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Physiologische Insulinresistenz mit tendenziell erhöhtem Nüchtern-BZ
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am 18.08.2015 19:44:08
Ich habe eben einen Beitrag in einem anderen Forum gelesen, der von einer physiologischen Insulinresistenz sprach. Ich kannte bislang nur eine Insulinresistenz, die mir grundsätzlich pathologisch erschien. Dort hieß es auch, dass sich bei einer derartigen physiologischen Insulinresistenz tendenziell höhere Nüchternblutzuckerwerte einstellen im Laufe der Jahre. Dies aber bedeute keine Erhöhung der HbA1c-Werte, die im gesunden Rahmen bleiben würden.
Bei mir sind schon seit Jahren die Nüchtern-BZ-wert etwas erhöht. HbA1c aber nicht. Selbst mein Diabetologe konnte sich kürzlich keinen Reim darauf machen, dass mein HbA1c so gut war, während der Nüchterwert doch erhöht war.
Was wisst ihr erfahrenen Diabetiker bzw. Prädiabetiker über physiologische Insulinresistenz? -
am 18.08.2015 20:50:19
Hab ich auch gelesen, vor allem von Leuten auf LowCarbHighFat. Von einem hab ich mal gelesen, dass der im Selbstversuch dann mal wieder ein paar Tage HighCarbLowFat gemacht und damit wieder regelmäßig einen Nüchtern-BZ um 80 und völlig normale KH-/BZ-Verläufe gemessen hat.
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Der Austausch über Erfahrungen und Behandlungen mit Diabetes ist völlig normal in einem funktionierenden Diabetes-Forum. Also alles um BZ und HBA1c, Bewegen, Essen, Medikamente und Dosierungen und medizinische Hintergründe usw.
Kein Beitrag kann und will als Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose und Behandlung verstanden werden. -
am 18.08.2015 21:33:40
Vielleicht sollte man diese Diäten nicht so verbohrt sehen. Weniger KH--ok, aber fast keine KH mehr, ich weiß nicht. Bei mir ist es derzeit so, dass ich zwar die KH mit hohem Glyx meide (meistens!), aber nicht die KH grundsätzlich. Es gibt mal etwas mehr, mal etwas weniger KH. Immer bisjen abwechseln, nicht so sterng alles sehen. Bewegung beibehalten, Gewicht nicht erhöhen. Das scheint mir das wichtigste zu sein. -
am 18.08.2015 21:46:07
Versteh ich jetzt nicht - ich dachte, Du hättest nach physiologischer IR gefragt. Hab Dir geschrieben, was ich davon weiß. Hatte hier keine Ernährungs-Diskussion im Sinn. Ich denke auch, dass es noch X Nummern weitere Fälle mit höherem Nüchtern-BZ und normalem HBA1c gibt, die nie auffallen, weil sie sich nie zu nem Diabetes auswachsen.
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Der Austausch über Erfahrungen und Behandlungen mit Diabetes ist völlig normal in einem funktionierenden Diabetes-Forum. Also alles um BZ und HBA1c, Bewegen, Essen, Medikamente und Dosierungen und medizinische Hintergründe usw.
Kein Beitrag kann und will als Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose und Behandlung verstanden werden. -
am 19.08.2015 10:59:02
Ok, ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt.
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am 19.08.2015 12:23:30
Moin Erwin,
ist ja bei mir auch der Fall. NBZ läuft um die 100 rum. Seit es zum ersten Mal aufgefallen ist im KH aber ein stabiler Verlauf, mit kurzer Erhöhungsphase bei LowCarbHighFat. Deshalb umgeschwenkt auf HighCarbLowFat mit seither stabilem NBZ. -
am 19.08.2015 13:42:51
Wie sich eine andere Diätform beim NBZ etc. auswirken würde, weiß ich absolut nicht. Die reduzierten und modifizierten KH ---aber nicht so ganz wenige wie unter 50 g pro Tag, 150 g sind es sicher schon, wenn auch langsame KH überwiegedn----haben auf jeden Fall ihren Beitrag zum Gewichtverlieren gekleistet, und zwar super. Natürlich war das wohl auch nur möglich in Verbindung mit jede Menge Bewegung und abends nach 17 Uhr nix mehr zum Essen. Gibt eigentlich keinen Grund daran was zu ändern. Hab jetzt von Ende April bis heute auf den Tag über 6 kg abgebaut. In dieser Zeit sank der HbA1c "nur" um 0,1 %, weil ich ja schon vorher die ganzen Jahre viel Bewegung hatte. Wennes noch auf 5,2 runter geht, wäre ich sehr froh. Andererseits muss ich zufrieden sein, wennes so bleibt oder nur mild ansteigt. Eine persönliche Katastrophe wäre es wohl lediglich, wenn ich auf einmal gar nicht mehrlaufen könnte, so wie es bei meinem Vater war.... -
am 19.08.2015 14:37:35
Wie heißt es so schön: Wer heilt, hat recht :)
Wenn du mit deiner Ernährung gut zurecht kommst und Erfolge hast, dann kann man nur beglückwünschen. Ungesund klingt es jedenfalls nicht.