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V.a. Diabetes Typ 1 - Viele Fragen und Sorgen!
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ferrato
Rang: Gastam 10.06.2015 18:52:41
hjt_Jürgen schrieb:
Grad mal zur Erinnerung aus dem anderen Thread (jaaa, aus dem Internet abgeschrieben!):
Was habe ich gesagt? Da ist Jürgen schon mit einem unerwünschten, weil nichts zur sachlichen Diskussion beitragenden Beitrags.
Auf Dich trifft da ein schönes Zitat von Heinz Erhardt zu:
Manche Menschen wollen glänzen, obwohl sie keinen Schimmer haben!
Also, kein Kommentar dazu.
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am 10.06.2015 19:01:57
Du hast geschrieben, dass man mit einem größeren Fett-Anteil zwangsläufig zunimmt.
Ich hab geschrieben, dass ich mit größerem Fettanteil erheblich abgenommen habe.
Was hätte jemand sachlicher beitragen können?
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Wer eine andere Meinung als falsch und womöglich gar gefährlich kritisiert, und seine Kritik nicht in der Sache mit plausiblen Fakten begründet, hat wahrscheinlich keine Ahnung von der Sache und will ganz offensichtlich einfach nur verunsichern und stänkern ;)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
ferrato
Rang: Gastam 10.06.2015 19:02:37
Erwin1950 schrieb:
Diese Empfehlung (50/30/20) habe ich mein ganzes Leben nicht gekannt und auch nicht wissentlich beachtet. Dennoch bin ich fast 65 geworden.
In der täglichen Praxis beherzigt das sicherlich so gut wie überhaupt niemand. Man müsste beim Essen und Kochen immer mit der Feinwaage und einem Taschnrechner arbeiten. Die meisten Menschen essen doch nur so nach Gefühl und HUnger und achten---wenn sie es tun---langfristig auf ihr Gewicht und die Körperrundungen etc.
Ich habe mir nun vorgenommen, weniger KH zu essen bzw. zumindest auch auf die mit hohem Glyx zu verzichten. Morgens esse ich Vollkornbrot mit FRischkäse, danach gibts Joghurt mit Haferflocken und Sonnenblumenkerne. Früher waren es Wurst und Marmelade. Nachmittags läuft es ähnlich.
Mittags esse ich einfach weniger Kohlenhydrate. Was es stattdessen mehr gibt, hängt einfach davon ab, was es überhaupt gibt. GRundsätzlich spare ich nicht bei Gemüse, Salaten, Hülsenfrüchten etc. Die Portionen Kartoffeln, Nudeln(Vollkorn) oder Reis (Vollkorn) fallen nur etwas kleiner aus und ihre Volumenprozente sinken dadurch. Rechnen muss ich dabei nicht, das geht so nach der Methode PI mal Daumen. Funktioniert!! Mein Wissen über Mathematik brauche ich dazu überhaupt nicht, noch nicht mal die Grundrechenarten. Da ich abnehmen möchte, bemühe ich mich um eine negative Energiebilanz. D.H.. Stramme Wanderungen und Radtouren, täglich. Das Resultat von alledem sehe ich dann an der Waage. Ich meine jetzt die Personenwaage, nicht die in der Küche. Da haben wir gar keine.
Das ist doch völlig in Ordnung, wenn Du das so möchtest. Du hast mich ja nur gefragt, wie das mit den hypothetischen 20% zustande kommt. Ich wollte es Dir nur beantworten. Und dieses (50/30/20) war vielleicht etwas irreführend geschrieben, das gebe ich zu. Es bezieht sich auf die Ernährungsempfehlungen der DGE/DDG und heißt genau genommen:
50% der Nährstoffe sollen aus Kohlenhydraten, 30% aus Fett und 20% aus Eiweiß kommen.
Und ich betone nochmal, ich will absolut niemanden zu irgend einer Ernährungsform überreden, das liegt mir fern. Mich stört nur, wenn jemand permanent für eine Kostform Werbung macht und nicht darauf hinweist, dass es sich dabei NICHT um die allgemein gültige handelt.
Hätte Jürgen beispielsweise dem Sinn nach geschrieben, "Ich ernähre mich nach LCHF, das entspricht zwar nicht den derzeitigen Empfehlungen von Ernährungsfachleuten aber ich komme damit klar und habe keine Probleme damit" hätte ich absolut nichts dagegen geschrieben. -
ferrato
Rang: Gastam 10.06.2015 19:18:47
Rainer schrieb:
@Ferrato,
jetzt musst du mir nur noch erklären, wie dich die Kalorien aus Fett dickker machen sollen als die gleiche Menge Kalorien aus KH. Das ist entweder höhere Mathematik, die ich nicht mehr verstehen kann, oder es ist einfach nur Blödsinn.
Nein, da hast Du etwas falsch verstanden. Eine bestimmte Menge Kalorien aus Fett macht natürlich nicht dicker als die gleiche Anzahl Kalorien aus Kohlenhydraten. Aber es ging ja hier primär um den Ausgleich der weggelassenen Kalorien aus Kohlenhydraten. Wenn man sie nicht ausgleicht, isst man weniger als erforderlich, gleicht man sie aus, kann das ja nur durch Fett oder Eiweiß geschehen. 100% sind nun mal 100%. Dass die Menge Fett, die ich zum Ausgleich brauche, eine geringere Masse hat, ist ja wegen der höheren Energiedichte zwangsläufig.
Was Ernährungsfachleute aber kritisch für Diabetiker sehen, ist eben der jetzt höhere Fettanteil der Nahrung, denn:
Ein steigender Gesamtfettkonsum
- erhöht mit wahrscheinlicher Evidenz das Adipositasrisiko
- erhöht mit überzeugender Evidenz das Risiko für eine Fettstoffwechselstörung
(Zitiert aus der Leitlinie Fett der DGE, Seite 11)
Und ein Ausgleich durch Energie aus Eiweiß ist wegen der möglichen Nierenschädigung (weil bei Diabetikern oft schon vorbelastet) auch nicht erwünscht.
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am 10.06.2015 20:08:50
Machen wir doch mal ein konkretes Beipiel:
Nehmen wir einen ordentlich empfohlenen DGE-Mittagsteller mit 50/30/20 für einen deutlich übergewichtigen Typ2. Dieser volle Teller ist zwar voll DGE-gesund, nur um ein Viertel an Kalorien zu voll für das betroffene Normalgewicht.
Das Normalgewicht will der Betroffene gerne erreichen. Und wo er eh etwas für seinen BZ tun will, ersetzt er die DGE-gesunde 50% kcal Stärke-KH-Beilage auf dem zu kcal-haltigen Teller durch Gemüse mit passend sättigendem Gewicht und nur 25% kcal. Das ist ein ganz einfaches LOGI-Beispiel.
Und nun hat er damit ohne 1 Gramm mehr an Fett und ohne 1 Gramm mehr an Eiweiß als auf dem DGE-gesunden Teller oben plötzlich gefährlich DGE-ungesund viel Fett und viel Eiweiß auf dem Teller.
Und das nur, weil das 50/30/20 Verhältnis wegen der wenigeren kcal nicht mehr stimmt :(
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Wer eine andere Meinung als falsch und womöglich gar gefährlich kritisiert, und seine Kritik nicht in der Sache mit plausiblen Fakten begründet, hat wahrscheinlich keine Ahnung von der Sache und will ganz offensichtlich einfach nur verunsichern und stänkern ;)
Bearbeitet von User am 10.06.2015 20:21:32. Grund: Ergänzung2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
ferrato
Rang: Gastam 10.06.2015 21:54:17
hjt_Jürgen schrieb:
Machen wir doch mal ein konkretes Beipiel:
Nehmen wir einen ordentlich empfohlenen DGE-Mittagsteller mit 50/30/20 für einen deutlich übergewichtigen Typ2. Dieser volle Teller ist zwar voll DGE-gesund, nur um ein Viertel an Kalorien zu voll für das betroffene Normalgewicht.
Das Normalgewicht will der Betroffene gerne erreichen. Und wo er eh etwas für seinen BZ tun will, ersetzt er die DGE-gesunde 50% kcal Stärke-KH-Beilage auf dem zu kcal-haltigen Teller durch Gemüse mit passend sättigendem Gewicht und nur 25% kcal. Das ist ein ganz einfaches LOGI-Beispiel.
Und nun hat er damit ohne 1 Gramm mehr an Fett und ohne 1 Gramm mehr an Eiweiß als auf dem DGE-gesunden Teller oben plötzlich gefährlich DGE-ungesund viel Fett und viel Eiweiß auf dem Teller.
Und das nur, weil das 50/30/20 Verhältnis wegen der wenigeren kcal nicht mehr stimmt :(
Dein Beispiel hinkt, denn es geht in dieser Diskussion nicht um jemand, der abnehmen will sondern darum, ob die Ernährungsempfehlungen der DGE nach der Regel 50/30/20 besser sind als die Regeln nach LOGI z.B. 20/50/30 oder ähnlich KH reduziert. Und allein daran siehst Du, dass eine Reduktion von KH zwangsläufig eine Erhöhung des Fett und/oder Eiweißgehalts nach sich ziehen. Unabhängig, auf welche Gesamt-Kalorienzahl Du das beziehst. Denn die 100% können 1000; 1500; 2000 oder was auch immer an Kalorien bedeuten. Bei der Diskussion um LOGI oder LCHF oder DGE geht es IMMER um das Verhältnis der Nährstoffquellen zueinander.
Mit diesem Beispiel willst Du die Diskussion nur wieder in eine andere Richtung lenken, darum
Kein weiterer Kommentar dazu.
Bearbeitet von User am 10.06.2015 21:57:01. Grund: Nachtrag -
am 10.06.2015 22:38:28
ferrato schrieb:
Dein Beispiel hinkt, denn es geht in dieser Diskussion nicht um jemand, der abnehmen will ...
Ok, unser Beispiel-Mensch hat ja JETZT auch sein angestrebtes Normalgewicht erreicht.
Und wenn die Gefahren zuträfen, vor denen Du mit der Abweichung vom DGE-Verhältnis warnst,
- müsste spätestens ab JETZT die ursprünglich gesunde und nicht veränderte Eiweißmenge seine Nieren schädigen!
- müsste spätestens ab JETZT die ursprünglich gesunde und nicht veränderte Fettmenge zur Gewichtszunahmen führen!
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Wer eine andere Meinung als falsch und womöglich gar gefährlich kritisiert, und seine Kritik nicht in der Sache mit plausiblen Fakten begründet, hat wahrscheinlich keine Ahnung von der Sache und will ganz offensichtlich einfach nur verunsichern und stänkern ;)
Bearbeitet von User am 10.06.2015 22:56:13. Grund: Ergänzung -
ferrato
Rang: Gastam 10.06.2015 23:03:50
hjt_Jürgen schrieb:
ferrato schrieb:
Dein Beispiel hinkt, denn es geht in dieser Diskussion nicht um jemand, der abnehmen will ...
Ok, unser Beispiel-Mensch hat ja JETZT auch sein angestrebtes Normalgewicht erreicht.
Und wenn die Gefahren zuträfen, vor denen Du mit der Abweichung vom DGE-Verhältnis warnst,
- müsste ab JETZT die ursprünglich gesunde und nicht veränderte Eiweißmenge seine Nieren schädigen!
- müsste ab JETZT die ursprünglich gesunde und nicht veränderte Fettmenge zur Gewichtszunahmen führen!
Du greifst schon wieder den Boten wegen seiner Nachricht an! :-(
Ich behaupte das nicht, sondern das sind die Ergebnisse der Auswertung aller erreichbarer Studien durch die DGE, was ja deren Hauptaufgabe ist. Und Du weißt so gut wie ich, dass es sich hierbei IMMER lediglich um Wahrscheinlichkeiten handelt.
Zutreffend wäre also eher der Text:
Bei einer Abweichung vom DGE-Verhältnis zu Gunsten von Protein steigt die Wahrscheinlichkeit einer Nierenschädigung
Bei einer Abweichung zu Gunsten von Fett steigt das Risiko zuzunehmen.
Nochmal, das sind nicht meine Behauptungen, sondern die Ergebnisse aus vielen Studien. -
am 10.06.2015 23:51:51
ferrato schrieb:
Du greifst schon wieder den Boten wegen seiner Nachricht an! :-(
Genau das hab ich bislang immer zu vermeiden versucht: Ich hab immer nur die Schreibe kritisiert, nie die Schreiber/innen. Auch nicht Dich als Person. Ganz im Gegensatz zu einigen hier, die mir nicht einen Fehler/Widserspruch in meiner Argumentation nachgewiesen, sondern ohne jeden sachlichen Grund z.B. Altersstarrsinn, Geltungssucht, absolute Arroganz usw. vorgeworfen haben.
ferrato schrieb:
Ich behaupte das nicht, sondern das sind die Ergebnisse der Auswertung aller erreichbarer Studien durch die DGE, was ja deren Hauptaufgabe ist.
Die DGE ist keine Institution mit einer Aufgabe, sondern wie z.B. der ADAC ein eingetragener Verein, der die Ziele seines Vorstands verfolgt und zu nichts anderem verpflichtet ist.
ferrato schrieb:
Nochmal, das sind nicht meine Behauptungen, sondern die Ergebnisse aus vielen Studien.
Ich kann noch immer nicht verstehen, wie Du dich trotz vieler schon auf den ersten Blick völlig offensichtlicher Widersprüche und trotz einer zunehmenden Zahl von Studien mit positiver LC-Bewertung für so einen eingetragenen Verein als Bote engagieren magst.
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Wer eine andere Meinung als falsch und womöglich gar gefährlich kritisiert, und seine Kritik nicht in der Sache mit plausiblen Fakten begründet, hat wahrscheinlich keine Ahnung von der Sache und will ganz offensichtlich einfach nur verunsichern und stänkern ;)
Bearbeitet von User am 10.06.2015 23:53:25. Grund: Ergänzung1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Tino
Rang: Gastam 11.06.2015 07:18:44
hjt_Jürgen schrieb:
... sondern ohne jeden sachlichen Grund z.B. Altersstarrsinn, Geltungssucht, absolute Arroganz usw. vorgeworfen haben.
Mein lieber hjt_Jürgen, diese Plattform ist voll von blühenden Beispielen und sachlichen Gründen, welche den Vorwurf Starrsinn, Arroganz und vieles mehr untermauern. Fast täglich dokumentierst du erneut, dass diese Aussagen absolut zutreffend sind ....
Bearbeitet von User am 11.06.2015 07:19:23. Grund: . -
am 11.06.2015 10:38:29
Nein, es ist eher so, dass dein oberpeinliches und unkreatives Getrolle offenbarer wird angesichts der Geduld und Sachlichkeit von Jürgen. Da helfen auch deine inzestuösen Dankeschöns der immergleichen Familienangehörigen deiner Shitstormfraktion nicht weiter.
Dass ferrato sich aber so weit hat runterziehen lassen, finde ich fast ein bisschen schade. -
Tino
Rang: Gastam 11.06.2015 10:48:41
purea schrieb:
Nein, es ist eher so, dass dein oberpeinliches und unkreatives Getrolle offenbarer wird angesichts der Geduld und Sachlichkeit von Jürgen. Da helfen auch deine inzestuösen Dankeschöns der immergleichen Familienangehörigen deiner Shitstormfraktion nicht weiter.
Dass ferrato sich aber so weit hat runterziehen lassen, finde ich fast ein bisschen schade.
Welch scharfsinnige Gedanken und schöne Worte, Purebine. Dass für dich hjt_Jürgen der Inbegriff von Geduld und Sachlichkeit ist, ordne ich deiner geistigen Verfassung zu., -
ferrato
Rang: Gastam 11.06.2015 12:11:09
hjt_Jürgen schrieb:
Die DGE ist keine Institution mit einer Aufgabe, sondern wie z.B. der ADAC ein eingetragener Verein, der die Ziele seines Vorstands verfolgt und zu nichts anderem verpflichtet ist.
Vergleichen wir es doch lieber mit dem TÜV, der auch "nur" ein Verein ist, dessen Expertiese aber im ungünstigen Fall dazu führen kann, dass Dein Fahrzeug stillgelegt wird.
hjt_Jürgen schrieb:
Ich kann noch immer nicht verstehen, wie Du dich trotz vieler schon auf den ersten Blick völlig offensichtlicher Widersprüche und trotz einer zunehmenden Zahl von Studien mit positiver LC-Bewertung für so einen eingetragenen Verein als Bote engagieren magst.
Ich kann beim besten Willen keine Widersprüche erkennen, schon gar keine offensichtlichen. Und so, wie Du mich als Boten für die DGE hinstellst, kann ich mit dem gleichen Recht fragen, wieso Du Dich als Sprachrohr eines auf privaten Kommerz ausgelegten Diätapostels missbrauchen lässt. Diese Fragen sind aber akademisch, denn die Antwort ergibt sich aus der Argumentationskette von selbst, Du, weil Du von der Richtigkeit überzeugt bist, und Ich, weil ich von der Richtigkeit der DGE Empfehlungen überzeugt bin. -
am 11.06.2015 12:47:18
Tino schrieb:
Dass für dich hjt_Jürgen der Inbegriff von Geduld und Sachlichkeit ist
Im Vergleich zu dir? :DDD -
am 11.06.2015 15:52:41
ferrato schrieb:
Ich kann beim besten Willen keine Widersprüche erkennen, schon gar keine offensichtlichen.
Das oben durchgespielte Abnehmen-Modell trifft auf mehr als die Hälfte aller Typ2 zu, ist also völlig real. Und wenn nun so ein Dicker mit dem einfachen Weglassen von Stärke-KHs von seinem DGE-gesunden Teller und dadurch rein rechnerisch zunehmendem Fettanteil sein Normalgewicht erreicht, widerspricht dieser Erfolg (so wie auch ganz konkret meiner) doch völlig offensichtlich diametral der Kern-Behauptung der DGE, dass man mit prozentual größerem Fettanteil zunehmen müsse, oder?
Wenn LOGI/LC mit so einem offensichtlichen Widerspruch käme, würde ich selbst die Finger davon lassen und erst recht niemandem dazu raten.
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Wer eine andere Meinung als falsch und womöglich gar gefährlich kritisiert, und seine Kritik nicht in der Sache mit plausiblen Fakten begründet, hat wahrscheinlich keine Ahnung von der Sache und will ganz offensichtlich einfach nur verunsichern und stänkern ;) -
Tino
Rang: Gastam 11.06.2015 16:21:47
hjt_Jürgen schrieb:
Wenn LOGI/LC mit so einem offensichtlichen Widerspruch käme, würde ich selbst die Finger davon lassen und erst recht niemandem dazu raten.
Verständnisfrage:
Wird hier um Glaubensrichtungen gefightet? -
ferrato
Rang: Gastam 11.06.2015 17:12:50
hjt_Jürgen schrieb:
Das oben durchgespielte Abnehmen-Modell trifft auf mehr als die Hälfte aller Typ2 zu, ist also völlig real. Und wenn nun so ein Dicker mit dem einfachen Weglassen von Stärke-KHs von seinem DGE-gesunden Teller und dadurch rein rechnerisch zunehmendem Fettanteil sein Normalgewicht erreicht, widerspricht dieser Erfolg (so wie auch ganz konkret meiner) doch völlig offensichtlich diametral der Kern-Behauptung der DGE, dass man mit prozentual größerem Fettanteil zunehmen müsse, oder?
Nehmen wir doch ein anderes Beispiel: Dein hier zitierter "Dicker" hat auf seinem Mittagsteller eine überreichliche LOGI/LC Mahlzeit. Weil er mit dieser Kost feststellt, dass er durch die hohe Energiedichte des nun recht hohen Fettanteils immer weiter zunimmt, kommt er auf die Idee, mal etwas Fett wegzulassen und kommt so auf einen nun normal und durch die Anpassung der Nährstoffverteilung auf DGE Maß gesunden, vollwertigen Teller. Dann stellt er fest, dass er plötzlich abnimmt, das würde doch seinen Glauben an LOGI komplett zerstöten. Und Dein oben zitierter Widerspruch wird ruckzuck zu einem Widerspruch in der LOGI Theorie.
Du siehst, solche Rechenbeispiele sind kein Widerspruch sondern in beide Richtungen interpretierbar. Aber Deine Antwort ist schon wieder ein ablenken vom Thema, denn es ist ja völlig unstreitig, dass man bei positiver Energiebilanz zu und bei negativer Energiebilanz abnimmt. Und das völlig unabhängig von der Kostform.
Die Frage ist doch, ob eine nennenswerte Abweichung vom DGE Verhältnis 50/30/20 tatsächlich weitere Risiken birgt und die weitaus überwiegende Mehrzahl der Studien belegt das. Also lass bitte bei weiteren Beiträgen die Ablenkungsversuche in andere, hier nicht relevante Richtungen und bleib bitte beim Thema.
Bearbeitet von User am 11.06.2015 17:15:56. Grund: Nachtrag -
am 11.06.2015 23:04:46
als Nichtbetroffener - weder LOGI noch DGE - würd ich gern was dazwischen werfen.
Durchwühlt man mal das Internet (ja Tino, jetzt spitzt du wieder die Ohren) nach diversen Empfehlungen in welchem Verhältnis Kohlehydrate, Fett und Eiweiss bei der Ernährung stehen sollten! dann ergibt sich folgendes Bild:
KH / Fett / Eiweiß
die diversen Empfehlungen liegen im Bereich:
30-60 / 30-40/ 20-30
Dies sind alles nur Empfehlungen! Das heisst Abweichungen nach oben und unten sind da durchaus erlaubt.
Ergibt pi-mal-daumen: 25-65 / 25-45 / 15-35
Mal abgesehen davon dass sich Typ-2er nicht unbedingt willkürlich ernähren sollten leben wir leider in einer Zeit in der Empfehlungen, Richtlinien und Referenzwerte für manche schon sehr lebensbestimmend sind.
Der "Streit" über LOGI oder DGE ist für mich als geschätzter 10-20 / 40-60 / 30-60 Esser (BMI 23) irgendwie nicht ganz nachvollziehbar.
Liegt doch alles im "groben" Bereich.
Grüße H4
P.S. Mein subjektiv - oberflächlicher Eindruck der beiden Websites von GDE und LOGI fällt zugunsten DGE aus. DGE stellen mir besser dar wie sich die Referenzwerte zusammen setzen. Aber wie gesagt, so intensiv hab ich da nicht reingehorcht.
--- ich ernähre mich im Rahmen .... sagte Mona Lisa ;-) ---2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.06.2015 00:55:14
Zumal es ziemlich absurd ist, EINE Ernährungsform als unwiderrückbaren und absoluten Maßstab für DIE Ernährung zu postulieren, wie es ferrato hier tut. Da sagt schon der gesunde Menschenverstand, dass das so nicht hinhauen kann. Wie viele Unverträglichkeiten gibt es, die die DGE-Ernährung unzulässig machen? Wie sieht es bei Sportlern aus, z.B. im Kraftsportbereich? Wie sieht es bei Diabetikern aus? Bei Leuten mit Ulcerosa? Alle diese Gruppen müssen teilweise drastisch vom DGE-Standard abweichen. Und dass diese Leute das tun, ist richtig.
Das ist also immer auch individuell. Eine pauschale Richtigernährung kann es überhaupt nicht geben. Wenn jemand sagt "DIESE Ernährung ist die Richtige", dann ist das unverzüglich unglaubwürdig. Ich konnte bei Jürgen bisher nicht erkennen, dass er LOGI als die einzig Richtige Ernährungsform darstellt. Wohingegen ferrato recht naiv vermitteln möchte, dass DGE deshalb die Richtige sein muss, da es von x Fachleuten so gesehen wird.
Im Kontext der Gruppe der Diabetiker: Wer seine Ernährung nicht umstellt als Typ 2er, wie es ferrato gerne möchte, tut so, als wäre er gesund und angehöriger einer statistischen Gruppe, die von der DGE angenommen wird. Er/sie ernährt sich also an seiner individuellen Notwendigkeit vorbei. Kein guter Ratschlag!2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.06.2015 01:36:17
hi purea,
danke dass du das für mich geschrieben hast ;-) .... So sehe ich das auch.
Wenn man sich mit den Statistiken auseinander setzt dann relativieren sich die empfohlenen Werte noch einmal. So bringt man halt noch das Risiko oder die Lebenserwartung ins Spiel. x% höhere Lebenserwartung hört sich immer gut an, auch wenn es Unsinn für das einzelne Individuum ist.
Aus Sicht solcher Empfehlungen liegt meine derzeitige Lebenserwartung bei minus 50% ;-)
Um ein Missverständnis zu vermeiden ....
Ich verurteile die ganzen Ernährungsregeln überhaupt nicht. Sie machen in etlichen Fällen ja auch durchaus Sinn. Mich stört aber nur der hohe Stellenwert der uns (mir nicht) einsuggeriert wird. Vielen fällt garnicht mehr auf dass das Leben nicht nur aus Kohlehydraten, Fett und Sport besteht.
Ob Ferrato, Jürgen, Rainer oder (fast!) sonstwer nun Verfechter einer bestimmten Methode sind stört mich persönlich nun überhaupt nicht. Nur weil ich eine andere Einstellung habe muss ich mich nicht mit ihnen "anlegen". Im Gegenteil, die bei manchen Themen andere Meinung "inspiriert" mich eher um meine eigene Meinung wieder mal auf den Prüfstand zu stellen.
Wenn du etwas Öl fürs Feuer brauchst dann empfehle ich dir www.euleev.de
Gib als Suchbegriff DGE oder Worms (Logi) ein. ;-)
Grüße H4
---- Öl ist vielleicht etwas untertrieben gesagt. es ist eher Spiritus ----
Bearbeitet von User am 12.06.2015 01:44:32. Grund: Öl2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
ferrato
Rang: Gastam 12.06.2015 11:36:52
purea schrieb:
Zumal es ziemlich absurd ist, EINE Ernährungsform als unwiderrückbaren und absoluten Maßstab für DIE Ernährung zu postulieren, wie es ferrato hier tut......
Die Meinung eines Forentrolls interessiert mich genauso viel, wie Russlands Rübenernte. -
ferrato
Rang: Gastam 12.06.2015 11:51:01
Hallo H4,
ich habe immer geschrieben, dass sich jeder Ernähren kann, wie er will, das ist ja wohl selbstverständlich. Deine Kritik geht also eher in Richtung Jürgen, der ja permanent auf die Richtigkeit seiner Meinung beharrt. Und im Vertrauen, ich ernähre mich ja selbst nicht zu 100% nach den Regeln der DGE, in bestimmten Bereichen weiche ich auch davon ab.
Ich habe aber etwas dagegen, wenn jede(r) verunsicherte Neuling von diversen Seiten immer wieder auf diese Diätformen hingewiesen wird, wo es doch absolut sinnvoll wäre, diesen Usern den Rat zu geben, erst einmal auf ihre Ärzte zu hören, Schulungen mitzumachen und sich selbst ein Urteil zu bilden. Das würde im Fall einer Krankheit jeder machen. Nur bei der Ernährung funktioniert das nicht, da hier die persönlichen Vorlieben eine viel zu große Rolle spielen.
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am 12.06.2015 13:58:53
hallo ferrato,
da hab ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Ich wollte weder dich noch jürgen kritisieren. Mir ging es allein um "Sinn oder/und Unsinn" diverser Ernährungsvorschriften. okay?
Die Sache mit den Neulingen. Sicher hast du recht, man wird es aber kaum verhindern können wenn manche einem Irrglauben aufsitzen. Wenn nicht hier dann woanders.
Eigentlich setze ich bei einem Erwachsenen Menschen vorraus dass er fähig ist sich selbst richtig zu informieren. In der Realität ist das allerdings eher selten der Fall.
Ein Grund warum ich persönlich kaum Ratschläge gebe. Schon garnicht in Sachen Ernährung.
Eigentlich driften unsere Meinungen ja garnicht soweit auseinander. Meistens dreht es sich sowieso nur um "kosmetische" Diskussionen.
Grüße H4
--- willst du im Magen keine Gärung - pass auf mit der Ernährung ;-) ---
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Tino
Rang: Gastam 12.06.2015 14:07:51
havier schrieb:
Die Sache mit den Neulingen. Sicher hast du recht, man wird es aber kaum verhindern können wenn manche einem Irrglauben aufsitzen. Wenn nicht hier dann woanders.
Wobei das Risiko dazu hier doch wesentlich höher ist, als in moderierten Diabetesforen, in welchen Foren-Gurus, welche entsprechende Praktiken betreiben, in der Regel kein langes Überleben haben. -
am 12.06.2015 17:43:03
Tino schrieb:
Wobei das Risiko dazu hier doch wesentlich höher ist, als in moderierten Diabetesforen, in welchen Foren-Gurus, welche entsprechende Praktiken betreiben, in der Regel kein langes Überleben haben.
das ist allerdings wahr.
Ohne Moderation wird wohl kein ordentliches Forum auskommen, ich kenne zumindest keines.
Ich würde es auch durchaus begrüßen wenn sich hier zB. jemand als (ich sag mal) "ehrenamtlicher Regulator einsetzt". Allerdings sollte dieser auch gute Fachkenntnis haben um mit stichhaltigen Gegenargumenten den Neulingen zumindest aufzuzeigen dass man nicht alles für Richtig halten muss.
Ich will dir jetzt nicht auf die Füsse treten, aber was du und andere "Sheriffe" hier machen geht garnicht.
Es nützt einem Neuling überhaupt nichts wenn man nur ständig wiederholt dass dieser oder jener nur seinem Geltungstrieb nachgibt. Was soll der damit anfangen. Sich in einem unkontrollierten, öffentlichen Bereich ungefragt zum Aufpasser zu machen halte ich für ebenso gefährlich wie diejenigen die falsche Ratschläge verteilen. Ich denke bei sowas (leider) immer gleich ein wenig weiter und bin dann schnell bei Bürgerwehr und selbsternannten Blockwarten. (Die Vergangheit lässt Grüßen).
Wie schon gesagt, ich will dich damit auch garnicht angreifen da mich persönlich obiges garnicht tangiert. Ich bin alt genug dass ich mir unabhängig eine eigene Meinung bilden kann und wollte nur mal klarstellen wie ich darüber denke.
Ich glaube sogar dass man auch mit dir vernünftig reden kann. Wenn man will ;-)
Grüße
Havier
--- ab morgen nur noch zwischen Buffet und Liege am Strand oder Pool erreichbar ;-) ---2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.