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Was tun bei Prädiabetes?

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    am 16.07.2015 10:14:08
    Die möglichst frühe Diagnose schon von beginnendem Prädiabetes scheint hier ein-ig-e gewaltig umzutreiben. Warum?

    Was würdet Ihr bei dem selben Blutzucker-Verlauf wie anders machen oder z.B. dem Vater anders zu machen raten, wenn der Arzt dazu statt gesund Prädiabetes sagen würde? Und warum bräuchtet Ihr zu Eurem Andersmachen die ärztliche Diagnose?


    ----------------------------------------------
    Der Austausch über Erfahrungen und Behandlungen mit Diabetes ist völlig normal in einem funktionierenden Diabetes-Forum. Also alles um BZ und HBA1c, Bewegen, Essen, Medikamente und Dosierungen und medizinische Hintergründe usw.
    Kein Beitrag kann und will als Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose und Behandlung verstanden werden.
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    am 16.07.2015 10:24:39
    hjt_Jürgen schrieb:
    Die möglichst frühe Diagnose schon von beginnendem Prädiabetes scheint hier ein-ig-e gewaltig umzutreiben. Warum?

    Was würdet Ihr bei dem selben Blutzucker-Verlauf wie anders machen oder z.B. dem Vater anders zu machen raten, wenn der Arzt dazu statt gesund Prädiabetes sagen würde? Und warum bräuchtet Ihr zu Eurem Andersmachen die ärztliche Diagnose?


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    Verschon uns Jürgen!
    Warum sollte jemand mit einem HBA von 6,2 Prädiabetes haben?
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    am 16.07.2015 10:29:28
    ... da ja sowieso git: Gesunde Ernährung und viel Bewegung...

    Wer von unseren Profi-Prädiabetikern wird denn mit Produkten der Pharma-Industrie beglückt?
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    am 16.07.2015 10:38:22
    Warum lasst Ihr nicht einfach mal die antworten, die da so einen besonderen Wert drauf legen?


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    Der Austausch über Erfahrungen und Behandlungen mit Diabetes ist völlig normal in einem funktionierenden Diabetes-Forum. Also alles um BZ und HBA1c, Bewegen, Essen, Medikamente und Dosierungen und medizinische Hintergründe usw.
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    am 16.07.2015 10:56:35
    Hallo....ist vielleicht nicht die richtige Antwort auf die Frage...Aber wenn ich die Diagnose Prädiabetes bekommen hätte wäre ich heute um eins glücklicher..leider habe ich aber vor ca. 3,5 Monaten die Diagnose Diabetes mit einem Hba1c-wert mit 6,7 erhalten...Bin bis heute total unglücklich....Bin mittlerweile bei einem Hba1c-Wert von 5,6 mit quälender Ernährung. Habe 10 Kilo abgenommen.
    Aber zm Prädiabetes...Für mich wäre es einfacher mit der Diagnose Prädiabetes zu leben, dann dann könnte ich mit aller Kraft das Ruder rumreißen und Diabetes zu verhindern...Diabetes bekomme ich nicht weg.. Leider...

    LG Melanie
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    am 16.07.2015 11:21:38
    hjt_Jürgen schrieb:
    Warum lasst Ihr nicht einfach mal die antworten, die da so einen besonderen Wert drauf legen?


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    In einem Forum kann jeder antworten wenn er will.
    Warum eröffnest du nicht dein eigenes Forum, dann kannst du jeden rauswerfen, der nicht deiner Meinung ist.
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    am 16.07.2015 11:27:36
    famzimmy schrieb:
    Hallo....ist vielleicht nicht die richtige Antwort auf die Frage...Aber wenn ich die Diagnose Prädiabetes bekommen hätte wäre ich heute um eins glücklicher..leider habe ich aber vor ca. 3,5 Monaten die Diagnose Diabetes mit einem Hba1c-wert mit 6,7 erhalten...Bin bis heute total unglücklich....Bin mittlerweile bei einem Hba1c-Wert von 5,6 mit quälender Ernährung. Habe 10 Kilo abgenommen.
    Aber zm Prädiabetes...Für mich wäre es einfacher mit der Diagnose Prädiabetes zu leben, dann dann könnte ich mit aller Kraft das Ruder rumreißen und Diabetes zu verhindern...Diabetes bekomme ich nicht weg.. Leider...

    LG Melanie



    Mir war aufgrund familiärer Disposition klar, daß ich wohl Diabetes bekommen würde. Da hatte ich wohl auch Prädiabetes, obwohl es dieses Wort damals noch gar nicht gab,
    Ich hab mich vernünftig ernährt, war schlank und hab mich durchaus viel bewegt. Trotzdem war der Diabetes nicht aufzuhalten.
    Es ist sinnvoller sich mit seinem Diabetes zu arrangieren. Das ist nämlich - im Gegensatz zu vielen anderen - eine Krankheit, mit der man gut leben und auch alt werden kann.
    Wenn du deine Ernährung als quälend empfindest, dann machst du oder dein Arzt etwas falsch. Bestehe auf einer Ernährungsberatung.
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    am 16.07.2015 11:37:53
    EH schrieb:
    famzimmy schrieb:


    Mir war aufgrund familiärer Disposition klar, daß ich wohl Diabetes bekommen würde. Da hatte ich wohl auch Prädiabetes, obwohl es dieses Wort damals noch gar nicht gab,
    Ich hab mich vernünftig ernährt, war schlank und hab mich durchaus viel bewegt. Trotzdem war der Diabetes nicht aufzuhalten.
    Es ist sinnvoller sich mit seinem Diabetes zu arrangieren. Das ist nämlich - im Gegensatz zu vielen anderen - eine Krankheit, mit der man gut leben und auch alt werden kann.
    Wenn du deine Ernährung als quälend empfindest, dann machst du oder dein Arzt etwas falsch. Bestehe auf einer Ernährungsberatung.



    Hallo....ja meine Oma hatte auch Diabetes...Aber ich war leider nicht schlank..habe mir leider nie Gedanken darüber gemacht es jemals zu bekommen......Jetzt ist es zu spät...Aber ich weiß einfach nicht ob ich was falsch mache...Ich bin leider ein Kohlenhydrat-Liebhaber von daher quäle ich mich...Ich nehme zur Zeit Metformin und soll Diät machen (habe noch 20 Kilo vor mir bis zum Normalgewicht) und Brot usw. in Vollkornprodukten zu mir nehmen..Aber trotzdem bin ich ehrlich ich würde so gerne mal wieder Pizza, normale Nudeln oder einfach nur mal eine Schüssel Haferflocken mit Milch essen....Wenn ich es machen würde, dann hätte ich eine BZ von 180 ...das ist nicht gut...Also ich bin ehrlich..ich möchte gerne Weiße Brötchen essen und Marmelad usw....nicht den ganzen Tag natürlich....Also soviel dazu...zum quälen....Sogar Kochen ist für mich eine Qual..Einfach mal Kartoffeln mit Quark, Pfannekuchen, Milchreis...usw.... Möchte mal gerne wissen was andere Diabetiker am Tag so essen und Ihre BZ-Werte in Ordnung halten... ;0((( LG Melanie

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    am 16.07.2015 11:51:40
    Hallo Melanie,
    ich kann dich sehr gut verstehen, denn auch ich brauche Kohlehydrate. Nicht nur für meinen Seelenfrieden, sondern auch für meinen Magen, der streikt bei Low Carb.
    Zu allererst mußt du aufhören, dich wegen deines Diabetes schuldig zu fühlen. Man bekommt keinen Diabetes, bloß weil man nicht schlank ist, egal was all die sog. "Fachleute" behaupten. Abnehmen ist natürlich gut, aber laß es langsam angehen. Warum solltest du nicht einmal Kartoffeln mit Quark essen oder eine (kleine) Portion Nudeln, auch ein Pfannkuchen sollte drin sein. Dazu mußt du dir einen Sport suchen, der dir zusagt und den du regelmäßig ausführen kannst. Z.B. mit dem Rad zum Einkaufen fahren statt mit dem Auto. Du mußt den Diabetes in dein Leben einbauen.
    Bist du bei deinem Hausarzt in Behandlung? Wenn ja, dann bestehe darauf, zu einem Diabetologen überwiesen zu werden. Wenn du schon bei einem Diabetologen sein solltest, dann sprich ihn auf die verschiedenen Möglichkeiten, die BZ-Werte im Zaum zu halten an. Metformin ist bei weitem nicht die einzige Möglichkeit. Und auf jeden Fall mußt du eine Schulung und eine Ernährungsberatung machen.
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    am 16.07.2015 11:53:41
    @famzimmy

    Auch mit Prädiabetes wäre Dein Leben anders geworden!

    Typ 2 mit seinen ganzen Spielarten bedeutet eben Einschnitte - oder auch nicht!
    Es kommt doch auch stark drauf an, was man drauß macht.

    Genieß doch einfach den Umstand, fitter und beweglicher zu werden!

    Und die Sache mit den Kohlenhydraten – weniger und dafür mit vieeeeel mehr Genuß!

    Ganz ehrlich: Sonntags sündige ich. Nicht übermäßig, aber ein helles Brötchen mit Marmelade MUSS.
    Dafür gibt's hinterher eben einen langen Spaziergang ;-) Ist auch was tolles!
  • Diabmonarch

    Rang: Gast
    am 16.07.2015 12:13:08
    Und die Sache mit den Kohlenhydraten – weniger und dafür mit vieeeeel mehr Genuß!

    Richtig, Kohledydrate werden gegessen, niemals gezählt oder gar berechnet! :-)
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    am 16.07.2015 12:14:56
    Hallo...vielen dank für die Antwort....Also mit dem Sport funktioniert super...Ich fahre Rad und gehe Schwimmen. Bin bei einem Diabeteologen und Ernährungsberater in Behandlung...Mit dem hatte ich schon mehrere Gespräche. Er sagte letztens ich solle mein Diabetes erstmal vergessen und Abnehmen. Er hatte Blut abgenommen und festgestellt das ich eine große Insulinresistenz habe. (41 insulin war der Wert, hatte nüchtern auf meinem Gerät einen BZ von 100 und er wohl 140 aus der Vene???) Ich sollte abnehmen und die Insulinresistenz soll durchbrochen werden... Zu den Nudeln und Kartofflen alles kein Problem....Esse ich auch aber ich gebe mal ein Beispiel.. Wenn ich morgens ein Vollkornbrötchen mit Käse und Wurstbelag esse habe ich einen BZ von ca. 160/150 eine Std. danach..Ja mit einem Spaziergang würde er deutlich niedrieger liegen, geht aber nicht weil ich Computerarbeit zu erledigen habe. Mein Diabetologe winkt ab und meint die Werte wären in Ordnung, nur das er sich erst nach gut 2 Std. abbaut interessiert ihn auch nicht. ( Heute auch wieder...bin jetzt nach zwei Std. bei 140 ohne Bewegung nach einer Std. war er bei 160) So also habe ich ein schlechtes Gewissen Kohlenhydrate zu essen...So wenn ich dann mal Kartoffeln mit Spiegelei esse dann noch einen Salat werde ich eben von ca. 100 Gr. Kartoffeln nicht so satt...Wenn ich mehr nehme dann wieder hohen BZ. Also esse ich mehr Salat und zwei Eier...Trotzdem werde ich nicht ganz so satt. An Medikamente soll ich nicht mehr nehmen...nehme diese nur wegen der Insulinresistzen. Sonst hätte ich kein Metformin bekommen. Auch mit meinem Hausdoc hatte ich schon gesprochen..er sieht es genau so...Also was soll ich machen...Also muss ich verzichten...Dann finde ich es schwer einen ausgewogenen Plan zu finden für den ganzen Tag. Etwas zu kochen ohne KH geht ganz gut aber jeden Mittag Salat und mal eine Sch. Brot dazu ...Wie gesagt ich wüsste nich was ich sonst essen könnte..Früher habe ich Obstsalat mit Joghurt, Haferflocken, mal ein Mürbchen usw. Mittags gegessen und abends gekocht...das geht alles nicht mehr...Von daher..ich habe irgendwie keine Lösung...Mir fällt es soo schwer Mittags eine Mahlzeit zu finden die den BZ nicht so hoch ansteigen lässt mich aber über mittag satt zu machen...Außer Salat. LG
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    Mitglied seit: 09.04.2015
    am 16.07.2015 12:16:53
    Bin bei einem Diabeteologen und Ernährungsberater in Behandlung...

    Wollte sagen das er auch Ernährungsmediziner ist...Habe keine Ernährungsberatung!!!

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    am 16.07.2015 12:20:41
    famzimmy
    Ich habe zwar kein Typ 2 sondern Typ 1, aber ich esse was, wann und wie viel ich will. Solange ich passend dazu spritze und gute BZ-Werte habe, ist doch alles gut. Oder nicht?
    Ja klar, eine normale Diät musst du wohl durchhalten. Aber was spricht dagegen sich normal zu ernähren, sobald das Normalgewicht erreicht ist? (sorry hab keine Ahnung von Typ 2)
    Also ich mein ich würd das so verstehen, dass die Diät nur dem Abnehmen dient, oder?

    Ich glaube das hat mit Jürgens ursprünglichem Thema gar nichts mehr zu tun :D
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    am 16.07.2015 12:24:52
    Hallo Lydia...ich kann das leider nicht wegspritzen, ja ich muss Diät halten, aber auch die Menge an KH beachten. Wenn ich 100Gr. Kartoffeln esse dann habe ich nicht so einen hohen BZ als wenn ich 150Gr. esse. Und 100 Gr. gekochte Nudeln sind super wenig..Also kann ich mich leider nicht so satt essen. Und genau so ist es mit Weißmehl, das soll ich meiden, also nicht mal ein Mürbchen. Von daher...Mein Diabetologe sagt immer "die Menge macht das Gift"

    Sorry, ja mit Jürgens Thema hat das nichts mehr zu tun! LG Melanie
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    am 16.07.2015 12:29:37
    TypEinser schrieb:
    @famzimmy

    Auch mit Prädiabetes wäre Dein Leben anders geworden!

    Typ 2 mit seinen ganzen Spielarten bedeutet eben Einschnitte - oder auch nicht!
    Es kommt doch auch stark drauf an, was man drauß macht.

    Genieß doch einfach den Umstand, fitter und beweglicher zu werden!

    Und die Sache mit den Kohlenhydraten – weniger und dafür mit vieeeeel mehr Genuß!

    Ganz ehrlich: Sonntags sündige ich. Nicht übermäßig, aber ein helles Brötchen mit Marmelade MUSS.
    Dafür gibt's hinterher eben einen langen Spaziergang ;-) Ist auch was tolles!



    Hallo..Ja du hast schon Recht, es ist toll fitter zu werden. Das problem ist einfach die Akzeptanz und eben die Auswahl an Essen. Aber eben immer darauf zu achten was man wann isst. Wenn ich unterwegs bin etwas zu finden das für mich "gut" ist usw. Ich finde es wirklich schwer. Und ich möchte auch gerne mehr positiv sehen, ich kann es irgendwie nicht. Sorry aber danke fürs gute Zureden!!!
    LG Melanie
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    am 16.07.2015 12:35:04
    famzimmy schrieb:
    [Das problem ist einfach die Akzeptanz und eben die Auswahl an Essen. Aber eben immer darauf zu achten was man wann isst. Wenn ich unterwegs bin etwas zu finden das für mich "gut" ist usw. Ich finde es wirklich schwer. Und ich möchte auch gerne mehr positiv sehen, ich kann es irgendwie nicht. Sorry aber danke fürs gute Zureden!!!
    LG Melanie




    Vor dem Hauptgang ein netter Salat und ein großes Glas Wasser – das machen etliche mir bekannte Typ2.

    Und das mit der Akzeptanz... ich habe mir abgewöhnt mich über den "Zucker" aufzuregen. Bringt einen nicht weiter, sorgt unter Umständen für höhere Werte und macht nichts rückgängig.

    Auch für unterwegs wirst Du sehr viele leckere Sachen finden!
    Nutze die Energie, die Du auf's "rummotzen" verbrauchst lieber dazu, neue Sachen zu entdecken.
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    am 16.07.2015 12:36:51
    Naja, von Salat wird man natürlich nicht satt, aber mit einer Portion Schinken dazu sieht die Sache schon wieder anders aus.
    Hast du schon mal daran gedacht, dich mit Gemüse anzufreunden? Da gibt es viele Möglichkeiten, von Eintopf bis Auflauf. Ist vielleicht nicht so ganz dein Geschmack, aber davon kannst du dich satt essen.
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    am 16.07.2015 12:43:17
    EH schrieb:
    Naja, von Salat wird man natürlich nicht satt, aber mit einer Portion Schinken dazu sieht die Sache schon wieder anders aus.
    Hast du schon mal daran gedacht, dich mit Gemüse anzufreunden? Da gibt es viele Möglichkeiten, von Eintopf bis Auflauf. Ist vielleicht nicht so ganz dein Geschmack, aber davon kannst du dich satt essen.



    Hallo...ja alles das esse ich auch...Eben zu sagen heute möchte ich mal kein Salat oder Gemüse essen...Das ist es was mir Probleme bereitet. Wie gesagt, auch gestern gab es Blumenkohl, zu Abend aber ich brauche Ideen für Mittags....Das fällt mir sehr schwer. Heute Abend gibt es Salat mit Hähnchen. Aber was esse ich gleich dann??? Wieder Salat??? Und kocht ihr dann zwei mal am Tag??? Heute hätte ich Lust auf Obstsalat..Aber geht ja nun nicht mehr! LG Melanie
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    am 16.07.2015 12:54:20
    Warum sollte ein Obstsalat nicht gehen? Es müssen ja keine Trauben und Bananen drin sein.
    Ich denke, du solltest dich wirklich mal beraten lassen. Ich finde es nicht richtig, dir zu sagen "mach Diät" ohne daß man dir sagt wie. Erkundige dich mal bei deiner Krankenkasse.
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    am 16.07.2015 13:07:20
    EH schrieb:
    Warum sollte ein Obstsalat nicht gehen? Es müssen ja keine Trauben und Bananen drin sein.
    Ich denke, du solltest dich wirklich mal beraten lassen. Ich finde es nicht richtig, dir zu sagen "mach Diät" ohne daß man dir sagt wie. Erkundige dich mal bei deiner Krankenkasse.



    Aber was ist dann mit meinem BZ??? LG Melanie
  • Tino

    Rang: Gast
    am 16.07.2015 13:07:30
    hjt_Jürgen schrieb:
    Die möglichst frühe Diagnose schon von beginnendem Prädiabetes scheint hier ein-ig-e gewaltig umzutreiben. Warum?

    Was würdet Ihr bei dem selben Blutzucker-Verlauf wie anders machen oder z.B. dem Vater anders zu machen raten, wenn der Arzt dazu statt gesund Prädiabetes sagen würde? Und warum bräuchtet Ihr zu Eurem Andersmachen die ärztliche Diagnose?


    Einfach toll, dass hjt-Jürgen hier einen absolut trollgeeigneten Thread eröffnet hat.
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    am 16.07.2015 14:06:48
    famzimmy schrieb:
    EH schrieb:
    Warum sollte ein Obstsalat nicht gehen? Es müssen ja keine Trauben und Bananen drin sein.
    Ich denke, du solltest dich wirklich mal beraten lassen. Ich finde es nicht richtig, dir zu sagen "mach Diät" ohne daß man dir sagt wie. Erkundige dich mal bei deiner Krankenkasse.



    Aber was ist dann mit meinem BZ??? LG Melanie



    Er wird ansteigen, aber nicht schnell, sondern nur langsam. Deshalb hat man ja früher auch Diabetikern empfohlen, Fruchtzucker zu verwenden, Davon ist man mittlerweile abgekommen, aber natürlich ist der Obstzucker in den Früchten durchaus verträglich. Es werden also durch das Obst keine hohen Blutzuckerspitzen entstehen.
    Als Dressing verschlage ich dazu immer zwei Eidotter und gebe einen Schuß Amaretto dazu. Wenn du willst, kannst du das Ganze auch mit Süßstoff versetzen.

    Man kann nicht essen ohne daß der BZ davon in irgendeiner Weise betroffen wird. Man muß Blutzucker und schnelle Anstiege des BZ zu vermeiden. Es gibt langsame und schnelle KH (glykämischer Index), das zu wissen ist für einen Diabetiker wichtig.
    Bearbeitet von User am 16.07.2015 14:09:26. Grund: ,
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    am 16.07.2015 14:14:46
    EH schrieb:
    famzimmy schrieb:
    EH schrieb:
    Warum sollte ein Obstsalat nicht gehen? Es müssen ja keine Trauben und Bananen drin sein.
    Ich denke, du solltest dich wirklich mal beraten lassen. Ich finde es nicht richtig, dir zu sagen "mach Diät" ohne daß man dir sagt wie. Erkundige dich mal bei deiner Krankenkasse.



    Aber was ist dann mit meinem BZ??? LG Melanie



    Er wird ansteigen, aber nicht schnell, sondern nur langsam. Deshalb hat man ja früher auch Diabetikern empfohlen, Fruchtzucker zu verwenden, Davon ist man mittlerweile abgekommen, aber natürlich ist der Obstzucker in den Früchten durchaus verträglich. Es werden also durch das Obst keine hohen Blutzuckerspitzen entstehen.
    Als Dressing verschlage ich dazu immer zwei Eidotter und gebe einen Schuß Amaretto dazu. Wenn du willst, kannst du das Ganze auch mit Süßstoff versetzen.

    Man kann nicht essen ohne daß der BZ davon in irgendeiner Weise betroffen wird. Man muß Blutzucker und schnelle Anstiege des BZ zu vermeiden. Es gibt langsame und schnelle KH (glykämischer Index), das zu wissen ist für einen Diabetiker wichtig.



    Vielen Dank für den Tip, also Obst gab es grade nicht sondern böse kernige Vollkorn Haferflocken...mal sehen, angeblich darf ich diese essen sagt mein Doc, dazu etwas milch..Klar wird er ansteigen aber wenn er nur auf 140 käme wäre ich zufrieden meist geht er auf 160 bei solchen Lebensmitteln und wenn ich dann heute noch zu Hause gefesselt bin und sitze weil ich einiges am Computer zu erledigen habe baut er sich nur schwer ab....Das macht mich fertig...Ich denke dann immer wenn er nur auf 160 ginge und sich dann innerhalb von zwei Std. auf 120 abbauen würde wäre ich soweit zufrieden...dem ist aber nicht so...klar jetzt ein Spaziergang und schwups wäre es gegessen...Am 28.07. habe ich wieder einen Termin bei meinem Doc. werde das mit der Ernährungsberatung ansprechen...
    LG und vielen Dank Melanie
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    am 16.07.2015 14:39:24
    In meinem vorherigen Beitrag muß es heißen "Blutzuckerspitzen", nicht nur "Blutzucker" - Tut mir leid.

    Du kannst nicht erwarten, daß dein BZ so funktioniert wie bei einem Gesunden. Es gibt mittlerweile viele Medikamente, die dir bei einem gesunden BZ Verlauf helfen können. Leider weiß ich darüber nicht so genau Bescheid, weil es zu meiner Zeit nur Sulfonylharnstoffe gab, die die BSD nur auspowern, da gibt es heute andere Möglichkeiten. Ich spritze jetzt Insulin und es war für mich wirklich eine ungeheure Verbesserung der Lebensqualität als ich endlich Insulin spritzen konnte.
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    am 16.07.2015 15:01:37
    EH schrieb:
    In meinem vorherigen Beitrag muß es heißen "Blutzuckerspitzen", nicht nur "Blutzucker" - Tut mir leid.

    Du kannst nicht erwarten, daß dein BZ so funktioniert wie bei einem Gesunden. Es gibt mittlerweile viele Medikamente, die dir bei einem gesunden BZ Verlauf helfen können. Leider weiß ich darüber nicht so genau Bescheid, weil es zu meiner Zeit nur Sulfonylharnstoffe gab, die die BSD nur auspowern, da gibt es heute andere Möglichkeiten. Ich spritze jetzt Insulin und es war für mich wirklich eine ungeheure Verbesserung der Lebensqualität als ich endlich Insulin spritzen konnte.



    Ich weiß das ich es nicht erwarten kann...aber ich habe ja schon mehrmals mit meinem Doc drüber gesprochen...er winkt nur ab und sieht eigentlich bei einem Hba1c-wert von 5,6 keinen weiteren Behandlungsbedarf. Wenn ich ihm von 160 BZ-Spitzen erzähle sagt er ist nicht weiter schlimm und alles ist gut...Habe ihn auf Insulin angesprochen da lachte er nur...Naja ich kenne mich trotz Schulung (wo fast nur über Folgekrankheiten gesprochen wurde) mich mit Diabetes nicht so gut aus..Ich versuche mir alles zu erlesen und stelle dann meinem Doc die Fragen. Wenn ich dann aber lese man sollte bei einem 140 Wert innerhalb einer Std. bleiben und nach zwei Std. 120 haben dann macht es mir eben Angst. Dann sage ich es meinem Doc und er findet es lachhaft..Super und in 10 Jahren oder Früher sitze ich dann mit Folgeschäden und denke hättest du mal alles anders gemacht. Ich bin irgendwie verunsichert...
    So jetzt ist mein BZ (gegessen ca. 13:20, BZ vorher 85) nach 60 Gr. Vollkornhaferflocken bei 102. Aber ich denke er wird noch ansteigen mal sehen....ist ja ganz gut aber vor ca. 2 Wochen hatte ich die Spitze immer eine Std. danach jetzt kommt die immer später...auch das verstehe ich auch nicht...LG Melanie
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    am 16.07.2015 15:22:11
    @Melanie

    Vertrau Du mal lieber Deinem Arzt, anstatt Dich mit irgendwelchen Infos über Werte und Folgeschäden verrückt machen zu lassen.

    Die Nummer mit der 140 gilt in der Schwangerschaft...

    Und ja, es gibt einige, die sich diese engen Grenzen setzen und auch einhalten.


    Wie alt bist Du eigentlich?
    Beim Thema Folgeschäden denke ich immer an die vielen Typ1-Kinder... wenn da nach 20 Jahren die ersten Folgeschäden eintreten ist da die Zeit mit Wachstum und Pubertät häufig Grund – und es gibt viele Diabetiker, die nach 40 Jahren keine massiven Schädigungen haben.
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    am 16.07.2015 15:34:36
    TypEinser schrieb:
    @Melanie

    Vertrau Du mal lieber Deinem Arzt, anstatt Dich mit irgendwelchen Infos über Werte und Folgeschäden verrückt machen zu lassen.

    Die Nummer mit der 140 gilt in der Schwangerschaft...

    Und ja, es gibt einige, die sich diese engen Grenzen setzen und auch einhalten.


    Wie alt bist Du eigentlich?
    Beim Thema Folgeschäden denke ich immer an die vielen Typ1-Kinder... wenn da nach 20 Jahren die ersten Folgeschäden eintreten ist da die Zeit mit Wachstum und Pubertät häufig Grund – und es gibt viele Diabetiker, die nach 40 Jahren keine massiven Schädigungen haben.



    Hallo...das macht mir etwas Mut...Also ich bin 35. Aber ich habe eine Dame im Haus wohnen die ist jetzt 82 Jahre alt, hat seit ca. 20 Jahren Diabetes Typ 2 (sprizt seit 12 Jahren) und einen Hba1c-Wert von 6,9/6,7...Es heiß doch immer unter 7 ist gesund. So aber die Dame hat seit einiger Zeit Neuropathie an den Füßen. Das macht mir eben Angst. Wenn ich jetzt mit meinem Hba1c von 5,6 sehe was ich trotzdem für Bz-Spitzen nach dem Essen habe und denke ich muss noch weitere 50 Jahre vielleicht diesen Wert beibehalten denke ich es wird eine anstrengende Zeit. Sie misst auch nicht nach den Mahlzeiten die Dame. Und wo ich noch einen Hba1c von 6,3 hatte ich sogar Bz-Spitzen bis 200/230 was Gott sei dank nicht mehr der Fall ist. LG Melanie
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    am 16.07.2015 17:38:45
    famzimmy schrieb:
    TypEinser schrieb:
    @Melanie

    Vertrau Du mal lieber Deinem Arzt, anstatt Dich mit irgendwelchen Infos über Werte und Folgeschäden verrückt machen zu lassen.

    Die Nummer mit der 140 gilt in der Schwangerschaft...

    Und ja, es gibt einige, die sich diese engen Grenzen setzen und auch einhalten.


    Wie alt bist Du eigentlich?
    Beim Thema Folgeschäden denke ich immer an die vielen Typ1-Kinder... wenn da nach 20 Jahren die ersten Folgeschäden eintreten ist da die Zeit mit Wachstum und Pubertät häufig Grund – und es gibt viele Diabetiker, die nach 40 Jahren keine massiven Schädigungen haben.



    Hallo...das macht mir etwas Mut...Also ich bin 35. Aber ich habe eine Dame im Haus wohnen die ist jetzt 82 Jahre alt, hat seit ca. 20 Jahren Diabetes Typ 2 (sprizt seit 12 Jahren) und einen Hba1c-Wert von 6,9/6,7...Es heiß doch immer unter 7 ist gesund. So aber die Dame hat seit einiger Zeit Neuropathie an den Füßen. Das macht mir eben Angst. Wenn ich jetzt mit meinem Hba1c von 5,6 sehe was ich trotzdem für Bz-Spitzen nach dem Essen habe und denke ich muss noch weitere 50 Jahre vielleicht diesen Wert beibehalten denke ich es wird eine anstrengende Zeit. Sie misst auch nicht nach den Mahlzeiten die Dame. Und wo ich noch einen Hba1c von 6,3 hatte ich sogar Bz-Spitzen bis 200/230 was Gott sei dank nicht mehr der Fall ist. LG Melanie



    Ich kann TypEinser nur zustimmen. Trau deinem Arzt und laß dich nicht verunsichern. Was da von manchen Usern in den Foren geschrieben wird, ist manchmal schlichter Unsinn und manchmal einfach nur Wunschdenken. Hier sind auch einige Exemplare dieser Spezies vertreten.
    Als sich "mein" Diabetes manifestierte war ich ein oder zwei Jährchen jünger als du. Das war in den 70er Jahren und damals hat kein Mensch (und kein Arzt) einen Typ2 ernst genommen. Natürlich gab es auch keine Möglichkeit selbst den BZ zu messen, das kam erst später. Ich möchte nicht wissen, was ich damals manchmal für Werte hatte. Trotzdem habe ich jetzt - 40 Jahre später - keine besondern Folgeschäden. Daß meine Gefäße nicht mehr das sind, was sie mal waren, liegt in meinem Alter auf der Hand. Aber Augen, NIeren und Füße sind in Ordnung.
    Versuch einen guten Ernährungsplan für dich zu finden ohne dich zu kasteien und wie hypnotisiert auf die BZ-Werte zu starren, das bringt nichts und treibt höchstens deinen BZ in die Höhe (kein Witz), Stress ist nicht gut.
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    am 16.07.2015 17:48:54
    Wie Du's schreibst, könnte Helmut Schmidt auch von dem Irrglauben schreiben, dass Rauchen schädlich sei ;)


    ----------------------------------------------
    Der Austausch über Erfahrungen und Behandlungen mit Diabetes ist völlig normal in einem funktionierenden Diabetes-Forum. Also alles um BZ und HBA1c, Bewegen, Essen, Medikamente und Dosierungen und medizinische Hintergründe usw.
    Kein Beitrag kann und will als Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose und Behandlung verstanden werden.
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    am 16.07.2015 18:11:36
    EH schrieb:
    famzimmy schrieb:
    TypEinser schrieb:
    @Melanie

    Vertrau Du mal lieber Deinem Arzt, anstatt Dich mit irgendwelchen Infos über Werte und Folgeschäden verrückt machen zu lassen.

    Die Nummer mit der 140 gilt in der Schwangerschaft...

    Und ja, es gibt einige, die sich diese engen Grenzen setzen und auch einhalten.


    Wie alt bist Du eigentlich?
    Beim Thema Folgeschäden denke ich immer an die vielen Typ1-Kinder... wenn da nach 20 Jahren die ersten Folgeschäden eintreten ist da die Zeit mit Wachstum und Pubertät häufig Grund – und es gibt viele Diabetiker, die nach 40 Jahren keine massiven Schädigungen haben.



    Hallo...das macht mir etwas Mut...Also ich bin 35. Aber ich habe eine Dame im Haus wohnen die ist jetzt 82 Jahre alt, hat seit ca. 20 Jahren Diabetes Typ 2 (sprizt seit 12 Jahren) und einen Hba1c-Wert von 6,9/6,7...Es heiß doch immer unter 7 ist gesund. So aber die Dame hat seit einiger Zeit Neuropathie an den Füßen. Das macht mir eben Angst. Wenn ich jetzt mit meinem Hba1c von 5,6 sehe was ich trotzdem für Bz-Spitzen nach dem Essen habe und denke ich muss noch weitere 50 Jahre vielleicht diesen Wert beibehalten denke ich es wird eine anstrengende Zeit. Sie misst auch nicht nach den Mahlzeiten die Dame. Und wo ich noch einen Hba1c von 6,3 hatte ich sogar Bz-Spitzen bis 200/230 was Gott sei dank nicht mehr der Fall ist. LG Melanie



    Ich kann TypEinser nur zustimmen. Trau deinem Arzt und laß dich nicht verunsichern. Was da von manchen Usern in den Foren geschrieben wird, ist manchmal schlichter Unsinn und manchmal einfach nur Wunschdenken. Hier sind auch einige Exemplare dieser Spezies vertreten.
    Als sich "mein" Diabetes manifestierte war ich ein oder zwei Jährchen jünger als du. Das war in den 70er Jahren und damals hat kein Mensch (und kein Arzt) einen Typ2 ernst genommen. Natürlich gab es auch keine Möglichkeit selbst den BZ zu messen, das kam erst später. Ich möchte nicht wissen, was ich damals manchmal für Werte hatte. Trotzdem habe ich jetzt - 40 Jahre später - keine besondern Folgeschäden. Daß meine Gefäße nicht mehr das sind, was sie mal waren, liegt in meinem Alter auf der Hand. Aber Augen, NIeren und Füße sind in Ordnung.
    Versuch einen guten Ernährungsplan für dich zu finden ohne dich zu kasteien und wie hypnotisiert auf die BZ-Werte zu starren, das bringt nichts und treibt höchstens deinen BZ in die Höhe (kein Witz), Stress ist nicht gut.



    Ich versuche es ruhiger anzugehen, trotzdem bin ich verunsichert, nicht nur hier im Forum wird vieles anders geschrieben habe auch schon berichte von anderen Docs gelesen und die schreiben dann auch wieder was anderes. Also es verunsichert mich einfach. Und ich möchte doch irgendwie alles richtig machen!! LG Melanie
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    am 16.07.2015 18:22:13
    famzimmy schrieb:

    Ich versuche es ruhiger anzugehen, trotzdem bin ich verunsichert, nicht nur hier im Forum wird vieles anders geschrieben habe auch schon berichte von anderen Docs gelesen und die schreiben dann auch wieder was anderes. Also es verunsichert mich einfach. Und ich möchte doch irgendwie alles richtig machen!! LG Melanie



    Natürlich bist du verunsichert, das wundert mich überhaupt nicht. Über Diabetes wird unglaublich viel berichtet und leider ist nicht alles wahr. Auch Ärzte verzapfen gelegentlich Unsinn. Ich war mal zufällig bei einer sog. Koryphäe in Behandlung. Eine derartige miese Betreuung hab ich sonst noch nie erlebt.
    Informiere dich, lies alles aber glaube nicht alles. Vertrau auf dein Bauchgefühl. Mit der Zeit wirst du Sicherheit erwerben und die Spreu vom Weizen trennen können. Du bist ja in guter Betreuung und wenn dein Langzeitwert stimmt, dann kannst du nicht allzuviel falsch machen. Laß dir nichts anderes einreden.
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    am 16.07.2015 18:26:21
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wie Du's schreibst, könnte Helmut Schmidt auch von dem Irrglauben schreiben, dass Rauchen schädlich sei ;)


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    Irrglauben? Ich schreibe nichts als die Wahrheit, auch wenn sie dir nicht gefällt und wenn es dir lieber wäre, ich hätte massive Folgeschäden. Dann könntest du das "Beweis" für dein übersteigerten Ansichten und Empfehlungen nehmen.
    Daß du so tief gesunken bist und mir meine relative Gesundheit nicht gönnst, überrascht mich nun doch etwas. Aber das zeigt, wohin Fanatismus einen Menschen treiben kann.
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    am 16.07.2015 18:59:08
    Ich find's toll, dass es dem Altkanzler so gut geht, wo viiiiele, die weniger lange weniger Zigaretten am Tag geraucht haben, längst an Lungenkrebs und Herzkreislauf-Erkrankungen gestorben sind.
    Und ich finde toll, dass der Altkanzler mit seiner außergewöhnlich guten Erfahrung nicht verbreitet, dass die Risiken mit dem Rauchen in den Medien völlig übertrieben dargestellt werden, weil jeder Kettenraucher unbeschadet vom Rauchen so alt werden könnte wie er.

    Ich find's ebenso toll, dass es Dir so gut geht, wo viiiiele mit sehr viel weniger Diabetes-Dienstjahren auch bei ähnlichen und sogar besseren BZ-Verläufen als Deinem längst auf auf einem Bein oder auch gar nicht mehr unterwegs sind.
    Was Du auf Grund Deiner Erfahrung so selbstverständlich als normal darstellst, ist tatsächlich ähnlich häufig wie 5 Richtige im Lotto.


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    am 16.07.2015 19:13:24
    Ach hör doch auf mit dem Quatsch, Jürgen. Spar dir deine dümmlichen Kassandrarufe (auch wenn du sie für dein Selbstwertgefühl brauchst). Heutzutage muß kein Typ2 mehr an unausweichlichen Folgeschäden erkranken.

    Ich selbst hatte insofern "Glück" als ich schon lange mit dem Diabetes meiner Mutter und meiner Schwester konfrontiert war und einiges an Erfahrungen sammeln konnte.

    Aber andere verunsichern, nur um sich selbst als "Fachkraft" darstellen zu können, das ist allerunterste Schublade.
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    am 16.07.2015 19:38:19
    mal ein paar Kassandras?
    http://www.diabetesstiftung.org/diabetes-spaetschaeden.html
    http://www.diabetes-ratgeber.net/diabetes-begleiterkrankungen
    http://www.Diabetes-Heute.uni-duesseldorf.de/fachthemen/entstehungausbreitungverbreitung/?TextID=1025#2
    http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/diabetes-spaetfolgen-was-der-hohe-blutzucker-im-koerper-ausloest-a-944160.html
    und viele mehr zu "statistik folgeerkrankungen diabetes"

    Unter 100 Typ2 Deines Alters und Typ2-Alters mit Deiner BZ-Führung wirst Du vielleicht 10 finden, die wie Du noch keine diabetischen Folgen pflegen müssen.


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    Bearbeitet von User am 16.07.2015 19:42:31. Grund: Ergänzung
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    am 16.07.2015 19:46:32
    hjt_Jürgen schrieb:
    mal ein paar Kassandras?
    http://www.diabetesstiftung.org/diabetes-spaetschaeden.html
    http://www.diabetes-ratgeber.net/diabetes-begleiterkrankungen
    http://www.Diabetes-Heute.uni-duesseldorf.de/fachthemen/entstehungausbreitungverbreitung/?TextID=1025#2
    http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/diabetes-spaetfolgen-was-der-hohe-blutzucker-im-koerper-ausloest-a-944160.html
    und viele mehr zu "statistik folgeerkrankungen diabetes"

    Unter 100 Typ2 Deines Alters und Typ2-Alters mit Deiner BZ-Führung wirst Du vielleicht 10 finden, die wie Du noch keine diabetischen Folgen pflegen müssen.


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    Klar Jürgen, du weißt nicht nur alles, du weißt alles besser. Und alle deine LInks sind geeignet, Diabetikern, die Rat suchen, in Angst und Schrecken zu versetzen. Wirklich eine tolle Sache!

    Übrigens, woher kennst du meine BZ-Führung??
    Bearbeitet von User am 16.07.2015 19:50:32. Grund: .
  • Michaelheuer

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    am 16.07.2015 20:09:31
    Immer wieder eine interessante Sache wie Jürgen den hba1c darstellt. Erst postuliert er Jahre lang dass bei bei hba1c kleiner gleich 5,5 keine Blutspitzen über gesund zu erwarten sind ums dann in den nächsten Beiträgen komplett anders darzustellen? Das ist nicht zu begreifen Jürgen
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    am 16.07.2015 20:14:25
    Wo hier im Thread hab ich was zu HBA1c und BZ-Spitzen geschrieben?


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  • Tino

    Rang: Gast
    am 16.07.2015 22:32:36
    Zufrieden, hjt_Jürgen? Die Diskussion dreht sich einmal mehr um dich.
    Kapier doch endlich, dass du deinen Zenit (falls du jemals einen hattest) längst überschritten hast. Was du hier betreibst, ist reine Forionanie.