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    am 01.10.2015 07:36:55
    Guten morgen
    Ich habe gestern abend in der Innenstadt in einer Apotheke bei einer Präventionsveranstaltung mit gemacht bei der ein sog. Langzeitwert bestimmt wurde. Es gab einen Pieks ins Ohr und dann nach etwa 5 Minuten ein Ergebniss dass mir sagen sollte ob alles okay ist. Leider war es dort so voll dass mir niemand dieses Procedere etc erklären konnte????
    Was sollte dies, habe bisher immer von Nüchternzucker gehört und hatte vorher auch gegessen. Daher ist das doch kein zu verwendener Wert?!?
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    am 01.10.2015 07:52:05
    Hallo FrankMeyer!

    Der Langzeitwert gibt – wer der Name schon sagt – Auskunft über den Durchschnitt Deines BZ der letzten Wochen.

    Das Du davon noch nichts gehört hast ist nicht schlimm und nicht verwunderlich.

    Das Thema "Diabetes" ist im Volksmund eine der bestbekannten Krankheiten, zu dem Thema kann jeder sagen wie es funktioniert...


    Wenn der "Langzeitwert" bei Dir nach den Richtlinien der DDG (und da sitzen Fachleute, die sollten schon wissen was sie tun) irgendwo zwischen 4,nochwas und 5,7 lag, ist tatsächlich alles OK.

    Die Nummer mit dem Nüchtern-Blutzucker war früher mal angesagt – nur ist dieser Wert, wenn ihn der Arzt in der Praxis misst, gar kein Nüchterwert mehr... den misst man direkt nach dem Aufwachen auf der Bettkante. Alle andere ist von vielen Hormonen und Körperfunktionen beeinflusst.

    Die Werte nach dem Essen – mittlerweile kann man rund um die Uhr im Minutentakt den Blutzucker (genauer: den Glukosegehalt des Zellzwischenwasser) messen, und da hat man auch bei völlig gesunden Menschen erstaunliche Kurven gesehen...
    Werte nach dem Essen werden in der Diagnostik gebraucht, wenn der Langzeitwert auffällig ist.
    Dann wird mit einem Zuckerbelastungstest über 3 Stunden gemessen, und dieser Test wird wiederholt, weil er dann doch ziemlich ungenau ist... da spielt Stress, Angst und Adrenalin eine große Rolle.


    Die Apotheke hat mit dem Langzeitwert in der Präventionsveranstaltung genau den richtigen Wert bestimmt.
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    am 01.10.2015 07:57:06
    TypEinser schrieb:
    Hallo FrankMeyer!

    Der Langzeitwert gibt – wer der Name schon sagt – Auskunft über den Durchschnitt Deines BZ der letzten Wochen.

    Das Du davon noch nichts gehört hast ist nicht schlimm und nicht verwunderlich.

    Das Thema "Diabetes" ist im Volksmund eine der bestbekannten Krankheiten, zu dem Thema kann jeder sagen wie es funktioniert...


    Wenn der "Langzeitwert" bei Dir nach den Richtlinien der DDG (und da sitzen Fachleute, die sollten schon wissen was sie tun) irgendwo zwischen 4,nochwas und 5,7 lag, ist tatsächlich alles OK.

    Die Nummer mit dem Nüchtern-Blutzucker war früher mal angesagt – nur ist dieser Wert, wenn ihn der Arzt in der Praxis misst, gar kein Nüchterwert mehr... den misst man direkt nach dem Aufwachen auf der Bettkante. Alle andere ist von vielen Hormonen und Körperfunktionen beeinflusst.

    Die Werte nach dem Essen – mittlerweile kann man rund um die Uhr im Minutentakt den Blutzucker (genauer: den Glukosegehalt des Zellzwischenwasser) messen, und da hat man auch bei völlig gesunden Menschen erstaunliche Kurven gesehen...
    Werte nach dem Essen werden in der Diagnostik gebraucht, wenn der Langzeitwert auffällig ist.
    Dann wird mit einem Zuckerbelastungstest über 3 Stunden gemessen, und dieser Test wird wiederholt, weil er dann doch ziemlich ungenau ist... da spielt Stress, Angst und Adrenalin eine große Rolle.


    Die Apotheke hat mit dem Langzeitwert in der Präventionsveranstaltung genau den richtigen Wert bestimmt.



    Hi Typ Einser
    Vielen Dank für Deine schnelle Antwort, also ist es vorteilhafter als erstes einmal den hba1c zu bestimmen bevor man sich mit glukosewerten außeinandersetzt?
    Gruß Frank
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    am 01.10.2015 08:29:39
    Das ist aktueller Stand der Technik.

    Und auch irgendwie einfacher als den Vormittag beim Dok rumzuhocken, und das dann an zwei Tagen...


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    am 01.10.2015 12:50:34
    Hallo Frank
    Schwieriges Thema hier, wobei es eigentlich einfach zu erklären ist. Was Typ Einser da schreibt wäre wirklich eine tolle Sache wenn es so funktionieren würde, aber leider klappt das Spielchen so nicht. Es ist so das Dein Langzeitwert noch vollkommen in Ordnung ist, obwohl Dein Blutzucker schon krankhafte Ausflüge nach oben macht die jedoch vom Langzeitzucker (hba1c) nicht erkannt werden. Dies ist auch nicht seine Aufgabe, man darf ihm deswegen nicht böse sein :)
    Aus diesen Gründen ist bei Experten die Meinung das er zumindest im Anfangssadium von Diabetes nicht genutzt werden kann um Diabetes auszuschließen, jedoch super genutzt werden kann um einen Diabetes festzustellen. Bei über 6,5 liegt ein Diabetes vor, bei Werten darunter kann jedoch kein Blutzuckererhöhung ausgeschlossen werden. Da solltest Du dann doch Dir die Glukosewerte bestimmen lassen, die weniger anfällig sind und Dir den genauen Wert sagen. Übrigends bei Stress geht der Blutzucker messbar nur bei bereits defekter Blutzuckerautomatik nach oben. Bei Gesunden ist dies nicht nachweißbar da die Automatik den Zuckerspiegel regelt.
    Wie gesagt in der Vorsorge hat der hba1c keinen Stellenwert, da sollte man sehen ob der Glukosewert in Ordnung ist. Sollte dies nicht mehr der Fall sein, dann ist der hba1c ein prima Begleiter um zu sehen ob der Blutzucker gut eingestellt ist.

    Gruß Deine bine
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    am 01.10.2015 13:10:27
    Hier ein schöner Text zum Thema "Langzeitwert".



    http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2012/DuS_S2-12_Praxisempfehlungen_Kerner-Brueckel_S84-87.pdf


    @Frank

    Hat man Dir denn den Wert gesagt?

    Den kannst Du leicht in das Schema einordnen.
    Die Nummer mit dem "Der Langzeitwert erfasst keine Spitzen" kannst Du getrost ignorieren.
    Für diese Fälle gibt es die Abteilung "Prä-Diabetes", ist im Schema "Gelb" gekennzeichnet.


    PS. Stress kann auch bei Stoffwechselgesunden Menschen durchaus hohe Werte hervorrufen – Unfallopfer können z.b. durch den Schock Werte über 500 mg/dl erreichen.
    Cortison in hohen Dosen kann auch für Nicht-Diabetiker höhere Werte provozieren – deshalb ist man noch lange kein Diabetiker.
    Bearbeitet von Moderator am 02.10.2015 07:58:15. Grund: Beleidigende Passage wurde entfernt
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    am 01.10.2015 14:22:37
    @FrankMeyer
    Bevor du dich hier verrückt machen lässt: Besprich die Sache anlässlich eines nächsten Termins mit deinem Hausarzt.
    Bearbeitet von User am 01.10.2015 14:23:10. Grund: Korr
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    am 01.10.2015 14:53:32
    Leser schrieb:
    @FrankMeyer
    Bevor du dich hier verrückt machen lässt: Besprich die Sache anlässlich eines nächsten Termins mit deinem Hausarzt.



    Danke Leser
    Genau dies war ja mein Vorschlag
    Er sollte sich einen Termin bei seinem Hausarzt für ein Blutbild holen. Danke das du so besonnen reagierst.
    und Typ Einser hör doch bitte mit Deinem Troll Wahn auf, wir wollten doch alle hier sachlich bleiben. Besten Dank
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    am 01.10.2015 15:39:11
    TypEinser schrieb:
    PS. Stress kann auch bei Stoffwechselgesunden Menschen durchaus hohe Werte hervorrufen – Unfallopfer können z.b. durch den Schock Werte über 500 mg/dl erreichen.
    Cortison in hohen Dosen kann auch für Nicht-Diabetiker höhere Werte provozieren – deshalb ist man noch lange kein Diabetiker.


    korrekt ! Auch bei völlig Gesunden verursacht Stress eine Erhöhung der BZ Werte...ist ja auch evolutionstechnisch bedingt und somit völlig normal...wenn unsere Vorfahren vor Säbelzahntigern, oder was weiss ich flüchten mussten bedeutete dies "Stress" :-) Für die Flucht, Kampf, o.ä. brauchten sie Energie, die durch eine Erhöhung des BZ gewährleistet wurde...nun, Säbelzahntiger gibts heute nicht mehr, dafür 1000 andere Dinge von denen wir uns, gerade in der heutigen Zeit, stressen lassen...das die Gabe von Cortison den BZ auch bei gesunden Menschen in vielen Fällen erhöhen kann, ist ebenfalls hinlängst bekannt. Stoffwechseltechnisch gesehen eigentlich der gleiche Ablauf wie bei Stress. Stress verursacht die vermehrte Ausschüttung des körpereigenen "Stresshormons" Cortisol aus der Nebennierenrinde, sodass der BZ steigt...zu der externen Einnahme von Cortison somit also eigentlich kein Unterschied, bis auf die Tatsache, dass die Einnahme von Cortison meist eine Dosis übersteigt, die nicht vom Körper selbst produziert werden und somit zu deutlich höheren Werten führen kann...LG
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    am 02.10.2015 07:42:14
    TypEinser schrieb:
    Hier ein schöner Text zum Thema "Langzeitwert".




    http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2012/DuS_S2-12_Praxisempfehlungen_Kerner-Brueckel_S84-87.pdf


    @Frank

    Hat man Dir denn den Wert gesagt?

    Den kannst Du leicht in das Schema einordnen.
    Die Nummer mit dem "Der Langzeitwert erfasst keine Spitzen" kannst Du getrost ignorieren.
    Für diese Fälle gibt es die Abteilung "Prä-Diabetes", ist im Schema "Gelb" gekennzeichnet.


    PS. Stress kann auch bei Stoffwechselgesunden Menschen durchaus hohe Werte hervorrufen – Unfallopfer können z.b. durch den Schock Werte über 500 mg/dl erreichen.
    Cortison in hohen Dosen kann auch für Nicht-Diabetiker höhere Werte provozieren – deshalb ist man noch lange kein Diabetiker.



    Hi Typ Einser
    Der Wert lag bei 5,0 oder 5,2 so rum. Jetzt weiß ich nicht genau was ich damit anfangen soll.
    Schönen Gruß
    Bearbeitet von Moderator am 02.10.2015 07:59:17. Grund: Änderung in zitiertem Beitrag