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Dr.med Rainer Limpinsel
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am 18.07.2019 03:35:38 | IP (Hash): 439858319
Guido schrieb:
Ich will mich hier nicht als "Wunderheiler", "Mega-Coach" oder was auch immer darstellen. Ich will nur denjenigen helfen, die akzeptieren, dass man mit Sport und einer gesunden Ernährungsweise seinen Gesundheitszustand verbessern kann. So habe ich es nämlich für mich gemacht.
Aha. Nun sind wir also vom unmittelbaren Heilsversprechen zu der Aussage gelangt, dass Sport und Ernährung den Gesundheitszustand verbessern können. Soweit waren schon die alten Griechen vor ein über 2.000 Jahren, denn das gilt anerkanntermaßen für Gesunde wie Kranke.
schrieb:
[XY] kenne ich nicht und beschäftige ich mich auch nicht mit, weil ich gut mit meinem Diabetes lebe und er kein Problem für mich und mein Leben darstellt. Wer keinen Sport mag bzw. es nicht ausprobieren will dadruch seinen Gesundheitszustand zu verbessern, dem kann und will ich auch nicht helfen […]
OK. Gäbe es also valide Behandlungsalternativen, fehlte diesen trotzdem jede Daseinsberechtigung, weil Sie nicht zu Deinen persönlichen Einzelerlebnissen passen und daher keinerlei Diskussionsgrundlage darstellen können. Fantastisch.
schrieb:
Aufregen könnt ich mich jetzt auch, aber das bringt hier keinem was.
Stimmt. Und es wäre auch relativ unangebracht angesichts der Tatsache, dass Du hier reinpolterst, schnell mal Leuten – die teilweise länger mit Diabetes kämpfen als Du alt bist – die Welt erklärst und unlautere Heilsversprechen abgibst, selbst aber erklärtermaßen keinerlei Argumenten zugänglich bist.
Bearbeitet von User am 18.07.2019 03:36:16. Grund: Korrektur -
am 21.07.2019 19:24:49 | IP (Hash): 1512572215
sehr interessant...bisher kannt ich den Familiennamen von Dr. Rainer noch nicht... -
am 21.07.2019 19:57:09 | IP (Hash): 623839551
...und dass der sogar Bücher geschrieben hat, die sich offenbar gut verkaufen ;)
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
foodboost
Rang: Gastam 07.01.2022 12:41:23 | IP (Hash): 257796363
Bin Prädiabetiker und neu hier.
Auch wenn die Diskussion hier nicht ganz frisch ist: Leider bin ich etwas erschrocken über den Ton hier.
Gemeinsames Lästern macht frei?
"Schweren" Diabetes gibts nicht?
Ich bin kein Arzt, höre aber oft von Leicht- oder Schwerverletzten, Schwerkranken... - kein unüblicher oder "falscher" Begriff ausser für selbsternannte Besserwisser.
Ich habe das Buch "Diabetes heilen in 28 Tagen" gelesen.
Ich kann nichts inhaltliches finden, was verkehrt wäre für Diabetiker.
Unter "Kapitel II Diabetes heilen" las ich: "Es gibt kein Geheimnis bei dieser Therapie, es gibt keine Wunderpillen, Ich verfolge keinen neuen Ansatz..."
Wenn Diabetes definiert ist durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel, dann finde ich es nicht unzulässig, wenn es durch angepasste Ernährung und Lebensweise möglich ist, medikamentenfrei einen normalen Blutzucker zu haben, sich als geheilt zu betrachten. Der Zusammenhang zwischen westlicher Lebenskultur und Diabetes 2 ist wohl statistisch unbestritten.
Ich habe die 28-Tage Kur gemacht (ohne den Einlauf zum Fastenstart, mit Kaffee und im Shake Apfel, weil ich Banane nicht mag), bei mir hats gewirkt.
12 Kilo runter und HBA1c von 6,8 auf 5,2.
Mehr will ich nicht. So gesehen bin ich froh auf das Pamphlet des Dr. Limpinsel gestossen zu sein.
War schon auf diversen Medis inkl. Metformin.
Will ich nie wieder. Ich versuchs mal mit "geheilt" bleiben.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.01.2022 12:56:30 | IP (Hash): 168322379
Mit HbA1c 6,8 hattest Du fachoffiziell schon echten Diabetes ;)
Und wenn Du gesund nach DGE und DDG isst, hast Du den mit großer Wahrscheinlichkeit auch dann bald wieder zurück, wenn Du Deine Abnahme damit beibehalten kannst.
Dass am T2 etwas mit westlicher Ernährung zu tun haben könnte, halte ich für'n Mühtoss. Denn wo man sich fernöstlich ernährt, treibt der T2 längst wenigstens so gewaltige Blüten wie hier.
Anyway, gratuliere zum Geschafften und wünsche weiterhin gesundes Gelingen :)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 07.01.2022 17:08:05 | IP (Hash): 1708800607
hjt_Jürgen schrieb:
Und wenn Du gesund nach DGE und DDG isst, ...
Einspruch Herr H.- J. T.,
die DDG hat sich mit ihren neuesten Ernährungsempfehlungen für Typ2-Diabetiker weitgehend von den rückschrittlichen Empfehlungen der DDG gelöst. Nachlesen kann man das hier:
https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/user_upload/05_Behandlung/01_Leitlinien/Praxisempfehlungen/2021/dus_2021_S02_Praxisempfehlungen_Ernaehrungstherapie_bei_Typ-2-Diabetes_Rubin.pdf
bzw. in einer kurzen Zusammenfassung hier:
https://www.diabsite.de/aktuelles/nachrichten/2021/211220.html
Besonders erfreulich ist, dass die DGE in diesen Ernährungsempfehlungen auch die Low Carb Ernährung und Intervallfasten als gesund anerkennt und endlich zwei uralte Zöpfe abgeschnitten hat:
- Viel Eiweiß schadet nicht den Nieren (S263) und
- Butter und andere Vollfett-Milch-Produkte beeinflussen nicht das kardiovaskuläre Risiko (S260)
Mit diesen Ernährungsempfehlungen kann man DGE und DDG bezüglich Ernährung nicht mehr in einen Topf werfen. Zum Glück dürfen wir uns als Typ2-Diabetiker an die fortschrittlichen und gut begründeten Empfehlungen der DDG halten und können die schlechten Empfehlungen der DGE endlich beiseite schieben. Bei der DDG sind etliche Empfehlungen dabei, mit denen man seinen Diabetes gut im Griff behalten kann - sogar der Hundespaziergang nach dem Essen wird empfohlen.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 07.01.2022 18:09:55. Grund: BBCodes -
am 07.01.2022 21:15:11 | IP (Hash): 168322379
Einspruch angenommen. Aber bis diese Neuerungen auch bis in die Praxis der Praxen kommen, werden wenigstens noch 5 Jahre vergehen. Nicht zuletzt, weil sie dem gesunden Menschenverstand so diametral widersprechen, dass das sogar n Blinder mit seiner Krücke sehen MUSS, wie Du doch hier schon in vielen Beiträgen hast lesen können. Fett macht eben fett, basta. Und Eiweiß belastet die Nieren, die mit Diabetes ja eh schon belastet werden, hab ich selbst gerade wieder mit nur 1 und zudem auch noch reparierten Niere anlässlich einer Kontrolle mit nem Nephrologen durchexerziert, mit meiner Ernährung ausdrücklich auf meine Kappe.
Sogar die VLCD aus DiRECT wird gebilligt, aber wg des Abnehmens UND NICHT wg des damit schon nach 7-14 Tagen normalisierten BZ, der das Abnehmen erst so schnell gelingen lässt. Und schnelles Abnehmen kann auch nicht gut sein, wie Du auch wieder hier in vielen Beiträgen lesen kannst. Ebenso wie die geradezu plötzliche Normalisierung des BZ. 90 mg/dl mag ja gerade so gehen, aber am Ende die meisten Stunden vom Tag noch weniger?
Ärzte sollen das natürlich alles überwachen, und da stelle ich mir meine Diabetolog:innen der letzten Jahre vor, einschließlich der aktuellen, die immer ganz ungläubig nach keinen nennenswerten Hypos nachfragen. Und die’s schlicht nicht verstehen, wie ich mit HbA1c 7und jeden Monat ernsthafte haben konnte, und jetzt schon Jahre keine mehr. Klar, wohl weil ich keine Hypos mehr wahrnehme, oder? Nur, wie passt dazu, dass ab um 60 mg/dl nach meinem aktuellen Messer bemerke und mich selbstverständlich danach richte. Aber nicht mit 2 schnellen und 2 langsamen BEs, sondern mit einem von meinen Lieblings-Schokoboms. Denn ich will ja statt um 60 nur um 80 und nicht an 200.
Aber jetzt stell Dir mal ne Patientin vor, die gerne von ihren 130 kgs und der Androhung von Insulin runter will und das so schnell wie möglich mit VLCD nach DiRECT. Und dann kommt die nach 14 Tagen zur Kontrolle und hat dort nüchtern statt der üblichen 180 mg/dl nur 80! So viele Päckchen Dextro, wie da plötzlich auftauchen, würdest Du nie in soner Praxis vermuten. Neenee, sowas geht gar nicht, praktisch schon am frühen Morgen ne Hypo, und das, wo die arme Frau ihren BZ ja gar nicht messen und sich davor schützen kann! Die MUSS GANZ UNBEDINGT MEHR KHs ESSEN!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 09.01.2022 13:45:18 | IP (Hash): 1797110352
Guten Tag,
ich habe die Videos von Dr. Limpinsel gesehen. Ich denke die Heilung beginnt
im Kopf. Man muss eben auch verstehen was gesagt, gezeigt und geschrieben
wird. Natürlich will er mit seinem Buch Geld verdienen, das wollen Andere auch.
Die Tips und Tricks von Dr. Rainer Limpinsel sind nicht verkehrt und können
dem Mensch sehr nützlich sein, deswegen muss ich aber nicht seine Bücher
kaufen oder irgendeinen Vertrag mit ihm abschließen. Einfach mal versuchen
ob es mit der Ernährung funktioniert, wenn nicht, dann brauch man eben
den Hausarzt, die Diabetologen und Medikamente. -
am 09.01.2022 17:15:29 | IP (Hash): 1057708346
Dex schrieb:
Einfach mal versuchen ob es mit der Ernährung funktioniert, wenn nicht, dann brauch man eben den Hausarzt, die Diabetologen und Medikamente.
Mein Vorschlag: nicht OB, sondern WIE WEIT es mit Ernährung und Bewegung funktioniert. Medis für die Lücke, die dann noch bis zum gesunden BZ bleibt. Wenn keine Lücke und BZ ohne Medis im gesunden Bereich, dann keine Medis :)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
foodboost
Rang: Gastam 20.01.2022 15:08:11 | IP (Hash): 1825754960
OK - ich bin Techniker und wenn jemand eine Maschine, Brücke etc weit außerhalb dessen anwendet, wofür sie ausgelegt ist, dann kann es schon passieren dass das nicht hält.
Wenn nun meine natürliche Insulinpumpe sich mit einer Ernährung "jede Menge KHs ohne viel Bewegung" überfordert fühlt, dann hat sie einfach recht.
Wenn das ganze sich wieder im geplanten Rahmen abspielt, also ohne "jede Menge KH" und mit moderater Bewegung (was Herr Limpinsel in seinem Büchlein vorturnt ist fast lächerlich und hebt wohl kaum den Puls) - dann macht das Organ doch was es soll?
Bei welchen Organen gilt denn "gesund" oder "geheilt" erst, wenn es jeder Dauerüberforderung standhält?
Ich probiers zumindest seit kurzem und mein BZ ist inzwischen so um die 88. Ich esse KH zu jeder Mahlzeit, moderate Mengen, sehr selten Zucker oder Weißmehl. Ich hoffe, das geht noch eine Weile gut.
Ehrlich gesagt, mir hilft die Idee mich als gesund zu betrachten sehr.