innerhalb der nächsten 5 Jahre an Diabetes zu erkranken. Gleichzeitig wurden Empfehlungen abgegeben, wa sich noch verbessern lan.....Na, dann sieht es doch ganz gut aus.


    Moin Erwin,

    der Test ist nicht für dich geeignet, da du ja bereits Prädiabetiker bist. Auch ich erreiche dort deinen Score. Das ist natürlich Mumpitz. Aussagekräftiger ist z.B. die berühmte finnische Präventionsstudie, die aufzeigt, dass bei gestörter Glukosetoleranz durch Lebensstiländerung deutlich mehr als 50% der Diabetesmanifestationen dauerhaft verhindert werden können. Das schlägt z.B. Metformin um Längen.

    Aber diese statistischen Zahlenspiele sind so oder so völlig uninteressant. Denn als Prädiabetiker hast du es vor allem selbst in der Hand, wie es für dich weitergeht.

    Kato schrieb:
    wie schon mal erwähnt,
    kann bei Wikipedia JEDER editieren

    Nein, dort kann nicht jeder editieren. Das wird Leuten wie dir gerne vorgemacht. In Wahrheit herrscht dort teilweise alles andere als Wissendemokratie, wie es bereits mehrfach Gegenstand öffentlicher Kritik war.

    DM1Diabetes schrieb:
    Wikipedia auch nicht als Quelle geeignet ist um z.B. ein Referat vorzubereiten

    Da hast du wohl versehentlich hinzugedichtet, ich hätte Wikipedia als wissenschaftliche Quelle genannt. Wie man aber oben sehr gut sehen kann, habe ich darauf hingewiesen, dass Wikipedia als Gradmesser für allgemein anerkanntes Wissen dienen kann. In der Regel ist bei Wikipedia nachgelagert zum wissenschaftlichen Diskurs derselbe dort abgebildet.

    In welchem Semester bist du eigentlich, dass du noch auf die Zitierfähigkeit von Wikipedia hinweisen musst? Viel weiter als das Erste kann es nicht sein :-)
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 30.05.2015 13:06:23
    @purea,
    schön dass Du dich für ich so sehr Interessierst, dass du meine Beiträge zietierst. Besser wäre es aber wenn Du lernen würdest das Du gar nicht so wichtig bist als das man alles auf Dich bezieht. Oder wo steht Dein Name da?
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    am 30.05.2015 13:49:04
    Naja, es liegt schon "einigermaßen" nahe, dass du mich gemeint haben musst. Denn schließlich habe ich ja den Eintrag bei Wikipedia entdeckt und außer mir hat bisher niemand darauf verwiesen ;-)
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 30.05.2015 13:51:39
    Es gibt auch Menschen die unerfahrenen Schülern ganz Algemein Raten Foren Beiträge und Wiki Einträge nicht zu ernst zu nehmen.
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    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 30.05.2015 14:03:21
    Das halte ich so pauschal ausgedrückt für keinen guten Rat. Wikipedia kann als point of departure gute Dienste leisten. Man kann sich innerhalb von Minuten einen groben Überblick verschaffen und erhält teilweise sehr gute Hinweise auf Primärliteratur. Von da aus kann eine Reise für Präsentationen, Hausarbeiten oder ähnliches durchaus fruchtbar beginnen. Denn wie gesagt: auch wenn Wikipedia nicht zitierfähig ist, so ist es keinesfalls grundsätzlich vom wissenschaftlichen Diskurs abgekoppelt. Eher im Gegenteil.
  • Tino

    Rang: Gast
    am 30.05.2015 14:07:24
    Pureas Grössenwahn lässt grüssen.
  • Tino

    Rang: Gast
    am 30.05.2015 14:10:28
    DM1Diabetes schrieb:
    Es gibt auch Menschen die unerfahrenen Schülern ganz Algemein Raten Foren Beiträge und Wiki Einträge nicht zu ernst zu nehmen.


    Was insbesondere auf die Beiträge der geltungsbedürftigen Möchtegerngurus in dieser Plattform zutrifft..
    Bearbeitet von User am 30.05.2015 14:12:26. Grund: .
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    Mitglied seit: 19.11.2014
    am 31.05.2015 16:26:24
    Unsere 3 berühmten und berüchtigten Hobbymediziner geben medizinisch nicht sinnvolle oder sogar gefährliche Ratschläge. An alle die Rat suchen rate ich dringend, sich nur auf Foren zu verlassen, die eindeutig von Fachleuten betreut werden.