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V.a. Diabetes Typ 1 - Viele Fragen und Sorgen!

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    am 10.06.2015 16:49:25
    Deputy schrieb:
    @Ferrato, aufpassen, der Rainer soll ja ein gelernter Diplom-Mathematiker sein.

    da hast du dich jetzt aber zu weit aus dem Fenster gelehnt.

    Denn dazu muss man kein Diplom-Mathematiker sein....dazu muss man nur mit Prozenten rechnen können.

    --- ich hab den Fehler entdeckt --- Lösung auf Anfrage ---
    Bearbeitet von User am 10.06.2015 16:51:28. Grund: % ist nicht %
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    am 10.06.2015 17:11:38
    Diese Empfehlung (50/30/20) habe ich mein ganzes Leben nicht gekannt und auch nicht wissentlich beachtet. Dennoch bin ich fast 65 geworden.
    In der täglichen Praxis beherzigt das sicherlich so gut wie überhaupt niemand. Man müsste beim Essen und Kochen immer mit der Feinwaage und einem Taschnrechner arbeiten. Die meisten Menschen essen doch nur so nach Gefühl und HUnger und achten---wenn sie es tun---langfristig auf ihr Gewicht und die Körperrundungen etc.

    Ich habe mir nun vorgenommen, weniger KH zu essen bzw. zumindest auch auf die mit hohem Glyx zu verzichten. Morgens esse ich Vollkornbrot mit FRischkäse, danach gibts Joghurt mit Haferflocken und Sonnenblumenkerne. Früher waren es Wurst und Marmelade. Nachmittags läuft es ähnlich.

    Mittags esse ich einfach weniger Kohlenhydrate. Was es stattdessen mehr gibt, hängt einfach davon ab, was es überhaupt gibt. GRundsätzlich spare ich nicht bei Gemüse, Salaten, Hülsenfrüchten etc. Die Portionen Kartoffeln, Nudeln(Vollkorn) oder Reis (Vollkorn) fallen nur etwas kleiner aus und ihre Volumenprozente sinken dadurch. Rechnen muss ich dabei nicht, das geht so nach der Methode PI mal Daumen. Funktioniert!! Mein Wissen über Mathematik brauche ich dazu überhaupt nicht, noch nicht mal die Grundrechenarten. Da ich abnehmen möchte, bemühe ich mich um eine negative Energiebilanz. D.H.. Stramme Wanderungen und Radtouren, täglich. Das Resultat von alledem sehe ich dann an der Waage. Ich meine jetzt die Personenwaage, nicht die in der Küche. Da haben wir gar keine.
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    am 10.06.2015 17:35:56
    Grad mal zur Erinnerung aus dem anderen Thread (jaaa, aus dem Internet abgeschrieben!):

    "Seit Sommer 2013 25kg leichter mit BMI 24 brauche ich mit LCHF etwa ein Drittel von der Menge an Insulin vor dem Abschmelzen mit LC."

    Also entgegen der hier so vehement vorgebrachten DGE-Rechnung=Sach-Argument(???) insgesamt mit deutlich größerem Fettanteil (LC/LOGI) abgenommen und mit sehr viel größerem Fettanteil (LCHF) noch nicht wieder zugenommen.

    ------------------------------------------
    Wer eine andere Meinung als falsch und womöglich gar gefährlich kritisiert, und seine Kritik nicht in der Sache mit plausiblen Fakten begründet, hat wahrscheinlich keine Ahnung von der Sache und will ganz offensichtlich einfach nur verunsichern und stänkern ;)
    Bearbeitet von User am 10.06.2015 18:08:34. Grund: Ergänzung
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    am 10.06.2015 17:39:45
    ferrato schrieb:
    Das ist nicht meine persönliche Vermutung, das ist reine Mathematik, siehe meinen obigen Beitrag. Diese Rechnung ist in Kcal, also völlig unabhängig vom Volumen.


    @Ferrato,
    jetzt musst du mir nur noch erklären, wie dich die Kalorien aus Fett dickker machen sollen als die gleiche Menge Kalorien aus KH. Das ist entweder höhere Mathematik, die ich nicht mehr verstehen kann, oder es ist einfach nur Blödsinn.
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    am 10.06.2015 18:05:56
    Außerdem passt dann diese Aussage wohl überhaupt nicht mehr:
    ferrato schrieb:
    Wenn Du die KH sagen wir um 20% reduzierst, müssen diese 20% aus den anderen Energielieferanten abgedeckt werden. Das heißt dann eben 20% mehr Fett, das ist für Diabetiker wegen der häufigen Notwendigkeit, Gewicht zu reduzieren, nicht sinnvoll, da Fett mehr als die doppelte Energiedichte als KH hat.



    Bearbeitet von User am 10.06.2015 18:07:46. Grund: .
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  • ferrato

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    am 10.06.2015 18:52:41
    hjt_Jürgen schrieb:
    Grad mal zur Erinnerung aus dem anderen Thread (jaaa, aus dem Internet abgeschrieben!):



    Was habe ich gesagt? Da ist Jürgen schon mit einem unerwünschten, weil nichts zur sachlichen Diskussion beitragenden Beitrags.
    Auf Dich trifft da ein schönes Zitat von Heinz Erhardt zu:
    Manche Menschen wollen glänzen, obwohl sie keinen Schimmer haben!

    Also, kein Kommentar dazu.
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    am 10.06.2015 19:01:57
    Du hast geschrieben, dass man mit einem größeren Fett-Anteil zwangsläufig zunimmt.

    Ich hab geschrieben, dass ich mit größerem Fettanteil erheblich abgenommen habe.

    Was hätte jemand sachlicher beitragen können?

    ------------------------------------------
    Wer eine andere Meinung als falsch und womöglich gar gefährlich kritisiert, und seine Kritik nicht in der Sache mit plausiblen Fakten begründet, hat wahrscheinlich keine Ahnung von der Sache und will ganz offensichtlich einfach nur verunsichern und stänkern ;)
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  • ferrato

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    am 10.06.2015 19:02:37
    Erwin1950 schrieb:
    Diese Empfehlung (50/30/20) habe ich mein ganzes Leben nicht gekannt und auch nicht wissentlich beachtet. Dennoch bin ich fast 65 geworden.
    In der täglichen Praxis beherzigt das sicherlich so gut wie überhaupt niemand. Man müsste beim Essen und Kochen immer mit der Feinwaage und einem Taschnrechner arbeiten. Die meisten Menschen essen doch nur so nach Gefühl und HUnger und achten---wenn sie es tun---langfristig auf ihr Gewicht und die Körperrundungen etc.

    Ich habe mir nun vorgenommen, weniger KH zu essen bzw. zumindest auch auf die mit hohem Glyx zu verzichten. Morgens esse ich Vollkornbrot mit FRischkäse, danach gibts Joghurt mit Haferflocken und Sonnenblumenkerne. Früher waren es Wurst und Marmelade. Nachmittags läuft es ähnlich.

    Mittags esse ich einfach weniger Kohlenhydrate. Was es stattdessen mehr gibt, hängt einfach davon ab, was es überhaupt gibt. GRundsätzlich spare ich nicht bei Gemüse, Salaten, Hülsenfrüchten etc. Die Portionen Kartoffeln, Nudeln(Vollkorn) oder Reis (Vollkorn) fallen nur etwas kleiner aus und ihre Volumenprozente sinken dadurch. Rechnen muss ich dabei nicht, das geht so nach der Methode PI mal Daumen. Funktioniert!! Mein Wissen über Mathematik brauche ich dazu überhaupt nicht, noch nicht mal die Grundrechenarten. Da ich abnehmen möchte, bemühe ich mich um eine negative Energiebilanz. D.H.. Stramme Wanderungen und Radtouren, täglich. Das Resultat von alledem sehe ich dann an der Waage. Ich meine jetzt die Personenwaage, nicht die in der Küche. Da haben wir gar keine.



    Das ist doch völlig in Ordnung, wenn Du das so möchtest. Du hast mich ja nur gefragt, wie das mit den hypothetischen 20% zustande kommt. Ich wollte es Dir nur beantworten. Und dieses (50/30/20) war vielleicht etwas irreführend geschrieben, das gebe ich zu. Es bezieht sich auf die Ernährungsempfehlungen der DGE/DDG und heißt genau genommen:
    50% der Nährstoffe sollen aus Kohlenhydraten, 30% aus Fett und 20% aus Eiweiß kommen.
    Und ich betone nochmal, ich will absolut niemanden zu irgend einer Ernährungsform überreden, das liegt mir fern. Mich stört nur, wenn jemand permanent für eine Kostform Werbung macht und nicht darauf hinweist, dass es sich dabei NICHT um die allgemein gültige handelt.
    Hätte Jürgen beispielsweise dem Sinn nach geschrieben, "Ich ernähre mich nach LCHF, das entspricht zwar nicht den derzeitigen Empfehlungen von Ernährungsfachleuten aber ich komme damit klar und habe keine Probleme damit" hätte ich absolut nichts dagegen geschrieben.
  • ferrato

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    am 10.06.2015 19:18:47
    Rainer schrieb:

    @Ferrato,
    jetzt musst du mir nur noch erklären, wie dich die Kalorien aus Fett dickker machen sollen als die gleiche Menge Kalorien aus KH. Das ist entweder höhere Mathematik, die ich nicht mehr verstehen kann, oder es ist einfach nur Blödsinn.



    Nein, da hast Du etwas falsch verstanden. Eine bestimmte Menge Kalorien aus Fett macht natürlich nicht dicker als die gleiche Anzahl Kalorien aus Kohlenhydraten. Aber es ging ja hier primär um den Ausgleich der weggelassenen Kalorien aus Kohlenhydraten. Wenn man sie nicht ausgleicht, isst man weniger als erforderlich, gleicht man sie aus, kann das ja nur durch Fett oder Eiweiß geschehen. 100% sind nun mal 100%. Dass die Menge Fett, die ich zum Ausgleich brauche, eine geringere Masse hat, ist ja wegen der höheren Energiedichte zwangsläufig.
    Was Ernährungsfachleute aber kritisch für Diabetiker sehen, ist eben der jetzt höhere Fettanteil der Nahrung, denn:
    Ein steigender Gesamtfettkonsum
    - erhöht mit wahrscheinlicher Evidenz das Adipositasrisiko
    - erhöht mit überzeugender Evidenz das Risiko für eine Fettstoffwechselstörung
    (Zitiert aus der Leitlinie Fett der DGE, Seite 11)

    Und ein Ausgleich durch Energie aus Eiweiß ist wegen der möglichen Nierenschädigung (weil bei Diabetikern oft schon vorbelastet) auch nicht erwünscht.
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    am 10.06.2015 20:08:50
    Machen wir doch mal ein konkretes Beipiel:

    Nehmen wir einen ordentlich empfohlenen DGE-Mittagsteller mit 50/30/20 für einen deutlich übergewichtigen Typ2. Dieser volle Teller ist zwar voll DGE-gesund, nur um ein Viertel an Kalorien zu voll für das betroffene Normalgewicht.

    Das Normalgewicht will der Betroffene gerne erreichen. Und wo er eh etwas für seinen BZ tun will, ersetzt er die DGE-gesunde 50% kcal Stärke-KH-Beilage auf dem zu kcal-haltigen Teller durch Gemüse mit passend sättigendem Gewicht und nur 25% kcal. Das ist ein ganz einfaches LOGI-Beispiel.

    Und nun hat er damit ohne 1 Gramm mehr an Fett und ohne 1 Gramm mehr an Eiweiß als auf dem DGE-gesunden Teller oben plötzlich gefährlich DGE-ungesund viel Fett und viel Eiweiß auf dem Teller.
    Und das nur, weil das 50/30/20 Verhältnis wegen der wenigeren kcal nicht mehr stimmt :(



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    Bearbeitet von User am 10.06.2015 20:21:32. Grund: Ergänzung
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