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Dringender Rat erforderlich
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am 06.08.2015 07:43:51
Meine Mutter hatte eine Wunde am linken Fuß. Ihr Hausarzt verschrieb ihr Antibiotika, aber es wurde langsam schlimmer. Nach 2-3 Monaten konnte ich sie überreden das dem Arzt nochmal zu zeigen, weil sie Angst hatte ins Krankenhaus zu müssen. Der schrieb ihr dann doch eine Überweisung.
Seit einem linksseitigem Schlaganfall mit Lähmung war ihr Bein ganz dick. Im Krankenhaus verband man den Fuß und gab ihr Antibiotika. Nach einer Woche brachte man sie in die Uniklinik in Düsseldorf, wo man Verschlüsse in den Bauchadern und im Bein feststellte, die beseitigt wurden. Es wurden auch Stands gelegt. Danach war das Bein normal dünn.
Nach ein paar Tagen sagte man uns, dass 3 Zehen amputiert werden müssten. Ich bin dann ins Krankenhaus gefahren und habe mit einem Arzt gesprochen. Als ich den Fuß meiner Mutter sehen wollte sagte man mir dass es zu zeitaufwändig wäre den Fuß zu öffnen und neu zu verbinden. Man zeigte mir nur auf dem Display einer kleinen Kamera einen Fuß mit drei komplett schwarzen Zehen. Meine Mutter hat beim Verbinden niemals hingesehen, so weiß sie nicht, wie es jemals ausgesehen hat.
Diese 3 Zehen wurden dann auch amputiert. Die Schwester, die den Fuß immer verband sagte ihr, dass die Wunde gut heilen würde. Nur zwischen den verbleibenden 2 Zehen wäre es noch etwas feucht. Das war 6 Tage nach der Operation.
8 Tage nach der Operation sagte dann der Arzt, dass die Wunde nicht heilen würde und man wahrscheinlich den halben Fuß wegnehmen müsste. Ich fragten, was dann sein würde. Ob eine noch größere Wunde denn besser heilen würde. Das konnte man mir natürlich nicht beantworten.
Sie müsse jedenfalls für sicher noch 3-6 Monate da bleiben.
Meine Mutter ist privat versichert.
Direkt nachdem sie ins Krankenhaus kam wurde ihr schon nahegelegt über einen Heimplatz nachzudenken.
Meine Frage ist:
Kann es sein, dass man mit ein paar kleinen Wunden eingeliefert wird und bereits nach 2 Wochen die Zehen rabenschwarz sind?
Meine Mutter hatte trotz Diabetes niemals Schwierigkeiten mit Wundheilung. Sie hatte keine wesentlichen Neuropathien und auch noch volle Schmerzempfindung in den Zehen. Kann es wirklich sein, dass man bereits nach einer Woche nach der Operation eine weitere Amputation in Betracht ziehen kann? Besonders weil die Aussagen von Schwester und Arzt sich widersprochen haben.
Auf eine weitere Nachfrage meiner Mutter war die Schwester (ich nenne sie mal so, weil ich keinen anderen Nahmen für dieses Fachpersonal kenne) natürlich der Meinung des Arztes.
Ich bin langsam skeptisch, weil bei meiner Mutter schon mal eine unnötige Operation stattgefunden hat.
Vielen Dank im Voraus
Bearbeitet von User am 06.08.2015 08:54:05. Grund: wichtiges vergessen -
am 06.08.2015 08:41:55
Nell schrieb:
Meine Mutter hatte eine Wunde am linken Fuß. Ihr Hausarzt verschrieb ihr Antibiotika, aber es wurde langsam schlimmer. Nach 2-3 Monaten konnte ich sie überreden das dem Arzt nochmal zu zeigen, weil sie Angst hatte ins Krankenhaus zu müssen.
Nach einer Woche brachte man sie in die Uniklinik in Düsseldorf, wo man Verschlüsse in den Bauchadern und im Bein feststellte, die beseitigt wurden. Es wurden auch Stands gelegt. Danach war das Bein normal dünn.
Nach ein paar Tagen sagte man uns, dass 3 Zehen amputiert werden müssten.
drei komplett schwarzen Zehen. Meine Mutter hat beim Verbinden niemals hingesehen, so weiß sie nicht, wie es jemals ausgesehen hat.
Diese 3 Zehen wurden dann auch amputiert.
8 Tage nach der Operation sagte dann der Arzt, dass die Wunde nicht heilen würde und man wahrscheinlich den halben Fuß wegnehmen müsste. Wir fragten, was dann sein würde. Ob eine noch größere Wunde denn besser heilen würde. Das konnte man uns natürlich nicht beantworten.
Sie müsse jedenfalls für sicher noch 3-6 Monate da bleiben.
Hallo!
Eine Krankenschwester/das Pflegepersonal hat natürlich einiges gesehen und mitunter einiges an Erfahrung – aber in die Zukunft blicken, das klappt nicht.
Ein Arzt kann Prognosen stellen, die aber nicht zutreffen müssen...
Leider hat Deine Mutter schon zu Beginn die Sache ordentlich schleifen lassen – jetzt kann man nur Retten was geht.
Ich glaube nicht, dass der Status "Privat" daran etwas ändert... -
am 06.08.2015 10:12:26
Was mich nur wundert ist, dass ein voll empfindungsfähiger Fuß, der noch nicht mal sehr schlimm aussah, innerhalb von 2 Wochen rabenschwarz wird.
Und auch die widersprüchliche Aussage von Krankenschwester und Arzt. Heute heilt er gut und 24 Stunden später dann auf einmal nicht.
Diese Krankenschwester scheint auch nicht zum üblichen Pflegepersonal zu gehören, denn sie scheint wohl extra zum Verbinden geschult zu sein.
Mir fällt auch noch etwas anderes auf.....
Meine Mutter hatte ihren Zucker zu Hause ganz gut im Griff. Klagte sogar öfter über Unterzucker.
Nun im Krankenhaus ist er, wenn ich da bin und gemessen wird, oft weit über 300. Vor dem Abendessen.
Sie bekommt jeden Tag zwei Scheiben Brot mit Butter.
Eine Scheibe belegt mit 2 dicken Scheiben Käse. Eine dick mit Leberwurst. Dazu Dosenobst und gezuckerter Joghurt.
Nachmittags bekommt sie Plätzchen, teilweise mit Zucker oben drauf. Die isst sie allerdings schon gar nicht. Sonntags ein dickes Stück Kuchen. Mittags scheint das Fleisch sehr fett zu sein.
Ich habe gesehen, dass ihre Nachbarin, deren Zucker so um die 150 ist, zu Abendessen ein Brötchen bekommt mit einer kleinen dünnen Scheibe Käse und einer Scheibe Mortadella. Dazu Salat.
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am 06.08.2015 10:32:42
War der Fuß denn wirklich voll empfindungsfähig?
Und wie sieht die Therapie des Diabetes denn aus, wenn Unterzuckerungen auftreten?
Welchen Typ hat denn Deine Mutter, und welche Werte sind denn über den Tag verteilt gemessen worden? Wie ist der HbA1c?
Spielt ja nun alles eine Rolle... und wenn der Zucker im Krankenhaus "weit über 300" ist, dann wird doch wohl hoffentlich an der Therapie was geändert? Mit diesen Werten wird die Wundheilung nicht gerade gefördert....
Die Essenauswahl im Krankenhaus ist doch dem Patienten freigestellt?
Da kann man doch auf dem Wochenplan Kreuzchen machen?
Fragen über Fragen. -
am 06.08.2015 10:42:12
Nell schrieb:
Was mich nur wundert ist, dass ein voll empfindungsfähiger Fuß, der noch nicht mal sehr schlimm aussah, innerhalb von 2 Wochen rabenschwarz wird.
Und auch die widersprüchliche Aussage von Krankenschwester und Arzt. Heute heilt er gut und 24 Stunden später dann auf einmal nicht.
Diese Krankenschwester scheint auch nicht zum üblichen Pflegepersonal zu gehören, denn sie scheint wohl extra zum Verbinden geschult zu sein.
Mir fällt auch noch etwas anderes auf.....
Meine Mutter hatte ihren Zucker zu Hause ganz gut im Griff. Klagte sogar öfter über Unterzucker.
Nun im Krankenhaus ist er, wenn ich da bin und gemessen wird, oft weit über 300. Vor dem Abendessen.
Sie bekommt jeden Tag zwei Scheiben Brot mit Butter.
Eine Scheibe belegt mit 2 dicken Scheiben Käse. Eine dick mit Leberwurst. Dazu Dosenobst und gezuckerter Joghurt.
Nachmittags bekommt sie Plätzchen, teilweise mit Zucker oben drauf. Die isst sie allerdings schon gar nicht. Sonntags ein dickes Stück Kuchen. Mittags scheint das Fleisch sehr fett zu sein.
Ich habe gesehen, dass ihre Nachbarin, deren Zucker so um die 150 ist, zu Abendessen ein Brötchen bekommt mit einer kleinen dünnen Scheibe Käse und einer Scheibe Mortadella. Dazu Salat.
Die Geschichte mit den Zehen verwundert mich auch. Ich kenne das von meiner Schwester. Allerdings hat sie sich fast ein Jahr Zeit genommen ehe sie mit ihrem schwarz werdenden großen Zeh zum Arzt ging. Der Zeh konnte nicht gerettet und mußte abgenommen werden. Die Entzündung ging trotzdem weiter und es mußte dann der halbe Fuß abgenommen werden.
Bei deiner Mutter war das aber eine ganz andere Situation.
Was die BZ-Werte im Krankenhaus betrifft, so hab ich da auch meine Erfahrungen. Ich laß mir immer normales Essen geben, weil ich die Zuckerersatzstoffe im sog. Diabetikeressen nicht vertrage. Davon eß ich halt dann immer nur das, was ich gut vertrage. Dosenfrüchte und Fruchtjoghurt esse ich z.B. nicht, sondern laß mir Naturjoghurt oder Quark von meinem Mann bringen.
Trotzdem habe ich im Krankenhaus immer Werte um die 200, auch wenn ich gar nichts esse (wie bei meiner Darm-OP). Das muß wohl der Stress sein, obwohl ich es gar nicht als stressig empfinde.
Ich hab dann ständig den Ärger mit den Krankenhausärzten, die das nicht verstehen und dauernd auf den BZ-Werten rumhacken. Allerdings weigern sie sich auch, meinen Diabetologen anzurufen.
Damit will ich sagen, daß man sich auch im Krankenhaus selbst helfen muß -
am 06.08.2015 11:25:11
Hallo TypEinser
Bevor sie ins Krankenhaus kam war der Fuß wirklich empfindungsfähig. Sie bestand darauf, dass wir den Fuß zuerst mal mit Hausmitteln behandeln sollten. Honig usw. Als das alles nichts brachte, habe ich als letzte Konsequenz es noch mit Schwedenkräutern versucht. Da ist Alkohol drin und sie hat ganz schön gejammert.
Unterzucker hatte sie meist um die Mittagszeit herum und hat dann meist Traubenzucker zu sich genommen.
Meine Mutter ist Typ II. Wenn sie den Zucker selbst maß, war er meist so 120 bis 180. Der Langzeitwert vom Arzt war immer im normalen Bereich.
An der Therapie ist nichts geändert worden. Man fragte mich nur ob ich ihr Süßigkeiten mitbringen würde. Was ich natürlich niemals mache.
Essensauswahl scheint es nicht zu geben. Morgens und abends gibt es immer das gleiche.
Das Problem ist auch, dass sie alles über sich ergehen lässt und niemals Fragen stellt oder sich muckst.
Sie verweist die Ärzte immer an mich und ich habe das Problem dass ich in einer anderen Stadt wohne und nicht mal eben im Krankenhaus erscheinen kann.
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am 06.08.2015 11:36:50
Hallo EH
Als ich den Fuß am letzten Tag vor dem Krankenhaus das letzte mal gesehen habe, hatte er noch eine normale Farbe.
Ich habe das Gefühl, dass sie gar kein Diabetikeressen bekommt. Zuckerersatzstoffe verträgt sie gut, aber ich habe das Problem, dass ich nicht jeden Tag ins Krankenhaus kommen kann, weil ich weiter weg wohne.
Zuerst habe ich die hohen Werte auch auf Stress geschoben.
Ich spreche das Personal am besten darauf an. Hoffentlich klappt es.
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am 06.08.2015 11:43:03
Nell schrieb:
Sie bestand darauf, dass wir den Fuß zuerst mal mit Hausmitteln behandeln sollten. Honig usw. Als das alles nichts brachte, habe ich als letzte Konsequenz es noch mit Schwedenkräutern versucht. Da ist Alkohol drin und sie hat ganz schön gejammert.
Honig ist durchaus als Wundauflage geeignet – aber leider nicht bei chronischen Wunden!
Dummerweise fördert die Feuchtigkeit vermehrte Bakterienbildung in nekrösem Gewebe, das "bisschen Zucker" aus dem Honig kann nicht mehr ausreichend Wasser aus den Bakterien entziehen und die Wunde frisst sich weiter und weiter...
Rede am Besten mal mit dem behandelnden Arzt. Gerade für die Zukunft!
Selbstbehandlung kann schlimme Folgen haben... wie Du bei Deiner Mutter siehst.
PS. Welche Werte hat denn Deine Mutter bei Unterzuckerungs-Gefühlen? -
am 06.08.2015 11:59:39
Hallo Nell,
wenn die OP-Wunde ambulant versorgt werden kann, dann würde ich sie erst mal aus dem KH rausholen und eine unabhängige 2. Arztmeinung einholen. Für so eine 2. Meinung suche mal nach diabetischen Fußambulanzen. Vielleicht gibt es bei euch im erreichbaren Umkreis so eine Spezialambulanz oder zumindest eine diabetische Schwerpunktpraxis.
Rainer -
am 06.08.2015 12:17:55
Nell schrieb:
Hallo EH
Als ich den Fuß am letzten Tag vor dem Krankenhaus das letzte mal gesehen habe, hatte er noch eine normale Farbe.
Ich habe das Gefühl, dass sie gar kein Diabetikeressen bekommt. Zuckerersatzstoffe verträgt sie gut, aber ich habe das Problem, dass ich nicht jeden Tag ins Krankenhaus kommen kann, weil ich weiter weg wohne.
Zuerst habe ich die hohen Werte auch auf Stress geschoben.
Ich spreche das Personal am besten darauf an. Hoffentlich klappt es.
Ja, das ist leider bei vielen (älteren) Frauen so, daß sie sich nicht trauen, dem Arzt zu wiedersprechen. Es ist auch schwer, sich durchzusetzen. Meist wird alles, was man sagt, bezweifelt und man bekommt Unterstellungen zu hören (so wie du die Geschichte mit den Süßigkeiten). Auch was dann manchmal im Arztbrief steht, darüber kann man nur staunen.
Ich würde auf keinen Fall einer weiteren OP zustimmen, bevor ich nicht eine zweite Meinung eingeholt hätte. Mir kommt das Krankenhaus nicht besonders vertrauenswürdig vor. Außerdem verstehe ich nicht, warum deine Mutter noch monateland dort bleiben soll. Was wollen sie denn mit ihr machen?1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.08.2015 12:26:09
Nell schrieb:
Ich habe das Gefühl, dass sie gar kein Diabetikeressen bekommt.
Mal ne Frage:
Was ist denn Diabetikeressen? Hab ich in all den Jahren noch nie gehört...
Ich kenne nur diese ungenießbaren "Diabetiker-Kekse" und die "Diabetiker-Marmelade" – ein Fest für alle, die gerne und viel Pupsen und Durchfall haben möchten... Und dann hatte das Zeug mehr Kalorien als das Original.
Diese Sachen gibt's nicht mehr – da hat die Vernunft gesiegt.
Deshalb die Frage:
Diabetikeressen?
Bearbeitet von User am 06.08.2015 12:27:48. Grund: . -
am 06.08.2015 13:01:05
TypEinser schrieb:
Nell schrieb:
Ich habe das Gefühl, dass sie gar kein Diabetikeressen bekommt.
Mal ne Frage:
Was ist denn Diabetikeressen? Hab ich in all den Jahren noch nie gehört...
Ich kenne nur diese ungenießbaren "Diabetiker-Kekse" und die "Diabetiker-Marmelade" – ein Fest für alle, die gerne und viel Pupsen und Durchfall haben möchten... Und dann hatte das Zeug mehr Kalorien als das Original.
Diese Sachen gibt's nicht mehr – da hat die Vernunft gesiegt.
Deshalb die Frage:
Diabetikeressen?
Natürlich gibt es das Diabetikeressen noch, auch wenn es absurd ist. Man bekommt in den meisten Krankenhäusern einen Speiseplan und kann sich seine Mahlzeiten aussuchen. Und auf diesen Plänen gibt es eben eine Diabetiker-Diät. Da wird halt beim Kochen kein Zucker verwendet, sondern Süßstoffe.
Wie ich schon schrieb, haben die meisten Krankenhausärzte wenig Ahnung von Diabetes. Glaubt man kaum, ist aber so. In "meinem" speziellen Krankenhaus arbeiten die bei der Diabetesschulung noch mit Mischinsulin und festen Spritzplänen.
Dabei ist das Krankenhaus in jeder anderen Hinsicht sehr gut, da nehme ich halt diesen Unfug in Kauf, bestehe aber drauf, meinen Diabetes selbst zu versorgen. -
am 06.08.2015 14:04:56
Hallo TypEinser, Rainer und EH
Ich habe meiner Mutter lange in den Ohren gelegen, bis sie endlich den Arzt angerufen hat.
Ich glaube das hat sie auch nur getan weil sie von meinen Worten "Möchtest du, dass dir der Fuß abfault" geschockt war.
Der Honig und all das Zeug konnte sicher auch nicht wirken, weil so wie ich jetzt weiß die Wurzel allen Übels die verschlossenen Adern waren.
Der Arzt verschrieb ihr für ihr dickes Bein Lympfdainage , die nichts brachte. Nachdem die Verschlüsse behoben waren, war das Bein im Nu schlank. Das Bein war nach dem Schlaganfall vor 11 Jahren dick.
An die Werte bei der Unterzuckerung erinnere ich mich nicht mehr. Sie rief mich dann meist hinterher an. Aber es war weit unter hundert.
Unter Diabetikeressen verstehe ich kalorienreduzierte Kost einfach.
Mageres Fleisch, mehr Gemüse, Zucker durch Süßstoff ersetzt.
Wählen kann man scheinbar nicht. Aber ich werde mich erkundigen.
Das Krankenhaus hat eine diabetische Fußambulanz. Nicht nur für die Leute, die im Krankenhaus liegen, sondern dort gehen auch Patienten von außerhalb hin.
Was sie monatelang im Krankenhaus soll ist mir auch schleierhaft.
Darum mein Hinweis dass sie Privatpatient ist.
Sie war schon oft im Krankenhaus. Immer länger als normal.
Ihre Bettnachbarin ist 7 Jahre älter und hat das gleiche wie sie. Ist 3 Tage vor ihr operiert worden und soll nächste Woche nach Hause. Gesetzlich versichert.
Ihr Hausarzt sagte mal zu ihr, dass bei Operationen das Krankenhaus bei gesetzlich versicherten eine Pauschale bekommt, egal was sie machen.
Bei privat versicherten wird alles einzeln abgerechnet. -
am 06.08.2015 14:20:27
Hallo Nell!
Das kann einem schon echt reichlich komisch vorkommen...
Mein Schwiegervater war mit offenem Fuß und 3 Amputierten Zehen 9 Wochen im Krankenhaus – und davon einige Wochen mit Fliegenlarven in der Wunde (das jat die Heilung deutlich beschleunigt!).
Als "gesetzlicher".
Ich würde mit dem Behandelnden mal sprechen, wie man sich das ganze so vorstellt... völlig unvoreingenommen.
Bearbeitet von User am 06.08.2015 14:21:29. Grund: . -
Diabmonarch
Rang: Gastam 06.08.2015 14:43:14
Es gibt aber auch spezielle Fußzentren für Diabetiker die Amputationen vermeiden oder verhindern!
Eine davon wäre z.B.:
http://www.diabeteszentrum.de/index.php/abteilungen/schulungszentrum-2 -
am 06.08.2015 20:03:07
Hallo TypEinser
Von Fliegenlarven habe ich auch schon gutes gehört.
Hallo Heinz-Hermann
Danke für den Tip. Ich wusste bisher nicht, dass es so was gibt.
Bearbeitet von User am 06.08.2015 20:03:58. Grund: Fehler