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V.a. Diabetes Typ 1 - Viele Fragen und Sorgen!
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am 30.05.2015 22:55:41
Hallo zusammen,
Wie ihr seht bin ich ganz frisch hier zu euch gestoßen.
Bei mir besteht seit 1-2 Wochen der Verdacht auf Diabetes Typ 1. Ich erhoffe mir hier etwas Rat, Tat und Zuspruch von Leuten die es nachvollziehen können, was gerade in mir vorgeht :)
Ich bin durch einen U-Stix (wegen rezidivierender Harnwegsinfekte) auf meine Blutzucker gekommen, der leider oft zu hoch ist, wie sich jetzt rausstellt.
Damals war der U-Stix infektionsmäßig blütenreich, dafür Glucose dreifach positiv, genauso die Kontrolle. Der BZ lag dann bei 229, gut 2 h nach einer Mahlzeit.
Seitdem messe ich regelmäßig meinen BZ um zu sehen was da los ist.
Die Nüchternwerte liegen oft zwischen 130-145. 2-3 Stunden nach der Mahlzeit lag' ich mehrfach (4/5 Mal) über 200, max. bis 235.
Mein HbA1c lag letzte Woche bei 6,0.
Erst hatte ich einen Termin in einer Diabetologischen Schwerpunktpraxis in drei Wochen, habe aber jetzt nach weiteren hohen Werten darum gebeten früher kommen zu können. Am Montag werde ich in die Akutsprechstunde gehen und hoffe, dass die Diagnostik schon dann in Gang kommt.
Natürlich mache ich mir große Sorgen dort eine Diabetes-Diagnose zu bekommen und habe Angst vor diesem Einschnitt! Leider habe ich aber viel Literatur gefunden, laut der bei solchen Werten bei Gesunden ein Diabetes als manifest gilt.
Ich bin 25, schlank und sonst sehr gesund.
Wie seid ihr mit der Umstellung umgegangen? Wie leicht konntet ihr euch da rein finden?
Ist jemand von euch evtl. Sogar Schichtdienstler und hat damit Erfahrungen?
Vllt kann mir ja einer ein bisschen in meinem Gewirr helfen!
Freu' mich euch zu lesen :)
Bearbeitet von User am 30.05.2015 22:56:49. Grund: Vertippt -
am 30.05.2015 23:16:33
wenn Dein Nick Programm ist, bist Du hier besonders richtig ;)
Wahrscheinlich haben wir hier alle unsere Diagnose als mächtige Erschütterung wahrgenommen. Und dann haben wir uns halt aus dem tiefen Loch wieder raus gerafft und Monate bis Jahre gekämpft und schlau gemacht - mit etwas Theorie und vielen alltäglichen eigenen Erfahrungen.
Und auch wenn Du das heute vielleicht noch nicht so recht nachvollziehen kannst, betrachte ich meinen Diabetes heute als leichte und leicht gesund ausgleichbare Behinderung - trotz alltäglich mehrfachen Blutzucker Messens und Insulin Spritzens.
Daumendrück, Jürgen
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter. -
am 30.05.2015 23:19:55
Hallo PowerEnte,
die Diabetesdiagnose dürfte ziemlich sicher sein. Hinter dem Typ1 kannst du erst mal ein Frasgezeichen stehen lassen. Ein Termin in 3 Wochen reicht bei deinen Werten aus, webb sie in dieser Größenordnung bleiben. Nur wenn sie jetzt immer weiter nach oben gehen, müsstest du schnell zum Arzt gehen.
Lass den Arzt erst mal feststellen, um was für einen Diabetes-Typ es sich handelt. Davon hängt dann die Behandlung ab und aus der Behandlung ergibt sich, ob du dein Leben stark umstellen musst oder nur ein bisschen. Bei Typ1 müsstest du tatsächlich schnell sehr viel neues lernen. Aber schon bei LADA, der auch sehr wahrscheinlich ist, wäre es ein ganzes Stück einfacher. Deshalb solltest du dich vor dem Arzttermin nich zu sehr verrückt machen.
Beste Grüße, Rainer -
am 30.05.2015 23:23:26
Danke für deine Antwort, Jürgen!
Das Blutzuckermessen stelle ich mir auch weniger das Problem vor.
Ich habe so Sorge ein genaues, pünktliches Leben führen zu müssen. Aus jetztiger Sicht passt das nicht zu mir, schon gar nicht als Schichtdienstler mit Früh, Spät und Nachtdiensten. -
am 30.05.2015 23:27:15
Hallo Rainer,
Bezüglich der BZ-Werte hast du sicher Recht und ein schnelles Eingeeifen ist nicht direkt nötig.
Es geht mir mehr um das Psychische: auch für mein Gefühl komme ich der Diagnose wohl nicht mehr aus und hätte deshalb gerne bald Klärung. Diesen Gedanken noch knapp drei Wochen mut sich zu tragen finde ich nicht verlockend.
Andere Frage: Wann bzw. wie häufig muss eine Ersteinstellung stationär ablaufen? Wie geht es "schulungstechnisch" weiter wenn sich der Verdacht bestätigt? -
Tino
Rang: Gastam 30.05.2015 23:29:57
hjt_Jürgen schrieb:
… mit etwas Theorie und vielen alltäglichen eigenen Erfahrungen.
Wenn man deine Beiträge liest, welche weitgehend aus Wikipedia-Theorien und nur ganz wenig eigenen Erfahrungen (wie z.B. beim Diabetes während der Schwangerschaft) bestehe, ist dies wohl al eher geschmackloser Witz gemeint?
Rainer schrieb:
... Hinter dem Typ1 kannst du erst mal ein Frasgezeichen stehen lassen.
Aber schon bei LADA, der auch sehr wahrscheinlich ist ...
… und bereits beginnt unser selbsternannter Sachverständige wieder Wahrscheinlichkeitsdiagnosen zu stellen. Sag mal Rainer, gibt dir das so viel Befriedigung, dich vor Frischbetroffenen zu produzieren und diese zu verunsichern?
Bearbeitet von User am 30.05.2015 23:30:34. Grund: . -
am 30.05.2015 23:31:42
COOLer Nick :-)
Wie Rainer schon andeutete, mach hinter Typ 1 erstmal ein Fragezeichen. Auch ich bin sehr schlank, top Allgemeinzustand und so gar nicht Zielgruppe für Typ 2. Es kommt eben doch vor. -
am 30.05.2015 23:34:58
Hallo Tino,
Wie sind denn deine Erfahrungen so? Kannst du mir auch ein bisschen berichten? -
am 30.05.2015 23:35:19
powerEnte schrieb:
Andere Frage: Wann bzw. wie häufig muss eine Ersteinstellung stationär ablaufen? Wie geht es "schulungstechnisch" weiter wenn sich der Verdacht bestätigt?
Was genau für Dich am besten passt, wirst auch Du wenigstens grob zusammen mit Deinem Dok heraus finden. Und wie fein Du's dann tunen willst, kannst Du dann immer noch herausfinden. Hier schreiben viele aus vielen völlig verschiedenen Lebenssituationen mit. Geh einfach mal davon aus, dass es keinen Grund gibt, warum Du das gesunde Zusammenleben mit Deinem Diabetes in Deinem Alltag nicht auch schaffen solltest :)
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am 30.05.2015 23:36:05
Danke, Purea ;-)
Was wurde denn bei dir letztendlich diagnostiziert? Typ2?